Veras Weekly – 44. KW: Milly is here ;-) …

📝 «Geplant»
… meine Erkältung und die Halsschmerzen in den Griff zu bekommen. Ich war nämlich Ende der Woche zwei Tage krank 😦
… Donnerstag ist unser Weihnachtsessen von der Arbeit aus – italienisch am Savignyplatz – ich freue mich, denn das Zusammensein mit dem Kollegenteam ist immer total nett. Manche denken jetzt, dass das für ein Weihnachtsessen ziemlich früh ist – lässt sich aber aus organisatorischen Gründen bei uns nicht anders einrichten, weil daran mehrere Abteilungen beteiligt sind und die eine im Dezember im so eingespannt ist, dass dafür keine Zeit mehr ist.
… meinen SuB an Weihnachtsbüchern weiter abzubauen – der Anfang ist gemacht (allerdings mit einem der 5 neuesten aus 2017) 😉
… weiter die neuen Verlagsvorschauen im Auge zu behalten – die wichtigsten Verlage fehlen mir noch und dann füllt sich meine Wunschliste wahrscheinlich auch wieder sehr …
… Weihnachtsmarktbesuche hier in Berlin mit lieben Freunden aus Köln.
… Urlaub ab 18.12. – juchu 🙂

📚 «Gelesen»
… werde heute Abend noch fertig mit „Für immer auf den ersten Blick“ von Hanna Linzee – danach werde ich „Bevor die Stadt erwacht“ von meiner lieben Freundin Kerstin Hohlfeld (ebenfalls ein Weihnachtsroman) lesen.

😊 «Gefreut»
… Milly ist hier und stellt unser ganzes Leben auf den Kopf. Diese kleine Katze ist so bezaubernd – ein watteweiches Schneeflöckchen, ziemlich furchtlos gegenüber unseren großen Katzen, auch wenn vor Allem Joelle gerade am Anfang sehr viel rumgezickt hat mit Knurren und Fauchen. Die Kleine lässt sich davon gar nicht beeindrucken. Mit Toni, unserem Rowdy, hat sie sich angefreundet und dem gehbehinderten Kater gibt die Kleine sogar Auftrieb und auch Mary frisst seither deutlich mehr. Nur Joelle braucht etwas länger, aber sie knurrt und faucht kaum noch und beschnuppert die Kleine immer öfter.
… über die Zusage für ein Rezensionsexemplar von „Der kleine Teeladen zum Glück“ von Manuela Inusa. Mein Rezensionsexemplar zu „Einige Dinge, die ich über meine Frau weiß“ von Wladimir Kaminer scheint noch immer unterwegs zu sein.
… es gibt wieder einige Produkte, bei REWE, die ich jetzt eine Weile vermisst habe und über deren Genuss ich mich jetzt wieder freuen kann: Die Kürbis-Salbei-Girasoli (gefüllte Nudeln), die ich letztes Jahr so gerne mochte; den Kräuter-Apfel-Griebenschmalz von Wilhelm Brandenburg (ja, sowas Fieses esse ich 😉 …) und Börde-Speck – der im Übrigen gar kein Speck ist, sondern ein geräucherter Käse aus der Magdeburger Region. Mit diesem geräucherten Käse verbindet mich auf immer und ewig die Erinnerung an die Besuche bei meinen Verwandten Ende der 80er Jahre in der DDR: Da gab es dann immer solche Köstlichkeiten aus dem „Delikat“, die ich sonst nicht kannte: Räucherfilet, geräucherter Käse und Kaviar-Paste aus der Tube 🙂

😳 «Überrascht»
… ich bin wohl der einzige Mensch, außer vielleicht welche in wärmeren Regionen, der an einem 5. November noch von einer Mücke gestochen wird …

😢 «Traurig»
… der Kratzbaum wird – außer von Milly – weiterhin boykottiert. Zudem hat Toni letzten Montag die Höhle markiert in voller Absicht, als wir dabei waren – wahrscheinlich weil der pubertierende Jungkater den Mädels zeigen wollte, wer der Herr im Haus ist *grrr* – wenigstens markiert er das Haus aus Stoff (das eigentlich Milly von Marion geschenkt bekommen hat) nur durch Reiben der Bäckchen (so hat Theo früher auch die ganze Wohnung markiert) – in dem Haus liegt übrigens eigentlich immer nur Mary.
… nun ist meine Kollegin tatsächlich seit Dienstag im Ruhestand. Und im März folgt dann unsere Chefin – daran mag ich auch noch gar nicht denken.

😡 «Geärgert»
… die Start-Stop-Automatik an meinem Smart funktioniert weiterhin nicht. Von Smart habe ich jetzt die Rückmeldung, dass dafür keine Kulanz übernommen wird, weil ich keine Anschlussgarantie abgeschlossen habe damals; die Reparatur wird um die 200 Euro kosten. Aber so ist das, wenn man ein Auto kauft, das erstmals in einer neuen Modellversion erscheint und dann möglicherweise noch über einige „Kinderkrankheiten“ verfügt, die in der überarbeiten Version dann nicht mehr da sind …

😃 «Gelacht»
… wie sollte es anders sein – mal wieder über mich selbst: Der Mann und ich waren Freitag-Nachmittag zusammen einkaufen als er von der Arbeit kam. Im Supermarkt hatte man noch die Zeit angesagt und ich hatte mich bei einem Blick auf meine Uhr gewundert. Als wir zu Hause ankamen habe ich nach dem Auspacken der Einkäufe direkt losgelegt mit Kochen (es gab Schupfnudeln mit Speckwürfeln, Sauerkraut und Schmand) und als das Essen fertig auf dem Tisch stand, schaute ich auf die Uhr und es war erst 18:30 Uhr. Das wunderte mich sehr – und dann musste ich loslachen, denn ich trug beim Einkaufen eine Uhr, auf der die Winterzeit noch nicht eingestellt war 🙂

🍴«Gegessen»
… letzten Montag waren wir serbisch (ZIKOS Grill) hier um die Ecke essen; am Dienstag (der ja hier in Berlin ausnahmsweise aufgrund des bundesweiten Reformationstages im Luther-Jahr auch mal ein Feiertag war) haben der Mann und ich nachmittags kanadisches Frühstück gemacht: Hashbrowns (eine Form von Bratkartoffeln), Scrambled Eggs (Rührei), Bacon-Streifen mit Ahornsirup und Toast mit Salzbutter – köstlich; Mittwoch haben wir chinesisches Essen bestellt – in dem Restaurant gibt es die Weltbesten Frühlingsrollen; Donnerstag gab es Spaghetti Bolognese; Freitag dann die oben bereits erwähnten Schupfnudeln; gestern Lachs-Spinat-Lasagne (die uns mal wieder sehr gut gelungen ist) und heute gibt es Hähnchenbrust in Teriyaki-Limetten-Marinade mit Koriander auf Avocado-Scheiben.

👂«Gehört»
… eben im Radio nach langer Zeit mal eine meiner absoluten Lieblingssängerinnen, Amy Grant, die ich schon seit sehr vielen Jahren mag. Und diese Woche ganz oft Max Raabe, der hier in Berlin von Radio-Sender zu Radio-Sender weitergereicht wurde – ich freue mich schon wieder auf die Konzerte des neuen Programms im nächsten Jahr.

💻 «Gemailt»
… mit Conny, Monika Sch., Vera G., Marion T.

👀 «Gesehen»
… mit ganz verliebten Blicken unsere Katzen ❤

💖 «Geknuddelt»
… alle 4 Katzen – die machen einfach viel Freude, auch wenn Joelle gerade unter chronischer Grundunzufriedenheit leidet und immer nur rummeckert – aber solche Phasen hat sie ja immer mal wieder, das hat jetzt nichts mit Milly zu tun – und ich finde es interessant, dass ihre große Halbschwester Emma, die bei Marion T. lebt (von der wir Toni und Milly haben), genauso ist.

💭 «Gedacht»
… nachdem ich diese Woche tatsächlich einige Male Tee getrunken habe, werde ich wohl mal wieder bei Teehandelskontor schauen nach Früchtetees – die haben eine tolle Auswahl und das war tatsächlich schon immer mein Lieblingsteeladen.

🏆 «Stolz»
… auf unsere Mary-Katze, die am Donnerstag grandiose 17 Jahre alt geworden ist. Dabei will ich nicht unterschlagen, dass Joelle 2 Tage vorher (an Halloween) 6 Jahre alt geworden ist.

💳 «Gekauft»
… einen Schlafanzug mit langärmligen Oberteil bei Tchibo.

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Rezension: Jana Lukas – „Landliebe“

Fakten:
Taschenbuch, Heyne, erschienen: 09.05.2017, 319 Seiten, 9,99€ – auch als eBook und Hörbuch erhältlich

Autorin:
Jana Lukas ist – neben Jane Luc, Joanne St. Lucas und Jenna Lux – eines der Pseudonyme der deutschen Autorin Jana Lukaschek. Mit den unterschiedlichen Pseudonymen bedient sie verschiedene Genres wie Love & Crime, in den USA spielende Liebesromane und Fantasy. Sie wurde im August 1976 in Freital/Sachsen geboren und absolvierte nach dem Abitur eine Ausbildung zur Polizeibeamtin. Neben ihrer Tätigkeit also Autorin arbeitet sie auch heute noch bei der Stuttgarter Kriminalpolizei. Für das deutsche humorvolle Liebesroman-Genre ist bereits ein neuer Roman in Arbeit.

Handlung:
Die junge Köchin Ellie aus München hat durch einen dummen Fehler ein massives Geldproblem und lässt sich von ihrer Freundin Alex, die für eine Agentur TV-Gesichter sucht, zur Teilnahme an der Dating-Show „Landliebe“ überreden, an deren Staffel-Ende eine ordentliche Geld-Summe winkt. Dafür muss sie lediglich 4 Wochen als blondes, bayerisches Dummchen mit dem Berufswunsch Fingernageldesignerin im Dirndl auf dem Weingut des Winzers Tom durchhalten. Dieser macht zwar optisch einen viel besseren Eindruck als erwartet, was allerdings durch seinen sturen und groben Charakter doch eher in den Hintergrund gerät. Und Ellie ist ja schließlich auch nicht dort, um die große Liebe zu finden, oder …?!

Fazit:
Farblich gesehen finde ich das Cover sehr ansprechend mit den Blumen in meinen Lieblingsfarben. Da die Story auf einem Weingut spielt, hätte ich mir allerdings auch im Cover gut einen Bezug dazu mit Weinreben usw. vorstellen können.
Der Buchinhalt umfasst 22 Kapitel + Epilog sowie als besonderes Schmankerl im Innenumschlag noch ein Rezept für Ellies Rieslingcreme, die auch im Buch vorkommt. Das Druckbild ist gut lesbar und recht großzügig gewählt, wodurch auch die Kapitel eine angenehme Leselänge haben.
Sehr reizvoll und ungewöhnlich fand ich auf den ersten Blick schon mal den Handlungsort – ein Weingut an der Mosel. Außerdem fand ich es sehr witzig, dass mal so ein Hirnfrei-Sendeformat wie „Bauer sucht Frau“ auf die Schippe genommen wird.
Der lockere Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen und auch die Protagonistin Ellie muss man ins Herz schließen, ebenso wie einige Nebencharaktere des Buches. Sehr anstrengend fand ich über die Länge der temporeichen, spritzigen Geschichte lediglich Tom als Protagonist und auch das ständige Hin- und Hergeplänkel Beziehung ja/nein oder doch lieber Kurzzeit-Affäre. Das Thema hat das Buch leider so sehr dominiert, dass es für mich schon ein wenig zu viel war und ich mir da irgendwie mehr humorvolle, kleine Nebenhandlungen z. B. über skurrile Dorfbewohner oder Touristen auf Weinprobe oder ähnliches gewünscht hätte, um noch etwas Abwechslung in die Geschichte zu bringen. Das ist auch mein einziger Kritikpunkt, auch, wenn mich der Roman ansonsten super unterhalten hat. Und auch die Landschaftsbeschreibungen fand ich toll, weil die Weinanbauregion an der Mosel (wohin ich früher, als ich noch in Köln lebte, auch schon mal gern Wochenendausflüge hingemacht habe) wirklich ein hübsches Fleckchen Erde ist.
Von mir bekommt diese interessante Mischung aus „Falcon Crest“ in der Pfalz und „Bauer sucht Frau“ eine 4****-Sterne Leseempfehlung.

Vielen Dank an das Blogger-Portal von Random House für die Überlassung dieses Rezensionsexemplars!

Veras Weekly – etwas Neues in der 43. KW – nämlich ein Kätzchen <3

Ich hatte den Wochenrückblick zwar schon am Samstag soweit vorbereitet, weil wir am gestrigen Sonntag unsere kleine Milly in Hamburg abgeholt haben, aber nachdem wir gestern jeweils fast 3 Std. im Sturm morgens um 8 Uhr nach Hamburg gedüst sind und über Mittag – bei geringfügig besseren Wetterverhältnissen – wieder heim nach Berlin, waren wir total erledigt und hatten alle Pfoten – nee, Hände – voll zu tun mit unseren jetzt 4 Miezen und dem Aneinandergewöhnen (was noch einige Zeit in Anspruch nimmt). Zudem bin ich kränklich. Daher kommt der Wochenrückblick nun heute als Nachzügler. Bin wohl heute die Einzige, die arbeitet. Auf der Straße war zumindest nicht wirklich viel los heute früh.

📝 «Geplant»
… am Montag hat eine liebe Kollegin ihren allerletzten Arbeitstag. Ich habe extra keinen Brückentag genommen, weil ich bei ihrer Verabschiedung dabei sein wollte. Aber eigentlich sehen wir uns am 09.11. zum Weihnachtsessen bereits wieder. Sie sagte schon, dass sie dann als fröhliche Ruheständlerin dabei sein wird 😉
… immer noch, den Smartie nochmal in die Werkstatt zu bringen – allerdings erst während meines Urlaubs im Dezember. Diese Woche hat die Start-Stopp-Automatik tatsächlich mal kurz funktioniert morgens 😉
… in der kommenden Woche tatsächlich endlich mal ins Sanitätsfachgeschäft zu gehen um neue Kompressionsstrümpfe zu bestellen bevor das Rezept abgelaufen ist. Letzte Woche habe ich kaum Pause gemacht, weil so viel zu tun war. Zum Orthopäden müsste ich eigentlich auch mal, mir eine Bandage für mein re. Handgelenk verschreiben lassen – typische Berufskrankheit.
… mal wieder öfter eine richtige Mittagspause zu machen und dann auch wieder zu lesen – das habe ich mir seit Wochen vorgenommen und bin nicht dazu gekommen.

📚 «Gelesen»
… habe vorgestern Abend begonnen mit dem weihnachtlichen Roman „Für immer auf den ersten Blick“ von Hanna Linzee – der Roman spielt sogar in meinem Heimat-Kiez Charlottenburg. Die Rezension zu „Landliebe“ von Jana Lukas folgt in Kürze.

😊 «Gefreut»
… Milly ist da – seit Sonntag-Nachmittag. Sie ist ein kleines Zauberwesen, weich, fluffig, anhänglich und süß – ich hoffe, das merken die anderen 3 Katzen bald auch. Hat auch viel Unsinn im Kopf 😉
… über einen schönen Abend am vergangenen Dienstag – erst lecker indisch essen gewesen im „Meena Kumari“ in Prenzlauer Berg; dann in der Kulturbrauerei bei der Vorstellung des neuen Buches von Sarah Bosetti einen sehr lustigen Abend gehabt. Wir haben uns vorgenommen, jetzt öfter mal zu Veranstaltungen auf Berliner Lesebühnen und Poetry Slams zu gehen.
… Mary findet den neuen Kratzbaum mittlerweile toll und liegt total gerne in den ziemlich tiefen und kuschligen Mulden. Und wir waren total happy, nachdem auch Joelle endlich „ihren“ Platz auf der hohen Liegeetage geentert hat 😉 – und Milly hat da auch schon drauf gelegen.
… über die Zusage das neue Buch von Wladimir Kaminer „Einige Dinge, die ich über meine Frau weiß“ als Rezensionsexemplar zu bekommen. Ich liebe seine Bücher – und diese Kurzgeschichten kann man immer herrlich neben einem anderen Buch lesen.

😳 «Überrascht»
… habe ich doch diese Woche, weil mir kalt war, erstmals wieder Tee getrunken – ich mag ja eh fast nur Früchtetees und es war „Rabauken-Mischung“ von Teehandelskontor Bremen.

😢 «Traurig»
… Freitag-Abend hat Air Berlin die letzten Flüge ever absolviert. Der RBB hat zur Landung der letzten Air Berlin-Maschine auf dem Flughafen Tegel eine Live-Sonderübertragung gesendet. Ich finde es so unglaublich traurig, was da mit den Mitarbeitern passiert. Wobei der Arbeitsmarkt hier in Berlin aktuell sehr gut bestückt und massig qualifiziertes Personal gesucht wird. Und ich bin immer der Meinung, wenn man wirklich, wirklich arbeiten will und nicht davon träumt, mit geringer Qualifikation einen Manager-Posten zu bekommen, kann man auch arbeiten.

😡 «Geärgert»
… aber dann später doch sehr drüber gelacht (weil ich ja jemand bin, der auch mal über sich selbst lachen kann): Als ich am Donnerstag-Morgen mein Auto auf den Parkplatz an meiner Arbeit abstellte, sah ich, dass auf der Beifahrerseite lauter (frische) größere Tomatensoße-Kleckse waren. Mit Papiertüchern konnte ich die leider nicht entfernen – dafür waren sie zu groß und zu viele. Unsere Hausarbeiter, die mir sonst mal ihren Kärcher geliehen hätten, waren leider auch beide nicht da. Und als so ein kleines bisschen die Sonne zu sehen war, habe ich dann doch beschlossen, mal schnell in die Waschstraße (keine 500m entfernt zu fahren) – in Erinnerung daran, wie ein Abschlussjahrgang an unserer Schule damals das weiße Sport-Cabrio einer Lehrerin als Abschluss-Gag mit Senf dekorierte hatte, das Auto stand in der Sonne und den Rest kann man sich denken. Ich hab dann die ganze Zeit überlegt, woher die Tomatensoße kam – tja, und es kann eigentlich nur der LKW gewesen sein, der Küchenabfälle von Restaurants abholt und absaugt und an dem ich ziemlich dicht vorbeigefahren bin als er vor einem italienischen Restaurant stand, das auf dem Weg zu meiner Arbeit liegt.  Echt mysteriös, was manchmal passiert 😉

🍴«Gegessen»
… natürlich weiß ich wieder nicht mehr alles. Einen Tag gab es hier zu Hause Currywurst und Pommes; Dienstag waren wir indisch Essen in Prenzlauer Berg; Mittwoch hat der Mann was vom Griechen mitgebracht und ich habe nach langer Zeit mal wieder Moussaka gegessen; Donnerstag haben wir uns meiner Lieblingsessen gekocht: Paprikaschoten in Hackfleischsauce und dazu Salzkartoffeln; gestern haben wir nach langer Zeit mal wieder das Wochenende bei „Rogacki“ eingeläutet und Fisch gegessen (also ich hatte Garnelenspieße). Samstag haben wir chinesisch bestellt (u. a. die leckerste Frühlingsrolle der Welt) und heute gibt es nur eine schnelle Tiefkühl-Pizza.

👂«Gehört»
… nachdem unser ehemaliger Lieblingslieferant für Pizza „Joeys“ damals von der amerikanischen Kette „Domino’s Pizza“ aufgekauft wurde und verschwand, ist nun das gleiche mit „Hallo Pizza“ passiert (da haben wir auch immer gern bestellt). Ich hab das nur in der Zeitung gelesen, aber ein Übergang hat wohl bis jetzt noch nicht stattgefunden. Wieder ein Name, der vom Markt verschwindet.

💻 «Gemailt»
… mit Sue in Innsbruck, Marion H., Marion T., Conny, Monika Sch.

👀 «Gesehen»
… die ersten Verlagsvorschauen für Frühjahr 2018 sind online – den Anfang hat der PIPER Verlag mit seinen Nebenverlagen gemacht 🙂
… die neuen „Gilmore Girls“-Folgen, die bisher nur auf Netflix liefen, gibt es ab 07.12.2017 auf DVD – die ist dann gleich mal auf meine Wunschliste gewandert – das wäre doch ein schönes Geburtstagsgeschenk.

💖 «Geknuddelt»
… nochmal ganz doll all unsere vorhandenen Katzen, bevor sie uns mit Milly teilen mussten.

💭 «Gedacht»
… ja, habe ich auch – ziemlich viel.

🏆 «Stolz»
… auf nichts Spezielles.

💳 «Gekauft»
… noch ein bisschen Katzenzubehör für unsere kleine Milly und das ISANA-Duschgel „Miss Caramello“ bei Rossmann.

Kurz-Bericht zur Buchvorstellung „Ich bin sehr hübsch, das sieht man nur nicht so: Von einer, die auszog, das Scheitern zu lernen“ am 24.10.2017 in Berlin

Am 24.10.2017 stand für uns ein weiterer Lesungstermin bzw. eine Buchvorstellung an.

Die Comedienne und Lesebühnen-Queen Sarah Bosetti hat am 20.10.2017 im Rowohlt-Verlag ihr neues Buch – insgesamt ist es schon ihr Drittes – veröffentlicht mit dem Titel „Ich sehr hübsch, das sieht man nur nicht so: Von einer, die auszog, das Scheitern zu lernen“.

Gesehen hatten wir Sarah Bosetti mit der Ankündigung bereits bei ZiBB im RBB und uns nach dem sie dort ihr Stück „Lügenschaffner“ vorgetragen hat, entschieden, auf jeden Fall die Buchvorstellung zu besuchen, die im Frannz-Club in der Kulturbrauerei in Prenzlauer Berg stattfand. Diesen Text sollte man sich auf jeden Fall mal anhören – der ist wirklich fantastisch und sollte auch mal zum Nachdenken anregen.

Sarah Bosetti stammt eigentlich aus Aachen, lebt aber wie ich als Exil-Rheinländerin in Berlin.

Auf dem Weg von Charlottenburg nach Prenzlauer Berg haben wir mal wieder gesehen, wie toll Berlin-Mitte und Prenzlauer Berg sind und uns auf jeden Fall vorgenommen, während unseres nächsten Urlaubs mal wieder ein wenig dort in den Kiezen unterwegs zu sein. Vor der Lesung waren wir mal wieder lecker essen – dieses Mal Indisch im „Meena Kumari“ – sehr gute indische Küche und köstliche Cocktails.

Der Frannz-Club ist eigentlich ein Club (bzw. für die älteren unter uns: Disco) – die Bestuhlung war etwas improvisiert und lieblos, weil man wohl nicht daran gedacht hatte, dass zwischen den Stuhlreihen so viel Platz sein sollte, dass dort tatsächlich jemand sitzen kann 😉

Die eigentliche Buchvorstellung begann um 20:30 Uhr. Leider war die Ausleuchtung der Bühne zu stark und unser Platz eher ungeeignet, um Fotos mit dem Handy zu machen, wie man sieht. Aber deshalb waren wir ja auch nicht da 😉

Die Geschichten von Sarah Bosetti sind mitten aus dem Leben, ironisch, satirisch und mit einem Körnchen Wahrheit versehen, so dass sich ihre Zuhörer manchmal ganz sicher ertappt fühlen. Auf jeden Fall gibt es immer was zu Lachen. Neben ihr selbst sind ebenfalls aufgetreten die Hamburger Comedienne Katie Freudenschuss, der Berliner Poetry-Slammer und zudem Sarah Bosettis Freund, Daniel Hoth (ich sag nur: „Paul, der Dinosaurier) sowie Sebastian Lehmann, der Texte aus seinem Buch über Jugendkulturen der 90er vorgetragen hat.

Es war ein toller Abend und wir haben wirklich sehr viel gelacht!
Zudem war es für uns die Inspiration, in Zukunft auf jeden Fall öfter mal die genial besetzten Berliner Lesebühnen und Poetry Slams zu besuchen – und natürlich die Bücher von Sarah Bosetti zu lesen 🙂

Veras Weekly – Semester-Beginn in der 42. KW :-)

📝 «Geplant»
… nächsten Mittwoch endlich mal wieder den Smartie in die Werkstatt zu bringen – die Start-Stopp-Automatik funktioniert noch immer nicht.
… diese Woche eine Buch-Vorstellung zu besuchen – mehr dazu aber erst nächste Woche.
… am kommenden Wochenende die kleine Milly abzuholen – daher fällt der Wochenrückblick nächsten Sonntag aus.
… in der neuen Woche mal ins Sanitätsfachgeschäft zu gehen um neue Kompressionsstrümpfe zu bestellen – meine Ärztin hat nämlich geschimpft letzte Woche, dass ich die kaum getragen habe trotz Thrombose.

📚 «Gelesen»
… bin fast fertig mit „Landliebe“ von Jana Lukas – sehr kurzweilig. Natürlich bin ich mal wieder vollkommen unschlüssig, was ich als nächstes lesen soll …

😊 «Gefreut»
… es war eine angenehme Woche: Das Semester hat wieder begonnen und bei uns in der Uni herrscht wieder Leben und es war richtig viel zu tun. Donnerstag dann der Lesungsbesuch und abends vorher noch mexikanisch essen – das war einfach nett.
… sehr gefreut habe ich mich auch über eine Mail von meiner liebsten Marion in Köln heute Morgen <3, leider aber mit ganz vielen nicht so guten News 😦

😳 «Überrascht»
… Freitag waren wir in der Oranienstr. in Kreuzberg, weil ich dort bei einem Ticket-Shop vorbestellte Eintrittskarten abholen musste, die sonst verfallen wären. Anschließend waren am Kotti noch Iskender Döner essen. Wir mussten aber feststellen, dass das irgendwie so gar nicht unser Kiez ist (viel zu laut und hektisch) und waren froh, als wir später wieder in unserem beschaulichen Charlottenburg waren.
… Mittwoch war endlich ein Handwerker hier wegen der Rollläden in meinem Arbeitszimmer. Joelle war mal wieder total begeistert (sie mag Handwerker) und die anderen beiden Katzen hatten totale Angst. Da kann Toni sogar fast richtig laufen und ist ganz schnell, wenn es klingelt und er sich „in Sicherheit bringen muss“ 😉
… musste jetzt doch meine Zahn-OP Ende November nochmal verschieben, weil ich bis Ende November Blutverdünner nehmen muss und die Ärztin meinte, es sei besser, wenn da mind. 3 Wochen zwischen der letzten Einnahme und der OP seien. Zudem muss ich jetzt mal schauen, wie das mit der Kostenübernahme läuft und muss bei Krankenkasse und Beihilfekasse betteln gehen, weil meine Zahnzusatzversicherung keine Implantate bezahlt – nur, wenn man noch eine Zusatzversicherung zur Zusatzversicherung abgeschlossen hat 😉

😢 «Traurig»
… unsere Katzen haben einen neuen Kratzbaum bekommen – einen richtig tollen mit drei Liegemöglichkeiten, den wir gestern aufgebaut haben. Allerdings boykottieren die Katzen den Kratzbaum derzeit. Nun habe ich ein richtig schlechtes Gewissen, den Mädels den alten Kratzbaum weggenommen zu haben. Allerdings war das unumgänglich: Eine Platte war bereits gebrochen und die hatten wir mit einem Hocker gestützt, eine weitere Platte war angeknackst, die Sisal-Säulen waren nach fast 10 Jahren ziemlich abgenutzt und Ersatzteile gibt es dafür schon lange nicht mehr. Nun hoffe ich mal, dass sich die Ladies mit dem neuen Kratzbaum noch anfreunden. Meine ganze Hoffnung liegt auf Milly.
… meinen Ersatzeltern in meiner alten Heimat geht es gesundheitlich nicht gut. Das macht mir große Sorgen.
… wie mit den Mitarbeitern der insolventen Air Berlin umgesprungen wird – da hätte längst eine Auffanggesellschaft gegründet werden müssen und die Mitarbeiter da heraus auf neue Arbeitsplätze vermittelt werden sollen. Man muss aber wenigstens sagen, dass der Arbeitsmarkt hier in Berlin derzeit eigentlich ganz gut aussieht – gerade für erfahrene und qualifizierte Arbeitskräfte.
… nur noch eine Woche und dann geht meine liebe Kollegin in den Ruhestand.

😡 «Geärgert»
… über DHL. Weil es wohl zu wenig Fahrer gibt, werden die Lieferungen vom Paketzentrum direkt wahllos in irgendwelche Paketshops gebracht und die Benachrichtigung bekommt man dann leider erst 3 Tage später auf dem Postweg. Wir durften in der vergangenen Woche drei Pakete in drei unterschiedlichen Paketshops abholen bzw. eines steht noch bei der Post. Und wenn man die Benachrichtigungen erst viel später auf dem Postweg erhält, muss man sich sputen, damit man nicht die Abholfrist versäumt.
… über Mücken: Letzte Woche hatte ich in der Nacht von Sonntag auf Montag insgesamt 6 Mückenstiche – ich habe die ganze Nacht damit verbracht, wieder einen neuen Stich zu kühlen. Und Freitag-Abend waren es dann wieder 3 *grrr*

🍴«Gegessen»
… alles bekomme ich mal wieder nicht mehr zusammen. Irgendwann gab es letzte Woche mal wieder meine heißgeliebten, gefüllten Nudeln; Donnerstag waren wir ja mexikanisch essen; Freitag haben wir nach Ewigkeiten mal wieder Iskender Döner gegessen – authentisch am Kotti und sehr lecker; gestern haben wir einen steirischen Kartoffel-Gurken-Salat mit Kürbiskernöl und Kürbiskernen, Speck und Kresse gemacht – sehr lecker – dazu gab es Schnitzel Wiener Art (für mich Hähnchenschnitzel, für den Mann vom Kalb).

👂«Gehört»
… hm, so einiges …

💻 «Gemailt»
… mit meiner lieben Marion H. in Köln, mit  der lieben Conny, und Marion T., in Bremen 🙂

👀 «Gesehen»
… der neue Roman von Anne Barns (Pseudonym von Andrea Russo) mit dem Titel „Drei Schwestern am Meer“,  der zu meiner großen Freude auf Rügen spielt, ist für den 08.03.2018 angekündigt. Ich freue mich sehr darauf.

💖 «Geknuddelt»
… meine 2- und 4-beinige Familie hier.

💭 «Gedacht»
… dass ich mir schon ein wenig Bauchschmerzen mache vor der großen Herausforderung mit 4 Katzen unterschiedlicher Generation und mit verschiedenen Bedürfnissen. Wir hoffen, dass alles klappt. Vor allem um meine Seniorin sorge ich mich ja immer besonders. Das werden sicherlich erstmal ein paar harte Tage.

🏆 «Stolz»
… wir sind jetzt seit exakt 4 Jahren in Berlin – ich bin stolz und glücklich, dass ich damals, wenn auch spät, den Mut hatte ein neues Leben anzufangen, in dem es mir heute so viel besser geht! Das war die beste Entscheidung meines Lebens und eigentlich schon viel eher fällig gewesen. Ich liebe die Stadt immer noch so, wie bei meinem 1. Besuch hier 1988 ❤

💳 «Gekauft»
… einen 300€ teuren Kratzbaum, der von den Katzen derzeit vollkommen boykottiert wird *heul* (dabei ist er wirklich toll, behaupte ich als Nicht-Katze), dann mein bei Thalia vorbestelltes Exemplar von „Das Leben ist kein Punschkonzert“ von Heike Wanner – ein Weihnachtsroman. Und dann haben wir eben bei Zooplus noch eine Riesenbestellung an Katzenfutter, Spielzeug usw. aufgegeben – mal schauen, wo wir das Paket dann wieder aufpicken dürfen. Zudem scharre ich mit den Hufen, weil ich sehnlichst auf die beiden neuen Treaclemoon-Duschgele warte (eines gibt es ja exklusiv nur bei Rossmann) – außerdem muss ich mir bei Rossmann noch das Isana-Duschgel „Caramello“ kaufen – so ein leckerer Duft 🙂

Kurz-Bericht zur Lesung von Florian Beckerhoff mit „Herrn Haiduks Laden der Wünsche“ am 19.10.2017 in Berlin

Am vergangenen Donnerstag, 19.10.2017, waren wir nach längerer Zeit mal wieder auf einer Lesung.

Facebook hatte mich darauf aufmerksam gemacht, dass eines meiner Wunschlisten-Bücher „Herrn Haiduks Laden der Wünsche“ durch den Autor Florian Beckerhoff persönlich in der Buchhandlung Thaer in der Bundesallee in Berlin-Friedenau vorgestellt wird.

Florian Beckerhoff ist der Autor des – mittlerweile auch verfilmten und bereits im TV ausgestrahlten – Bestsellers „Frau Ella“, den ich 2011 bereits gelesen hatte.

Kurzentschlossen reservierte ich telefonisch zwei Plätze und nach einem kurzen Gastspiel zu Hause machten wir uns dann auf dem Weg Richtung Friedenau – zuvor machten wir einen Abstecher nach Wilmersdorf, wo wir im „Alcatraz“ mexikanisch gegessen haben, gleich am Bundesplatz in einer netten Altbau-Gegend gelegen. Toll fand ich, dass dort ein wandernder Handwerksgeselle auf der Walz, die ja insgesamt 3 Jahre unterwegs sind, ohne sich ihrer Heimat nähern zu dürfen, seinen Spruch aufsagte und Geld für die Weiterreise und etwas zu Essen sammelte – da haben wir sehr gern gespendet, denn vor solchen Leuten habe ich großen Respekt. Seit einer ZDF-Vorabendserie in den 80ern fand ich das Thema sehr interessant. Dieser Handwerker kam vom Bodensee, war bereits 1,5 Jahre unterwegs und hatte als Ziel an der Ostsee Reetdachhäuser zu decken.

Weiter ging es dann nach Friedenau in die Buchhandlung Thaer. Ein netter, kleiner, etwas älterer Buchladen mit einem beeindruckenden Angebot an Romanen unterschiedlichster Genres, Kinderbüchern, Fachbüchern, Kalendern usw., der 2016 sogar den Deutschen Buchhandelspreis gewann. Der Autor, der selbst in Friedenau lebt, kam etwa zeitgleich mit uns an. Für die Lesungsbesuch standen Prosecco, Saft und Wasser bereit. Kurz nach 20 Uhr, nachdem die letzten Besucher eingetrudelt waren, begann dann die Lesung.

Der Autor erzählte ein wenig über die Entstehung des Buches, welcher Laden ihn inspirierte zu der Geschichte, wer der echte der Herr Haiduk ist und las dann knapp über 1 Std. aus seinem aktuellen Roman „Herrn Haiduks Laden der Wünsche“ vor, der am 09.10.2017 ganz frisch bei Harper Collins erschien und bisher nur auf der Frankfurter Buchmesse im Rahmen einer Lesung vorgestellt wurde.

Der Roman hat sowohl etwas Zauberhaftes als auch Skurriles: Ein ganzer Kiez macht sich auf die Suche nach einem Lotto-Gewinner, der seine Zahlen in Herrn Haiduks Laden getippt und dann den Tippschein vor dem Laden verloren hat. Ausgerechnet eine bis dahin sehr schüchterne Kundin, die Studentin Alma, traut sich, bei Interviews herauszufinden, wer der rechtmäßige Gewinner sein könnte und wer überhaupt so viel Glück verträgt. Man lernt eine Menge Nachbarn kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Nach der Lesung plauderte der Autor noch über sein parallel erschienenes erstes Kinderbuch und über seinen Wechsel zum Verlag Harper Collins und die Entstehung des wirklich wunderschönen Covers, das gar nicht besser zum Roman passen könnte und an dessen Entwicklung er sogar mitgewirkt hat und er beantwortete Fragen der Lesungsbesucher.

Es war mal wieder ein toller und interessanter Lesungsabend und wir halten jetzt mal wieder die Augen offen nach weiteren Lesungen, die für uns in Frage kommen.

Rezension: Petra Hülsmann – „Glück ist, wenn man trotzdem liebt“

Fakten:
Taschenbuch, Bastei Lübbe, erschienen: 10.06.2016, 415 Seiten, 9,99€ – auch als eBook und Hörbuch erhältlich

Autorin:
Petra Hülsmann, wurde 1976 in Lohne/Niedersachsen geboren, wo sie auch aufwuchs. Nach dem Abitur studierte sie – bis zum Abbruch – Germanistik und Kulturwissenschaften in Bremen. Sie absolvierte dann erfolgreich eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin und arbeitete einige Jahre als Sekretärin in Anwaltskanzleien. 2013 reiste sie 1/2 Jahr lang mit dem Rucksack durch Südostasien. Mit ihrem Mann lebt sie in Hamburg. Ihr sehr erfolgreicher Debüt-Roman und zudem Spiegel-Beststeller war 2014 „Hummeln im Herzen“, danach erschien bei Bastei Lübbe von ihr noch „Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen“ und „Glück ist, wenn man trotzdem liebt“ (10.06.2016) sowie am 26.05.2017 „Das Leben fällt wohin es will“.

Handlung:
Isabelle klammert sich mit ihren 28 Jahren geradezu an ihr geregeltes Leben: Ihr Mittagessen ist immer eine Nudelsuppe im vietnamesischen Imbiss von Mr. Lee, abends schaut sie ihre Lieblingssoap „Liebe, Liebe, Liebe“ und ihre sonstigen Abende sind gerecht verteilt auf den Friedhofsbesuch am Grab ihres Vaters, ein Treffen mit ihrer Mutter, ihren Sport-Kurs, Wohnung saubermachen und Freunde treffen. Und für die Zukunft weiß sie auch schon ganz genau, dass sie später einmal den Blumenladen, in dem sie seit ihrer Ausbildung arbeitet, übernehmen wird und wie ihr Traummann und das erste Aufeinandertreffen ist. Als gleich mehrere dieser festen Konstanten in ihren Leben wegbrechen, muss sie sich gezwungenermaßen den Veränderungen stellen. Inwiefern Jens, der Besitzer des Restaurant „Thiels – dem Nachfolge-Lokal von Mr. Lee – ihr dabei hilft und vielleicht trotz vieler Differenzen vielleicht sogar eine neue Konstante in ihr Leben bringen kann, bleibt abzuwarten …

Fazit:
Also gleich zu Beginn kann ich sagen: Ich glaube, es gibt einfach kein Buch von Petra Hülsmann, das mir nicht gefällt. Dieses hier war einfach wieder toll!
Aber zuerst mal zum Cover: Sowohl Farbauswahl als auch die Blumen passen herrlich zu dieser sommerlichen Geschichte, zumal die Protagonistin ja in einem Blumenladen arbeitet. Die Farben sind einfach perfekt und toll anzuschauen.
Das Buch ist aufgeteilt in insgesamt 20 – zumeist etwas längere – Kapitel, in einem normalen Schriftbild.
Am Ende werden die Leser dann auch noch mit einem „Schokoladenmalheur“, wie es im Buch vorkommt, verwöhnt – oder zumindest mit dem Rezept dafür, damit sich Schokoliebhaber einmal selbst daran versuchen können 😉
Hach, ich weiß gar nicht, wie Petra Hülsmann es immer wieder schafft, aber auch dieses Buch lässt mich, wie seine beiden Vorgänger, wieder mit einem wohligen Seufzer zurück. Die Geschichte ist einfach schön und irgendwie auch mitten aus dem Leben. Und das ist – neben ihrem humorvollen Schreibstil und sprachlicher Authentizität – auch sicher eines der Erfolgsgeheimnisse der Autorin: Die Protagonisten sind immer einfache, bodenständige Charaktere mit ganz normalen Berufen (dieses Mal Floristin und Koch) und kleinen, liebenswürdigen Macken und echten Problemen (wie Angst vor Jobverlust, Trauerbewältigung, Familienproblemen und natürlich Liebeskummer) – das könnten wir selbst oder jemand aus unserem Freundeskreis sein. So, wie auch in dieser Geschichte Isabelle, mit der man lacht, leidet, hofft und sich freut. Ihr Problem sind ihre Verlustängste und sich an alles Beständige zu klammern und ihr ganzes Leben im Voraus zu planen – wohl, weil sie damals bereits als Baby ihren Vater verloren hat. Dies ist auch der Grund, warum sie sich nicht nur von ihrem Vater, sondern auch gleich von ihrem Traummann ein ganz eigenes Bild erschaffen hat. Veränderungen zuzulassen fällt ihr unglaublich schwer und sie muss lernen, dass etwas Neues durchaus auch viel Positives mit sich bringen kann, aber sie hat tolle Freunde, die ihr dabei helfen. Sehr schön fand ich, dass zu ihrem Freundeskreis auch der Taxifahrer Knut gehört, der in den ersten beiden Büchern von Petra Hülsmann bereits jeweils ein kurzes Gastspiel hatte. Nun lernt man ihn endlich etwas besser kennen und er bekommt hier sogar seine eigene kleine (Love-)Story. Sehr erfrischend fand ich auch die 16jährige Merle, die die Geschichte noch lockerer machte.
Am Ende hat es mir mal wieder so richtig leid getan, diese liebgewonnen Charaktere zurückzulassen: Man will unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht, aber man will gleichzeitig, dass dieses Buch niemals zu Ende ist. Wieder einmal literarische Wellness für die Seele – ich hoffe, dass Petra Hülsmann niemals die Ideen für solche wunderbaren Geschichten ausgehen werden, denn davon kann man einfach nicht genug bekommen, zumal sie auch immer wieder ohne gängige und häufig verwendete Klischees auskommt.
Und Sterne kann man dafür auch gar nicht genug geben, aber das Höchste sind nun leider nur mal 5***** Sterne und die hat dieser wunderbare Roman absolut mehr als verdient ❤

Veras Weekly – so oft von unserem Toni zum Lachen gebracht worden in der 41. KW :-)

📝 «Geplant»
… nachdem ich die ersten Bestellungen für unsere Milly getätigt habe (Katzenklo, kleiner Kratzbaum und Spielangeln), folgt nun noch die große Bestellung bei Zooplus und die Bestellung des neuen Kratzbaums.
… Mittwoch habe ich einen Arzt-Termin zur Blutgerinnungskontrolle – danach stellt sich dann heraus, ob den ich den Blutverdünner noch weiterhin nehmen muss (war leider bei der letzten Thrombose so) oder, ob nach den nächsten 3 Wo. vorerst Schluss damit ist.

📚 «Gelesen»
… heute Morgen habe ich „Glück ist, wenn man trotzdem liebt“ von Petra Hülsmann beendet – leider *schnief* – das war mal wieder ein so tolles Buch. Ich glaube, als nächstes werde ich heute „Landliebe“ von Jana Lukas anfangen.

😊 «Gefreut»
… unser kleiner gehandicapter Kater Toni hatte eine gute Woche. Obwohl er so schlecht laufen kann, macht er einen glücklichen und fitten Eindruck und hat uns sehr oft zum Lachen gebracht diese Woche, weil er so rabaukig ist und es einfach bezaubernd ist, wenn er so wild spielt – auch mit Joelle (die das dann allerdings weniger bezaubernd findet). Er kann sich sensationell gut alleine beschäftigen und das wirklich stundenlang. Ich bin mal gespannt, wie er reagiert, wenn er ab übernächsten Sonntag dann noch eine kleine Schwester hat. Am 29.10. zieht Milly, die diese Woche ihre Frühkastration hatte und gut überstanden hat, bei uns ein – das wird für uns alle noch spannend.
… ich habe es geschafft und war gestern endlich beim Friseur – neben wie immer einer sehr netten Unterhaltung mit meiner Friseurin, habe ich dort natürlich auch einen neuen Haarschnitt bekommen. Meine Haare sind jetzt nur noch knapp schulterlang und fühlen sich jetzt wieder viel gesünder an; die Spitzen waren total kaputt. Gefällt mir auf jeden Fall besser so und ist pflegeleichter.
… als Wladimir Kaminer im TV sein neues Buch vorgestellt hat „Einige Dinge, die ich über meine Frau weiß“ – es ist einfach schön, mitzuerleben, wie er die Leute mit seinen Erzählungen und seiner ganz eigenen Sicht der Dinge in den Bann zieht und zum Lachen bringt 🙂 – das Buch muss ich unbedingt haben.

😳 «Überrascht»
… es haben sich für die neue Woche noch ein paar schöne Spätsommertage mit Temperaturen um die 20°C angekündigt – nur schade, dass man im Büro so wenig davon hat.

😢 «Traurig»
… am Freitag-Abend hat ein Autofahrer ohne Führerschein mit gestohlenen Kennzeichen in einem nicht zugelassenen Fahrzeug unter Drogen- und Alkoholeinfluss eine Frau zu Tode gefahren, die an einer Tram-Haltestelle stand. Ich frage mich, wie viele dieser Kriminellen hier noch auf den Straßen unterwegs sind, weil man immer wieder von solchen Unfällen hört?! Wenn es nicht die jungen Raser-Idioten mit ihren teuren, getunten Luxusschlitten sind, dann eben solche. Und Fahrerflucht scheint mittlerweile auch alltäglich geworden zu sein. Traurig …

😡 «Geärgert»
… über die Naivität der Veranstalter der Frankfurter Buchmesse: Wenn man einen sehr rechtsradikalen Björn Höcke einlädt – Demokratie hin oder her – dann muss man einfach damit rechnen, dass sowas zu Problemen führt und eine Menge Pack anzieht. Nur traurig, dass da unbeteiligte Menschen hineingezogen wurden und sich sogar Kinder mitansehen mussten, was da abgeht …

🍴«Gegessen»
… an den Tagen, wo wir kein Thai-Food oder so bestellt haben, gab es: Rahmspinat, Salzkartoffeln und Spiegelei; Freitag dann Hähnchengeschnetzeltes mit Champignons und Frühlingszwiebeln und dazu Spätzle; gestern (leider zum letzten Mal, weil die Saison vorbei ist): unsere beißgeliebten Schmorgurken mit Salzkartoffeln; heute gibt es Ofenkäse mit Kassler-Würfeln, Kartöffelchen, Ananas.

👂«Gehört»
… dies und das …

💻 «Gemailt»
… mit meiner migränegeplagten Marion H. in Köln, mit Kerstin H., Conny, Astrid, mit Marion T., Monika Sch., Katrin P.

👀 «Gesehen»
… Tanja Janz hat schon ihren neuen St. Peter-Ording-Roman angekündigt – „Strandrosensommer“ erscheint am 02.05.2018; auf ihre Bücher freue ich mich ganz besonders.
… es gibt eine Fortsetzung von „Dash und Lilys Winterwunder“ von David Levithan & Rachel Cohn, Titel „Neuer Winter, neues Glück“ – das ist gleich mal auf meine Weihnachtsbuch-Wunschliste gewandert.

💖 «Geknuddelt»
… Mann und Katzen – wie immer ❤

💭 «Gedacht»
… jetzt nach der Frankfurter Buchmesse dauert es nicht mehr so lange, bis die neuen Verlagsvorschauen für Frühjahr 2018 online gehen – ich kann es kaum erwarten, denn es ist immer spannend, neue Bücher zu entdecken und auf die eigene Wunschliste zu setzen. Vorher muss ich noch dringend meine amazon-Wunschliste überarbeiten und Prioritäten setzen.
… ich bin wie immer zufrieden, nicht auf der Buchmesse gewesen zu sein. Für mich sind diese Massenveranstaltungen einfach nichts. Zudem kann ich mich mit manchen Dingen einfach nicht identifizieren: Autoren-Groupies, die den Autoren für Selfies und Gratis-GiveAways hinterherdackeln (für mich sieht das manchmal schon nach belästigen und anbiedern aus); Blogger, die auf der Buchmesse tütenweise Gratis-Rezensionsexemplare raffen und Autoren, die weniger auf ihr Können beim Schreiben als ihren Geschmack bei der Auswahl von Fan-Artikeln setzen – das entwickelt sich echt in eine Richtung, die ich nicht in Ordnung finde.

🏆 «Stolz»
… mal wieder auf so gar nix.

💳 «Gekauft»
… Mini-Duschgele von „I love …“ und Haarpflege bei Douglas; vorbestellte Bücher bei Thalia: „Bevor die Stadt erwacht“ von Kerstin Hohlfeld und „Die Herzensammlerin“ von Brigitte Kanitz.

Veras Weekly – Urlaub in einer verregneten und stürmischen 40. KW

📝 «Geplant»
… nix mehr – morgen steht wieder die Arbeit an – und das ist keine Planung, sondern ziemlich sicher 😉
… einen neuen Kratzbaum bei Tierwebshop zu bestellen (unser alter ist mittlerweile 9 J. alt und hat zwei ziemlich kaputte Platten und neues Zubehör dafür gibt es nach so vielen Jahren auch nicht mehr) und für Milly ihr eigenes Sortiment bei Zooplus.
… nächsten Samstag geht es endlich zum Friseur.

📚 «Gelesen»
… mehr als die Hälfte durch mit „Glück ist, wenn man trotzdem liebt“ von Petra Hülsmann an – ich bin wieder vollkommen begeistert. Petra Hülsmann ist so eine tolle Autorin und jedes ihrer Bücher ist etwas ganz Besonderes.

😊 «Gefreut»
… über eine erholsame Urlaubswoche, die jetzt leider wieder vorbei ist und einem Besuch im „Little Big City Berlin“ – fand ich sehr interessant.

😳 «Überrascht»
… von der Kraft des Sturms „Xavier“, der hier in Berlin ab Donnerstag-Mittag gewütet und große Schäden angerichtet hat. Unzählige umgestürzte Bäume, davon zahlreiche auf Autos, teilweise kam der öffentliche Personnahverkehr vollkommen zu Erliegen und die Pendler sind nicht nach Hause gekommen von der Arbeit aus, 18 tote Flamingos im Zoo und immer noch wird davor gewarnt öffentliche Parks zu betreten, weil es dort immer wieder passieren kann, dass noch lose Äste aller Größe herabstürzen und Personen erschlagen könnten.

😢 «Traurig»
… über den Tod des Musikers Tom Petty und der bei dem Sturm hier in Berlin getöteten Politikwissenschaftlerin Dr. Sylke Tempel.

😡 «Geärgert»
… ja, habe ich mich sogar zweimal diese Woche – auch, wenn es mich selbst nicht so direkt betroffen hat.

🍴«Gegessen»
… am Dienstag haben wir wieder die leckeren asiatischen Hackbällchen mit Süßkartoffelpüree und Avocado-Dip gemacht aus dem Kochbuch von Felicitas Then – die waren mal wieder sehr köstlich. Mittwoch waren wir nach langer Zeit mal wieder im „Midtown Grill“ im Marriott Hotel Berlin zum Steak Essen – köstlich. Donnerstag hat uns der Sturm an allen Plänen gehindert und es gab Pizza. Freitag waren wir in der Arminius-Markthalle in Moabit und haben im „Fischladen Restaurant“ die alleeköstlichsten Fish & Chips (sogar authentisch mit Malzessig) gegessen. Gestern gab es Lachs im Spinatbett überbacken und heute gibt es Rosenkohl und Hähnchensteak.

👂«Gehört»
… ganz viel Radio – und zwar einen anderen Sender, als ich sonst im Büro höre 😉

💻 «Gemailt»
… mit der lieben Monika Sch., dann kam gestern noch eine total süße Postkarte von meiner lieben Conny und ihrem Andy aus dem Urlaub, mit Marion T., mit Annettchen und mit Silke A.

👀 «Gesehen»
… Socken-Set mit Beatles-Motiven bei Happy Socks – muss ich haben.
… gestern im ZDF die Show anlässlich des 40jährigen Bühnenjubiläums von Nena. Großartig – vor allem der Moment, als sie nochmal mit ihrer alten Band auf der Bühne stand – alles live (schade nur, dass Carlo Karges das nicht mehr erleben kann)! Ich bin ja seit 1982 Nena-Fan – mit Unterbrechungen. Ich bin mir immer noch sicher, dass ich durch die Fan-Zeit damals schon Berlin geprägt wurde. Und was ganz überraschend war: Dadurch, dass ich hier auf dem Blog vor 3 J. einen Lesungsbericht über die Buch-Vorstellung hier in Berlin von „Nena – Geschichte einer Band“ von Rolf Brendel und eine Rezension zum Buch veröffentlicht habe, hatte ich gestern alleine 500 Zugriffe, größtenteils während der Ausstrahlung der Show – und auch heute finden noch viele dadurch den Weg zu den Berichten.
… tolle Fotos gesehen vom Konzert zum 40jährigen Bühnenjubiläum von Foreigner in Michigan, wo sie sowohl mit der gesamten alten Besetzung, als auch mit der aktuellen gespielt haben. Da haben Kelly Hansen und Lou Gramm gemeinsam gesungen – so toll! Da wäre ich so gerne dabei gewesen! Aber wie schön, dass man wenigstens durch das Internet die Möglichkeit hat, sich sowas anzusehen.

💖 «Geknuddelt»
… always the same …

💭 «Gedacht»
… dass jetzt langsam mal die Verlagsvorschauen für Frühjahr 2018 online gehen könnten 😉
… unglaublich, dass es tatsächlich – auch jüngere – Menschen gibt, die die AfD gewählt haben. Der senile Tattergreis Alexander Gauland war am Dienstag-Abend in der Talkshow von Markus Lanz und sah während der Sendung mal wieder öfter als einmal so aus, als sei er eingenickt – an anderen Gesprächen beteiligt hat er sich nie. Wenn er dann durch eine Frage an ihn selbst geweckt wurde, spulte er – wie auch schon in den Polit-Talkshows im Vorlauf zur Bundestagswahl das gleiche Programm ab: Betonen, dass die AfD eine junge Partei ist (was er dort als 80jähriger als Kopf der Partei macht, ist fragwürdig); schimpfen, was andere Parteien falsch machen und dementieren, was im Wahlprogramm der AfD steht. An den Fragen nach konstruktiven Lösungen ist er wie immer gescheitert. Ich zweifle echt am Verstand der Wähler dieser Partei – bei manchen ist es ganz sicher, dass sie keinen (mehr) haben. Heute habe ich in der Presse gelesen, dass die AfD die Light-Alternative zur NPD ist. Ich hoffe nur, die zerlegen sich selbst mit der Zeit.

🏆 «Stolz»
… auf nichts in der abgelaufenen Woche.

💳 «Gekauft»
… nur die neuen Ausgaben von zwei Kochzeitschriften („Chefkoch“ und „Mutti kocht am besten“) und einen Taschenkalender für 2018 bei Thalia (Danke an Monika Schulte, die mir den Input dazu gegeben hatte) – ach ja, und eine der beiden zur Auswahl bestellten Übergangsjacken von Sheego habe ich behalten – und zwei meiner vorstellten Weihnachtsbücher, die ich hier letzte Woche genannt hatte, konnte ich auch schon bei Thalia abholen.

Rezension: Marie Merburg – „Wellenglitzern“

Fakten:
Taschenbuch, Bastei Lübbe, erschienen: 16.03.2017, 430 Seiten, 10,00€ – auch als eBook erhältlich

Autorin:
Marie Merburg ist das Pseudonym der deutschen Autorin Janine Wilk, die bereits im Genre Jugendbuch und Fantasy sehr bekannt ist. Sie wurde am 07.07.1977 in Mühlacker geboren, studierte an der Hochschule für Bibliotheks- und Informationswesen. Literatur war immer eines der wichtigsten Dinge in ihrem Leben: Mit 11 Jahren schrieb sie bereits erste Geschichte, mit 20 begann sie ihren 1. Roman. Mit ihrem Mann, den beiden Kindern, Hund und Katze lebt sie in der Nähe von Heilbronn. Der nächste Marie Merburg-Roman „Inselleuchten“ erscheint am 23.02.2018.

Handlung:
Sophie ist 44 Jahre und ihre Söhne sind mittlerweile aus dem Haus und beide im Studium. Ein idealer Zeitpunkt um ihrer Ehe neuen Drive zu geben und gemeinsam mit ihrem Mann den schon so lange anvisierten Segelkurs zu machen, denkt sie. Doch ihr Mann Felix, ein langweiliger Steuerberater, denkt überhaupt nicht daran und somit wirft die schon lange unglückliche Sophie gleich mal ihre Ehe über Bord und startet alleine nach Rügen zu ihrem Segelkurs, als einzige Frau unter Männern mit einem sehr attraktiven Segellehrer. Sie schließt neue Freundschaften auf der wunderschönen Insel und merkt schon bald, dass nicht nur ihre Ehe, sondern auch ihr sonstiges Leben in den letzten Jahren etwas seekrank war und wie groß der Wunsch ist, ihren Kompass des Lebens nochmal ganz neu auszurichten …

Fazit:
Ein wunderschönes, maritimes Cover, mit Strand(-korb), Meer und der Küste Rügens sowie eine geschmacklich sehr hübsche Farbauswahl und dem Titel in Glitzerbuchstaben lacht die Leser an – sehr gelungen und weckt den Wunsch, so bald wie möglich mal wieder nach Rügen zu fahren.
Die Story ist auf insgesamt 37 Kapitel + Epilog aufgeteilt, das alles bei perfekter Leselänge der Kapitel und angenehm lesbarem Schriftbild.
Das hier war mal wieder ein Buch, das bei der damaligen Durchsicht der Verlagsvorschauen sowohl durch Titel als auch durch Klappentext direkt den Weg auf meine Wunschliste gefunden hat – zumal ich selbst sehr großer Fan von Rügen bin und dort bereits selbst mehrere Urlaube verbracht habe.
Dieser Roman hatte irgendwie alles, was mein Leserinnen-Herz begehrt: Eine herrlich unperfekte und etwas chaotische Protagonistin, liebenswerte Missgeschicke, viel Humor, nette Nebencharaktere, Romantik und ein bisschen Drama – und das alles vor der wunderschönen Kulisse der Trauminsel Rügen. Nebenher erfährt man noch ein wenig übers Segeln und lernt durch die liebevollen und detaillierten Beschreibungen einzelne Orte der Insel noch ein wenig besser kennen. Bei meinem nächsten Besuch auf Rügen werde ich mir daher ganz sicher auch Glowe, Breege und Bergen endlich mal anschauen.
Ein wirklich schöner und zudem sehr unterhaltsamer Roman, der mich besonders durch die vielen humorvollen Szenen, aber auch dadurch, dass Gefühle nicht zu kurz kommen, überzeugt hat und den ich besonders für die Zielgruppe der Frauen ab 35 sehr empfehlen kann. Das Buch hat das Zeug zum TV-Film. Ich hatte wirklich schöne Lesestunden – wieder so eine Geschichte, von der man sich ungern trennt. Was hier allerdings gar nicht so schlimm ist, denn in der Fortsetzung „Inselleuchten“, die am 23.02.2018 erscheint, wird es um Sophies Schwester Jule gehen, die auf Rügen zu Gast ist. Darauf freue ich mich schon sehr. Aber erstmal gibt es für „Wellenglitzern“ eine 5*****-Sterne Leseempfehlung von mir.