Veras Weekly – eine ziemlich langweilige und noch dazu heiße 34. KW :-)

📝 «Geplant»
… gerade irgendwie gar nichts – die Hitze lädt nicht zum Planen ein, obwohl wir eigentlich schauen wollten, was ob wir nochmal kurz verreisen, wenn wir wieder Urlaub haben 😉

📚 «Gelesen»
… derzeit lese ich wieder zwei Bücher parallel: „Meine Mutter, ihre Katze und der Staubsauger – ein Unruhezustand in 33 Geschichten“ von Wladimir Kaminer, wobei ich nach wenigen Seiten schon einige Male kräftig lachen musste, und „Fünf am Meer“ von Emma Sternberg.

😊 «Gefreut»
… über eine kurzfristige Einladung zum Geburtstagsfrühstück einer lieben Kollegin im anderen Dienstgebäude – das war wirklich ein netter Vormittag.

😳 «Überrascht»
… über Komplimente für ein Foto, das ich jetzt gar nicht für so toll gehalten habe.
… dass das Mückenschutz-Spray von dm, mir ruhige Nächte beschert hat und mich die Mücken wenigstens im Schlaf in Ruhe lassen, außerdem kühlt es bei der Hitze super gut auf der Haut (sehr angenehm vor dem Schlafengehen).

😢 «Traurig»
… natürlich wegen des schweren Erdbebens in Italien. Ich denke immer wieder, dass wir es mehr zu schätzen wissen sollten, dass wir hier so verhältnismäßig sicher und friedlich – ohne Krieg, Natur- und Umweltkatastrophen (wie Erdbeben, Waldbrände, Vulkanausbrüche, Atomkatastrophen usw.), bei guter medizinischer Versorgung, ohne Lebensmittelengpässe, also ohne Hunger usw. – leben dürfen.

😡 «Geärgert»
… über ein demoliertes Rezensionsexemplar des Verlags Kiepenheuer & Witsch (KiWi) in Köln des Buches „Familie der geflügelten Tiger“ von Paula Fürstenberg. Das eigentlich zugesagte Exemplar ist gar nicht angekommen und auf dem Ersatz-Exemplar hat deutlich sichtbar jemand versucht einen Aufkleber abzupulen, was leider dem Cover des Umschlags gar nicht gut getan hat. Auch, wenn es gratis ist, finde ich es schon traurig, dass bei einem Verlag so mit Büchern umgegangen wird.
… über die grausige Hitzewelle seit Mitte dieser Woche – ab 32°C aufwärts. Das ist überhaupt nicht mein Wetter: Dauerkopfschmerzen, geschwollene Füße – da gehe ich, außer zur Arbeit, auch nicht weiter vor die Türe – bin froh, wenn es wieder kühler wird. Für mich und meinen Kreislauf ist das Höllen-Wetter.

🍴«Gegessen»
… wir waren auch diese Woche mal wieder nicht so kochfreudig – kein Wunder, bei der Hitze, die sich seit Mitte der Woche hier in Berlin breit gemacht hat: Einmal haben wir Burger bei „Jim Block“ geholt und einmal etwas beim Asia-Imbiss hier in den Arkaden. Dann haben wir an einem Tag gebratenes Lachsfilet mit Kräuterbutter und dazu Feldsalat mit Bacon-Bits, Pinienkernen und mein selbst kreiertes Honig-Senf-Orangen-Joghurtdressing gemacht; an einem anderen Tag gab es Pellkartoffeln mit Kräuterquark und Leinöl (aus dem Spreewald); gestern unseren großen gemischten Salat (u. a. mit ganz viel Avocado) und dazu Kräuterbutter-Baguette; heute gibt es Tomaten mit Mozzarella und Basilikum mit gutem Olivenöl und Balsamico-Crema.

👂«Gehört»
… auf der Arbeit viel klassische Musik, weil es auch während der Semesterferien, fleißige Studenten gibt, die in der Uni proben – ich liebe das, wenn man durch Flure läuft und von überall her klassische Musik ertönt.

💻 «Gemailt»
… mit meiner liebsten Anke in Plauen, der allerbesten Ex-Kollegin Miri in Köln, unser lieben Jette in Leipzig, die in Köln auch unsere Catsitterin war, meiner langjährigen Freundin Sue in Innsbruck (seit 1985) und mit Ute in Hessen (die ich auch schon seit 1998 kenne) und noch mit ein paar anderen via Kommentarfunktion. Und ich freue mich, dass mir mein Lieblingsprof. immer wieder so süße Katzenvideos via Facebook schickt 🙂

👀 «Gesehen»
… natürlich wieder die „Gilmore Girls“ auf DVD und gestern Abend ein kleines Club-Konzert von Rick Astley (Held meiner Jugend 1987/88), das im Mai in Berlin stattfand und von dem ich viel zu spät erfahren habe. Einfach toll, dass er immer noch die gleiche Stimme hat wie damals. Ich muss allerdings gestehen, dass ich ihn tatsächlich 2009 schon mal live in einem Konzert der TV-Show „Hit Giganten – Stars der 80er“ in der Dortmunder Westfalenhalle gesehen habe, damals war nur leider die Akustik bei allen dort auftretenden Stars ziemlich mies (Cutting Crew, Paul Young, Howard Jones, Nik Kershaw, T’Pau, Kid Creole & the Coconuts usw.).

💖 «Geknuddelt»
… die beiden Best-Plüschis ever ❤

💭 «Gedacht»
… dass es hoffentlich bald ein Gewitter gibt und sich abkühlt – ich hoffe sehr darauf, dass das in den nächsten Stunden hier in Berlin passiert.

🏆 «Stolz»
… auf einen unserer Musical-Studenten, der gerade seinen Abschluss gemacht hat und heute nach New York aufgebrochen ist, wo er mit einem Stipendium nun noch 3 J. lang Musik studieren wird. Fabi – ich gönn es Dir von ganzen Herzen, dass Du in der tollsten Stadt der Welt die Möglichkeit hast, Deinen Traum zu verwirklichen. Wie ich Dir schon geschrieben habe – immer dran denken: „If I can make it there, I’ll make it everywhere …“ – Du schaffst das ganz sicher! Ganz viel Erfolg – vielleicht dann sogar in den Broadway Theatres ❤

💳 «Gekauft»
… habe mir in den letzten Wochen drei neue Tassen gekauft: eine mit einem Loriot-Mops, eine mit Snoopy und eine weitere mit Eulen drauf. Dann habe ich eine Bestellung bei Clinique aufgegeben mit einem meiner Lieblingsparfüms „Happy in bloom“ – das gibt es nur alle paar Jahre und auch nicht überall, daher habe ich es direkt beim Hersteller bestellt, um sicherzugehen, dass es keine Fälschung ist und, weil ich 15% Rabatt hatte, war es auch noch besonders günstig. Heute muss ich mir noch bei Douglas meine Haarpflege bestellen (die es nur dort gibt) – auch mit 10% Rabatt. Und ansonsten tatsächlich nichts – keine Bücher – also zumindest nicht direkt, nur bei Hugendubel vorbestellt, aber dazu mehr, wenn die Bücher da sind 😉

Rezension: Sabine Zett – „Komm in meine Arme“

imageFakten:
Taschenbuch, Blanvalet, erschienen: 16.05.2016, 320 Seiten, 8,99€

Autorin:
Sabine Zett wurde im Jahr 1967 in Westfalen geboren, wo sie auch aufwuchs und erste Schritte in die schreibende Zunft unternahm. Schon während ihrer Schulzeit schrieb sie wahnsinnig gerne und veröffentlichte erste Artikel bei einer örtlichen Tageszeitung, bei der sie nach dem Abitur dann auch ein Volontariat absolvierte. Sie war dann einige Zeit journalistisch tätig in unterschiedlichen Redaktionen – sowohl bei Print-Medien als auch beim Fernsehen. Nach der Geburt ihrer beiden Kinder arbeitete sie als freie Autorin und schrieb hier wirklich alles – Songtexte, Kolumnen, Fußballgeschichten, Drehbücher – vor Allem gewann sie aber Bekanntheit als Kinder- und Jugendbuchautorin und veröffentlichte in diesem Genre zahlreiche Bücher, die auch im Ausland verlegt wurden. Seit 2013 veröffentlichte sie drei Unterhaltungsromane bei Blanvalet: „Tausche Schwiegermutter gegen Goldfisch“, „In der Liebe und beim Bügeln ist alles erlaubt“ und jetzt „Komm in meine Arme“. Sie lebt mit ihrer Familie am Niederrhein

Handlung:
Helen ist Mitte 30 und alleinerziehende Mutter einer pubertierenden Tochter, außerdem gibt sie in der lokalen Tageszeitung für die Leserschaft den Kummerkasten-Onkel Dr. Gabriel. Als eine Leserin um Rat bittet, wie man sich einen Millionär angelt, wittert der Chefredakteur eine gute Story und beauftragt Helen in dieser Sache tatkräftig zu recherchieren und sich selbst auf die Suche nach einem heiratswilligen Millionär zu machen. Als „Belohnung“ winkt er mit der ersehnten festen Redakteursstelle. Unterstützt durch ihre hochschwangere Cousine versucht Helen über ein Tischkultur-Seminar, einen Golf-Kurs, ein Dinner bei einem reichen Kunden und Bekannten und einem Charity-Ball – vielleicht etwas halbherzig – Einblick in die Welt der betuchten Lokalprominenz zu bekommen. Aber auf der anderen Seite bedeutet ihre Tochter Ronja, die sich mit ihren 15 J. gerade schwer in der Pubertät befindet, einfach alles, deshalb hat sie sich auch fest vorgenommen, bei einem Problem, das vor Ort – nicht nur – Ronjas Schule betrifft, alle Hebel für eine Verbesserung zu bewegen. Aber seit wann hat ihre Tochter eigentlich lauter junge, nette und gut aussehende Lehrer?

Fazit:
Die Gestaltung des Covers ist mit viel Pastell, Pink und einem witzigen Plüschmonster auf einem Sofa macht sehr neugierig auf den Inhalt des Buches, auch wenn das Cover selbst mit der Story eigentlich wenig zu tun hat. Dennoch ist es ein Hingucker, zu dem man in der Buchhandlung direkt greift, weil man wissen will, was sich dahinter verbirgt. Es spricht durch die Gestaltung aber eher die weibliche Leserschaft an.
Die Geschichte umfasst insgesamt 16 Kapitel (+ Nachwort und Dank) auf rund 320 Seiten. Die Kapitel sind für meinen Geschmack ein wenig zu lang geraten, ich mag lieber kürzere Kapitel (der letzte Roman von Sabine Zett hatte 23 Kapitel bei fast gleicher Seitenzahl). Das Schriftbild ist angenehm und der Schreibstil wieder locker, äußerst humorvoll und mitreißend.
Bisher habe ich von der Autorin nur „In der Liebe und beim Bügeln ist alles erlaubt“, wozu ich ebenfalls eine Rezension verfasst habe, gelesen und das Buch hat mich damals restlos begeistert. Ihren 1. Frauen-Roman „Tausche Schwiegermutter gegen Goldfisch“ muss ich nun auch endlich mal lesen und von meinem SuB befreien.
Ich mag die witzige und realistische Art zu schreiben von Sabine Zett wirklich sehr. Hier hat sie wieder eine starke Frau mitten aus dem Leben als Protagonistin erschaffen, die genauso ihre Probleme hat, wie auch wir selbst. Ebenso hat sie die Nebencharaktere, wie z. B. Helens pubertierende Tochter Ronja, die nach aufregenden Erlebnissen hechelnde schwangere Cousine und noch weitere, wie aber auch Situationen – z. B. das Dinner bei der Bäckersfamilie Fontane (für deren Kundenzeitschrift Helen schreibt) – herrlich überzeichnet und zum Teil etwas skurril dargestellt, so dass man in Kombination mit den ulkigen Dialogen immer wieder lachen musste.
Aber sie greift auch aktuelle Themen auf, wie die prekäre Schultoiletten-Situation, von der kaum eine Schule in Deutschland nicht betroffen ist.
Sehr gefallen hat mir zum Einen das wunderbar überspitzte Geplänkel in der Jugendsprache mit Tochter Ronja. Da ja Sabine Zett selbst Kinder hat und aus ihren Jugendbüchern viel in Schulen liest (daher hat wahrscheinlich auch das Thema „Schultoiletten“ einen Platz im Buch), wird sie da vorab sicher „Studien am lebenden Objekt“ betrieben haben ;-). Zum Anderen fand ich gut, dass bei diesem Roman keine Liebesgeschichte im Vordergrund stand, sondern sich nur nebenher ergab. Der Autorin ist hier ein wunderbar lesenswerter Mix aus Familienroman, Unterhaltung, Liebe und aktuellen Themen gelungen – sehr entspannend zu lesen, für den ich auch wieder eine 5*****-Leseempfehlung ausspreche – auch, wenn mir der Vorgänger-Roman noch ein ganz klein wenig besser gefallen hat.

Ganz herzlichen Dank an Sabine Zett für die Überlassung dieses Rezensionsexemplares!

Veras Weekly – eine entspannte 33. KW :-)

📝 «Geplant»
… evtl. die Lesung des ARD-Korrespondenten Ingo Zamperoni im September bei Dussmann zu besuchen, der in einem Buch über seine Zeit in Washington berichtet und natürlich auch, endlich eine Lesung von Lea Streisand zu besuchen. Mal schauen, was Spätsommer und Herbst sonst noch so an Veranstaltungen bieten werden.

📚 «Gelesen»
… hab mehr als die Hälfte durch von „Komm in meine Arme“ von Sabine Zett – wieder sehr viel Humor im Spiel, gefällt mir. Ich habe gerade echt sooo viele tolle Bücher liegen.

😊 «Gefreut»
… über lieben Besuch in der Mittagspause von einer Kollegin einer anderen Fakultät – war richtig schön, mal so lange und ausgiebig zu quatschen – zumal es gerade eh sehr ruhig ist.
… dass mir der Friseur-Besuch am Dienstag so gut getan hat und meine Haare jetzt endlich wieder viel gesünder wirken, mehr Volumen haben und unkomplizierter zu pflegen sind (auch wenn sie dieses Mal so lang waren, wie noch nie).
… dass es eine gute Woche war – denn eine Woche ohne ARD-Brennpunkt ist eine gute Woche …

😳 «Überrascht»
… von so viel Lob nach meinem Friseur-Besuch – das tat ja mal sehr gut ❤

😢 «Traurig»
… dass eine andere liebe Kollegin einer anderen Fakultät im gleichen Hause im Oktober nach München ziehen wird, weil sie dort einen unbefristeten Arbeitsvertrag bekommt. Sehr schade, wenn aber auch verständlich 😦 – ich bin kann wirklich froh sein, direkt von Anfang an einen unbefristeten Vertrag bekommen zu haben, weil meine Vorgängerin in den Ruhestand gegangen ist.

😡 «Geärgert»
… über die zahlreichen Mückenstiche diese Woche. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich schon mal so viele Mückenstiche hatte, wie in diesem Jahr (etliche aufgekratzte Stiche an den Armen und Beinen). Und das Summen über einem, wenn man nachts verzweifelt versucht zu schlafen, ist auch grausig.
… Joellechens nächtliche Störungen. Wir hatten gehofft, dass liegt am Vollmond, aber in den letzten beiden Nächten war es nicht besser *grrr*

🍴«Gegessen»
… ich sag’s mal so: Wir waren entgegen unseren Gewohnheiten nicht sehr kochfreudig in der abgelaufenen Woche. Einen Tag haben wir gefüllte Pasta (mit Trüffel-Mascarpone- und Steinpilz-Creme) mit Tomaten-Basilikum-Sauce und viel Parmesan gemacht; an einem anderen Tag hat der Mann etwas von einem erstklassigen vietnamesischen Restaurant mitgebracht (die hier in Berlin sehr stark vertreten sind); Freitag waren wir im Thomas-Eck in Charlottenburg essen (der Mann Sauerbraten, ich Schnitzel mit Pfifferlingrahm); gestern haben wir Saltimbocca beim Italiener bestellt und heute gibt es griechische Backofenkartoffeln mit marinierten Schweinerückensteaks.

👂«Gehört»
… dass es ab Mitte kommender Woche nochmal richtig heiß werden soll – bis zu 35°C – absolut nicht meine Temperaturen.

💻 «Gemailt»
… mit Marion, Anke und Sue. Und in der neuen Woche habe ich mir fest vorgenommen, mich endlich mal wieder bei Jette und Ute mit längeren Mails zu melden.

👀 «Gesehen»
… gestern wieder 3 Folgen „Gilmore Girls“ auf DVD (Start der 2. Staffel) und gestern Abend „Rezept zum Verlieben“ mit Aaron Eckhart und Catherine-Zeta Jones – ein total schöner Film, den ich zwar auch auf DVD habe und jederzeit schauen könnte, aber Ihr wisst ja: ich und Aaron Eckhart 😉 …

💖 «Geknuddelt»
… gerade eben noch die beiden süßesten Katzen der Welt ❤

💭 «Gedacht»
… ob ich mir ein neues Fahrrad kaufen soll?! In einem Prospekt eines Berliner Zweiradhandels waren so tolle City-Bikes in exakt meinen Lieblingsfarben (mintgrün, lila und pink) und noch dazu recht günstig.
… dass ich heute mal einen besonders lieben Gruß an meine treue Wochenrückblick-Leserin Hanne loswerden möchte ❤ – ich freue mich immer sehr über ihre Kommentare und ihr Feedback – DANKE!

🏆 «Stolz»
… dass ich trotz meiner mehr als 44 J. noch so gut wie keine grauen Haare habe (wirklich nur einzelne) und mir und meinen Haaren somit auch noch weiterhin regelmäßiges Färben erspart bleibt. Fand die Friseurin auch sehr ungewöhnlich 😉
… dass ich gerade mit mir selbst so ziemlich im Reinen bin und einfach zufrieden und glücklich – tut richtig gut. Und dennoch immer die Sorge, wenn alles gut läuft, aus welcher Richtung die Keule geflogen kommt, die alles zerstört …

💳 «Gekauft»
… habe eine Online-Bestellung bei KIK mit 2 Jeans und 2 Oberteilen aufgegeben, dann hab ich drei meiner vier MustHave-Bücher für September bei Hugendubel vorbestellt: „Liebe, Zimt und Zucker“ von Julia Hanel, „Dein perfektes Jahr“ von Charlotte Lucas (aka Wiebke Lorenz), „Nora und die Novemberrosen“ von Tania Krätschmar. Bei „Ich hab Zeit, was hast Du? Mit dem Goggomobil auf der Suche nach dem entschleunigten Leben“ von Bianca Schäb bin ich mir noch nicht sicher. Der Mann und ich waren diese Woche 2x bei Thalia, wegen der Taschenbuchtage und weil wir zwei Gutscheine hatten, mit denen jeweils 10 Mängelexemplare nur 10€ kosteten. Ich hab mir die beiden ersten „Daringham Hall“-Bände von Kathryn Taylor und den Weihnachtsroman von Karen Swann mit dem Titel „Winterküsse im Schnee“ mitgenommen – die übrigen 17 Bücher zu 1€/Stück hat der Mann gekauft. Ansonsten kostet ein Mängelexemplar bei Thalia 3,99€, ab 3 Stück jeweils 2,99€ – und Hugendubel hat ebenfalls Taschenbuchtage mit 2,99€ pro Mängelexemplar (dort ist die Auswahl noch besser) – es liegen übrigens wieder ziemlich viele neuere Bücher auf dem Wühltisch.

Rezension: Gabriella Engelmann (Hrsg.) – „Wellenküsse und Sommerfunkeln – Geschichten in Sonnengelb und Meeresblau“

CoverFakten:
eBook, feelings by Droemer Knaur, erschienen: 01.04.2016, 366 Seiten, 8,99€
(das Buch soll im Frühjahr 2017 auch als Taschenbuch erscheinen)

Herausgeberin:
Gabriella Engelmann wurde 1966 in München geboren. Nach einer Ausbildung zur Buchhändlerin und blieb sie weiterhin in der Branche und war als Lektorin, Verlagsleiterin, Literatur-Scout und Autorin tätig. Sie schreibt sowohl Kinder- und Jugendbücher als auch Romane für Erwachsene. Hier sind besonders ihre „Insel“-Romane zu erwähnen, in denen man merkt, wie sehr sie den Norden Deutschlands liebt – auch ihr Jugendbuch „Sturmgeflüster“ spielt auf der Insel Sylt. Sie schrieb außerdem auch unter dem Pseudonym Rebecca Fischer und entwickelt Stoff für Fernsehverfilmungen. Mit ihren Kurzgeschichten ist sie selbst immer wieder in Anthologien vertreten.

In dieser Anthologie vertretene Autorinnen:
Gabriella Engelmann, Jana Voosen, Kirsten Rick, Adriana Popescu, Nina George, Nancy Salchow, Judith Kern, Silke Schütze, Iny Lorentz, Marie Matisek, Andrea Hackenberg, Sina Beerwald, Tania Krätschmar, Gisa Pauly, Sofie Cramer, Anneke Mohn, Ally Taylor, Antonia Michaelis, Jean Bagnol, Kerstin Hohlfeld, Britta Sabbag, Birgit Hasselbusch

Handlung:
22 sommerliche Kurzgeschichten ganz unterschiedlicher Genres von ganz verschiedenen deutschen Autorinnen

Fazit:
Das Cover suggeriert Strand, Urlaub, Sonne, Meer – genau dort, wo die meisten im Buch enthaltenen spielen und wo man diese Anthologie am besten liest: Im Strandkorb oder Liegestuhl, mit Blick aufs Wasser, im Urlaub 🙂
So unterschiedlich wie die 22 Autorinnen des Buches sind auch ihre hier vertretenen Geschichten: Man findet hier wirklich fast alle Genres (Unterhaltung, Liebesroman, History, Erotik, Krimi, Tiere) und viele Orte der Welt – besonders stark ist natürlich Norddeutschland vertreten.
Meiner Meinung nach eignen sich solche Anthologien sehr gut, um neue Autorinnen kennenzulernen – ich selbst bin durch solche Bände schon mehrfach auf  wirklich tolle Autorinnen (so damals auch auf Gabriella Engelmann) aufmerksam geworden und hab mir dann gleich mal ein ganzes Buch aus deren Feder gekauft.
Da die Geschichten ebenso unterschiedlich sind wie die Geschmäcker der Leserinnen, wird auch jeder seine eigenen Favoriten bei der Lektüre auswählen. Von den 22 Stories hatte ich 10 Favoriten, und zwar die Geschichten von: Gabriella Engelmann, Adriana Popescu, Nancy Salchow, Andrea Hackenberg, Tania Krätschmar, Sofie Cramer, Anneke Mohn, Kerstin Hohlfeld, Britta Sabbag und Birgit Hasselbusch – alle aus meinem Lieblingsgenres und am nächsten an meinem persönlichen Geschmack.
Ich gebe hier eine Leseempfehlung mit 4**** Sternen – ideale Urlaubslektüre für zwischendurch 🙂

 

Rezension: Anne Sanders – „Sommer in St. Ives“

imageFakten:
Taschenbuch (broschiert im Doppel-Umschlag), blanvalet Verlag (Random House), erschienen: 24.05.2016, 414 Seiten, 14,99€

Autorin:
Anne Sanders ist das Pseudonym einer deutschen Journalistin, die unter einem weiteren Pseudonym bereits erfolgreich eine Jugendbuch-Trilogie im Heyne-Verlag veröffentlicht hat. Sie wurde in Wuppertal – am gleichen Tag wie Jane Austen – geboren und lebt heute mit Mann und Katze in München. Bei einer eigenen Reise an die Küste Cornwalls verliebte sie sich so sehr in die Gegend, dass diese zum Handlungsort ihres Debütromans im Belletristik-Genre wurde.

Handlung:
Die 26jährige Lola Lessing aus München wird gemeinsam mit ihren Eltern, ihrer älteren Schwester Lynda und dem jüngeren Bruder Luca von Oma Elvira zu einem 6wöchigen Aufenthalt nach St. Ives in Cornwall eingeladen – dem Ort, an dem Elvira als junges Mädchen so glücklich war. Da sich der Todestag des geliebten Großvaters erstmalig jährt, ist die Familie auf Trost und Zuwendung eingestellt. Doch kaum angekommen, eröffnet die 74jährige Elvira ihrer Familie, dass sie am Ende der gemeinsamen Ferien dort ihre einzig große (Jugend-)Liebe, den Ex-Rockstar Sam Watson, heiraten wird. Dies stürzt die Familie in ungeahnte emotionale Turbulenzen, zumal offenbar jeder so seine eigenen Probleme als hochexplosives Sondergepäck mitgebracht hat. Und dann kreuzt auch noch der junge Architekt Chase Bellamy immer wieder Lolas Weg. Der stürmische Wind Cornwalls pustet nicht nur den Kopf frei bei Lolas chaotischer Familie, sondern offenbar auch ganz neue Wege …

Fazit:
Zuerst mal das Cover: Selten so ein wunderschönes Cover gesehen, das einem derart ins Auge springt. Maritime Deko in meinen heißgeliebten Pastell-Tönen auf einem weißen Holzregal an weißer Holzwand – hier ist auch gleich der maritime Bezug zur Küste Cornwalls hergestellt; und auch der lila glänzende Schriftzug des Titels fügt sich optimal in dem Ganzen ein – perfekt.
Die 414 Seiten verteilen sich auf 28 Kapitel + Epilog. Klingt erstmal viel, aber da das Schriftbild angenehm großzügig gehalten ist und die Leselänge der Kapitel auch gut eingeteilt ist, passt alles hervorragend. Lediglich das broschierte doppelte Paperback-Format ist ein wenig unhandlich, wenn man ein Buch immer in der Handtasche dabei hat.
Dieses Buch ist ein wirklich schöner Sommer-Roman, dessen Lektüre direkt Lust auf eine Reise nach Cornwall macht (wo ich seit Rosamunde Pilcher sowieso schon immer mal hin wollte). Zunächst erzählt hier die 26jährige Lola aus ihrem Leben, das natürlich unmittelbar mit dem Leben ihrer Großmutter Elvira verknüpft ist, deren Lebensgeschichte wir zum Einen natürlich ebenfalls in der Gegenwart erleben, aber auch durch Rückblicke in ihre Jugend in den 50er und 60er Jahren. Die ganze Story ist aufgrund neu entstehenden Familienkonstellation etwas rau und ungewöhnlich, aber sehr angenehm zu lesen. Dennoch vermisse ich ein wenig Tiefgang – ein paar Emotionen mehr hätten den Charakteren ganz gut getan, da manches nur oberflächlich erscheint und für eine Love-Story ein wenig zu kurz kommt.
Die Geschichte wirkt sehr gut recherchiert und gut lektoriert – keine störenden Fehler erkennbar, was nicht immer selbstverständlich ist.
Die Autorin hat St. Ives so wunderschön und plastisch beschrieben, dass man ihre Liebe zu dieser Gegend Großbritanniens beim Lesen spürt. Wenn man sich Fotos von diesem hübschen Fleckchen Erde im Internet anschaut, ist das nur zu gut verständlich.
Auch, wenn mich der Roman nicht 100%ig packen konnte, so war er doch sehr angenehm zu lesen und ein wirklich schönes Debüt der Autorin in diesem Genre. Nur schade, dass der Epilog teilweise etwas vage ist und noch Fragen offen lässt.
Ich habe das Buch gern gelesen und mich gut unterhalten damit gefühlt – daher eine 4****- Sterne-Leseempfehlung für diese schöne Geschichte.
Sicher nicht das letzte Buch der Autorin, das ich gelesen habe 🙂

Vielen Dank an blanvalet, für die freundliche Überlassung dieses Rezensionsexemplars!

Veras Weekly – der Alltag hat uns wieder in der 32. KW – wenn auch mit reduziertem Tempo ;-)

📝 «Geplant»
… Friseur-Termin in der neuen Woche, um die kaputten, knotigen Haarspitzen kürzen zu lassen.
… mich in den nächsten Wochen (Semesterferien) endlich um meinen orthopädisch-ergonomischen Bürostuhl zu kümmern und die Anbieter hier in Berlin abzuklappern, damit mein Arbeitgeber diesen Bürostuhl dann bestellen kann – dann ist meine neue Büro-Einrichtung komplett. Vorher muss ich noch ein Vorlesungsverzeichnis erstellen.

📚 «Gelesen»
… heute fange ich an mit „Komm in meine Arme“ von Sabine Zett, deren Humor mich in ihrem letzten Buch auch schon total begeistern konnte – und mit dem Kurzgeschichten-eBook „Wellenküsse und Sommerfunkeln“ bin ich nun auch fast fertig (d. h. diese Woche folgt sowohl dazu eine Rezension als auch zu „Sommer in St. Ives“ von Anne Sanders).

😊 «Gefreut»
… über einen netten Freitag-Vormittag mit Chefin und Kolleginnen, die ja in einem anderen Dienstgebäude sitzen. Bin immer wieder froh, dort gelandet zu sein in diesem netten Kollegenkreis. Nachdem ich meinen Urlaub bereits hinter mir habe, hat der Großteil des Kollegenkreises ihn gerade erst vor sich. Aber wir haben beschlossen im September nochmal 1 Woche Urlaub zu nehmen und stattdessen den Urlaub im Dezember etwas zu verkürzen – und natürlich im nächsten Jahr mit den Urlaubstagen besser zu haushalten, aber dann steht ja auch kein Umzug mehr an 😉
… dass es der alten Mary-Katze mittlerweile wieder so gut geht, dass sie eigenständig einen nächtlichen Weckdienst vor unserer Schlafzimmertüre übernimmt mit Scharren und Miauen – allerdings genau zu dem Zeitpunkt, wo Joelle dann endlich mal auf dem Kratzbaum liegt und schläft 😉

😳 «Überrascht»
… bin ich gerade mal wieder, weil hier in meinem Arbeitszimmer meine alte Mary-Katze gerade mal wieder schnarcht wie ein betrunkener Bauarbeiter 😉 – unglaublich, dass aus einer 4 kg-Katze etwa die gleichen Töne kommen wie aus einem 100 kg-Kerl 😉 ….

😢 «Traurig»
… dass mich nach den schlimmen persönlichen Ereignissen vom Mai 2013 (und davor) auch heute noch ab und zu Albträume quälen – so auch jetzt wieder zwei Nächte in Folge, das ist sehr kräftezehrend, vor Allem wenn man danach morgens fit und frisch im Büro erwartet wird. Wenigstens bin ich jetzt schon über 2 J. frei von schweren Depressionsschüben – das wäre ich in Köln ganz sicher nicht gewesen.
… weil ich gerade gehört habe, dass es zwei lieben Freundinnen gerade nicht gut geht – und die eine hat wirklich innerhalb des letzten Jahres mehr Kummer abbekommen, als manche Menschen im ganzen Leben. Das Leben ist so ungerecht – immer trifft es die falschen Personen. Man wünscht sich einfach, man könnte etwas von der Last, die diese Freundinnen gerade tragen, abnehmen …

😡 «Geärgert»
… über die nächtlichen illegalen Autorennen und Profilierungsfahrten von dummen, jungen Typen auf Berlins Straßen, bei denen immer wieder Unbeteiligte in Gefahr gebracht werden. Wir bekommen das gerade fast jede Nacht mit, weil keine 100 m Luftlinie entfernt eine 6-spurige Straße entlang läuft, auf der solche Rennen stattfinden. Im Übrigen frage ich mich eh, wie so junge Kerle von 22 J. an nagelneue Luxus-Autos in der Preiskategorie um die 80.000 € kommen?! Wahrscheinlich nicht mit ehrlicher Arbeit. Hatte ein sehr nettes Telefonat mit einem Ur-Berliner Polizisten deswegen, die hier in der Ecke jetzt noch mehr kontrollieren wollen.
… dass meine beiden Rezensionsexemplare von „Familie der geflügelten Tiger“ von Paula Fürstenberg und „Meine Mutter, ihre Katze und der Staubsauger – ein Unruhezustand in 33 Geschichten“ von Wladimir Kaminer noch nicht angekommen sind.

🍴«Gegessen»
… diese Woche mal nach langer Zeit wieder Käsespätzle im „Alpenstückle“ – die besten und leckersten, die ich kenne; dann mal was aus Asia-Imbiss hier in der Mall und was von McDonalds; einen Tag gab es Fischstäbchen und Schlemmerfilet Bordelaise mit selbstgemachtem Kartoffelpüree und Gurkensalat; Freitag gab es gebratene schwäbische Maultaschen mit Rührei und am gestrigen Samstag wieder die weltbesten Schmorgurken mit Salzkartoffeln. Was es heute gibt, ist noch offen …

👂«Gehört»
… tagsüber wieder im Büro Radio Berlin 88,8 vom RBB – mich mag die Radio- und TV-Sender des RBB sehr.

💻 «Gemailt»
… erstmal die aufgelaufenen dienstlichen Mails im Büro aufgearbeitet – hielt sich zum Glück in Grenzen – und dann auch endlich mal ein wenig privat (mit Marion, Silke, Anke so ein bisschen).

👀 «Gesehen»
… gestern 3 Folgen „Gilmore Girls“ auf DVD (bin nun mit der 1. Staffel durch) und gestern Abend tolle Dokus auf Phoenix über die Geschichte Berlins.

💖 «Geknuddelt»
… unsere beiden Schnuffilinchen natürlich 😉

💭 «Gedacht»
… wie gut mir diese radikale Veränderung mit dem Umzug nach Berlin getan hat 🙂 – in jederlei Hinsicht. Ich war ja auch nie wirklich Kölnerin – im Herzen bin ich schon immer Berlinerin gewesen. Die Kölner finden sich, ihre Stadt, den Karneval, ihre Vereine etc. so toll und befinden sich in einem Zustand stetigen Lokalpatriotismus und ständiger Selbstbeweihräucherung – und dennoch sind mir noch nie so viele unzufriedene, unglückliche Menschen aufgefallen wie in Köln, die aber dieses Unglücklichsein und diese Unzufriedenheit ebenso zelebrieren (jammern auf höchstem Niveau), wie ihren Lokalpatriotismus. Sie sind lieber unglücklich, als Nicht-Kölner zu sein. Für den Rest meines Lebens möchte ich jetzt glücklich sein und dieser Wunsch war mit einem Leben in Köln für mich schon lange nicht mehr kompatibel. Ich kann nur einfach die Menschen nicht verstehen, die lieber unglücklich sind oder mit tausend Kompromissen leben oder darauf warten, dass sich alle Menschen um sie herum ändern (was sowieso nie passieren wird), anstatt etwas an sich selbst, am eigenen Leben und am Umfeld zu ändern.
… wie froh ich bin, dass ich einen Job habe, in dem ich mich bekleidungstechnisch nicht „verkleiden“ muss – ich kann mit Jeans und Sneakers ins Büro kommen und mich wohl fühlen. Für mich wäre es der Horror, mit Kostümchen und Pumps zur Arbeit zu gehen.

🏆 «Stolz»
… dass ich mich nicht verbiegen lasse und mir selbst treu bleibe 🙂

💳 «Gekauft»
… noch eine Boyfriend-Jeans (hätte mir in den 80er Jahren mal jemand gesagt, dass ich die 30 J. später nochmal trage, hätte ich gelacht) und 2 T-Shirts bei H&M (ich liebe Flamingos – und wenn irgendwo ein Flamingo drauf ist, muss ich es haben – so auch diese T-Shirts) sowie einen Mantel für den Herbst bei BonPrix. Nun werde ich den Klamottenkauf mal ein wenig zurückschrauben – ich war da während meines Urlaubs doch ein wenig im Klamotten-Kaufrausch. Eine neue Brille brauche ich ja auch noch in Kürze. Außerdem kämpfe ich noch mit mir, welche Bücher ich im September wirklich kaufen soll – ich habe nämlich vier Must-Haves auf der Liste: „Liebe, Zimt und Zucker“ von Julia Hanel, „Dein perfektes Jahr“ von Charlotte Lucas (aka Wiebke Lorenz), „Nora und die Novemberrosen“ von Tania Krätschmar und „Ich hab Zeit, was hast Du? Mit dem Goggomobil auf der Suche nach dem entschleunigten Leben“ von Bianca Schäb. Ich vermute, es werden wohl doch alle vier. Ist ja nicht so, dass ich nicht genügend Lesestoff habe 😉 …

Veras Weekly – 31. KW – und schwupps, ist auch die 2. Urlaubswoche vorbei :-(

📝 «Geplant»
… erstmal gar nichts.

📚 «Gelesen»
… da wir viel unterwegs waren, habe ich wenig gelesen. Ich bin jeweils zur Hälfte durch mit „Sommer in St. Ives“ von Anne Sanders (vielleicht habe ich eine Leseflaute, denn so richtig gepackt hat mich der Roman noch nicht) und dem Kurzgeschichten-eBook „Wellenküsse und Sommerfunkeln“, mit sommerlichen Short-Stories deutscher Liebesroman-Autorinnen (wovon mir bis jetzt allerdings gerade mal zwei Geschichten wirklich gefallen haben – ich hoffe, da geht noch mehr).

😊 «Gefreut»
… dass wir so eine schöne Urlaubszeit hatten und die Mischung aus Unternehmungen und Relaxen genau gestimmt hat.
… am Mittwoch über einen Ausflug durch Charlottenburg: Zuerst waren wir im Stadtteilmuseum Charlottenburg und sind dann von dort aus durch eine Ecke unseres Kiezes spaziert, die wir noch gar nicht kannten und haben schöne Architektur und interessante Läden gefunden (dort war wohl in den 80er Jahren die Charlottenburger Hausbesetzer-Szene sehr aktiv) und eine tolle Eis-Manufaktur. Dann waren wir wiederum in einer ganz anderen Ecke von Charlottenburg (der Kiez ist sehr groß) und haben ein Café ausprobiert, was aber nicht annähernd so gut war, wie unser „Der Kuchenladen“ auf der Kantstraße 😉
… am Donnerstag haben wir den schon lange geplanten Ausflug an die Mecklenburger Seenplatte gemacht. Zuerst waren wir in Waren an der Müritz – wunderschönes und lebhaftes Städtchen, viel (Yacht-)Tourismus und sogar gleich 2 Buchhandlungen – hat uns sehr gut gefallen dort. Haben eine 2-Seen-Bootsfahrt gemacht. Später sind wir dann noch weiter gefahren nach Schloss Klink (ein Hotel) und nach Röbel, wo wir Fisch essen waren. War echt ein toller Tag! Ich bin immer wieder beeindruckt, was für landschaftlich wirklich wunderschöne Erholungsgebiete hier quasi in de Nähe sind – und bis an die Ostsee sind es auch nur 2 Stunden.

😳 «Überrascht»
… eher negativ, dass das Wetter in der 2. Urlaubswoche nur sehr durchwachsen war.

😢 «Traurig»
… und heute Abend sicher ganz schwermütig, weil unser Urlaub leider schon vorbei ist und uns morgen der Alltag wieder hat – dabei bin ich noch total erholungsbedürftig, aber vielleicht können wir im September nochmal ein paar Tage frei nehmen und dafür den Urlaub im Winter etwas verkürzen.
… wir haben am Mittwoch in einem Berliner Café eine magersüchtige junge Frau gesehen, die mit ihren besorgten Großeltern unterwegs war. Erst habe ich mich noch gefragt, ob sie vielleicht eine andere Erkrankung hat, aber während die Großeltern sie ermuntern wollten, Torten zu probieren, hat sie sich nur einen Espresso mit einem Eiswürfel drin bestellt. Den Eiswürfel hat sie gelutscht, den Espresso in den Blumenkasten neben sich gekippt und das Wasser zum Espresso noch getrunken. Sie hat sehr figurbetonte Kleidung getragen, so dass man sämtliche Knochen, die neben dem Stoff nur noch mit Haut bespannt waren, sehen konnte. Der Organismus wird da ganz sicher nicht mehr lange durchhalten, mal davon abgesehen, dass sie so eingefallen war und damit viel älter aussah, als sie wahrscheinlich wirklich war. Aber aus Erfahrung, die ich vor vielen Jahren mit einer Kollegin und auch einer Freundin gemacht habe, weiß ich, dass man da  leider vollkommen hilflos ist.
… über den Vandalismus der linksautonomen Szene hier in Berlin: Diese Woche wurde zum Einen bei einem Pflegedienst in Steglitz nachts fast die gesamte Fahrzeug-Flotte angezündet und in Schutt und Asche gelegt, so dass pflegebedürftige Personen nicht versorgt werden konnten; außerdem wurden bei einem anderen Pflegedienst in Karlshorst nachts die Reifen von 10 Fahrzeugen zerstochen und der Lack massiv beschädigt, außerdem wurde das Wahlkampf-Wohnmobil eines CDU-Politikers abgefackelt (das er normalerweise als Familien-Wohnmobil nutzt) in Spandau – einfach nur traurig und so sinnlos 😦 …

😡 «Geärgert»
… eigentlich wollte ich am Freitag eine neue Brille bei Fielmann bestellen. Leider war es so unglaublich voll, dass ich stundenlang hätte warten müssen. Zudem ist es gar nicht so einfach, eine Brille auszuwählen, die man den ganzen Tag trägt. Ich hatte ja bisher meine Brillen immer nach dem Aspekt ausgewählt, dass ich sie nur abends trage, wenn ich die Kontaktlinsen entfernt habe. Da ich aber seit einem Jahr keine Kontaktlinsen mehr trage (nachdem ich so häufig Bindehautentzündungen hatte), muss die Brille fürs Dauertragen schon mehr hermachen.

🍴«Gegessen»
… auf jeden Fall immer wieder Eis ;-). Montag haben wir auf der Waldbühne gesnackt (Currywurst, Pommes und Crêpe), Dienstag waren wir sehr gut Vietnamesisch auf der Kantstr. essen im „Viet-Frisch“, wo der Name wirklich Programm ist – alle Speisen mit frischen Zutaten frisch zubereitet werden (leider finde ich keine Website zum Verlinken); Mittwoch waren wir ja Torte essen und abends Nudeln beim Italiener hier in der Nähe; Donnerstag haben wir in Röbel Fisch gegessen; Freitag haben wir gekocht – ganz klassisch: Putenschnitzel, Erbsen & Möhren in Sauce Bearnaise und Salzkartoffeln mit Rahmsauce; Samstag gab es frische, selbst gemachte Lasagne; heute gibt es Tiefkühl-Pizza (für mich die Ristorante Tonno und für den Mann Hawaii – sowas muss auch mal sein).

👂«Gehört»
… und dabei live gesehen am Montag: Sting auf der Berliner Waldbühne! Sting stand schon länger auf der List der Musik-Legenden, die wir mal gern live sehen würden und nun war es soweit. Musikalisch gesehen ein wirklich unglaublich tolles Konzert, weil Sting ein Musiker ist, der ohne große Bühnenshow auskommt und alleine durch seine Musik beeindrucken kann – das sind mir eh die Allerliebsten. Im Vorprogramm ist Stings ältester Sohn Joe Sumner aufgetreten – sollte Sting mal die Stimme wegbleiben, so hat er durch seinen Sohn auf jeden Fall eine Sicherungskopie seiner Stimme – fast exakt gleich klingend. War wirklich ein tolles Konzert, nur schien es, als wurden deutlich mehr Tickets unter die Leute gebracht, als Platz vorhanden war – normalerweise fasst die Waldbühne 22.000 Besucher. Aber die Tickets wurden zu einem Einheitspreis mit freier Platzwahl angeboten (normalerweise werden sie aufgeteilt nach Blöcken verkauft in unterschiedlichen Preis-Kategorien) und die Leute saßen hier sogar in jedem Block noch auf den Treppen und standen in Umgängen – wahrscheinlich entgegen sämtlicher Sicherheitsbestimmungen.

💻 «Gemailt»
… in der vergangenen Woche so gut wie gar nicht, weil ich fast nur über Smartphone oder IPad online war und nicht gerne über die kleine Touchpad-Tastatur schreibe.

👀 «Gesehen»
… mal wieder die „Gilmore Girls“ auf DVD und einige tolle Dokus u. a. im RBB.

💖 «Geknuddelt»
… unsere beiden Knuddel-Katzen natürlich, die sich besonders gefreut haben, dass wir Urlaub hatten.

💭 «Gedacht»
… wie toll unsere Mary sich seit der Behandlung mit den Schilddrüsen-Tabletten wieder verändert hat: Sie hat zugenommen, wieder schönes Fell, ist jetzt auch wieder sehr gesprächig (ihre Stimme klingt wieder ganz normal) und hat sich sogar mit Joelle wieder den Weckdienst an unserer Schlafzimmertüre geteilt – einfach nur schön, dass die Therapie uns noch etwas Zeit miteinander schenkt.

🏆 «Stolz»
… dass ich offenbar endlich – nach vielen Kämpfen mit mir selbst – gelernt habe, mich trotz Übergewicht zu akzeptieren und anzunehmen wie ich bin und nicht mehr mit mir zu hadern. Habe irgendwie gerade ein bisschen neues Selbstbewusstsein getankt, wobei mir auch einige wunderbare Freundschaften geholfen haben.

💳 «Gekauft»
… meine Klamotten-Bestellungen von Sheego, H&M, BonPrix und Tchibo sind angekommen und ich habe dieses Mal einiges davon behalten – sehr schöne Sachen, wie ich finde (vor Allem viele Oberteile); zwei Kochzeitschriften (die neue „Chefkoch“ und „Mutti kocht am besten“) – sonst fällt mir jetzt nichts ein. Für September stehen allerdings wieder 4 Bücher als Must-Haves auf der Liste 😉