Rezension: Ira Severin – „Lebkuchenküsse“

img_3692Fakten:
Hardcover (Einband in Schutzumschlag), Lübbe, Erscheinungsdatum: 10.09.2015,
253 Seiten, 10,00 €  (auch als eBook erhältlich)

Autorin:
Ira Severin ist eine deutsche Autorin, die nach ihrem Studium in Anglistik und Germanistik zunächst in „normalen“ Berufen arbeitete, bevor sie sich letztlich ganz dem Schreiben – ihrer größten Leidenschaft – hingab. Sie lebt zusammen mit Mann und Hund in einer niedersächsischen Kleinstadt. Ebenfalls bei Lübbe erschien im Dezember 2016 ihr Katzen-Krimi „Jamie und die Schlange im Paradies“.

Handlung:
Seit die 30jährige Laura vor ein paar Jahren zu Weihnachten ihren langjährigen Freund Sven in flagranti mit ihrer bis dahin noch besten Freundin erwischte, hasst sie verständlicherweise Weihnachten wie die Pest. Daher erklärt sie sich auch bereit, sich in der Vorweihnachtszeit um das Lokal ihrer Mutter auf der Schwäbischen Alb zu kümmern, damit ihre Mutter zu ihrem neuen Freund in die Schweiz reisen kann. Wie es im Dorf so ist, wissen fast alle Bewohner, was Laura damals widerfuhr. Und zu allem Überfluss begegnet ihr bei jeder Gelegenheit Niklas, ehemaliger Mitschüler und der Hotelierssohn des Ortes, mit dem sie schon seit der Kindheit eine stille Feindschaft verbindet. Und trotzdem überkommt Laura bei jeder Begegnung mit ihm plötzlich ein wohliges Gefühl. Sollte er sich wirklich so sehr geändert haben?

Fazit:
Auf dem Cover ist ein niedliches Lebkuchenfiguren-Pärchen zu sehen, drumherum Schnörkel und Mistelzweige – das Ganze auf braunem, pack- oder auch backpapierähnlichem Hintergrund – hübsch und weihnachtlich.
Der Roman umfasst 17 Kapitel, Prolog, Nachwort mit Danksagung und als besonderes Goodie fünf weihnachtliche Rezepte, die zum Nachkochen, Nachbacken und Trinken einladen und die auch in dem Buch vorkommen. Jeder Kapitel-Beginn wird am oberen Rand von dem süßen Lebkuchen-Pärchen begleitet.
Eigentlich ist dies eine Story, bei der man ziemlich schnell weiß, in welche Richtung das Ganze gehen wird.
Die mitwirkenden Charaktere sind durchweg sympathisch und realistisch gezeichnet und man fühlt sich gleich wohl im fiktiven schwäbischen Örtchen Trillingen. Auch die Story ist nicht abwegig, wenn auch typisch weihnachtlich süß mit viel watteweichem Schnee.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und das Buch lässt sich dadurch auch schnell weglesen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, ob die Autorin nach ihrem gerade erschienenen Katzen-Krimi, auch mal wieder in diesem Genre hier etwas schreibt. Ich würde es gern lesen.
Eine Lese-Empfehlung mit 5***** weihnachtlichen Sternen für diesen netten Weihnachtsroman.

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