Veras Weekly – 51. KW, eine halbe Urlaubswoche und viel Sorgen …

📝 «Geplant»
… ganz, ganz doll auf Toni Acht zu geben – unser kleines Sorgenkind und Handicap-Katerchen ❤

📚 «Gelesen»
… derzeit noch immer „Lebkuchenküsse“ von Ira Severin – hatte irgendwie den Kopf nicht frei zum Lesen diese Woche bei allen Ereignissen.

😊 «Gefreut»
… dass ich nun endlich ein paar Tage Urlaub habe! Auch, wenn ich derzeit krank bin, bin ich doch froh, nicht arbeiten zu müssen.

😳 «Überrascht»
… von ganz vielen schönen Weihnachtspostkarten, die sich hervorragend in unsere Weihnachtsdeko einfügen (und das, obwohl ich mir in diesem Jahr erstmals herausgenommen habe, selbst mal keine Postkarten zu versenden – in den letzten Jahren waren es fast immer über 30). Ganz lieben Dank an: Anke F., Heike P., Hannelore K., Conny M., Nancy, S. Silvia K., Monika Sch., Natalie M., Astrid T., Silke R., Maria C., Ute P. & Ulrike H. – und natürlich auch für die ganzen persönlichen Weihnachtsgrüße derer, die mich noch per What’sApp, SMS oder E-Mail in den letzten Tagen angeschrieben haben ❤

😢 «Traurig»
… natürlich hat mich diese Woche besonders das LKW-Attentat am Montag auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidtplatz an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche bewegt – ein Weihnachtsmarkt, auf dem wir eigentlich jedes Jahr waren bis jetzt – außer eben in diesem Jahr. Wir hatten eigentlich vor, am Mittwoch eine Lichterfahrt mit dem Reisebus über die Berliner Weihnachtsmärkte (Start am Breitscheidplatz) zu machen, aber ich bin seit Mittwoch, meinem 1. Urlaubstag, krank (Atemwegsinfekt, der sich von den Nebenhöhlen langsam bis zu den Bronchien runtergearbeitet hat). Als sich Montag-Abend die Nachrichten überschlugen, waren wir total geschockt – Terror in unserer Heimatstadt war bisher unvorstellbar, aber ich habe auch versucht, das Ganze nicht zu nah an mich heranzulassen. Am Montag davor hatte sich der Mann dort noch mit zwei ehemaligen Kollegen aus Köln getroffen – ich sollte eigentlich mit, war da aber schon krank. In großer Anteilnahme sind wir mit den Opfern und ihren Familien verbunden, aber auch in Dankbarkeit mit dem polnischen LKW-Fahrer, der durch sein aufopferndes Eingreifen unter Einsatz seines eigenen Lebens wohl noch Schlimmeres verhinderte und der junge italienische Polizist, der den Attentäter in Mailand erschossen hat.
… die Nacht zum Freitag haben wir mit Toni, der unter massiver Verstopfung gelitten hat, auf dem Sofa im Wohnzimmer verbracht ohne Schlaf und sind morgens direkt mit ihm zur Tierärztin gefahren. Der arme Kerl musste nun bereits zum zweiten Mal in seinem kleinen 4 1/2 Monaten Leben (das erste Mal war noch in der Woche bevor er zu uns gezogen ist) eine Darmspülung in Vollnarkose über sich ergehen lassen. Wir waren in sehr großer Sorge, weil die Tierärztin uns natürlich auf die Gefahren (Darm-Perforation etc.) hinweisen musste. Nun hoffen wir sehr, dass wir das mit der richtigen Ernährung (Futter nur noch stark verdünnt, mit Laktulose-Sirup und Flohsamenschalen angesetzt, zusätzlich entkrampfende Tropfen alle 2 Tage) in den Griff bekommen. Toni hat wohl einen sehr zierlichen Körperbau für einen Kater (er hatte ja nur 64 g Geburtsgewicht) und ein sehr schmales Becken, wodurch der Darm wohl irgendwie etwas tiefer liegt hat der Ultraschall gezeigt. Wir hoffen nun, dass sich das mit dem Wachstum „auswächst“ und unser armes Baby hoffentlich irgendwann ein ganz normales Katzenleben führen kann und keine Darm-OP erforderlich wird. Die Tierärztin war auch ganz verliebt in ihn – sie sagte, sie hat noch nie ein so liebes Katzenkind erlebt vom Wesen her und außergewöhnlich niedlich ist er sowieso ❤️. So langsam geht es ihm besser, auch wenn er es nach dem Eingriff noch nicht jedes Mal bis zum Katzenklo schafft in unserer großen Wohnung – aber wir werden ihm wohl doch noch ein 3. Katzenklo aufstellen. Das Ganze hat uns in den letzten Tagen viel Kraft gekostet. Wir haben dann leider auch den schon lange geplanten Besuch auf dem Weihnachtsmarkt an Schloss Charlottenburg mit Kölner Freunden am Freitag-Abend absagen müssen (auf den wir uns so sehr gefreut haben), weil wir Toni nach dem Eingriff nicht alleine lassen konnten.

😡 «Geärgert»
… nach dem Terroranschlag in Berlin über die ganzen dummen Kommentare zum Thema Angela Merkel und Flüchtlinge! Ich kann das langsam nicht mehr hören! Und für die ganzen AfD-Anhänger, die glauben, sie könnten Deutschland „retten“ und „verändern“ (das wohl eh nur zum Nachteil): Es waren ein Pole und ein Italiener, die hier noch Schlimmeres verhindert haben – und kein treu-deutscher Nazi (die richten nämlich nur noch größeren Schaden für „ihr“ Land an)!!!

🍴«Gegessen»
… ich kann nur sagen, dass es gestern und  auch heute wieder Weihnachtsgans mit Apfelrotkohl, Maronen, Kartoffelklößen und Lebkuchensauce geben wird, die wir gestern im Maritim-Hotel Berlin bestellt haben (letztes Jahr hatten wir ja die Gans vom Hotel Palace – die auch grandios war und 2013 gab es Christmas-Turkey mit amerikanischen Beilagen vom Marriott Hotel Berlin). Irgendwann letzte Woche gab es Grünkohl-Kartoffel-Stampf mit Mettwürstchen – selbst gemacht. Morgen machen wir einen unserer Spezial-Kartoffelsalate.

👂«Gehört»
… dies und das.

💻 «Gemailt»
… habe ich diese Woche dann doch noch exorbitant viel – nämlich vor Allem Weihnachtsgrüße.

👀 «Gesehen»
… wie positiv es ist, wenn man keinen Weihnachtsstress hat: Geschenkestress machen wir uns schon lange nicht mehr (wenn man sich gegenseitig eine Freude machen will, muss man das nicht dann, wenn es alle anderen auch tun)! Und ich bin heilfroh, keine Familie mehr zu haben, die von mir erwartet, nach Köln zu reisen an den Feiertagen, um mich wieder tagelang von meiner sogenannten Mutter demütigen zu lassen und zuzuschauen, wie meine Brüder, Nichte usw. alles in den Hintern geschoben bekommen und dann wieder irgendeinen versalzenen Sauerbraten vorgesetzt zu bekommen oder sowas. Seit ich diese verlogenen Weihnachtsfeste nicht mehr mitmachen muss (jetzt schon zum 6. Mal), geht es mir besser und ich kann die Tage wirklich zum Erholen nutzen.

💖 «Geknuddelt»
… ganz besonders den Mann – wir haben uns in den Sorgen-Stunden um Toni gegenseitig versucht, Halt zu geben, aber auch die Mädels dürfen nicht zu kurz kommen, wenn sich alles um den kranken Toni dreht.

💭 «Gedacht»
… ich habe nun einen Paul McCartney ganz für mich alleine 😉 – mein Mann hat mir nämlich die Yellow-Submarine mit allen 4 Beatles von LEGO zum Geburtstag geschenkt, die ich mir so gewünscht hatte …

🏆 «Stolz»
… auf gar nichts in dieser Woche.

💳 «Gekauft»
… nicht gekauft aber gegönnt: Einen Friseur-Besuch – Dank meiner lieben Freundin Ivy habe ich jetzt hier in Berlin auch eine ganz tolle, liebe Friseurin gefunden! Außerdem habe ich mir noch ein Kosmetik-Täschchen mit der Freiheitsstatue gekauft, den Weihnachtsroman „Ein Stern über Sylt“ von Ines Thorn und die DVD-Box der TV-Serie „Nesthäkchen“, die ich immer nochmal sehen wollte (ja, da bin ich wirklich gerne mal wieder Kind; die Serie spielt übrigens in Berlin-Charlottenburg). Und nun ist erstmal Ende mit Kaufen, denn ich habe in den letzten beiden Monaten so einiges an Tierarzt-Kosten für Mary und Toni ausgegeben ungeplant – aber für unsere Schätze verzichte ich lieber selbst auf einige Dinge.

Veras Weekly – alle Segel Richtung Geburtstag gesetzt in der 50. KW

📝 «Geplant»
… mein Geburtstagskaffee gestern mit meinen Gästen – und es war ein so schöner Nachmittag und auch meine Back-Aktivitäten waren alle von Erfolg gekrönt 🙂
… mal wieder mehr Brettspiele zu kaufen und zu spielen – vielleicht mit Ivy und ihrer Familie?! Ich will auf jeden Fall mal schauen, was es auf dem Brettspiele-Markt so ein Neuheiten gibt.

📚 «Gelesen»
… immer noch „Lebkuchenküsse“ von Ira Severin – bin noch nicht so viel weiter gekommen, weil diese Woche so viel anderes anstand.

😊 «Gefreut»
… über liebe Gäste, Glückwünsche persönlich und telefonisch (meine Ersatz-Mama und meine Herzensschwester in Köln), per Facebook, E-Mail, What’sApp, SMS, Karten oder Päckchen, schöne Geschenke und einen tollen Nachmittag mit meinen Berliner Herzensmenschen und -kollegen – es war einer der schönsten Geburtstage seit langer Zeit! DANKE an alle – vor Allem auch an meinen Mann, der mich so tatkräftig bei den ganzen Vorbereitungen unterstützt hat und unsere Katzen, die sich ganz toll benommen haben, auch, wenn Toni noch sehr ängstlich und schüchtern war, weil so viele Leute da waren 😉

😳 «Überrascht»
… und unheimlich dankbar, dass so viele liebe Menschen gestern an mich gedacht haben (mit manchen habe ich gar nicht gerechnet) und ich all diese tolle Menschen zu meinen Freunden und meinem näheren Umfeld zählen darf! DANKE :-*

😢 «Traurig»
… irgendjemand hat wohl auch gestern anstatt Glückwünsche seine Voodoo-Puppe auf mich angesetzt – hat funktioniert: Seit letzter Nacht habe ich ganz üble Halsschmerzen – und das ein paar Tage, bevor der Urlaub anfängt :-(. Aber ich bin mir eigentlich sicher, dass diejenigen, die Voodoo-Puppen auf mich ansetzen, wahrscheinlich andere, bösere Absichten verfolgen 😉 …

😡 «Geärgert»
… diese Woche eigentlich gar nicht.

🍴«Gegessen»
… diese Woche waren nicht kochfreudig – gestern gab es nur Geburtstagskuchen. Ansonsten gab es Pizza,  vietnamesisch – ich hab da nicht so den rechten Überblick – aber wir haben ein ganz tolles, kleines italienisches Restaurant hier in Charlottenburg entdeckt mit allerfeinster Küche: Das „Cantinetta“ – lecker und sehr zu empfehlen ❤

👂«Gehört»
… ganz viele schöne Weihnachtslieder im Radio.

💻 «Gemailt»
… geburtstagsbedingt mit ganz, ganz vielen Leuten ❤

👀 «Gesehen»
… wie die große Joelle mit dem kleinen Toni spielt – zauberhaft! Und Mary ist froh, dass sie nicht mehr mit hinterher rennen muss und zuschauen kann.

💖 «Geknuddelt»
… mit den drei knuddeligsten Katzenwesen der Welt und meinem Mann ❤

💭 «Gedacht»
… hoffentlich werde ich jetzt nicht krank, weil während unseres Urlaubs noch eine Weihnachtslichterfahrt und ein Friseur-Termin ansteht.
… ein weiterer fester Konzert-Termin steht an: Max Raabe (mit neuen Programm).

🏆 «Stolz»
… den Zahnarzt-Termin hinter mich gebracht zu haben und momentan noch den Mut zu haben, im neuen Jahr die Sache mit der Krone anzugehen – Kostenvoranschlag wird erwartet. Die Röntgenaufnahme des betroffenen Zahns hat mich da jetzt doch etwas mehr überzeugt, oder auch die Rosmarin-Nadel, auf die ich am Mittwoch gebissen habe und die mir ziemliche Schmerzen zugefügt hat.

💳 «Gekauft»
… ein paar DVDs für die Feiertage: „My big fat Greek Wedding 2“, „Eight days a week“ (der Beatles-Tour-Film), „Frühstück bei Monsieur Henri“ und „Alle Jahre wieder – Weihnachten mit den Coopers“, eine Duftkerze von Yankee-Candle, eine Hülle mit Flamingos für mein iPhone 7, zwei Selfpublisher-Bücher als Print „Finnischer Schnee von gestern“ von Mina Reichert und „Liebe in Teedosen“ von Janina Venn-Rosky, ein paar günstige eBooks.

Rezension: Ivy Bell – „Ein Spatz im Advent“

55365563Fakten:
eBook, Selfpublishing, erschienen 25.11.2016, 63 Seiten, 0,99€
(Dieses eBook ist bei allen gängigen Online-Buchhändlern in verschiedenen eBook-Formaten erhältlich!)

Autorin:
Ivy Bell wurde in Berlin geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern lebt. Sie ist schon seit ihrer Kindheit begeisterte Leserin und betrachtet die Erfindung von eBooks als Segen, weil der Reader sie bei ihren Urlaubsreisen immer vor Übergepäck bewahrt. Bereits während des Studiums und in einem Volontariat entdeckte sie ihre Liebe zum Schreiben, nicht nur beruflich, sondern auch für unterhaltsame kleinere Geschichten bis hin zu ihrem Debüt-Roman „Als Lilly schlief“. Diese weihnachtliche Kurzgeschichte ist ihre zweite Veröffentlichung und weitere Romane sind bereits in Arbeit.

Handlung:
Die beiden Hamburger Schwestern Emma und Carla haben vor einem Jahr kurz vor Weihnachten durch einen tragischen Unfall beide Eltern verloren. Während Carla die vermeintlich stärkere ist und ihr Studium fortsetzt, leidet die erst 18jährige Emma sehr unter dem Verlust und lebt nach dem Abitur ziellos vor sich hin und als das nächste Weihnachtsfest ohne Eltern ansteht mag keine adventliche Stimmung aufkommen – bis dann ein kleiner Zufall ihr eine neue Aufgabe und neue Bekannte beschert. Jeder hat so sein Schicksal zu tragen und vielleicht ist das Leben ja doch noch lebenswert …

Fazit:
Diese kleine Geschichte gibt es nur als eBook bei allen gängigen Anbietern.
Mit diesem selbst designten Cover, in dem viel Zeichentalent, persönliches Herzblut und ein kleiner Teil der Geschichte steckt, verleiht Ivy Bell diesem Büchlein – wie auch schon ihrem Debüt-Roman – wieder eine ganz persönliche Note. Das Cover ist einfach nur wunderschön und im Vergleich der immer einheitlicher wirkenden Verlagscover, die immer irgendeinem Trend hinterher jagen, wirklich ein optisches Highlight.
Die Geschichte ist in 15 kleine Kapitel – quasi in Tagebuchform – aufgeteilt und somit sehr angenehm und einfach mal zwischendurch lesbar. Der Schreibstil ist im Vergleich zum Debütroman sogar nochmal sicherer geworden.
Diese Weihnachtsgeschichte ist anrührend, ohne schmalzig zu sein und regt zum Nachdenken an. Auch, wenn das eigene Schicksal oft schlimm erscheint, so ist man nie alleine damit und kann immer andere Menschen finden, denen es ähnlich ergeht – manchmal braucht man halt einen kleinen Impulsgeber wie einen Spatz, um das herauszufinden.
Als Leser sollte man sich nicht irritieren lassen, dass die Geschichte im Jahr 2002 spielt, denn diese Story ist ein Appetizer auf den nächsten Roman von Ivy Bell, in dem es ein Wiedersehen mit den beiden Schwestern Emma und Carla gibt. Und ich bin sehr gespannt, was sich die Autorin für den weiteren Verlauf in deren Leben einfallen lassen hat.
Von mir gibt es für diese wirklich schöne Weihnachtsgeschichte eine 5***** Sterne-Leseempfehlung.

Rezension: Anne Blum – „Hasen feiern kein Weihnachten“

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Taschenbuch, Berlin Verlag (Ullstein Gruppe), Erscheinungsdatum: 04.10.2016, 235 Seiten, 9,00 €

Autorin:
Anne Blum wurde, wie ihre aktuelle Roman-Heldin, ebenfalls an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste geboren. Sie studierte Theaterwissenschaft und Literatur. Nach dem Studium arbeitete sie zunächst als freie Hörfunk-Journalistin. Inzwischen ist sie Drehbuchautorin und verwirklicht Komödien für die öffentlich-rechtlichen TV-Sender. Mit „Hasen feiern kein Weihnachten“ veröffentlichte sie ihren Debüt-Roman.

Handlung:
Die 35jährige Tessa verbringt mit ihrem Freund, dem Weihnachtsmuffel und erfolglosen Schauspieler Ole, die Feiertage schon seit Jahren immer in Thailand. Als sie kurz vor dem geplanten Strandurlaub von der Firmenweihnachtsfeier heimkommt und ihn mit neuen Dessous überraschen will, erlebt sie eine – sehr unangenehme – Überraschung: Ole in flagranti mit der Nachbarin. Tessa schmeißt ihn kurzerhand aus der gemeinsamen Wohnung und verbringt Weihnachten mit ihrer Familie im heimischen Kappeln an der Schlei, die echte Weihnachtsjunkies sind. Auch, wenn es ein wenig Zwist unter den drei Schwestern gibt, so merkt Tessa doch bald, was ihr so lange gefehlt hat. Ole, der plötzlich dort im Hasenkostüm vor der Türe steht, scheint es nicht zu sein, aber beim Wiedersehen mit ihrem ehemaligen Mitschüler Sven schlägt ihr Herz deutlich schneller. Mitten im Gefühlsgewirr muss Tessa dann erfahren, was wirklich wichtig ist im Leben …

Fazit:
Das Cover zeigt einen Hasen im Schnee, der im entfernteren Sinn auch etwas mit der Story zu tun hat und ziemlich neugierig macht auf den Inhalt des Buches.
Die 235 Seiten sind in einem großzügigen, für die Augen angenehmen Schriftbild bedruckt und jeder Kapitel-Anfang ist mit einigen Schneeflocken verziert.
Durch den sehr angenehmen Schreibstil kommt man leicht in die Geschichte hinein und langweilt sich zu keinem Moment der Lektüre.
Ich bin durch die Tipps einiger anderer Blogger auf diesen Weihnachtsroman aufmerksam geworden und irgendwann konnte ich gar nicht mehr anders, als das Buch selbst zu lesen. Ich mag Weihnachtsgeschichten, allerdings nur, wenn sie nicht zu schnulzig und süßlich-klebrig gestrickt sind. Und genau das habe ich bei dieser Geschichte gefunden: Die Story ist sehr realistisch geplottet, die Charaktere sind liebenswürdig und lebensecht und man kann die Geschichte mitleben und fühlt sich auf Anhieb wohl in Tessas Familie – vor Allem, wenn man selbst immer eine solches Familienleben vermisst hat. Obwohl ich noch jede Menge Weihnachtsromane auf dem SuB habe, war es genau dieses Buch, das ich exakt jetzt lesen musste und das mich wirklich von Anfang bis Ende begeistert hat. Eine Geschichte mitten aus dem Leben mit tollen Charakteren, warmherzig erzählt. Ich würde mich freuen, wenn dies nicht der letzte Roman der Autorin bleibt und würde gerne mehr in diesem Stil von ihr lesen.
5***** Sterne für diese wirklich schöne Weihnachtsgeschichte und eine Leseempfehlung für die Feiertage 🙂

Veras Weekly – eine katzenknuddelige 49. KW <3

📝 «Geplant»
… meinen kleinen Geburtstagskaffee nächste Woche.
… in diesem Jahr erstmals keine Weihnachtskarten auf dem Postweg zu versenden! Und ich hoffe, Ihr seid jetzt nicht enttäuscht. Aber ich habe pro Jahr trotz Fulltime-Job immer – wirklich gern – so um 30 bis 32 Karten verschickt (und oft nur What’sApp-Nachrichten zurückbekommen), hatte aber auch immer schon ab Mitte Dezember Urlaub. Dieses Jahr muss ich jedoch noch bis 21.12. arbeiten und bin seit Wochen total platt.

📚 «Gelesen»
… derzeit „Ein Spatz im Advent“ – eine weihnachtliche eBook-Kurzgeschichte von Ivy Bell, die mir bislang sehr gut gefällt. Danach geht es weiter mit „Lebkuchenküsse“ von Ira Severin – ein Weihnachtsroman, der seit letztem Jahr auf meinem SuB liegt. Die Rezension zu „Hasen feiern kein Weihnachten“ von Anne Blum, ein wirklich toller, kurzweiliger Weihnachtsroman, folgt in Kürze.

😊 «Gefreut»
… oder besser noch erfreut: an unseren drei Katzen! Jetzt hat sich alles eingependelt und wir sind ein glücklicher 3-Katzen-Haushalt. Es ist schön, wenn man nach der Arbeit heimkommt und da sind gleich drei so süße Plüschis. Mary geht es wieder sehr gut! Sie hat in den letzten beiden Tagen sogar morgens wieder an der Schlafzimmertüre für besseres Futter „demonstriert“ 😉 – ganz alleine und sogar Joelle kam dann irgendwann verschlafen aus irgendeiner Ecke. Und Toni ist auch immer bei den Mädels. Ich bin echt froh, dass Mary sich wieder gefangen hat und auch ihre Knuddeleinheiten wieder einfordert wie immer.
… über ein schönes Nachmittagstreffen gestern mit meiner Freundin Ivy hier bei Starbucks – war echt klasse, mal wieder zu lachen und zu quatschen – es ist toll, eine solche Freundin zu haben ❤
…über ein (Geburtstags-)Päckchen von meiner lieben Anke in Plauen – das ich aber erst nächste Woche öffnen werde.

😳 «Überrascht»
… dass unserer Kaisers-Markt hier gegenüber demnächst ein EDEKA wird – ich hatte auf REWE gewettet. Aber Hauptsache die Arbeitsplätze der Mitarbeiter sind gesichert – das war mein eigenes größtes Anliegen. Da ich ja aus Köln komme, wo REWE eine Monopolstellung hatte und es kaum andere Supermärkte gab, bin ich zufrieden, dass EDEKA demnächst hier sein wird.

😢 «Traurig»
… dass gerade zwei liebe Facebook-Freundinnen ebenfalls Kummer haben wegen ihrer kranken Katzen ❤ – Katzenliebe verbindet und ich drücke ganz fest die Daumen, dass es deren Miezen hoffentlich bald besser geht.

😡 «Geärgert»
… dass es Menschen gibt, die zu so ziemlich allem ihre ziemlich sinnlose Kommentare dazugeben müssen, weil sie sich selbst offenbar für das Maß aller Dinge halten, das hat schon was narzisstisches. Manchmal muss man dann einen Cut machen und solchen Menschen keinen Platz mehr im Leben einräumen.

🍴«Gegessen»
… hm, dieses Mal habe ich wirklich nicht mehr alles so präsent – einmal haben wir asiatisch gegessen und ein anderes Mal Döner, am Freitag gab es gebratene Lachsfilets und thailändischen grünen Spargel gebraten mit Zitronen-Hollandaise. Gestern unser Hühnchen nach Jamie Oliver-Rezept mit Kartoffeln, Chorizo und leckerer Petersilie-Zitronen-Knoblauch-Gremolata – sehr köstlich. Was es heute gibt, wissen wir noch nicht.

👂«Gehört»
… immer wieder Beatles-Songs im Radio.

💻 «Gemailt»
… Bine, Ivy, Monika Sch., Julia, Anke, Marion T., Astrid, Marion H., Ute, Sue und noch ein paar mehr.

👀 «Gesehen»
… wie wunderniedlich Toni spielt – es ist toll, wie er sich selbst mit allem beschäftigt, was er so findet und wie der kleine Held die Welt entdeckt – nur mit dem Staubsauger wird er wohl keine Freundschaft schließen 😉 …

💖 «Geknuddelt»
… neben dem Mann natürlich immer wieder alle 3 Katzen und versucht allen Dreien gerecht zu werden.

💭 «Gedacht»
… wie toll und vielseitig Berlin und Umgebung ist – nicht nur auf das kulturelle und landschaftliche Angebot (in der Umgebung) bezogen. Ich war ziemlich geschockt, als ich gesehen habe, dass in meiner alten Heimat Köln so ziemlich jede bescheuerte Karnevalsband auch noch ein Weihnachtskonzert gibt – Köln kann wirklich nur Karneval, sogar zu Weihnachten. Und man kann da echt nirgendwo hingehen, ohne das ganze Jahr mit Karnevalsmusik zugedröhnt zu werden (ob beim Sport, im Restaurant oder sonstwo). Ich musste sehr zustimmend nicken über die Köln-Kritik des Comedian Serdar Somoncu, den ich eigentlich so gar nicht mag – hier ist der Bericht aus dem Kölner Stadtanzeiger vom vergangenen Montag und die vorletzten beiden Antworten bringen wirklich vieles auf den Punkt, was der Kölner aber nicht wahrhaben will …

🏆 «Stolz»
… mich nicht verbiegen zu lassen, konsequent zu sein und inzwischen auch mal „nein“ sagen zu können.

💳 «Gekauft»
… gibt es das?! Ich habe wirklich nichts gekauft diese Woche, aber im Januar kommen ja auch wieder etwas größere Ausgaben wie Kfz.-Versicherung usw. und der Dezember war insgesamt jetzt schon teuer genug.

Veras Weekly – eine extrem emotionale 48. KW :-(

📝 «Geplant»
… eine kleine Kaffee- und Kuchen-Runde zu meinem Geburtstag mit meinen Berliner Herzensmenschen zu machen.
… in ein Konzert von Foreigner 2017 zu gehen *freu* – damit stehen bereits 4 ganz tolle Konzert-Termine 2017 fest – ich hoffe aber auch noch auf ein Konzert von Nena (und auf Paul McCartney hoffe ich eh jedes Jahr) – und „Die Prinzen“ wollten wir auch live sehen ❤

📚 «Gelesen»
… da ich diese Woche einfach nicht den Kopf frei hatte zum Lesen, immer noch „Hasen feiern kein Weihnachten“ von Anne Blum, was mir aber bisher ganz gut gefällt und ich bin zur Hälfte durch.

😊 «Gefreut»
… als Mary am Donnerstag-Abend nach mehr als 3 Tagen Futtverweigerung – inkl. Tierarzt-Besuch, Infusionen, Zwangsernährung mit Aufbaukost per Spritze in die Schnauze usw. wieder selbstständig am Futternapf gefressen hat. Für sie war das echt fatal, weil sie aufgrund ihres hohen Alters und ihrer Schilddrüsenerkrankung sowieso schon sehr dünn ist und jetzt noch mehr abgenommen hat. Erstaunlich, dass da alle Blutwerte in Ordnung waren. Sie bekommt jetzt noch ein Aufbau-Tonikum und wir hoffen so sehr, dass sie wenigstens wieder ein bisschen zunimmt und sie noch längere Zeit an unserer aller Seite bleibt.

😳 «Überrascht»
… und dankbar für die Anteilnahme an den Geschehnissen der letzten Woche – so viel Zuspruch hat gut getan und es ist schön, Freunde zu haben, die sowohl in guten als auch in schlechten Zeiten Teil meines Lebens sind. DANKE ❤

😢 «Traurig»
… dass es Mary und Joelle letzte Woche so schlecht ging und es so schien, als hätten sich beide aufgegeben, weil sie mit unserem kleinen Neuzugang nicht klargekommen sind. Die Futterverweigerung kam von beiden Katzen, aber Joelle ist so ein Wonneproppen, dass sie das nicht gleich umhaut. Wir haben mit Mary die Nacht von Montag auf Dienstag verbracht und ihr immer wieder Wasser eingeflößt. Wir dachten wirklich, wir müssten Abschied nehmen und haben viel geweint in dieser Nacht und waren dann Dienstag früh direkt mit ihr bei unserer Tierärztin. Es war auch gut, dass wir – obwohl die Tierärztin auch Hausbesuche macht – hingefahren sind, denn die Behandlung, die Mary dort bekommen hat, hätte sie hier zu Hause nicht bekommen können.

😡 «Geärgert»
… dass mich immer noch Albträume quälen die mit den Ereignissen von vor 3 bzw. 4 J. zusammenhängen. Auslöser war ein Brief ohne Absender, an mich im Büro adressiert und ich habe direkt eine Panik-Attacke bekommen. Obwohl er „nur“ von der lieben Mutter eines unserer Studies war, mit der ich neulich so nett telefoniert hatte, kamen gleich die Ereignisse von damals wieder hoch, wo mich eine geisteskranke Psychopathin gestalkt hat (die meisten wissen ja noch, wer das ist) und mir monatelang immer wieder und wieder anonyme Beleidigungen auf alle Kanäle (Büro, privat, Blog, Social Media) geschickt hat. Zum Glück konnte sie damals durch ihre IP-Adresse überführt werden. Aber vielleicht hat mich das auch so runtergezogen, weil ich letzte Woche eh total durch den Wind war wegen der Katzen. Mich hat das so viel Kraft gekostet und ich bin total ausgelaugt und muss noch 2,5 Wo. arbeiten bis zum Urlaub.

🍴«Gegessen»
… vor lauter Stress hat mir der Appetit letzte Woche gefehlt und ich habe fast nie gefrühstückt. Montag habe ich nur mittags in der Uni-Caféteria gegessen (Leberkäse mit Spiegelei und Erbsenpüree); Dienstag waren wir nach dem Tierarzt-Besuch im „Benedict“ in der Uhlandstraße und haben sensationell gute Eggs Benedict gegessen – ab Januar kann man dort 24 Std. tägl. frühstücken (derzeit nur bis 15 Uhr) – tolles Lokal; Mittwoch haben wir abends indisch (Butter Chicken & Garlic Naan) bestellt; Donnerstag gab es Döner; Freitag habe ich meinen heißgeliebten Paprika-Hackfleisch-Schmortopf mit Salzkartoffeln gekocht; gestern haben wir eine ganz tolle Lachs-Spinat-Lasagne gemacht und heute gibt es mal wieder TK-Pizza Ristorante Tonno (für den Mann Hawaii).

👂«Gehört»
… tolle Weihnachtslieder im Radio, die Jahr für Jahr in dieser Zeit immer wieder ein Stück Glück sind 😉

💻 «Gemailt»
… mit meinen Berliner Herzensmenschen, mit Marion T., meinen Kolleginnen und noch so einigen mehr.

👀 «Gesehen»
… immer noch keine Weihnachtsmärkte – aber ein Weihnachtsmarkt-Besuch mit lieben Kölner Freunden am 23.12. steht an.

💖 «Geknuddelt»
… den Mann und alle 3 Katzen – besonders viel natürlich unser Sorgenkind Mary.

💭 «Gedacht»
… bin immer noch so zart besaitet.
… der kleine Toni wird jetzt immer selbstbewusster – wir haben gestern mal probiert ihm die Worte „nein“ und „nicht“ in Verbindung mit dem Laptop-Kabel näherzubringen (was ja bei Joelle schon nicht so ganz geklappt hat in den letzten 5 J.). – er wird jetzt ein wenig rüpelhafter und fängt an Grenzen auszutesten.
… wie konnte ich so schusselig sein? Da werde ich von Hugendubel (wo ich letzte Woche online bestellt hatte) angeschrieben, wie ich dazu käme, den Rechnungsbetrag um 60 Cent zu kürzen; ich sollte mich deswegen sofort mit deren Buchhaltung in Verbindung setzen. Tja, wie komme ich dazu – habe ich mich dann auch gefragt – anstatt 19,98 einfach 19,38 € zu lesen und dann auch nur diesen Betrag zu überweisen?! Beschämt habe ich dann gestern schnell die noch fehlenden 0,60 € überwiesen 😉

🏆 «Stolz»
… diese Woche auf gar nichts.

💳 «Gekauft»
… Medikamente für Mary, Großeinkauf bei dm, Online-Bestellung bei Tchibo (ein paar bequeme Klamotten für Schlampi-Tage zu Hause) – das war es.