Veras Weekly – eine wundervolle erste Urlaubswoche in der 30. KW :-)

📝 «Geplant»
… nichts – wir haben Urlaub leben in den Tag hinein und entscheiden spontan, was wir machen. Mal sehen, was wir in der 2. Urlaubswoche noch so alles unternehmen werden.

📚 «Gelesen»
… ich habe nun endlich mit „Sommer in St. Ives“ von Anne Sanders angefangen, bin aber erst so ungefähr auf S. 80. Parallel dazu lese ich das Kurzgeschichten-eBook „Wellenküsse und Sommerfunkeln“, mit sommerlichen Short-Stories der Créme de la Créme der deutschen Liebesroman-Autorinnen.

😊 «Gefreut»
… dass wir so einen wunderschönen Kurz-Urlaub auf Rügen hatten – ausführlich habe ich dazu ja in einem separaten Blog-Beitrag berichtet.
… dass die Betreuung unserer Katzen während unserer Abwesenheit so optimal gelaufen ist und wir jetzt ganz sicher wieder öfter mal verreisen.
… dass wir so glücklich sind gerade und es uns so gut geht: Wir sind glücklich zusammen, unseren Katzen geht es beiden gut, wir haben beide Arbeit und eine tolle, sehr zentral gelegene Wohnung in unserem Lieblingskiez, sind beide bisher von ernsten Krankheiten verschont geblieben, gönnen uns immer mal wieder schöne Freizeit-Aktivitäten wie tolle Konzerte, die Reise nach Binz, Ausflüge, gutes Essen (was wir auch selbst ganz hervorragend zaubern können) und so einiges mehr – eigentlich gibt es gerade keinen Grund, über irgendwas zu meckern, weil es uns wirklich gut geht – das ruft jetzt sicher wieder irgendwelche Neider auf den Plan, die damit nicht klar kommen und und uns bzw. mir mein Glück nicht gönnen und mal wieder Intrigen spinnen werden …
… dass wir einen wundervollen Tagesausflug mit unseren lieben Freundin Kerstin und Thomi hatten – erst waren wir im Ziegeleipark Mildenberg und dann noch – leider viel zu kurz – in Templin (Papas Heimatort). Gerne wäre ich dort auch noch auf den Friedhof gegangen (meine Verwandten besuchen), an den Lübbesee gefahren und wäre noch länger dort durch den Ort auf den Pfaden meiner Jugend gebummelt – aber dort war ich sicher nicht zum letzten Mal, denn dort liegen ja auch meine Wurzeln – wir waren aber dort noch lecker Kuchen essen im „Templino“.

😳 «Überrascht»
… von gar nichts.

😢 «Traurig»
… über den ganzen Terror und Amok in der Welt – ich will da jetzt gar nicht mehr auf einzelne Ereignisse eingehen. Bedrückend finde ich vor Allem, dass man nirgendwo mehr sicher zu sein scheint. Wir haben auf Rügen gemerkt, wie gut es tut, sich einfach mal auszuklinken und manche negativen Ereignisse nicht noch am gleichen Abend, sondern erst am nächsten Vormittag zu erfahren.

😡 «Geärgert»
… auch über nichts – ich habe Urlaub und will mir den nicht vermiesen lassen.

🍴«Gegessen»
… auf Rügen auf jeden Fall sehr viel Fisch und Eis ;-), dann haben wir zu Hause Kartoffel-Möhren-Stampftopf und Bouletten gemacht, einen Tag haben wir Steaks bestellt und am gestrigen Samstag gab es mal wieder ein Rezept aus der Zeitschrift „Lecker“ (neueste Ausgabe): Pasta mit frischer Pfifferling-Schnittlauch-Rahmsauce mit Marsala verfeinert und gebratene Hähnchenbrustfilet – sehr köstlich. Heute machen wir Flammkuchen – mit Lachs und Frühlingszwiebeln bzw. mit Speck und Frühlingszwiebeln und mit Käse überbacken – yummie 🙂

👂«Gehört»
… diverse Radio-Sender in Mecklenburg-Vorpommern – aber keiner dabei, der uns so richtig gefallen hat.

💻 «Gemailt»
… mit meiner lieben Marion in Köln, die sich Sorgen gemacht hatte, ob wir was von den schweren Unwettern hier in Berlin abbekommen haben – aber zum Glück sind wir verschont geblieben.

👀 «Gesehen»
… mal wieder ein paar Folgen „Gilmore Girls“ – und danach ist die Welt immer ein Stück weit heller und schöner :-). Ich frage mich, was diese Serie so besonderes hat, was einen derart gefangen nimmt und bezaubert – aber irgendwas ganz spezielles ist es ❤

💖 «Geknuddelt»
… natürlich nach unserer Rückkehr ganz, ganz doll unsere Katzen. Joelle ist gerade besonders lieb und hat uns nachts jetzt schon 4x durchschlafen lassen. Mary ist sehr gesprächig gerade und holt sich abends ihre Knuddeleinheiten bei mir auf dem Sofa (das ist schon ein allabendliches Ritual geworden). Wenn ich aufhöre sie zu kraulen, legt sie ihre Pfote auf meinen Arm und robbt noch ein Stückchen näher an mich heran – das ist wirklich herzerwärmend.

💭 «Gedacht»
… dass es in der 2. Urlaubswoche hoffentlich nicht regnet – zumindest nicht dann, wann wir unterwegs sein werden.

🏆 «Stolz»
… dass ich über meinen Schatten gesprungen bin und verreist bin (ich tue mich ja immer ein wenig schwer, Katzen und Wohnung alleine zu lassen) – und es hat mir so richtig, richtig gut getan.

💳 «Gekauft»
… die neue Ausgabe der Zeitschrift „Lecker“ (Kunststück, die habe ich nämlich abonniert); eine neue Tasche in Sellin auf Rügen (nein, keine „Liebeskind“-Tasche, aber dennoch eine sehr schöne aus anthrazitfarbenem, groben Leinen-Stoff mit einem großen schwarzen Stern drauf); „Wie man ein Löwenmäulchen zähmt“ von Eva Lindbergh; Klamotten bestellt bei Sheego, BonPrix und Tchibo; in Templin ein Gläschen Sanddorn-Gelee (wollte ich immer mal probieren), einen Kühlschrank-Magneten und Waldmeister-Bonbons – der Mann hat auch eingekauft, ein paar tolle Schnäppchen-Bücher (die noch sehr aktuell sind) bei „Langer Blomqvist“ – eine Buchhandlung, in der fast alle Bücher 50% rabattiert sind.

Erholsamer Kurz-Urlaub in Binz/Rügen :-)

imageNachdem unsere letzte Reise tatsächlich schon 3 J. zurückliegt und mit Urlaub seinerzeit wenig zu tun hatte, weil wir damals unseren Umzug von Köln nach Berlin vorbereitet haben, haben wir nun erstmals wieder einen 3-tägigen Kurz-Urlaub gemacht. Es hat uns nach Binz auf Rügen geführt, wo wir zuletzt Ende der 90er bzw. ganz am Anfang der 2000er Jahre waren.

Allerwichtigste Voraussetzung für eine Reise war es für uns natürlich, eine professionelle und zuverlässige Katzenbetreuung zu haben, die unsere beiden Ladies 2x täglich zu Hause versorgt – als zusätzliches Handicap kommt ja noch die Schilddrüsenerkrankung unserer 15jährigen Maine Coon-Dame Mary hinzu, die 2x tägl. unterschiedliche Medikamente nehmen muss (deren Verabreichung alles andere als einfach ist); Joelle ist ja unkompliziert. Empfehlen können wir alle Katzenbesitzern für Berlin als Betreuung: „Mein Miezen Mobil“. Unsere Katzen wurden wirklich ganz liebevoll umsorgt, wir sind mit Fotos und Messages versorgt worden und waren immer bestens informiert, wie es den beiden geht und konnten dennoch ein paar erholsame Tage verbringen, weil wir genau wussten, dass es den beiden gut geht!

imageimageDie Anreise nach Binz (knapp über 3 Std. Fahrt von Berlin aus) war trotz des Sommerferienbeginns hier 3 Tage zuvor staufrei und zügig – die meisten Reisenden in Richtung Ostsee sind wohl direkt Freitag oder Samstag losgefahren. Am frühen Mittag erreichten wir dann Binz und unser gebuchtes Hotel – das „Hotel am Meer“ bei traumhaft schönem Wetter und Sommerhitze. Unser Zimmer hatte Meerblick (siehe links) und einen Hotel-Strandkorb hatten wir auch mitgebucht. Von Binz aus hat man Sicht bis zur Kreideküste, wie man auf dem einen Foto sieht. Nachdem wir unser Gepäck abgeladen haben, haben wir uns gleich mal auf den Weg gemacht zu einem Ortsrundgang und haben festgestellt, dass sich sich wirklich sehr viel verändert hat seit wir zuletzt dort waren, viele neue Hotels sind hinzu gekommen sind und der Ort ist dichter zusammengewachsen durch viele Neubebauungen – ein richtig schicker, quirliger Badeort. Nachdem wir den ganzen Tag noch nichts gegessen haben, haben wir erstmal bei „Gosch“ Station gemacht, wo ich meine heißgeliebten gebratenen Garnelen mit Knoblauchsauce nach vielen Jahren mal wieder essen konnte, dazu einen Aperol Spritz, Meerblick und wir haben den Beginn des Kurz-Urlaubs „gefeiert“. Unser 1. Spaziergang hat uns auch zum „Baywatch-UFO“ (Foto rechts) – wie ich es immer nenne – geführt, eine ehem. Rettungsschwimmer-Station aus DDR-Zeiten, sehr abenteuerliche Architektur und heute wohl das kleinste Standesamt der Welt – eine Außenstelle des Standesamtes Binz – echt toll! Allerdings wohl auch grausig heiß – nicht umsonst stand dort eine mobile Klima-Anlage 😉
Das Wasser der Ostsee in Binz war unglaublich sauber und klar – so rein hatte ich die Ostsee in den letzten Jahren bei keinem unserer Ausflüge gesehen – wir waren ja bisher in Warnemünde und auf Usedom.

Früher waren wir einige Male im Hotel „Vier Jahreszeiten“ in Binz, dass wir auf unserem Ortsspaziergang auch wiedergefunden haben. Das Hotel verfügt über die hübsche traditionelle Bäderarchitektur, jedoch leider nicht über Meerblick.
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imageUnd an einer sehr niedlichen Sandskulptur, einem Panda, sind wir auch noch vorbeigekommen. Dann haben wir ein wenig relaxt zwischendurch, sind abends wieder über die Promenade flaniert, haben lecker gegessen, Cocktails getrunken und Leute beobachtet und sind dann abends mit Wellenrauschen eingeschlafen – echt wundervoll ❤

Am nächsten Tag haben wir einen Ausflug nach Sellin gemacht – der Ort hat uns nicht so gut gefallen, sehr steil, sehr hügelig und der Strand war voller Algen – was für einen nicht so guten Geruch in der Luft gesorgt hat. Ich bin allerdings in Sellin nicht an einer ziemlich hübschen Tasche vorbei gekommen – ist aber mein einziges „Souvenir“. Von dort aus sind wir dann noch weiter ins Bücher-Outlet nach Prora – ein Bücher-Zelt mit Büchern aus Restauflagen, Überproduktionen bis zu 70% reduziert – von Ende Juli bis Ende September dort zu finden. Wir sind da aber leider nicht fündig geworden – die Bücher waren von der Luftfeuchtigkeit größtenteils schon ziemlich wellig, außerdem waren nur bestimmte Verlage dort vertreten und die Bücher, die mich angesprochen hätten, hatte ich eh schon. Empfehlenswert ist aber dagegen auf jeden Fall die sehr gut sortierte Buchhandlung in Binz „Bücherinsel“, die wirklich über sehr viele Neuerscheinungen und Beststeller verfügt und für eine kleine Buchhandlung bestens sortiert ist!

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imageNachmittags hatte ich dann ein wenig Wellness im Hotel gebucht und abends sind wir dann wieder schön essen gegangen. Anschließend haben wir den Sonnenuntergang genossen – wie auch schon am Abend zuvor und das war dann auch schon die letzte Nacht auf der Insel.

Man kann das gar nicht beschreiben, wie schön das Geräusch von Meeresrauschen ist – wenn sich die Nacht Strand und Meer zurückerobert und es vollkommen ruhig wird – kein Kindergeschrei mehr, keine flanierenden lauten Menschen, einfach nur noch Ruhe und Meer – ich habe richtig gut geschlafen dort.

imageimageAuf der Rückfahrt haben wir dann noch einen Abstecher nach Prora gemacht. In Prora wollte Adolf Hitler seinerzeit ein „Kraft durch Freude (KdF)“-Erholungszentrum für 20.000 erholungsbedürftige Menschen bauen lassen. Zu einer Fertigstellung der Anlage ist es, bis auf wenige Gebäudeteile, nie gekommen – lediglich die Rohbauten stehen seit den 1930er Jahren an der Küste auf einer Länge von ca. 4,5 km aneinandergereiht. Die wenigen fertiggestellten Gebäude waren im 2. Weltkrieg und während des DDR-Regimes unterschiedlichen Nutzungen zugeführt – mehr über Geschichte von Prora ist auf der entsprechenden Wikipedia-Seite zu finden.

Nachdem die Rohbauten jahrzehntelang vor sich hin dümpelten und selbst eine Sprengung sich als unmöglich erwies, weil die hier offenbar im Größenwahn des Nationalsozialismus für die Ewigkeit gebaut wurde, stellte man die Gebäude unter Denkmalschutz. Vor einigen Jahren haben sich dann Investoren gefunden und bauen den ehemaligen optischen Schandfleck nun zu luxuriösen Ferienwohnungen Ferienwohnungen und Apartments aus. Ein Apartment-Hotel ist bereits in Betrieb – dessen Restaurant- und Spa-Betrieb wird jedoch erst zum Herbst aufgenommen.
Bis dort aber so etwas wie Infrastruktur (Einkaufsmöglichkeiten, Freizeitmöglichkeiten etc.) entsteht, wird es noch ein paar Jahre dauern – der Ort soll dann Neu-Prora heißen.

imageimageWeiter sind wir dann auf der Rückfahrt noch in Sassnitz gewesen – sind dort durch den Ort spaziert und haben ein Eis gegessen. Dort bin ich fototechnisch nochmal auf meine Kosten gekommen, weil ich doch so gerne alte, handgemalte Werbeschriftzüge fotografiere – meiner Meinung nach Relikte, die mit der Zeit leider vollkommen verschwinden werden und die man irgendwie schützen müsste.

Auch, wenn es ein paar schöne, abwechslungsreiche Tage waren – als Fazit unserer kurzen Reise kann ich sagen, dass wir höchstwahrscheinlich nicht mehr in den Sommerferien an die Ostsee fahren werden, weil diese Menschenmassen doch unbeschreiblich sind. Von 10 entgegenkommenden Fahrzeugen hat ungefähr eines das Kennzeichen der Insel Rügen. Die Orte waren überlaufen und man musste bei Sehenswürdigkeiten teilweise warten bis ein Parkplatz frei wurde.

imageimageDa wir aber seit Dezember keinen Erholungsurlaub mehr hatten – der letzte längere Urlaub ging für unseren Umzug im Februar drauf – und ich an die Semesterferien gebunden bin, waren wir besonders erholungsbedürftig und wollten natürlich nicht noch länger warten.

Aber Dank unserer wunderbaren, zuverlässigen und liebevollen Catsitterin wissen wir, dass wir in Zukunft wieder öfter unbesorgt auf Kurzurlaub gehen können.

Mal sehen, was uns dieses Jahr noch so bringen wird und wohin es uns führen wird …

 

 

Veras Weekly – eine sehr warme 29. KW …

📝 «Geplant»
… nichts – die Woche war ziemlich voll und ich lechze nach etwas mehr Ruhe.

📚 «Gelesen»
… habe am Freitag das Manuskript des Debüt-Romans meiner Freundin ausgelesen und nun ist endlich „Sommer in St. Ives“, der sehr erfolgreiche Debüt-Roman von Anne Sanders, der es sogar auf die Spiegel-Beststellerliste geschafft hat, an der Reihe. Bin sehr gespannt, weil ich Romanen, die so gehyped werden, eher skeptisch entgegensehe, aber es scheint mir die ideale Sommer-Lektüre – und zwischendurch habe ich mir vorgenommen, endlich die Kapitel in dem eBook mit sommerlichen Kurzgeschichten ganz vieler Beststeller-Autorinnen „Wellenküsse und Sommerfunkeln“ zu lesen.

😊 «Gefreut»
… dass in einem Studiengang an meiner Uni, den ich organisatorisch betreue, eine Bewerberin für einen Studienplatz angenommen wurde, die eine körperliche Behinderung hat. Das ist ein absolutes Novum, denn bisher ist sowas wohl immer an den veralteten Räumlichkeiten und Zugängen gescheitert – das hat mich wirklich außerordentlich gefreut, weil die Bewerberin so tolle Referenzen hatte und sehr engagiert ist – auch hinsichtlich Inklusion 🙂
… dass unsere Mary-Katze jetzt langsam – Dank der Schilddrüsen-Tabletten – wieder die Form einer richtigen Katze bekommt, nicht mehr so knochig ist und es ihr sichtlich besser geht ❤
… über die Zusage für ein Rezensionsexemplar von „Familie der geflügelten Tiger“ von Paula Fürstenberg, August-Neuerscheinung mit DDR-Bezug – das Buch vom Kölner KiWi-Verlag stand schon länger auf meiner Wunschliste.

😳 «Überrascht»
… wie schusselig ich manchmal bin: Am Montag war der Abschied meines Lieblingsprofessors und einer weiteren lieben Dozentin in den Ruhestand – ich hatte Kuchen gebacken und eine Kuchenglocke mitgenommen zwecks Transport – der ist auch restlos vertilgt worden. Auf dem Heimweg bin ich noch am Kiosk vorbei und hab mir die neue Ausgabe der „Deli“, die ich ja letzte Woche vergessen hatte, geholt – und … habe meine Kuchenglocke dort stehen lassen ;-). Ist mir natürlich erst zu Hause aufgefallen, als ich aus dem Auto stieg. Als ich das dem Mann berichtete, konnte ich kaum sprechen vor lauter Lachen. Zum Glück gehöre ich zu den Menschen, die auch mal herzlich über sich selbst lachen und sich selbst auf die Schippe nehmen können – wäre doch extrem traurig, wenn nicht 😉 …! Und ich hatte Glück: Die Kuchenglocke war übrigens am nächsten Tag noch da – na ja, ich hatte ja auch nichts im Radio gehört oder im B.Z.-Live-Ticker gelesen, dass ein Sprengstoff-Kommando in ein Kiosk wegen eines verdächtigen Gegenstandes gerufen wurde, so wie es in Berlin ganz schnell mal passiert – meine Kuchenglocke ist also nicht erschossen worden …

😢 «Traurig»
… über den Axt-Terroranschlag mit islamistischem Hintergrund Anfang der Woche in der Regionalbahn bei Würzburg – sehr schockierend! Man ist nirgendwo mehr sicher und die brutalen Wege des Terrorismus finden erschreckenderweise immer neue, bisher nicht gekannte Wege.
… dass das ehemalige „Blub“-Badeparadies in Berlin-Britz, das seit 11 J. außer Betrieb ist (obwohl es erst in den 80er Jahren eröffnet wurde) in der Nacht zum Freitag komplett abgebrannt ist. Wir haben vor Jahren mal im „Parkhotel Blub“ nebenan übernachtet und das „Blub“ war sehr gut frequentiert, sehr modern und wurde erst Mitte der 80er Jahre eröffnet. Ich weiß noch, dass meine Cousine damals total begeistert berichtet hatte, dass sie dort mal ihren Geburtstag gefeiert hat.
… über die Entwicklungen in der Türkei, die einem echt Angst machen können: Ich hätte nie gedacht, dass man sich in der heutigen Zeit nochmal Sorgen machen muss, dass eine Diktatur entsteht (ganz dicht an Europa) und vor allem vor den nicht absehbaren Folgen – auch im eigenen Land – Angst haben muss …
… tja, und dann am Freitag dieser Amoklauf eines 18jährigen im Münchner Olympia-Einkaufszentrum, bei dem 10 überwiegend junge Menschen zu Tode gekommen sind und wo anfangs nicht klar war, ob es sich nicht um einen islamistischen Terroranschlag handelt. Ich kenne sehr viele Menschen in München und München liegt so nah. Wir kamen selbst gerade vom Einkaufen aus einem solchen Einkaufszentrum und hatten dort noch einen München-Reiseführer in der Hand und darüber gesprochen, dort auch mal wieder hinzureisen. Wir haben den ganzen Abend bewegt die Berichterstattung im TV verfolgt. Und wer jetzt wieder mit „Merkel weg“-Rufen kommt, weil der Täter Halb-Iraner war: Unter den Opfern sind auch einige junge Menschen, deren (bereits veröffentlichte) Namen ebenfalls arabisch klingen – bevor hier wieder alles auf Frau Merkel und Menschen mit Wurzeln aus arabischen Ländern geschoben wird …

😡 «Geärgert»
… dass wir unseren Haushalt so schlecht organisiert haben – Vollzeitjobs und Hausarbeit sind zwei Dinge, die nicht so toll harmonieren.
… dass es offenbar keine Möglichkeit gibt, ohne Abitur in meinen Wunsch-Studienfächern (Medienwissenschaften, Kommunikationswissenschaften, Journalistik, Publizistik, neue Medien oder ähnliches) ein Fernstudium zu absolvieren 😦 – ohne Abitur könnte ich lediglich solche Sachen wie Verwaltungsrecht, Verwaltungswissenschaften usw. studieren (Fächer, die auf die bisherige Berufslaufbahn bezogen sind) – also genau die Sachen, von denen ich gerne weg würde …
… dass ich mir zuerst Anfang der Woche die Ferse blutig gelaufen habe in meinen neuen Ballerinas und dann Freitag in neuen Crocs-Schlappen beim Einkaufen an der Innenseite des re. Fußes eine dicke Blase gelaufen habe, die nässt und schmerzt. Und welche Schuhe kann ich jetzt noch anziehen? Der Sommer ist auch schuhtechnisch nicht so ganz meine Jahreszeit.
… über einen Bericht diese Woche in der Bild-Zeitung, die mal wieder betonen mussten, wie dick die Frau von Pierce Brosnan doch ist! Einfach nur traurig 😦 – im Klartext drückte der Bericht nämlich ganz oberflächlich aus: „Wie kann Pierce Brosnan nach so vielen Jahren immer noch mit dieser dicken Frau zusammensein, die doch früher mal viel schlanker und hübscher war?!“ – und „Wie geht es, dass eine übergewichtige Frau mit einem gut aussehenden, berühmten Mann zusammen ist, der so viele hübsche, schlanke Frauen haben könnte?!“ Sowas regt mich maßlos auf: Übergewichtig wird immer gleich gesetzt mit dumm und hässlich und wer schlank ist, ist automatisch schon mal schön und wird gern als intelligenter gesehen, weil er ja in der Lage ist, auf sein Gewicht zu achten – zumindest wird diese Meinung von der Öffentlichkeit breit vertreten …

🍴«Gegessen»
… puh, ich weiß es mal wieder alles gar nicht mehr; Montag hab ich auf der Abschiedsfeier Quiche, Bouletten, und Kuchen gegessen; an einem anderen Tag Thai-Food und wiederum einem anderen Tag Saltimbocca beim Italiener bestellt; ach ja – und Curry-Geschnetzteltes (mit Hühnchen, Champignons, Ananas, Kokosmilch und Cashews) haben wir gekocht. Freitag waren wir bei „Jim Block“ zum Burger Essen – weil wir auch noch ein paar Besorgungen in der Nähe erledigen mussten. Und Samstag gab es unseren großen gemischten Salat mit viel Avocado drin ;-). Was wir am heutigen Sonntag essen, ist noch offen.

👂«Gehört»
… dies und das …

💻 «Gemailt»
… ganz viel mit meiner lieben Ivy, mit der lieben Anke in Plauen, meinen Kolleginnen und Kollegen, Birgit K. und Hülya – und bei meiner Ute in Hessen muss ich mich endlich auch mal melden.

👀 «Gesehen»
… „daheim und unterwegs“ im WDR – zumindest die letzten 45 Min., wenn ich von der Arbeit komme – immer noch eine meiner liebsten und informativsten Nachmittagssendungen, der ich schon seit meiner Kölner Zeit treu bin.
… dass Zalando nun auch Damen-Bekleidung in großen Größen führt und zwar welche, die genau nach meinem Geschmack ist – also nichts oma-mäßiges 😉 – da werde ich demnächst mal was bestellen …

💖 «Geknuddelt»
… unverändert 😉 …

💭 «Gedacht»
… habe ich, dass ich mal wieder nicht verstehen kann, wie Menschen, die an einer lebensbedrohlichen Lungenerkrankung wie COPD leiden und schon mehrfach mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht wurden, trotzdem immer weiter Unmengen rauchen können? Ist mir eh schon ziemlich unverständlich, wie man für eine Sucht so viel Geld verbrennen kann …

🏆 «Stolz»
… immer noch auf meine langen Freundschaften, die mir beweisen, dass ich offenbar nicht so ganz falsch liege mit meiner Persönlichkeit und meinem Charakter.

💳 «Gekauft»
… die neue „Deli“-Ausgabe und meine vorbestellten Bücher bei Thalia abgeholt: „Manchmal will man eben Meer“ von Sandra Girod, „Für immer und Emil“ von Nikola Hotel und „Unter einem Dach“ von Anneke Mohn und zwei Frucht-Duschcreme von ISANA bei Rossmann (… jetzt kann ich also noch nichtmals mehr bei Rossmann vorbeigehen, ohne dort Frucht-Duschgels zu kaufen – dabei kann ich mit meinen Duschgel-Vorräten ein Damen-Fußballteam samt Ersatzspielerinnen ausstatten).

Veras Weekly – mit großen Schritten auf die Ferien zu in der 28. KW + Nachtrag

📝 «Geplant»
… was ich Kulinarisches zur Abschiedsfeier meines Lieblingsprofessors und einer weiteren sehr lieben Kollegin in den Ruhestand beitragen kann – nur soviel: ich habe wieder gebacken und hier duftet es allerköstlichst.

📚 «Gelesen»
… aktuell das Manuskript des Debüt-Romans einer meiner liebsten und besten Freundinnen – bin jetzt zur Hälfte durch und mache nebenher noch ein wenig Lektorat 😉 – sie schreibt wirklich toll, die Geschichte hat mich direkt gefangen genommen und ich wünsche ihr von Herzen, dass sie ganz großen Erfolg damit haben wird. Wenn alles in trockenen Tüchern ist, werde ich auf jeden Fall auch Werbung für ihr Buch machen. Besonders war für mich, dass ich mich im absoluten Blindflug in die Geschichte habe fallen lassen: Ich hatte weder eine Kurzbeschreibung noch sonst irgendwelche Infos über den Inhalt bzw. worauf die Geschichte hinauslaufen wird und bin sehr gespannt, womit mich der Schluss dann noch überraschen wird.

😊 «Gefreut»
… dass mein Mann meinen 8 J. alten MAC vorerst gerettet hat – seit er neuen RAM-Speicher eingebaut hat, ist der MAC bedeutend schneller.
… dass ein neues Anti-Stalking-Gesetz in Kraft tritt – wenn ich noch denke, was das bei mir vor ein paar Jahren für Folgen hatte und Schwierigkeiten gebracht hat bis auf den Arbeitsplatz, aber irgendwann war die Person dumm genug, elektronische Spuren zu hinterlassen, an die sie selbst nicht gedacht hat.

😳 «Überrascht»
… ich hätte niemals vermutet, dass man in der heutigen Zeit nochmal Angst haben muss, was für eine Welt da draußen gerade stattfindet, wenn man morgens aufwacht und wie die weiteren Entwicklungen sein werden. In meiner Kindheit und Jugend in den 80er Jahren bin ich zwar mit dem Wissen aufgewachsen, dass sowohl der russische als auch der amerikanische Präsident offenbar jederzeit dazu in der Lage sein können, eine Atombombe zu zünden, aber dennoch war das eher eine latente Bedrohung und lange nicht so greifbar wie solche Dinge wie Terrorismus (von dem offenbar jederzeit und überall Opfer werden kann), Fremdenfeindlichkeit gepaart mit Nationalismus und anderen radikalen Eigenschaften der heutigen Zeit.

😢 «Traurig»
… ganz sicher zu allererst über die Todesnachricht der Moderatorin Miriam Pielhau, die mit nur 41 J., nachdem der Krebs zum 3. Mal bei ihr ausgebrochen ist und dieses Mal wohl Metastasen in der Leber gestreut hatte, am 12.07. gestorben ist und eine kleine Tochter von 4 J. zurücklässt. Das hat mich so traurig und wütend gemacht – das Leben ist wirklich unfair! Sie hat ihrer Tochter ihre Krankheit verheimlicht. Meine narzisstische Mutter – mittlerweile 83jährig – hat mir seit meiner Grundschulzeit vorgegaukelt, sie sei todkrank und hat damit versucht mich zu manipulieren, Aufmerksamkeit und Mitleid zu erregen und ihren kranken Willen immer durchzusetzen; sie war übrigens nie ernsthaft krank und wird ganz sicher noch 100 J. alt, denn wer soll sonst für ihren Sohn kochen und ihm die Wäsche waschen. Hut ab vor solchen Müttern wie Miriam Pielhau und mein aufrichtiges Beileid für ihre Familie.
… am späten Donnerstag-Abend erstmal über die Amok-Fahrt mit einem LKW in Nizza bei den Feierlichkeiten des Nationalfeiertages – es haben sich die ersten Nachrichten darüber schon schlimm angehört, aber die wirklichen, grausamen Ausmaße wurden erst so nach und nach bekannt am nächsten Morgen.
… und erschrocken über die Ereignisse in der Türkei – zumal mein ehem. Kollege aus Köln seit Mittwoch in Istanbul weilt, wo er für 1/2 J. als Diplomat in der Deutschen Botschaft arbeiten wird. Er hat seine Freunde in Deutschland Freitag-Nacht via What’sApp und Facebook über die Ereignisse auf dem Laufenden gehalten. Momentan mag ich mir gar nicht vorstellen, dass es tatsächlich einen Staatspräsidenten geben kann, der zur Stärkung seiner eigenen Macht, den Tod von Hunderten von Menschen in Kauf nimmt – und vor allem will ich nicht, dass Deutschland diesen Staatspräsidenten als Verhandlungspartner betrachtet, der sogar davon spricht, die Todesstrafe wieder einführen zu wollen. Dieser Staatspräsident repräsentiert keine Demokratie, sondern eine Diktatur und gehört nicht in die heutige Zeit 😦 …
… NACHTRAG: Am späten Sonntag-Abend haben wir vom plötzlichen unerwarteten Tod eines lieben Eishockey-Freundes, der nur 62 J. alt wurde, erfahren. Wir sind immer noch total geschockt, kannten uns viele Jahre und uns verbinden viele gemeinsame Eishockey-Erlebnisse in Kanada – bei den Toronto Maple Leafs, dem World Cup of Hockey 2004 und in der Hockey Hall of Fame in Toronto, bei den Kölner Haien und bei Eishockey-WM-Spielen. Lieber Sigi, wir hatten so sehr gehofft, Dich nochmal bei einem Spiel der Haie hier in Berlin bei den Eisbären zu treffen und können es gar nicht glauben, Dich nie wieder zu treffen oder Deine Stimme zu hören! Wir rechnen Dir hoch an, dass Du den Eishockey-Nachwuchs, ganz besonders Fabian, so gefördert hast! Nur noch ein paar Jahre und Du hättest Deinen Ruhestand genießen und ganz viel Zeit in Deiner 2. Heimat Kanada verbringen können! Das Leben ist so unfair! Es gibt so viele widerliche Menschen, die das Leben anderer zerstört haben – warum holt man nicht die erstmal?! Wir sprechen allen, die Dir nahestanden unser aufrichtiges Beileid aus und wünschen den Trauernden ganz viel Kraft.

😡 «Geärgert»
… über einen allergischen Mückenstich am Oberarm am Freitag – hatte ich schon lange nicht mehr in diesem Ausmaß.

🍴«Gegessen»
… habe ich jetzt mal wieder alles nicht mehr so präsent. An einem Tag haben wir diese Woche Pizza geholt und einmal ganz schaurig, scharfes Thai-Food bestellt, dann haben wir Spaghetti Bolognese gemacht; das Leckerste überhaupt gab es gestern endlich mal wieder: das Brathuhn spanische Art mit Chorizo und Kartoffeln und Zitronen-Knoblauch-Petersilien-Gremolata nach Rezept von Jamie Oliver; heute gibt es Bresaola-Carpaccio mit Rucola, gutem Olivenöl und Balsaomico und frisch gehobeltem Parmesan.

👂«Gehört»
… dass es auf Rügen, wo wir in einigen Wochen sein werden, ein Bücher-Outlet gibt – yeah 🙂

💻 «Gemailt»
… diese Woche auch mal wieder privat: mit meiner Freundin und Herzensschwester Marion in Köln, meiner lieben Berliner Adoptivschwester Ivy, mit Bine in Duisburg, mit Jochen in Istanbul, mit Sue in Innsbruck, mit Ute in Hessen und einigen anderen via Kommentar-Funktion – nun fehlt mir nur noch meine Freundin Silke in Lohmar und ich hoffe, dass ich bald etwas von ihr höre und bei meiner Miri in Köln muss ich auch mal melden, bevor sie in den Mutterschutz geht.

👀 «Gesehen»
… endlich wieder ein paar Folgen „Gilmore Girls“ auf DVD – ich kann gar nicht oft genug betonen, wie sehr ich die Serie mag ❤

💖 «Geknuddelt»
… immer die Gleichen 😉 …

💭 «Gedacht»
… ganz viel über die verschiedensten Dinge, aber eigentlich besonders viel an meine Freundschaften, die mir alle so viel bedeuten – die Herzensmenschen, die mein Leben in Berlin noch lebenswerter machen (allen voran: Kerstin H., Ivy & ihre Familien); die alten Freundschaften in Köln, die Bestand haben, obwohl ich seit fast 3 J. in Berlin lebe und alle anderen Freundschaften, die in Deutschland und sonst wo noch verstreut sind. Viele davon haben schon so lange Bestand und die Freundschaften, die sich irgendwann erledigt haben, haben sich als nicht echt erwiesen – es wird mir auch nicht mehr passieren, dass ich für andere – von denen irgendwie nie was zurückkommt- jemals wieder den seelischen Mülleimer abgebe.
… wie angenehm das doch ist, wenn man wirklich alle Einkaufsmöglichkeiten direkt hier um die Ecke hat und nicht erst mit dem Auto irgendwohin zum Einkaufen muss. Für das Leben auf dem Land wäre ich irgendwie nicht geschaffen, hatte ich ja auch irgendwie lange genug.

🏆 «Stolz»
… auf meine Freundschaften ❤

💳 «Gekauft»
… 2 Sonderhefte des Tagesspiegel „Uckermark“ und „Mecklenburger Seenplatte“ – damit wir schon mal was für die arbeitsfreie Zeit planen können an Ausflügen; die neue Kochzeitschrift „In meiner Küche“ – und dabei vergessen mir auch noch die neue „Deli“-Ausgabe zu kaufen; die neue „myself“ und die neue „LAVIVA“ – außerdem das Buch „Wenn Du aus der Reihe tanzt, tanze ich mit“ von Pippa Wright und ein paar wenige Kleidungsstücke bei ASOS bestellt (einiges geht zurück, da ich eine zu große Größe gewählt habe – passt bei H&M, fällt aber bei ASOS um ein Vielfaches größer aus).

Rezension: Frauke Scheunemann – „Ziemlich unverhofft“

imageFakten:
Paperback broschiert (doppelter Taschenbuch-Umschlag), Goldmann, erschienen: 20.06.2016, 251 Seiten, 14,99€

Autorin:
Frauke Scheunemann, wurde 1969 in Düsseldorf geboren. Sie studierte Jura (mit Promotion), arbeitete nach einem NDR-Volontariat dort auch als Pressesprecherin und Journalistin und später als Referentin bei der Hamburger Kultur- und der Wissenschaftsbehörde. Gemeinsam mit ihrer Schwester Wiebke Lorenz hat sie als Autoren-Duo das Schreiben von Frauen-Romanen perfektioniert und unter dem gemeinsamen Pseudonym „Anne Hertz“ 10 wunderbare Romane und 2 Kinder-Bücher veröffentlicht. Ihr erstes gemeinsames Werk, „Das Hexenkochbuch“, ist schon 2001 erschienen, damals hieß sie noch Frauke Lorenz. Als Solo-Autorin begeisterte sie bisher mit der vier Bände umfassenden Reihe um den putzigen Dackel Herkules und mit drei Bänden der Kinderbuch-Reihe um den kriminalistisch tätigen Kater Winston (Loewe Verlag). Dieser Roman ist – nach „Ziemlich unverbesserlich“ im März 2015 – der 2. Teil um die liebenswerte Anwältin Nikola und ihre Familie. Frauke Scheunemann ist verheiratet, Mutter von vier Kindern und lebt mit ihrer Familie sowie Hund (und Pferd) in Hamburg.

Handlung:
Sommerferien – allerdings nicht für die sympathische Anwältin Nikola Petersen: Während ihre 14jährige Tochter im Sprachurlaub im britischen Brighton weilt und sich Oma Gisela um ihren Enkel Max kümmern soll, hat Nikola einen neuen Fall zu bewältigen: Die Scheidung ihrer Freundin Florentine, deren wohlhabender, aber geiziger Ex versucht, sich um Unterhalt für Frau und Kinder zu drücken. In diesen Stress hinein verkündet Oma Gisela, dass sie gemeinsam mit Nachbar Gorch auf eine 2wöchige Norwegen-Kreuzfahrt geht und auf ihren Co-Anwalt Alexander kann Nikola derzeit auch nicht zählen. Und auch Nachbar Tiziano, dessen erzkonservative Mamma aus Italien zu Besuch ist und der bereitwillig als Betreuer für Nikolas Sohn einspringt, scheint wieder irgendwas mit Nikola zu planen. Ihre Dates mit dem Strafverteidiger Simon Rupprecht werden auch immer wieder jäh unterbrochen und dann vermittelt Anwaltsgehilfin Aysun auch noch einen ganz brisanten Fall, der sich auf eine Scheinehe, Aufenthaltsrecht und eine Notlüge bezieht …

Fazit:
Juchu – endlich wieder ein neuer Nikola Petersen-Roman – war mein 1. Gedanke, als ich von der Vorankündigung hörte: Der 1. Band war einfach toll, eines meiner Lesehighlights 2015, und ich konnte eine Fortsetzung kaum erwarten.
Das Cover ist dem 1. Bandes sehr ähnlich – Corporate Identity für diese Buch-Serie 😉 – auf jeden Fall: wieder sehr schön gestaltet und ein Buch, das man irgendwie gleich haben möchte.
Im Gegensatz zu seinem Vorgänger ist dieser 2. Band leider mit rund 100 Seiten weniger deutlich kürzer ausgefallen – sehr schade, weil das wieder eines dieser Bücher ist, von dem man sich so ungerne trennt und man nicht möchte, dass es zu Ende geht. Der Schrifttyp ist großzügig und die insgesamt 30 Kapitel in schöner, kurzer Leselänge, so dass man auch immer mal zwischendurch ein Kapitel lesen kann.
Wie auch bereits im 1. Teil ist es Frauke Scheunemann hier erneut perfekt gelungen, ihr eigenes juristisches Fachwissen mit einer äußerst kompetenten und liebenswürdigen Protagonistin und anderen, teilweise leicht schrägen, aber nicht weniger sympathischen Nebencharakteren humorvoll miteinander zu verbinden. Sie hat wieder eine witzige, dennoch realistische tolle Familiengeschichte geschaffen, die man einfach mögen muss.
Was mir an dieser Reihe von Frauke Scheunemann besonders gut gefällt, ist, dass sie nicht so „weltfremd“ ist, wie manch andere Romane dieser Art: Hier gibt es – wie im echten Leben – den italienischen Nachbarn; die türkische Anwaltsgehilfin; eine Scheidung und einen Ehemann und Vater, der sich mit allen Mitteln seiner Unterhaltspflicht entziehen will; die liebenswerte Oma, die sich immer um alles kümmert; eine „scheinbare“ Scheinehe zum Schutz einer jungen Muslimin; geplatzte Dates und so vieles mehr, was man in anderen Büchern oft vermisst.
Wie schon beim 1. Teil kann ich mir dieses Buch auch wieder gut als Verfilmung vorstellen.
Nun heißt es – hoffentlich, denn ich hoffe, das war noch lange nicht der letzte Teil – wieder mindestens 1 J. auf eine Fortsetzung zu warten, die ich auf jeden Fall auch wieder (ganz sicher mit gleicher Begeisterung) lesen werde.
Wie auch beim Vorgänger kann ich hier gar nicht anders, als eine 5*****Plus-Leseempfehlung auszusprechen – ein(e) Buch(-Reihe), die sich so wunderbar unbeschwert lesen lässt, obwohl hier auch durchaus ernste Themen drin stattfinden 🙂

Veras Weekly – eine sehr mückenreiche 27. KW …

📝 «Geplant»
… mit der Catsitterin gemeinsam unseren Kurz-Urlaub – auch, wenn es noch eine Weile hin ist, kann man nie früh genug alle Eventualitäten einplanen.

📚 «Gelesen»
… im Endspurt mit dem einfach nur tollen Familienroman „Ziemlich unverhofft“ von Frauke Scheunemann. Und danach habe ich das Luxus-Problem, das ich mich mal wieder kaum entscheiden kann, welches der tollen Bücher, die ich hier liegen habe, ich als nächstes lesen werde – das wird dann spontan entschieden 🙂

😊 «Gefreut»
… dass mein ehemaliger Kölner Kollege doch erst am 13.07. zu seinem Diplomaten-Job auf Zeit nach Istanbul abreist und wir vorher noch ein Treffen hier in Berlin zum Eis essen geschafft haben am heutigen Sonntag, wo er noch Seminare beim Auswärtigen Amt wahrnimmt. War ein echt schöner Nachmittag – auch, wenn ich in unserer Lieblingseisdiele in den Potsdamer Platz Arkaden gleich 3 neue Mückenstiche bekommen habe 😉
… über ein Lob meiner Professorin, für meine professionelle Vorbereitung der Aufnahmeprüfungen. Die Vorbereitungen habe ich in diesem Jahr komplett alleine durchgeführt, weil die studentischen Hilfskräfte selbst in ihren Masterprüfungen waren – und es hat mich sehr gefreut zu hören, dass die Studiengangsleitung damit so zufrieden war.
… dass Mary und Joelle ihre neue Catsitterin direkt mochten. Mary hat sich an dem Abend ihre Tablette ohne Umwege geben lassen (Vorführeffekt 😉 ) – am nächsten Abend hat sie uns dann wieder gelinkt und die Tablette heimlich in den Futternapf gespuckt 😉 …
… über das Rezensionsexemplar von „Alma & Jasmin“ von Caro Martini (alias Ulrike Herweg/Ulrike Rylance)

😳 «Überrascht»
… als ich gestern gelesen habe, dass Aaron Eckhart zum „Sexiest Man alive 2016“ ernannt wurde – also, ich sag das ja schon seit Jahren, irgendwie dachte ich schon, dass ich alleine mit meiner Meinung da stehe. Und gleichzeitig habe ich gelesen, dass sein neuer Film „London has fallen“ bald in die Kinos kommt (Fortsetzung zu „Olympus has fallen“) – der Mann meinte, das wär nix für mich, weil zu viel Action und Ballerei. Aber natürlich ist so ein Film mit Aaron Eckhart immer was für mich 😉 …

😢 «Traurig»
… dass mein 8 J. alter MAC so langsam geworden ist und wir die Ursache irgendwie nicht finden – Speicher ist noch massig frei; daran kann es nicht liegen. Eigentlich will ich jetzt keinen neuen MAC …

😡 «Geärgert»
… über die rekordverdächtige Anzahl an Mückenstichen zu Beginn der Woche – ich bin ja immer sehr dankbar, dass schon so lange keiner mehr allergische Reaktionen hervorgerufen hat.
… über den schlechten Kunden-Service am Telefon für die IKEA-Family-Bezahlkarte – so eine unfreundliche, schnippische Kundenbetreuerin sollte wirklich nicht als telefonisches Aushängeschild fungieren 😦

🍴«Gegessen»
… wie so oft, habe ich manche Sachen schon wieder vergessen. An einem Abend waren wir Burger Essen bei „Jim Block“, an einem anderen Abend Schnitzel Essen im Thomas-Eck. Am gestrigen Samstag gab es Schmorgurken nach Spreewälder Art mit Salzkartoffeln und für den heutigen Sonntag-Abend ist Limetten-Hähnchen in Teriyaki-Marinade mit Avocado-Carpaccio geplant.

👂«Gehört»
… immer wieder Rod Stewart im Radio und gemerkt, wie stolz ich doch irgendwie bin, ihn live gesehen und gehört zu haben – eine echte Legende 🙂

💻 «Gemailt»
… so ziemlich ausschließlich dienstlich letzte Woche und das wirklich mal wieder reichlich …

👀 «Gesehen»
… viel zu viel Fußball – bin jetzt ehrlich gesagt froh, wenn die EM vorbei ist.
… „Man lernt nie aus“ – ein ganz toller Film mit Robert De Niro und Anne Hathaway – so wundervoll ❤️. Als der Mann die DVDs durchgeschaut hat, die wir noch nicht gesehen haben, fiel ihm auch „Ricki – Wie Familie so ist“ mit Meryl Streep und Rick Springfield in die Hände und er fragte mich doch glatt, dass ich den ja wohl hoffentlich nicht wegen Rick Springfield gekauft hätte. Hab natürlich mit „Selbstverständlich nicht“ geantwortet – tzzz, wie er auch auf sowas kommt. Die Filme mit Aaron Eckhart hat er jetzt nicht im Schrank gesehen 😉 …

💖 «Geknuddelt»
… natürlich die beiden süßesten Katzen der Welt, die beide ganz ausgiebig ihre Knuddeleinheiten eingefordert haben.

💭 «Gedacht»
… dass ich dieses Jahr doch nicht zur Frankfurter Buchmesse fahren werde, sondern stattdessen in den Semesterferien vielleicht noch einen weiteren Kurztrip mit meinem Mann unternehmen werde. Mir ist einfach mehr nach Erholung.

🏆 «Stolz»
… mir fällt mal wieder nichts ein, worauf ich diese Woche besonders stolz bin.

💳 «Gekauft»
… den Monatseinkauf bei dm – inkl. dem „Cute Satsuma Smile“-Duschgel von treaclemoon und zwei Bücher „Ist das jetzt schon Liebe“ von Christina Beuther (die tolle Rezension von Michaela Gutowsky hat mich überzeugt, dass ich es lesen möchte) und „Ab heute seh ich bunt“ von Antje Szillat – und vorbestellt „Wie man ein Löwenmäulchen zähmt“ von Eva Lindbergh (das Buch sollte eigentlich schon im letzten Jahr unter einem anderen Titel erscheinen und stand schon länger auf meiner Wunschliste).

Rezension: Rebecca Vogels – „Schluss mit Sorry! – Ein Lisa-Haubenstädt-Roman“

imageFakten:
Taschenbuch, Eulenspiegel Verlag, erschienen: 11.04.2016, 159 Seiten, 9,99€ (auch als eBook zu 7,99€ erhältlich)

Autorin:
Rebecca Vogels, Jahrgang 1984, geboren in Bonn. Sie lebt mittlerweile mit ihrem Mann in Wien. Zuvor promovierte sie an der Universität der Künste Berlin und der renommierten Harvard University. Sie ist Co-Founderin und Editorin der Pfiff Media-Agentur, die Autoren für Texte aller Art mit entsprechenden Auftraggebern vernetzt. Ein weiteres Projekt von ihr ist „Radio Kaffeehaus“, in dem Reportagen, Kurzgeschichten und Gespräche aus einem Wiener Kaffeehaus via Podcast den Weg zum Hörer finden. Die Roman-Heldin Lisa Haubenstädt hat sogar einen eigenen Twitter-Account – weitere Infos zum Buch gibt es auch auf der Facebook-Seite zum Roman.

Handlung:
Lisa Haubenstädt, Anfang 30, leicht chaotische Autorin für Produktbeschreibungen, ist schon seit ein paar Jahren glücklich mit ihrem Freund Alex, einem jungen Arzt – eine Liebe, die, trotz der persönlichen Unterschiede, auch ohne gemeinsame Wohnung und Heirat auskommt, wie sie findet. Beim Thema Heirat kommt ihr dann allerdings Alex‘ aalglatte, perfekte Jugendfreundin Eva mit einem Antrag zuvor und sie kann nur zuhören, wie der diesen Antrag beseelt annimmt und ihre Beziehung mit einem Schlag beendet und sie feststellen muss, dass für ihn der Wunsch nach Ehe und Familie offenbar immer stärker war. Lisa will ihn zurück und lässt sich von Freundin Henni und Nachbar Thomas sogar zum Besuch einer Relationship-Academy überreden, um ihre vermeintliche Bindungsunfähigkeit zu überwinden. Und diese neuen Wege in ihrem Leben sorgen für allerlei Überraschungen und neue Verwirrungen …

Fazit:
Das Cover ist gleich mal die erste Assoziation zum Roman: Die von Lisa Haubenstädt (und mir ebenfalls) so geliebten Chucks, ein schrammeliger Altbau-Dielenboden und darauf ein eingestöpselter Laptop – irgendwie ein Stück von Lisas Leben.
Das Büchlein hat leider nur 159 Seiten – unterteilt in 22 Kapitel von perfekter Leselänge. Und hier ist für mich leider der erste – allerdings auch einzige Kritikpunkt: Der Preis des Buches ist mit 9,99€ für einen Roman in Heftroman-Stärke viel zu hoch angesetzt. Der Verlag sollte die Preisgestaltung bei der Veröffentlichung des nächsten Lisa Haubenstädt-Romans (klingt für mich zumindest so, als soll eine Reihe daraus werden) vielleicht 2 Bände in einem Buch zusammenfassend veröffentlichen, um diese Preispolitik besser zu rechtfertigen. Denn für 9,99€ bekomme ich üblicherweise auch Romane mit 400 Seiten.
Zum Roman: Er spielt in Berlin und man merkt, dass die Autorin die Hauptstadt und ihre Hotspots auch richtig gut kennt.  Zudem hat sie selbst interessanterweise an der Uni promoviert, an der ich selbst arbeite. Ich habe mich in dem Roman gleich zu Hause gefühlt. Lisa Haubenstädt ist eine Protagonistin, die man sich auch gut im eigenen Freundeskreis vorstellen kann – sie ist ein wenig chaotisch und spiegelt genau die ewig junge Ü30-Generation wieder, die noch nicht erwachsen werden und sich nicht festlegen will – also insgesamt sehr unterhaltsam.
Der Sprachstil ist witzig, pfiffig und ich musste während des Lesens viel Schmunzeln, weil der Roman real und dennoch lustig ist und am Ende sogar ein wenig zum Nachdenken anregt. Ganz großes Lob für die sprachliche Umsetzung, bei der man merkt, dass Kommunikation und Ausdruck die große Stärke der Autorin ist.
Ein perfekter, kurzweiliger Roman zum Zwischendurch-Lesen für Junge und Junggebliebene, die sich darin ganz sicher wiederfinden werden. Ich habe ihn wahnsinnig gerne gelesen und hatte viel Spaß mit Lisa und habe auch mit ihr mitgelitten.
Von mir gibt es eine 4****-Leseempfehlung (einen Punkt Abzug, weil Preis und Umfang nicht ganz konform sind und der Verlag den Spielraum der Buchpreisbindung nicht so ganz nach oben ausnutzen sollte – das kommt nicht nur den Lesern, sondern auch der Autorin und den Verkaufszahlen zugute).
Sollte es einen weiteren Lisa Haubenstädt-Roman geben, werde ich auf jeden Fall wieder am Leben dieser liebenswerten, chaotischen Heldin teilnehmen.

Danke an den Eulenspiegel Verlag und Rebecca Vogels für die Überlassung dieses tollen Rezensionsexemplars, das ich sehr gerne gelesen habe 🙂


Veras Weekly – eine zu Beginn etwas „nervige“ 26. Woche mit einem schönen Abschluss :-)

📝 «Geplant»
… vor dem Urlaub noch zu Fußpflege und zum Friseur zu gehen 🙂
… das Treffen mit der Catsitterin in der neuen Woche – ich freue mich 🙂
… einen Ausflug mit Kerstin & Thomi in den Sommerferien im Brandenburger Land.

📚 «Gelesen»
… heute beginne ich mit „Ziemlich unverhofft“ von Frauke Scheunemann – ein Buch, auf das ich mich schon lange gefreut habe, weil mir der 1. Teil aus dieser Reihe („Ziemlich unverbesserlich“) im letzten Jahr eines meiner Lese-Highlights war.

😊 «Gefreut»
… über eine Einladung zu einem Geburtstag, auf dem wir gestern waren und einen tollen Abend mit dem lieben „Geburtstagskind“ und anderen sehr netten Gästen hatten – auch wenn die Anreise etwas beschwerlich war (da fahren wir ein mal eine längere Strecke mit der BVG und müssen wegen einer größeren Demo 3x umsteigen) und wir auf der Rückfahrt lange gebraucht haben, um ein Taxi zu erwischen, weil nach dem Viertelfinal-Sieg von Deutschland gestern Nacht wohl halb Berlin mit dem Taxi unterwegs sein wollte 😉

😳 «Überrascht»
… dass die deutsche Fußball-Nationalmannschaft gestern Abend mit unwahrscheinlich viel Glück doch noch das EM-Halbfinale erreicht hat nach einem sehr spannenden Elfmeter-Schießen. So viel Spannung brauchte man eigentlich nicht.

😢 «Traurig»
… natürlich über die Terror-Anschläge auf dem Flughafen von Istanbul in der vergangenen Woche.  Ich sehe das mit ganz besonderer Sorge, weil ein lieber ehem. Kollege aus Köln ab morgen, 04.07. für 1/2 J. als Diplomat auf Zeit ins Deutsche Konsulat nach Istanbul abgeordnet ist, um dort die Nachzüge von Flüchtlingsfamilien zu bearbeiten. Das macht einem dann schon Sorgen, weil dort ja in der letzten Zeit sehr viel passiert ist! Istanbul steht schon lange auf meiner Liste der Städte, die ich unbedingt mal sehen möchte, aber derzeit ist das kein Thema.

😡 «Geärgert»
… und genervt vom Ischias-Nerv – der sich aber zum Glück wieder berappelt und vor Allem die Bandscheibe in Ruhe gelassen hat, aber mich 2 Tage zu Hause ruhen lassen hat.
… und genervt auch von den zahlreichen Mücken, die letzte Woche mal wieder bei mir angedockt haben – nicht witzig, wenn man an einem einzigen Abend noch vor dem Schlafengehen 7 Mückenstiche behandeln muss 😦
… über den stundenlangen Internet- und Telefonausfall von Vodafone / KabelDeutschland letzte Woche.
… dass der DHL-Paketbote (vor Allem samstags morgens) immer bei uns in der 1. Etage klingelt mit Paketen für die Nachbarn, weil er keinen Bock hat mit dem Aufzug bis in die 4. Etage zu fahren und einfach behauptet es wäre keiner da *grrr* …

🍴«Gegessen»
… ach je, ich weiß es gar nicht mehr so genau: auf jeden Fall waren wir 1x bei McDonalds und haben 1x was beim Asiaten geholt; am Freitag waren wir mal wieder bei Rogacki in der Wilmersdorfer Str. und ich hab meine geliebten Garnelenspieße mit Grillgemüse und Kräuterbutter gegessen. Am gestrigen Samstag haben wir  auch nicht gekocht, weil wir auf einem Geburtstag eingeladen waren, wo es ein leckeres vegetarisches Buffet gab. Heute gibt es frische Spaghetti mit verschiedenen Pesto-Sorten – vom Markt gestern.

👂«Gehört»
… ganz viel über das tolle Coldplay-Konzert im Berliner Olympiastadion letzte Woche – auch eine Gruppe, die wir uns ganz bestimmt mal live anschauen werden irgendwann.

💻 «Gemailt»
… mit Marion, Sue, Kerstin, Ivy, Anke F. und noch ein paar anderen 🙂

👀 «Gesehen»
… zwei Folgen „Gilmore Girls“ auf DVD letzte Woche, als ich krank zu Hause war – das ist übrigens eine sehr gute Medizin 🙂

💖 «Geknuddelt»
… gestern erstmal das „Geburtstagskind“ Kerstin und ihren Mann Thomi (weltbeste Gastgeber), deren beiden Kater Leevi und Meino und vielen anderen, lieben Menschen, die ich lange nicht gesehen habe. Heute ganz viel meine süße Joelle, die ich trösten musste, als der Mann staubgesaugt hat – sie hat da mindestens so traurig geschaut (und dabei noch ganz laut gejammert), wie Jerome Boateng gestern im Viertelfinale nach dem von ihm quasi verschuldeten Handspiel-Elfmeter für Italien. Unser armes Kätzchen.

💭 «Gedacht»
… nur noch 3 volle Arbeitswochen bis zum Urlaub – so lange herbeigesehnt …

🏆 «Stolz»
… auf nichts in der abgelaufenen Woche.

💳 «Gekauft»
… nur meine beiden Must Have-Bücher, die im Juli erscheinen, vorbestellt bei Thalia: „Wenn Du aus der Reihe tanzt, tanze ich mit“ von Pippa Wright und „Manchmal will man eben Meer“ von Sandra Girod, außerdem ein Geburtstagsgeschenk und ein paar Ballerinas bei Esprit bestellt.