Veras Weekly – der Alltag hat uns wieder in der 32. KW – wenn auch mit reduziertem Tempo ;-)

📝 «Geplant»
… Friseur-Termin in der neuen Woche, um die kaputten, knotigen Haarspitzen kĂŒrzen zu lassen.
… mich in den nĂ€chsten Wochen (Semesterferien) endlich um meinen orthopĂ€disch-ergonomischen BĂŒrostuhl zu kĂŒmmern und die Anbieter hier in Berlin abzuklappern, damit mein Arbeitgeber diesen BĂŒrostuhl dann bestellen kann – dann ist meine neue BĂŒro-Einrichtung komplett. Vorher muss ich noch ein Vorlesungsverzeichnis erstellen.

đŸ“šÂ Â«Gelesen»
… heute fange ich an mit „Komm in meine Arme“ von Sabine Zett, deren Humor mich in ihrem letzten Buch auch schon total begeistern konnte – und mit dem Kurzgeschichten-eBook „WellenkĂŒsse und Sommerfunkeln“ bin ich nun auch fast fertig (d. h. diese Woche folgt sowohl dazu eine Rezension als auch zu „Sommer in St. Ives“ von Anne Sanders).

😊 «Gefreut»
… ĂŒber einen netten Freitag-Vormittag mit Chefin und Kolleginnen, die ja in einem anderen DienstgebĂ€ude sitzen. Bin immer wieder froh, dort gelandet zu sein in diesem netten Kollegenkreis. Nachdem ich meinen Urlaub bereits hinter mir habe, hat der Großteil des Kollegenkreises ihn gerade erst vor sich. Aber wir haben beschlossen im September nochmal 1 Woche Urlaub zu nehmen und stattdessen den Urlaub im Dezember etwas zu verkĂŒrzen – und natĂŒrlich im nĂ€chsten Jahr mit den Urlaubstagen besser zu haushalten, aber dann steht ja auch kein Umzug mehr an 😉
… dass es der alten Mary-Katze mittlerweile wieder so gut geht, dass sie eigenstĂ€ndig einen nĂ€chtlichen Weckdienst vor unserer SchlafzimmertĂŒre ĂŒbernimmt mit Scharren und Miauen – allerdings genau zu dem Zeitpunkt, wo Joelle dann endlich mal auf dem Kratzbaum liegt und schlĂ€ft 😉

đŸ˜łÂ Â«Ăœberrascht»
… bin ich gerade mal wieder, weil hier in meinem Arbeitszimmer meine alte Mary-Katze gerade mal wieder schnarcht wie ein betrunkener Bauarbeiter 😉 – unglaublich, dass aus einer 4 kg-Katze etwa die gleichen Töne kommen wie aus einem 100 kg-Kerl 😉 ….

đŸ˜ąÂ Â«Traurig»
… dass mich nach den schlimmen persönlichen Ereignissen vom Mai 2013 (und davor) auch heute noch ab und zu AlbtrĂ€ume quĂ€len – so auch jetzt wieder zwei NĂ€chte in Folge, das ist sehr krĂ€ftezehrend, vor Allem wenn man danach morgens fit und frisch im BĂŒro erwartet wird. Wenigstens bin ich jetzt schon ĂŒber 2 J. frei von schweren DepressionsschĂŒben – das wĂ€re ich in Köln ganz sicher nicht gewesen.
… weil ich gerade gehört habe, dass es zwei lieben Freundinnen gerade nicht gut geht – und die eine hat wirklich innerhalb des letzten Jahres mehr Kummer abbekommen, als manche Menschen im ganzen Leben. Das Leben ist so ungerecht – immer trifft es die falschen Personen. Man wĂŒnscht sich einfach, man könnte etwas von der Last, die diese Freundinnen gerade tragen, abnehmen …

😡 «GeĂ€rgert»
…Â ĂŒber die nĂ€chtlichen illegalen Autorennen und Profilierungsfahrten von dummen, jungen Typen auf Berlins Straßen, bei denen immer wieder Unbeteiligte in Gefahr gebracht werden. Wir bekommen das gerade fast jede Nacht mit, weil keine 100 m Luftlinie entfernt eine 6-spurige Straße entlang lĂ€uft, auf der solche Rennen stattfinden. Im Übrigen frage ich mich eh, wie so junge Kerle von 22 J. an nagelneue Luxus-Autos in der Preiskategorie um die 80.000 € kommen?! Wahrscheinlich nicht mit ehrlicher Arbeit. Hatte ein sehr nettes Telefonat mit einem Ur-Berliner Polizisten deswegen, die hier in der Ecke jetzt noch mehr kontrollieren wollen.
… dass meine beiden Rezensionsexemplare von „Familie der geflĂŒgelten Tiger“ von Paula FĂŒrstenberg und „Meine Mutter, ihre Katze und der Staubsauger – ein Unruhezustand in 33 Geschichten“ von Wladimir Kaminer noch nicht angekommen sind.

đŸŽÂ«Gegessen»
… diese Woche mal nach langer Zeit wieder KĂ€sespĂ€tzle im „AlpenstĂŒckle“ – die besten und leckersten, die ich kenne; dann mal was aus Asia-Imbiss hier in der Mall und was von McDonalds; einen Tag gab es FischstĂ€bchen und Schlemmerfilet Bordelaise mit selbstgemachtem KartoffelpĂŒree und Gurkensalat; Freitag gab es gebratene schwĂ€bische Maultaschen mit RĂŒhrei und am gestrigen Samstag wieder die weltbesten Schmorgurken mit Salzkartoffeln. Was es heute gibt, ist noch offen …

đŸ‘‚Â«Gehört»
… tagsĂŒber wieder im BĂŒro Radio Berlin 88,8 vom RBB – mich mag die Radio- und TV-Sender des RBB sehr.

đŸ’» «Gemailt»
… erstmal die aufgelaufenen dienstlichen Mails im BĂŒro aufgearbeitet – hielt sich zum GlĂŒck in Grenzen – und dann auch endlich mal ein wenig privat (mit Marion, Silke, Anke so ein bisschen).

👀 «Gesehen»
… gestern 3 Folgen „Gilmore Girls“ auf DVD (bin nun mit der 1. Staffel durch) und gestern Abend tolle Dokus auf Phoenix ĂŒber die Geschichte Berlins.

💖 «Geknuddelt»
… unsere beiden Schnuffilinchen natĂŒrlich 😉

đŸ’­Â Â«Gedacht»
… wie gut mir diese radikale VerĂ€nderung mit dem Umzug nach Berlin getan hat 🙂 – in jederlei Hinsicht. Ich war ja auch nie wirklich Kölnerin – im Herzen bin ich schon immer Berlinerin gewesen. Die Kölner finden sich, ihre Stadt, den Karneval, ihre Vereine etc. so toll und befinden sich in einem Zustand stetigen Lokalpatriotismus und stĂ€ndiger SelbstbeweihrĂ€ucherung – und dennoch sind mir noch nie so viele unzufriedene, unglĂŒckliche Menschen aufgefallen wie in Köln, die aber dieses UnglĂŒcklichsein und diese Unzufriedenheit ebenso zelebrieren (jammern auf höchstem Niveau), wie ihren Lokalpatriotismus. Sie sind lieber unglĂŒcklich, als Nicht-Kölner zu sein. FĂŒr den Rest meines Lebens möchte ich jetzt glĂŒcklich sein und dieser Wunsch war mit einem Leben in Köln fĂŒr mich schon lange nicht mehr kompatibel. Ich kann nur einfach die Menschen nicht verstehen, die lieber unglĂŒcklich sind oder mit tausend Kompromissen leben oder darauf warten, dass sich alle Menschen um sie herum Ă€ndern (was sowieso nie passieren wird), anstatt etwas an sich selbst, am eigenen Leben und am Umfeld zu Ă€ndern.
… wie froh ich bin, dass ich einen Job habe, in dem ich mich bekleidungstechnisch nicht „verkleiden“ muss – ich kann mit Jeans und Sneakers ins BĂŒro kommen und mich wohl fĂŒhlen. FĂŒr mich wĂ€re es der Horror, mit KostĂŒmchen und Pumps zur Arbeit zu gehen.

đŸ†Â Â«Stolz»
… dass ich mich nicht verbiegen lasse und mir selbst treu bleibe 🙂

💳 «Gekauft»
… noch eine Boyfriend-Jeans (hĂ€tte mir in den 80er Jahren mal jemand gesagt, dass ich die 30 J. spĂ€ter nochmal trage, hĂ€tte ich gelacht) und 2 T-Shirts bei H&M (ich liebe Flamingos – und wenn irgendwo ein Flamingo drauf ist, muss ich es haben – so auch diese T-Shirts) sowie einen Mantel fĂŒr den Herbst bei BonPrix. Nun werde ich den Klamottenkauf mal ein wenig zurĂŒckschrauben – ich war da wĂ€hrend meines Urlaubs doch ein wenig im Klamotten-Kaufrausch. Eine neue Brille brauche ich ja auch noch in KĂŒrze. Außerdem kĂ€mpfe ich noch mit mir, welche BĂŒcher ich im September wirklich kaufen soll – ich habe nĂ€mlich vier Must-Haves auf der Liste: „Liebe, Zimt und Zucker“ von Julia Hanel, „Dein perfektes Jahr“ von Charlotte Lucas (aka Wiebke Lorenz), „Nora und die Novemberrosen“ von Tania KrĂ€tschmar und „Ich hab Zeit, was hast Du? Mit dem Goggomobil auf der Suche nach dem entschleunigten Leben“ von Bianca SchĂ€b. Ich vermute, es werden wohl doch alle vier. Ist ja nicht so, dass ich nicht genĂŒgend Lesestoff habe 😉 …

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Ein Kommentar zu “Veras Weekly – der Alltag hat uns wieder in der 32. KW – wenn auch mit reduziertem Tempo ;-)

  1. Vielen lieben Dank fĂŒr deine wöchentlichen RĂŒckblicke. Ich lese sie immer, aber heute schreib ich endlich mal einen Kommentar, sofern WordPress mich lĂ€sst 😩
    Gesehen: gestern Abend tolle Dokus auf Phoenix ĂŒber die Geschichte Berlins *** lach*** wir auch……… ich mußte es einfach sehen, denn mir geht es wie dir: Im Herzen bin ich Berlinerin. Allerdings meine Mutter ist waschechte Berlinerin, nur „leider“ nach Niedersachsen ausgewandert und dort geheiratet. Sie war ansich auf dem Weg nach Hamburg und von dort wollte sie nach Australien *hehehe, war wohl nix. Manchmal schlĂ€gt die Liebe ganz schnell zu.
    Ach das nur so nebenbei.
    Ich wĂŒnsch dir eine schöne Woche
    Liebe GrĂŒĂŸe Hanne

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