Rezension: Anna Koschka – „Naschmarkt 99: Die komplette erste Staffel“

imageFakten:
eBook, Feelings by Droemer Knaur, erschienen 27.01.2016, 296 Seiten, 7,99€
(alle 7 Geschichten sind auch einzeln als eBook zu je 0,99 € erhältlich!)

Autorin
:
„Anna Koschka“ ist das Pseudonym der Autorin Claudia Toman, die 1978 in Wien geboren wurde. Nach ihrem Schulabschluss führte sie ihre Theatersucht zu einer Tätigkeit als Regisseurin, Regie-Assistentin und Inspizientin an Theater in Wien, Tokio und Tel Aviv. Ihre schriftstellerische Inspiration zog sie u. a. aus der Lektüre von Werken von Enid Blyton, Stephen King, Joanne K. Rowling und J. R. R. Tolkien. Sie ist Katzen-Liebhaberin und lebt ihrer Katze und ihrem Kater in Wien. Neben dem Schreiben arbeitete sie auch als Museums-Guide in Wien. Mit ihrem Label „Traumstoff“, hat sie sich Respekt und einen guten Namen als Designerin für Buch-Cover verschafft. Ihre Leidenschaft für Theater und Musicals sowie zu Harry Potter führt sie regelmäßig nach London. Unter ihrem richtigen Namen Claudia Toman hat sie im Diana-Verlag eine Trilogie um die Protagonistin Olivia aus dem Genre Romantic-Mystery veröffentlicht mit den Titeln „Hexendreimaldrei“ (2009), „Jagdzeit“ (2010) und „Goldprinz“ (2011).

Handlung:
Die Japanerin Miki hat sich ihren ganz großen Traum verwirklicht und am Wiener Naschmarkt 99 zusammen mit ihrer Freundin Sun und dem Netzwerk-Administrator Lorenz Kanzler das japanische Lokal „Mikitchen“ eröffnet. Immer wieder stranden im vorweihnachtlichen Trubel Menschen mit ganz unterschiedlichen Anliegen und verschiedenen Schicksalen in ihrem Lokal, die am Ende weitaus mehr als die kostenlose japanische Nudelsuppe und die besonderen Teesorten, die es dort gibt, miteinander verbindet. So z. B. Leon, der nach einer missglückten Geldanlage absolut alles – sogar seine letzten Habseligkeiten und seine Identität – verloren hat, oder Ingi, die verzweifelt auf der Suche nach ihrem entlaufenen Kater ist, oder die ehemalige Opernsängerin Dorabella, der Fotograf Ewan und noch einige mehr, die die Fäden des Schicksals in einem Knoten namens „Mikitchen“ zusammenführt. Und was hat es eigentlich mit dem Superhelden Twin Hornrim auf sich? Es gibt soviel zu entdecken am Naschmarkt 99 – tretet ein und versinkt in diesen tollen Geschichten.

Fazit:
Das Buch bzw. die einzelnen Geschichten sind nur im eBook-Format erhältlich. Ich habe mir seinerzeit alle Geschichten einzeln gekauft, aber für mich war auch da schon klar, dass ich alle Geschichten lesen werde! Alles andere macht auch gar keinen Sinn, da diese Geschichten erst bzw. nur in ihrer Gesamtheit einen Sinn ergeben und man diesen Sinn gar nicht erfassen kann, wenn man nur eine oder zwei dieser Geschichten liest.
Das Cover ist Anlehnung an die gesamte Reihe – genauso wie die Einzelgeschichten farbauffällig gestaltet und die Schrift im Titel asiatisch angehaucht.
Die Kapitel haben alle eine ähnliche Leselänge und sind zwischendurch nochmal abschnittsweise unterteilt, so dass auch innerhalb der Geschichten eine Leseunterbrechung kein Problem ist.
Ich muss an dieser Stelle zunächst mal erwähnen, dass ich weder eine Leserin von Fantasy-Romanen bin und mich auch nicht als Nerd bezeichnen würde und mit den Superhelden aus Mangas kann ich auch nichts anfangen. Eigentlich keine guten Voraussetzungen, aber obwohl die Geschichten dieses Buches von alldem etwas in sich vereinen, haben sie bzw. die Autorin es geschafft, mich mit dieser besonderen Mischung und dem gewissen Etwas in ihren Bann zu ziehen.
Betont werden muss allerdings, dass es unsinnig wäre, nur eine Geschichte davon zu lesen – zum Einen natürlich, weil man sich selbst dabei den größten Lesespaß nimmt und zum Anderen, weil sich mit der Lektüre jeder weiteren Geschichte aus der Reihe ein Aha- und Oho-Effekt ergibt und sich alles wie ein Puzzle zu einem Ganzen zusammenfügt! Dies kann man aber wirklich nur verstehen und assoziieren, wenn man alle Geschichte der Reihe in der richtigen Reihenfolge liest! Auch an Mystik fehlt es dieses Mal in den Romanen von Anna Koschka wieder nicht.
Das „Finale“ ist dann auch nochmal etwas ganz Besonderes, weil diese 7 Geschichten so viele liebevoll verborgene Details enthalten, die auch den Schluss zu einem kleinem Feuerwerk machen. Auch, wenn die Geschichten in der (Vor-)Weihnachtszeit bzw. zum Jahreswechsel spielen, so sind sie doch eine wunderbare Lektüre für das ganze Jahr.
Von mir gibt es hierfür wieder eine 5*****-Leseempfehlung – und zwar für die komplette erste Naschmarkt 99-Staffel 🙂
Hoffentlich war das nicht die letzte Staffel …

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Rezension: Anna Koschka – „Mohnschnecke“

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Taschenbuch, Knaur, erschienen 27.11.2013, 379 Seiten, 8,99€ (auch als eBook erhältlich!)

Autorin
:
„Anna Koschka“ ist das Pseudonym der Autorin Claudia Toman, die 1978 in Wien geboren wurde. Nach ihrem Schulabschluss führte sie ihre Theatersucht zu einer Tätigkeit als Regisseurin, Regie-Assistentin und Inspizientin an Theater in Wien, Tokio und Tel Aviv. Ihre schriftstellerische Inspiration zog sie u. a. aus der Lektüre von Werken von Enid Blyton, Stephen King, Joanne K. Rowling und J. R. R. Tolkien. Sie ist Katzen-Liebhaberin und lebt mit einem Exemplar dieser bezaubernden Spezies in der Nähe des Wiener Naschmarktes. Neben dem Schreiben arbeitet sie als Museums-Guide in Wien. Für ihre Leidenschaft zu Theater und Musicals reist sie regelmäßig nach London. Unter ihrem richtigen Namen Claudia Toman hat sie im Diana-Verlag eine Trilogie um die Protagonistin Olivia aus dem Genre Romantic-Mystery veröffentlicht mit den Titeln „Hexendreimaldrei“ (2009), „Jagdzeit“ (2010) und „Goldprinz“ (2011).

Handlung:
Dotti Wilcek, Buch-Rezensentin, überzeugte Pluskatze und Autorin des „Mauerblümchenkomplotts“ ist nach ihrem ganz persönlichen Happy End in „Naschmarkt“ vor einem Jahr plötzlich wieder Single. Dadurch ist sie blockiert in vielen zuvor so geliebten Beschäftigungen in ihrem Leben, so dass ihre Freundinnen ihr eine „Mauerblümchentherapie“ verordnen. Erst als ein altes, handgeschriebenes Notizbuch mit Backrezepten zum Thema „Liebe“ auftaucht und sie per Twitter von dem geheimnisvollen Nick-Name „@mohnschnecke55“ auf eine Art Schnitzeljagd durch Wien und Prag geschickt wird, erwachen Dotti’s Lebensgeister wieder. Gibt es vielleicht doch noch ein Happy End oder sogar mehrere …?!

Fazit:
Das Buch hat ein sehr handliches Taschenbuch-Format, 379 Seiten, die großflächig in einem angenehmen Schriftbild bedruckt sind, so dass kein Platz verschenkt wird.
Die Kapitel sind in angenehmer Länge und in Tagebuchform aufgeteilt. Im weiteren Verlauf enden die Kapitel größtenteils immer wieder mit einem Back-Rezept – die Rezepte laden zum Ausprobieren ein.
Wunderschön, ansprechend und sehr gelungen ist das Cover. Die Farbauswahl ist – wie man hier im direkten Vergleich sieht, das exakte Gegenstück und spiegelverkehrt zu „Naschmarkt“ – man kann sich gar nicht satt sehen …
Die Hauptprotagonistin Dotti und ihre Freundinnen sowie den Mauerblümchenclub, der so gar eine eigene Facebook-Seite hat (https://www.facebook.com/Mauerbluemchenclub?fref=ts) konnte man ja bereits im 1. Band – „Naschmarkt“ – kennen- und lieben lernen. Und allen, die „Naschmarkt“ noch nicht gelesen haben, empfehle ich auf jeden Fall, das zuerst zu lesen, auch wenn beide Geschichten in sich abgeschlossen sind und auch verständlich sind, wenn man den Erstling noch nicht kennt, so versteht man doch einiges besser, wenn man den ersten Teil vorher schon gelesen hat, zumal „Naschmarkt“ ebenso schön ist und man sich das keinesfalls entgehen lassen sollte …
Schon während man die ersten Kapitel liest, muss man erstmal seufzen, weil das Buch einfach wunderschön geschrieben ist – man kann das kaum in Worte fassen.
Nicht nur die Geschichte hat etwas Mystisches, sondern auch der wunderbare und außergewöhnliche, fast poetische Schreibstil von Claudia Toman machen das Buch rundum zu einem richtigen Wohlfühl-Buch.
Man möchte sich am liebsten in die Geschichte, die etwas von einer warmen, weichen, süß duftenden rosafarbenen Zuckerwatte-Wolke (oder wahlweise einer frischen, noch warmen, fluffig gebackenen Hefe-Mohnschnecke) hat, hineinfallen lassen und nicht mehr auftauchen.  Man leidet mit Dotti und ihren Freundinnen und reist mit ihr durch Wien und nach Prag. Die Handlungsorte sind so plastisch beschrieben, dass man selbst, wenn man noch nicht dort war, im Kopfkino eine Vorstellung bekommt, wie es dort aussieht – und wenn man schon mal dort war, bekommt gleich Lust die nächste Reise nach Wien (oder Prag) zu planen – außerdem gibt es ja google-Maps 😉 …
Die Backrezepte – auf dem Weg zur perfekten Mohnschnecke – verführen zum Nachbacken.
Für ihre Bücher hat Claudia Toman auf jeden Fall die perfekte Rezeptur bereits gefunden: eine gute Prise Romantik und Liebe, charmante Protagonisten, unter Beigabe von Humor, auf der Grundlage schöner Handlungsorte, gewürzt mit Mystik und verfeinert mit einem exzellenten, intelligenten, poetischen Schreibstil und einem spannenden, würzigen Handlungsstrang und überzogen mit einem  zauberhaften Ende ❤
Für Alle, die von Dotti und ihren Freundinnen nicht genug bekommen können – genau wie ich 😉 – haben sich Autorin und Verlag ein ganz besonderes Goodie ausgedacht, auf das man sich im Frühjahr 2014 freuen darf – ein Hinweis dazu gibt es am Ende des Buches – also: ein weiterer Grund, das Buch unbedingt zu kaufen!!!
Mir persönlich hat „Mohnschnecke“ sogar noch einen Tick besser gefallen als „Naschmarkt“ – insgesamt gibt es von mir eine uneingeschränkte 5 Punkte-Leseempfehlung (+ 5 Punkte extra für „Naschmarkt“) – einfach unglaublich schön …

Reise-Bericht von der Leipziger Buchmesse 2013

Mein Buchmesse-Ausweis

Mein Buchmesse-Ausweis

Willkommen in Leipzig

Willkommen in Leipzig

Am vergangenen Freitag haben mein Mann und ich uns aufgemacht zu einem Kurz-Trip nach Leipzig, wo wir am Samstag dann die Buchmesse besucht haben.
Nach einer gemütlichen Autofahrt bei traumhaften Wetter haben wir dann am Nachmittag Leipzig erreicht, in unserem Zimmer im Marriott-Hotel Leipzig eingecheckt und uns dann auf den Weg gemacht, die Innenstadt zu erkunden. Wir waren noch nicht lange in der City unterwegs, als Jorge Gonzalez mit seinem Tross unseren Weg kreuzte – und er trug keine High-Heels 😉 …
Seit unserem letzten Besuch in Leipzig hat sich wirklich einiges getan bzw. ist noch in der Weiterentwicklung, was im Klartext heißt: Auch hier gibt es Baustellen ohne Ende, die zur Stadtverschönerung beitragen sollen – wenn denn alles mal fertig ist 😉 … Aber Leipzig ist wirklich eine ganz tolle Stadt, die mir damals auch schon sehr gefallen hat. Da ich auch großer Architektur-Fan bin, finde ich die Mischung aus sanierten Renaissance-Bauten, futuristischer Architektur und unsanierter Bauten sowie sozialistischer Architektur sehr spannend. Leipzig gehört durchaus zu den deutschen Städten, in denen ich mir vorstellen kann, zu leben.
Den Abend haben wir dann gemütlich nach einem leckeren Essen in der Hotel-Lounge ausklingen lassen.

Durch den Hinweis anderer Blogger hatte ich von der Möglichkeit erfahren, ein Presse-Ticket als Blogger zu ergattern, was auch perfekt funktioniert hat. Mein Mann hat zudem als Begleitung ebenfalls eine kostenlose Tageskarte erhalten. Da wir eigentlich den 1. großen Besucher-Ansturm am Samstag abwarten wollten, haben wir uns erst nach 10.30 Uhr auf den Weg Richtung Leipziger Messe gemacht, mussten aber feststellen, dass es an einem Samstag offenbar keinen 1. Ansturm gibt, sondern der ganze Samstag ein einziger Ansturm ist ;-). Der Shuttle-Bus zur Messe war voller kostümierter Cosplayer, deren Interesse hauptsächlich den Ausstellern im Bereich Manga/Anime galt – aber vor Allem natürlich dem Sehen und Gesehen werden. Manche haben sich wirklich irre viel Mühe mit ihren Kostümen gegeben – wirklich sehr beeindruckend – während bei manchen aber die sogenannte „Verkleidung“ eher etwas lieblos war. Nachdem wir im Presse-Bereich eingecheckt haben, Garderobe abgegeben und mit Messe-Katalog und Lesungsverzeichnis ausgestattet waren, sind wir losgestiefelt ;-).

Claudia Toman alias Anna Koschka

Claudia Toman alias Anna Koschka

Gabriella Engelmann (Lulu Rakete) & Jakob M. Leonhardt (Ben Schumann)

Gabriella Engelmann (Lulu Rakete) & Jakob M. Leonhardt (Ben Schumann)

Die Menschenmassen waren absolut unbeschreiblich, ebenso wie die Größe der Messehallen. Wir sind deutlich langsamer voran gekommen als geplant, an den Ständen hatte man wegen der Menschenmassen eher wenig Gelegenheit mal richtig zu schauen und Lesungen haben wir dann doch eher zufällig mitbekommen im Vorbeigehen, haben aber unser Interesse an politischen Lesungen festgestellt, u. a. nachdem die ehem. Piraten-Politikerin, Astrid Geisler, Auszüge aus ihrem Erlebnisbericht aus ihrer Partei-Zeit vorgetragen hat.
Es war unglaublich voll und die Lauferei war ziemlich erschöpfend. Im Fazit dazu muss ich dazu sagen, dass ich meine nächste Buchmesse – oder Messen überhaupt (nach den Erfahrungen der IAA in Frankfurt) – auf jeden Fall nicht mehr samstags, sondern nur noch an einem Wochentag besuchen werde, weil man da wahrscheinlich einfach mehr davon hat …
Schon seit längerer Zeit habe ich via facebook Kontakt zu den wunderbaren Autorinnen Gabriella Engelmann und Claudia Toman, mit denen ich mich auf der Buchmesse verabredet hatte zwecks persönlichem Kennenlernen. Gerne hätte ich auch Emma Bieling getroffen, die sich aber – klugerweise – zu Gunsten ihres kleinen Sohnes für einen Besuch am weniger frequentierten Freitag entschieden hatte. Zuerst trudelte ich nachmittags ein am Stand des arena-Verlages ein, wo ich eine glänzend gelaunte und echt liebe Gabriella Engelmann und ihren super-netten Co-Autor von dem wunderbaren Jugendbuch „Im Pyjama um halb vier“, Jakob M. Leonhardt, also quasi die Stimmen von „Lulu Rakete“ und „Ben Schumann“ treffen, ein bisschen quatschen und mein Buch signieren lassen konnte. Ich habe mich auch sehr gefreut, eine andere Bloggerin, Daniela Brose, von „Brösels Bücherregal“ dort persönlich kennenlernen zu dürfen.
Dann durfte ich auch endlich noch die bezaubernde Claudia Toman, vielen eher bekannt als „Anna Koschka“, Autorin des tollen Buches „Naschmarkt“ persönlich kennenlernen und möchte ihr und ihrem Freund Philipp Bobrowski auch nochmal ganz herzlich danken, dass das möglich war – und auch für die süße Widmung in meinem „Naschmarkt“.
Diese persönlichen Treffen haben den Tag sehr bereichert – DANKE 🙂

Da wir auch zum Lager-Verkauf von MOMOX bzw. MediMops wollten – ganz in der Nähe der Messe-Hallen, sind wir dann leider nicht mehr zur Lesung von „Im Pyjama um halb vier“ geblieben. Der Lager-Verkauf war der absolute Hammer: Gebraucht-Bücher unterschiedlichster Qualität und unterschiedlichsten Alters so ziemlich aller Genres sowie CDs, DVDs, PC-Spiele etc. wurden jeweils zum Preis von 1 € pro Stück verkauft, weil die Lagerkapazitäten von MOMOX nicht mehr ausreichen. Auf der Buchmesse gab es dann sogar nochmal Gutscheine, womit jeder Besucher ein Buch gratis bekam. Der Verkauf fand in den ehemaligen Hallen des Quelle -Versandhauses statt und war unbeschreiblich. Wir waren ca. 1 Std. dort und haben nicht annähernd die Hälfte der Halle geschafft (da wir von der Messe so erschöpft waren, sind wir wie in Trance da durch gewandelt) – haben aber auch „nur“ ca. 20 Bücher gefunden (für mich waren da einige Jugend-Erinnerungen darunter, da ich ja leider damals fast meine ganzen Schneider-Bücher leichtsinnig vertickt habe), mein Mann hat sich mit Krimis eingedeckt und Geschenke für Freundinnen habe ich auch noch gefunden. Manche Leute sind mit ca. 10 Kisten vom Gelände runter – unglaublich …
Im Hotel angekommen, haben wir dann erstmal lecker in der Lounge gegessen, unseren schmerzenden Füße eine Pause gegönnt und Cocktails getrunken.

MDR-Hochhaus

MDR-Hochhaus

Wohnen am Wasser in Leipzig-Plagwitz

Wohnen am Wasser in Leipzig-Plagwitz

Am Sonntag haben wir uns nach dem Frühstück nochmal auf den Weg gemacht und sind noch ein wenig durch Leipzig gebummelt und im Einkaufszentrum im wunderbaren alten Hauptbahnhof gewesen. Die Architektur des Leipziger Hauptbahnhofs hat ein wenig Ähnlichkeit mit der Grand Central Station in New York und ist wirklich sehenswert.
Danach haben wir uns dann auf die Rückfahrt gemacht und dann zuerst noch in Leipzig-Plagwitz gestoppt, wo „Wohnen am Wasser“ vorbildlich umgesetzt wurde – was uns natürlich besonders interessiert hat. Zudem hat der Stadtteil – wie Leipzig überhaupt – auch wieder wunderschöne, im Ganzen erhaltene historische Straßenzüge. Man kann sich gar nicht sattsehen daran, auch wenn es zwischendurch immer wieder noch unsanierte Häuser gibt, aber auch dieser Sanierungskontrast ist sehr sehenswert.

Von Leipzig aus haben wir dann noch einen Abstecher in die Goethe-Stadt Weimar gemacht, wo wir auch noch nie waren und die nicht minder sehenswert ist – klein aber fein – und nicht umsonst zum Weltkulturerbe zählt. Dort haben wir dann noch gemütlich Kaffee getrunken in einem antiken Hotel, wo uns der Schauspieler Günter Lamprecht am Tisch gegenüber saß.

Danach ging es dann nonstop Richtung Heimat, wo wir von unseren beiden süßen Katzen erwartet wurden, die von der lieben Angie von http://www.cats-cologne.de/ liebevoll, perfekt und professionell versorgt wurden – DANKE nochmals dafür.

Marktplatz in Weimar

Marktplatz in Weimar

Goethe-Denkmal inmitten einer Baustelle

Goethe-Denkmal inmitten einer Baustelle