Ein kurzer Bericht der letzten beiden Wochen (7. & 8. KW)

Liebe Blog-Leser(innen),

da mich letztes Wochenende der Norovirus voll im Griff hatte, gab es am vergangenen Sonntag keinen Wochenrückblick. Ich war noch die ganze vergangene Woche krank, weil ich so schwächlich war und mich nur schwer wieder ans Essen gewöhnen konnte – was bei mir tatsächlich etwas heißt.

Überhaupt ist dieses 2017 bislang ein Jahr, das noch nicht viel Gutes mit sich gebracht hat für uns.

Wir haben Anfang des Jahres nach einigen umfangreichen und sehr kostspieligen neurologischen Untersuchungen, verbunden mit einem operativen Eingriff und weiteren Tests, leider erfahren, dass unser kleiner Kater Toni unter einem Gendefekt leidet, der sich degenerativ auf Nerven und Muskeln (ähnlich wie MS) auswirkt. Bei ihm sind bereits Stimme, Lunge, Darm und Bewegungsapparat irreparabel davon betroffen. Auch seine in Bremen lebende Schwester leidet darunter (lt. Neurologe betrifft so etwas immer ca. 25% eines Wurfs).  Da dieser Gendefekt bei diesen beiden Katzen überhaupt erstmalig in dieser Form aufgetreten ist, gibt es auch keinerlei Erfahrungswerte in Bezug auf eine Behandlung oder auch auf die Lebenserwartung. Man kann wohl den Prozess durch die Gabe bestimmter Medikamente verzögern, was wir derzeit versuchen. Toni leidet ja seit seinem 3. Lebensmonat immer wieder unter Verstopfung (hatte schon mehrere Darmspülungen deswegen – und wahrscheinlich morgen nochmals eine), hat keine Stimme, kann nicht schnurren, hustet schon mal und hat eine Ataxie, von der er sich aber nicht großartig behindern lässt, weil er es nicht anders kennt. Schmerzen verursacht die Erkrankung nicht. Wir waren natürlich sehr geschockt, weil Toni für Joelle ein Spielgefährte sein sollte, mit dem sie alt werden kann. Unsere Mary ist ja auch schon 16 J. alt und sehr mager und schilddrüsenkrank und muss Tabletten nehmen. Nun haben wir quasi zwei Pflegefälle, die auf regelmäßige Tabletteneinnahme angewiesen sind – und leider auch die große Sorge, möglicherweise gleich zwei Katzen in einem Jahr zu verlieren …! Aber wir haben uns damals für Toni entschieden und bleiben dabei: Wenn man sich für ein Tier entscheidet, dann für ein ganzes Tierleben lang mit allem, was dazu gehört. Unsere Katzen sind wie unsere Kinder.

Dann habe ich ja seit einigen Wochen so einen Schmerz auf der re. Halsseite, der seit 2 Wo. bis in die Schläfe, in den Nacken, in den Kiefer und ins Gesicht zieht und wovon ich ausging, dass es sich dabei um einen Abszess irgendwo im Hals handelt. Ich nehme jetzt seit zwei vollen Wochen Antibiotika und Schmerzmittel. Das erste Antibiotikum, das sehr hoch dosiert war, hatte gar keine Wirkung. Dann war ich in einer HNO-Ambulanz in der Klinik, wo ich insgesamt 6 Std. (inkl. Behandlung und Diagnose) warten musste, weil nur ein Facharzt sowohl die Station als auch die betr. Ambulanz betreut. Dort habe ich dann nach Blutabnahme und Ultraschall die Diagnose erhalten, dass es wohl kein Abszess sei und bin mit neuen Medikamenten ausgestattet worden (deren Einnahme letzte Woche natürlich auch dem Norovirus zum Opfer fiel). Am Donnerstag hatte ich erstmalig den Eindruck, dass die Schmerzen geringer werden. Die Einnahme des Antibiotikums endet heute. Morgen will ich endlich wieder ins Büro, weil mir langsam die Decke auf den Kopf fällt. Meine HNO-Ärztin ist zum Glück nicht allzu weit von meiner Arbeit entfernt, so dass ich mir dort ggf. doch noch eine Überweisung zum CT bzw. MRT holen kann. Ich habe immer noch große Angst, dass da irgendwas in meinem Hals die Schmerzen verursacht, das möglicherweise doch übersehen wurde und gefährlich ist.

Derzeit lese ich ein Leserunden-Buch, das ich bei Lovelybooks gewonnen habe, das aber auch auf meiner Wunschliste stand: „Madame Cléo und das große kleine Glück“ von Tanja Wekwerth (erscheint offiziell erst am 01.03.2017). Mal etwas ganz Anderes und ich bin nach nunmehr 70 Seiten sehr gespannt, was da noch alles kommt. Der März wird ein sehr intensiver Buch-Kauf-Monat, weil da einige Must-Reads (mindestens sechs Bücher) erscheinen. Zwischendurch greife ich aber derzeit auch immer wieder nach weiter hinten in meinen SuB und befreie ein paar tolle Bücher davon, noch ungelesen zu sein, die es eigentlich besser verdient haben ;-). Auch ein paar Buch-Schnäppchen bei eBay habe ich in den letzten Wochen gemacht. Im April sind es nur zwei Must-Reads, im Mai dafür wieder mindestens fünf. Ich bin jetzt beim 5. Buch für 2017 – das ist für meine Leseverhältnisse schon recht viel.

Der Mann und ich sind immer wieder sehr froh, dass wir nicht mehr im Rheinland leben, wo aktuell der Karneval tobt. Wir hassen ja schon diese grausige Mundart-Schunkel-Musik, die man nur betrunken ertragen kann. Das war früher beim Eishockey schon immer die Hölle ;-). Und Karneval ist an sich eh schon ein unerträglicher Zustand – zumal man dem in Köln auch so gut wie gar nicht entgehen kann. Es ist nahezu unmöglich an diesen Tagen dort irgendwas zu unternehmen, ohne mit Karneval konfrontiert zu werden.

So, nun gehe ich noch ein wenig aufs Sofa zum Lesen, bevor ich es dann morgen mit dem Arbeitsalltag wieder versuche und hoffe, dass endlich besser wird mit den Schmerzen.

Nächste Woche wird es dann wieder einen Wochenrückblick geben, wie Ihr in sonst gewöhnt seid.
Aber wenn man krank zu Hause rumlungert, gibt es auch nicht wirklich viel zu berichten.

Liebe Grüße aus der Hauptstadt und Euch eine angenehme Woche,
VERA

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Ein Kommentar zu “Ein kurzer Bericht der letzten beiden Wochen (7. & 8. KW)

  1. Hallo meine Liebe!
    Ach Mann… ich würd Euch so sehr wünschen, dass mal bei Euch Ruhe einkehrt! Ich kann das so gut nachvollziehen, dass man irgendwann zu nichts mehr Lust hat.

    Mir gehts auch nicht sooo berühmt, eigentlich richtig mies, nervlich, durch den Driss mit der Büroumzieherei, das ist wieder so verwaltungstypisch… das schlägt sich auf Laune und Gesundheit mächtig nieder. Ich habe das Gefühl, eine Dauererkältung zu haben, die mich just am Wochenende immer komplett aus den Puschen haut und damit sind alle schönen Pläne immer gleich wieder hinfällig. Das lässt aber eine Erholung und das Krafttanken für die Wochen nie zu. Und da ich groß keine Medikamente nehmen darf, kann ich auch nicht gegenwirken. Dauerschleife…

    Was Toni und Mary angeht, da hoff ich für Euch, dass Ihr einfach eine tolle Zeit mit den Süßen habt, egal, wie lange das dauert! Mehr könnt Ihr nicht tun, als das, was Ihr schon macht!

    Ich freu mich, weil ich von Karneval NICHTS mitbekommen habe! Es geht auch im Rheinland 😉 Ich hab nur wieder mal von Schlägereien und dem ganzen Mist mitbekommen, weil die Kollegen vom Ordnungsamt darüber berichteten 😦

    Wie auch immer, der Mist ist jetzt vorbei und zumindest Du und ich sind froh drum!

    Gehab Dich wohl und pass auf Dich auf :*

    Liebst

    Bine

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