Rezension: Ivy Bell – „Ein Spatz im Advent“

55365563Fakten:
eBook, Selfpublishing, erschienen 25.11.2016, 63 Seiten, 0,99€
(Dieses eBook ist bei allen gängigen Online-Buchhändlern in verschiedenen eBook-Formaten erhältlich!)

Autorin:
Ivy Bell wurde in Berlin geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern lebt. Sie ist schon seit ihrer Kindheit begeisterte Leserin und betrachtet die Erfindung von eBooks als Segen, weil der Reader sie bei ihren Urlaubsreisen immer vor Übergepäck bewahrt. Bereits während des Studiums und in einem Volontariat entdeckte sie ihre Liebe zum Schreiben, nicht nur beruflich, sondern auch für unterhaltsame kleinere Geschichten bis hin zu ihrem Debüt-Roman „Als Lilly schlief“. Diese weihnachtliche Kurzgeschichte ist ihre zweite Veröffentlichung und weitere Romane sind bereits in Arbeit.

Handlung:
Die beiden Hamburger Schwestern Emma und Carla haben vor einem Jahr kurz vor Weihnachten durch einen tragischen Unfall beide Eltern verloren. Während Carla die vermeintlich stärkere ist und ihr Studium fortsetzt, leidet die erst 18jährige Emma sehr unter dem Verlust und lebt nach dem Abitur ziellos vor sich hin und als das nächste Weihnachtsfest ohne Eltern ansteht mag keine adventliche Stimmung aufkommen – bis dann ein kleiner Zufall ihr eine neue Aufgabe und neue Bekannte beschert. Jeder hat so sein Schicksal zu tragen und vielleicht ist das Leben ja doch noch lebenswert …

Fazit:
Diese kleine Geschichte gibt es nur als eBook bei allen gängigen Anbietern.
Mit diesem selbst designten Cover, in dem viel Zeichentalent, persönliches Herzblut und ein kleiner Teil der Geschichte steckt, verleiht Ivy Bell diesem Büchlein – wie auch schon ihrem Debüt-Roman – wieder eine ganz persönliche Note. Das Cover ist einfach nur wunderschön und im Vergleich der immer einheitlicher wirkenden Verlagscover, die immer irgendeinem Trend hinterher jagen, wirklich ein optisches Highlight.
Die Geschichte ist in 15 kleine Kapitel – quasi in Tagebuchform – aufgeteilt und somit sehr angenehm und einfach mal zwischendurch lesbar. Der Schreibstil ist im Vergleich zum Debütroman sogar nochmal sicherer geworden.
Diese Weihnachtsgeschichte ist anrührend, ohne schmalzig zu sein und regt zum Nachdenken an. Auch, wenn das eigene Schicksal oft schlimm erscheint, so ist man nie alleine damit und kann immer andere Menschen finden, denen es ähnlich ergeht – manchmal braucht man halt einen kleinen Impulsgeber wie einen Spatz, um das herauszufinden.
Als Leser sollte man sich nicht irritieren lassen, dass die Geschichte im Jahr 2002 spielt, denn diese Story ist ein Appetizer auf den nächsten Roman von Ivy Bell, in dem es ein Wiedersehen mit den beiden Schwestern Emma und Carla gibt. Und ich bin sehr gespannt, was sich die Autorin für den weiteren Verlauf in deren Leben einfallen lassen hat.
Von mir gibt es für diese wirklich schöne Weihnachtsgeschichte eine 5***** Sterne-Leseempfehlung.

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