Rezension: Petra Hülsmann – „Glück ist, wenn man trotzdem liebt“

Fakten:
Taschenbuch, Bastei Lübbe, erschienen: 10.06.2016, 415 Seiten, 9,99€ – auch als eBook und Hörbuch erhältlich

Autorin:
Petra Hülsmann, wurde 1976 in Lohne/Niedersachsen geboren, wo sie auch aufwuchs. Nach dem Abitur studierte sie – bis zum Abbruch – Germanistik und Kulturwissenschaften in Bremen. Sie absolvierte dann erfolgreich eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin und arbeitete einige Jahre als Sekretärin in Anwaltskanzleien. 2013 reiste sie 1/2 Jahr lang mit dem Rucksack durch Südostasien. Mit ihrem Mann lebt sie in Hamburg. Ihr sehr erfolgreicher Debüt-Roman und zudem Spiegel-Beststeller war 2014 „Hummeln im Herzen“, danach erschien bei Bastei Lübbe von ihr noch „Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen“ und „Glück ist, wenn man trotzdem liebt“ (10.06.2016) sowie am 26.05.2017 „Das Leben fällt wohin es will“.

Handlung:
Isabelle klammert sich mit ihren 28 Jahren geradezu an ihr geregeltes Leben: Ihr Mittagessen ist immer eine Nudelsuppe im vietnamesischen Imbiss von Mr. Lee, abends schaut sie ihre Lieblingssoap „Liebe, Liebe, Liebe“ und ihre sonstigen Abende sind gerecht verteilt auf den Friedhofsbesuch am Grab ihres Vaters, ein Treffen mit ihrer Mutter, ihren Sport-Kurs, Wohnung saubermachen und Freunde treffen. Und für die Zukunft weiß sie auch schon ganz genau, dass sie später einmal den Blumenladen, in dem sie seit ihrer Ausbildung arbeitet, übernehmen wird und wie ihr Traummann und das erste Aufeinandertreffen ist. Als gleich mehrere dieser festen Konstanten in ihren Leben wegbrechen, muss sie sich gezwungenermaßen den Veränderungen stellen. Inwiefern Jens, der Besitzer des Restaurant „Thiels – dem Nachfolge-Lokal von Mr. Lee – ihr dabei hilft und vielleicht trotz vieler Differenzen vielleicht sogar eine neue Konstante in ihr Leben bringen kann, bleibt abzuwarten …

Fazit:
Also gleich zu Beginn kann ich sagen: Ich glaube, es gibt einfach kein Buch von Petra Hülsmann, das mir nicht gefällt. Dieses hier war einfach wieder toll!
Aber zuerst mal zum Cover: Sowohl Farbauswahl als auch die Blumen passen herrlich zu dieser sommerlichen Geschichte, zumal die Protagonistin ja in einem Blumenladen arbeitet. Die Farben sind einfach perfekt und toll anzuschauen.
Das Buch ist aufgeteilt in insgesamt 20 – zumeist etwas längere – Kapitel, in einem normalen Schriftbild.
Am Ende werden die Leser dann auch noch mit einem „Schokoladenmalheur“, wie es im Buch vorkommt, verwöhnt – oder zumindest mit dem Rezept dafür, damit sich Schokoliebhaber einmal selbst daran versuchen können 😉
Hach, ich weiß gar nicht, wie Petra Hülsmann es immer wieder schafft, aber auch dieses Buch lässt mich, wie seine beiden Vorgänger, wieder mit einem wohligen Seufzer zurück. Die Geschichte ist einfach schön und irgendwie auch mitten aus dem Leben. Und das ist – neben ihrem humorvollen Schreibstil und sprachlicher Authentizität – auch sicher eines der Erfolgsgeheimnisse der Autorin: Die Protagonisten sind immer einfache, bodenständige Charaktere mit ganz normalen Berufen (dieses Mal Floristin und Koch) und kleinen, liebenswürdigen Macken und echten Problemen (wie Angst vor Jobverlust, Trauerbewältigung, Familienproblemen und natürlich Liebeskummer) – das könnten wir selbst oder jemand aus unserem Freundeskreis sein. So, wie auch in dieser Geschichte Isabelle, mit der man lacht, leidet, hofft und sich freut. Ihr Problem sind ihre Verlustängste und sich an alles Beständige zu klammern und ihr ganzes Leben im Voraus zu planen – wohl, weil sie damals bereits als Baby ihren Vater verloren hat. Dies ist auch der Grund, warum sie sich nicht nur von ihrem Vater, sondern auch gleich von ihrem Traummann ein ganz eigenes Bild erschaffen hat. Veränderungen zuzulassen fällt ihr unglaublich schwer und sie muss lernen, dass etwas Neues durchaus auch viel Positives mit sich bringen kann, aber sie hat tolle Freunde, die ihr dabei helfen. Sehr schön fand ich, dass zu ihrem Freundeskreis auch der Taxifahrer Knut gehört, der in den ersten beiden Büchern von Petra Hülsmann bereits jeweils ein kurzes Gastspiel hatte. Nun lernt man ihn endlich etwas besser kennen und er bekommt hier sogar seine eigene kleine (Love-)Story. Sehr erfrischend fand ich auch die 16jährige Merle, die die Geschichte noch lockerer machte.
Am Ende hat es mir mal wieder so richtig leid getan, diese liebgewonnen Charaktere zurückzulassen: Man will unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht, aber man will gleichzeitig, dass dieses Buch niemals zu Ende ist. Wieder einmal literarische Wellness für die Seele – ich hoffe, dass Petra Hülsmann niemals die Ideen für solche wunderbaren Geschichten ausgehen werden, denn davon kann man einfach nicht genug bekommen, zumal sie auch immer wieder ohne gängige und häufig verwendete Klischees auskommt.
Und Sterne kann man dafür auch gar nicht genug geben, aber das Höchste sind nun leider nur mal 5***** Sterne und die hat dieser wunderbare Roman absolut mehr als verdient ❤

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Veras Weekly – so oft von unserem Toni zum Lachen gebracht worden in der 41. KW :-)

📝 «Geplant»
… nachdem ich die ersten Bestellungen für unsere Milly getätigt habe (Katzenklo, kleiner Kratzbaum und Spielangeln), folgt nun noch die große Bestellung bei Zooplus und die Bestellung des neuen Kratzbaums.
… Mittwoch habe ich einen Arzt-Termin zur Blutgerinnungskontrolle – danach stellt sich dann heraus, ob den ich den Blutverdünner noch weiterhin nehmen muss (war leider bei der letzten Thrombose so) oder, ob nach den nächsten 3 Wo. vorerst Schluss damit ist.

📚 «Gelesen»
… heute Morgen habe ich „Glück ist, wenn man trotzdem liebt“ von Petra Hülsmann beendet – leider *schnief* – das war mal wieder ein so tolles Buch. Ich glaube, als nächstes werde ich heute „Landliebe“ von Jana Lukas anfangen.

😊 «Gefreut»
… unser kleiner gehandicapter Kater Toni hatte eine gute Woche. Obwohl er so schlecht laufen kann, macht er einen glücklichen und fitten Eindruck und hat uns sehr oft zum Lachen gebracht diese Woche, weil er so rabaukig ist und es einfach bezaubernd ist, wenn er so wild spielt – auch mit Joelle (die das dann allerdings weniger bezaubernd findet). Er kann sich sensationell gut alleine beschäftigen und das wirklich stundenlang. Ich bin mal gespannt, wie er reagiert, wenn er ab übernächsten Sonntag dann noch eine kleine Schwester hat. Am 29.10. zieht Milly, die diese Woche ihre Frühkastration hatte und gut überstanden hat, bei uns ein – das wird für uns alle noch spannend.
… ich habe es geschafft und war gestern endlich beim Friseur – neben wie immer einer sehr netten Unterhaltung mit meiner Friseurin, habe ich dort natürlich auch einen neuen Haarschnitt bekommen. Meine Haare sind jetzt nur noch knapp schulterlang und fühlen sich jetzt wieder viel gesünder an; die Spitzen waren total kaputt. Gefällt mir auf jeden Fall besser so und ist pflegeleichter.
… als Wladimir Kaminer im TV sein neues Buch vorgestellt hat „Einige Dinge, die ich über meine Frau weiß“ – es ist einfach schön, mitzuerleben, wie er die Leute mit seinen Erzählungen und seiner ganz eigenen Sicht der Dinge in den Bann zieht und zum Lachen bringt 🙂 – das Buch muss ich unbedingt haben.

😳 «Überrascht»
… es haben sich für die neue Woche noch ein paar schöne Spätsommertage mit Temperaturen um die 20°C angekündigt – nur schade, dass man im Büro so wenig davon hat.

😢 «Traurig»
… am Freitag-Abend hat ein Autofahrer ohne Führerschein mit gestohlenen Kennzeichen in einem nicht zugelassenen Fahrzeug unter Drogen- und Alkoholeinfluss eine Frau zu Tode gefahren, die an einer Tram-Haltestelle stand. Ich frage mich, wie viele dieser Kriminellen hier noch auf den Straßen unterwegs sind, weil man immer wieder von solchen Unfällen hört?! Wenn es nicht die jungen Raser-Idioten mit ihren teuren, getunten Luxusschlitten sind, dann eben solche. Und Fahrerflucht scheint mittlerweile auch alltäglich geworden zu sein. Traurig …

😡 «Geärgert»
… über die Naivität der Veranstalter der Frankfurter Buchmesse: Wenn man einen sehr rechtsradikalen Björn Höcke einlädt – Demokratie hin oder her – dann muss man einfach damit rechnen, dass sowas zu Problemen führt und eine Menge Pack anzieht. Nur traurig, dass da unbeteiligte Menschen hineingezogen wurden und sich sogar Kinder mitansehen mussten, was da abgeht …

🍴«Gegessen»
… an den Tagen, wo wir kein Thai-Food oder so bestellt haben, gab es: Rahmspinat, Salzkartoffeln und Spiegelei; Freitag dann Hähnchengeschnetzeltes mit Champignons und Frühlingszwiebeln und dazu Spätzle; gestern (leider zum letzten Mal, weil die Saison vorbei ist): unsere beißgeliebten Schmorgurken mit Salzkartoffeln; heute gibt es Ofenkäse mit Kassler-Würfeln, Kartöffelchen, Ananas.

👂«Gehört»
… dies und das …

💻 «Gemailt»
… mit meiner migränegeplagten Marion H. in Köln, mit Kerstin H., Conny, Astrid, mit Marion T., Monika Sch., Katrin P.

👀 «Gesehen»
… Tanja Janz hat schon ihren neuen St. Peter-Ording-Roman angekündigt – „Strandrosensommer“ erscheint am 02.05.2018; auf ihre Bücher freue ich mich ganz besonders.
… es gibt eine Fortsetzung von „Dash und Lilys Winterwunder“ von David Levithan & Rachel Cohn, Titel „Neuer Winter, neues Glück“ – das ist gleich mal auf meine Weihnachtsbuch-Wunschliste gewandert.

💖 «Geknuddelt»
… Mann und Katzen – wie immer ❤

💭 «Gedacht»
… jetzt nach der Frankfurter Buchmesse dauert es nicht mehr so lange, bis die neuen Verlagsvorschauen für Frühjahr 2018 online gehen – ich kann es kaum erwarten, denn es ist immer spannend, neue Bücher zu entdecken und auf die eigene Wunschliste zu setzen. Vorher muss ich noch dringend meine amazon-Wunschliste überarbeiten und Prioritäten setzen.
… ich bin wie immer zufrieden, nicht auf der Buchmesse gewesen zu sein. Für mich sind diese Massenveranstaltungen einfach nichts. Zudem kann ich mich mit manchen Dingen einfach nicht identifizieren: Autoren-Groupies, die den Autoren für Selfies und Gratis-GiveAways hinterherdackeln (für mich sieht das manchmal schon nach belästigen und anbiedern aus); Blogger, die auf der Buchmesse tütenweise Gratis-Rezensionsexemplare raffen und Autoren, die weniger auf ihr Können beim Schreiben als ihren Geschmack bei der Auswahl von Fan-Artikeln setzen – das entwickelt sich echt in eine Richtung, die ich nicht in Ordnung finde.

🏆 «Stolz»
… mal wieder auf so gar nix.

💳 «Gekauft»
… Mini-Duschgele von „I love …“ und Haarpflege bei Douglas; vorbestellte Bücher bei Thalia: „Bevor die Stadt erwacht“ von Kerstin Hohlfeld und „Die Herzensammlerin“ von Brigitte Kanitz.

Veras Weekly – Urlaub in einer verregneten und stürmischen 40. KW

📝 «Geplant»
… nix mehr – morgen steht wieder die Arbeit an – und das ist keine Planung, sondern ziemlich sicher 😉
… einen neuen Kratzbaum bei Tierwebshop zu bestellen (unser alter ist mittlerweile 9 J. alt und hat zwei ziemlich kaputte Platten und neues Zubehör dafür gibt es nach so vielen Jahren auch nicht mehr) und für Milly ihr eigenes Sortiment bei Zooplus.
… nächsten Samstag geht es endlich zum Friseur.

📚 «Gelesen»
… mehr als die Hälfte durch mit „Glück ist, wenn man trotzdem liebt“ von Petra Hülsmann an – ich bin wieder vollkommen begeistert. Petra Hülsmann ist so eine tolle Autorin und jedes ihrer Bücher ist etwas ganz Besonderes.

😊 «Gefreut»
… über eine erholsame Urlaubswoche, die jetzt leider wieder vorbei ist und einem Besuch im „Little Big City Berlin“ – fand ich sehr interessant.

😳 «Überrascht»
… von der Kraft des Sturms „Xavier“, der hier in Berlin ab Donnerstag-Mittag gewütet und große Schäden angerichtet hat. Unzählige umgestürzte Bäume, davon zahlreiche auf Autos, teilweise kam der öffentliche Personnahverkehr vollkommen zu Erliegen und die Pendler sind nicht nach Hause gekommen von der Arbeit aus, 18 tote Flamingos im Zoo und immer noch wird davor gewarnt öffentliche Parks zu betreten, weil es dort immer wieder passieren kann, dass noch lose Äste aller Größe herabstürzen und Personen erschlagen könnten.

😢 «Traurig»
… über den Tod des Musikers Tom Petty und der bei dem Sturm hier in Berlin getöteten Politikwissenschaftlerin Dr. Sylke Tempel.

😡 «Geärgert»
… ja, habe ich mich sogar zweimal diese Woche – auch, wenn es mich selbst nicht so direkt betroffen hat.

🍴«Gegessen»
… am Dienstag haben wir wieder die leckeren asiatischen Hackbällchen mit Süßkartoffelpüree und Avocado-Dip gemacht aus dem Kochbuch von Felicitas Then – die waren mal wieder sehr köstlich. Mittwoch waren wir nach langer Zeit mal wieder im „Midtown Grill“ im Marriott Hotel Berlin zum Steak Essen – köstlich. Donnerstag hat uns der Sturm an allen Plänen gehindert und es gab Pizza. Freitag waren wir in der Arminius-Markthalle in Moabit und haben im „Fischladen Restaurant“ die alleeköstlichsten Fish & Chips (sogar authentisch mit Malzessig) gegessen. Gestern gab es Lachs im Spinatbett überbacken und heute gibt es Rosenkohl und Hähnchensteak.

👂«Gehört»
… ganz viel Radio – und zwar einen anderen Sender, als ich sonst im Büro höre 😉

💻 «Gemailt»
… mit der lieben Monika Sch., dann kam gestern noch eine total süße Postkarte von meiner lieben Conny und ihrem Andy aus dem Urlaub, mit Marion T., mit Annettchen und mit Silke A.

👀 «Gesehen»
… Socken-Set mit Beatles-Motiven bei Happy Socks – muss ich haben.
… gestern im ZDF die Show anlässlich des 40jährigen Bühnenjubiläums von Nena. Großartig – vor allem der Moment, als sie nochmal mit ihrer alten Band auf der Bühne stand – alles live (schade nur, dass Carlo Karges das nicht mehr erleben kann)! Ich bin ja seit 1982 Nena-Fan – mit Unterbrechungen. Ich bin mir immer noch sicher, dass ich durch die Fan-Zeit damals schon Berlin geprägt wurde. Und was ganz überraschend war: Dadurch, dass ich hier auf dem Blog vor 3 J. einen Lesungsbericht über die Buch-Vorstellung hier in Berlin von „Nena – Geschichte einer Band“ von Rolf Brendel und eine Rezension zum Buch veröffentlicht habe, hatte ich gestern alleine 500 Zugriffe, größtenteils während der Ausstrahlung der Show – und auch heute finden noch viele dadurch den Weg zu den Berichten.
… tolle Fotos gesehen vom Konzert zum 40jährigen Bühnenjubiläum von Foreigner in Michigan, wo sie sowohl mit der gesamten alten Besetzung, als auch mit der aktuellen gespielt haben. Da haben Kelly Hansen und Lou Gramm gemeinsam gesungen – so toll! Da wäre ich so gerne dabei gewesen! Aber wie schön, dass man wenigstens durch das Internet die Möglichkeit hat, sich sowas anzusehen.

💖 «Geknuddelt»
… always the same …

💭 «Gedacht»
… dass jetzt langsam mal die Verlagsvorschauen für Frühjahr 2018 online gehen könnten 😉
… unglaublich, dass es tatsächlich – auch jüngere – Menschen gibt, die die AfD gewählt haben. Der senile Tattergreis Alexander Gauland war am Dienstag-Abend in der Talkshow von Markus Lanz und sah während der Sendung mal wieder öfter als einmal so aus, als sei er eingenickt – an anderen Gesprächen beteiligt hat er sich nie. Wenn er dann durch eine Frage an ihn selbst geweckt wurde, spulte er – wie auch schon in den Polit-Talkshows im Vorlauf zur Bundestagswahl das gleiche Programm ab: Betonen, dass die AfD eine junge Partei ist (was er dort als 80jähriger als Kopf der Partei macht, ist fragwürdig); schimpfen, was andere Parteien falsch machen und dementieren, was im Wahlprogramm der AfD steht. An den Fragen nach konstruktiven Lösungen ist er wie immer gescheitert. Ich zweifle echt am Verstand der Wähler dieser Partei – bei manchen ist es ganz sicher, dass sie keinen (mehr) haben. Heute habe ich in der Presse gelesen, dass die AfD die Light-Alternative zur NPD ist. Ich hoffe nur, die zerlegen sich selbst mit der Zeit.

🏆 «Stolz»
… auf nichts in der abgelaufenen Woche.

💳 «Gekauft»
… nur die neuen Ausgaben von zwei Kochzeitschriften („Chefkoch“ und „Mutti kocht am besten“) und einen Taschenkalender für 2018 bei Thalia (Danke an Monika Schulte, die mir den Input dazu gegeben hatte) – ach ja, und eine der beiden zur Auswahl bestellten Übergangsjacken von Sheego habe ich behalten – und zwei meiner vorstellten Weihnachtsbücher, die ich hier letzte Woche genannt hatte, konnte ich auch schon bei Thalia abholen.

Rezension: Marie Merburg – „Wellenglitzern“

Fakten:
Taschenbuch, Bastei Lübbe, erschienen: 16.03.2017, 430 Seiten, 10,00€ – auch als eBook erhältlich

Autorin:
Marie Merburg ist das Pseudonym der deutschen Autorin Janine Wilk, die bereits im Genre Jugendbuch und Fantasy sehr bekannt ist. Sie wurde am 07.07.1977 in Mühlacker geboren, studierte an der Hochschule für Bibliotheks- und Informationswesen. Literatur war immer eines der wichtigsten Dinge in ihrem Leben: Mit 11 Jahren schrieb sie bereits erste Geschichte, mit 20 begann sie ihren 1. Roman. Mit ihrem Mann, den beiden Kindern, Hund und Katze lebt sie in der Nähe von Heilbronn. Der nächste Marie Merburg-Roman „Inselleuchten“ erscheint am 23.02.2018.

Handlung:
Sophie ist 44 Jahre und ihre Söhne sind mittlerweile aus dem Haus und beide im Studium. Ein idealer Zeitpunkt um ihrer Ehe neuen Drive zu geben und gemeinsam mit ihrem Mann den schon so lange anvisierten Segelkurs zu machen, denkt sie. Doch ihr Mann Felix, ein langweiliger Steuerberater, denkt überhaupt nicht daran und somit wirft die schon lange unglückliche Sophie gleich mal ihre Ehe über Bord und startet alleine nach Rügen zu ihrem Segelkurs, als einzige Frau unter Männern mit einem sehr attraktiven Segellehrer. Sie schließt neue Freundschaften auf der wunderschönen Insel und merkt schon bald, dass nicht nur ihre Ehe, sondern auch ihr sonstiges Leben in den letzten Jahren etwas seekrank war und wie groß der Wunsch ist, ihren Kompass des Lebens nochmal ganz neu auszurichten …

Fazit:
Ein wunderschönes, maritimes Cover, mit Strand(-korb), Meer und der Küste Rügens sowie eine geschmacklich sehr hübsche Farbauswahl und dem Titel in Glitzerbuchstaben lacht die Leser an – sehr gelungen und weckt den Wunsch, so bald wie möglich mal wieder nach Rügen zu fahren.
Die Story ist auf insgesamt 37 Kapitel + Epilog aufgeteilt, das alles bei perfekter Leselänge der Kapitel und angenehm lesbarem Schriftbild.
Das hier war mal wieder ein Buch, das bei der damaligen Durchsicht der Verlagsvorschauen sowohl durch Titel als auch durch Klappentext direkt den Weg auf meine Wunschliste gefunden hat – zumal ich selbst sehr großer Fan von Rügen bin und dort bereits selbst mehrere Urlaube verbracht habe.
Dieser Roman hatte irgendwie alles, was mein Leserinnen-Herz begehrt: Eine herrlich unperfekte und etwas chaotische Protagonistin, liebenswerte Missgeschicke, viel Humor, nette Nebencharaktere, Romantik und ein bisschen Drama – und das alles vor der wunderschönen Kulisse der Trauminsel Rügen. Nebenher erfährt man noch ein wenig übers Segeln und lernt durch die liebevollen und detaillierten Beschreibungen einzelne Orte der Insel noch ein wenig besser kennen. Bei meinem nächsten Besuch auf Rügen werde ich mir daher ganz sicher auch Glowe, Breege und Bergen endlich mal anschauen.
Ein wirklich schöner und zudem sehr unterhaltsamer Roman, der mich besonders durch die vielen humorvollen Szenen, aber auch dadurch, dass Gefühle nicht zu kurz kommen, überzeugt hat und den ich besonders für die Zielgruppe der Frauen ab 35 sehr empfehlen kann. Das Buch hat das Zeug zum TV-Film. Ich hatte wirklich schöne Lesestunden – wieder so eine Geschichte, von der man sich ungern trennt. Was hier allerdings gar nicht so schlimm ist, denn in der Fortsetzung „Inselleuchten“, die am 23.02.2018 erscheint, wird es um Sophies Schwester Jule gehen, die auf Rügen zu Gast ist. Darauf freue ich mich schon sehr. Aber erstmal gibt es für „Wellenglitzern“ eine 5*****-Sterne Leseempfehlung von mir.

Veras Weekly – 1. Urlaubstag in der 39. KW

📝 «Geplant»
… ach, so einiges, das wir während unseres Urlaubs unternehmen wollen – da leider die ganze Woche Regen angekündigt ist, müssen wir uns wohl mehr auf Indoor-Aktivitäten beschränken: Little Big City, neue Sneakers kaufen, Bummel durch die Markthallen und dort irgendwo essen gehen, irgendein Museum usw. – und natürlich die Lichtinstallationen von „Berlin leuchtet“ bewundern. Mal schauen, was uns noch so einfällt – die Stadt ist ja gerade voller Touristen. Am 03. Oktober sind auch einige Flohmärkte – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Und ich würde gerne noch einen Tag an die Ostsee – aber auch das ist vom Wetterbericht abhängig.

📚 «Gelesen»
… heute fange ich mit „Glück ist, wenn man trotzdem liebt“ von Petra Hülsmann an – auf das Buch hatte ich totale Lust und zudem sind die Bücher von Petra Hülsmann immer ein Garant für viel Lesefreude. Die Rezension zum wirklich tollen Rügen-Roman „Wellenglitzern“ von Marie Merburg (Pseudonym von Janine Wilk) folgt heute noch oder in den nächsten Tagen.

😊 «Gefreut»
… unser Urlaub hat am Freitag schon begonnen und wir haben einen Tagesausflug nach Leipzig gemacht. Der Mann war auf der Modelleisenbahn-Messe und ich bin währenddessen durch Leipzig gebummelt. Am späteren Nachmittag sind wir dann noch schön in Leipzig essen gewesen. Das war ein richtig schöner Tag, zumal am Freitag so richtig tolles Spätsommerwetter mit Temperaturen um die 23°C und Sonnenschein war.

😳 «Überrascht»
… nachdem ich vorletzte Woche erst mit Erstaunen festgestellt habe, dass der MediMax hier in den Arkaden geschlossen hat (dort haben wir vor 1,5 J. unsere Waschmaschine gekauft), mussten wir letzte Woche feststellen, dass auch der Starbucks hier auf der Fußgängerzone weg ist :-(. Aber unser neuer dm-Markt hier in der Fußgängerzone hat seit gestern geöffnet (wir haben 3 dm-Märkte in Laufweite).

😢 «Traurig»
… über die Wahlerfolge der AfD letzte Woche bei der Bundestagswahl. Und noch viel trauriger macht mich, als jemand, der schon lange zu meinem Freundeskreis gehört, öffentlich postete, dass sie die AfD gewählt hätte, weil sich endlich was ändern muss. Da fragt man sich, was in deren Leben falsch gelaufen ist, dass man so viel Hass in sich trägt, dass man eine rechtsradikale Partei wählt?! Das hat mich ziemlich entsetzt und ich distanziere mich davon. Man muss ja sowieso an der Wahltauglichkeit mancher Bürger zweifeln! Hier im Kiez hat die AfD zum Glück nur um die 7%  – das ist recht wenig und beruhigt mich. Noch weniger konnte sie in meinem ehemaligen Kölner Veedel, der Südstadt, erzielen – bei der Wahl meiner Wohnorte liege ich selbst also schon mal richtig. Sehr erschreckend finde ich, dass der Stadtteil in dem ich aufgewachsen bin – Porz, explizit Eil, aber auch Grengel, wo wir das Haus hatten – einen besonders hohen Anteil an AfD-Wählern haben. Es wundert mich aber nicht – schließlich habe ich, früher schon, in der eigenen biologischen Familie solche Züge erkannt. Widerlich! Eine Wahl, auch eine politische, sollte man immer mit Herz und Verstand und mit dem Sinn fürs Gemeinwohl aller Einwohner Deutschlands treffen. Ich habe da z. B. den Satz von Beatrix von Storch aus einem Radio-Interview im Ohr: „Inklusion wollen wir überhaupt nicht.“ – und auch integrierte Flüchtlinge sollen so schnell wie möglich wieder in ihre Heimat abgeschoben werden und ihre vom Krieg zerstörte Heimat wieder aufbauen, sagte sie im gleichen Interview. Wie verblödet muss man sein, wenn man solche Aussagen unterstützt …?! Meine einzige Hoffnung, die ja gleich letzten Montag schon ein wenig Fahrtwind bekommen hat, ist, dass sich die Partei mit der Zeit selbst demontiert. Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass sie daran scheitern werden, konkrete Lösungen zu präsentieren. Denn bisher konnten sie nur präsentieren, was sie alles nicht wollen, aber nicht, wie sie das ändern und finanzieren werden …
… der Tod des Berliner Schauspielers Andreas Schmidt. Er war sehr präsent, aber immer einer von den leiseren, ruhigeren. Man konnte ihm seine schwere Erkrankung in der letzten Zeit ansehen. Ein Gesicht, das in der TV-Landschaft auf jeden Fall fehlen wird.
… der Tod der Mannheimer Jazz-Sängerin Joy Fleming. Eine großartige Stimme ist verstummt.

😡 «Geärgert»
… Montag nach der Arbeit konnte ich endlich meinen Smart wieder aus der Werkstatt abholen. 25% der Kosten (99 €) musst ich selbst tragen, 75% hat Smart auf Kulanz übernommen – immerhin. Montag Abend rief mich dann die Werkstatt an, dass der Mechaniker wohl vergessen hat, die Motorraum-Abdeckung, die sich hinten im Kofferraum befindet, richtig festzuschrauben (ich hatte mich in der Tat etwas gewundert, weil der Motor so laut war). Das hieß dann, Dienstag nach der Arbeit wieder in die Werkstatt zu fahren. Und ich glaube, das ist immer noch nicht das Ende der Fahnenstange: Denn die Start-Stop-Automatik hat offenbar immer noch ein Problem. Ich hab das erstmal darauf geschoben, dass bei den kurzen Strecken, die ich fahre, der Motor nicht richtig warm wird und es daran liegt (das war zumindest beim Vorgänger-Modell so), aber da es letzte Woche eigentlich relativ warm war, zweifle ich daran. Mal schauen.
… Dienstag hatte ich den Termin beim Zahnchirurgen in meiner Praxis und habe jetzt auch einen Termin für die Zahn-OP – nämlich den 23.11. – nun muss ich mir noch überlegen, ob ich Mut zur Lücke habe, oder ein Implantat einsetzen lasse. Ich habe nämlich mit Schrecken erfahren, dass Implantate nicht als Zahnersatz zählen und somit auch meine Zusatzversicherung nicht greift :-(. Und so ein Implantat ist unglaublich teuer. Die Krankenkasse steuert vielleicht 100 Euro dazu und nun muss ich mal erkundigen, ob hier die Beihilfekasse (ich bin ja Angestellte im öffentlichen Dienst beim Land Berlin) einen Zuschuss leistet. Ich muss jetzt mal auf den Kostenvoranschlag warten und dann sehen, was ich mache.

🍴«Gegessen»
… ich habe absolut keinen Plan mehr, was wir so gegessen haben. Einmal haben wir italienisch bestellt im „La Cantina“ in der Bleibtreustr. – auch ein Lieblingsitaliener. Freitag in Leipzig waren wir im „Romanushof“ essen – ich hatte ein sehr leckeres „Steak au Four“ (das es ja wirklich nur im Osten Deutschlands gibt – und das hier war das Beste bisher). Gestern haben wir selbst gekocht und es gab Entenbrust, Rösti, Rotkohl und Preiselbeerrahmsoße. Heute gibt es versunkenen Kirschkuchen (Backmischung), den ich gestern gebacken habe und abends wohl gefüllte Nudeln.

👂«Gehört»
… verschiedene Radio-Sender auf der Fahrt nach Leipzig.
… dass der neue BER-Eröffnungstermin Ende 2019 (17. Fassung) lt. Siemens, die die technische Fertigstellung betreuen, unmöglich sei – aber eigentlich hat man es nicht nur geahnt, sondern bereits gewusst 😉 – da kann es doch gar keine andere Entscheidung als Pro-Tegel geben …

💻 «Gemailt»
… letzte Woche eigentlich fast nur dienstlich.

👀 «Gesehen»
… wieder tolle Sendungen im RBB über Attraktionen in der Region – ich liebe meine Heimat.

💖 «Geknuddelt»
… wie immer – Mann und Katzen 🙂

💭 «Gedacht»
… Toni ist so eine starke, kleine Persönlichkeit. Obwohl seine Hinterbeine fast gelähmt sind, ist er immer noch munter in der ganzen Whg. unterwegs (und die hat 120 qm) und ist Joelle haushoch überlegen beim Toben – eben hat er sie niedergewalzt und gebissen, so dass sie gequiekt und gefaucht hat. Er hat so viel gespielt in den letzten Tagen und uns immer wieder so zum Lachen gebracht.

🏆 «Stolz»
… bin noch sehr fleißig gewesen im Büro so kurz vor dem Urlaub.
… war sehr mutig, dass ich den Termin für die Zahn-OP vereinbart habe.

💳 «Gekauft»
… noch ein paar schöne Langarm-Shirts bei Sheego (dieser Versand ist der Tod meines Kontos 😉 …), bei Primark in Leipzig: noch einen Miffy-Pyjama, eine lange hellgraue Strickjacke, Pusheen-Socken sowie zwei Elch-Teelichthalter; Tee (Rabauken-Mischung) vom Teehandelskontor Bremen; einen Plüsch-Flamingo; ein Isana-Duschgel von Rossmann mit Pistazieneis-Duft; „Zur Sache, Schätzle“ von Elisabeth Kabatek (Wühltisch-Fund bei Hugendubel, stand schon lange auf meiner Wunschliste); ein paar Bücher vorbestellt: „Für immer auf den ersten Blick“ von Hanna Linzee, „Bevor die Stadt erwacht“ von Kerstin Hohlfeld; „Friede, Freude, Pfefferkuchen“ von Luisa Binder und „Das Leben ist kein Wunschkonzert“ von Heike Wanner. Und noch ein paar Buchschnäppchen bei eBay: „Ihr seid natürlich eingeladen“ von Andrea Sawatzki, „Meerhimmelblau“ von Clara Weißberg und „Der Brief“ von Carolin Hagebölling.

Veras Weekly – eine ziemlich politische 38. KW

📝 «Geplant»
… keine ganze Woche mehr arbeiten und dann 1 Wo. + 1 Tag Urlaub 🙂
… während des Urlaubs steht auf jeden Fall ein Tagesausflug nach Leipzig an.
… hoffentlich den Smartie am Montag wieder aus der Werkstatt holen zu können.
… am Dienstag zum OP-Vorgespräch zum Zahnchirurgen zu gehen in der Mittagspause.
… im Urlaub den Kleiderschrank endlich mal auszusortieren und mich endlich von den ganzen Sachen, die zu klein geworden sind, zu trennen.

📚 «Gelesen»
… bin jetzt zur Hälfte durch mit „Wellenglitzern“ von Marie Merburg (Pseudonym von Janine Wilk) – ein witziger Roman, der auf Rügen spielt und der mir sehr viel Freude beim Lesen macht.

😊 «Gefreut»
… der Mann hat mir am Freitag, als ich von der Arbeit heimkam eine Riesen-Freude gemacht und hatte schon das Bad geputzt ❤ (was es so dringend nötig hatte) und Staub gesaugt. Das hat mich so riesig gefreut :-*
… Vorfreude auf den Urlaub 🙂

😳 «Überrascht»
… wir waren am vergangenen Montag auf einer Wahlkampfveranstaltung von „Die Linke“ auf dem Breitscheidplatz in Berlin, die wirklich großartig war. Vor Allem die Rede von Gregor Gysi war beeindruckend – ich muss allerdings auch sagen, dass ich schon lange der Meinung bin, dass er und auch Sahra Wagenknecht sehr kluge Persönlichkeiten sind. Hätte mir vor Jahren mal jemand gesagt, dass ich Berlin eine Wahlkampfveranstaltung von „Die Linke“ besuche, hätte ich eher mit dem Kopf geschüttelt. Toll finde ich in Berlin immer wieder, dass man, egal wohin man so geht, immer wieder leicht mit den Berlinern ins Gespräch kommt. Nur in einem Punkt bin ich nicht konform, denn meiner Meinung nach, sollte der Flughafen Tegel offenbleiben, auch dann, wenn der BER jemals eröffnen wird.
… gerade wählen gewesen und erstaunt, wie voll es in unserem Wahllokal war – mussten sogar anstehen 🙂

😢 «Traurig»
… wenn ich im TV oder auch im Internet die ganzen hirnrissigen Argumente derer lese, die die AfD wählen werden! Solchen Menschen sollte man das Wahlrecht entziehen! Politik ist kein Spielzeug und mit der Wahl einer rechtsradikalen Partei wird niemals zum Wohl der Bevölkerung entschieden, sondern immer zum Unglück – vor Allem von Menschen, die jahrzehntelang immer am Rand der Gesellschaft standen und erst durch Demokratie gleichgestellt, integriert oder inkludiert wurden. Diesen Hass und diese Entwicklung hier in Deutschland zu sehen, tut mir in der Seele weh und macht mir Angst. Ich war diese Woche mit der Bahn in Berlin unterwegs und war wieder stolz und glücklich in einer so bunten Stadt zu leben. Aber es ist ja bekannt, dass das größte Problem mit Ausländerhass genau die Regionen in Deutschland haben, in denen es so gut wie keine Ausländer gibt. Die AfD löst keine Probleme, aber sie wird garantiert welche machen – und zwar auch vielen Schichten der deutschen Bevölkerung, dazu müsste man nur mal das Wahlprogramm richtig lesen. Aber wenn man den AfD-Sympathisanten das Wahlprogramm der AfD vorhält, behaupten die auch noch, das sei eine Lüge und nicht echt, sondern so von den Konkurrenzparteien erstellt worden – so tatsächlich diese Woche in einer Diskussion auf Twitter gesehen …
… ich wäre so gerne ins Konzert von „Mike and the Mechanics“ hier in Berlin am Donnerstag gegangen, aber der Mann wollte nicht, weil er meint, „Mike and the Mechanics“ gehen nur mit Paul Carrack. Aber Paul Carrack, der mit seinen 66 Jahren immer noch eine wunderschöne Stimme hat, schauen wir uns ja auch immer an, wenn es möglich ist. Nun schau ich mir gerade während des Schreibens Ausschnitte der aktuellen Tour auf youtube an – Andrew Roachford ist ja auch ein großartiger Sänger.

😡 «Geärgert»
… über meinen Smartie, der Donnerstag dann mal ganz spontan in die Werkstatt musste: Zuerst wurde mir nur angezeigt, dass die Start-Stop-Automatik nicht funktioniert und am nächsten Morgen ging die Light-Show auf der Anzeigentafel dann weiter: „Motor befindet sich im Notbetrieb. Bitte umgehend eine Werkstatt aufsuchen“. Der Sensor der Nockenwelle hat wohl einen Defekt, sagte man mir gestern am Telefon – Ersatzteil ist bestellt und man hofft, dass die Kundendienst-Abteilung einer Kulanz-Regelung zustimmt, weil das Auto ja erst knapp über 2 J. alt ist. Und ich hoffe, dass ich meinen Smart morgen aus der Werkstatt abholen kann.

🍴«Gegessen»
… am Montag – nach der Wahlkampfveranstaltung – waren wir in einem unserer liebsten italienischen Restaurants „Luardi“ – ich hatte Vitello Tonnato und Tagliatelle mit Lachs und Cherry-Tomaten in Hummer-Sauce;  Mittwoch habe ich etwas von unserem Lieblingsgriechen „Samos“ mitgebracht nach der Arbeit – dort gibt es nämlich mein heißgeliebtes Gyros mit Metaxa-Sauce überbacken; Donnerstag waren wir erstmals im Thai-Restaurant „Papaya“ auf der Kantstr. essen – authentische Thai-Küche (das Lokal hat leider keine Website). Freitag haben wir dann Fleischkäse und Pommes gemacht; Samstag gab es unsere beißgeliebten Schmorgurken nach Originalrezept aus dem Spreewald (genauso haben wir sie dort gegessen). Was es am heutigen Sonntag gibt, wissen wir noch nicht.

👂«Gehört»
… und gesehen: ganz viele youtube-Videos von Live-Konzerten meiner Helden aus den 80ern.
… ein junger Elch ist in Templin, dem Heimatort meines Papas, wo ja auch irgendwie meine Wurzeln liegen, mitten durch die Stadt gelaufen. Das finde ich an der Uckermark immer wieder spannend – für mich ist das ein bisschen wie Little Canada: Man hat unzählige Seen, Elche, Biber, dichte Wälder, zeitweilig keinen Handy-Empfang und man kann manchmal Straßen entlang fahren, wo einem ein Weile kein Auto begegnet 😉

💻 «Gemailt»
… mit Sue in Innsbruck, Marion T. in Bremen und meiner lieben Bine in Duisburg.

👀 «Gesehen»
… Polit-Sendungen auf allen Kanälen – am schlimmsten sind die, wo gleich 4 Leute ineinander reden und sich versuchen gegenseitig zu übertönen in der Hoffnung, dass schon irgendjemand aufgibt, und man versteht eh nichts …
… ganz viele Marathon-Touristen in der Stadt.

💖 «Geknuddelt»
… den Mann und die 3 Plüschis ❤

💭 «Gedacht»
… ach, alles Mögliche …

🏆 «Stolz»
… hab einiges im Büro geschafft letzte Woche zur Vorbereitung auf das neue Semester.

💳 «Gekauft»
… das neue Treaclemoon-Duschgel „Spiced Plum Custard“ (habe die letzte Flasche bei dm ergattert); drei Langarm-Shirts und eine Übergangsjacke bei Sheego – ist aber noch eine Bestellung auf dem Weg; 4 Bücher bei Arvelle: „Mofaheld“(Zeitreise in die 80er Jahre 😉 ) von Lars Niedereichholz, „Sanddornsommer“ von Lena Johannson, „Sommertraum mit Aussicht“ von Brenda Bowen und das „Hackfleisch-Kochbuch“ vom G&U-Verlag; bei amazon.de: „Facebook Romance oder nach all den Jahren“ von Mila Summers und „Preiselbeertage“ von Stina Lund.

Rezension: Janina Venn-Rosky – „Liebe in Teedosen“

Fakten:
Taschenbuch, Independently Publishing (Amazon), erschienen 22.11.2016, 296 Seiten, 9,99€ – auch als eBook erhältlich

Autorin:
Janina Venn-Rosky wurde in Kiel geboren. Dort und in Hamburg studierte sie nach dem Abitur Literatur, Anglistik, Design und Kunstgeschichte. Nicht nur in ihren Büchern, sondern auch privat hat sie eine Schwäche für Teestunden und England, ebenso für das Meer und Earl Grey-Martinis. Gemeinsam mit ihrem Mann veröffentlichte sie bereits mehrere Fachbücher über Farbtrends, Wohnen und Design. 2015 folgte ihr 1. Roman im Selfpublishing „Die Fee im Absinth“, 2016 dann „Der perfekte Kuss“. Für  „Liebe in Teedosen“ (2016) und die Fortsetzung „Kein Tee für Mr. Darcy“ (2017) wurde sie 2017 für die Longlist des Deutschen Selfpublishing-Preises nominiert. Mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern lebt sie heute in Berlin.

Handlung:
Olivia ist die Besitzerin des Teeladens „Tea Time“ in Berlin-Mitte, wo eines Tages die Möbel-Restauratorin Anastasia aufschlägt, die ganz in der Nähe ihre Werkstatt hat, in der sie in hübschen Pastellfarben alten Möbeln neues Leben einhaucht. Die Beiden freunden sich an und kurze Zeit später stößt die neu nach Berlin gezogene Jane Austen-Bloggerin Jane dazu. Als Olivia nach der endgültigen Trennung von ihrem Ex-Mann ihre Existenz neu erfinden muss, stehen ihr die Freundinnen gemeinsam mit Anastasias 80jähriger, sehr patenter Großmutter zur Seite und sie erweitern gemeinsam das „Tea Time“ um einen Tee-Salon. Obwohl die Frauen eigentlich dem Thema Männer erstmal den Rücken gekehrt haben, können sie sich den Avancen des ein oder anderen männlichen Tee-Freundes nicht so ganz entziehen. Wer wird da wohl zuerst schwach …?

Fazit:
Das Cover, das von der Autorin selbst gestaltet wurde, ist wunderschön und ein echter Blickfang: Würde das Buch im Buchhandel liegen, wäre das auf jeden Fall ein Cover mit hoher Anziehungskraft, nach dem direkt greift. Man sieht, dass die Autorin selbst sehr viel von Farben und Design versteht. Sowohl die Farben (blassblauer Hintergrund und ansonsten überwiegend Pink und Rosa) als auch die sonstige Gestaltung harmonieren perfekt miteinander, zudem nimmt die Cover-Gestaltung Bezug zur Geschichte – die drei Protagonistinnen sind in Scherenschnitt-Optik auf dem Cover zu erkennen, aber auch das Tea-Time und die Blüten Anastasias Großmutter sind in harmonischer, symmetrischer Anordnung vertreten.
Die Geschichte ist aufgeteilt auf 27 Kapitel von sehr angenehmer Leselänge bei normalem Schriftbild. Als besonderen „Leckerbissen“ – im wahrsten Sinn des Wortes – gibt es am Ende noch drei süße Gebäck-Rezepte zu Backwaren, die im Roman oft erwähnt werden.
Das Buch trägt den Untertitel „ein Liebesroman“, wobei die Love-Story nicht aufdringlich im Vordergrund steht, sondern sich eher nebenbei bzw. zum Ende hin erst entwickelt. In dem Buch geht es vielmehr um Freundschaften, Generationen, Neuanfänge und natürlich um Tee. Die Protagonistinnen sind – ebenso wie die meisten Nebencharaktere – allesamt liebenswürdig und extrem nett. Das ist leider auch mein einziger Kritikpunkt: Das Ganze ist fast schon zu nett, übertrieben freundlich und perfekt. Die Geschichte ist wirklich eine absolut entspannende Lektüre und kommt – ebenso wie die Figuren – leider irgendwie auch ohne jegliche Ecken und Kanten und ohne ein wenig Spannung aus und plätschert manchmal einfach so vor sich hin. Mir hat da ein wenig humorvolles Chaos und zumindest ein kleiner Spannungsbogen gefehlt, auch wenn ich die Geschichte nicht ungern gelesen habe. Da hat irgendwie der zündende Funke gefehlt. Schade fand ich auch, dass die Örtlichkeiten in Berlin nur so schwammig (nur Hauptstraße und Berlin-Mitte wurden genannt) erwähnt wurden und es keine richtigen örtlichen Beschreibungen  gab, weil ich es auch immer interessant finde, welche Lokalitäten Vorbild waren und zu einer Geschichte inspirierten – gerade, wenn man selbst auch aus Berlin kommt.
Ich werde in jedem Fall auch noch den 2. Band „Kein Tee für Mr. Darcy“ lesen, der bereits auf meinem SuB liegt, zumal ich auch unbedingt wissen will, wie es bei den drei Mädels und Oma Katharina weiter gehen wird.
Auch, wenn ich Kritikpunkte hatte, so war das Buch sehr angenehm zu lesen und bekommt von mir knappe 4**** Sterne.

Veras Weekly – vom eigenen Zahn ausgeknockt – Rückblick auf die 36. und 37. KW

Sorry, dass der Wochenrückblick letzten Sonntag ausfallen musste, aber weil ein kaputter Zahn (derjenige welche, der längst verkront sein sollte, woran meine Angst vor einer langen Zahnbehandlung mich bisher gehindert hatte), letzte Woche mein Schmerzempfinden aufs Höchste (Schmerzen in der ganzen rechten Kopfhälfte – auf einem Level von 1-10 ungefähr 12-15) belastet hat, musste ich mich letzten Sonntag um diese Zeit einer spontanen Wurzelkanalbehandlung unterziehen. Ich kann froh sein, dass ich nicht in eine Notfallpraxis musste, sondern meine Zahnarztpraxis KU64 auch am Wochenende geöffnet hat. So richtig weg waren die Schmerzen allerdings erst am Mittwoch – da konnte ich auch erstmals wieder Knäckebrot essen. Netterweise hatte mir die Ärztin für die Nachwirkungen noch ein paar Ibuprofen 600 mitgegeben – die Ibuprofen 400 hatten leider gar keine Wirkung mehr. Momentan geht es ganz gut, auch, wenn ich jetzt leider weiß, dass das nur eine Überbrückungslösung ist und mir an der Stelle ein Zahnimplantat droht …

📝 «Geplant»
… tapfer anzugehen, dass der kaputte Zahn (Info siehe oben) trotz provisorischer Versiegelung demnächst operativ entfernt werden muss – Vorbesprechung mit dem Chirurgen am 26.09 😦 – wird wahrscheinlich wegen meiner Blutverdünner-Einnahme innerhalb der nächsten 2 Monate eh noch herausgeschoben werden müssen. Ich habe ziemliche Angst – eine Zahn-OP hatte ich noch nie; meine Weisheitszähne konnten damals gezogen werden. Überhaupt hatte ich bisher das Glück, nur 1x im Leben ins Krankenhaus zu müssen (Mandel-OP). Ich schiebe ja alles, was mit Krankheit oder Gesundheit zu tun hat, meist so lange vor mir her, bis es irgendwann überhaupt nicht mehr geht.
… nur noch 2 volle Wochen arbeiten und dann wieder 1 Woche Urlaub – ich freue mich so riesig 🙂
… Ende Oktober Milly in Bremen abzuholen 🙂

📚 «Gelesen»
… gestern beendet „Liebe in Teedosen“ von der Selfpublisherin Janina Venn-Rosky – ein sehr netter Roman, für mich allerdings stückweise etwas zu nett und zu aalglatt (Rezension folgt). Da ich dieses Jahr leider nicht auf Rügen war, musste jetzt doch noch ein Rügen-Roman her – „Wellenglitzern“ von Marie Merburg (Pseudonym der Fantasy-Autorin Janine Wilk).

😊 «Gefreut»
… immer wieder an unserem Gute Laune-Paket Toni, der trotz seiner schlimmer werdenden Gehbehinderung noch immer das Beste aus seinem kleinen Katzenleben macht und tobt und spielt, Joelle ärgert und uns trotz Allem ganz oft zum Lachen bringen kann – zudem überschüttet er einen immer wieder mit seiner Liebe im Rahmen seiner Möglichkeiten; das ist so schön ❤
… über immer wieder neue Fotos und Videos von der kleinen Milly, die voraussichtlich Ende Oktober bei uns einzieht.

😳 «Überrascht»
… und ein wenig enttäuscht vom neuen Duschgel „White Chocolate Fantasy“ von Treaclemoon. Glücklicherweise habe ich es dieses Mal nicht blindlings gekauft, sondern vorher dran geschnuppert, um dann leider festzustellen, dass es ziemlich eklig riecht. Und ich hatte mich wirklich darauf gefreut. Nun hoffe ich mal, dass der andere neue Duft „Spiced Plum Custard“ mir besser gefällt – diejenigen, die ihn bereits gekauft haben (leider gab es ihn hier noch nicht), loben ihn auf jeden Fall sehr 🙂

😢 «Traurig»
… dass unsere heutige Generation nochmal Angst haben muss, dass eine Nazi-Partei wie die AfD bei der nächsten Wahl zuviel Macht erlangt – genauso geht es mir gerade! Ich hatte sogar überlegt, einen ganzen Blog-Artikel darüber zu schreiben, aber eigentlich mag ich nicht zu politisch werden auf meinem Blog. Wir waren damals so froh, dass Parteien wie die NPD und „Die Republikaner“ verboten wurden oder von selbst von der Bildfläche verschwunden sind; dann kamen (in meiner Ex-Heimat) solche rechten Gruppierungen wie ProKöln oder ProNRW, die aber glücklicherweise zu schwach waren, um großen politischen Schaden anzurichten. Die AfD macht mir allerdings Angst und ich betrachte diese politische Entwicklung mit großer Sorge. Mir ist es immer noch schleierhaft, dass sich bei den Menschen hier in Deutschland plötzlich ein solcher Ausländerhass breit macht, dass man alles andere aus dem Wahlprogramm dieser Nazi-Partei auf einmal ausblendet. Da sollen Menschen, für die die Demokratie jahrzehntelang gekämpft hat, um Gleichstellung, Inklusion und Integration, plötzlich wieder an den Rand der Gesellschaft geschoben werden und Reiche werden übervorteilt und soziale Gerechtigkeit findet nicht mehr statt. Ich habe mich in den letzten Tagen immer mal wieder mit den Wahlprogrammen der großen Parteien beschäftigt und für mich bleiben ehrlich gesagt nur zwei wählbare Parteien übrig: „Die Linke“ (ich muss zugeben, dass ich Gregor Gysi seit Jahren schon großartig finde und er für mich ein idealer Kanzler-Kandidat wäre, ebenso Sahra Wagenknecht) und „Die Grünen“ (Cem Özdemir finde ich auch klasse). Ich habe mich bisher immer mit den Wahlprogrammen auseinandergesetzt und mich nie auf eine Partei festgelegt – aber ich weiß genau, was ich nicht wähle und niemals wählen werde. Ich bin jemand, der heute noch vor jedem Stolperstein innehält und in Tränen ausgebrochen ist, bei der Besichtigung des KZ in Dachau oder im Technik-Museum in Berlin, wo ein Transport-Waggon ausgestellt ist, mit dem die Juden seinerzeit deportiert wurden. Mir setzt die Gewalt und Ungerechtigkeit, die damals herrschte, heute immer noch sehr zu – was sicher auch mit meiner Hochsensibilität zusammenhängt. Ich kann auch keine Bücher lesen, die in der Nazi-Zeit gespielt haben. Wir dürfen nicht zulassen, dass sich so etwas wiederholt! Deshalb: Am 24.09.2017 wählen gehen – und bitte nicht die AfD!

😡 «Geärgert»
… über gar nichts – zumindest nichts, was hängengeblieben ist. Ist doch super 🙂

🍴«Gegessen»
… alles aus den letzten beiden Wochen bekomme ich nicht mehr so zusammen. Letztes Wochenende gab es Spaghetti Bolognese und Kartoffelauflauf (mit Béchamelsauce, Brokkoli, Champignons, Mettwürstchen und Mais – den hatten wir gleich für 2 Tage vorbereitet, was in Anbetracht meines kranken Zahns überaus praktisch war). Vorgestern gab es ganz klassisch Putenschnitzel in Parmesan-Ei-Panade, Erbsen & Möhren in Sauce Bearnaise und Salzkartoffeln mit Schnitzelsauce; gestern haben wir überbackene Hähnchenbrust mit Kürbis in Tomaten-Sahne-Sauce und Knoblauch-Kartoffelpürree gemacht – in Anlehnung an das hier verlinkte Rezept hier aus der „Lecker“ (statt Thymian haben wir hier Estragon genommen). Die Website lecker.de kann ich übrigens sehr empfehlen – die haben wirklich tolle Rezepte. Ansonsten gab es zum Frühstück jetzt auch mal Schmalzstulle – da merkt man halt meine Wurzeln 😉

👂«Gehört»
… dass es bei Starbucks wieder den Pumpkin Spice Latte und einen Caramelised Pecan Latte gibt – eigentlich müsste ich mal wieder zu Starbucks  …
… Mary niest momentan immer mal wieder – wundert mich jetzt nicht, weil ich morgens auch immer erstmal mit Halsschmerzen aufwache. Müssen wir mal beobachten bei ihr – das Immunsystem der alten Lady ist wahrscheinlich auch nicht mehr das tollste …

💻 «Gemailt»
… mit der lieben Monika Sch. aus Hagen, meiner lieben Conny und ganz viel mit Marion T., die mich so lieb mit Fotos von unserer Milly versorgt.

👀 «Gesehen»
… endlich mal wieder einige Folgen „Gilmore Girls“ – leider neigt sich die Serie dem Ende zu (habe jetzt das erste Drittel der 7 und letzten Staffel geschafft – danach bleiben mir nur noch die paar Folgen auf Netflix), deshalb zögere ich – wie bei einem guten Buch – das Ende noch eine Weile heraus …
… die Schauspielerin Gudrun Gundelach (bekannt als Oma aus dem Telekom-Werbespot), die wohl auch hier in Charlottenburg wohnt – allerdings nicht letzte Woche, sondern schon ein paar Wochen zuvor – hatte ich nur vergessen zu erwähnen. Und Kolja Kleeberg – der Sterne-Koch – wohnt wohl auch hier im Kiez.

💖 «Geknuddelt»
… Mann und alle drei Katzen ❤

💭 «Gedacht»
… voll peinlich, aber ich habe schon wieder Geburtstage vergessen – trotz Erinnerungen auf Facebook. Ich denke immer, das mache ich später und später ist dann total vergessen 😉 …
… nächste Woche Sonntag ist Bundestagswahl – das Wahllokal ist hier um die Ecke, so dass wir hingehen und keine Briefwahl machen.
… mir fehlen gerade Konzert-Besuche total – aber irgendwie ist nichts, wo wir gerade hingehen wollen – das kommt davon, wenn man immer nur Rock-Legenden sehen mag 😉 – nun schaue ich mir gerade auf youtube einige Live-Auftritte von Rock-Legenden an.

🏆 «Stolz»
… fleißig gewesen in den letzten Wochen auf der Arbeit – das neue Semester naht 😉 – aber ich finde es immer wieder toll an einer Uni in einem jungen, internationalen Umfeld arbeiten zu dürfen.
… ich habe endlich mal meine Wunschlisten bei amazon deutlich verkleinert – bald kommen ja schon wieder die neuen Verlagsvorschauen …

💳 «Gekauft»
… die neuesten Ausgaben meiner Lieblingskochzeitschriften, das „Hackbällchen-Kochbuch“ von Henriette Bulette (Henriette Wulff), „Vorwärts küssen, rückwärts lieben“ von Sybille Hein – und dann haben der Mann und ich noch ein paar günstige Mängelexemplare bei arvelle.de bestellt.

Rezension: Anne Töpfer – „Das Brombeerzimmer“

Fakten:
Taschenbuch, List (Ullstein Buchverlage), erschienen: 10.03.2017, 412 Seiten, 9,99€ – auch als eBook und Hörbuch erhältlich

Autorin:
Anne Töpfer ist – neben Anne Barns, Anna Rosendahl, Juliane Albrecht und Claire Bonamy – ein weiteres Pseudonym der Autorin Andrea Russo, die 1968 in Hanau geboren wurde. Trotz ihrer großen Leidenschaft fürs Backen, Kochen und Genießen – vor Allem von süßen Sachen, ist die ehemalige Förderschullehrerin sehr sportlich und läuft regelmäßig. Sie hat eine erwachsene Tochter und lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Labrador in Oberhausen. Seit 2014 ist sie hauptberuflich Autorin.

Handlung:
Die Ernährungswissenschaftlerin Nora ist noch keine 30 und bereits Witwe, nachdem ihr geliebter Ehemann Julian, mit dem sie bereits fast ihr halbes Leben verbracht hat, beim Joggen an Herzversagen stirbt. Auch ein Jahr nach seinem Tod versinkt sie in Trauer und hat in Hund Watson, ihrer besten Freundin Katharina und ihrer Familie große Unterstützung – ebenso hilft ihr weiterhin das Kochen von neuen Marmeladen, die Julian so geliebt hat und die Nora nun zu hunderten Gläsern hortet. Durch Zufall erfährt sie, dass Julian kurz vor seinem Tod Kontakt zu einer bis dahin von der Familie totgeschwiegenen Großtante Klara in Mecklenburg-Vorpommern aufgenommen hat, die ebenso gern Marmeladen kocht und wollte Nora mit deren Rezepten zu überraschen. Nora ist Feuer und Flamme, mehr über diesen Teil der Familie zu erfahren und macht sich auf den Weg nach Vorpommern. Sie findet nicht nur Klara, eine neue Freundin und eine wunderschöne Landschaft, sondern auch langsam wieder sich selbst und stößt zudem auf lange gehütete Geheimnisse …

Fazit:
Die Gestaltung dieses Covers ist herrlich gelungen und ein echter Eye-Catcher: Das weiße Holz auf dem matten Natur-Papier als Hintergrund, dann die glänzenden Brombeeren und Blaubeeren sowie die rosafarbenen Macarons (die im Übrigen nichts mit der Geschichte zu tun haben) sind optisch einfach eine hübsche Mischung. Auch der Innenumschlag ist bedruckt mit einem Marmeladenrezept aus dem Buch und einem Autorenporträt.
Die Geschichte selbst umfasst 27. Kapitel, aber auf den 412 Seiten befinden sich auch einige ganz tolle sowohl süße als auch hochprozentige Rezepte aus der Geschichte und natürlich ein Dankeswort der Autorin. Das Schriftbild ist normal gehalten und angenehm lesbar.
Bisher hatte ich leider noch keine Bücher der Autorin gelesen, was sich nach dieser Lektüre ganz sicher ändern wird. Vom ersten Moment an an habe ich den sehr plastischen und detailverliebten Schreibstil der Autorin gemocht und konnte direkt in die Geschichte eintauchen und mit Nora mitfühlen. Für die Story wurden wirklich wunderbare und sympathische Charaktere entwickelt und jeweils passend impliziert. Sehr interessant fand ich auch die eher ungewöhnlichen Handlungsorte Oberhausen und die mecklenburgische Boddenlandschaft. Obwohl sehr viele Personen die Geschichte bereichern, bin ich erst am Ende bei der Auflösung der verwandtschaftlichen Zweige ein wenig gedanklich ins Schleudern geraten. Und minimal verwirrend fand ich noch, dass sehr oft im Anschluss an die wörtliche Rede, unausgesprochene Gedanken standen (meist bei Nora), die aber auf den ersten Blick wirkten, als gehörten sie zur wörtlichen Rede und wobei nicht gleich klar war, ob das gesagt oder nur gedacht war.
Das hat aber keinen Einfluss darauf, dass ich hier eine wirklich liebevoll und einfühlsam erzählte Geschichte mit vielen kleinen Details, tollen Figuren, interessanten Örtlichkeiten lesen durfte, die ich gar nicht mehr aus der Hand legen mochte, weil sie auch noch fesselnd geschrieben war. Ich fand vor Allem Noras, aber auch Klaras Geschichte sehr berührend – zwei wirklich starke Frauen – und Geschichten mit Ost-West-Background interessieren mich persönlich – auch durch die eigene Familiengeschichte – immer besonders. Ich habe jedoch irgendwie das Gefühl, dass die Geschichte hier noch lange nicht auserzählt ist und das eher plötzliche Ende auf jeden Fall noch nach einer Fortsetzung verlangt, die ich natürlich auch gerne lesen würde.
Ein toller Roman über Trauerarbeit, Loslassen, Freundschaft, Neuanfang, Generationen, Familien und ihre Geheimnisse, der mir selbst auf jeden Fall eine 5*****-Sterne Leseempfehlung wert ist, wenn er evtl. auch nicht jeden Geschmack so gut trifft wie meinen eigenen.

Veras Weekly – 35. KW – die erste volle Arbeitswoche …

📝 «Geplant»
… aktuell nichts Bestimmtes …

📚 «Gelesen»
… bin auf den letzten Seiten von „Das Brombeerzimmer“ von Anne Töpfer (= Andrea Russo, Anne Barns, Anne Rosendahl) – ein wirklich tolles Buch, das mich sehr gepackt hat (Rezension folgt in den nächsten Tagen). Mal sehen, was ich dann heute Abend als nächstes aus dem SuB-Regal fische – ich habe wirklich sooo viele tolle Bücher, die Auswahl fällt immer wieder schwer …

😊 «Gefreut»
… über das Rezensionsexemplar von Mariana Lekys Bestseller „Was man von hier aus sehen kann“ vom DuMont-Verlag.
… besser gesagt: erfreut – und zwar immer noch über meine süßen Pyjamas, die ich mir bei PRIMARK während unseres Urlaubs gekauft habe – ich weiß gar nicht, welchen ich davon niedlicher finden soll (den mit der Einhorn-Katze, mit dem Faultier oder mit Miffy, dem Hasen).

😳 «Überrascht»
… hab ich doch glatt vergessen, dass diese Woche schon einige Kochzeitschriften mit ihren neuen Ausgaben auf dem Markt sind. Na ja, dann werde ich morgen mal in den Zeitschriftenladen gehen.

😢 «Traurig»
… ich würde alles dafür geben, wenn man diese schlimme Erkrankung bei Toni und seiner Schwester Paolina irgendwie heilen könnte. Beide Katzen laufen immer schlechter, dabei sind es solche munteren Gute-Laune-Pakete – so tapfer und passen sich immer wieder den neuerlichen Verschlechterungen an. Ich wünschte, man könnte der drohenden Lähmung irgendwie entgegenwirken …

😡 «Geärgert»
… gestern Nacht, als wir schlafen gingen, hatten mich auf dem Sofa schon insgesamt 7 Mückenstiche erreicht 😦 – bin ich froh, wenn das vorbei ist.

🍴«Gegessen»
… juchu – wir können jetzt endlich wieder normal essen. Diese Woche war ich einmal mittags im „Alpenstückle“ zu Rösti, hausgebeiztem Lachs und Salat und dann habe ich mir mittags, als ich mit dem Auto in der Waschstraße war, Sushi bei „Ishin“ geholt (allerdings zum Mitnehmen – ich oute mich und gebe zu, dass ich Sushi leider nur mit Messer und Gabel essen kann 😉 …) – es war allerköstlichst. Freitag haben der Mann und ich nach langer Zeit mal wieder spanisches Iberico-Schweinesteak und dazu Feldsalat mit Pinienkernen, Bacon-Bits und meinem hausgemachten Joghurt-Honig-Senf-Orangen-Dressing gemacht – das war ein Genuss. Am gestrigen Samstag gab es ein Thailändisches Massaman-Curry mit Rinderfilet, Kürbis, Mini-Maiskölbchen, Zimtstangen, Kokosmilch und frischem Koriander. Heute werde ich ein wenig improvisieren: ich habe noch tiefgefrorene Knoblauchgarnelen, einen Rest Kürbis und frische Bandnudeln, Parmesan – daraus müsste sich irgendwas zaubern lassen.

👂«Gehört»
… dass mein Wecker nicht mehr klingelt *heul* 😦 – mein bezaubernder Mops-Wecker, den ich mir vor mindestens 11 Jahren hier in Berlin in einem Comic-Laden auf der Schönhauser Allee (den es leider schon lange nicht mehr gibt) gekauft habe, ist kaputt – er klingelt (oder eher: piepst) nicht mehr; also für einen Wecker eher kontraproduktiv. Nun muss ich einen neuen haben – und zwar will ich partout keinen Digital-Wecker, aber auch keinen mit so einem rasselnden Klingeln wie früher, sondern eben wieder einen mit Batteriebetrieb und Pieps-Weckton – nur eben hübsch oder niedlich soll er sein. Gar nicht so einfach, denn einen Wecker von „Simon’s Cat“ oder den „Beatles“ gibt es leider nicht und einen von „Hello Kitty“ will ich nicht, und selbst Mops-Wecker scheint es keine mehr zu geben. Derzeit liebäugle ich mit einem Wecker mit der Comic-Katze „Pusheen“.

💻 «Gemailt»
… mit meiner lieben Ivy, der lieben Monika Sch. in Hagen und meiner lieben Freundin Kerstin 🙂

👀 «Gesehen»
… dass heute Abend im TV auf so ziemlich allen Kanälen das Kanzler-Duell – also der verbale Schlagabtausch zwischen Angela Merkel und Martin Schulz kommt. Ich frag mich immer, ob solche Sendungen die Entscheidungen der Wähler beeinflussen? Ich kenne Leute, die ohne zu überlegen bei jeder Wahl das Kreuzchen für die gleiche Partei abgeben und eigentlich gar nicht wissen, was die Partei für die jeweilige Wahl in ihrem Programm hat. Ich versuche schon, mich vor jeder Wahl so gut wie möglich über die Parteiprogramme der wichtigsten Parteien zu informieren und danach zu entscheiden, wobei da natürlich auch immer der Sympathie-Faktor für den jeweiligen Kandidaten eine Rolle spielt. Und Parteien wie die AfD sind bei mir von Vornherein ausgeschlossen – die gehören meiner Meinung nach verboten; mich erschreckt es immer wieder, dass es tatsächlich so dumme und primitive Kreaturen gibt, die so etwas wählen.

💖 «Geknuddelt»
… die üblichen Verdächtigen hier im Haushalt 😉

💭 «Gedacht»
… es herbstelt schon ein wenig (grundsätzlich sind aber der Herbst und zuvor der Altweibersommer meine liebste Jahreszeit).

🏆 «Stolz»
… ich war endlich mal mit meinem von den Lindenblättern total verklebten Auto in der Waschstraße – jede Wette, dass das jetzt nach dem Wochenende wieder genauso klebrig ausschaut.

💳 «Gekauft»
… diese Woche war ich brav und habe mir mal überhaupt nichts gekauft. Ich hadere noch etwas mit mir: Von Treaclemoon gibt es einen neuen Duft „White Chocolate Fantasy“ – ich weiß noch nicht wie der duftet, aber eigentlich bin ich mehr ein Fan von Frucht-Düften.