Veras Weekly – die 18. KW war eine Depri-Woche …

📝 «Geplant»
… in der kommenden Woche ein Musical-Besuch – dieses Mal zeigt der 2. Jg. meiner Uni, was er so kann. Ich freue mich 🙂
… endlich einen Friseur-Termin zu vereinbaren.
… ggf. muss das Gestell meiner neuen Brille nochmal ausgetauscht werden, weil ein Bügel einen Defekt hat 😦

📚 «Gelesen»
… auf den letzten 100 Seiten von „Manchmal will man eben Meer“ von Sandra Girod – gefällt mir bis jetzt sehr gut, hat das Zeug zum Wohlfühl-Roman.

😊 «Gefreut»
… dass wenigstens Joelle so gesund ist: Sie ist so unkompliziert, kein verknotetes Fell, nie krank, putzt und pflegt sich immer und ist immer besorgt um Mary und Toni ❤ – und weil sie so unkompliziert ist, geht die Süße manchmal ein wenig zwischen den beiden Pflegefällen unter.

😳 «Überrascht»
… unsere Mary-Katze lässt mit ihren 16 1/2 J. gerade mal wieder die Chef-Katze raushängen. Am Wochenende lässt sie uns nicht schlafen, weckt uns früh morgens lautstark an der Schlafzimmer-Türe scharrend und miauend (Joelle und Toni nur im Hintergrund) und fordert Futter für ihr ganzes Rudel 😉 – und wenn wir nicht reagieren, geht das ungefähr im Stundentakt weiter so. Verblüffend, was diese dünne, alte Katze noch für eine Energie haben kann. Sie weiß immer noch sehr genau, was sie will. Krallen schneiden lassen wollte sie eben nicht, aber die Mani- und Pediküre schafft die alte Lady nicht mehr alleine, das war echt fällig.

😢 «Traurig»
… dass Tonis Krankheit jetzt so erschreckend schnell fortschreitet und er leider immer größere Probleme beim Laufen hat und seiner Schwester geht es wohl genauso, wie ich hörte. Wir hatten so sehr gehofft, dass uns mehr gemeinsame Zeit bleibt. Ich will das gar nicht wahrhaben und habe große Angst vor dem Moment, wo wir eine Entscheidung treffen müssen. Zudem habe ich erfahren, dass Tonis Bruder in Stuttgart, der ebenfalls unter diesem Gendefekt litt, verstorben ist. Das tut mir so wahnsinnig leid und man fragt sich immer, warum die Welt so unfair ist.

😡 «Geärgert»
… diese ganze Geschichte mit dem Unfall und Tonis Krankheit haben dafür gesorgt, dass ich nach langen Jahren wieder mit Panik-Attacken zu kämpfen hatte in der vergangenen Woche, was dazu geführt hat, dass ich mich so richtig mies gefühlt habe. Und seit ich weiß, seit Freitag vor einer Woche, wie sich das jetzt mit dem Unfall und ggf. einer Klage, Prozess und hohen Zeitaufwand noch alles hinziehen wird, leide ich unter extremen Schlafstörungen.

🍴«Gegessen»
… Letzte Woche haben wir wenig gekocht und mehr bestellt – heute gibt es Hähnchen-Rouladen nach einem Rezept aus der aktuellen Ausgabe der „Chefkoch“.

👂«Gehört»
… dies und das.

💻 «Gemailt»
… fast ausschließlich dienstlich – hatte mega viel zu tun, weil wir diese Woche unsere 1. Zulassungsprüfung an der Uni hatten für einen Studiengang, den ich betreue. Ansonsten Danke an meine Lieben: Ivy, Andrea Sch., Bine, Anke F., Marion T., Charly.

👀 «Gesehen»
… Eishockey-WM im TV mit halbem Auge – irgendwie sind die Zeiten für mich vorbei.

💖 «Geknuddelt»
… immer die gleichen hier ❤ – die Miezen sind gerade alle drei sehr anhänglich und das gibt einem wirklich sehr viel ❤

💭 «Gedacht»
… mir einen Bluterguss am Handgelenk beim Dusche putzen holen, schaffe wohl auch nur ich.
… ich würde so gern mal wieder erholsam ausschlafen bzw. überhaupt einschlafen …

🏆 «Stolz»
… dass ich den Buchhandel diese Woche so fleißig angekurbelt habe und damit Autorinnen und Autoren unterstützt habe. Ich habe zudem in den letzten Wochen auch von anderen Blogs gelesen, die ihre Bücher selbst kaufen (u. a. auch, damit sie keinem Rezensionsdruck ausgesetzt sind) und sich nicht nur bei Autoren und Verlagen ihren Lesestoff gratis zusammenschleimen und schnorren. Es spricht nichts dagegen, dann und wann irgendwann mal ein Rezensionsexemplar anzunehmen – aber eben nicht nur. Selbst Bücher zu kaufen, finde ich immer gut und lobenswert! Wäre ja das Gleiche, wenn man arbeiten ginge und der Chef sagt, dass er einem zwar eine gute Beurteilung schreibt, aber bezahlen will er die Arbeit nicht – da würde man doch selbst auch ganz schön blöd aussehen …

💳 «Gekauft»
… bin ein wenig in der Buchhandlung eskaliert (ich teile meine Vorbestellungen ja immer auf, damit ich keine Kette benachteilige) – bei Hugendubel war es: „Besuch von oben“ von Jochen Siemens; „Apfelkuchen am Meer“ von Anne Barns und „Katzenglück und Dolce Vita“ von Hermien Stellmacher; bei Thalia war es „Neben der Spur, aber auf dem Weg“ von Mina Teichert, „Frühlingsglück und Mandelküsse“ von Emilia Schilling und „Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt“ von Kristina Günak. Auf dem Postweg ist noch „Landliebe“ von Jana Lukas unterwegs und „Das Päckchen“ von J. Vellguth. Außerdem wollte ich noch zwei Bücher über Books on Demand als Print bestellen, die ich dann in der Buchhandlung abholen kann: „Als Lilly schlief“ von meiner Freundin Ivy Bell und „Herzvibrieren“ von Josie Kju. Diese Woche habe ich 3 Koch-Magazine gekauft: „Mutti kocht am besten“; „Chefkoch“ und die Sonderausgabe der „Chefkoch“ mit schnellen Gerichten. Beim Dänischen Bettenlager haben wir kl. Teppiche (Läufer) gekauft mit einem Stern, die wir so platziert haben, dass es für Toni leichter ist, über das Parkett zu laufen und eine Tasse mit einem Stern drauf, wie ich sie schon lange haben wollte.

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6 Kommentare zu “Veras Weekly – die 18. KW war eine Depri-Woche …

  1. Schöner Wochenrückblick, liebe Vera ☺️
    Ich hoffe, deine Schlafprobleme verflüchtigen sich bald! Ich kann gut verstehen, wie sehr das an einem zehrt. Nach dem Unfall meiner Freundin und als dann Jakob plötzlich bei uns war, hatte ich auch arge Schlafprobleme. Mir hat eine lange Zeit nichts geholfen, biss ich ASMR Videos auf youtube gesehen habe. Damit hatten sich zumindest die Einschlafprobleme recht schnell erledigt. Vll hilft dir das ja auch 😊
    Ansonsten lass dich nicht unterkriegen und knuddel deine drei flauschigen Mitbewohner!! 😘

    • Danke, Du Liebe!
      Das ist ein guter Tipp – das werde ich mir mal anschauen!
      Sobald ich im Bett liege, denke ich an diesen blöden Unfall und frag mich, wie die Unfallverursacherin so dreist sein kann, nach 2 Monaten mit einer Falschaussage punkten zu wollen. Und ich mach mir dann Sorgen, dass sie damit durchkommt und ich auf allen Kosten sitzen bleibe.
      Und dann noch Tonis Erkrankung, die so rasant fortschreitet 😥
      Danke für Deine lieben Worte!
      Ganz liebe Grüße ❤

  2. Huhu Vera, ich verfolge dich und die drei Miezen schon länger und finde es auch immer traurig, wenn ich von Toni höre. Gerade weil er noch so klein ist und weil so etwas mehr als unnötig ist! Weiß man, wie der Gendefekt entstanden ist? Nicht, dass aus dieser Zucht ungewollt/unbeabsichtigt weitere Kitten mit dieser Erkrankung hervorgehen. Das wäre grausam. Das mit dem Unfall finde ich auch nach wie vor die Härte und wirklich mehr als unmöglich!! Sucht sich wirklich niemand aus. Ich hoffe, dass du bald wieder ruhiger schlafen kannst und die Panik nachlässt.
    Viel Spaß mit der neuen Lektüre, da bist du erst einmal versorgt! 😉

    Liebe Grüße und auf eine weniger schlimme Woche
    Charlousie

    PS: am Montag ist von einer Freundin die Mutter ganz plötzlich gestorben und heute der Patenonkel meines Freundes. Diese Woche hat es wirklich in sich 😦

    • Liebe Charlouise,

      Danke für Deine liebe Nachricht – und das, wo Du selbst gerade auch so einen Kummer hast.
      Mein aufrichtiges Beileid.

      Ja, das mit Toni ist wirklich sehr tragisch – ich liebe den kleinen Mann so sehr, er ist so ein Traumkaterchen. Aber man sieht, wie er gerade, was den Bewegungsapparat angeht, immer eingeschränkter ist.
      Dieser Gendefekt ist absolut neu und in dieser Ausprägung bisher bei Katzen noch nie vorgekommen – Tonis Neurologe kannte das bisher nur von größeren Hunden. Die Tierpathologie der LMU in München hat auch länger für die Auswertung von Tonis Nerven- und Gewebeproben benötigt, weil die das dort auch erstmal nicht glauben konnten – eine medizinische Sensation – allerdings eine, auf die man als Tierhalter sehr gut verzichten kann.
      Die Züchterin ist sehr gewissenhaft und hat immer alle möglichen Krankheiten bei ihren Kitten testen lassen. Da es der erste Wurf von Tonis Mama war, kann es sein, dass sie irgendwie Trägerin dieses Gendefekts ist. Sie wurde aus der Zucht genommen und lebt mittlerweile in Holland als Kastratin. Tonis Schwester, die ja noch bei der Züchterin lebt (und eigentlich mit in die Zucht sollte), ist ebenfalls an dem Gendefekt erkrankt und kann auch immer schlechter laufen und Tonis Bruder in Stuttgart ist bereits verstorben. Lt. dem Tierneurologen sind immer 1/4 eines Wurfs von solchen Erkrankungen betroffen (es waren 8 Kitten insgesamt und 3 davon sind erkrankt). Ich frage mich immer, warum das Leben so unfair ist.

      Das mit dem Unfall ist einfach nur unglaublich.

      Ich grüße Dich ganz lieb und knuddel mir Deine Katzen,
      VERA

  3. Meine Süße!
    Ich möchte Dir soso gerne helfen und weiß nicht wie! Ihr habt eigentlich so viel Glück verdient und erst recht der kleine Tonischatz… Wunsch ans Universum: Mehr Zeit mit dem Süßen Schatz!
    Das mit dem Unfall lässt mir auch echt immer den Mund offen stehen. Aber das bestätigt nur wieder meine schlechte Meinung über unser ganzes Rechtssystem hier! MANN! Und die Zeit, die ins Land geht, bevor mal überhaupt was passiert *genervt ist* Ich drück weiter die Daumen, dass sich das schneller und für Dich günstig klärt!
    Du brauchst auch was, was Dich wieder zur Ruhe kommen lässt… vielleicht solltest Du Dir auch sowas suchen, wie ich mit dem Häkeln und Stricken. Kannst Du irgendwas in der Richtung oder magst Du das? Malen? Oder auch Handarbeiten? Das bläst einem das Hirn frei und man kommt ernsthaft zur Ruhe! Als es mir psychisch wirklich ganz ganz schlecht ging, hab ich ja damit angefangen, weil Therapieplätze ja mit einem halben Jahr Wartezeit unheimlich viel bringen… Und das funktioniert! Und beschert noch Glücksgefühle, wenn man was tolles erschafft! Ich wünsch es Dir so sehr, dass Du schlafen kannst und zwar richtig und entspannt :*

    Fühl Dich mal ganz fest umarmt!

    Liebst
    Bine

    • Süße,

      Danke für die liebe Mail!

      Hihi, ich und Handarbeiten – ich glaube, das lässt mich nicht ruhiger werden, sondern eher aggressiv, weil ich doch so ungeduldig bin und wenn das nicht so wird, wie ich mir vorstelle, ist eh alles aus. Ich habe das in der Schule schon gehasst und sämtliche Tanten an meinen Sachen mitstricken lassen, damit ich etwas fertig bekomme 😉

      Ich hatte mir aber mal überlegt, mir mal Malzubehör zu holen – selbst, wenn es nur für etwas Abstraktes reicht 😉

      Eine liebe Umarmung und Bussi für Wallee,
      VERA

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