Review zur Lesung mit Dirk Martens (alias Waschsalon-Besitzer Freddy Leck) – „Nicht jeder Fleck muss weg“, 26.02.2014 in Berlin

IMG_1561IMG_1569Am gestrigen Mittwoch, 26.02.2014, fand abends im Berliner O-TonArt-Theater die Buch-Präsentation des Schauspielers Dirk Martens statt, der in dem Buch „Nicht jeder Fleck muss weg – aus dem Leben eines Waschsalon-Besitzers“ über – wie er es selbst nennt – sein Dasein als Dienstleister im Textilreinigungsgewerbe, aber auch über sein bewegtes Leben vor dieser Zeit geschrieben hat. Aufmerksam geworden sind wir auf diese Veranstaltung zum Einen durch die Präsenz von Dirk Martens in verschiedenen Talkshows, aber zuletzt auch durch den tollen Bericht in der Berliner Morgenpost am vergangenen Wochenende:
http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article125110694/Mein-wunderbarer-Waschsalon.html

Das O-TonArt-Theater ist eine ganz spannende, spezielle Location, denn es befindet sich im 2. Hinterhof und in der 1. Etage eines Berliner Altbau-Wohnhauses in Schöneberg in einer ganz privaten Atmosphäre. Gleich am Eingang bei der Abholung der vorbestellten Tickets wurde man unglaublich freundlich begrüsst, ebenso an der Garderobe und dann gibt es noch eine zauberhafte kleine Retro-Bar. Auch der Veranstaltungsraum ist etwas ungewöhnlich, aber gibt dem Theater einen ganz besonderen Charakter – mehr über das Theater und sein Musik- und Kleinkunst-Programm findet man auf der Website: http://www.o-tonart.de/index.html.

Zur Einleitung der Lesung stellt die Lektorin des Patmos-Verlages sich kurz vor und berichtete über das Zustandekommen der Zusammenarbeit und die Entstehung des Buches aus ihrer Sicht, nämlich, dass eine Autorin ihres Verlages Dirk Martens – alias Freddy Leck – in einer Talkshow kennenlernte und ihn so interessant fand, dass sie ihn der Lektorin empfahl. Da Dirk Martens, wie er die Zusammenarbeit später selbst schilderte, nach dem flüssigen Zustandekommen der ersten Seiten seines Buches gleich mal mit einer Schreibblockade konfrontiert wurde und an dem Vorhaben zweifelte, stellte man ihm den Co-Autor Ulrich Beckers an die Seite, der zudem noch ein sehr guter Pianist ist, und die Lesung auch musikalisch begleitete.

IMG_1563IMG_1566Nach dem musikalischen Intro begann dann die eigentlich Lesung. Dirk Martens – der neben seiner Karriere als Schauspieler (mehr hierüber ist auf Wikipedia zu finden: http://de.wikipedia.org/wiki/Dirk_Martens), noch etliche andere Jobs machte, bevor er Dienstleister mit Herz wurde, las einige Kapitel vor, in denen es um den Waschsalon an sich, seine Kunden und seine Angestellten ging, größtenteils unglaublich lustig, so dass man aus dem Lachen kaum noch raus kam, aber auch teilweise berührend. Den Waschsalon schuf er sich, um irgendwann nicht mehr ausschließlich auf die Schauspielerei angewiesen zu sein, als zweites Standbein und fand ausgerechnet darin seine berufliche Erfüllung. Alles über den Waschsalon Freddy Leck, der natürlich kein gewöhnlicher, sondern eher ein außergewöhnlicher Waschsalon ist, findet man auf der Seite des Salons: http://www.freddy-leck-sein-waschsalon.de, der sich in Berlin-Moabit befindet und im Retro-Stil eingerichtet ist und zugleich auch ein kleines Café ist.

Andere Kapitel, die Dirk Martens (der übrigens in Mülheim an der Ruhr geboren ist und seine Jugend im hessischen Rodgau verbrachte) mit einem ganz charmanten kleinen Sprachfehler vortrug, drehten sich um seine erste große Liebe und die sportlichen und stylischen Anstrengungen, die er unternahm, um diesem Mann zu gefallen, um weitere Jobs, die er ausübte – er hat wirklich kaum was ausgelassen 😉 und nicht zuletzt um die Vermarktung der Marke „Freddy Leck“ in Japan mit denen auch im Waschsalon erhältlichen Produkten wie Waschmittel usw.

Einen Teil des Buches und – wie man raushörte auch einen ganz, ganz großen Teil im Herzen – nimmt Dirk’s Tante Milli ein, die auch schon mal im Waschsalon behilflich ist und ebenfalls bei der Lesung anwesend war und besonders herzlich über die vielen Anekdoten lachte.

Es war ein wunderbarer Abend, wir haben unendlich viel gelacht und hatten wirklich sehr viel Spaß 🙂 – es wurde wirklich viel geboten an dem Abend, sowohl aus dem Buch als auch als Programm.

Wer weitere Infos über das Buch sucht, findet sie auf der Verlagsseite des Patmos-Verlages: http://www.patmos.de/nicht-jeder-fleck-muss-weg-p-8473.html?osCsid=f84058a616a63336ca3516f066a48fd9 oder bei amazon.de: http://www.amazon.de/Nicht-jeder-Fleck-muss-Waschsalonbesitzers/dp/3843604088/ref=sr_1_1_bnp_1_har?s=books&ie=UTF8&qid=1393513370&sr=1-1&keywords=dirk+martens.
Das Buch wurde durch die beiden bei der Lesung ebenfalls anwesenden Fotografen (bzw. Fotograf und Fotografin) noch mit Fotos aus dem Waschsalon des Freddy Leck und der Person Dirk Martens bereichert.

DANKE für die lustigen Stunden 🙂

Tipp: Witzige „Zwischendurch-Lektüre“ :-)

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