Veras Weekly – Happy „Welttag des Buches“ zum Abschluss der 16. KW …

📝 «Geplant»
… nĂ€chste Woche steht ein Musical-Besuch an.
… ich behalte weiter die neuen Verlagsvorschauen fĂŒr Herbst 2017 im Auge.

đŸ“šÂ Â«Gelesen»
… seit gestern lese ich „Ein Dorf zum Verlieben“ von Dorothea Böhme – ein humorvoller Liebesroman, der im MĂŒnsterland spielt (war ganz neugierig, weil das ja nun wirklich mal ein außergewöhnlicher Handlungsort ist).

😊 «Gefreut»
… wir hatten am Freitag einen wunderbaren Abend in der Kulturkirche in Neuruppin beim Konzert von Paul Carrack! Wahnsinn, was er mit 66 Jahren immer noch fĂŒr eine tolle weiche Stimme hat – absolut perfekt. Ich habe jetzt ungefĂ€hr 7 J. gewartet, um ihn endlich mal wieder live zu sehen und zu hören. Er hat sein neues Album „Soul Shadows“ vorgestellt, das neben Soul und Blues auch Country- und Folk-Elemente hat – er ist also auch musikalisch noch sehr experimentierfreudig. Aber natĂŒrlich durften auch ein paar seiner eigenen Hits und die von Mike & the Mechanics (teilweise ganz neu arrangiert) nicht fehlen. Nur mein Lieblingslied von ihm aus dem Jahr 1988 „Don’t shed a tear“  habe ich leider noch nie live gehört, dabei gehört das Lied immer noch zu meinen All Time Favourites ever. Leider war das Konzert verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig kurz – nur 1,5 Std. und es gab auch nur eine Zugabe. Die Kulturkirche in Neuruppin ist eine unglaublich tolle Location und fĂŒr eine Kirche in einem außergewöhnlichen, schlichten Stil (keine grausigen Heiligenfiguren oder Engel, stattdessen viel Holz und gemalte Ornamente und eine tolle Kuppel) gehalten und liegt mitten auf dem Markplatz des mĂ€rkischen StĂ€dtchens. Auch das Vorprogramm, der Schweizer Singer/Songwriter Sportelli, der auf ganz besondere Weise seine Gitarre einsetzt und wirklich gut war, sollte nicht unerwĂ€hnt bleiben. Und Neuruppin ist ein wirklich hĂŒbscher Ort mit seinem See – nur schade, dass es geregnet hat, als wir vom Essen kamen. Aber um spĂ€testens 18 Uhr endet in vielen Orten in der Gegend meistens das öffentliche Leben und die Orte sind ausgestorben. Vielleicht ist das im Sommer anders, denn es sind eigentlich auch immer viele Touristen dort.

đŸ˜łÂ Â«Ăœberrascht»
… meine neue Brille ist schon da. Ich bekam am Freitag-Morgen die Benachrichtigungs-SMS und hab sie dann mittags, bevor wir nach Neuruppin gefahren sind, direkt abgeholt. Seit ich selbst wieder Brille trage, ist mir aufgefallen, dass auch andere, die ich kenne, die einige Jahre Kontaktlinsen getragen haben, jetzt wieder auf Brille umgestiegen sind. FrĂŒher war es ja mehr ein Makel, wenn man eine Brille tragen musste und ein wenig verpönt – heute ist fĂŒr viele mehr ein modisches Accessoire. Ich kenne allerdings auch immer noch Personen, die zwar schlecht sehen, sich aber weigern, Brille oder Kontaktlinsen zu tragen – das kann ich dann absolut nicht nachvollziehen, zumal man dann irgendwann sich selbst und andere in Gefahr bringt.
… die ersten neuen Verlagsvorschauen mit dem Herbst-/Winter-Programm 2017/18 sind bereits online – allen voraus sind hier der Piper-Verlag und die Random House-Verlagsgruppe. Dennoch möchte ich allen Buch-SĂŒchtigen raten, via Facebook, Literatur-Portal, Blogs etc. auch die Selfpublisher-Szene im Auge zu behalten, denn auch darunter gibt es großartige Autor(inn)en, die Verlagen auf den ersten Blick noch gar nicht als die Juwelen aufgefallen sind, die sie tatsĂ€chlich sind. Ich habe in den letzten Wochen zwei tolle Autorinnen entdeckt, deren BĂŒcher in KĂŒrze lesen werde. Zum Einen: Jacqueline Vellguth und zum anderen Janina Venn-Rosky. Und dazu auch nochmal mein Appell an Leser(innen) und Blogger(innen): Bitte lest nicht nur BĂŒcher, die ihr umsonst bekommt, sondern kauft diese BĂŒcher fĂŒr Euer Geld! Man kann auch gekaufte BĂŒcher rezensieren und sowohl die Autor(inn)en als auch der Buchmarkt können letztlich nur ĂŒberleben, wenn BĂŒcher GEKAUFT werden!

đŸ˜ąÂ Â«Traurig»
… nun geht der ganze Mist mit meinem Auto-Unfall in die nĂ€chste Runde: Nach fast 8 Wo., mind. 3 Aufforderungen ihrer Versicherung und 2 Klage-Androhungen meines Anwaltes sowie einer weiteren Anzeige meinerseits bei der Polizei, hat sich die Unfallverursacherin jetzt bei ihrer Versicherung gemeldet. Und sie hat sich jetzt doch tatsĂ€chlich ĂŒberlegt, dass tatsĂ€chlich alles ganz anders war und ich ihr ja eigentlich reingefahren sei und sie ja auch gar nicht falsch abbiegen wollte, w0 sie es gar nicht durfte. Komisch, dass ihr das erst nach 8 Wo. und einfĂ€llt, wahrscheinlich musste sie sich erstmal mit ihrem Papi beraten und hat festgestellt, welche Konsequenzen ihr als FahranfĂ€ngerin drohen, zumal auch ein Strafverfahren gegen sie eröffnet wurde, weil sie ohne gĂŒltige Fahrerlaubnis und nach 8 Mon. immer noch mit der PrĂŒfbescheinigung unterwegs war. Zum GlĂŒck habe ich unmittelbar nach dem Unfall direkt sehr aussagekrĂ€ftige Fotos gemacht und die auch mit der schriftlichen Zeugenaussage der Polizei eingereicht. Ich warte weiterhin auf die Reparaturzusage und die Versicherung der Unfallverursacherin fordert jetzt erstmal die Ermittlungsakte an. Da im Mai an meinem Leasingfahrzeug die nĂ€chste Inspektion intervallmĂ€ĂŸig fĂ€llig ist, die aber nicht durchgefĂŒhrt werden kann, so lange das Fahrzeug nicht repariert ist, bekomme ich im Rahmen meiner Sorgfaltspflicht als Leasingnehmerin jetzt ziemliche Probleme.

😡 «GeĂ€rgert»
… in meiner ehem. Heimatstadt Köln war dieses Wochenende der Parteitag der AfD. Das alleine ist ja schon schlimm genug und hat in der Stadt zu einem Sicherheitschaos gefĂŒhrt. Aber aus den angeblichen Gegendemos dann letztlich eine mal wieder nur eine einzige große Karnevalsveranstaltung zu machen – das schafft echt nur Köln. Schon alleine das Motto „Kein Kölsch fĂŒr Nazis“ hat schon so seine eigene Aussagekraft – und die ist alles andere politisch. Fragt man sich, wer davon etwas hat? Vielleicht die Karnevals-Besoffskis, die dann ihr Kölsch alleine trinken können?! Als ich dann die Bilder der gestrigen „Gegen-Demos“ gesehen habe im TV, hab ich gedacht, das kann doch echt nicht sein: Da liefen die Funken verkleidet in der „Demo“, Clowns und sonstige Personen in KarnevalskostĂŒmen und auf den BĂŒhnen haben die ganzen kölschen Karnevalsbands Gratis-Konzerte gegeben – also keine wirkliche politische Message, Protest oder dergleichen – da sind wir hier in Berlin eine andere Demo-Kultur gewöhnt. Im Klartext: Köln hat wieder gezeigt, was es kann: Karneval feiern und sich selbst feiern, in Szene setzen und sich dabei so unglaublich toll finden. Mir wurde dann mal wieder klar, warum Köln nie meine Stadt war – ich hasse Selbstdarstellung und SelbstbeweihrĂ€ucherung ganz einfach. WĂ€re das jetzt ein Aufsatz oder ein Buch gewesen, dann wĂŒrde ich sagen: „Thema verfehlt – aber nicht zu knapp“ …

đŸŽÂ«Gegessen»
… sorry, diese Woche weiß ich es wirklich nicht mehr so genau. Auf jeden Fall haben wir an einem Tag bei unserem Lieblings-Thai bestellt. Freitag waren wir in Neuruppin in einem Lokal am See essen und gestern gab es Spargel mit neuen Kartoffeln, Sauce Hollandaise und gebratene Maispoulardenbrust. Heute sind wir total spĂ€t aufgestanden, haben erst um 14:30 Uhr gefrĂŒhstĂŒckt und werden gegen Abend Kuchen essen aus „Der Kuchenladen“.

đŸ‘‚Â«Gehört»
… dass hier heute gleich mehrfach am Tag die Kirchenglocken lĂ€uten. Heute schon gleich morgens und eben schon wieder. Wahrscheinlich ist irgendso ein heiliger Feiertag, von dem ich nichts weiß. Ich wurde zwar gezwungenermaßen katholisch getauft, als ich das noch nicht selbst entscheiden konnte und durfte, bin aber aus voller Überzeugung gleich nach meiner Ausbildung aus der Kirche ausgetreten und kann mit dem Glauben, wie er von der (katholischen) Kirche vermittelt wird, eher wenig anfangen.

đŸ’» «Gemailt»
… mit Bine in Duisburg und Ostermontag noch Oster-SMS von Marion in Köln und Ute; ansonsten nicht viel.

👀 «Gesehen»
… auf dem Weg nach Neuruppin und auch dort wieder, wie schön unsere Heimat ist ❀ – mir quillt immer das Herz ĂŒber.

💖 «Geknuddelt»
… meine kleine 2- und 4-beinige Familie: Mann, Mary, Joelle und Toni ❀

đŸ’­Â Â«Gedacht»
… dass ich mal gerne ein Wochenende in der Uckermark verbringen wĂŒrde – gern irgendwo an einem See oder in einem Landhotel oder einem alten Gutshaus oder in einem schönen, historischen Ort wie Neuruppin oder Templin.
… dass die Menschen hier so viel offener sind, als im Rheinland: Man kommt immer irgendwo mit jemandem ins GesprĂ€ch. Der RheinlĂ€nder oder der Kölner war da immer eher misstrauisch und mĂŒrrisch, wenn jemand freundlich war 🙂

đŸ†Â Â«Stolz»
… auch wieder auf gar nichts in der abgelaufenen Woche.

💳 «Gekauft»
… BĂŒcher: „Kein Tee fĂŒr Mr. Darcy“ von Janina Venn-Rosky, „Das PĂ€ckchen“ (eBook) von J. Vellguth, „Oma wird erwachsen“ von Liv Jansen, „DĂŒnenmond“ von Lena Johannson, „Sturmherz“ von Corinna Bomann und „Unser Haus am Meer“ von Nele Jacobsen – und dann noch Duschgel und Handcreme von „Those Lemonade Days“ von TreacleMoon.

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Ein Kommentar zu “Veras Weekly – Happy „Welttag des Buches“ zum Abschluss der 16. KW …

  1. Oh Mann, das mit dem Unfall entwickelt sich ja echt zu einer Horrorstory!!! Ich drĂŒck Dir die Daumen, dass das alles sich doch noch gut auflöst!!

    Ja, die Selfpublisher mag ich auch sehr, bzw. auch Kleinverlage und finde ich auch sehr unterstĂŒtzenswert! Ich bin da ja auch immer fĂŒr zu haben 🙂 Sieht man glaub ich auch an dem Großteil meiner VerlosungsbĂŒcher 😉

    Köln und die AfD… ich hab auch nur mit dem Kopf geschĂŒttelt! Vor allen Dingen, diese Bierdeckel, die die Kneipiers extra haben drucken lassen, die kosten doch auch Geld! Kann man das nicht sinnvoller zum Fenster raus schmeißen?! Naja, Ă€ndern können wir nichts, nur nicht dem ganzen Brimborium zustimmen!

    Das Wochenende ist wieder rum und ich habs wieder nicht geschafft, Dir eine vernĂŒnftige Mail zu schreiben. Menno… Bitte nicht bös sein *drĂŒck*

    Komm Du nun gut in die Woche und grĂŒĂŸ Deine SĂŒĂŸen und Deinen Mann von mir 🙂

    Liebst
    Bine

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