Review zur Buchvorstellung „Shopaholic & Family“ von Sophie Kinsella am 13.06.2016 in Berlin

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Wow, was war ich happy und stolz, als mich vor ein paar Wochen die Einladung des Goldmann-Verlages zur Buchvorstellung von Sophie Kinsellas neuestem „Shopaholic“-Roman um die liebenswerte und chaotische Heldin Becky Brandon (ehemals Bloomwood) in der britischen Botschaft am Mo., 13.06.2016 in der Britischen Botschaft in Berlin erreichte. Da sie seit rund 15 J. zu meinem Lieblingsautorinnen zählt und ich die „Shopaholic“-Romane, ebenso wie ihre anderen Bücher, geradezu verschlungen habe, war es schon immer mein Wunsch, sie einmal live zu erleben – nur hat in der Vergangenheit entweder der Termin oder der Ort nicht gepasst. Ich musste also nicht lange überlegen und habe gleich zugesagt. Da der Mann – natürlich – lieber die Fußball-WM schauen wollte, habe ich meine liebe Freundin Ivy gefragt, ob sie mich begleitet (wir haben so ziemlich den gleichen Lesegeschmack) und auch sie musste ich „überraschenderweise“ gar nicht erst lange überreden 😉 . Und da wir uns vorher schon in der „Mall of Berlin“ zum Quatschen verabredet hatten, fing der schöne Abend für uns schon früher an.

imageimageVor der Britischen Botschaft hatte sich schon eine kleine Schlange gebildet, die alle auf den Einlass ab ca. 18:45 Uhr zur Lesung warteten. Die Wartezeit vertrieben wir uns im Gespräch mit einer befreundeten Bloggerin. Der 1. Schritt nach der Einlass-Kontrolle, die genauso wie die Fluggastkontrollen an Flughäfen ablief, war dann der Besuch des Büchertischs, wo ich mein Exemplar von „Shopaholic & Family“ erstanden habe, das an diesem Tag Premiere und den allerersten Verkaufstag in Deutschland hatte.

Nachdem alle Besucher Platz gefunden hatten in dem großen Veranstaltungssaal, richtete der Britische Botschafter in Berlin, Sebastian Wood, einige charmante Worte der Begrüßung an das Publikum und an die Autorin und berichtete u. a., dass auch seine Frau die Bücher von Sophie Kinsella gerne liest. Er ist seit September 2015 in Berlin eingesetzt und hat zuvor das Britische Königreich diplomatisch in China vertreten und wusste, auch ein paar Anekdoten zu erzählen und outete sich als E-Gitarren-Sammler – sozusagen sein persönliches Shopaholic-Syndrom 😉 .

imageimageDie Moderation inkl. der deutschen Übersetzung hatte Anouk Schollähn, eine Hörfunk-Moderatorin des NDR, übernommen. Sie begrüßte die Anwesenden nochmals – auch im Namen des Goldmann-Verlages – und stellte denjenigen, die die Vorgeschichte der Shopaholic-Romane nicht kannten, diese kurz vor.

Dann begann die Schauspielerin Wolke Hegenbarth, die das Lesen der deutschen Textpassagen  übernommen hatte, zur Einleitung mit einem Brief von Beckys Bankberater aus dem Roman. Sophie Kinsella trug diesen dann auch selbst nochmal in englischer Sprache vor. So gab es im Folgenden noch weitere englische und deutsche Kapitel zu hören. Zwischen den einzelnen vorgelesenen textlichen Parts stellte die Moderatorin einige Fragen an Sophie Kinsella. So konnten die Besucher der Lesung z. B. Einiges erfahren über die Entstehung der Shopaholic-Bücher, die Arbeitsstruktur von Sophie Kinsella beim Schreiben oder eine aufregende Recherche-Reise mit ihrem Mann und den 5 Kindern zu diesem neuen Roman nach Las Vegas. Sie berichtete, dass es schon immer ihr Wunsch gewesen sei, ihre Protagonistin einmal auf einen Road-Trip zu schicken, was ihr mit diesem Buch endlich gelungen sei. Eigentlich heißt sie ja Madeleine Wickham und hat unter ihrem realen Namen – wie aufmerksame Leserinnen von ihr sowieso wissen – einige Romane, die mehr so in die Richtung dramatische Novellen gehen, veröffentlicht. Als sie die Idee hatte, auch mal humorvolle Romane zu publizieren, hat sie sich das Pseudonym „Sophie Kinsella“ zugelegt, damit im Falle eines Scheiterns in dem neuen Genre, niemand sie als Person damit in Verbindung bringt. Ausgerechnet das wurde dann ihr allergrößter Erfolg und von den Büchern, die sie als Madeleine Wickham veröffentlichte, spricht man heute eher weniger. Ob beim Vorlesen der Textpassagen oder auch während der eigenen Ausführungen: Sophie Kinsella hat eine wahnsinnig bezaubernde und temperamentvolle Art und es hat richtig Freude gemacht, ihr zuzuhören. Man kann sich richtig gut vorstellen, wie sie ihren Roman-Figuren auf diese Weise zum Leben erweckt 😉

Sowohl Anouk Schollähn als auch Wolke Hegenbarth, die ihre Jobs beide glänzend gemacht haben, begleiteten Sophie Kinsella auch bei den beiden noch folgenden Lesungsterminen in Hamburg und Hannover.

imageimageNach der eigentlichen Lesung blieb noch Zeit für die Besucher(innen), der Autorin Fragen zu stellen, die von der Autorin alle sehr geduldig beantwortet wurden. Eine Leserin hatte den neuesten „Shopaholic“-Band bereits vorab in englischer Sprache gelesen, weil sie nicht so lange auf die deutsche Ausgabe warten wollte. Von ihr kam die Frage, dass sich das Ende dieses Buches ein wenig nach Abschied von Becky anhören würde. Sophie Kinsella antwortete, dass es nicht unbedingt ein Abschied sei, aber vielleicht mal eine Pause. Sie hat jetzt viele Jahre lang die Welt mit Beckys Augen gesehen und Beckys Leben gelebt und Becky und sie sind untrennbar miteinander verbunden. Aber sie hat auch noch eine ganze Menge anderer schöner Buchideen, die sie gerne verwirklichen möchte. Und ich selbst muss ehrlich gestehen, dass ich ihre anderen Romane mindestens ebenso gerne gelesen habe und mich immer auf ihre Neuerscheinungen gefreut habe, auch wenn es mal nicht um Becky ging ❤

Im Anschluss an die Frage-/Antwort-Runde gab es dann die Gelegenheit, sich mitgebrachte oder auf der Lesung erworbene Bücher signieren zu lassen und Fotos von und mit der Autorin zu machen. Obwohl ich bestimmt 20 Bücher von ihr habe, habe ich lediglich den ersten und den letzten Band der „Shopaholic“-Reihe signieren lassen, weil ich mehr der Autorin und den anderen anwesenden Leserinnen gegenüber einfach unverschämt und zeitraubend gefunden hätte. Der 1. Band hat für mich die besondere Bedeutung, dass ich ihn damals – lange bevor ich nach Berlin gezogen bin und leider noch in Köln leben musste – in Berlin gekauft habe (in einer Buchhandlung, die es schon lange nicht mehr gibt).

Auch im kurzen Gespräch beim Signieren war sie wahnsinnig liebenswert. Für mich war es irgendwie ein wenig surreal, ihr endlich mal gegenüber zu stehen – ich habe einen riesengroßen Respekt davor, was sie erreicht hat und wieviele Bücher sie weltweit verkauft. Von den Autorinnen und Autoren, die ich bis jetzt persönlich kennenlernen durfte, ist das mit Abstand die bekannteste und erfolgreichste – der Pop-Star unter den Roman-Autorinnen – und auf jeden Fall eine der nettesten 🙂

Vielen lieben Dank nochmal an den Goldmann-Verlag für die Einladung, der mir und meiner Freundin Ivy damit die Teilnahme an dieser wunderbaren, unvergesslichen Veranstaltung ermöglicht hat ❤

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