Veras Weekly – Rückblick auf die 21. & 22. KW

📝 «Geplant»
… mein Auto muss in der neuen Woche in die Inspektion, obwohl die Wartung wegen des Unfallschadens eher eingeschränkt möglich ist – d. h. 2 Tage lang mit der BVG unterwegs sein …
… am Mittwoch ist die Nachfeier zum Geburtstag einer Kollegin im anderen Gebäude – d. h. noch mehr mit der BVG unterwegs sein 😉
… vielleicht am morgigen Pfingstmontag mal einen Ausflug ins Umland zu machen (also mir reicht ja schon immer meine zweite große Liebe – städtetechnisch gesehen – Potsdam). Heute war das Wetter leider nicht so einladend für solche Zwecke – bis eben hat es noch kräftig geregnet und warm ist es heute auch nicht.

📚 «Gelesen»
… hab jetzt über die Mitte hinausgelesen bei „Clara und die Granny-Nannys“ von Tania Krätschmar – gefällt mir gut und spielt zudem in Berlin 🙂 – ich freue mich, gleich weiterzulesen. Bei der Flut von Büchern auf meinem SuB, weiß ich aber noch nicht genau, was ich als nächstes lesen werde; ich hatte mir ja eigentlich vorgenommen weiterhin endlich mal ein paar ältere Sachen zu lesen.

😊 «Gefreut»
… über Konzerterlebnis Nr. 1 am vergangenen Sonntag (28.05.2017): FOREIGNER! Es war wieder so ein grandioses Konzert. Im November 2014 haben wir Foreigner schon mal live und acoustic (unplugged) im Admiralspalast gesehen – etwas ruhiger damals, aber wunderschön und da stand für uns schon fest, dass wir Foreigner auf jeden Fall nicht zum letzten Mal live gesehen haben. Aber letzten Sonntag im Tempodrom haben die Jungs – vor Allem Sänger Kelly Hansen – die Bühne gerockt. Wow! Er hat so eine großartige Stimme und die Band nach dem Ausscheiden von Lou Gramm (den ich im Übrigen auch sehr mochte), der seit einem Gehirntumor nur noch eingeschränkt auftrittsfähig ist, perfekt ergänzt. Es war so ein tolles Konzert! Besonders hab ich mich auch gefreut, dass mein ehemaliger Schwarm aus der Nena-Band, Uwe Fahrenkrog-Petersen, bei dem Konzert nur wenige Meter von uns entfernt gestanden hat. Hab ich allerdings – glücklicherweise – erst zum Ende des Konzertes bemerkt (sonst hätte ich zu wenig Augen für das Konzert gehabt) – und mein Mann, der ihn gesehen hatte, hat mir nix gesagt, weil er sich verständlicherweise meine Fremdschwärmerei nicht anhören wollte 😉 …
… über Konzerterlebnis Nr. 2 gestern (03.06.2017): UDO LINDENBERG auf der Berliner Waldbühne! Obwohl die An- und Abreise dorthin mit den Öffis (egal, ob jetzt oder U- oder S-Bahn) ziemlich beschwerlich ist und dorthin auch keine Taxis nach Ende der Veranstaltungen geschickt werden und die verstärkten Sicherheitskontrollen bei der Wärme gestern in zu unglaublichen Staus an den Eingängen und Unwohlsein in der Menschenmasse geführt haben, so war es doch ein echt toller Abend. Udo Lindenberg muss man definitiv mal live gesehen haben! Dieser Mann ist ja an sich schon ein Ereignis. Und wir waren sehr erstaunt, wie fit er mit seinen 71 J. (und er hat ja wirklich ein „hartes“ Rockstar-Leben geführt) auf der Bühne herumrennt (er hat etliche Kilometer zurückgelegt – und das ja nicht nur gestern Abend). Einfach toll! Ich liebe ja auch seine Kunst total (ein Lindenberg-Bild hängt seit Jahren über unserem Bett – „Udos Griff nach den Sternen“ – nur als Repro) – die auf den Mehrwegbechern beim Konzert auch verewigt war und wenn man die Becher nicht zurückgegeben hat, ist das Geld einem guten Zweck zugeflossen.

😳 «Überrascht»
… also dieses Mal wirklich freudig überrascht über ein unaufgefordert zugesandtes Rezensionsexemplar von Eden-Books mit dem Titel „Meschugge sind wir beide“ von Claudia S. C. Schwartz über ihre deutsch-israelische Love-Story. Das ist dann mal ein Buch, das meinen Geschmack voll trifft 🙂 – ach ja, und dann kam mit „Der kleine Laden der einsamen Herzen“ von Annie Darling auch noch ein Rezensionsexemplar von Penguin Books.

😢 «Traurig»
… über das ständige Auf und Ab mit Tonis Gesundheit. Wir sind heute allerdings echt positiv erstaunt, weil der kleine Mann heute mal einen so richtig guten Tag hat und schon richtig viel rumgelaufen ist. Das ist nicht immer so und seit Monaten ist unser Leben geprägt von großen Sorgen um ihn, vielen Tierarzt-Besuchen, das Wissen, dass er mit dem Gendefekt eine unheilbare Erkrankung hat, die sichtlich temporeich die Macht über ihn übernimmt (ein wenig wie MS oder ALS), leider viel rasanter als erwartet, und dass sein kleines Leben nicht ewig dauert. Das ist auf der einen Seite immer wieder eine sehr bedrückende Situation, die mich zugegebenermaßen auch immer mal wieder heftig runter zieht zwischendurch. Auf der anderen Seite gibt dieser kleine Mann einem so unendlich viel – er ist so lebensfroh, liebenswürdig und es geht einem das Herz auf, wenn man ihn im Rahmen seiner Möglichkeiten spielen oder mit Joelle raufen sieht ❤ oder, wie sehr er sich freut, wenn man von der Arbeit heimkommt . Für diesen kleinen Mann nehmen wir gern in Kauf, dass er manchmal nicht stubenrein ist und man vielleicht öfter mal die Bodenläufer waschen und putzen muss, dass man erstmal eben nicht in Urlaub fahren kann, weil man den Kater mit seiner Behinderung niemand anderem zumuten kann – wir lieben ihn ganz einfach unendlich und möchten die Zeit auskosten mit ihm, auch, wenn wir manchmal eher sein Pflegedienst sind. Wir versuchen, ihm das Leben mit seinen Behinderungen so einfach wie nur möglich zu gestalten: Wir haben z. B. einen Großteil des Parkettbodens mit Bodenläufern ausgelegt, damit er rutschfrei laufen kann, weil er keinen festen Halt auf den Hinterbeinen hat; er hat ein offenes Katzenklo im Wohnzimmer stehen, wo er einen leichteren Einstieg hat und so vieles mehr. Der Neurologe hat damals gesagt, dass solche Gendefekte Schicksal seien und man dagegen leider machtlos ist. Wir haben dieses Schicksal angenommen – ähnlich wie Eltern eines behinderten Kindes (was anderes sind wir in diesem Falle ja auch nicht). Für Außenstehende mag unser Leben und das, was wir für den kleinen gehandicapten Kater tun und auch weiter bereit sind zu tun, vielleicht manchmal merkwürdig oder überzogen erscheinen. Wir sind trotz Allem froh, dass wir ihn haben (und hoffentlich noch länger haben werden) und lieben ihn so sehr ❤
… natürlich bin ich über die Terror-Anschläge in Manchester und gestern in London wieder sehr betrübt, aber mich hat da tatsächlich gestern ein wenig mein eigenes Verhalten erschreckt, dass ich, je näher der Terror rückt und je häufiger etwas passiert, versuche, das nicht mehr so sehr an mich heranzulassen. Es betrübt mich, dass ich, als eigentlich sehr emphatischer Mensch, da gestern so „abgestumpft“ reagiert habe. Vielleicht hing das auch damit zusammen, dass wir da gerade vom Udo Lindenberg-Konzert kamen und der eigene Adrenalin-Spiegel noch zu weit oben war. Ich weiß es nicht …

😡 «Geärgert»
… ich bearbeite derzeit bei uns in der Uni wieder Bewerbungen für einen Studiengang, den ich betreue. Darunter waren 10 Bewerbungen von Studieninteressenten, die bereits im letzten Jahr durch die Zulassungsprüfung gefallen sind. Bei manchen muss man sich nicht fragen, warum das der Fall ist: Wenn man lieblos die schon leicht zerknüllte Bewerbung des Vorjahres einfach wieder ein einen Umschlag packt, die gleichen Unterlagen wie damals nicht beigefügt hat und der Lebenslauf über 1 J. zuvor endet (so dass natürlich auch keine Weiterentwicklung erkennbar ist), sollte man sich wirklich nicht wundern, dass da irgendwas nicht funktioniert im Leben. Zudem ist mir aufgefallen, dass die Prüfung der Bewerbungsunterlagen jetzt neuerdings über eine Drittstelle erfolgt, um die Arbeit des Immatrikulations- und Prüfungsamtes zu entzerren – das hat zur Folge, dass bei einigen Bewerbern Qualifikationen nicht nachgewiesen sind (Diplome, Bachelor-Urkunden etc. fehlen und ein Bewerber verfügt nur über eine Ausbildung, aber über kein Erststudium), die aber Voraussetzung für die Zulassung zur Aufnahmeprüfung sind. Mich ärgert sowohl die Schludrigkeit der Bewerber, als auch die der Vorbearbeitung 😦

🍴«Gegessen»
… ich bekomme echt nicht mehr zusammen, was wir in den letzten beiden Wochen so gekocht haben. Auf jeden Fall war mehrfach – so auch heute – Spargel und frische Erdbeeren – dabei 🙂

👂«Gehört»
… in meiner ehem. Heimat war jetzt Inselfest (ein großes Volksfest am Rhein in einem der Porzer Käffer) und das Schützenfest steht an. Für die Dorfbevölkerung immer eines der Jahreshighlights (der Wettbewerb liegt aber beim Schützenfest weniger beim Schießen, als darin, sich gegenseitig unter den Tisch zu trinken – manche trinken sich jedoch gleich die ganze Veranstaltung schön, weil man die grausige Schunkel-Musik echt nur betrunken oder komatös aushalten kann). Ich bin jedoch einfach nur froh, damit so rein gar nichts mehr zu tun zu haben (übrigens schon lange vor meinem Umzug nach Berlin). Ich könnte mir nicht vorstellen, heute noch solche Veranstaltungen gut zu finden, die ich vielleicht zuletzt mit 17 oder 18 J. besucht habe und bin echt froh, dass ich mich in dieser Hinsicht weiter- und nicht zurückentwickelt habe.

💻 «Gemailt»
… ehrlich gesagt, ich weiß es nicht mehr so genau – waren ja 2 Wochen.

👀 «Gesehen»
… es hängen keine Konzertkarten für kommende Events mehr an unserer Pinnwand 😦 – also rein theoretisch ist die Konzert-Saison für uns eigentlich dieses Jahr bereits gelaufen. Ich hoffe natürlich noch auf Konzerte, die kurzfristig angekündigt werden. Ich sehe auch immer wieder, was für eine Freude der Besuch von Konzerten macht und wie wichtig uns die Teilhabe am kulturellen Leben ist.
… im Piper-Verlag ist eine Biographie über Paul McCartney gerade frisch erschienen – allerdings ist der Preis mit 32 Euro auch für ein Fangirl wie mich ziemlich happig. Aber das ist etwas, das ich mir zum Geburtstag wünschen kann.

💖 «Geknuddelt»
… heute ist der „Umarme Deine Katze“-Tag – damit ich das auch nicht vergesse, hat sich Joelle gerade hier vor meinen Monitor auf dem Schreibtisch gesetzt (sie mag übrigens nicht, wenn ich am Rechner sitze) 😉

💭 «Gedacht»
… wir nutzen das schlechte Wetter heute mal zum Wäsche waschen und Betten beziehen.

🏆 «Stolz»
… die Anzahl der Mückenstiche hält sich bisher in diesem Jahr noch in erträglichen Grenzen bei mir, obwohl ich gut gerüstet bin. Ich hoffe jetzt einfach mal, dass die Mücken nicht so aggressiv sind, wie im letzten Jahr. Andere Leute benutzen abends nach dem Duschen Body-Spray und ich sprühe mich großflächig mit Insektenschutz ein 😉

💳 «Gekauft»
… ein paar Sachen im H&M-Onlineshop im Sale, Großeinkauf bei dm, 2 Kochzeitschriften und KEINE Bücher. Ich habe allerdings den neuen St. Peter-Ording-Roman von Tanja Janz („Mit Dir auf Düne Sieben“) vorbestellt – ansonsten gibt es im August wieder insgesamt 5 Must Have-Bücher. Ich habe allerdings versucht bei den Neuerscheinungen die Must Haves ein wenig herunterzuschrauben und versuche auch immer wieder, Bücher günstig gebraucht zu erstehen.

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