Rezension: Julia Bähr – „Liebe mich, wer kann!“

Fakten:
Taschenbuch, Blanvalet, erschienen: 19.12.2016, 319 Seiten, 8,99€ (auch als eBook erhältlich)

Autorin:
Julia Bähr, geboren 1982 in Heidelberg, studierte an der Deutschen Journalistenschule in München und machte parallel ihr Diplom in Journalistik an der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität. Nach dem Studium schrieb sie u. a. für die Ressorts Literatur, Musik, Film und Reise bei der FAZ, Focus Online und Zeit online. Seit 2015 ist sie Feuilleton-Redakteurin im Online-Format der FAZ. Sie lebt mit ihrer Patchwork-Familie in Frankfurt am Main. Bei Blanvalet sind neben dem aktuellen Roman „Liebe mich, wer kann!“ bereits zwei weitere von ihr erschienen „Wer ins kalte Wasser springt“ (2013 gemeinsam mit Christian Böhm) und „Sei mein Frosch“ (2015).

Handlung:
Greta hat sich nur 1 1/2 Jahre nach der Hochzeit von ihrem Ehemann Erik, einem hessischen Landtagsabgeordneten getrennt, für den sie sogar extra von Frankfurt ins beschauliche Bad Vilbel gezogen war. Ihre beste Freundin Katka, deren WG in Frankfurt sich gerade auflöste, nimmt Greta bei sich auf und kümmert sich liebevoll um sie. Auch als Greta offenbar im nächtlichen Rotwein-Rausch Blackouts hat und böse E-Mails an ihren Ex-Mann schreibt und deshalb sogar einen Therapeuten aufsucht, fängt Katka sie auf und versucht sie mit einer Anmeldung beim Lach-Yoga aufzuheitern. Auch in ihrem Job in einer Werbeagentur bekommt Greta mehr Vertrauen und anspruchsvollere Aufträge. Zum Trost fehlt jetzt nur noch ein Mann, mit dem Greta alles Vergangene vergessen kann – wird Katka den auch noch für Greta aus dem Hut zaubern …?!

Fazit:
Das pinkfarbene Cover mit den niedlichen Pinguinen ist ein Blickfang und gibt direkt den Hinweis, dass es sich hier um einen ChickLit-Roman handelt. Typische Mädchen-Lektüre eben – und die Pinguine spielen auch in dem Buch eine kleine Nebenrolle.
Die 21 Kapitel (perfekte Leselänge) bei großzügigem Schriftbild auf 319 Seiten (inkl. Quellenverzeichnis für die im Buch veröffentlichten Adventskalender-Sprüche) sind eine ideale Aufteilung für diesen Roman.
Der Schreibstil von Julia Bähr ist locker leicht und humorvoll, die Dialoge witzig und Charaktere (bis auf Gretas Ex Erik) allesamt sympathisch – ein Freundes- und Kollegenkreis in dem man sich auch als Leserin wohlfühlt und daher die Geschichte um Greta auch gern mit(er-)lebt.
Die Geschichte beschreibt einen typischen Lebensabschnitt, wie er sicher im Leben so einiger Thirtysomethings stattfindet – realistisch und irgendwie mitten aus dem Leben.
Das ist so ein typischer Roman, den man an einem regnerischen Wochenende auf dem Sofa oder im Urlaub auf der Pool-Liege wunderbar lesen kann.
Obwohl ich das Buch mochte, hat mir dennoch irgendwas gefehlt, was ich noch nichtmals genau benennen kann und die Handlung konnte mich nicht vollkommen packen. An manchen Stellen plätscherte die Story ein klein wenig langatmig dahin. Das ist aber der einzige Kritikpunkt.
Ich hatte ein paar wirklich angenehme Lesestunden mit diesem netten, unterhaltsamen Roman mit der sympathischen Greta und ihren Freunden – daher gibt es von mir eine 4**** Sterne-Leseempfehlung 🙂

Veras Weekly – die 11. KW endet mit einem freien Freitag :-)

📝 «Geplant»
… uns nächste Woche endlich mit unseren Kölner Freunden zum Essen in einem griechischen Restaurant hier in der Nähe zu treffen.
… weiterhin Geduld zu haben – mir fehlt immer noch die Reparaturkosten-Übernahmeerklärung der Versicherung der Unfallverursacherin. Mein Anwalt hat da jetzt nochmal Druck gemacht. Die Unfallverursacherin hatte den Unfall wohl noch gar nicht bei ihrer Versicherung gemeldet bis jetzt 😦
… nächste Woche an einer Fortbildung zum sehr trockenen Thema „Vergaberecht“ teilzunehmen – geht zum Glück nur einen halben Tag.
… nun doch bei Fielmann nach einer neuen Brille zu schauen – ist ja hier in der Nachbarschaft. Leider bin ich bei YUN-Brillen in der Rosenthaler Str. nicht fündig geworden, weil bei nur ca. 20 unterschiedlichen Brillen-Gestellen leider keines dabei war, was mir gefallen hat. Echt schade, denn dann hätte ich in 20 Min. eine neue Brille gehabt, weil sich dort die komplette Fertigungsstraße im Laden befindet, und recht günstig waren die noch dazu. Aber ich hätte mich mit keinem der Brillen-Modelle wohl gefühlt und so eine Brille hat man ja immer ein paar Jahre (meine jetzige habe ich seit 4 J.).

📚 «Gelesen»
… bin auf den letzten Seiten von „Liebe mich, wer kann“ von Julia Bähr (Rezension folgt dann kurzfristig). Kann mich gerade nicht entscheiden, was ich danach lesen möchte – mir ist lesetechnisch gerade nach Nord- oder Ostsee, Hamburg geht auch ;-). Und wahrscheinlich werde ich noch irgendein Buch mit Kurzgeschichten parallel beginnen: „Das Meer und ich waren im besten Alter“ von Adriana Altaras.

😊 «Gefreut»
… dass die Temperaturen diese Woche so angenehm mild waren und wir abends mal wieder im Kiez unterwegs waren. Schön ist ist auch, dass man jetzt wieder morgens im Hellen zur Arbeit fährt und im Hellen nach Hause kommt, so dass man das Gefühl hat, dass man auch etwas vom Tag hat.
… zwei Angebote für Rezensionsexemplare direkt von bekannten Autoren per persönlicher Mail erhalten zu haben, die auf meinen Blog aufmerksam geworden sind. Das hat mich sehr gefreut und geehrt, weil es sehr gut gepasst hat.
… nachdem Toni gleich vergangenen Montag wieder wegen Verstopfung beim Tierarzt war und danach – auch wegen Medikamenten-Umstellung – Durchfall hatte, geht es ihm jetzt seit 3 Tagen super und wir haben viel Spaß mit dem kleinen Mann. Aber auch unsere dünne, alte Mary-Katze macht uns gerade wieder viel Freude – steht sie doch morgens (gemeinsam mit Toni) vor der Schlafzimmertüre und fordert Futter ein. Erstaunlich, welche Kraft sie noch hat meistens. Und Joelle ist eh unkompliziert und war in den 5 J., wo sie jetzt bei uns ist, noch nie krank; vor 4 J. war sie zuletzt beim Tierarzt – wir wissen es sehr zu schätzen, dass sie so gesund ist bisher.
… vor 2 Tagen endlich mal wieder mit meiner Herzensschwester Marion in Köln telefoniert zu haben – sie hatte Geburtstag und jetzt sind wir gleich alt – wir kennen uns ja quasi seit sie auf der Welt ist. Sie fehlt mir hier schon manchmal sehr und ihre Mama, meine Ersatz-Mama, auch.

😳 «Überrascht»
… unangenehm, dass dieses „Ich weiß nicht, was es ist“ in meinem Hals wieder mehr weh tut und ich wahrscheinlich doch wieder damit zum Arzt musst 😦 – das stinkt mir total, denn ich will sowas nicht.

😢 «Traurig»
… über das ganze politische Weltgeschehen, das mir irgendwie ein wenig Angst macht.
… auch immer wieder über Tonis Gesundheitszustand.
…über manche Dinge, die in der Autoren- und auch in der Blogger-Welt manchmal abgehen, die ich so am Rande mitbekomme und worüber man wirklich nur den Kopf schütteln kann. Bei manchen Menschen fragt man sich echt, warum sie so unglaublich neidisch sind und sich dadurch zu Aktionen hinreißen lassen, mit denen sie selbst mehr Ansehen verlieren als gewinnen – solche, die viel mehr über sie selbst aussagen, als über den, dem sie schaden wollen?! Leben und leben lassen, andere Menschen so behandeln, wie man selbst gerne behandelt werden möchte und auch mal was gönnen können – schlimm, dass solche simplen Eigenschaften manchen Leuten offenbar gänzlich fehlen; ebenso wie das Unrechtsbewusstsein, Raub-Kopien von eBooks zu verbreiten. Wenn man Autoren mag, dann will man doch auch, dass diese von ihrem Beruf leben können und dann rafft man nicht auch noch eBooks (die oft sowieso nur schon zwischen 0,99 und 2,99 € kosten) gratis oder verbreitet sowas auch noch illegal – das ist kriminelle Energie und strafbar.
… Joachim Gauck, ein wirklich toller Bundespräsident, an den ich mich immer positiv erinnern werde, hat heute die Amtsgeschäfte an Frank-Walter Steinmeier übergeben. Ich bin gespannt, was seine Zeit als Bundespräsident bringt. Es ist ja selten jemand so direkt aus der aktiven Politik in dieses Amt gekommen.

😡 «Geärgert»
… über nichts, was hier jetzt der Rede wert ist.

🍴«Gegessen»
… vietnamesisch, dann Champignon-Rahmschnitzel im Thomas-Eck hier in Charlottenburg (der Mann hat wegen seiner Darmentzündung nur eine „harmlose“ Kleinigkeit gegessen dort), Thai-Food im besten Thai-Restaurants Berlins (zumindest unserer Meinung nach) – dem Thai-Inside (Nähe Alexanderplatz), gestern gab es gebratene Lachsfilets mit Kräuterbutter und dazu Feldsalat mit Pinienkernen, gebratenen Speckwürfeln und selbst gemachtem Joghurt-Senf-Orangen-Dressing. Was es heute gibt, entscheiden wir spontan.

👂«Gehört»
… den Sturm hier in Berlin – und das, obwohl es noch nichtsmals eine Sturmwarnung gab dieses Mal …

💻 «Gemailt»
… mit Tanja W., Annettchen, Ivy, Sarah, Corinna, Petra, einem Autor und einer Autorin, meinem Anwalt – und natürlich wieder ganz viel dienstlich.

👀 «Gesehen»
… die Feinkost-Abteilung bei Kaufhof am Alexanderplatz – fantastisches Schlaraffenland! Und die haben wiederum so einiges, was es z. B. im KaDeWe nicht gibt. Das ist das Tolle, wenn man in so einer internationalen Stadt lebt. Dem Kölner reicht es, wenn es Kölsch und Mettbrötchen gibt – mehr braucht der Kölner nicht wirklich – was solche Sachen angeht, ist Köln ein wenig beschränkt.

💖 «Geknuddelt»
… meine kleine 2- und 4-beinige Family 😉

💭 «Gedacht»
… dass mir so rein gar nichts fehlt, wenn ich nicht auf die Leipziger Buchmesse fahre nächste Woche. Ich war 2013 und 2014 dort und muss sagen, dass man es als Leser zwar mal gesehen haben sollte, aber ich persönlich den Stress und die Menschenmassen nicht brauche. Meine Urlaubstage nutze ich wirklich lieber zur Erholung, Bücher schaue ich mir lieber in Ruhe in Buchhandlungen und Vorschaukatalogen an und ich habe auch nicht das Gefühl, etwas zu verpassen, wenn ich mal irgendwo nicht dabei bin. Auf Gratis-Bücher und Goodies bin ich jetzt auch nicht wirklich scharf. Jeder, der den Buchmarkt oder seine Lieblingsautoren unterstützen will, sollte nicht vergessen, auch mal tatsächlich Bücher dieser Autoren zu kaufen (so richtig gegen Geld!) und zwar in Buchhandlungen, damit diese dann auch überleben können. Man kann nämlich auch durchaus Bücher, die man gekauft hat, rezensieren und unterstützt Autoren damit gleich doppelt (mit dem Buchkauf und der Rezension) sowie dazu sogar noch den Buchhandel – das muss einem als Leser doch eigentlich ein gutes Gefühl geben 😉 …

🏆 «Stolz»
… auf unseren kleinen Toni, der schon so viel durchgemacht hat in seinem kleinen Leben und so ein Stehaufmännchen ist ❤

💳 «Gekauft»
… „Hier bin ich Mensch, hier kauf ich ein.“ hieß mal ein Werbe-Slogan von dm. Ich bin Mensch und Opfer, wenn ich dort einkaufe – und zwar Opfer von fruchtig duftenden Duschgels, Handcremes und Deos, von denen meine Schränke bereits überquellen (ich sag immer, mit meinen Duschgelvorräten kann ich eine Damenfußball-Mannschaft eine Saison lang ausstatten 😉 …). So geschehen wieder am Montag: Eigentlich wollte ich nur Flüssig-Waschmittel kaufen – was ich neben Duschgel und Handcreme auch tatsächlich gekauft habe. Und im Übrigen werden diese ganze lecker fruchtig duftenden Kosmetik-Produkte, wenn ich sie bei der ganzen Masse dann endlich mal benutze, wahrscheinlich lange nicht mehr so intensiv duften, weil der Duft mit der Zeit verfliegt. Ach ja, ein paar Bücher habe ich übrigens auch gekauft letzte Woche: „Das Brombeerzimmer“ von Anne Töpfer, „Apfelstrudelküsse“ von Caroline Lenz, „Anfang 40, Ende offen“ von Franka Bloom, „Auch donnerstags geschehen Wunder“ von Manuela Inusa, „99 Fragen zu Kaiserin Sisi“ von Sigrid-Maria Größing, „Herz verloren, Glück gefunden“ Christiane von Laffert, „Bridget Jones‘ Baby“ von Helen Fielding, „Mein schlimmster schönster Sommer“ von Stefanie Gregg – ich muss aber gestehen, dass ich ein paar der Bücher gebraucht gekauft habe.

Veras Weekly – ein wenig Kultur in der 10. KW

📝 «Geplant»
… ich hoffe, dass wir es Ende der kommenden Woche schaffen, uns mit Freunden aus Köln, die derzeit in Berlin sind, zum Griechisch Essen zu treffen. Eigentlich war das für Morgen geplant, aber der Mann hat leider wieder seine chronische Darmentzündung (Divertikulitis) und muss fasten, damit die Schmerzen besser werden und evtl. steht morgen dann auch mal wieder ein Tierarzt-Besuch mit Toni an, weil die Verstopfung ja irgendwie kein Dauerzustand sein kann und auch die Bewegungsabläufe haben sich bei ihm trotz der Medikamente leider auch wieder verschlechtert 😦
… einen Werkstatt-Termin für den Smart nach dem Unfall so bekommen – letzte Woche waren leider noch nicht alle Unterlagen in der Werkstatt angekommen.

📚 «Gelesen»
… aktuell „Liebe mich, wer kann“ von Julia Bähr – das ist wieder so ein typischer, pinkfarbener ChickLit-Roman. Allen sehr ans Herz legen, möchte ich mein zuletzt gelesenes Buch „Madame Cléo und das große kleine Glück“ von Tanja Wekwerth – für mich jetzt schon ein absolutes Lese-Highlight 2017 und nur schwer zu toppen.

😊 «Gefreut»
… am vergangenen Montag hat bei meiner Freundin Kerstin Hohlfeld wieder eine Literatur-Salon mit der Autorin Beate Rösler stattgefunden, die dieses Mal aus ihrem Vietnam-Roman „Die Töchter des Roten Flusses“ gelesen hat. Es war ein toller Abend – einige liebe Freunde wiedergetroffen und nette Leute neu kennengelernt. Der Lesungsbericht dazu war ja schon hier auf meinem Blog nachzulesen.
… über ein wundervolles Konzert von Max Raabe und seinem Palast-Orchester mit neuem Programm am Donnerstag-Abend im Berliner Admiralspalast – die beste Location für diese Konzerte überhaupt! Wunderbar, dass er jetzt „La Mer“ im Programm hat – klang fantastisch. Ein wundervolles Programm mit einigen Liedern, die wir bisher noch nicht gehört haben. Und vorher waren wir noch lecker Steak Essen.
… dass es wenigstens Joelle so super geht – dafür sind wir sehr dankbar! Ich muss sagen, dass wir noch nie eine so gesunde Katze hatten, wie sie! Sie war vor über 4 J. zuletzt beim Tierarzt.
… über einen Buch-Gewinn des Romans der Selfpublisherin Maria Resco „Urlaub für Anfänger“ über die Facebook-Seite der Autorin.

😳 «Überrascht»
… Mitte nächster Woche ist auch der Kaisers-Supermarkt hier bei uns im Kiez leider Geschichte. Ab Ende der Woche wird der Markt dann in einen EDEKA umgewandelt sein. Ich war eigentlich ganz froh, dass es kein REWE wird. In Köln hat REWE die Stadt regiert – EDEKA gab es nur ganz selten, da war ich schon froh, dass es hier in Berlin einkaufstechnisch etwas mehr Ablenkung gab.

😢 «Traurig»
… natürlich zu allererst über den Tod unseres Berliner Eisbär-Babys Fritz, der am Montag-Abend plötzlich an einer schweren Leberentzündung verstorben ist. Die Welt ist so ungerecht: Es regieren so viele Diktatoren wie Erdogan und Trump, denen nichts passiert, oder Menschen, die anderen immer nur Böses wollen, werden uralt – aber so ein kleiner, süßer Eisbär, der so viel Freude gemacht hätte, musste sterben.
… dass man offenbar schon wieder Angst vor Terror-Anschlägen in Deutschland haben muss – tröstlich, dass der geplante Terror-Anschlag im Essener Einkaufs-Zentrum Limbecker Platz (wo wir, als wir noch in NRW wohnten, auch schon öfter waren) wegen der guten Zusammenarbeit der in- und ausländischen Geheimdienste untereinander gestern verhindert werden konnte.

😡 «Geärgert»
… hm ja, aber nur über Kleinigkeiten – nichts davon war so tragisch, dass ich es jetzt hier erwähnen muss.

🍴«Gegessen»
… an einem Tag in dieser Woche Schupfnudeln mit Sauerkraut, Speckwürfeln und Créme fraîche; an einem weiteren Tag waren wir Steak Essen im Maredo; Freitag gab es Spaghetti Bolognese; gestern Thai-Massaman-Curry mit Kokosmilch, Rinderfilet, Kürbis, Mini-Maiskölbchen und frischem Koriander (der Mann musste krankheitsbedingt passen); heute mache ich mir nur eine TK-Pizza Ristorante Thunfisch.

👂«Gehört»
… am Freitag zum Start in den Feierabend noch meine nette Kollegin am Telefon, die leider im Sommer in den Ruhestand gehen wird und sehr fehlen wird im Team.

💻 «Gemailt»
… immer noch sehr viel dienstlich, aber auch mit meiner lieben Ivy, ihrem Papa, Annettchen, Tanja W., Kerstin St., Monika Sch., Marion T., Maria R., Daniela N., Sue.

👀 «Gesehen»
… einige liebe Menschen, die ich vermisst habe 🙂

💖 «Geknuddelt»
… liebe Freunde, die ich länger nicht gesehen habe und auf der Lesung am Montag wiedergetroffen habe und natürlich Mann und Katzen.

💭 «Gedacht»
… in diesen Tagen jährt sich der Tag, an dem ich den Kontakt zu meiner biologischen Familie abgebrochen habe, schon zum 7. Mal. Und ich bin immer noch der Meinung, dass es für mich und mein Wohlergehen die einzig richtig Entscheidung war. Seitdem lebe ich frei von den Manipulationen und Lügen denen ich jahrzehntelang ausgesetzt war, muss nicht mehr zusehen, wie andere in den Stand von Göttern erhoben werden und muss mich gegen diese Personen nicht mehr ausspielen lassen. Mir geht es seither wirklich besser in meinem Leben und nochmal, seit ich hier in Berlin lebe. Mein Leben hier ist so grundlegend anders als das in Köln – auch schon, weil ich durch meine jetzige Arbeit eine viel höhere Zufriedenheit habe. Das Umfeld und die Menschen sind hier viel freundlicher und umgänglicher als die Kölner.

🏆 «Stolz»
… auf so rein gar nix.

💳 «Gekauft»
… die Koch-Zeitschriften „Mutti kocht am besten“, „Chefkoch“ und „Food Box“ sowie nochmal zwei gebrauchte Buch-Schnäppchen auf eBay.

Rezension: Tanja Wekwerth – „Madame Cléo und das große kleine Glück“

Fakten:
Hardcover (Einband), Harper Collins, erschienen 06.03.2017, 304 Seiten, 14,00€

Autorin:
Tanja Wekwerth, geboren in Berlin, studierte zunächst Sprachen in Paris, wo sie auch eine Zeit lang als Übersetzerin und Model arbeitete und sich in Paris verliebte. Ein späterer Job als Stewardess lieferte ihr nach Beendigung dieser Tätigkeit ausreichend Stoff für ihren ersten Roman „Emma über den Wolken“ (2001). Weitere Romane von ihr sind:  „Das Haus der Hebamme“ (2004), „Esthers Garten“ (2006), „Mitternachtsmädchen“ (2008) und „Ein Hummer macht noch keinen Sommer“ (2013). Über ihr turbulentes Familienleben mit Mann, drei Kindern und zwei Hunden schrieb sie 10 Jahre lang eine Kolumne für die Zeitschrift „Laura“, die ebenfalls in Buchform, in 6 Bänden, erschienen ist. Nicht nur als Autorin beweist sie großes künstlerisches Talent, sondern ebenso als Fotografin und Malerin.

Handlung:
Madame Cléo, ehemals erfolgreiches Model bei Coco Chanel in Paris, lebt in einer Altbauwohnung in Berlin-Schöneberg und weiß nicht, wie sie – trotz ihrer Französisch-Schüler – die Kosten für die nächste Mieterhöhung nach einer Renovierung aufbringen soll. Kurzentschlossen sucht sie sich Untermieter: Der italienische Witwer Adamo, ein Koch, und seine 8jährige Tochter Mimi ziehen bei ihr ein. Als Mimi Cléo eines Tages gesteht, einen Rucksack voller Geldscheine im Park gefunden zu haben, steht das Leben Kopf. Alte Träume und die Sehnsucht nach Paris werden in Cléo wieder geweckt, aber Cléo liegt eigentlich noch viel mehr am Glück anderer …

Fazit:
Ein absolutes WOW-Buch! Ich muss zugeben, dass ich zunächst – bedingt durch den Untertitel „Großstadt-MÄRCHEN“ ein wenig skeptisch war, weil Märchen für mich immer mit einer Portion Grausamkeit verbunden waren. Aber die fehlt hier zum Glück gänzlich und die Story ist einfach nur bezaubernd und ein wenig mystisch <3. Daher musste ich erstmal ein paar Tage mit meiner Rezension warten, weil ich diese wundervolle Geschichte noch ein wenig nachwirken lassen und nachspüren wollte. 
Das erste, was mir beim Blick auf das Cover in den Kopf kam, war „Bohème“ – das ist das, was dieser schnörkelige alte Vogelkäfig mit den Blumen ausstrahlt – und den kann man sich sowohl perfekt auf einem Altbau-Balkon mit schmiedeeiserner, verschnörkelter Brüstung in Paris als auch auch ebenso gut in Berlin-Schöneberg vorstellen. Der Hintergrund des Fotos und der des Schriftzugs sind in warme Rot- und Orange-Töne gehüllt und strahlen Wärme aus. Tanja Wekwerth hat die Geschichte in Berlin-Schöneberg im wirklich hübschen Akazien-Kiez angesiedelt – eine Gegend, die ich selbst kenne und mag.
Der 304 Seiten starke Roman hat 22 Kapitel + Epilog und am Ende als ganz besonderes Schmankerl ein Rezept für Spaghetti Puttanesca à la Adamo, wie sie auch im Buch vorkommen. Die Leselänge der Kapitel sowie das Schriftbild waren für meinen Geschmack wirklich perfekt. Der Schreibstil von Tanja Wekwerth hat etwas blumiges, fast poetisches, dennoch ist die Sprache leicht verständlich und man fliegt geradezu durch die Geschichte. Die Charaktere sind hinreißend gezeichnet – vor Allem die kleine Mimi, die zwar für ihre 8 Jahre ziemlich weise und altklug wirkt, aber auch einen trockenen Humor hat, ist für mich der Star dieses Buches – aber natürlich auch Madame Cléo, die durch den Kontakt zu Mimi ganz neue Ansätze für ihr Leben findet. Das Buch zeigt auf, wie man Selbstzweifel über Bord wirft und – egal, wie alt man ist oder was einem widerfahren ist – man den Mut für einen Neuanfang aufbringt! Und man kann auch das Glück in Dingen und durch Personen finden, wo man es nicht gleich auf Anhieb vermutet. Das Glück der Vergangenheit muss in der Gegenwart nicht mehr das gleiche Gefühl erzeugen, kann einem aber zu einem anderen neuen Glück verhelfen.
Gesellschaftskritisch ist das Buch auch ein wenig: Die Rolle der Senioren in der heutigen Gesellschaft wird hier am Beispiel der (ehemals) mondänen Madame Cléo, aber auch der ärmlichen „Brötchen-Oma“ aufgezeigt. Sehr schön finde ich, wie Tanja Wekwerth in dem Buch auf das typische Multi-Kulti-Miteinander hier in Berlin eingeht: Die Französin Madame Cléo, der Italiener Adamo, der türkische Bauarbeiter Jussuf, der finnische Nachbar, die Alt-Berliner Brötchen-Oma, die indische Restaurant-Besitzerin – und alle haben ein friedliches Miteinander – dit is Berlin 😉
Sehr geschmunzelt habe ich beim Namen des Zahnarztes „Dottore Crisafulli“ – ich habe den Namen so oft gehört, wenn Max Raabe ihn in seinen Konzerten mit einem wunderschön rollenden „R“ ausspricht und seine Geigerin, die so heißt, vorstellt. Der Mann von Tanja Wekwerth ist nämlich Pianist im Palast Orchester von Max Raabe 😉
Dieses Buch hat mich be- und verzaubert! Ich mochte mich gar nicht mehr von Charakteren trennen, weil sie mir alle so sehr ans Herz gewachsen sind! Und wenn ich mal wieder im Akazien-Kiez bin, werde ich bestimmt an die Protagonisten aus diesem Buch denken <3. Das Ende war so schön, dass ich einen Kloß im Hals und Tränchen im Auge hatte und mit einem warmen Gefühl im Herzen zurück geblieben bin.
Für mich persönlich ist dieses Buch jetzt schon eines der (wenn nicht sogar DAS) Lese-Highlight(s) 2017!
Daher gibt es von mir für dieses tolle, außergewöhnliche Buch eine 5*****+++ Leseempfehlung!

11. Literatur-Salon bei Kerstin Hohlfeld, Gast-Autorin: Beate Rösler

Nach rund 1 Jahr Abstinenz war es endlich mal wieder so weit: Am Montag, 06.03.2017, fand bei Kerstin Hohlfeld und ihrem Mann Thomy in Berlin-Lichterfelde wieder ein Literatur-Salon statt.

Obwohl der frühe Montag-Abend für Vollzeit-Berufstätige ein eher ungünstiger Termin ist, war die Lesung quasi ausverkauft. Es war schön, nach so langer Zeit viele bekannte Gesichter wiederzusehen.

Die in Vietnam lebende Autorin Beate Rösler, die bereits im November 2014 (der Link zum damaligen Lesungsbericht ist hinterlegt) schon mal bei Kerstin gelesen hat, stellte ihren neuen Roman „Die Töchter des Roten Flusses“ vor.

Eingeleitet wurde die Lesung durch die musikalische Blockflöten-Einlage von Kerstins Tochter Mia, die mittlerweile 13 J. alt ist und darum bat, nicht mehr fotografiert zu werden und ihre Fotos dann im Internet wiederzufinden.

Der Roman spielt in Beates aktuellem Wohn- und Arbeitsland Vietnam, aber auch in Frankfurt am Main.

Die in Frankfurt lebende junge, ehrgeizige Anwältin Tuyet, die vietnamesische Wurzeln hat, findet nach dem Tod der Stiefmutter unter deren Bett versteckte, ungeöffnete Briefe, die ihre leibliche Mutter aus Vietnam an den Vater geschickt hatte. Tuyet wird neugierig auf ihre Wurzeln und was es mit diesen ominösen Briefen auf sich hat und begibt sich gemeinsam mit ihrem Freund auf die Suche nach ihrer Mutter in Vietnam.

Dieser Roman berichtet nicht nur mit viel Einfühlungsvermögen über die verwobene Geschichte von Tuyet und ihrer Familie, sondern auch über den Vietnam-Krieg und das heutige Leben in Vietnam. Für diesen Roman hat Beate Rösler, wie sie berichtete, sehr umfangreich recherchiert und viele Interviews mit Vietnamesen geführt. Einige ihrer Interview-Partner hatten quasi eine deutsche Vergangenheit und waren Vertragsarbeiter in der ehemaligen DDR, die offenbar vielen Vietnamesen als Paradies – im Vergleich zur eigenen Heimat – in Erinnerung geblieben ist.

Beate Rösler las immer wieder Abschnitte aus dem Buch vor, baute Spannung auf und ließ das jeweilige Ende zum selbst Nachlesen offen.
Zwischen den jeweiligen Abschnitten berichtete sie vom Leben in Vietnam, eigenen Erfahrungen dort, was in Zukunft bei ihr geplant ist und wohin ihre Lesereise in Deutschland sie noch führt, bevor sie in der kommenden Woche wieder zurück nach Vietnam reist.

Im Anschluss an die Lesung gab es noch Gelegenheit zum Kauf des (signierten) Buches und zum persönlichen Gespräch mit der liebenswürdigen Autorin.
Danach trafen sich die Gäste bei köstlichem, vegetarischen Fingerfood und Getränken in der gemütlichen Küche von Kerstin und Thomi zu netten Gesprächen. Es war ein schöner Abend mit liebgewonnenen Freunden, aber auch mit sehr netten neuen Bekanntschaften. Wir haben die nette Atmosphäre der Literatur-Salons wirklich sehr vermisst und hoffe, dass diese künftig wieder öfter stattfinden.

Ein großes Dankeschön an die Autorin für die spannende und interessante Lesung und an die beiden wunderbaren Gastgeber 🙂

Veras Weekly – eine ereignisreiche 9. KW

📝 «Geplant»
… in der kommenden Woche stehen gleich zwei Highlights an: Zum einen die Lesung von Beate Rösler und ihrem neuen Roman „Die Töchter des Roten Flusses“ im Rahmen eines Lesesalons bei meiner Freundin Kerstin. Und zum anderen freue ich mich ganz doll, in der kommenden Woche ein Konzert von Max Raabe und seinem Palastorchester im Berliner Admiralspalast zu besuchen und das neue Programm „Das hat mir noch gefehlt“ zu hören und zu sehen – davor gehen wir dann wieder lecker essen irgendwo im Areal um die Friedrichstraße.
… ich hoffe bis Mitte der Woche einen Werkstatt-Termin für meinen verunfallten Smartie zu bekommen.

📚 «Gelesen»
… im letzten Drittel mit einem Lovelybooks-Leserunden-Buch „Madame Cléo und das große kleine Glück“ von Tanja Wekwerth. Ein ganz außergewöhnliches und wundervolles Buch. Danach werde ich entweder „Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen“ von Petra Hülsmann oder „Liebe mich, wer kann“ von Julia Bähr lesen.

😊 «Gefreut»
… nach 2 Wo. wegen Krankheit zu Hause, endlich wieder zu arbeiten, und dass am Dienstag-Abend endlich das nachgeholte Weihnachtsessen mit dem Kollegen-Team stattgefunden hat – nach dem Unfall morgens war das dann das Highlight des Tages. Als am Nachbartisch dann ein paar Std. später ein Senioren-Chor den Geburtstag eines Chormitgliedes feierte inkl. Ständchen, mussten wir dann feststellen, dass die nicht nur sehr laute Gesangs- sondern ebenso laute Sprechstimmen hatten und haben dann nach einer Weile kapitulieren müssen, weil keine Unterhaltung mehr möglich war. Aber es war dennoch ein schöner Abend und ich bin immer wieder froh, hier so tolle Kollegen zu haben 🙂
… ich habe mal wieder ein Buch (von meiner Wunschliste) bei vorablesen.de gewonnen – und zwar „Meer Liebe auf Sylt“ von Claudia Thesenfitz. Ich muss ja sagen, dass ich sehr gerne Romane, die an Nord- oder Ostsee spielen, lese – der Gegend fühle ich mich irgendwie besonders verbunden und Bücher, die dort spielen, sind irgendwie wie ein kleiner Urlaub. Mit Bayern und den Bergregionen kann ich in Büchern eher weniger anfangen. Ach ja, und „Ein Dorf zum Verlieben“ von Dorothea Böhme, das im Münsterland spielt, habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.
… meine ehem. Auszubildende aus dem Rheinland hat mir – etwas vergünstigt – eine Geschenkkarte von Thalia mit der sie selbst nichts anfangen konnte angeboten. Ich habe gleich zugeschlagen, weil meine Wunschliste so voll ist. Nun darf ich für 55 Euro bei Thalia und für 35 Euro bei Hugendubel (noch von meinem Geburtstag) Bücher kaufen – sehr schön 🙂
… am Freitag hat sich Joelle unserer Mary vor die Pfoten geschmissen, als sie vor dem Balkon-Fenster lag und sich sonnte und Mary hat Joelle irgendwann umarmt und angefangen, ihr Köpfchen zu putzen. Das war so niedlich und ich habe das bei den Beiden so lange nicht gesehen – da ging mir richtig das Herz auf ❤
… ich freue mich ganz, ganz riesig für meine Freundin Astrid in Köln, die nach vielen entbehrungsreichen Jahren nun endlich ein eigenes, freies Leben führen kann und so richtig glücklich ist in ihrem neuen, lange verdienten Lebensabschnitt ❤

😳 «Überrascht»
… der Mann hat jetzt doch kapiert, dass seine 9 J. alte Tassimo-Maschine hinüber ist und endlich eine neue bestellt. Nachdem er die alte Maschine mit aller Gewalt nochmal ans Laufen bringen wollte, obwohl die schon seit einer Weile immer wieder rumgezickt hat, hat dann gestern gar nichts mehr geholfen.
… hier in Charlottenburg sieht man ja immer mal wieder Promis – der Mann hat letzte Woche Adel Tawil im Getränkemarkt gesehen 😉
… dass man bei dem am 15.05.2017 erscheinenden neuen Roman von Sophie Kinsella ganz kurzfristig nochmal Titel und Cover geändert hat 😉

😢 «Traurig»
… wenn Barack Obama ausgerechnet von Donald Trump als „kranker Typ“ bezeichnet wird und der türkische Ministerpräsident Erdogan den deutschen Politikern Nazi-Praktiken vorwirft, muss man sich wirklich mal fragen, in was für einer kaputten Welt man lebt und wie es sein kann, dass narzisstische Personen mit solchen Ansichten so viel Macht haben …?! 😦
… Toni musste am Montag mal wieder zum Tierarzt und mal wieder den Darm geräumt bekommen – armes Kerlchen. Alles eine Folge seiner Erkrankung. Aber all das macht ihn besonders schutzbedürftig ❤

😡 «Geärgert»
… Dienstag-Morgen natürlich über meinen Unfall auf dem Weg zur Arbeit, ganz in der Nähe von zu Hause. Eine Fahranfängerin, die erst 1/2 J. den Führerschein hatte, hat versucht mit ihrem Mercedes GLA links abzubiegen und Weg zu verkürzen an einer Stelle, wo nur rechts Abbiegen erlaubt war. Als ihr von links jemand entgegen kam, setzte sie mit Schwung zurück ohne hinter sich zu schauen, wo ich stand. Sie hat meinen Smart links in der Vorderfront getroffen. Sie behauptete zwar der Polizei gegenüber, sie wollte rechts abbiegen, aber ihre Reifenstellung zeigt nach dem Aufprall ganz klar nach links und sie stand mit den Vorderreifen beim Aufprall noch komplett auf der Straße. Aus dem Winkel hätte sie mit dem großen Fahrzeug mit dem Wendekreis gar nicht rechts abbiegen können. Ich war dann Donnerstag bei Smart für einen Kostenvoranschlag, aber dadurch, dass ich ein Leasing-Fahrzeug habe, ist das Ganze etwas komplizierter. Wirklich toll fand ich, dass der Werkstatt-Leiter mir erstmal eine Checkliste gegeben hat, was mir als Geschädigte bei einem Unfall zusteht und die Liste mit mir durchgegangen ist und alles erklärt hat. Ich wusste gar nicht, was die gegnerische Versicherung alles bezahlen muss – wie z. B. einen Anwalt, der die Schadenabwicklung für mich übernimmt, so dass ich damit keine Sorgen mehr habe.  Und ein Gutachter muss den Schaden, und bei einem Leasingfahrzeug auch die Wertminderung beziffern. Das ist wohl wichtig, weil die Wertminderung auch die Versicherung des Verursachers tragen muss, damit die Leasinggesellschaft mich nicht bei Leasing-Ende damit belastet. Der Gutachter war am Freitag-Morgen bei mir auf der Arbeit und hat sich das Auto angeschaut und mit dem Anwalt für Verkehrsrecht hatte ich am Freitag-Nachmittag einen Termin. Sehr schmeichelhaft, weil er am Ende unseres Gespräches fragte, was ich beruflich mache und meinte, er hätte selten Klienten, mit denen er sich so gepflegt unterhalten könnte und die zudem noch so gut vorbereitet sind. Da der Smart zwar fahrbereit, aber nicht verkehrssicher ist, hoffe ich, dass ich nächste Woche einen Werkstatt-Termin und Ersatzwagen bekomme. Das Gutachten habe ich heute schon erhalten und es ist gleichzeitig an Werkstatt und Versicherung rausgegangen. Ich hatte 2014 schon mal einen Unfall mit meinem alten Smart, wo der Halter damals auch die gleiche Versicherung wie die jetzige Unfallgegnerin hatte – damals habe ich 3 Monate auf die Reparaturzusage gewartet. Hätte ich das damals alles schon gewusst, hätte mir das seinerzeit einiges erspart. Aber gut, dass man mich dieses Mal so richtig gut beraten hat.

🍴«Gegessen»
… Freitag waren wir kroatisch essen – nach ganz langer Zeit mal wieder. Eine ganz tolle Grillplatte (definitiv nichts für Vegetarier) und es war wirklich großartig und alles sehr lecker. Gestern haben wir Chili con Carne gekocht – ich habe meine Portion mit Sour Cream, Nacho-Chips und Cheddar überbacken – es war sehr lecker. Heute gibt es Back-Camembert.

👂«Gehört»
… jetzt wieder im Büro tagsüber Radio Berlin 88,8 vom RBB.

💻 «Gemailt»
… letzte Woche erstmal wieder ganz, ganz viel dienstlich, weil doch einiges aufgelaufen war während meiner Abwesenheit.

👀 «Gesehen»
… gestern – aufgenommen – einen alten Berliner Tatort von 2004 mit Boris Aljinovic und Dominic Raacke. Für mich waren die Beiden damals definitiv das bessere Berliner Ermittler-Team als jetzt Meret Becker und Mark Waschke.
… die Broschüre „Hamburg erleben“, die ich mir vom dortigen Tourist-Office bestellt habe – ich will unbedingt in diesem Jahr mal wieder nach Hamburg. Da waren wir schon ein paar Jahre nicht mehr und zwischenzeitlich gibt es dort einiges Neues zu sehen.

💖 «Geknuddelt»
… Mann, Katzen und mein bestes Kollegen-Team.

💭 «Gedacht»
… dass Menschen, die selbst sehr großzügig mit Kritik gegenüber anderen umgehen, selbst überhaupt nicht kritikfähig sind. Und Jammern auf höchstem Niveau ist immer noch Sache der Kölner. Und wenn jemand das Gleiche macht, ist das noch lange nicht das Selbe 😉 …

🏆 «Stolz»
… gestern nach langer Zeit mal wieder meinen Bücherbestand bei Lovelybooks inkl. Wunschliste aktualisiert zu haben.

💳 «Gekauft»
… in den letzten Wochen so einige gebrauchte Buch-Schnäppchen über eBay von meiner Wunschliste und die neue Ausgabe von „Mutti kocht am besten“ – ein Koch-Magazin. Die „Lecker“ habe ich ja im Abo.

Ein kurzer Bericht der letzten beiden Wochen (7. & 8. KW)

Liebe Blog-Leser(innen),

da mich letztes Wochenende der Norovirus voll im Griff hatte, gab es am vergangenen Sonntag keinen Wochenrückblick. Ich war noch die ganze vergangene Woche krank, weil ich so schwächlich war und mich nur schwer wieder ans Essen gewöhnen konnte – was bei mir tatsächlich etwas heißt.

Überhaupt ist dieses 2017 bislang ein Jahr, das noch nicht viel Gutes mit sich gebracht hat für uns.

Wir haben Anfang des Jahres nach einigen umfangreichen und sehr kostspieligen neurologischen Untersuchungen, verbunden mit einem operativen Eingriff und weiteren Tests, leider erfahren, dass unser kleiner Kater Toni unter einem Gendefekt leidet, der sich degenerativ auf Nerven und Muskeln (ähnlich wie MS) auswirkt. Bei ihm sind bereits Stimme, Lunge, Darm und Bewegungsapparat irreparabel davon betroffen. Auch seine in Bremen lebende Schwester leidet darunter (lt. Neurologe betrifft so etwas immer ca. 25% eines Wurfs).  Da dieser Gendefekt bei diesen beiden Katzen überhaupt erstmalig in dieser Form aufgetreten ist, gibt es auch keinerlei Erfahrungswerte in Bezug auf eine Behandlung oder auch auf die Lebenserwartung. Man kann wohl den Prozess durch die Gabe bestimmter Medikamente verzögern, was wir derzeit versuchen. Toni leidet ja seit seinem 3. Lebensmonat immer wieder unter Verstopfung (hatte schon mehrere Darmspülungen deswegen – und wahrscheinlich morgen nochmals eine), hat keine Stimme, kann nicht schnurren, hustet schon mal und hat eine Ataxie, von der er sich aber nicht großartig behindern lässt, weil er es nicht anders kennt. Schmerzen verursacht die Erkrankung nicht. Wir waren natürlich sehr geschockt, weil Toni für Joelle ein Spielgefährte sein sollte, mit dem sie alt werden kann. Unsere Mary ist ja auch schon 16 J. alt und sehr mager und schilddrüsenkrank und muss Tabletten nehmen. Nun haben wir quasi zwei Pflegefälle, die auf regelmäßige Tabletteneinnahme angewiesen sind – und leider auch die große Sorge, möglicherweise gleich zwei Katzen in einem Jahr zu verlieren …! Aber wir haben uns damals für Toni entschieden und bleiben dabei: Wenn man sich für ein Tier entscheidet, dann für ein ganzes Tierleben lang mit allem, was dazu gehört. Unsere Katzen sind wie unsere Kinder.

Dann habe ich ja seit einigen Wochen so einen Schmerz auf der re. Halsseite, der seit 2 Wo. bis in die Schläfe, in den Nacken, in den Kiefer und ins Gesicht zieht und wovon ich ausging, dass es sich dabei um einen Abszess irgendwo im Hals handelt. Ich nehme jetzt seit zwei vollen Wochen Antibiotika und Schmerzmittel. Das erste Antibiotikum, das sehr hoch dosiert war, hatte gar keine Wirkung. Dann war ich in einer HNO-Ambulanz in der Klinik, wo ich insgesamt 6 Std. (inkl. Behandlung und Diagnose) warten musste, weil nur ein Facharzt sowohl die Station als auch die betr. Ambulanz betreut. Dort habe ich dann nach Blutabnahme und Ultraschall die Diagnose erhalten, dass es wohl kein Abszess sei und bin mit neuen Medikamenten ausgestattet worden (deren Einnahme letzte Woche natürlich auch dem Norovirus zum Opfer fiel). Am Donnerstag hatte ich erstmalig den Eindruck, dass die Schmerzen geringer werden. Die Einnahme des Antibiotikums endet heute. Morgen will ich endlich wieder ins Büro, weil mir langsam die Decke auf den Kopf fällt. Meine HNO-Ärztin ist zum Glück nicht allzu weit von meiner Arbeit entfernt, so dass ich mir dort ggf. doch noch eine Überweisung zum CT bzw. MRT holen kann. Ich habe immer noch große Angst, dass da irgendwas in meinem Hals die Schmerzen verursacht, das möglicherweise doch übersehen wurde und gefährlich ist.

Derzeit lese ich ein Leserunden-Buch, das ich bei Lovelybooks gewonnen habe, das aber auch auf meiner Wunschliste stand: „Madame Cléo und das große kleine Glück“ von Tanja Wekwerth (erscheint offiziell erst am 01.03.2017). Mal etwas ganz Anderes und ich bin nach nunmehr 70 Seiten sehr gespannt, was da noch alles kommt. Der März wird ein sehr intensiver Buch-Kauf-Monat, weil da einige Must-Reads (mindestens sechs Bücher) erscheinen. Zwischendurch greife ich aber derzeit auch immer wieder nach weiter hinten in meinen SuB und befreie ein paar tolle Bücher davon, noch ungelesen zu sein, die es eigentlich besser verdient haben ;-). Auch ein paar Buch-Schnäppchen bei eBay habe ich in den letzten Wochen gemacht. Im April sind es nur zwei Must-Reads, im Mai dafür wieder mindestens fünf. Ich bin jetzt beim 5. Buch für 2017 – das ist für meine Leseverhältnisse schon recht viel.

Der Mann und ich sind immer wieder sehr froh, dass wir nicht mehr im Rheinland leben, wo aktuell der Karneval tobt. Wir hassen ja schon diese grausige Mundart-Schunkel-Musik, die man nur betrunken ertragen kann. Das war früher beim Eishockey schon immer die Hölle ;-). Und Karneval ist an sich eh schon ein unerträglicher Zustand – zumal man dem in Köln auch so gut wie gar nicht entgehen kann. Es ist nahezu unmöglich an diesen Tagen dort irgendwas zu unternehmen, ohne mit Karneval konfrontiert zu werden.

So, nun gehe ich noch ein wenig aufs Sofa zum Lesen, bevor ich es dann morgen mit dem Arbeitsalltag wieder versuche und hoffe, dass endlich besser wird mit den Schmerzen.

Nächste Woche wird es dann wieder einen Wochenrückblick geben, wie Ihr in sonst gewöhnt seid.
Aber wenn man krank zu Hause rumlungert, gibt es auch nicht wirklich viel zu berichten.

Liebe Grüße aus der Hauptstadt und Euch eine angenehme Woche,
VERA

Rezension: Martha Sophie Marcus – „Kaffeeklatsch mit Goldfisch“

img_3747Fakten:
Taschenbuch, Goldmann, Erscheinungsdatum: 16.02.2015, 318 Seiten, 8,99€ – auch als eBook erhältlich

Autorin:
Die Autorin Martha Sophie Marcus wurde 1972 im Schaumburger Landkreis geboren. Schon in ihrer Kindheit waren Bücher – ebenso wie Haustiere – reichlich vertreten. Nach dem Abitur studierte sie in Hannover Germanistik, Pädagogik und Soziologie – Schwerpunkt: Geschichtliche Aspekte. Danach lebte sie 2 J. in der historischen Stadt Cambridge/GB. Seit 2010 hat sie als Autorin erfolgreich einige historische Romane veröffentlicht und ein Kinder-/Jugendbuch. „Kaffeeklatsch mit Goldfisch“ ist ihr erster Roman im Genre „Frauenliteratur“. Mit ihrer Familie, die Mann, zwei Kinder, Hund und Katze umfasst, lebt sie im malerischen Lüneburg.

Handlung:
Die Apothekerin Antonia, 42 J., zernagen kurz vor dem 20. Hochzeitstag Selbstzweifel: Liebt ihr Mann Monty sie noch, war ihr Weg in die Selbstständigkeit mit der eigenen Apotheke richtig oder kommen ihre beiden pubertierenden Töchter seither zu kurz? Und auch ihre beste Freundin Helen hat Eheprobleme, während das Problem „kein Mann“ eher die 6fache Mutter und ehem. Mitschülerin Petra sehr belastet, die mit ihrer Großfamilie in sozial schwachen Verhältnissen lebt. Und Antonias junge PTA Carolin hat sehr mit ihrer Schüchternheit gegenüber Männern zu kämpfen. Doch so unterschiedlich diese Frauen sind: Als in ihrer Heimat Jeetzeburg die Elbe über die Ufer tritt, tun sie sich zusammen, um der alten Grundschullehrerin, Frau Lilienthal, dabei tatkräftig zu helfen, ihr geliebtes Fachwerkhaus und deren Erinnerungen vor den Fluten zu schützen. Auf einmal setzt das Leben ganz neue Prioritäten und fordert Zusammenhalt und alle verstehen, was wirklich wichtig ist im Leben.

Fazit:
Dieser Roman lag jetzt ziemlich lange auf meinem SuB und ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, dass ich ihn nicht schon früher gelesen habe, denn er hat mir wirklich super gefallen.
Das Cover ist hübsch gestaltet, reisst mich aber jetzt auch nicht total in Begeisterung, was wohl eher am persönlichen Geschmack liegt, weil ich so gar kein Fan der Farbe Gelb bin 😉
Wenn ich richtig gezählt habe, sind die 318 Seiten auf 29 Kapitel + Nachwort verteilt. Das Schriftbild ist normal und die Kapitellänge für mein Leseverhalten wirklich meist (bis auf auf wenige Ausnahmen) optimal.
Sehr gefallen hat mir bei der Kapitel-Aufteilung, dass sich jedes Kapitel einer der Protagonistinnen widmet und somit immer als Überschrift deren Namen trägt.
Da Martha Sophie Marcus bisher im Genre der historischen Romane bekannt ist, ein Genre, das ich selbst nicht so gerne lese, war mir die Autorin auch noch nicht bekannt.
Der Klappentext lässt zunächst einen typischen Frauen-Roman vermuten – ich finde allerdings, dass dieser Roman sehr viel mehr ist und bietet: Ein Generationen-Roman, Lebensratgeber und irgendwie ein Herzensbuch, obwohl es sich hier nicht um einen Liebesroman handelt. Martha Sophie Marcus ist es gelungen, die 2013 aktuellen Hochwasserereignisse mit einer hübschen fiktiven Stadt (Jeetzeburg), sehr realistischen Charakteren mit Problemen, wie sie auch jede der Leserinnen im eigenen Leben haben könnte, viel Lebensweisheit und einem Schreibstil sprachlich dicht am echten Leben zu einer wundervollen Wohlfühlgeschichte zusammenzufügen.
Die Autorin hat hier gezeigt, dass ein Roman auch noch toll ist und nachhaltig wirkt, wenn man nicht auf allen Ebenen ein Happy End erzielt – so, wie das Leben eben ist 🙂
Ich habe diese Geschichte, die zeigt dass Zusammenhalt, Freundschaft, Anerkennung und Respekt sich jenseits von Alter, Generationsunterschieden, sozialem Status oder familiärer Situation abspielen können und sollten, wirklich sehr gemocht und vergebe hierfür – auch, wenn sie mal kleine Längen hatte – eine 5*****-Leseempfehlung.
Sollte die Autorin noch weitere Romane in diesem Genre schreiben, werde ich ganz sicher wieder etwas von ihr lesen.

Rezension: Sophie Kinsella – „Shopaholic & Family“

img_3742Fakten:
Taschenbuch (Paperback = Doppelumschlag), Goldmann, erschienen 13.06.2016, 379 Seiten, 9,99€ – auch als eBook und Hörbuch erhältlich.

Autorin:
Die britische Autorin Sophie Kinsella, geb. am 12.12.1969 in London, schrieb ihre ersten Werke mit 24 J. unter ihrem realen Namen Madeleine Wickham. Sie arbeitete zunächst als Wirtschaftsjournalistin und schrieb in dieser Zeit unter dem Pseudonym “Sophie Kinsella” ihren ersten großen Beststeller “Die Schnäppchenjägerin” (Original: “Shopaholic”) aus der mit diesem vorerst letzten Band nunmehr 8 Titel umfassenden Reihe um die romantische, leicht anstrengende und chronisch shopping-süchtige Chaotin Becky Bloomwood (verheiratete Brandon). Der 1. und 2. Teil wurde sogar in einem Film sehr erfolgreich auf die internationalen Kino-Leinwände gebracht, mit der Schauspielerin Isla Fisher in der Hauptrolle – siehe auch dieses Cover. Viele weitere romantische Frauen-Komödien summieren sich dazu und jede Neuerscheinung der Autorin wird ein Bestseller. Mit „Schau mir in die Augen, Audrey“ veröffentlichte sie im Juli 2015 bei cbj ihren ersten Jugendroman in Deutschland. Ihre Schwester, Gemma Townley, hat vor einer Weile ebenfalls einige beliebte Frauen-Romane veröffentlicht. Sophie Kinsella lebt mit Mann und vier Kindern in London.

Handlung:
Während Becky Brandon und ihr Mann Luke versucht haben, in Hollywood geschäftlich Fuß zu fassen, hat ihr Vater andere Probleme: In Erinnerung an alte Zeiten hat er sich auf den Weg Richtung Las Vegas gemacht, um einem alten Freund einen Gefallen zu tun. Mehr weiß die Familie nicht – außer, dass er in Begleitung von Tarkie, dem leicht labilen Mann von Beckys bester Freundin Suze, und Bryce, einem Wellness-Guru aus dem „Golden Peace“, dem Yoga-Imperium von Beckys Erzfeindin Alicia unterwegs ist. Luke, Becky, Töchterchen Minnie, Beckys Mum mit Nachbarin Janice, Suze sowie Erzfeindin Alicia begeben sich in einem Caravan auf den Roadtrip ihres Lebens nach Las Vegas, um Beckys Dad und Tarkie zu finden. Aber, ist die Suche nach den Beiden wirklich von Erfolg gekrönt? Wird Beckys Dad es schaffen, Fehler aus der Vergangenheit beizulegen? Oder verändert dieser Roadtrip sogar das Leben aller Betroffenen nochmal nachhaltig?

Fazit:
Auch dieses Taschenbuch ist wieder als Paperback (doppelter Umschlag) für günstige 9,99€ in wirklich hochwertiger Qualität erschienen.
Das Cover ist zwar farblich sehr hübsch gestaltet, hat aber mit dem Titel und der Story leider irgendwie gar nichts zu tun – also anders, als bei den bisherigen Bänden.
Die 379 Seiten beinhalten 19 Kapitel in angenehmem Schriftbild mit einigen originellen Briefwechseln von Becky – u. a. mit ihrem pensionierten Bank-Berater Derek Smeath – plus Dankeswort. Die Kapitel hätten für meinen Geschmack gern manchmal etwas kürzer sein dürfen – vor Allem das ziemlich lange 10. Kapitel.
Dieser Roman hat mich zwar wieder bestens unterhalten, dennoch muss ich zugeben, dass mich die „Schnäppchenjägerin“-Romane lange nicht mehr so mitreißt, wie die ersten Bände damals.
Während der letzte Band „Shopaholic in Hollywood“ ja irgendwie so ein Übergangsbuch zu dieser Geschichte hier war, ist dieses Buch hier jetzt nun offenbar das Finale. Sophie Kinsella hat bei ihrer Buchvorstellung in Berlin angekündigt, dass dies vorerst der letzte „Shopaholic“-Band sein wird und sie sich erstmal den vielen anderen Buch-Ideen widmen möchte, die sie noch verwirklichen möchte.
Da die Geschichten um Becky immer aberwitziger und unrealistischer wurden, hatte man auch manchmal das Gefühl, dass die Geschichten aus Beckys Leben langsam wirklich ausgeschöpft sind.
Für dieses Finale hat sich Sophie Kinsella ein schönes Ende einfallen lassen, mit dem man als Leserin gut lebt und Becky und ihre Familie und Freunde erstmal in guter Erinnerung behält. Und vielleicht gibt es in einigen Jahren ja doch nochmal ein Wiederlesen …
Von mir gibt es für alle eingefleischten Fans von Sophie Kinsella und Becky Brandon eine 4****-Sterne-Leseempfehlung – das Finale ist ein Must Have, eben auch, weil es der vorerst letzte Band dieser Reihe ist.

 

Veras Weekly – die Zeit rast und die 6. KW ist auch schon vorüber …

📝 «Geplant»
… das derzeitige IKEA-Family-Angebot wahrzunehmen und neue Matratzen zu kaufen – die brauchen wir wirklich sehr dringend. Wir fahren in den nächsten Tagen erstmal hin zu IKEA zum Probeliegen, um zu schauen, ob die überhaupt für uns geeignet sind. Und dann müssen wir auch mal schauen, wie wir unsere alten Matratzen entsorgen lassen können.
… demnächst mal einen Urlaubstag zu nehmen und einen Ausflug hier in die Umgebung zu machen.
… weiterhin alles für den kleinen, kranken Toni zu tun (… und für unsere Mädels natürlich auch).

📚 «Gelesen»
… heute beende ich „Shopaholic & Family“ von Sophie Kinsella. Danach geht es weiter mit „Kaffeeklatsch mit Goldfisch“ von Martha Sophie Marcus. Ich habe mir vorgenommen jetzt auch immer mal Bücher zu lesen, die schon länger in meinem SuB schlummern. Also gibt es künftig auch immer mal wieder Rezensionen zu Büchern, die nicht mehr die allerneuesten sind.

😊 «Gefreut»
… über meinen Buch-Gewinn bei buchboutique.de von Rowohlt: Den kleinen Band mit fünf romantischen Kurzgeschichten „Herzblätter – kleine Geschichten vom großen Glück“ und ein Rezensionsexemplar von KiWi des Kurzgeschichten-Taschenbuchs „Das Meer und ich waren im besten Alter“ von Adriana Altaras (Sperrfrist bis zum Erscheinungstermin am 09.03.). Anthologien oder auch Kurzgeschichten nur eines einzelnen Autors lese ich zwischendurch immer mal sehr gerne.
… dass Mary immer wieder zu mir kommt, um sich ihre Knuddeleinheiten abzuholen – das ist wirklich niedlich und ich liebe meine kleine, alte Katze so sehr ❤

😳 «Überrascht»
… angenehm, dass Toni trotz seiner schweren Erkrankung und der mit verbundenen Bewegungseinschränkung so bezaubernd und wild spielt – schön, dass er so viel Lebensfreude zeigt. Er weiß ja nicht, wie schwer krank er ist. Sein derzeitiges Lieblingsspielzeug ist der Deckel einer Cola-Flasche. Von den Dingern sind leider schon einige in den Weiten unserer Wohnung verschwunden, aber es gibt ja immer wieder Nachschub 😉

😢 «Traurig»
… ich habe einen Abszess im Hals – eigentlich schon seit seit fast 2 Wo., aber ich hatte ich gehofft, das Ding verschwindet von selbst. Aber mittlerweile denke ich, dass ich doch langsam mal besser zum HNO-Arzt gehen sollte: Mittlerweile schmerzt es bis in den Nacken, Ohr und Kiefer und die Lymphknoten sind auf der re. Seite geschwollen. Ich hatte sowas schon mal vor vielen Jahren – das wird dann geöffnet bzw. punktiert und ist ziemlich unangenehm und davor habe ich ziemlich Angst. Aber ich glaube, es ist gefährlicher, wenn ich nichts mache. Blöd ist nur, dass das Ärger gibt auf der Arbeit, wenn ich jetzt wieder krank bin.

😡 «Geärgert»
… klar – aber über nichts, worüber ich mich nicht auch letzte Woche schon genauso geärgert habe 😉 …

🍴«Gegessen»
… Bekomme ich schon wieder nicht mehr alles so zusammen: Auf jeden Fall an einem Tag gefüllte Nudeln (ich liebe diese unterschiedlichen gefüllten Nudeln, die es bei REWE gibt) mit viel Soße und Parmesan; an einem anderen Tag gab es Döner; an einem Tag haben wir Rahmspinat (ja, der mit dem Blubb), Salzkartoffel und Spiegelei gemacht; an einem anderen Tag gab es Schlemmerfilet Bordelaise und Fischstäbchen mit selbst gemachtem Kartoffelpüree und Kräutersoße; gestern haben wir ein Thai-Curry mit Paneng-Currypaste, Kokosmilch, Hähnchenbrust, Süßkartoffeln, Kürbis und Pak Choi gemacht, das uns mal wieder sehr gut gelungen ist. Heute gibt es (ausnahmsweise mal als TK-Fertiggericht) Hühnerfrikassee.

👂«Gehört»
… „Jessies Girl“ von Rick Springfield auf Spreeradio, das ist das einzige Lied von ihm, das neben „Celebrate Youth“ immer wieder gespielt wird. Vielleicht sollte ich die Sender mal darauf hinweisen, dass Rick Springfield noch weitere tolle, radiotaugliche Hits hat wie „Human Touch“ und „Love somebody“. Ich freue mich schon so sehr, ihn dieses Jahr live zu sehen.

💻 «Gemailt»
… wieder mit einigen lieben Menschen in der vergangenen Woche und ich bin wirklich immer wieder glücklich und stolz, dass ich so viele Freundschaften habe, die schon so lange Jahre Bestand haben.

👀 «Gesehen»
… immer mal wieder Köln im TV, aber irgendwie habe ich dazu, außer, dass ich die Stadt vielleicht etwas besser kenne, vollkommen den Bezug verloren. Das könnte auch irgendwie jede andere Stadt sein, in der ich irgendwann mal war, aber sowas wie Heimat empfinde ich dafür nicht, habe ich auch nie wirklich empfunden. „Home is, where my heart is“ heißt es doch und das ist (und war auch schon vorher immer) hier in Berlin.

💖 «Geknuddelt»
… Mann, Katzen und das war es auch diese Woche.

💭 «Gedacht»
… mir ist diese Woche so viel durch den Kopf gegangen. Gerade, wegen Tonis Erkrankung und wie unfair das Leben sein kann.

🏆 «Stolz»
… letzte Woche just in Time die gesamten Pläne (Stunden-/Blockplan, Veranstaltungsübersicht und Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis) für zwei meiner Studiengänge fertiggestellt und zum Korrekturlesen gegeben zu haben. Nun stehen die nächsten Arbeitsschritte an.

💳 «Gekauft»
… mit einem 20%-Gutschein von Douglas den 100ml-Flacon vom ESCADA-Sommerduft „Fiesta Carioca“ – zum gleichen Preis des 50ml-Flacons. Und ein paar Gebraucht-Buch-Schnäppchen bei eBay habe ich auch noch gemacht: „Oskar an Bord“ von Ulrike Herwig, „Bin nur schnell Schuhe kaufen – … komme wieder, wenn das Wichtige vorbei ist“ von Marian Keyes, „Ein kleines Stück Paris“ von Yvonne Jarré und „Drei Männer, Küche, Bad“ von Kristina Günak.