Veras Weekly – 1. Urlaubstag in der 39. KW

📝 «Geplant»
… ach, so einiges, das wir wĂ€hrend unseres Urlaubs unternehmen wollen – da leider die ganze Woche Regen angekĂŒndigt ist, mĂŒssen wir uns wohl mehr auf Indoor-AktivitĂ€ten beschrĂ€nken: Little Big City, neue Sneakers kaufen, Bummel durch die Markthallen und dort irgendwo essen gehen, irgendein Museum usw. – und natĂŒrlich die Lichtinstallationen von „Berlin leuchtet“ bewundern. Mal schauen, was uns noch so einfĂ€llt – die Stadt ist ja gerade voller Touristen. Am 03. Oktober sind auch einige FlohmĂ€rkte – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Und ich wĂŒrde gerne noch einen Tag an die Ostsee – aber auch das ist vom Wetterbericht abhĂ€ngig.

đŸ“šÂ Â«Gelesen»
… heute fange ich mit „GlĂŒck ist, wenn man trotzdem liebt“ von Petra HĂŒlsmann an – auf das Buch hatte ich totale Lust und zudem sind die BĂŒcher von Petra HĂŒlsmann immer ein Garant fĂŒr viel Lesefreude. Die Rezension zum wirklich tollen RĂŒgen-Roman „Wellenglitzern“ von Marie Merburg (Pseudonym von Janine Wilk) folgt heute noch oder in den nĂ€chsten Tagen.

😊 «Gefreut»
… unser Urlaub hat am Freitag schon begonnen und wir haben einen Tagesausflug nach Leipzig gemacht. Der Mann war auf der Modelleisenbahn-Messe und ich bin wĂ€hrenddessen durch Leipzig gebummelt. Am spĂ€teren Nachmittag sind wir dann noch schön in Leipzig essen gewesen. Das war ein richtig schöner Tag, zumal am Freitag so richtig tolles SpĂ€tsommerwetter mit Temperaturen um die 23°C und Sonnenschein war.

đŸ˜łÂ Â«Ăœberrascht»
… nachdem ich vorletzte Woche erst mit Erstaunen festgestellt habe, dass der MediMax hier in den Arkaden geschlossen hat (dort haben wir vor 1,5 J. unsere Waschmaschine gekauft), mussten wir letzte Woche feststellen, dass auch der Starbucks hier auf der FußgĂ€ngerzone weg ist :-(. Aber unser neuer dm-Markt hier in der FußgĂ€ngerzone hat seit gestern geöffnet (wir haben 3 dm-MĂ€rkte in Laufweite).

đŸ˜ąÂ Â«Traurig»
… ĂŒber die Wahlerfolge der AfD letzte Woche bei der Bundestagswahl. Und noch viel trauriger macht mich, als jemand, der schon lange zu meinem Freundeskreis gehört, öffentlich postete, dass sie die AfD gewĂ€hlt hĂ€tte, weil sich endlich was Ă€ndern muss. Da fragt man sich, was in deren Leben falsch gelaufen ist, dass man so viel Hass in sich trĂ€gt, dass man eine rechtsradikale Partei wĂ€hlt?! Das hat mich ziemlich entsetzt und ich distanziere mich davon. Man muss ja sowieso an der Wahltauglichkeit mancher BĂŒrger zweifeln! Hier im Kiez hat die AfD zum GlĂŒck nur um die 7%  – das ist recht wenig und beruhigt mich. Noch weniger konnte sie in meinem ehemaligen Kölner Veedel, der SĂŒdstadt, erzielen – bei der Wahl meiner Wohnorte liege ich selbst also schon mal richtig. Sehr erschreckend finde ich, dass der Stadtteil in dem ich aufgewachsen bin – Porz, explizit Eil, aber auch Grengel, wo wir das Haus hatten – einen besonders hohen Anteil an AfD-WĂ€hlern haben. Es wundert mich aber nicht – schließlich habe ich, frĂŒher schon, in der eigenen biologischen Familie solche ZĂŒge erkannt. Widerlich! Eine Wahl, auch eine politische, sollte man immer mit Herz und Verstand und mit dem Sinn fĂŒrs Gemeinwohl aller Einwohner Deutschlands treffen. Ich habe da z. B. den Satz von Beatrix von Storch aus einem Radio-Interview im Ohr: „Inklusion wollen wir ĂŒberhaupt nicht.“ – und auch integrierte FlĂŒchtlinge sollen so schnell wie möglich wieder in ihre Heimat abgeschoben werden und ihre vom Krieg zerstörte Heimat wieder aufbauen, sagte sie im gleichen Interview. Wie verblödet muss man sein, wenn man solche Aussagen unterstĂŒtzt …?! Meine einzige Hoffnung, die ja gleich letzten Montag schon ein wenig Fahrtwind bekommen hat, ist, dass sich die Partei mit der Zeit selbst demontiert. Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass sie daran scheitern werden, konkrete Lösungen zu prĂ€sentieren. Denn bisher konnten sie nur prĂ€sentieren, was sie alles nicht wollen, aber nicht, wie sie das Ă€ndern und finanzieren werden …
… der Tod des Berliner Schauspielers Andreas Schmidt. Er war sehr prĂ€sent, aber immer einer von den leiseren, ruhigeren. Man konnte ihm seine schwere Erkrankung in der letzten Zeit ansehen. Ein Gesicht, das in der TV-Landschaft auf jeden Fall fehlen wird.
… der Tod der Mannheimer Jazz-SĂ€ngerin Joy Fleming. Eine großartige Stimme ist verstummt.

😡 «GeĂ€rgert»
… Montag nach der Arbeit konnte ich endlich meinen Smart wieder aus der Werkstatt abholen. 25% der Kosten (99 €) musst ich selbst tragen, 75% hat Smart auf Kulanz ĂŒbernommen – immerhin. Montag Abend rief mich dann die Werkstatt an, dass der Mechaniker wohl vergessen hat, die Motorraum-Abdeckung, die sich hinten im Kofferraum befindet, richtig festzuschrauben (ich hatte mich in der Tat etwas gewundert, weil der Motor so laut war). Das hieß dann, Dienstag nach der Arbeit wieder in die Werkstatt zu fahren. Und ich glaube, das ist immer noch nicht das Ende der Fahnenstange: Denn die Start-Stop-Automatik hat offenbar immer noch ein Problem. Ich hab das erstmal darauf geschoben, dass bei den kurzen Strecken, die ich fahre, der Motor nicht richtig warm wird und es daran liegt (das war zumindest beim VorgĂ€nger-Modell so), aber da es letzte Woche eigentlich relativ warm war, zweifle ich daran. Mal schauen.
… Dienstag hatte ich den Termin beim Zahnchirurgen in meiner Praxis und habe jetzt auch einen Termin fĂŒr die Zahn-OP – nĂ€mlich den 23.11. – nun muss ich mir noch ĂŒberlegen, ob ich Mut zur LĂŒcke habe, oder ein Implantat einsetzen lasse. Ich habe nĂ€mlich mit Schrecken erfahren, dass Implantate nicht als Zahnersatz zĂ€hlen und somit auch meine Zusatzversicherung nicht greift :-(. Und so ein Implantat ist unglaublich teuer. Die Krankenkasse steuert vielleicht 100 Euro dazu und nun muss ich mal erkundigen, ob hier die Beihilfekasse (ich bin ja Angestellte im öffentlichen Dienst beim Land Berlin) einen Zuschuss leistet. Ich muss jetzt mal auf den Kostenvoranschlag warten und dann sehen, was ich mache.

đŸŽÂ«Gegessen»
… ich habe absolut keinen Plan mehr, was wir so gegessen haben. Einmal haben wir italienisch bestellt im „La Cantina“ in der Bleibtreustr. – auch ein Lieblingsitaliener. Freitag in Leipzig waren wir im „Romanushof“ essen – ich hatte ein sehr leckeres „Steak au Four“ (das es ja wirklich nur im Osten Deutschlands gibt – und das hier war das Beste bisher). Gestern haben wir selbst gekocht und es gab Entenbrust, Rösti, Rotkohl und Preiselbeerrahmsoße. Heute gibt es versunkenen Kirschkuchen (Backmischung), den ich gestern gebacken habe und abends wohl gefĂŒllte Nudeln.

đŸ‘‚Â«Gehört»
… verschiedene Radio-Sender auf der Fahrt nach Leipzig.
… dass der neue BER-Eröffnungstermin Ende 2019 (17. Fassung) lt. Siemens, die die technische Fertigstellung betreuen, unmöglich sei – aber eigentlich hat man es nicht nur geahnt, sondern bereits gewusst 😉 – da kann es doch gar keine andere Entscheidung als Pro-Tegel geben …

đŸ’» «Gemailt»
… letzte Woche eigentlich fast nur dienstlich.

👀 «Gesehen»
… wieder tolle Sendungen im RBB ĂŒber Attraktionen in der Region – ich liebe meine Heimat.

💖 «Geknuddelt»
… wie immer – Mann und Katzen 🙂

đŸ’­Â Â«Gedacht»
… Toni ist so eine starke, kleine Persönlichkeit. Obwohl seine Hinterbeine fast gelĂ€hmt sind, ist er immer noch munter in der ganzen Whg. unterwegs (und die hat 120 qm) und ist Joelle haushoch ĂŒberlegen beim Toben – eben hat er sie niedergewalzt und gebissen, so dass sie gequiekt und gefaucht hat. Er hat so viel gespielt in den letzten Tagen und uns immer wieder so zum Lachen gebracht.

đŸ†Â Â«Stolz»
… bin noch sehr fleißig gewesen im BĂŒro so kurz vor dem Urlaub.
… war sehr mutig, dass ich den Termin fĂŒr die Zahn-OP vereinbart habe.

💳 «Gekauft»
… noch ein paar schöne Langarm-Shirts bei Sheego (dieser Versand ist der Tod meines Kontos 😉 …), bei Primark in Leipzig: noch einen Miffy-Pyjama, eine lange hellgraue Strickjacke, Pusheen-Socken sowie zwei Elch-Teelichthalter; Tee (Rabauken-Mischung) vom Teehandelskontor Bremen; einen PlĂŒsch-Flamingo; ein Isana-Duschgel von Rossmann mit Pistazieneis-Duft; „Zur Sache, SchĂ€tzle“ von Elisabeth Kabatek (WĂŒhltisch-Fund bei Hugendubel, stand schon lange auf meiner Wunschliste); ein paar BĂŒcher vorbestellt: „FĂŒr immer auf den ersten Blick“ von Hanna Linzee, „Bevor die Stadt erwacht“ von Kerstin Hohlfeld; „Friede, Freude, Pfefferkuchen“ von Luisa Binder und „Das Leben ist kein Wunschkonzert“ von Heike Wanner. Und noch ein paar BuchschnĂ€ppchen bei eBay: „Ihr seid natĂŒrlich eingeladen“ von Andrea Sawatzki, „Meerhimmelblau“ von Clara Weißberg und „Der Brief“ von Carolin Hagebölling.

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