Veras Weekly – 51. KW, eine halbe Urlaubswoche und viel Sorgen …

📝 «Geplant»
… ganz, ganz doll auf Toni Acht zu geben – unser kleines Sorgenkind und Handicap-Katerchen ❀

đŸ“šÂ Â«Gelesen»
… derzeit noch immer „LebkuchenkĂŒsse“ von Ira Severin – hatte irgendwie den Kopf nicht frei zum Lesen diese Woche bei allen Ereignissen.

😊 «Gefreut»
… dass ich nun endlich ein paar Tage Urlaub habe! Auch, wenn ich derzeit krank bin, bin ich doch froh, nicht arbeiten zu mĂŒssen.

đŸ˜łÂ Â«Ăœberrascht»
… von ganz vielen schönen Weihnachtspostkarten, die sich hervorragend in unsere Weihnachtsdeko einfĂŒgen (und das, obwohl ich mir in diesem Jahr erstmals herausgenommen habe, selbst mal keine Postkarten zu versenden – in den letzten Jahren waren es fast immer ĂŒber 30). Ganz lieben Dank an: Anke F., Heike P., Hannelore K., Conny M., Nancy, S. Silvia K., Monika Sch., Natalie M., Astrid T., Silke R., Maria C., Ute P. & Ulrike H. – und natĂŒrlich auch fĂŒr die ganzen persönlichen WeihnachtsgrĂŒĂŸe derer, die mich noch per What’sApp, SMS oder E-Mail in den letzten Tagen angeschrieben haben ❀

đŸ˜ąÂ Â«Traurig»
… natĂŒrlich hat mich diese Woche besonders das LKW-Attentat am Montag auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidtplatz an der Kaiser-Wilhelm-GedĂ€chtniskirche bewegt – ein Weihnachtsmarkt, auf dem wir eigentlich jedes Jahr waren bis jetzt – außer eben in diesem Jahr. Wir hatten eigentlich vor, am Mittwoch eine Lichterfahrt mit dem Reisebus ĂŒber die Berliner WeihnachtsmĂ€rkte (Start am Breitscheidplatz) zu machen, aber ich bin seit Mittwoch, meinem 1. Urlaubstag, krank (Atemwegsinfekt, der sich von den Nebenhöhlen langsam bis zu den Bronchien runtergearbeitet hat). Als sich Montag-Abend die Nachrichten ĂŒberschlugen, waren wir total geschockt – Terror in unserer Heimatstadt war bisher unvorstellbar, aber ich habe auch versucht, das Ganze nicht zu nah an mich heranzulassen. Am Montag davor hatte sich der Mann dort noch mit zwei ehemaligen Kollegen aus Köln getroffen – ich sollte eigentlich mit, war da aber schon krank. In großer Anteilnahme sind wir mit den Opfern und ihren Familien verbunden, aber auch in Dankbarkeit mit dem polnischen LKW-Fahrer, der durch sein aufopferndes Eingreifen unter Einsatz seines eigenen Lebens wohl noch Schlimmeres verhinderte und der junge italienische Polizist, der den AttentĂ€ter in Mailand erschossen hat.
… die Nacht zum Freitag haben wir mit Toni, der unter massiver Verstopfung gelitten hat, auf dem Sofa im Wohnzimmer verbracht ohne Schlaf und sind morgens direkt mit ihm zur TierĂ€rztin gefahren. Der arme Kerl musste nun bereits zum zweiten Mal in seinem kleinen 4 1/2 Monaten Leben (das erste Mal war noch in der Woche bevor er zu uns gezogen ist) eine DarmspĂŒlung in Vollnarkose ĂŒber sich ergehen lassen. Wir waren in sehr großer Sorge, weil die TierĂ€rztin uns natĂŒrlich auf die Gefahren (Darm-Perforation etc.) hinweisen musste. Nun hoffen wir sehr, dass wir das mit der richtigen ErnĂ€hrung (Futter nur noch stark verdĂŒnnt, mit Laktulose-Sirup und Flohsamenschalen angesetzt, zusĂ€tzlich entkrampfende Tropfen alle 2 Tage) in den Griff bekommen. Toni hat wohl einen sehr zierlichen Körperbau fĂŒr einen Kater (er hatte ja nur 64 g Geburtsgewicht) und ein sehr schmales Becken, wodurch der Darm wohl irgendwie etwas tiefer liegt hat der Ultraschall gezeigt. Wir hoffen nun, dass sich das mit dem Wachstum „auswĂ€chst“ und unser armes Baby hoffentlich irgendwann ein ganz normales Katzenleben fĂŒhren kann und keine Darm-OP erforderlich wird. Die TierĂ€rztin war auch ganz verliebt in ihn – sie sagte, sie hat noch nie ein so liebes Katzenkind erlebt vom Wesen her und außergewöhnlich niedlich ist er sowieso ❀. So langsam geht es ihm besser, auch wenn er es nach dem Eingriff noch nicht jedes Mal bis zum Katzenklo schafft in unserer großen Wohnung – aber wir werden ihm wohl doch noch ein 3. Katzenklo aufstellen. Das Ganze hat uns in den letzten Tagen viel Kraft gekostet. Wir haben dann leider auch den schon lange geplanten Besuch auf dem Weihnachtsmarkt an Schloss Charlottenburg mit Kölner Freunden am Freitag-Abend absagen mĂŒssen (auf den wir uns so sehr gefreut haben), weil wir Toni nach dem Eingriff nicht alleine lassen konnten.

😡 «GeĂ€rgert»
… nach dem Terroranschlag in Berlin ĂŒber die ganzen dummen Kommentare zum Thema Angela Merkel und FlĂŒchtlinge! Ich kann das langsam nicht mehr hören! Und fĂŒr die ganzen AfD-AnhĂ€nger, die glauben, sie könnten Deutschland „retten“ und „verĂ€ndern“ (das wohl eh nur zum Nachteil): Es waren ein Pole und ein Italiener, die hier noch Schlimmeres verhindert haben – und kein treu-deutscher Nazi (die richten nĂ€mlich nur noch grĂ¶ĂŸeren Schaden fĂŒr „ihr“ Land an)!!!

đŸŽÂ«Gegessen»
… ich kann nur sagen, dass es gestern und  auch heute wieder Weihnachtsgans mit Apfelrotkohl, Maronen, KartoffelklĂ¶ĂŸen und Lebkuchensauce geben wird, die wir gestern im Maritim-Hotel Berlin bestellt haben (letztes Jahr hatten wir ja die Gans vom Hotel Palace – die auch grandios war und 2013 gab es Christmas-Turkey mit amerikanischen Beilagen vom Marriott Hotel Berlin). Irgendwann letzte Woche gab es GrĂŒnkohl-Kartoffel-Stampf mit MettwĂŒrstchen – selbst gemacht. Morgen machen wir einen unserer Spezial-Kartoffelsalate.

đŸ‘‚Â«Gehört»
… dies und das.

đŸ’» «Gemailt»
… habe ich diese Woche dann doch noch exorbitant viel – nĂ€mlich vor Allem WeihnachtsgrĂŒĂŸe.

👀 «Gesehen»
… wie positiv es ist, wenn man keinen Weihnachtsstress hat: Geschenkestress machen wir uns schon lange nicht mehr (wenn man sich gegenseitig eine Freude machen will, muss man das nicht dann, wenn es alle anderen auch tun)! Und ich bin heilfroh, keine Familie mehr zu haben, die von mir erwartet, nach Köln zu reisen an den Feiertagen, um mich wieder tagelang von meiner sogenannten Mutter demĂŒtigen zu lassen und zuzuschauen, wie meine BrĂŒder, Nichte usw. alles in den Hintern geschoben bekommen und dann wieder irgendeinen versalzenen Sauerbraten vorgesetzt zu bekommen oder sowas. Seit ich diese verlogenen Weihnachtsfeste nicht mehr mitmachen muss (jetzt schon zum 6. Mal), geht es mir besser und ich kann die Tage wirklich zum Erholen nutzen.

💖 «Geknuddelt»
… ganz besonders den Mann – wir haben uns in den Sorgen-Stunden um Toni gegenseitig versucht, Halt zu geben, aber auch die MĂ€dels dĂŒrfen nicht zu kurz kommen, wenn sich alles um den kranken Toni dreht.

đŸ’­Â Â«Gedacht»
… ich habe nun einen Paul McCartney ganz fĂŒr mich alleine 😉 – mein Mann hat mir nĂ€mlich die Yellow-Submarine mit allen 4 Beatles von LEGO zum Geburtstag geschenkt, die ich mir so gewĂŒnscht hatte …

đŸ†Â Â«Stolz»
… auf gar nichts in dieser Woche.

💳 «Gekauft»
… nicht gekauft aber gegönnt: Einen Friseur-Besuch – Dank meiner lieben Freundin Ivy habe ich jetzt hier in Berlin auch eine ganz tolle, liebe Friseurin gefunden! Außerdem habe ich mir noch ein Kosmetik-TĂ€schchen mit der Freiheitsstatue gekauft, den Weihnachtsroman „Ein Stern ĂŒber Sylt“ von Ines Thorn und die DVD-Box der TV-Serie „NesthĂ€kchen“, die ich immer nochmal sehen wollte (ja, da bin ich wirklich gerne mal wieder Kind; die Serie spielt ĂŒbrigens in Berlin-Charlottenburg). Und nun ist erstmal Ende mit Kaufen, denn ich habe in den letzten beiden Monaten so einiges an Tierarzt-Kosten fĂŒr Mary und Toni ausgegeben ungeplant – aber fĂŒr unsere SchĂ€tze verzichte ich lieber selbst auf einige Dinge.

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