Veras Weekly – die 12. KW zeigt sich frühlingshaft :-)

📝 «Geplant»
… in der neuen Woche gar nichts – außer viel zu lesen.

📚 «Gelesen»
… aktuell wird von mir gelesen das Kurzgeschichten-Büchlein: „Das Meer und ich waren im besten Alter“ von Adriana Altaras und „Meer Liebe auf Sylt“ von Claudia Thesenfitz. Beides ist sehr kurzweilig und abwechslungsreich.

😊 «Gefreut»
… dass der Frühling im Anmarsch ist: So schön, dass man jetzt wieder im Hellen zur Arbeit fährt und auch heimkommt, die Vögel trillern und die Sonne scheint ab und zu und die Temperaturen werden milder.
… dass wir uns endlich nach langer Zeit mal wieder mit unseren Kölner Freunden hier in Berlin zum Essen getroffen haben am Dienstag. War ein sehr schöner, langer Abend.
… dass es Toni derzeit ganz gut geht und er sehr munter ist und spielt und mal nicht unter Verstopfung leidet. Er begrüßt uns morgens happy an der Schlafzimmertüre wenn wir endlich aufstehen und miaut auf seine Weise (… mehr als „Ch…, Ch…“ kommt da nicht, aber man sieht, dass er sich freut) ;-). Auch bei den Mädels ist Frühling angesagt.
… über die Zusage des Rezensionsexemplars von „Mein Herz ist eine Insel“ von Anne Sanders.
… für eine ehem. Kurskollegin, mit der ich 2003 den Abschluss zur Verwaltungsfachangestellten gemacht habe, dass sie nach einer Reha jetzt eine Empfehlung für eine Umschulung bekommt. Es gibt so viele Menschen, die unglücklich sind, aber nur wenige, die sich trauen, einen Neuanfang zu wagen. Zudem kann ich nur bestätigen, dass die Arbeit im öffentlichen Dienst im Rheinland krank macht, was aber auch mit der dortigen „Hau drauf“-Mentalität zu tun hat. Manche Kölner (und solche aus der Umgebung, die sich gern Kölner nennen) nehmen sich extrem wichtig, lassen gern den Boss raushängen, obwohl sie eigentlich selbst keine großen Leuchten sind – vor allem an Menschlichkeit hapert es da leider ganz, ganz oft. Der Begriff „Ehrlichkeit“ wird beim Kölner oder Rheinländer oft so definiert, dass er sich das Recht herausnimmt, andere grenzenlos zu verletzen und respektlos zu behandeln – so, wie er eigentlich selbst ganz sicher nicht behandelt werden möchte.

😳 «Überrascht»
… oder auch nicht: Mein alter Arbeitgeber in Köln schneidet auf einem Bewertungsportal für Arbeitgeber bewertet von Mitarbeitern nur mit 2,79 von 5 möglichen Sternen ab – mein neuer Arbeitgeber hier in Berlin allerdings mit 4,71 Sternen. Spiegelt genau mein Empfinden wider. Ich bin immer noch froh, dass ich hier so ein Glück hatte und das Berufsleben nach all den miesen Jahren in Köln hier in Berlin tatsächlich noch was Gutes für mich bereitgehalten hat.
… ich habe letzte Woche ein Rezept der Zeitschrift „Essen und Trinken“ über einen Online-Newsletter erhalten und habe mich sehr über das Wort „Panierung“ darin gewundert 😉
… der Bindestrich stirbt aus, wie ein Bericht in der „Zeit“ dokumentierte. Allerdings nicht bei mir – Ihr habt eh schon gemerkt beim Lesen des Blogs, dass ich ein Fan von Bindestrichen bin. Nachdem ich schon öfter vor zusammengeschriebenen Worten stand und mich fragte, was das Wort wohl bedeuten mag – mein persönlicher Negativ-Favorit ist „Satanlagenbau“ (stand original so an einem TV-Geschäft in Berlin-Moabit) – verwende ich den Bindestrich noch lieber.

😢 «Traurig»
… natürlich besonders über das Terror-Attentat in London.
… dass Apple mich nötigt, irgendwann in der nächsten Zeit ein neues IPad-Mini anzuschaffen. Ich bin wirklich niemand, der elektronische Geräte kauft, wenn eine neue bessere Version auf dem Markt ist. Ich bin (bisher) zufriedene Besitzerin eines IPad-Mini der 1. Generation, das ich im Dezember 2012 zum Geburtstag bekommen habe. Nun bietet Apple seit einiger Zeit für diese Ur-Version des IPad-Mini keine Updates des Betriebssystems IOS mehr an. Das hat zur Folge, dass mittlerweile einige Apps immer wieder abstürzen, weil die Updates der jeweiligen Apps sich meist an der neuesten Version des Betriebssystems orientieren. Ich hatte sowas vor einigen Jahren schon mal in ähnlicher Weise mit meinem IPhone 4 – da hat ein Update quasi das ganze IPhone lahmgelegt, so dass ich wochenlang nur noch damit telefonieren konnte, aber es sonst zu nichts zu gebrauchen war. Ich finde es schade, dass eine solche Verkaufspolitik bei Apple Alltag zu sein scheint. Aber da ich ja auch den Mac und das IPhone habe, bin ich schon sehr markenabhängig, zudem bieten Apple-Geräte im Gegensatz zu Geräten mit Android einen viel höheren Sicherheitsstandard.

😡 «Geärgert»
… über meine eigene Unachtsamkeit: Ich habe, als ich vor ein paar Wochen mit dem Norovirus von meiner Hausärztin in Kreuzberg kam, eine rote Ampel überfahren – dummerweise eine solche mit einem sehr kurzgeschalteten Blitzer (ich habe aus dem Augenwinkel noch gesehen, dass die Ampel auf Rot umsprang, als es vor mir schon blitzte). Na ja, das wird wohl nicht gerade günstig und ich bekomme nach 27 J. Führerschein meine allerersten Punkte in Flensburg …
… über unsere Rollläden hier in der Wohnung: Von insgesamt 10 elektrischen Rollläden sind in rund 14 Monaten, die wir jetzt hier wohnen, mittlerweile 4 Stück kaputt gewesen. Zwei im Wohnzimmer, einer in der Küche und jetzt bei mir im Arbeitszimmer – wobei wir hier eh schon Wetten laufen haben, welcher wohl der nächste ist. Vielleicht sollten wir uns fürs Schlafzimmer doch mal wieder Verdunklungsvorhänge anschaffen, falls die Rollläden dort kaputt gehen – das wäre nämlich wirklich fatal.

🍴«Gegessen»
… Dienstag waren wir mit unseren Kölner Freunden kroatisch essen; Mittwoch gab es wieder die leckeren gefüllten Nudeln (mit Trüffel & Käse und mit Kürbis & Salbei) von REWE mit viel Tomatensoße und Parmesan (für den Mann stattdessen Maultaschen mit Rührei und Rahmsoße); Donnerstag haben wir griechisch bestellt (Gyros in Metaxasauce mit Pommes Frites und Salat) und Freitag gab es Hähnchengeschnetzeltes mit Champignons und Lauchzwiebeln und dazu Spätzle. Samstag gab es Saltimbocca alla Romana (selbstgemacht) mit Zitronen-Butter-Kartoffeln und am heutigen Sonntag holen wir wahrscheinlich Kuchen im Lieblingskuchenladen. Besondere Vorfreude habe ich auf die jetzt unmittelbar bevorstehende (wie ich heute in der Zeitung lesen konnte) Spargel-Zeit: Bis Juni gibt es bei uns wieder Spargel in allen möglichen Variationen – köstlich! Zumal die Spargel-Region um Beelitz hier sehr nah ist. Und im Herbst kommt dann die Schmorgurken-Zeit, auf die wir uns ebenso freuen.

👂«Gehört»
… dass Max Raabe 2018 schon wieder mit einem neuen Programm tourt. Da sind wir auf jeden Fall wieder im Admiralspalast dabei und freuen uns jetzt schon wieder auf einen schönen und außergewöhnlichen Abend.

💻 «Gemailt»
… wieder auffallend viel dienstlich – ansonsten mit Annettchen, meiner lieben Conny und Frauke.

👀 «Gesehen»
… mal wieder ein paar Folgen „Gilmore Girls“

💖 «Geknuddelt»
… Mann und Katzen.

💭 «Gedacht»
… ich bin wohl ein wenig beim Buchkauf eskaliert in den letzten 2 Monaten – auch, wenn es nicht nur neue Bücher waren. Wenn ich meine Wunschliste anschaue, sind aber noch einige da, die dazu kommen. Die werde ich in der Buchhandlung vorbestellen und am Mann vorbeimogeln 😉
… ich werde wohl nie verstehen, warum es gerade so angesagt ist, sich die eigenen Augenbrauen abzurasieren oder weiß zu schminken, um sich darüber akkurat gezeichnete, dunkel-gruselige Zornesbalken aufzumalen?!

🏆 «Stolz»
… das Tagesseminar „Vergaberecht“ hinter mich gebracht zu haben. Ich merke mal wieder, dass die Welt der Zahlen und Gesetze nicht meine Welt ist.

💳 «Gekauft»
… die neue Ausgabe der „deli“ und ein paar Bücher: „Mitternachtstango“ von Katrin Koppold, „Wellenglitzern“ von Marie Merburg, „Die Villa am Meer“ von Micaela Jary und „Strandfliederblüten“ von Gabriella Engelmann.

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Rezension: Julia Bähr – „Liebe mich, wer kann!“

Fakten:
Taschenbuch, Blanvalet, erschienen: 19.12.2016, 319 Seiten, 8,99€ (auch als eBook erhältlich)

Autorin:
Julia Bähr, geboren 1982 in Heidelberg, studierte an der Deutschen Journalistenschule in München und machte parallel ihr Diplom in Journalistik an der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität. Nach dem Studium schrieb sie u. a. für die Ressorts Literatur, Musik, Film und Reise bei der FAZ, Focus Online und Zeit online. Seit 2015 ist sie Feuilleton-Redakteurin im Online-Format der FAZ. Sie lebt mit ihrer Patchwork-Familie in Frankfurt am Main. Bei Blanvalet sind neben dem aktuellen Roman „Liebe mich, wer kann!“ bereits zwei weitere von ihr erschienen „Wer ins kalte Wasser springt“ (2013 gemeinsam mit Christian Böhm) und „Sei mein Frosch“ (2015).

Handlung:
Greta hat sich nur 1 1/2 Jahre nach der Hochzeit von ihrem Ehemann Erik, einem hessischen Landtagsabgeordneten getrennt, für den sie sogar extra von Frankfurt ins beschauliche Bad Vilbel gezogen war. Ihre beste Freundin Katka, deren WG in Frankfurt sich gerade auflöste, nimmt Greta bei sich auf und kümmert sich liebevoll um sie. Auch als Greta offenbar im nächtlichen Rotwein-Rausch Blackouts hat und böse E-Mails an ihren Ex-Mann schreibt und deshalb sogar einen Therapeuten aufsucht, fängt Katka sie auf und versucht sie mit einer Anmeldung beim Lach-Yoga aufzuheitern. Auch in ihrem Job in einer Werbeagentur bekommt Greta mehr Vertrauen und anspruchsvollere Aufträge. Zum Trost fehlt jetzt nur noch ein Mann, mit dem Greta alles Vergangene vergessen kann – wird Katka den auch noch für Greta aus dem Hut zaubern …?!

Fazit:
Das pinkfarbene Cover mit den niedlichen Pinguinen ist ein Blickfang und gibt direkt den Hinweis, dass es sich hier um einen ChickLit-Roman handelt. Typische Mädchen-Lektüre eben – und die Pinguine spielen auch in dem Buch eine kleine Nebenrolle.
Die 21 Kapitel (perfekte Leselänge) bei großzügigem Schriftbild auf 319 Seiten (inkl. Quellenverzeichnis für die im Buch veröffentlichten Adventskalender-Sprüche) sind eine ideale Aufteilung für diesen Roman.
Der Schreibstil von Julia Bähr ist locker leicht und humorvoll, die Dialoge witzig und Charaktere (bis auf Gretas Ex Erik) allesamt sympathisch – ein Freundes- und Kollegenkreis in dem man sich auch als Leserin wohlfühlt und daher die Geschichte um Greta auch gern mit(er-)lebt.
Die Geschichte beschreibt einen typischen Lebensabschnitt, wie er sicher im Leben so einiger Thirtysomethings stattfindet – realistisch und irgendwie mitten aus dem Leben.
Das ist so ein typischer Roman, den man an einem regnerischen Wochenende auf dem Sofa oder im Urlaub auf der Pool-Liege wunderbar lesen kann.
Obwohl ich das Buch mochte, hat mir dennoch irgendwas gefehlt, was ich noch nichtmals genau benennen kann und die Handlung konnte mich nicht vollkommen packen. An manchen Stellen plätscherte die Story ein klein wenig langatmig dahin. Das ist aber der einzige Kritikpunkt.
Ich hatte ein paar wirklich angenehme Lesestunden mit diesem netten, unterhaltsamen Roman mit der sympathischen Greta und ihren Freunden – daher gibt es von mir eine 4**** Sterne-Leseempfehlung 🙂

Veras Weekly – die 11. KW endet mit einem freien Freitag :-)

📝 «Geplant»
… uns nächste Woche endlich mit unseren Kölner Freunden zum Essen in einem griechischen Restaurant hier in der Nähe zu treffen.
… weiterhin Geduld zu haben – mir fehlt immer noch die Reparaturkosten-Übernahmeerklärung der Versicherung der Unfallverursacherin. Mein Anwalt hat da jetzt nochmal Druck gemacht. Die Unfallverursacherin hatte den Unfall wohl noch gar nicht bei ihrer Versicherung gemeldet bis jetzt 😦
… nächste Woche an einer Fortbildung zum sehr trockenen Thema „Vergaberecht“ teilzunehmen – geht zum Glück nur einen halben Tag.
… nun doch bei Fielmann nach einer neuen Brille zu schauen – ist ja hier in der Nachbarschaft. Leider bin ich bei YUN-Brillen in der Rosenthaler Str. nicht fündig geworden, weil bei nur ca. 20 unterschiedlichen Brillen-Gestellen leider keines dabei war, was mir gefallen hat. Echt schade, denn dann hätte ich in 20 Min. eine neue Brille gehabt, weil sich dort die komplette Fertigungsstraße im Laden befindet, und recht günstig waren die noch dazu. Aber ich hätte mich mit keinem der Brillen-Modelle wohl gefühlt und so eine Brille hat man ja immer ein paar Jahre (meine jetzige habe ich seit 4 J.).

📚 «Gelesen»
… bin auf den letzten Seiten von „Liebe mich, wer kann“ von Julia Bähr (Rezension folgt dann kurzfristig). Kann mich gerade nicht entscheiden, was ich danach lesen möchte – mir ist lesetechnisch gerade nach Nord- oder Ostsee, Hamburg geht auch ;-). Und wahrscheinlich werde ich noch irgendein Buch mit Kurzgeschichten parallel beginnen: „Das Meer und ich waren im besten Alter“ von Adriana Altaras.

😊 «Gefreut»
… dass die Temperaturen diese Woche so angenehm mild waren und wir abends mal wieder im Kiez unterwegs waren. Schön ist ist auch, dass man jetzt wieder morgens im Hellen zur Arbeit fährt und im Hellen nach Hause kommt, so dass man das Gefühl hat, dass man auch etwas vom Tag hat.
… zwei Angebote für Rezensionsexemplare direkt von bekannten Autoren per persönlicher Mail erhalten zu haben, die auf meinen Blog aufmerksam geworden sind. Das hat mich sehr gefreut und geehrt, weil es sehr gut gepasst hat.
… nachdem Toni gleich vergangenen Montag wieder wegen Verstopfung beim Tierarzt war und danach – auch wegen Medikamenten-Umstellung – Durchfall hatte, geht es ihm jetzt seit 3 Tagen super und wir haben viel Spaß mit dem kleinen Mann. Aber auch unsere dünne, alte Mary-Katze macht uns gerade wieder viel Freude – steht sie doch morgens (gemeinsam mit Toni) vor der Schlafzimmertüre und fordert Futter ein. Erstaunlich, welche Kraft sie noch hat meistens. Und Joelle ist eh unkompliziert und war in den 5 J., wo sie jetzt bei uns ist, noch nie krank; vor 4 J. war sie zuletzt beim Tierarzt – wir wissen es sehr zu schätzen, dass sie so gesund ist bisher.
… vor 2 Tagen endlich mal wieder mit meiner Herzensschwester Marion in Köln telefoniert zu haben – sie hatte Geburtstag und jetzt sind wir gleich alt – wir kennen uns ja quasi seit sie auf der Welt ist. Sie fehlt mir hier schon manchmal sehr und ihre Mama, meine Ersatz-Mama, auch.

😳 «Überrascht»
… unangenehm, dass dieses „Ich weiß nicht, was es ist“ in meinem Hals wieder mehr weh tut und ich wahrscheinlich doch wieder damit zum Arzt musst 😦 – das stinkt mir total, denn ich will sowas nicht.

😢 «Traurig»
… über das ganze politische Weltgeschehen, das mir irgendwie ein wenig Angst macht.
… auch immer wieder über Tonis Gesundheitszustand.
…über manche Dinge, die in der Autoren- und auch in der Blogger-Welt manchmal abgehen, die ich so am Rande mitbekomme und worüber man wirklich nur den Kopf schütteln kann. Bei manchen Menschen fragt man sich echt, warum sie so unglaublich neidisch sind und sich dadurch zu Aktionen hinreißen lassen, mit denen sie selbst mehr Ansehen verlieren als gewinnen – solche, die viel mehr über sie selbst aussagen, als über den, dem sie schaden wollen?! Leben und leben lassen, andere Menschen so behandeln, wie man selbst gerne behandelt werden möchte und auch mal was gönnen können – schlimm, dass solche simplen Eigenschaften manchen Leuten offenbar gänzlich fehlen; ebenso wie das Unrechtsbewusstsein, Raub-Kopien von eBooks zu verbreiten. Wenn man Autoren mag, dann will man doch auch, dass diese von ihrem Beruf leben können und dann rafft man nicht auch noch eBooks (die oft sowieso nur schon zwischen 0,99 und 2,99 € kosten) gratis oder verbreitet sowas auch noch illegal – das ist kriminelle Energie und strafbar.
… Joachim Gauck, ein wirklich toller Bundespräsident, an den ich mich immer positiv erinnern werde, hat heute die Amtsgeschäfte an Frank-Walter Steinmeier übergeben. Ich bin gespannt, was seine Zeit als Bundespräsident bringt. Es ist ja selten jemand so direkt aus der aktiven Politik in dieses Amt gekommen.

😡 «Geärgert»
… über nichts, was hier jetzt der Rede wert ist.

🍴«Gegessen»
… vietnamesisch, dann Champignon-Rahmschnitzel im Thomas-Eck hier in Charlottenburg (der Mann hat wegen seiner Darmentzündung nur eine „harmlose“ Kleinigkeit gegessen dort), Thai-Food im besten Thai-Restaurants Berlins (zumindest unserer Meinung nach) – dem Thai-Inside (Nähe Alexanderplatz), gestern gab es gebratene Lachsfilets mit Kräuterbutter und dazu Feldsalat mit Pinienkernen, gebratenen Speckwürfeln und selbst gemachtem Joghurt-Senf-Orangen-Dressing. Was es heute gibt, entscheiden wir spontan.

👂«Gehört»
… den Sturm hier in Berlin – und das, obwohl es noch nichtsmals eine Sturmwarnung gab dieses Mal …

💻 «Gemailt»
… mit Tanja W., Annettchen, Ivy, Sarah, Corinna, Petra, einem Autor und einer Autorin, meinem Anwalt – und natürlich wieder ganz viel dienstlich.

👀 «Gesehen»
… die Feinkost-Abteilung bei Kaufhof am Alexanderplatz – fantastisches Schlaraffenland! Und die haben wiederum so einiges, was es z. B. im KaDeWe nicht gibt. Das ist das Tolle, wenn man in so einer internationalen Stadt lebt. Dem Kölner reicht es, wenn es Kölsch und Mettbrötchen gibt – mehr braucht der Kölner nicht wirklich – was solche Sachen angeht, ist Köln ein wenig beschränkt.

💖 «Geknuddelt»
… meine kleine 2- und 4-beinige Family 😉

💭 «Gedacht»
… dass mir so rein gar nichts fehlt, wenn ich nicht auf die Leipziger Buchmesse fahre nächste Woche. Ich war 2013 und 2014 dort und muss sagen, dass man es als Leser zwar mal gesehen haben sollte, aber ich persönlich den Stress und die Menschenmassen nicht brauche. Meine Urlaubstage nutze ich wirklich lieber zur Erholung, Bücher schaue ich mir lieber in Ruhe in Buchhandlungen und Vorschaukatalogen an und ich habe auch nicht das Gefühl, etwas zu verpassen, wenn ich mal irgendwo nicht dabei bin. Auf Gratis-Bücher und Goodies bin ich jetzt auch nicht wirklich scharf. Jeder, der den Buchmarkt oder seine Lieblingsautoren unterstützen will, sollte nicht vergessen, auch mal tatsächlich Bücher dieser Autoren zu kaufen (so richtig gegen Geld!) und zwar in Buchhandlungen, damit diese dann auch überleben können. Man kann nämlich auch durchaus Bücher, die man gekauft hat, rezensieren und unterstützt Autoren damit gleich doppelt (mit dem Buchkauf und der Rezension) sowie dazu sogar noch den Buchhandel – das muss einem als Leser doch eigentlich ein gutes Gefühl geben 😉 …

🏆 «Stolz»
… auf unseren kleinen Toni, der schon so viel durchgemacht hat in seinem kleinen Leben und so ein Stehaufmännchen ist ❤

💳 «Gekauft»
… „Hier bin ich Mensch, hier kauf ich ein.“ hieß mal ein Werbe-Slogan von dm. Ich bin Mensch und Opfer, wenn ich dort einkaufe – und zwar Opfer von fruchtig duftenden Duschgels, Handcremes und Deos, von denen meine Schränke bereits überquellen (ich sag immer, mit meinen Duschgelvorräten kann ich eine Damenfußball-Mannschaft eine Saison lang ausstatten 😉 …). So geschehen wieder am Montag: Eigentlich wollte ich nur Flüssig-Waschmittel kaufen – was ich neben Duschgel und Handcreme auch tatsächlich gekauft habe. Und im Übrigen werden diese ganze lecker fruchtig duftenden Kosmetik-Produkte, wenn ich sie bei der ganzen Masse dann endlich mal benutze, wahrscheinlich lange nicht mehr so intensiv duften, weil der Duft mit der Zeit verfliegt. Ach ja, ein paar Bücher habe ich übrigens auch gekauft letzte Woche: „Das Brombeerzimmer“ von Anne Töpfer, „Apfelstrudelküsse“ von Caroline Lenz, „Anfang 40, Ende offen“ von Franka Bloom, „Auch donnerstags geschehen Wunder“ von Manuela Inusa, „99 Fragen zu Kaiserin Sisi“ von Sigrid-Maria Größing, „Herz verloren, Glück gefunden“ Christiane von Laffert, „Bridget Jones‘ Baby“ von Helen Fielding, „Mein schlimmster schönster Sommer“ von Stefanie Gregg – ich muss aber gestehen, dass ich ein paar der Bücher gebraucht gekauft habe.

Veras Weekly – ein wenig Kultur in der 10. KW

📝 «Geplant»
… ich hoffe, dass wir es Ende der kommenden Woche schaffen, uns mit Freunden aus Köln, die derzeit in Berlin sind, zum Griechisch Essen zu treffen. Eigentlich war das für Morgen geplant, aber der Mann hat leider wieder seine chronische Darmentzündung (Divertikulitis) und muss fasten, damit die Schmerzen besser werden und evtl. steht morgen dann auch mal wieder ein Tierarzt-Besuch mit Toni an, weil die Verstopfung ja irgendwie kein Dauerzustand sein kann und auch die Bewegungsabläufe haben sich bei ihm trotz der Medikamente leider auch wieder verschlechtert 😦
… einen Werkstatt-Termin für den Smart nach dem Unfall so bekommen – letzte Woche waren leider noch nicht alle Unterlagen in der Werkstatt angekommen.

📚 «Gelesen»
… aktuell „Liebe mich, wer kann“ von Julia Bähr – das ist wieder so ein typischer, pinkfarbener ChickLit-Roman. Allen sehr ans Herz legen, möchte ich mein zuletzt gelesenes Buch „Madame Cléo und das große kleine Glück“ von Tanja Wekwerth – für mich jetzt schon ein absolutes Lese-Highlight 2017 und nur schwer zu toppen.

😊 «Gefreut»
… am vergangenen Montag hat bei meiner Freundin Kerstin Hohlfeld wieder eine Literatur-Salon mit der Autorin Beate Rösler stattgefunden, die dieses Mal aus ihrem Vietnam-Roman „Die Töchter des Roten Flusses“ gelesen hat. Es war ein toller Abend – einige liebe Freunde wiedergetroffen und nette Leute neu kennengelernt. Der Lesungsbericht dazu war ja schon hier auf meinem Blog nachzulesen.
… über ein wundervolles Konzert von Max Raabe und seinem Palast-Orchester mit neuem Programm am Donnerstag-Abend im Berliner Admiralspalast – die beste Location für diese Konzerte überhaupt! Wunderbar, dass er jetzt „La Mer“ im Programm hat – klang fantastisch. Ein wundervolles Programm mit einigen Liedern, die wir bisher noch nicht gehört haben. Und vorher waren wir noch lecker Steak Essen.
… dass es wenigstens Joelle so super geht – dafür sind wir sehr dankbar! Ich muss sagen, dass wir noch nie eine so gesunde Katze hatten, wie sie! Sie war vor über 4 J. zuletzt beim Tierarzt.
… über einen Buch-Gewinn des Romans der Selfpublisherin Maria Resco „Urlaub für Anfänger“ über die Facebook-Seite der Autorin.

😳 «Überrascht»
… Mitte nächster Woche ist auch der Kaisers-Supermarkt hier bei uns im Kiez leider Geschichte. Ab Ende der Woche wird der Markt dann in einen EDEKA umgewandelt sein. Ich war eigentlich ganz froh, dass es kein REWE wird. In Köln hat REWE die Stadt regiert – EDEKA gab es nur ganz selten, da war ich schon froh, dass es hier in Berlin einkaufstechnisch etwas mehr Ablenkung gab.

😢 «Traurig»
… natürlich zu allererst über den Tod unseres Berliner Eisbär-Babys Fritz, der am Montag-Abend plötzlich an einer schweren Leberentzündung verstorben ist. Die Welt ist so ungerecht: Es regieren so viele Diktatoren wie Erdogan und Trump, denen nichts passiert, oder Menschen, die anderen immer nur Böses wollen, werden uralt – aber so ein kleiner, süßer Eisbär, der so viel Freude gemacht hätte, musste sterben.
… dass man offenbar schon wieder Angst vor Terror-Anschlägen in Deutschland haben muss – tröstlich, dass der geplante Terror-Anschlag im Essener Einkaufs-Zentrum Limbecker Platz (wo wir, als wir noch in NRW wohnten, auch schon öfter waren) wegen der guten Zusammenarbeit der in- und ausländischen Geheimdienste untereinander gestern verhindert werden konnte.

😡 «Geärgert»
… hm ja, aber nur über Kleinigkeiten – nichts davon war so tragisch, dass ich es jetzt hier erwähnen muss.

🍴«Gegessen»
… an einem Tag in dieser Woche Schupfnudeln mit Sauerkraut, Speckwürfeln und Créme fraîche; an einem weiteren Tag waren wir Steak Essen im Maredo; Freitag gab es Spaghetti Bolognese; gestern Thai-Massaman-Curry mit Kokosmilch, Rinderfilet, Kürbis, Mini-Maiskölbchen und frischem Koriander (der Mann musste krankheitsbedingt passen); heute mache ich mir nur eine TK-Pizza Ristorante Thunfisch.

👂«Gehört»
… am Freitag zum Start in den Feierabend noch meine nette Kollegin am Telefon, die leider im Sommer in den Ruhestand gehen wird und sehr fehlen wird im Team.

💻 «Gemailt»
… immer noch sehr viel dienstlich, aber auch mit meiner lieben Ivy, ihrem Papa, Annettchen, Tanja W., Kerstin St., Monika Sch., Marion T., Maria R., Daniela N., Sue.

👀 «Gesehen»
… einige liebe Menschen, die ich vermisst habe 🙂

💖 «Geknuddelt»
… liebe Freunde, die ich länger nicht gesehen habe und auf der Lesung am Montag wiedergetroffen habe und natürlich Mann und Katzen.

💭 «Gedacht»
… in diesen Tagen jährt sich der Tag, an dem ich den Kontakt zu meiner biologischen Familie abgebrochen habe, schon zum 7. Mal. Und ich bin immer noch der Meinung, dass es für mich und mein Wohlergehen die einzig richtig Entscheidung war. Seitdem lebe ich frei von den Manipulationen und Lügen denen ich jahrzehntelang ausgesetzt war, muss nicht mehr zusehen, wie andere in den Stand von Göttern erhoben werden und muss mich gegen diese Personen nicht mehr ausspielen lassen. Mir geht es seither wirklich besser in meinem Leben und nochmal, seit ich hier in Berlin lebe. Mein Leben hier ist so grundlegend anders als das in Köln – auch schon, weil ich durch meine jetzige Arbeit eine viel höhere Zufriedenheit habe. Das Umfeld und die Menschen sind hier viel freundlicher und umgänglicher als die Kölner.

🏆 «Stolz»
… auf so rein gar nix.

💳 «Gekauft»
… die Koch-Zeitschriften „Mutti kocht am besten“, „Chefkoch“ und „Food Box“ sowie nochmal zwei gebrauchte Buch-Schnäppchen auf eBay.

Rezension: Tanja Wekwerth – „Madame Cléo und das große kleine Glück“

Fakten:
Hardcover (Einband), Harper Collins, erschienen 06.03.2017, 304 Seiten, 14,00€

Autorin:
Tanja Wekwerth, geboren in Berlin, studierte zunächst Sprachen in Paris, wo sie auch eine Zeit lang als Übersetzerin und Model arbeitete und sich in Paris verliebte. Ein späterer Job als Stewardess lieferte ihr nach Beendigung dieser Tätigkeit ausreichend Stoff für ihren ersten Roman „Emma über den Wolken“ (2001). Weitere Romane von ihr sind:  „Das Haus der Hebamme“ (2004), „Esthers Garten“ (2006), „Mitternachtsmädchen“ (2008) und „Ein Hummer macht noch keinen Sommer“ (2013). Über ihr turbulentes Familienleben mit Mann, drei Kindern und zwei Hunden schrieb sie 10 Jahre lang eine Kolumne für die Zeitschrift „Laura“, die ebenfalls in Buchform, in 6 Bänden, erschienen ist. Nicht nur als Autorin beweist sie großes künstlerisches Talent, sondern ebenso als Fotografin und Malerin.

Handlung:
Madame Cléo, ehemals erfolgreiches Model bei Coco Chanel in Paris, lebt in einer Altbauwohnung in Berlin-Schöneberg und weiß nicht, wie sie – trotz ihrer Französisch-Schüler – die Kosten für die nächste Mieterhöhung nach einer Renovierung aufbringen soll. Kurzentschlossen sucht sie sich Untermieter: Der italienische Witwer Adamo, ein Koch, und seine 8jährige Tochter Mimi ziehen bei ihr ein. Als Mimi Cléo eines Tages gesteht, einen Rucksack voller Geldscheine im Park gefunden zu haben, steht das Leben Kopf. Alte Träume und die Sehnsucht nach Paris werden in Cléo wieder geweckt, aber Cléo liegt eigentlich noch viel mehr am Glück anderer …

Fazit:
Ein absolutes WOW-Buch! Ich muss zugeben, dass ich zunächst – bedingt durch den Untertitel „Großstadt-MÄRCHEN“ ein wenig skeptisch war, weil Märchen für mich immer mit einer Portion Grausamkeit verbunden waren. Aber die fehlt hier zum Glück gänzlich und die Story ist einfach nur bezaubernd und ein wenig mystisch <3. Daher musste ich erstmal ein paar Tage mit meiner Rezension warten, weil ich diese wundervolle Geschichte noch ein wenig nachwirken lassen und nachspüren wollte. 
Das erste, was mir beim Blick auf das Cover in den Kopf kam, war „Bohème“ – das ist das, was dieser schnörkelige alte Vogelkäfig mit den Blumen ausstrahlt – und den kann man sich sowohl perfekt auf einem Altbau-Balkon mit schmiedeeiserner, verschnörkelter Brüstung in Paris als auch auch ebenso gut in Berlin-Schöneberg vorstellen. Der Hintergrund des Fotos und der des Schriftzugs sind in warme Rot- und Orange-Töne gehüllt und strahlen Wärme aus. Tanja Wekwerth hat die Geschichte in Berlin-Schöneberg im wirklich hübschen Akazien-Kiez angesiedelt – eine Gegend, die ich selbst kenne und mag.
Der 304 Seiten starke Roman hat 22 Kapitel + Epilog und am Ende als ganz besonderes Schmankerl ein Rezept für Spaghetti Puttanesca à la Adamo, wie sie auch im Buch vorkommen. Die Leselänge der Kapitel sowie das Schriftbild waren für meinen Geschmack wirklich perfekt. Der Schreibstil von Tanja Wekwerth hat etwas blumiges, fast poetisches, dennoch ist die Sprache leicht verständlich und man fliegt geradezu durch die Geschichte. Die Charaktere sind hinreißend gezeichnet – vor Allem die kleine Mimi, die zwar für ihre 8 Jahre ziemlich weise und altklug wirkt, aber auch einen trockenen Humor hat, ist für mich der Star dieses Buches – aber natürlich auch Madame Cléo, die durch den Kontakt zu Mimi ganz neue Ansätze für ihr Leben findet. Das Buch zeigt auf, wie man Selbstzweifel über Bord wirft und – egal, wie alt man ist oder was einem widerfahren ist – man den Mut für einen Neuanfang aufbringt! Und man kann auch das Glück in Dingen und durch Personen finden, wo man es nicht gleich auf Anhieb vermutet. Das Glück der Vergangenheit muss in der Gegenwart nicht mehr das gleiche Gefühl erzeugen, kann einem aber zu einem anderen neuen Glück verhelfen.
Gesellschaftskritisch ist das Buch auch ein wenig: Die Rolle der Senioren in der heutigen Gesellschaft wird hier am Beispiel der (ehemals) mondänen Madame Cléo, aber auch der ärmlichen „Brötchen-Oma“ aufgezeigt. Sehr schön finde ich, wie Tanja Wekwerth in dem Buch auf das typische Multi-Kulti-Miteinander hier in Berlin eingeht: Die Französin Madame Cléo, der Italiener Adamo, der türkische Bauarbeiter Jussuf, der finnische Nachbar, die Alt-Berliner Brötchen-Oma, die indische Restaurant-Besitzerin – und alle haben ein friedliches Miteinander – dit is Berlin 😉
Sehr geschmunzelt habe ich beim Namen des Zahnarztes „Dottore Crisafulli“ – ich habe den Namen so oft gehört, wenn Max Raabe ihn in seinen Konzerten mit einem wunderschön rollenden „R“ ausspricht und seine Geigerin, die so heißt, vorstellt. Der Mann von Tanja Wekwerth ist nämlich Pianist im Palast Orchester von Max Raabe 😉
Dieses Buch hat mich be- und verzaubert! Ich mochte mich gar nicht mehr von Charakteren trennen, weil sie mir alle so sehr ans Herz gewachsen sind! Und wenn ich mal wieder im Akazien-Kiez bin, werde ich bestimmt an die Protagonisten aus diesem Buch denken <3. Das Ende war so schön, dass ich einen Kloß im Hals und Tränchen im Auge hatte und mit einem warmen Gefühl im Herzen zurück geblieben bin.
Für mich persönlich ist dieses Buch jetzt schon eines der (wenn nicht sogar DAS) Lese-Highlight(s) 2017!
Daher gibt es von mir für dieses tolle, außergewöhnliche Buch eine 5*****+++ Leseempfehlung!

11. Literatur-Salon bei Kerstin Hohlfeld, Gast-Autorin: Beate Rösler

Nach rund 1 Jahr Abstinenz war es endlich mal wieder so weit: Am Montag, 06.03.2017, fand bei Kerstin Hohlfeld und ihrem Mann Thomy in Berlin-Lichterfelde wieder ein Literatur-Salon statt.

Obwohl der frühe Montag-Abend für Vollzeit-Berufstätige ein eher ungünstiger Termin ist, war die Lesung quasi ausverkauft. Es war schön, nach so langer Zeit viele bekannte Gesichter wiederzusehen.

Die in Vietnam lebende Autorin Beate Rösler, die bereits im November 2014 (der Link zum damaligen Lesungsbericht ist hinterlegt) schon mal bei Kerstin gelesen hat, stellte ihren neuen Roman „Die Töchter des Roten Flusses“ vor.

Eingeleitet wurde die Lesung durch die musikalische Blockflöten-Einlage von Kerstins Tochter Mia, die mittlerweile 13 J. alt ist und darum bat, nicht mehr fotografiert zu werden und ihre Fotos dann im Internet wiederzufinden.

Der Roman spielt in Beates aktuellem Wohn- und Arbeitsland Vietnam, aber auch in Frankfurt am Main.

Die in Frankfurt lebende junge, ehrgeizige Anwältin Tuyet, die vietnamesische Wurzeln hat, findet nach dem Tod der Stiefmutter unter deren Bett versteckte, ungeöffnete Briefe, die ihre leibliche Mutter aus Vietnam an den Vater geschickt hatte. Tuyet wird neugierig auf ihre Wurzeln und was es mit diesen ominösen Briefen auf sich hat und begibt sich gemeinsam mit ihrem Freund auf die Suche nach ihrer Mutter in Vietnam.

Dieser Roman berichtet nicht nur mit viel Einfühlungsvermögen über die verwobene Geschichte von Tuyet und ihrer Familie, sondern auch über den Vietnam-Krieg und das heutige Leben in Vietnam. Für diesen Roman hat Beate Rösler, wie sie berichtete, sehr umfangreich recherchiert und viele Interviews mit Vietnamesen geführt. Einige ihrer Interview-Partner hatten quasi eine deutsche Vergangenheit und waren Vertragsarbeiter in der ehemaligen DDR, die offenbar vielen Vietnamesen als Paradies – im Vergleich zur eigenen Heimat – in Erinnerung geblieben ist.

Beate Rösler las immer wieder Abschnitte aus dem Buch vor, baute Spannung auf und ließ das jeweilige Ende zum selbst Nachlesen offen.
Zwischen den jeweiligen Abschnitten berichtete sie vom Leben in Vietnam, eigenen Erfahrungen dort, was in Zukunft bei ihr geplant ist und wohin ihre Lesereise in Deutschland sie noch führt, bevor sie in der kommenden Woche wieder zurück nach Vietnam reist.

Im Anschluss an die Lesung gab es noch Gelegenheit zum Kauf des (signierten) Buches und zum persönlichen Gespräch mit der liebenswürdigen Autorin.
Danach trafen sich die Gäste bei köstlichem, vegetarischen Fingerfood und Getränken in der gemütlichen Küche von Kerstin und Thomi zu netten Gesprächen. Es war ein schöner Abend mit liebgewonnenen Freunden, aber auch mit sehr netten neuen Bekanntschaften. Wir haben die nette Atmosphäre der Literatur-Salons wirklich sehr vermisst und hoffe, dass diese künftig wieder öfter stattfinden.

Ein großes Dankeschön an die Autorin für die spannende und interessante Lesung und an die beiden wunderbaren Gastgeber 🙂

Veras Weekly – eine ereignisreiche 9. KW

📝 «Geplant»
… in der kommenden Woche stehen gleich zwei Highlights an: Zum einen die Lesung von Beate Rösler und ihrem neuen Roman „Die Töchter des Roten Flusses“ im Rahmen eines Lesesalons bei meiner Freundin Kerstin. Und zum anderen freue ich mich ganz doll, in der kommenden Woche ein Konzert von Max Raabe und seinem Palastorchester im Berliner Admiralspalast zu besuchen und das neue Programm „Das hat mir noch gefehlt“ zu hören und zu sehen – davor gehen wir dann wieder lecker essen irgendwo im Areal um die Friedrichstraße.
… ich hoffe bis Mitte der Woche einen Werkstatt-Termin für meinen verunfallten Smartie zu bekommen.

📚 «Gelesen»
… im letzten Drittel mit einem Lovelybooks-Leserunden-Buch „Madame Cléo und das große kleine Glück“ von Tanja Wekwerth. Ein ganz außergewöhnliches und wundervolles Buch. Danach werde ich entweder „Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen“ von Petra Hülsmann oder „Liebe mich, wer kann“ von Julia Bähr lesen.

😊 «Gefreut»
… nach 2 Wo. wegen Krankheit zu Hause, endlich wieder zu arbeiten, und dass am Dienstag-Abend endlich das nachgeholte Weihnachtsessen mit dem Kollegen-Team stattgefunden hat – nach dem Unfall morgens war das dann das Highlight des Tages. Als am Nachbartisch dann ein paar Std. später ein Senioren-Chor den Geburtstag eines Chormitgliedes feierte inkl. Ständchen, mussten wir dann feststellen, dass die nicht nur sehr laute Gesangs- sondern ebenso laute Sprechstimmen hatten und haben dann nach einer Weile kapitulieren müssen, weil keine Unterhaltung mehr möglich war. Aber es war dennoch ein schöner Abend und ich bin immer wieder froh, hier so tolle Kollegen zu haben 🙂
… ich habe mal wieder ein Buch (von meiner Wunschliste) bei vorablesen.de gewonnen – und zwar „Meer Liebe auf Sylt“ von Claudia Thesenfitz. Ich muss ja sagen, dass ich sehr gerne Romane, die an Nord- oder Ostsee spielen, lese – der Gegend fühle ich mich irgendwie besonders verbunden und Bücher, die dort spielen, sind irgendwie wie ein kleiner Urlaub. Mit Bayern und den Bergregionen kann ich in Büchern eher weniger anfangen. Ach ja, und „Ein Dorf zum Verlieben“ von Dorothea Böhme, das im Münsterland spielt, habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.
… meine ehem. Auszubildende aus dem Rheinland hat mir – etwas vergünstigt – eine Geschenkkarte von Thalia mit der sie selbst nichts anfangen konnte angeboten. Ich habe gleich zugeschlagen, weil meine Wunschliste so voll ist. Nun darf ich für 55 Euro bei Thalia und für 35 Euro bei Hugendubel (noch von meinem Geburtstag) Bücher kaufen – sehr schön 🙂
… am Freitag hat sich Joelle unserer Mary vor die Pfoten geschmissen, als sie vor dem Balkon-Fenster lag und sich sonnte und Mary hat Joelle irgendwann umarmt und angefangen, ihr Köpfchen zu putzen. Das war so niedlich und ich habe das bei den Beiden so lange nicht gesehen – da ging mir richtig das Herz auf ❤
… ich freue mich ganz, ganz riesig für meine Freundin Astrid in Köln, die nach vielen entbehrungsreichen Jahren nun endlich ein eigenes, freies Leben führen kann und so richtig glücklich ist in ihrem neuen, lange verdienten Lebensabschnitt ❤

😳 «Überrascht»
… der Mann hat jetzt doch kapiert, dass seine 9 J. alte Tassimo-Maschine hinüber ist und endlich eine neue bestellt. Nachdem er die alte Maschine mit aller Gewalt nochmal ans Laufen bringen wollte, obwohl die schon seit einer Weile immer wieder rumgezickt hat, hat dann gestern gar nichts mehr geholfen.
… hier in Charlottenburg sieht man ja immer mal wieder Promis – der Mann hat letzte Woche Adel Tawil im Getränkemarkt gesehen 😉
… dass man bei dem am 15.05.2017 erscheinenden neuen Roman von Sophie Kinsella ganz kurzfristig nochmal Titel und Cover geändert hat 😉

😢 «Traurig»
… wenn Barack Obama ausgerechnet von Donald Trump als „kranker Typ“ bezeichnet wird und der türkische Ministerpräsident Erdogan den deutschen Politikern Nazi-Praktiken vorwirft, muss man sich wirklich mal fragen, in was für einer kaputten Welt man lebt und wie es sein kann, dass narzisstische Personen mit solchen Ansichten so viel Macht haben …?! 😦
… Toni musste am Montag mal wieder zum Tierarzt und mal wieder den Darm geräumt bekommen – armes Kerlchen. Alles eine Folge seiner Erkrankung. Aber all das macht ihn besonders schutzbedürftig ❤

😡 «Geärgert»
… Dienstag-Morgen natürlich über meinen Unfall auf dem Weg zur Arbeit, ganz in der Nähe von zu Hause. Eine Fahranfängerin, die erst 1/2 J. den Führerschein hatte, hat versucht mit ihrem Mercedes GLA links abzubiegen und Weg zu verkürzen an einer Stelle, wo nur rechts Abbiegen erlaubt war. Als ihr von links jemand entgegen kam, setzte sie mit Schwung zurück ohne hinter sich zu schauen, wo ich stand. Sie hat meinen Smart links in der Vorderfront getroffen. Sie behauptete zwar der Polizei gegenüber, sie wollte rechts abbiegen, aber ihre Reifenstellung zeigt nach dem Aufprall ganz klar nach links und sie stand mit den Vorderreifen beim Aufprall noch komplett auf der Straße. Aus dem Winkel hätte sie mit dem großen Fahrzeug mit dem Wendekreis gar nicht rechts abbiegen können. Ich war dann Donnerstag bei Smart für einen Kostenvoranschlag, aber dadurch, dass ich ein Leasing-Fahrzeug habe, ist das Ganze etwas komplizierter. Wirklich toll fand ich, dass der Werkstatt-Leiter mir erstmal eine Checkliste gegeben hat, was mir als Geschädigte bei einem Unfall zusteht und die Liste mit mir durchgegangen ist und alles erklärt hat. Ich wusste gar nicht, was die gegnerische Versicherung alles bezahlen muss – wie z. B. einen Anwalt, der die Schadenabwicklung für mich übernimmt, so dass ich damit keine Sorgen mehr habe.  Und ein Gutachter muss den Schaden, und bei einem Leasingfahrzeug auch die Wertminderung beziffern. Das ist wohl wichtig, weil die Wertminderung auch die Versicherung des Verursachers tragen muss, damit die Leasinggesellschaft mich nicht bei Leasing-Ende damit belastet. Der Gutachter war am Freitag-Morgen bei mir auf der Arbeit und hat sich das Auto angeschaut und mit dem Anwalt für Verkehrsrecht hatte ich am Freitag-Nachmittag einen Termin. Sehr schmeichelhaft, weil er am Ende unseres Gespräches fragte, was ich beruflich mache und meinte, er hätte selten Klienten, mit denen er sich so gepflegt unterhalten könnte und die zudem noch so gut vorbereitet sind. Da der Smart zwar fahrbereit, aber nicht verkehrssicher ist, hoffe ich, dass ich nächste Woche einen Werkstatt-Termin und Ersatzwagen bekomme. Das Gutachten habe ich heute schon erhalten und es ist gleichzeitig an Werkstatt und Versicherung rausgegangen. Ich hatte 2014 schon mal einen Unfall mit meinem alten Smart, wo der Halter damals auch die gleiche Versicherung wie die jetzige Unfallgegnerin hatte – damals habe ich 3 Monate auf die Reparaturzusage gewartet. Hätte ich das damals alles schon gewusst, hätte mir das seinerzeit einiges erspart. Aber gut, dass man mich dieses Mal so richtig gut beraten hat.

🍴«Gegessen»
… Freitag waren wir kroatisch essen – nach ganz langer Zeit mal wieder. Eine ganz tolle Grillplatte (definitiv nichts für Vegetarier) und es war wirklich großartig und alles sehr lecker. Gestern haben wir Chili con Carne gekocht – ich habe meine Portion mit Sour Cream, Nacho-Chips und Cheddar überbacken – es war sehr lecker. Heute gibt es Back-Camembert.

👂«Gehört»
… jetzt wieder im Büro tagsüber Radio Berlin 88,8 vom RBB.

💻 «Gemailt»
… letzte Woche erstmal wieder ganz, ganz viel dienstlich, weil doch einiges aufgelaufen war während meiner Abwesenheit.

👀 «Gesehen»
… gestern – aufgenommen – einen alten Berliner Tatort von 2004 mit Boris Aljinovic und Dominic Raacke. Für mich waren die Beiden damals definitiv das bessere Berliner Ermittler-Team als jetzt Meret Becker und Mark Waschke.
… die Broschüre „Hamburg erleben“, die ich mir vom dortigen Tourist-Office bestellt habe – ich will unbedingt in diesem Jahr mal wieder nach Hamburg. Da waren wir schon ein paar Jahre nicht mehr und zwischenzeitlich gibt es dort einiges Neues zu sehen.

💖 «Geknuddelt»
… Mann, Katzen und mein bestes Kollegen-Team.

💭 «Gedacht»
… dass Menschen, die selbst sehr großzügig mit Kritik gegenüber anderen umgehen, selbst überhaupt nicht kritikfähig sind. Und Jammern auf höchstem Niveau ist immer noch Sache der Kölner. Und wenn jemand das Gleiche macht, ist das noch lange nicht das Selbe 😉 …

🏆 «Stolz»
… gestern nach langer Zeit mal wieder meinen Bücherbestand bei Lovelybooks inkl. Wunschliste aktualisiert zu haben.

💳 «Gekauft»
… in den letzten Wochen so einige gebrauchte Buch-Schnäppchen über eBay von meiner Wunschliste und die neue Ausgabe von „Mutti kocht am besten“ – ein Koch-Magazin. Die „Lecker“ habe ich ja im Abo.