Veras Weekly – die 25. KW, an deren Ende ich wieder ein „ganzes“ Auto habe :-)

📝 «Geplant»
… Ende der Woche einen Biergarten-Besuch mit lieben Freunden ❤
… in 4 Wo. endlich Urlaub – juchu! Auch, wenn wir nicht verreisen, werden wir immer wieder was Schönes unternehmen.

📚 «Gelesen»
… bin zur Hälfte durch mit „Kleine Lügen erhalten die Familie“ von Katia Weber – mein Vorablesen-Gewinn. Bin noch ein wenig hin- und hergerissen, wie ich das Buch so finde.

😊 «Gefreut»
… als ich am Freitag-Nachmittag meinen Smartie aus der Werkstatt holen konnte : Ich fahre nun erstmals nach 4 Monaten wieder mit einem vollständigen Auto – und gewaschen wurde er auch noch! So schön ❤  – ich musste ihn mir erstmal vorsichtig anschauen – unglaublich, dass das mein Auto ist.
… die neuen Panda-Bären sind gestern in Berlin angekommen und werden ab Anfang Juli der Öffentlichkeit präsentiert. Natürlich habe ich gestern im RBB die Sondersendung live verfolgt zur Ankunft der Bären. Ich bin ein großer Fan der Pandas und habe auch noch irgendwo Fotos von YanYan und BaoBao. BaoBao war immerhin der älteste Zoo-Panda der Welt, als er 2012 mit 34 J. starb. Wir werden ganz sicher, wenn wir Urlaub haben endlich mal wieder in den Zoo gehen – ich hoffe, dann ist auch der erste Ansturm abgeflaut. Aber wir haben in Wien ja damals auch ewig angestanden, um das Panda-Baby FuLong zu sehen oder damals hier in Berlin Knut 😉 . Es kann ja jemand über Zoos und Zoo-Tiere sagen, was er will, aber diese Tiere und Zoo-Besuche machen vielen Menschen sehr viel Freude. Und diese Tiere sind in Gefangenschaft geboren und aufgewachsen und es wäre sicherlich keine gute Idee, auf einmal alle Zoo-Tiere auszuwildern, die den Lebensumständen in freier Natur nicht gewachsen sind. Das ist doch ähnlich wie mit den Katzen, bei denen manche Menschen der Meinung sind, sie enthalten ihren Katzen wichtige Erfahrungen vor wie Mäuse und Vögel zu fangen und sich frei zu bewegen. Aber ich denke, auf die Erfahrungen, dass Katzen draußen von Autos überfahren, von Jägern erschossen oder von bösen Menschen gequält oder vergiftet werden, können eigentlich Halter als auch Katze sehr gut verzichten – das sollte man sich mal überlegen, bevor man seine Wohnungskatze rauslässt …

😳 «Überrascht»
… von ganz bezaubernder Buchpost von Andrea Russo, die mir ihren „Anna Rosendahl“-Roman „Meerblick inklusive“ geschickt hat ❤ – ich habe mich sehr gefreut darüber 🙂
… über so viele Komplimente zu meiner Rezension von Mina Teicherts Buch „Neben der Spur, aber auf dem Weg“ – es ist wirklich so ein tolles Buch und ich kann es jedem nur ans Herz legen. Es ist so viel mehr, als „nur“ Erfahrungsbericht über eine Erkrankung ❤

😢 «Traurig»
… über die gesundheitliche Entwicklung bei Toni – die Lähmung im li. Hinterbein verstärkt sich immer mehr. Ich hab solche Angst, dass es irgendwann gar nicht mehr geht mit ihm …
… im September geht eine liebe Kollegin in den Ruhestand (ihren Ausstand gibt sie schon offiziell am 13.07.) – das rückt jetzt immer näher und stimmt mich traurig und im März 2018 wird dann auch meine liebe Chefin pensioniert 😦 – wir sind gerade so ein gutes Team in der Büro-Gemeinschaft und man macht sich schon ein wenig Sorgen, ob das hoffentlich auch so bleibt.

😡 «Geärgert»
… über die ersten so richtig kräftigen Mückenstiche 🙂
… gestern über eine heftige Schmerzattacke des Trigeminus-Nervs im Gesicht, die mich beim Frühstück niedergestreckt hat und wieder bis in den Nacken gezogen hat. Das sind so unglaubliche Schmerzen – auf einer Skala von 1-1o würde ich 9+ sagen und die sind auch nicht ohne Schmerztablette zu bewältigen gewesen. Zum Glück kommen diese Attacken nicht so oft, aber mir ging es danach auch noch eine Weile richtig schlecht.
… über die Anti-Israel-Großdemo und die ganzen Gegendemos, die am Freitag-Nachmittag die Stadt lahmgelegt haben. Im Übrigen frage ich mich, warum so etwas mit so einem Background überhaupt genehmigt wird?!
… über DPD: Ich hatte bei M&S-Mode in Holland Klamotten bestellt. Doch leider wurden diese mit DPD versandt – angeblich hatte ich lt. Sendungsverfolgung 2x eine Karte im Briefkasten (in Wirklichkeit nicht einmal!). Nun ist die Sendung mittlerweile an den Absender zurückgegangen.
… über DHL: Ich habe den ganzen Samstag auf ein Paket von Tchibo gewartet, das mir angekündigt wurde – wir waren die ganze Zeit zu Hause. Als ich um 17 Uhr in die Sendungsverfolgung schaue, wurde das Paket angeblich bei meinem Nachbarn (einem Foto-Laden in einer ganz anderen Straße) abgegeben und ich hätte eine Karte im Briefkasten (hatte ich – natürlich – nicht), aber wir haben es trotzdem mit der Sendungsverfolgung ausgehändigt bekommen.

🍴«Gegessen»
… mal sehen, was ich noch zusammen bekomme: Lachs-Sahne-Gratin mit Kartoffeln; Hühnerfrikassee mit Petersilien-Butterkartoffeln; Gyros in Metaxa-Sauce bei „Georgios“ in Wilmersdorf;  Spargel mit Weißwein-Hollandaise, Schinken-Variationen und neuen Kartoffeln; Tagliatelle-Auflauf mit Schweinefilet, Champignons und Bergkäse – was es heute gibt, wissen wir noch nicht.

👂«Gehört»
… Gewitter – und das ganz heftig diese Woche. Die Depeche Mode-Fans, die zu dem Zeitpunkt im Olympia-Stadion waren, haben mir irgendwie leid getan.
… eine Halbschwester von Toni (sie ist 1,5 J. älter als er und hat den gleichen Papa) bekommt Nachwuchs ❤
… eine liebe Freundin, die ich schon seit 1985 kenne, ist bei ihrem Mann ausgezogen – die Beiden sind auch schon sehr lange zusammen. Hat mich irgendwie sehr traurig gestimmt.

💻 «Gemailt»
… mit Marion H. in Köln, Marion T. in Bremen, Kerstin J., Conny M., Mina T., Eden Books, meiner Sue in Innsbruck.

👀 «Gesehen»
… bald sind wieder die Sommer-OpenAir-Kinos aktiv – ich werde mal die Programme studieren und schauen, ob wir das für die Zeit während unseres Urlaubs finden.
… den 24-Std.-Twitter-Marathon der Berliner Polizei – man glaubt es manchmal wirklich nicht, mit welchen Anliegen die Notrufzentrale der Polizei belastet wird und zu Einsätzen genötigt wird. Da weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll 😉

💖 «Geknuddelt»
… alles was hier im gleichen Haushalt lebt und einen lieben Kollegen, der mich am Freitag überraschend im Büro besucht hat, weil er einen Termin im gleichen Gebäude hatte – wir sehen uns sonst eher selten.

💭 «Gedacht»
… warum mich seit Jahren immer wieder ähnliche Träume plagen von Prüfungen und Klausuren – zwar immer in unterschiedlichen Varianten, aber immer irgendwie gleichermaßen real und anstrengend …?!

🏆 «Stolz»
… auch diese Woche wieder auf nichts Spezielles.

💳 «Gekauft»
… nachdem das ja mit meiner Bestellung bei M&S-Mode nicht funktioniert hat, habe ich diese Woche dann nochmal bei Tchibo und bei C&A (die Sachen werden in die Filiale hier um die Ecke geliefert). Tja, dann bin ich beim Buchkauf noch ein wenig übermütig gewesen: „Frühstück mit Meerblick“ von Debbie Johnson, „Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg“ von Jennie Colgan und „Darf ich Dir das Sie anbieten?“ von Luisa Binder habe ich gekauft, außerdem „Instafame oder Gummistiefel in Acryl“ von Mila Summers vorbestellt. Im August kommen ja dann gleich 5 Must-Have-Bücher auf den Markt – der Juli ist buchkauftechnisch gesehen eher eine Nullnummer 😉

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Rezension: Mina Teichert – „Neben der Spur, aber auf dem Weg: Warum ADS und ADHS nicht das Ende der Welt sind“

Fakten:
Taschenbuch (Paperback), Eden Books, erschienen 06.04.2017, 288 Seiten, 14,95€ – auch als eBook erhältlich

Autorin:
Mina Teichert wurde im Januar 1978 in Bremen geboren. Über einige berufliche Umwege wurde sie zunächst Fotografin bevor sie dann als „Mina Kamp“ zwei Fantasy-Jugendromane veröffentlichte. Außerdem erschienen Kurzgeschichten von ihr in verschiedenen Anthologien zu ganz unterschiedlichen Themen. Im September 2016 publizierte sie im Self-Publishing ihren 1. Frauen-Roman „Finnischer Schnee von gestern“. Sie ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann, ihrer nunmehr 14jährigen Tochter und zahlreichen Tieren auf einem landwirtschaftlichen Hof in der Nähe von Bremen. Mit ihrer persönlichen Lebensgeschichte „Neben der Spur, aber auf dem Weg“ über ihr Leben mit ADS landete sie einen Spiegel-Bestseller. Weitere literarische Werke von ihr sind in Arbeit.

Handlung:
Mina Teichert merkt schon im Kindesalter, dass ihr Leben anders ist: Sie ist verträumt, tollpatschig – neigt zu Missgeschicken und Unfällen, hat Konzentrationsschwächen und ist immer etwas chaotisch. All dies sind Dinge, die ihr in der Jugend und als junge Erwachsene zunehmend zu schaffen machen – so bricht sie gleich mehrere Ausbildungen ab, erkrankt an Magersucht und Bulimie und landet in einer psychiatrischen Klinik mit den Diagnosen „Borderline-Störung“ und „Depression“. Ihr bis dahin rasanter Lebensstil wird zudem geprägt vom Feiern, Drogen- und Alkohol-Konsum und wechselnden Beziehungen. Erst mit Mitte 20, nach zahlreichen Fehldiagnosen und dem Aufeinandertreffen mit etlichen empathielosen Personen, erhält sie nach einer Panik-Attacke die Diagnose „ADS“. Mit Humor nimmt Mina Teichert diese Diagnose an und kann endlich damit beginnen, ihr Leben entsprechend dieser Schwäche zu strukturieren und ganz neue Stärken an sich zu entdecken.

Fazit:
Kaufanreiz für dieses Buch war für mich der sehr sympathische Auftritt von Mina Teichert in der WDR-Talkshow „Kölner Treff“, wo sie ihr Buch vorstellte. So viele Dinge, die sie dort äußerte über ihr Leben mit ADS, kamen mir irgendwie sehr bekannt vor und haben mich neugierig gemacht, was da noch alles auf mich selbst zutreffen wird und ob mein eigenes, ebenfalls nicht immer so einfaches Leben auch irgendwas mit ADS zu tun haben könnte.
Dieses Buch ist in kein Genre so richtig einzuordnen und man bekommt von allem Etwas: Biographie, Erfahrungsbericht, (medizinischer) Ratgeber, Sachbuch, Lifestyle-Ratgeber und – Dank des wunderbar humorvollen Schreibstils von Mina Teichert zu diesem ernsten Thema – auch einen autobiographischen Roman.
Das Buch ist mit seinen 288 Seiten in 5 große Teilbereiche mit jeweils mehreren Unterkapiteln aufgeteilt + Anhang mit Tipps für das alltägliche Leben mit AD(H)S und dem Nachwort einer Psychologin. Das Schriftbild war für meine Augen ein wenig zu klein gewählt und ein paar Schreibfehler habe ich auch gefunden – darüber kann man bei dem unglaublich lesenswerten Inhalt des Buches auch mal hinwegsehen.
Auf dem Cover ist Mina Teichert selbst zu sehen, wie sie mit einem Koffer in der Hand auf Bahnschienen balanciert – versinnbildlichend für ihr Leben mit ADS: Mit schwerem Gepäck auf schmalem Grat immer vorwärts die Balance im Leben zu halten.
Für mich war das ein Buch mit Wow-Effekt! Ich habe mich selbst an so vielen Stellen darin wiedergefunden – Stichwort u. a. „Reizfilterschwäche“: Auch ich war immer verträumt, konnte mich nie besonders lange auf eine einzige Sache konzentrieren, war etwas grobmotorisch (Sport, Basteln und Ausmalen gehörten auch nie zu meinen Stärken), manchmal ein wenig verpeilt, fühle mich unwohl in großen Menschengruppen (angefangen bei Feiern usw.); nehme Gerüche, Geschmack und Töne außergewöhnlich intensiv wahr, kann mich sehr schlecht entspannen und abschalten – habe immer Einschlafstörungen, bin sehr sensibel, empathisch und eher ängstlich, mag Ruhe viel lieber als Trubel und hatte auch immer wieder ähnliche Probleme wie Mina Teichert im Berufsleben – hatte also das Gefühl, immer hinter den Erwartungen anderer zurückzubleiben, weil ich lange Zeit immer wieder Tätigkeiten ausgeübt habe, die mir so gar nicht lagen.
Der Schreibstil von Mina Teichert ist wirklich großartig: fesselnd, humorvoll, intelligent – irgendwie, wie auch ihre Persönlichkeit, vielleicht auch ein wenig ungewöhnlich, wenn man zunächst ein Buch erwartet, das zwischen Erfahrungsbericht, Sachbuch und Ratgeber liegen soll, einen aber dann mit einer sehr persönlichen Lebensgeschichte überrascht. Sie gibt sehr offen Einblick in ihre Kindheit und Jugend und in ihr Leben in der Zeit vor der Diagnose, als sie noch mit Fehldiagnosen und Falschbehandlungen kämpfte und sich in Depression und Magersucht verlor. Man erhält im Rahmen von Minas Lebensgeschichte sehr viele wertvolle Informationen zu ADS: Mir selbst war z. B. nicht bekannt, dass ADS die ruhige Version (ohne Hyperaktivität) von ADHS ist und so eher bei Mädchen oder Frauen zu finden ist und aufgrund ihres ruhigeren Verlaufs oft sehr spät erkannt wird. Auch die Tipps für Betroffene im Anhang sind hilfreich – und wem die nicht reichen, der findet darin wiederum weitere Internet-Links, wo er Hilfe findet.
Mina Teichert ist ein liebenswerter, beeindruckender Mensch, der zu seinen Schwächen steht und trotz zunächst vieler Rückschläge im Leben gerade daraus neue Stärke gewonnen hat. Glücklicherweise hat sie sich nie von ihrer eigentlichen Berufung, dem Schreiben, abbringen lassen – ich wünschte, ich wäre auch so konsequent gewesen. Sie hat meinen größten Respekt und Anerkennung, wie sie ihr Leben meistert und damit an die Öffentlichkeit geht und anderen Mut macht!
Ein sehr wertvolles Buch, nicht nur für unmittelbar von AD(H)S Betroffene, sondern auch für Menschen, die diese Erkrankung besser verstehen möchten.
Hierfür gibt es eine ganz besondere 5*****-Leseempfehlung meinerseits 🙂

Veras Weekly – gute Neuigkeiten in der 24. KW :-)

📝 «Geplant»
… nichts Besonderes.

📚 «Gelesen»
… bin auf den letzten Seiten von „Neben der Spur, aber auf dem Weg – Warum ADS und ADHS nicht das Ende der Welt sind“ von Mina Teichert (Rezension folgt irgendwann in der neuen Woche). Danach geht es dann bei mir weiter mit meinem Gewinn von vorablesen.de: „Kleine Lügen erhalten die Familie“ von Katia Weber.

😊 «Gefreut»
… und zwar so richtig, richtig dolle: Ich habe am Freitag die guten Nachrichten von meinem Anwalt erhalten, dass die Versicherung der Unfallverursacherin von meinem Unfall am 28.02.2017 nun endlich die Haftung anerkannt hat und für den Unfallschaden aufkommt 🙂 – ich kann gar nicht sagen, wie glücklich mich das gemacht hat und welche Gebirge geröllartig von meinem Herzen gefallen sind, dass das jetzt doch ein gutes Ende nimmt (ich hab mich schon vor Gericht sitzen sehen)! Das hat mich so viele Nerven, Panikattacken, Tränen, Zeit, Schriftverkehr usw. gekostet. Die Unfallverursacherin hat übrigens, nachdem die Sache bei der Amtsanwaltschaft war, nachträglich noch ein Bußgeld von 100€ aufgebrummt bekommen. Da Smart die Ersatzteile für mein Auto schon seit März (seit dem Gutachten) auf Lager hatte, habe ich für Donnerstag schon einen Werkstatt-Termin dort und meine defekte Lenkung wird dann auch direkt mit repariert – er muss dann wohl für ein paar Tage dort bleiben. Da jetzt wieder die klebrigen Lindenblüten aktiv sind, kann ich den Smart nun auch endlich mal wieder waschen. Hach, ich bin auf jeden Fall total happy mit den guten Neuigkeiten und das hat den Start ins Wochenende versüßt ❤
… durch die neuen Medikamente hatte Toni jetzt 2 Wo. keine Verstopfung mehr – zwar manchmal dafür auch Durchfall, was bei einem gehbehinderten Kater auch eher suboptimal ist, aber immer noch besser.
… hab ich mich auch für die ganzen Besucher der Phil Collins-Konzerte in Köln. Wir hatten ihn ja 1998 in Dortmund live gesehen (so wollte ich ihn auch gern in Erinnerung behalten) und 2007 mit Genesis in Düsseldorf. Wir wären nicht bereit gewesen, so viel Geld in Tickets zu investieren wie es für Köln erforderlich gewesen wäre – London war deutlich günstiger, aber bei unserem Glück hätten wir da garantiert eines der Konzerte erwischt, die abgesagt wurden.
… die alte Mary-Katze ist trotz, dass sie so extrem dünn ist, so unglaublich fit. Gestern und heute hat sie wieder vor der Schlafzimmertüre Krach gemacht (mit Stimme und Pfoten), um ihr für ihr Rudel Futter klarzumachen 😉 – und sie lotst mich wieder regelmäßig zum Bett, wo sie sich dann drapiert und eine Knuddelaudienz gibt – und hinter welchem Ohr zuerst gekrault wird oder vielleicht doch lieber unter dem Kinn zuerst, entscheidet alleine die alte Lady, die einen sehr starken Willen hat 😉

😳 «Überrascht»
… Mein Sir Paul McCartney – der Musik-Gott überhaupt – wird heute tatsächlich schon 75 Jahre alt! Wow – ich hoffe, dass er bei so guter Gesundheit wie bisher bleibt und noch sehr, sehr alt werden wird und wir weiterhin so viele tolle Konzerte von ihm zu sehen bekommen – koste es, was es wolle (für Konzert-Tickets von ihm gibt es bei uns kein Limit) :-). Als ich Tony Bennett vor 2 J. live gesehen habe, war er 88 – ich hoffe, dass Paul McCartney in dem Alter auch noch die Bühnen rocken wird. Werde wirklich immer ein Fan-Girl sein 😉
… am 24.06. ist es soweit: Das neue Berliner Panda-Pärchen aus China landet in Berlin – und der RBB macht eine Live-Sondersendung im TV über deren Ankunft auf dem Flughafen Schönefeld. Für mich jetzt endlich mal wieder ein Grund in den Zoo zu gehen –  aber wir warten noch ein wenig, bis der erste große Besucheransturm vorüber ist. Wenn ich denke, wie lange wir damals angestanden haben, um Eisbär Knut erstmals zu sehen oder in Wien den Panda-Teenie FuLong. Ich freue mich auf jeden Fall – wir waren damals auch immer extra lange am Gehege von Bao Bao und Yan Yan hier im Berliner Zoo. Und dass der Berliner Zoo gut ist in Panda-Pflege, zeigt sich darin, dass Bao Bao zuletzt der älteste, noch lebende Zoo-Panda der Welt war 🙂

😢 «Traurig»
… besonders bewegt hat mich diese Woche der furchtbare Hochhaus-Brand in London, wo nach derzeitigen Erkenntnissen mindestens 58 Menschen ums Leben gekommen sind – unvorstellbarer Horror in so einem Flammenmeer gefangen zu sein und dem nicht entkommen zu können. Über die näheren Umstände ist derzeit nichts bekannt und irgendwie habe ich auch den Eindruck, dass da noch einiges an Informationen zurückgehalten wird.
… ich habe mich bei Facebook auf so vielen Ostsee-Seiten als Follower angemeldet, dass es jetzt schon fast ein wenig weh tut, wenn ich die ganzen Fotos von dort sehe. Besondere Sehnsucht habe ich nach Rügen ❤

😡 «Geärgert»
… ach, eigentlich über nichts so wirklich …

🍴«Gegessen»
… wir waren diese Woche 2x Essen – einmal haben wir hier im Kiez einen tollen Italiener ausprobiert, den wir noch nicht kannten und wirklich sehr köstlich gegessen (Trattoria Lorenzo & Nardino in der Spielhagenstr. in Charlottenburg – die haben leider keine eigene Internet-Seite) – ich habe dort erstmals Thunfisch-Carpaccio probiert und es so unglaublich lecker und dann noch eine sehr, sehr gute Lasagne. Donnerstag haben der Mann und ich, weil es so warm war, einen Caesars Salad selbst gemacht abends und dazu gab es Knoblauchbrot – sehr lecker. Am Freitag waren wir zur Feier des Tages (nachdem ich die guten Nachrichten wegen der Haftungsanerkennung bekommen hatte) schwäbisch essen in Schöneberg, am wunderschönen Viktoria-Luise-Platz, im Wiesenstein. Und einmal haben wir griechisch bestellt bei „Ach! Niko Ach“. Gestern gab es bei uns mal wieder Spargel – so lange die Spargel-Zeit noch läuft, müssen wir das auskosten; als Nachtisch frische Erdbeeren und Eis. Heute gibt es ganz einfach Rahmspinat, Salzkartoffeln und Spiegelei. Tja, und was es sonst so gab, bekomme ich irgendwie nicht mehr so zusammen.

👂«Gehört»
… Mücken summen – es geht los – und ich hatte diese Woche schon einige nächtliche Angriffe und bin mit Insektenstichen oder durch das Summen der Mücke an meinem Ohr (wo sie mich prompt hinein gestochen hat) aufgewacht *grrr*

💻 «Gemailt»
… mit Kerstin H., Marion T., Natalie M., Andrea R. – ist jetzt alles, was mir gerade präsent ist.

👀 «Gesehen»
… Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl ist gestorben nach langer Krankheit und im hohen Alter von 87 Jahren. Er hat mich durch seine lange Amtszeit durch Jugend und frühes Erwachsenenalter begleitet. Ich war wirklich nie ein Fan von ihm, aber er hat maßgeblich mit dazu beigetragen durch die deutsche Einheit, dass das Leben um so vieles reicher und schöner geworden ist und man so unendlich viele Möglichkeiten mehr im Leben hat – sowohl auf der ehemaligen west- als auch der ostdeutschen Seite. Die von ihm prophezeiten „blühenden Landschaften“ sind wahr geworden. Da ich auch noch die DDR live erlebt habe und weiß, wie es vorher war, bin ich glücklich, dass ich heute in einem so großen, schönen Land leben darf – mein Leben wären ohne die Mecklenburgische Ostseeküste, Potsdam, Brandenburg usw. um so vieles ärmer …

💖 «Geknuddelt»
… ganz besonders intensiv die Mary-Katze – aber auch alle anderen Familien-Mitglieder hier in meiner kleinen Familie.

💭 «Gedacht»
… ich hätte so gern wieder ein Fahrrad, aber irgendwie macht mir Fahrrad fahren hier in Berlin ein wenig Angst, weil hier wirklich extrem viele (tödliche) Fahrradunfälle passieren.

🏆 «Stolz»
… da fällt mir gerade nichts ein.

💳 «Gekauft»
… ich habe eine Bestellung bei MS-Mode aufgegeben, die aber – Dank DPD – bis jetzt nicht hier angekommen ist. Ich schieb das jetzt mal auf die ganzen Straßensperrungen aufgrund der Wochenend-Veranstaltungen (Velothon, Classic Days-Oldtimer-Schau usw.) und hoffe darauf, dass das Paket dann in der nächsten Woche zugestellt wird – da ich mit DPD schon sehr negative Paket-Abenteuer erlebt habe.

BUCHTAUSCH-ANGEBOT: „Piniensommer“ von Stefanie Gerstenberger (neu + ungelesen!)

Liebe Follower,

ich biete hier zum TAUSCH:

 „Piniensommer“ von Stefanie Gerstenberger
(verlagsneu – also ungelesen & noch in Folie eingeschweißt!)
https://www.randomhouse.de/Buch/Piniensommer/Stefanie-Gerstenberger/Diana/e456294.rhd

Das Buch ist die Fortsetzung von „Das Sternenboot“
(https://www.randomhouse.de/Buch/Das-Sternenboot/Stefanie-Gerstenberger/Diana/e456292.rhd).

Als Tausch hätte ich gern dafür eines der folgenden Bücher (gern Rezensionsexemplare):

„Frühstück mit Meerblick“ von Debbie Johnson;
„Der Brief“ von Carolin Hagebölling;
„Darf ich Dir das Sie anbieten?“ von Luisa Binder;
„Sand in Sicht“ von Katrin Einhorn oder
„Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg“ von Jenny Colgan

oder einen Amazon-Gutschein für ein Taschenbuch.

Ich würde mich riesig freuen, wenn sich jemand findet, der tauschen möchte!

Liebe Grüße,
VERA

Veras Weekly – eine sehr warme 23. KW :-)

📝 «Geplant»
… es gibt keine Pläne für die neue Woche – auch mal gut.

📚 «Gelesen»
… seit gestern lese ich „Neben der Spur, aber auf dem Weg – Warum ADS und ADHS nicht das Ende der Welt sind“ von Mina Teichert. Ich hatte Mina, von der auch noch ein Roman auf jenem SuB liegt, in einer Talkshow gesehen und manche Begebenheiten aus ihrem Leben mit ADS kamen mir irgendwie verdammt bekannt vor, daher hat mich das Buch sehr neugierig gemacht. Obwohl es sich ja in gewisser Weise um eine Krankheitsgeschichte handelt, ist das Buch sehr kurzweilig geschrieben.

😊 «Gefreut»
… die Smart-Inspektion erfolgreich hinter mich gebracht. Wegen des Unfallschadens konnte man den Smartie allerdings noch nichtmals waschen. Da muss ich mir mal was einfallen lassen, denn jetzt kommt wieder die Zeit der klebrigen Lindenblüten und da muss er regelmäßig gewaschen werden.
… bei der Inspektion wurde dann endlich festgestellt, was das Klackern im Unterboden ist, das ich bereits vor 1 J. in der Inspektion bemängelt hatte (wo damals aber die Ursache nicht gefunden wurde) und das immer nur bei Wärme auftaucht: Die Lenkung muss getauscht werden! Bis Mittwoch-Nachmittag musste ich noch zittern, ob das auf Kulanz gemacht wird (die 1. Anfrage der Werkstatt wurde abgelehnt), weil die Garantiezeit gerade vorbei ist. Aber da das wohl ein bekanntes Problem ist, das bei sehr vielen Smart der 1. Generation des neuen Modells auftaucht – man erkennt es auch daran, dass Smart mit der Produktion von Lenkungen derzeit nicht mehr hinterherkommt – war die 2. Anfrage dann positiv. Bin nun mal gespannt, wann die neue Lenkung geliefert wird und eingebaut wird.
… Mittwoch-Mittag hat eine sehr liebe Kollegin, die leider im September in den Ruhestand verabschiedet und mir sehr fehlen wird, ihren Geburtstag nachgefeiert. Es war wieder ein richtig nettes Zusammentreffen unseres Teams und ich bin immer wieder glücklich, dass ich in so einer netten Runde gelandet bin.

😳 «Überrascht»
… dass die Schauspielerin und Sängerin Josephine Busch (Musical „Hinter dem Horizont“ und TV-Serie „Letze Spur Berlin“) letzte Woche in ziBB im RBB erzählt hat, dass sie mal bei uns auf der Uni Musical studiert hat und das Probejahr wohl nicht überstanden hat. Wusste ich bisher noch nicht, das war aber wohl schon 2007 – als schon lange vor meiner Zeit. Wir haben sie ja am Samstag vor einer Woche noch live beim Udo Lindenberg-Konzert auf der Waldbühne als Gaststar gesehen.

😢 «Traurig»
… Toni war am Dienstag nach Pfingsten mal wieder wegen Verstopfung beim Tierarzt und hatte mal wieder eine Darmreinigung. Danach fluppte es nur so und wir sind mit dem Saubermachen von Kater, Boden und Waschen von Teppichen in der Maschine kaum noch hinterhergekommen. Außerdem stinkpupst der kleine Kater ziemlich viel – noch mehr als ein Mops, den der Mann ja nicht haben wollte. Wir nennen Toni auch schon mal „unsere kleine Biogas-Anlage“ ;-). Zudem war Tonis Neurologe in der Praxis und hat ihm nochmal ein anderes Medikament aus der Humanmedizin verschrieben, das für ein besseres Zusammenspiel von Nerven und Muskeln sorgen soll – das ist ja das Hauptproblem bei dieser Erkrankung und aus diesem Grund werden die Bewegungsabläufe, vor Allem das Laufen, immer schlechter und es kommt irgendwann zu Lähmungen. Dieses Medikament macht ihn ganz munter gerade und fördert wohl auch die Verdauung. Seine Schwester in Bremen, die ja auch unter diesem Gendefekt leidet, nimmt das jetzt auch. Sie läuft noch etwas besser als Toni, aber auch bei ihr schreitet diese furchtbare Krankheit sichtlich fort.
… ich habe gerade solche Sehnsucht nach der Ostsee – ob jetzt Warnemünde oder lieber noch Rügen. Aber immer, wenn ich Fotos von dort sehe, wäre ich auch so gerne dort. Aber unsere Catsitterin ist auch bis Ende September ausgebucht.

😡 «Geärgert»
… ach, eigentlich über nichts so wirklich …

🍴«Gegessen»
… Montag-Abend gab es Tiefkühl-Pizza; Dienstag waren wir im „Schleusenkrug“ im Tiergarten nachdem wir mein Auto in der Werkstatt abgegeben hatten – das war echt schön und gemütlich dort, auch wenn es heftig zu regnen begann, als wir dort waren; Mittwoch hatten wir indisches Essen bestellt; Donnerstag gab es Spaghetti Bolognese; Freitag Curry-Ragout mit Huhn, Ananas und Champignons in Kokos-Rahm-Sauce und am Samstag ganz klassisch Buletten, Erbsen & Möhren in Sauce Bearnaise und Salzkartoffeln. Was wir heute machen, wissen wir noch nicht.

👂«Gehört»
… dass Phil Collins, nach einem schweren Sturz im Hotelzimmer, aus gesundheitlichen Gründen einen Teil seiner Londoner Konzerte absagen musste. Heute startet die Konzert-Reihe in Köln.  Wir hatten kurz überlegt, ob wir uns ein Konzert in London von ihm anschauen (die in Köln waren leider unerschwinglich), was wir aber verworfen haben, weil wir ja wegen zwei unserer 4-beinigen Pflegefälle nicht so planen können. Was dann auch gut war, garantiert hätten wir eines der Konzerte erwischt, die abgesagt werden musste. Und Phil Collins behalten wir lieber so in Erinnerung, wie wir ihn 1998 bei seine Konzert in Dortmund live gesehen haben – das war großartig mit der runden Bühne damals und einem Phil Collins, der super-fit in Dauer-Aktion war. Ähnlich ist es auch denjenigen gegangen, die extra letzte Woche wegen des Billy Joel-Konzerts im Madison Square Garden nach New York gereist sind – das ist wegen einer Grippe von Billy Joel auf den 20.12.2017 verlegt worden 😦

💻 «Gemailt»
… kein Plan mehr – aber leider immer noch nicht denen, denen ich längst mal wieder gemailt haben wollte (Miri, Silke R., Ute, Sue).

👀 «Gesehen»
… gestern war die LitBlogCon bei Bastei Lübbe in Köln. Auf Twitter wurde sehr viel darüber gepostet von Bloggern, die dort waren. Interessant fand ich die Aussage von Verlagen, die es sich wünschen, dass auch wieder öfter Rezension über ältere Bücher veröffentlicht würden! Da stehe ich voll dahinter, denn ich finde es immer tragisch – vor allem wenn die Buchhandelsketten ihre Taschenbuch-Ramschtage haben – wie schnell ein Buch heutzutage dort landet und „alt“ ist. Es gibt Blogger, die posten immer nur Rezensionen über irgendwelche Neuerscheinungen, damit sie bloß immer die ersten sind, brüsten sich aber damit mehr hunderte Rezensionsexemplare auf Halde zu haben und von den ganzen Büchern, die sie im Jahr bekommen haben, kein einziges gekauft zu haben. Das ist eigentlich nichts, worauf man stolz sein kann – es sollte einem eher peinlich sein, wenn man den Hals nicht voll bekommt, nicht nein sagen kann und keinen Cent ausgibt, um Autoren und Buchhandel zu fördern – sowohl für die Autoren als auch für den Buchhandel sind Verkaufszahlen (das wurde wohl auch auf der LitBlogCon so gesagt) so ziemlich das Allerwichtigste!

💖 «Geknuddelt»
… immer die gleichen hier und dann noch mein liebes Kollegen-Team, das ich länger nicht gesehen hatte, weil die ja woanders sitzen.

💭 «Gedacht»
… dies und das.

🏆 «Stolz»
… die Hitze letzte Woche gut überstanden zu haben – ist ja nicht mein Wetter.

💳 «Gekauft»
… noch ein paar Oberteile und eine Hose im KIK-Onlineshop, die neue Ausgabe der „Chefkoch“, den neuen St. Peter-Ording-Roman von Tanja Janz („Mit Dir auf Düne Sieben“), den ich bei Hugendubel vorbestellt hatte, gebraucht über ebay „Weit weg ist anders“ von Sarah Schmidt und eine Großbestellung bei der Versandapotheke Delmed aufgegeben.

Rezension: Tania Krätschmar – „Clara und die Granny-Nannys“

Fakten:
Taschenbuch, Blanvalet, erschienen 20.10.2014, 384 Seiten, 9,99€ – auch als eBook erhältlich

Autorin:
Tania Krätschmar wurde 1960 in Berlin geboren. Nach einer Ausbildung zur Buchhändlerin studierte sie Germanistik. Schon das Studium führte sie auch nach Florida und New York, wo sie dann später auch als Bookscout in Manhattan arbeitete, zudem lebte sie in den Niederlanden und kehrte kurz vor dem Mauerfall in ihre Heimat zurück, wo sie auch heute noch lebt und als Autorin, Texterin, Übersetzerin und Rezensentin tätig ist. Sie hat einen erwachsenen Sohn. Ihr 8. Frauen-Roman steht kurz vor der Veröffentlichung, zudem erschienen von ihr Erzählungen in Anthologien und sie betrat berufliches Neuland (Bio-Bauernhof, Second-Hand-Boutique).

Handlung:
Drei Frauen jenseits der 50 und auch 60 mit unterschiedlicher Vergangenheit, die nochmal was Spannendes erleben wollen, landen als erste Kundinnen bei Clara Behrens aus Hamburg, die ganz frisch eine Granny-Nanny-Agentur – quasi für Senior-AuPairs – gegründet hat. Clara vermittelt die drei Frauen in ganz spezielle Familien nach Berlin: Single Suse, 55, Köchin im Restaurant ihres Bruders, aus Norddeutschland landet bei einem Restaurant- und Pferdebesitzer in ihrem Alter mit junger Frau und kleiner Tochter; Karen, 63, geschieden und frisch pensionierte Lehrerin aus Hessen, soll in den drei Monaten die drei Kinder (15, 9 und 7 J. alt) einer amerikanischen Diplomatenfamilie betreuen, die bald zurück nach Washington zieht, sowie Hanni, 60, verwitwet, aus Bayern, die bei Anja, einer alleinerziehenden Mutter von 12jährigen Zwillingsjungs – einer Karrierefrau – auf deren schickem Hausboot einzieht. Der zeitlich befristete Umzug nach Berlin soll nicht die einzige Veränderung im Leben der drei Frauen bleiben: An ihrem freien Montag treffen sich die Drei immer im Café Maiwald in Schöneberg und tauschen sich über ihr altes und neues Leben aus und müssen mit ganz neuen Problemen und Abenteuern klarkommen – eine unverzichtbare Freundschaft entsteht …

Fazit:
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass das jetzt tatsächlich, das erste Buch von Tania Krätschmar war (neben Kurzgeschichten in Anthologien), das ich gelesen habe – es war ganz sicher nicht das letzte, denn es hat mich wirklich sehr begeistert. Und zwei Bücher der Autorin sowie das vorbestellte neue, das im August erscheint, warten noch in meinem SuB auf mich. Ein Anreiz zum Kauf der Bücher von Tania Krätschmar war für mich auch immer, dass sie hier in Berlin und der Brandenburger Umgebung spielen, wo es auch wunderschöne Eckchen gibt, die in der Literatur leider viel zu selten zum Handlungsort erklärt werden.
Auch diese Geschichte spielt im – weihnachtlichen – Berlin und die Autorin nimmt die Leser mit auf eine Entdeckungsreise mit den Granny-Nannys durch die zu jeder Jahreszeit faszinierende, wunderschöne Hauptstadt, wo die Fäden der drei Frauen aus Nord (Ostfriesland), Süd (Bayern) und West (Hessen) im Osten, also in Berlin, zusammenlaufen. Würde mich jetzt nicht wundern, wenn das Café Bilderbuch in Schöneberg Pate für das Café Maiwald im Buch gestanden hat, wo ich auch immer gern Mango-Joghurt-Torte esse 😉
Das Cover ist optisch ähnlich aufgebaut wie das seines Vorgängers bei Blanvalet „Eva und die Apfelfrauen“ – hübsch, ansprechend und die drei Teetassen haben ja irgendwie auch was mit dem Roman zu tun.
Das Buch ist auf 384 Seiten mit 34 Kapiteln von perfekter Leselänge + Nachwort bei sehr angenehmen Schriftbild aufgeteilt.
Zu Beginn der Story wird man als Leser mit Vergangenheit und Gegenwart im Leben der drei Protagonistinnen vertraut gemacht und erfährt, wer oder was jeweils ausschlaggebend war, eine neue Herausforderung im Leben als Granny-Nanny zu suchen. Unterschiedlicher wie diese drei Frauen könnten auch ihre Gastfamilien nicht sein. Tania Krätschmar hat sich hier wirklich einen wunderbaren Plot ausgedacht und man bekommt als Leserin gleich drei Geschichten in einer geboten. Und wie im echten Leben stoßen eine Vielzahl unterschiedlicher Charaktere aufeinander – fast alle sehr sympathisch, bis auf wenige Ausnahmen.
Fernab ihrer Heimat und ihrer bis dahin eigenen Probleme, lernen sie nochmal ganz andere Familienkonstellationen, neuzeitliche Probleme innerhalb junger Familien und dem Drang, etwas zu verändern, nicht nur bei und für sich selbst, kennen. Sie stellen sich den Herausforderungen ihres neuen Lebens, lernen, dass es nie zu spät für Freundschaften ist – und auch nicht für amouröse Abenteuer 😉 – und starten nochmal so richtig durch auf allen Linien – vielleicht bis auf eine der drei.
Auch die netten Zeilen von Clara Behrens an ihre allerersten Granny-Nannys lockern die Geschichte noch auf.
Dieses Buch liest sich wunderbar leicht und es ist einfach eine wunderschöne Geschichte, warmherzig erzählt und trotz weihnachtlichem Background auch im Sommer toll zu lesen! Ich habe dieses Buch wahnsinnig gerne gelesen und hätte nach dem Finale, das nochmal so richtig was fürs Herz war, noch ewig an dieser Geschichte weiterlesen wollen. Dies ist ein Roman, der generationenübergreifend so ziemlich alle Liebhaber(innen) dieses Genres begeistern kann. Für diese wirklich schöne Story eine 5*****-Leseempfehlung meinerseits 🙂

Veras Weekly – Rückblick auf die 21. & 22. KW

📝 «Geplant»
… mein Auto muss in der neuen Woche in die Inspektion, obwohl die Wartung wegen des Unfallschadens eher eingeschränkt möglich ist – d. h. 2 Tage lang mit der BVG unterwegs sein …
… am Mittwoch ist die Nachfeier zum Geburtstag einer Kollegin im anderen Gebäude – d. h. noch mehr mit der BVG unterwegs sein 😉
… vielleicht am morgigen Pfingstmontag mal einen Ausflug ins Umland zu machen (also mir reicht ja schon immer meine zweite große Liebe – städtetechnisch gesehen – Potsdam). Heute war das Wetter leider nicht so einladend für solche Zwecke – bis eben hat es noch kräftig geregnet und warm ist es heute auch nicht.

📚 «Gelesen»
… hab jetzt über die Mitte hinausgelesen bei „Clara und die Granny-Nannys“ von Tania Krätschmar – gefällt mir gut und spielt zudem in Berlin 🙂 – ich freue mich, gleich weiterzulesen. Bei der Flut von Büchern auf meinem SuB, weiß ich aber noch nicht genau, was ich als nächstes lesen werde; ich hatte mir ja eigentlich vorgenommen weiterhin endlich mal ein paar ältere Sachen zu lesen.

😊 «Gefreut»
… über Konzerterlebnis Nr. 1 am vergangenen Sonntag (28.05.2017): FOREIGNER! Es war wieder so ein grandioses Konzert. Im November 2014 haben wir Foreigner schon mal live und acoustic (unplugged) im Admiralspalast gesehen – etwas ruhiger damals, aber wunderschön und da stand für uns schon fest, dass wir Foreigner auf jeden Fall nicht zum letzten Mal live gesehen haben. Aber letzten Sonntag im Tempodrom haben die Jungs – vor Allem Sänger Kelly Hansen – die Bühne gerockt. Wow! Er hat so eine großartige Stimme und die Band nach dem Ausscheiden von Lou Gramm (den ich im Übrigen auch sehr mochte), der seit einem Gehirntumor nur noch eingeschränkt auftrittsfähig ist, perfekt ergänzt. Es war so ein tolles Konzert! Besonders hab ich mich auch gefreut, dass mein ehemaliger Schwarm aus der Nena-Band, Uwe Fahrenkrog-Petersen, bei dem Konzert nur wenige Meter von uns entfernt gestanden hat. Hab ich allerdings – glücklicherweise – erst zum Ende des Konzertes bemerkt (sonst hätte ich zu wenig Augen für das Konzert gehabt) – und mein Mann, der ihn gesehen hatte, hat mir nix gesagt, weil er sich verständlicherweise meine Fremdschwärmerei nicht anhören wollte 😉 …
… über Konzerterlebnis Nr. 2 gestern (03.06.2017): UDO LINDENBERG auf der Berliner Waldbühne! Obwohl die An- und Abreise dorthin mit den Öffis (egal, ob jetzt oder U- oder S-Bahn) ziemlich beschwerlich ist und dorthin auch keine Taxis nach Ende der Veranstaltungen geschickt werden und die verstärkten Sicherheitskontrollen bei der Wärme gestern in zu unglaublichen Staus an den Eingängen und Unwohlsein in der Menschenmasse geführt haben, so war es doch ein echt toller Abend. Udo Lindenberg muss man definitiv mal live gesehen haben! Dieser Mann ist ja an sich schon ein Ereignis. Und wir waren sehr erstaunt, wie fit er mit seinen 71 J. (und er hat ja wirklich ein „hartes“ Rockstar-Leben geführt) auf der Bühne herumrennt (er hat etliche Kilometer zurückgelegt – und das ja nicht nur gestern Abend). Einfach toll! Ich liebe ja auch seine Kunst total (ein Lindenberg-Bild hängt seit Jahren über unserem Bett – „Udos Griff nach den Sternen“ – nur als Repro) – die auf den Mehrwegbechern beim Konzert auch verewigt war und wenn man die Becher nicht zurückgegeben hat, ist das Geld einem guten Zweck zugeflossen.

😳 «Überrascht»
… also dieses Mal wirklich freudig überrascht über ein unaufgefordert zugesandtes Rezensionsexemplar von Eden-Books mit dem Titel „Meschugge sind wir beide“ von Claudia S. C. Schwartz über ihre deutsch-israelische Love-Story. Das ist dann mal ein Buch, das meinen Geschmack voll trifft 🙂 – ach ja, und dann kam mit „Der kleine Laden der einsamen Herzen“ von Annie Darling auch noch ein Rezensionsexemplar von Penguin Books.

😢 «Traurig»
… über das ständige Auf und Ab mit Tonis Gesundheit. Wir sind heute allerdings echt positiv erstaunt, weil der kleine Mann heute mal einen so richtig guten Tag hat und schon richtig viel rumgelaufen ist. Das ist nicht immer so und seit Monaten ist unser Leben geprägt von großen Sorgen um ihn, vielen Tierarzt-Besuchen, das Wissen, dass er mit dem Gendefekt eine unheilbare Erkrankung hat, die sichtlich temporeich die Macht über ihn übernimmt (ein wenig wie MS oder ALS), leider viel rasanter als erwartet, und dass sein kleines Leben nicht ewig dauert. Das ist auf der einen Seite immer wieder eine sehr bedrückende Situation, die mich zugegebenermaßen auch immer mal wieder heftig runter zieht zwischendurch. Auf der anderen Seite gibt dieser kleine Mann einem so unendlich viel – er ist so lebensfroh, liebenswürdig und es geht einem das Herz auf, wenn man ihn im Rahmen seiner Möglichkeiten spielen oder mit Joelle raufen sieht ❤ oder, wie sehr er sich freut, wenn man von der Arbeit heimkommt . Für diesen kleinen Mann nehmen wir gern in Kauf, dass er manchmal nicht stubenrein ist und man vielleicht öfter mal die Bodenläufer waschen und putzen muss, dass man erstmal eben nicht in Urlaub fahren kann, weil man den Kater mit seiner Behinderung niemand anderem zumuten kann – wir lieben ihn ganz einfach unendlich und möchten die Zeit auskosten mit ihm, auch, wenn wir manchmal eher sein Pflegedienst sind. Wir versuchen, ihm das Leben mit seinen Behinderungen so einfach wie nur möglich zu gestalten: Wir haben z. B. einen Großteil des Parkettbodens mit Bodenläufern ausgelegt, damit er rutschfrei laufen kann, weil er keinen festen Halt auf den Hinterbeinen hat; er hat ein offenes Katzenklo im Wohnzimmer stehen, wo er einen leichteren Einstieg hat und so vieles mehr. Der Neurologe hat damals gesagt, dass solche Gendefekte Schicksal seien und man dagegen leider machtlos ist. Wir haben dieses Schicksal angenommen – ähnlich wie Eltern eines behinderten Kindes (was anderes sind wir in diesem Falle ja auch nicht). Für Außenstehende mag unser Leben und das, was wir für den kleinen gehandicapten Kater tun und auch weiter bereit sind zu tun, vielleicht manchmal merkwürdig oder überzogen erscheinen. Wir sind trotz Allem froh, dass wir ihn haben (und hoffentlich noch länger haben werden) und lieben ihn so sehr ❤
… natürlich bin ich über die Terror-Anschläge in Manchester und gestern in London wieder sehr betrübt, aber mich hat da tatsächlich gestern ein wenig mein eigenes Verhalten erschreckt, dass ich, je näher der Terror rückt und je häufiger etwas passiert, versuche, das nicht mehr so sehr an mich heranzulassen. Es betrübt mich, dass ich, als eigentlich sehr emphatischer Mensch, da gestern so „abgestumpft“ reagiert habe. Vielleicht hing das auch damit zusammen, dass wir da gerade vom Udo Lindenberg-Konzert kamen und der eigene Adrenalin-Spiegel noch zu weit oben war. Ich weiß es nicht …

😡 «Geärgert»
… ich bearbeite derzeit bei uns in der Uni wieder Bewerbungen für einen Studiengang, den ich betreue. Darunter waren 10 Bewerbungen von Studieninteressenten, die bereits im letzten Jahr durch die Zulassungsprüfung gefallen sind. Bei manchen muss man sich nicht fragen, warum das der Fall ist: Wenn man lieblos die schon leicht zerknüllte Bewerbung des Vorjahres einfach wieder ein einen Umschlag packt, die gleichen Unterlagen wie damals nicht beigefügt hat und der Lebenslauf über 1 J. zuvor endet (so dass natürlich auch keine Weiterentwicklung erkennbar ist), sollte man sich wirklich nicht wundern, dass da irgendwas nicht funktioniert im Leben. Zudem ist mir aufgefallen, dass die Prüfung der Bewerbungsunterlagen jetzt neuerdings über eine Drittstelle erfolgt, um die Arbeit des Immatrikulations- und Prüfungsamtes zu entzerren – das hat zur Folge, dass bei einigen Bewerbern Qualifikationen nicht nachgewiesen sind (Diplome, Bachelor-Urkunden etc. fehlen und ein Bewerber verfügt nur über eine Ausbildung, aber über kein Erststudium), die aber Voraussetzung für die Zulassung zur Aufnahmeprüfung sind. Mich ärgert sowohl die Schludrigkeit der Bewerber, als auch die der Vorbearbeitung 😦

🍴«Gegessen»
… ich bekomme echt nicht mehr zusammen, was wir in den letzten beiden Wochen so gekocht haben. Auf jeden Fall war mehrfach – so auch heute – Spargel und frische Erdbeeren – dabei 🙂

👂«Gehört»
… in meiner ehem. Heimat war jetzt Inselfest (ein großes Volksfest am Rhein in einem der Porzer Käffer) und das Schützenfest steht an. Für die Dorfbevölkerung immer eines der Jahreshighlights (der Wettbewerb liegt aber beim Schützenfest weniger beim Schießen, als darin, sich gegenseitig unter den Tisch zu trinken – manche trinken sich jedoch gleich die ganze Veranstaltung schön, weil man die grausige Schunkel-Musik echt nur betrunken oder komatös aushalten kann). Ich bin jedoch einfach nur froh, damit so rein gar nichts mehr zu tun zu haben (übrigens schon lange vor meinem Umzug nach Berlin). Ich könnte mir nicht vorstellen, heute noch solche Veranstaltungen gut zu finden, die ich vielleicht zuletzt mit 17 oder 18 J. besucht habe und bin echt froh, dass ich mich in dieser Hinsicht weiter- und nicht zurückentwickelt habe.

💻 «Gemailt»
… ehrlich gesagt, ich weiß es nicht mehr so genau – waren ja 2 Wochen.

👀 «Gesehen»
… es hängen keine Konzertkarten für kommende Events mehr an unserer Pinnwand 😦 – also rein theoretisch ist die Konzert-Saison für uns eigentlich dieses Jahr bereits gelaufen. Ich hoffe natürlich noch auf Konzerte, die kurzfristig angekündigt werden. Ich sehe auch immer wieder, was für eine Freude der Besuch von Konzerten macht und wie wichtig uns die Teilhabe am kulturellen Leben ist.
… im Piper-Verlag ist eine Biographie über Paul McCartney gerade frisch erschienen – allerdings ist der Preis mit 32 Euro auch für ein Fangirl wie mich ziemlich happig. Aber das ist etwas, das ich mir zum Geburtstag wünschen kann.

💖 «Geknuddelt»
… heute ist der „Umarme Deine Katze“-Tag – damit ich das auch nicht vergesse, hat sich Joelle gerade hier vor meinen Monitor auf dem Schreibtisch gesetzt (sie mag übrigens nicht, wenn ich am Rechner sitze) 😉

💭 «Gedacht»
… wir nutzen das schlechte Wetter heute mal zum Wäsche waschen und Betten beziehen.

🏆 «Stolz»
… die Anzahl der Mückenstiche hält sich bisher in diesem Jahr noch in erträglichen Grenzen bei mir, obwohl ich gut gerüstet bin. Ich hoffe jetzt einfach mal, dass die Mücken nicht so aggressiv sind, wie im letzten Jahr. Andere Leute benutzen abends nach dem Duschen Body-Spray und ich sprühe mich großflächig mit Insektenschutz ein 😉

💳 «Gekauft»
… ein paar Sachen im H&M-Onlineshop im Sale, Großeinkauf bei dm, 2 Kochzeitschriften und KEINE Bücher. Ich habe allerdings den neuen St. Peter-Ording-Roman von Tanja Janz („Mit Dir auf Düne Sieben“) vorbestellt – ansonsten gibt es im August wieder insgesamt 5 Must Have-Bücher. Ich habe allerdings versucht bei den Neuerscheinungen die Must Haves ein wenig herunterzuschrauben und versuche auch immer wieder, Bücher günstig gebraucht zu erstehen.