Veras Weekly – mit großen Schritten auf die Ferien zu in der 28. KW + Nachtrag

📝 «Geplant»
… was ich Kulinarisches zur Abschiedsfeier meines Lieblingsprofessors und einer weiteren sehr lieben Kollegin in den Ruhestand beitragen kann – nur soviel: ich habe wieder gebacken und hier duftet es allerköstlichst.

📚 «Gelesen»
… aktuell das Manuskript des Debüt-Romans einer meiner liebsten und besten Freundinnen – bin jetzt zur Hälfte durch und mache nebenher noch ein wenig Lektorat 😉 – sie schreibt wirklich toll, die Geschichte hat mich direkt gefangen genommen und ich wünsche ihr von Herzen, dass sie ganz großen Erfolg damit haben wird. Wenn alles in trockenen Tüchern ist, werde ich auf jeden Fall auch Werbung für ihr Buch machen. Besonders war für mich, dass ich mich im absoluten Blindflug in die Geschichte habe fallen lassen: Ich hatte weder eine Kurzbeschreibung noch sonst irgendwelche Infos über den Inhalt bzw. worauf die Geschichte hinauslaufen wird und bin sehr gespannt, womit mich der Schluss dann noch überraschen wird.

😊 «Gefreut»
… dass mein Mann meinen 8 J. alten MAC vorerst gerettet hat – seit er neuen RAM-Speicher eingebaut hat, ist der MAC bedeutend schneller.
… dass ein neues Anti-Stalking-Gesetz in Kraft tritt – wenn ich noch denke, was das bei mir vor ein paar Jahren für Folgen hatte und Schwierigkeiten gebracht hat bis auf den Arbeitsplatz, aber irgendwann war die Person dumm genug, elektronische Spuren zu hinterlassen, an die sie selbst nicht gedacht hat.

😳 «Überrascht»
… ich hätte niemals vermutet, dass man in der heutigen Zeit nochmal Angst haben muss, was für eine Welt da draußen gerade stattfindet, wenn man morgens aufwacht und wie die weiteren Entwicklungen sein werden. In meiner Kindheit und Jugend in den 80er Jahren bin ich zwar mit dem Wissen aufgewachsen, dass sowohl der russische als auch der amerikanische Präsident offenbar jederzeit dazu in der Lage sein können, eine Atombombe zu zünden, aber dennoch war das eher eine latente Bedrohung und lange nicht so greifbar wie solche Dinge wie Terrorismus (von dem offenbar jederzeit und überall Opfer werden kann), Fremdenfeindlichkeit gepaart mit Nationalismus und anderen radikalen Eigenschaften der heutigen Zeit.

😢 «Traurig»
… ganz sicher zu allererst über die Todesnachricht der Moderatorin Miriam Pielhau, die mit nur 41 J., nachdem der Krebs zum 3. Mal bei ihr ausgebrochen ist und dieses Mal wohl Metastasen in der Leber gestreut hatte, am 12.07. gestorben ist und eine kleine Tochter von 4 J. zurücklässt. Das hat mich so traurig und wütend gemacht – das Leben ist wirklich unfair! Sie hat ihrer Tochter ihre Krankheit verheimlicht. Meine narzisstische Mutter – mittlerweile 83jährig – hat mir seit meiner Grundschulzeit vorgegaukelt, sie sei todkrank und hat damit versucht mich zu manipulieren, Aufmerksamkeit und Mitleid zu erregen und ihren kranken Willen immer durchzusetzen; sie war übrigens nie ernsthaft krank und wird ganz sicher noch 100 J. alt, denn wer soll sonst für ihren Sohn kochen und ihm die Wäsche waschen. Hut ab vor solchen Müttern wie Miriam Pielhau und mein aufrichtiges Beileid für ihre Familie.
… am späten Donnerstag-Abend erstmal über die Amok-Fahrt mit einem LKW in Nizza bei den Feierlichkeiten des Nationalfeiertages – es haben sich die ersten Nachrichten darüber schon schlimm angehört, aber die wirklichen, grausamen Ausmaße wurden erst so nach und nach bekannt am nächsten Morgen.
… und erschrocken über die Ereignisse in der Türkei – zumal mein ehem. Kollege aus Köln seit Mittwoch in Istanbul weilt, wo er für 1/2 J. als Diplomat in der Deutschen Botschaft arbeiten wird. Er hat seine Freunde in Deutschland Freitag-Nacht via What’sApp und Facebook über die Ereignisse auf dem Laufenden gehalten. Momentan mag ich mir gar nicht vorstellen, dass es tatsächlich einen Staatspräsidenten geben kann, der zur Stärkung seiner eigenen Macht, den Tod von Hunderten von Menschen in Kauf nimmt – und vor allem will ich nicht, dass Deutschland diesen Staatspräsidenten als Verhandlungspartner betrachtet, der sogar davon spricht, die Todesstrafe wieder einführen zu wollen. Dieser Staatspräsident repräsentiert keine Demokratie, sondern eine Diktatur und gehört nicht in die heutige Zeit 😦 …
… NACHTRAG: Am späten Sonntag-Abend haben wir vom plötzlichen unerwarteten Tod eines lieben Eishockey-Freundes, der nur 62 J. alt wurde, erfahren. Wir sind immer noch total geschockt, kannten uns viele Jahre und uns verbinden viele gemeinsame Eishockey-Erlebnisse in Kanada – bei den Toronto Maple Leafs, dem World Cup of Hockey 2004 und in der Hockey Hall of Fame in Toronto, bei den Kölner Haien und bei Eishockey-WM-Spielen. Lieber Sigi, wir hatten so sehr gehofft, Dich nochmal bei einem Spiel der Haie hier in Berlin bei den Eisbären zu treffen und können es gar nicht glauben, Dich nie wieder zu treffen oder Deine Stimme zu hören! Wir rechnen Dir hoch an, dass Du den Eishockey-Nachwuchs, ganz besonders Fabian, so gefördert hast! Nur noch ein paar Jahre und Du hättest Deinen Ruhestand genießen und ganz viel Zeit in Deiner 2. Heimat Kanada verbringen können! Das Leben ist so unfair! Es gibt so viele widerliche Menschen, die das Leben anderer zerstört haben – warum holt man nicht die erstmal?! Wir sprechen allen, die Dir nahestanden unser aufrichtiges Beileid aus und wünschen den Trauernden ganz viel Kraft.

😡 «Geärgert»
… über einen allergischen Mückenstich am Oberarm am Freitag – hatte ich schon lange nicht mehr in diesem Ausmaß.

🍴«Gegessen»
… habe ich jetzt mal wieder alles nicht mehr so präsent. An einem Tag haben wir diese Woche Pizza geholt und einmal ganz schaurig, scharfes Thai-Food bestellt, dann haben wir Spaghetti Bolognese gemacht; das Leckerste überhaupt gab es gestern endlich mal wieder: das Brathuhn spanische Art mit Chorizo und Kartoffeln und Zitronen-Knoblauch-Petersilien-Gremolata nach Rezept von Jamie Oliver; heute gibt es Bresaola-Carpaccio mit Rucola, gutem Olivenöl und Balsaomico und frisch gehobeltem Parmesan.

👂«Gehört»
… dass es auf Rügen, wo wir in einigen Wochen sein werden, ein Bücher-Outlet gibt – yeah 🙂

💻 «Gemailt»
… diese Woche auch mal wieder privat: mit meiner Freundin und Herzensschwester Marion in Köln, meiner lieben Berliner Adoptivschwester Ivy, mit Bine in Duisburg, mit Jochen in Istanbul, mit Sue in Innsbruck, mit Ute in Hessen und einigen anderen via Kommentar-Funktion – nun fehlt mir nur noch meine Freundin Silke in Lohmar und ich hoffe, dass ich bald etwas von ihr höre und bei meiner Miri in Köln muss ich auch mal melden, bevor sie in den Mutterschutz geht.

👀 «Gesehen»
… endlich wieder ein paar Folgen „Gilmore Girls“ auf DVD – ich kann gar nicht oft genug betonen, wie sehr ich die Serie mag ❤

💖 «Geknuddelt»
… immer die Gleichen 😉 …

💭 «Gedacht»
… ganz viel über die verschiedensten Dinge, aber eigentlich besonders viel an meine Freundschaften, die mir alle so viel bedeuten – die Herzensmenschen, die mein Leben in Berlin noch lebenswerter machen (allen voran: Kerstin H., Ivy & ihre Familien); die alten Freundschaften in Köln, die Bestand haben, obwohl ich seit fast 3 J. in Berlin lebe und alle anderen Freundschaften, die in Deutschland und sonst wo noch verstreut sind. Viele davon haben schon so lange Bestand und die Freundschaften, die sich irgendwann erledigt haben, haben sich als nicht echt erwiesen – es wird mir auch nicht mehr passieren, dass ich für andere – von denen irgendwie nie was zurückkommt- jemals wieder den seelischen Mülleimer abgebe.
… wie angenehm das doch ist, wenn man wirklich alle Einkaufsmöglichkeiten direkt hier um die Ecke hat und nicht erst mit dem Auto irgendwohin zum Einkaufen muss. Für das Leben auf dem Land wäre ich irgendwie nicht geschaffen, hatte ich ja auch irgendwie lange genug.

🏆 «Stolz»
… auf meine Freundschaften ❤

💳 «Gekauft»
… 2 Sonderhefte des Tagesspiegel „Uckermark“ und „Mecklenburger Seenplatte“ – damit wir schon mal was für die arbeitsfreie Zeit planen können an Ausflügen; die neue Kochzeitschrift „In meiner Küche“ – und dabei vergessen mir auch noch die neue „Deli“-Ausgabe zu kaufen; die neue „myself“ und die neue „LAVIVA“ – außerdem das Buch „Wenn Du aus der Reihe tanzt, tanze ich mit“ von Pippa Wright und ein paar wenige Kleidungsstücke bei ASOS bestellt (einiges geht zurück, da ich eine zu große Größe gewählt habe – passt bei H&M, fällt aber bei ASOS um ein Vielfaches größer aus).

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