Veras Weekly – eine sehr heiße und langweilige 25. KW in Berlin

📝 «Geplant»
… weiterhin viel zu lesen – habe da gerade für meine Begriffe einen ganz guten Flow 🙂

📚 «Gelesen»
… seit gestern „Schluss mit Sorry! – Ein Lisa Haubenstädt-Roman“ von Rebecca Vogels – hat leider nur 158 Seiten; der flotte Schreibstil gefällt mir allerdings sehr gut! Mit einer Rezension ist also wahrscheinlich noch diese Woche zu rechnen.

😊 «Gefreut»
… dass mein Pummeleinhorn, das ich schon im März bestellt hatte, endlich angekommen ist ❤ – es ist so niedlich und so weich 🙂
… über die Zusage eines Rezensionsexemplars des Romans „Alma & Jasmin“ von Caro Martini *freu*
… dass heute mit 25°C, leichter Bewölkung und Wind erstmals ein angenehmer Tag zum Durchatmen und Durchlüften ist. So genügt mir der Sommer vollkommen.

😳 «Überrascht»
… dass ich bzw. mein Kreislauf trotz der unendlichen Schwüle im ersten Teil der Woche und den Temperaturen von um die 35°C von Do. bis Sa. so tapfer durchgehalten habe. Das ist absolut gar nicht mein Wetter. Aber wenigstens können wir froh sein, dass wir von Unwettern verschont geblieben sind hier in Berlin. Als ich Freitag von der Arbeit heimgefahren bin, dachte ich, mein Auto hätte eine heimliche Garstufe – das Lenkrad konnte man kaum anfassen und die Klima-Anlage hat auf höchster Stufe nur wenig erreicht.

😢 «Traurig»
… über die BREXIT-Entscheidung des britischen Volkes – noch trauriger finde ich allerdings, dass ein Großteil offenbar gar nicht wusste, für was er da eigentlich stimmt und sich jetzt erst im Nachhinein über die wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Folgen informiert. Schlimm ist, dass von solchen Sachen – siehe auch Pegida oder AfD – immer der Teil der Bevölkerung angesprochen wird, dem offenbar die geistigen Mittel fehlen, solche Dinge zu reflektieren 😦 …
… weil wir letzten Sonntag nicht im Konzert von Bruce Springsteen im Berliner Olympiastadion waren – die Fotos und die Kritiken waren so toll. Er steht auf unserer Liste, derjenigen Künstler, die wir gerne mal live sehen wollen, ganz oben – aber Sir Paul McCartney hatte ganz klar Vorrang.

😡 «Geärgert»
… dass in der kommenden Woche auch noch beruflicher Terminstress mit Terminen außerhalb hinzukommt.
… dass ich diese Woche unzählige Mückenstiche hatte – jeden Abend zwischen 3 und 5 und dann nochmal nachts welche extra *grrr* – aber die Mücken waren halbwegs fair und haben den Mann ebenfalls mit ihren Stichen bedacht 😉

🍴«Gegessen»
… Matjes mit Pellkartoffeln und Sahnesauce Hausfrauen-Art (von „Rogacki“) am Freitag; gestern Omelette mit gebratenen Champignons, Bacon-Bits und Lauchzwiebeln und dazu Cherry-Tomaten-Salat mit Mozzarella, geraspelter Zitronenschale, Balsamico und gutem Olivenöl. Während der Woche haben wir nicht großartig gekocht, sondern mehr kochen lassen – was es heute gibt, wissen wir noch nicht – wahrscheinlich auch nichts selbst Gekochtes …

👂«Gehört»
… dass die Linksautonomen in Berlin ihre Drohung wahr machen und für jeden Polizeieinsatz in der Rigaer Str. einen Millionenschaden in gut situierten Siedlungen anrichten – seit Anfang der Woche sind jede Nacht irgendwo Autos in Flammen aufgegangen, öffentliche Gebäude, Wohnhäuser und sonstige Einrichtungen beschädigt worden – sehr traurig, weil es immer nur die Leute trifft, die nichts dafür können …

💻 «Gemailt»
… mit so Einigen, vor Allem nach längerer Zeit mal wieder mit der lieben Manuela P. in Köln – allerdings ansonsten mehr so in der Kurzform und Kommentar-Funktion.

👀 «Gesehen»
… ganz viel Fußball und keine „Gilmore Girls“ diese Woche – der Herrscher über die Fernbedienung ist in der EM-Zeit ganz klar der Mann. Bin froh, wenn ich derzeit mal die Nachrichtensendungen im RBB oder eine regionale Doku durchsetzen kann. Wir gehören übrigens zu den seltenen Haushalten, die nur ein TV-Gerät besitzen – mehr kommt auch nicht ins Haus.

💖 «Geknuddelt»
… diese Woche wenig – es war einfach zu heiß und da mag ich keinen dichten Körperkontakt und die Katzen geben bei so einer Hitze auf die schwitzige Haut auch immer gleich ihre haarige Ganzkörperfrisur mit ab – aber geknuddelt wird natürlich trotzdem 😉 …

💭 «Gedacht»
… wenn ich die ganzen Bewerbungen und Biographien für den einen Studiengang, den ich betreue, derzeit bearbeite, dass ich selbst sehr wenig aus meinem Leben gemacht habe – vor Allem beruflich. Gerne würde ich mal ein Sabbatical machen (noch nichtmals ein ganzes Jahr), um mal irgendwo in anderen Branchen ein Praktikum zu machen oder einen Intensiv-Kurs zu machen (vielleicht irgendwas im Medien- bzw. Verlagswesen). Beeindruckt hat mich jetzt auch der Bericht einer Münchner Autorin und Journalistin, die mit über 50 J. einen Sprachurlaub in England gemacht hat – finde ich echt toll (y). Aber von irgendwas muss man ja leben …

🏆 «Stolz»
… dass ich meine allgemeine Amazon-Wunschliste um so einiges reduziert habe – von 136 auf 110 Artikel ist ganz ordentlich.

💳 «Gekauft»
… Bettwäsche bei Tchibo bestellt, die aber zurückgeht, weil die Farbe so ganz anders ist als auf der Abbildung, außerdem ist das Jersey-Material nicht Joelle-tauglich – sie zerreißt ja gerne Bettwäsche. Dann einige Jeans bei H&M bestellt – brauchte einfach mal ein paar neue, habe aber noch nicht anprobiert, weil es mir dafür zu heiß war. Außerdem bei Vente-Privée eine schwarze Ice-Watch mit Totenköpfen im Zifferblatt – sehr cool – mal was ganz Anderes; bin gespannt, wann die geliefert wird. In der neuen Woche geht es dann endlich zum monatlichen Großeinkauf zu dm – und damit zum neuen „Treaclemoon“-Duschgel „Cute Satsuma Smile“. Und dann werde ich noch meine beiden Must Have-Bücher, die im Juli erscheinen, vorbestellen (dieses Mal bei Thalia): „Wenn Du aus der Reihe tanzt, tanze ich mit“ von Pippa Wright und „Manchmal will man eben Meer“ von Sandra Girod.

Rezension: Tanja Janz – „Krabbe mit Rettungsring“

imageFakten:
Taschenbuch, Mira-Taschenbuch (mtb), erschienen: 10.05.2016, 300 Seiten, 9,99€

Autorin:
Tanja Janz, Jg. 1974, lebt mit Katzen und Familie in Gelsenkirchen und ist Schalke-Fan. Über ein Lehramtsstudium der Anglistik, Germanistik und Erziehungswissenschaften in Essen, Tätigkeiten als Nachhilfelehrerin, Ltg. eines Nachhilfeinstitutes und VHS-Dozentin kam sie endgültig zum Schreiben. Über ihre lustigen und auch realen Erfahrungen aus dieser Zeit und den Mängeln des deutschen Bildungssystems hat sie 2013 „Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt – Unkorrigierte Geschichten aus der Nachhilfestunde“ veröffentlicht. Außerdem schreibt sie Kinder- und Jugendbücher, wie z. B. die „Pferdeinternat“-Reihe. Mit Heike Abidi veröffentlichte sie  unter dem Pseudonym „Maya Seidensticker“ die 3-bändige Jugendbuch-Reihe „We love Fashion“ und als ABBA-Fans unter dem gemeinsamen Pseudonym „Jana Fuchs“ mit „Dancing Queens“ einen Roman mit Bezug zu ihrer Lieblingsband. „Strandperlen“ war der 1. St. Peter-Ording-Roman von Tanja Janz, 2016 folgte nun „Krabbe mit Rettungsring“, im September 2016 das eBook aus dieser Reihe („Friesenknöllchen mit Meerblick“) sowie ein Winterroman („Friesennerz und Winterzauber“) im November 2016.

Handlung:
Nina aus Köln ist Ende 30, Empfangssekretärin einer Werbeagentur mit besonderem Verhältnis zum Junior-Chef und Bloggerin des Blogs „Curvy Couture“ mit ein paar Kilos zuviel. Nachdem sie Job und Junior-Chef an ein jüngeres, schlankeres weibliches Exemplar verloren hat, bewirbt sie sich bei der TV-Abnehm-Show „Weight Fight“ und wird prompt eine der Kandidat(inne)n, die TV-wirksam in St. Peter-Ording an der Nordsee Pfunde lassen sollen. Die anfängliche Vermutung, bei der Show für ihren Blog einen Skandal aufzudecken, weicht dem sportlichen und persönlichen Ehrgeiz und dem Team-Gefühl, das neue Freundschaften entstehen lässt. Und auch Ninas Herz schlägt hoch wie die Nordsee-Wellen für den Rettungsschwimmer Veit. Aber mag der sie überhaupt …?!

Fazit:
Das war jetzt wieder eine der Neuerscheinungen 2016, die ich kaum erwarten konnte und entsprechend Titel und Cover ist das Buch pünktlich zum Sommer erschienen. Nachdem mir schon der 1. St. Peter-Ording-Roman von Tanja Janz so gut gefallen hat, stand außer Frage, dass ich diesen auch lesen muss.
Das echt schöne Cover mit direktem Bezug zur Story macht direkt Lust, einen Urlaub in St. Peter-Ording zu buchen und dieses Gefühl wird beim Lesen noch verstärkt. Tanja Janz kurbelt mit ihren Romanen bestimmt die Buchungen in dem Nordsee-Erholungsort ordentlich an 😉 …
Das Buch hat insgesamt 300 Seiten mit 25 Kapiteln und einem sehr sympathischen Nachwort von Tanja Janz. Das Schriftbild ist äußerst großzügig und angenehm lesbar, wobei die Schriftgröße die Story länger erscheinen lässt, als sie tatsächlich ist. Aber ein tolles Buch ist ja eigentlich sowieso immer zu kurz 😉 …
Tanja Janz hat mit diesem Roman wieder ein paar wunderbare, sehr authentische und liebenswürdige Haupt- und Nebencharaktere ins literarische Rennen geschickt, die man direkt mag und sich freut, mit ihnen (Lese-)Zeit verbringen zu dürfen.
Auch der Plot – die Teilnahme an einer Abnehm-Show – ist erstmal neu, modern und ungewöhnlich und macht neugierig auf die Umsetzung, die im übrigen wirklich super gelungen ist. Sehr schön fand ich auch, dass bei diesem Roman keine Love-Story im Vordergrund stand (die lief eher nebensächlich ab) und hier andere Dinge, wie Mut, Freundschaft, Team-Gefühl, Ziele erreichen usw. gezeigt haben, dass man auch damit erstklassig und spannend unterhalten werden kann.
Kritikpunkte habe ich hier jetzt tatsächlich mal gar keine: Ein Sommer-Roman so richtig nach meinem Geschmack, der mir sogar noch einen kleinen Tick besser gefallen hat, als „Strandperlen“, der auch schon unglaublich toll war! Beide sind ideale Urlaubslektüre für den Strandkorb 🙂
Tja, und nun scharre ich schon wieder mit den Hufen und warte auf die Neuigkeiten aus St. Peter-Ording von Tanja Janz – zuerst im September mit dem eBook: „Friesenknöllchen mit Meerblick“ und den ebenfalls dort spielenden, im November erscheinenden Winterroman „Friesennerz und Winterzauber“.
Derweil kann ich gar nicht anders, als für „Krabbe mit Rettungsring“ eine höchste 5*****-Sterne Leseempfehlung auszusprechen und allen Liebhaberinnen von Nordsee-Romanen genauso viel Lesespaß damit zu wünschen, wie ich ihn hatte 🙂

 

Veras Weekly – eine unternehmungsreiche 24. KW mit Paul McCartney als Highlight der Woche :-)

📝 «Geplant»
… in der neuen Woche erstmal gar nichts – viel lesen 🙂

📚 «Gelesen»
… Halbzeit bei „Krabbe mit Rettungsring“ von Tanja Janz – bisher echt super, ich lese es total gern.

😊 «Gefreut»
… zuerstmal über den tollen Lesungsabend von Sophie Kinsella am Montag in der Britischen Botschaft in Berlin, wo ich gemeinsam mit meiner lieben Freundin Ivy war und einen ganz tollen Abend hatte – alle Infos dazu findet Ihr hier auf dem Blog in einem ausführlichen Blog-Bericht, den ich am Freitag veröffentlicht habe 🙂
… und dann ganz sicher über mein höchstes Highlight der Woche: Am Dienstag das 3-stündige Konzert (ohne Pause) von Paul McCartney in der Berliner Waldbühne! Es war so unbeschreiblich toll und unvergesslich schön! Ein ganz anderes Programm als bei den 3 Konzerten zuvor – und dann das Mega-Feuerwerk bei „To live and let die“, bei dem man natürlich bei einem OpenAir auch noch die Möglichkeit des Höhenfeuerwerks nutzen kann – in der Halle gab es immer nur das Indoor-Feuerwerk vor der Bühne! Paul ist so witzig und charismatisch und immer noch sooo fit! Er hat auch Lieder gesungen, die er seiner jetzigen Frau Nancy und seiner verstorbenen großen Liebe Linda gewidmet hat – sowas wünscht sich doch jede Frau <3! Auch seine Band war wie immer grandios! Und der Wettergott muss ein Beatle sein 😉 : Nachdem wir den ganzen Tag gezittert haben, dass es nass werden könnte, konnte man sogar die erste Hälfte noch in der Sonne im T-Shirt (ich im Beatles-T-Shirt) da sitzen! Bemerkenswert war auch, dass dort irre viele Familien waren: 3 Generationen McCartney-Fans – Großeltern, erwachsene Kinder und 12jährige Enkelsöhne und 16jährige Enkeltöchter, die total ausgeflippt sind – so schön zu sehen, wie diese Musik Generationen verbindet! Er ist echt ein Ausnahme-Musiker und ein Stück Musikgeschichte und der smarteste 74jährige der Welt! Hach – ich könnte ja noch ewig weiterschwärmen ❤ …

😳 «Überrascht»
… dass uns die Mary-Katze diese Woche gleich 3x gelinkt hat mit der Einnahme ihrer Schilddrüsen-Tablette: Obwohl es den Anschein hatte, sie hätte die Tablette problemlos geschluckt, haben wir sie nachher irgendwo auf dem Boden gefunden – keine Ahnung, wie sie das gemacht hat, aber die Katze ist einfach clever 😦 – zumal sie jetzt auch noch die Taktik verfolgt, sich kurz bevor der Mann heimkommt auf den Kratzbaum zu verziehen und dort bis Mitternacht liegen zu bleiben.
… und glücklich: Am heutigen Sonntag ganz überraschend noch kurzen Besuch von meiner Herzensschwester Marion aus Köln, die mit ihren Mädels auf Shopping- und Party-Trip in Berlin war und ganz spontan noch für ein Stündchen zu uns gekommen ist, die neue Whg. besichtigen – das war so schön, denn ich war schon soooo traurig, weil ich dachte, das klappt nicht mehr.

😢 «Traurig»
… ganz klar hat mich das Attentat in dem Club mit vorwiegend homosexuellen Gästen in Orlando/Florida sehr bewegt und sehr traurig gemacht!!! Außerdem die Hooligan-Übergriffe bei der Fußball EM – überhaupt stimmt mich diese Flut von Gewalt und Terror, die derzeit herrscht, sehr traurig!
… dass es meiner Cousine in Köln derzeit selbst gesundheitlich nicht so gut geht, aber sie auch noch einigen Kummer hat, den ich gut nachvollziehen kann – ich drücke ihr ganz fest die Daumen für einen guten Ausgang ❤
… außerdem drücke ich meiner Ex-Kollegin und Facebook-Freundin Sonja ganz fest die Daumen für die Gesundheit ihres Katers ❤

😡 «Geärgert»
… auch über ein paar Sachen diese Woche – u. a. auf der Arbeit – möchte mich aber nicht weiter darüber auslassen. Außerdem merke ich immer wieder, dass ich kräftemäßig vollkommen am Limit bin – und leider noch immer 5 Wochen arbeiten bis zum Urlaub – puh …

🍴«Gegessen»
… Montag und Dienstag auswärts, weil ich nicht kochen konnte wegen der Veranstaltungen abends; mittwochs gab es mal wieder Spaghetti Bolognese bei uns; Donnerstag haben wir Champignon-Schnitzel im Thomas-Eck in Charlottenburg gegessen; Freitag war wieder Spargel-Tag (wahrscheinlich zum letzten Mal, denn man merkt auch sehr an der Qualität des Spargels, dass die Spargelzeit fast vorüber ist) – dazu gebratenes Lachs-Filet und Frühkartöffelchen mit Sauce Hollandaise; Samstag gab es asiatische Hackbällchen mit Avocado-Dip und Süßkartoffel-Pürree mit Tomaten-Lauchzwiebel-Salsa und ganz viel frischem Koriander nach einem Rezept aus dem Kochbuch von Felicitas Then und der heutige Sonntag ist noch offen essenstechnisch.

👂«Gehört»
… das neue Album „50“ von Rick Astley bei Spotify – musikalischer Held meiner Jugend – gefällt mir sehr gut! Wenn er mal auf Tour in Berlin ist, will ich ihn unbedingt live sehen 🙂

💻 «Gemailt»
… mit der lieben Kerstin H., mit Ivy, mit Marion H. – und dienstlich auch wieder Unmengen 🙂

👀 «Gesehen»
… hm, Ivy, Sophie Kinsella und Wolke Hegenbarth, Paul McCartney und seine grandiose Band – das wichtigste eben ….

💖 «Geknuddelt»
… am Montag endlich mal wieder meine liebe Ivy – so schön!!! Wir haben uns so lange nicht gesehen und hatten so viel zu erzählen und haben viel gelacht 😉 – und heute dann noch meine Marion aus Köln, die ganz spontan und kurz hier war ❤ – und ansonsten die üblichen Verdächtigen: Mann und Katzen …

💭 «Gedacht»
… wie toll es ist, dass ich in dem gleichen musikalischen Zeitalter lebe, in denen auch die Beatles mit Paul McCartney aktiv waren und Paul McCartney es noch ist.

🏆 «Stolz»
… dass ich meinen Wochenrückblick hier jetzt schon konsequent über 1 J. lang poste – und anscheinend wird er ganz gern gelesen.

💳 «Gekauft»
… 4 Bücher: „Shopaholic & Friends“ von Sophie Kinsella, „Ziemlich unverhofft“ von Frauke Scheunemann, „Cornwall mit Käthe“ von Stephanie Linnhe und „Wie programmiert man Liebe“ von Bettina Brömme – und die neue Sonderausgabe von „Lecker“ mit Rezepten aus der „Sansibar Sylt“. Und nächste Woche geht es zum Wocheneinkauf zu dm – ich muss nicht sagen, dass der Kauf eines ganz bestimmten neuen Duschgels auf dem Plan steht 😉 …

Review zur Buchvorstellung „Shopaholic & Family“ von Sophie Kinsella am 13.06.2016 in Berlin

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Wow, was war ich happy und stolz, als mich vor ein paar Wochen die Einladung des Goldmann-Verlages zur Buchvorstellung von Sophie Kinsellas neuestem „Shopaholic“-Roman um die liebenswerte und chaotische Heldin Becky Brandon (ehemals Bloomwood) in der britischen Botschaft am Mo., 13.06.2016 in der Britischen Botschaft in Berlin erreichte. Da sie seit rund 15 J. zu meinem Lieblingsautorinnen zählt und ich die „Shopaholic“-Romane, ebenso wie ihre anderen Bücher, geradezu verschlungen habe, war es schon immer mein Wunsch, sie einmal live zu erleben – nur hat in der Vergangenheit entweder der Termin oder der Ort nicht gepasst. Ich musste also nicht lange überlegen und habe gleich zugesagt. Da der Mann – natürlich – lieber die Fußball-WM schauen wollte, habe ich meine liebe Freundin Ivy gefragt, ob sie mich begleitet (wir haben so ziemlich den gleichen Lesegeschmack) und auch sie musste ich „überraschenderweise“ gar nicht erst lange überreden 😉 . Und da wir uns vorher schon in der „Mall of Berlin“ zum Quatschen verabredet hatten, fing der schöne Abend für uns schon früher an.

imageimageVor der Britischen Botschaft hatte sich schon eine kleine Schlange gebildet, die alle auf den Einlass ab ca. 18:45 Uhr zur Lesung warteten. Die Wartezeit vertrieben wir uns im Gespräch mit einer befreundeten Bloggerin. Der 1. Schritt nach der Einlass-Kontrolle, die genauso wie die Fluggastkontrollen an Flughäfen ablief, war dann der Besuch des Büchertischs, wo ich mein Exemplar von „Shopaholic & Family“ erstanden habe, das an diesem Tag Premiere und den allerersten Verkaufstag in Deutschland hatte.

Nachdem alle Besucher Platz gefunden hatten in dem großen Veranstaltungssaal, richtete der Britische Botschafter in Berlin, Sebastian Wood, einige charmante Worte der Begrüßung an das Publikum und an die Autorin und berichtete u. a., dass auch seine Frau die Bücher von Sophie Kinsella gerne liest. Er ist seit September 2015 in Berlin eingesetzt und hat zuvor das Britische Königreich diplomatisch in China vertreten und wusste, auch ein paar Anekdoten zu erzählen und outete sich als E-Gitarren-Sammler – sozusagen sein persönliches Shopaholic-Syndrom 😉 .

imageimageDie Moderation inkl. der deutschen Übersetzung hatte Anouk Schollähn, eine Hörfunk-Moderatorin des NDR, übernommen. Sie begrüßte die Anwesenden nochmals – auch im Namen des Goldmann-Verlages – und stellte denjenigen, die die Vorgeschichte der Shopaholic-Romane nicht kannten, diese kurz vor.

Dann begann die Schauspielerin Wolke Hegenbarth, die das Lesen der deutschen Textpassagen  übernommen hatte, zur Einleitung mit einem Brief von Beckys Bankberater aus dem Roman. Sophie Kinsella trug diesen dann auch selbst nochmal in englischer Sprache vor. So gab es im Folgenden noch weitere englische und deutsche Kapitel zu hören. Zwischen den einzelnen vorgelesenen textlichen Parts stellte die Moderatorin einige Fragen an Sophie Kinsella. So konnten die Besucher der Lesung z. B. Einiges erfahren über die Entstehung der Shopaholic-Bücher, die Arbeitsstruktur von Sophie Kinsella beim Schreiben oder eine aufregende Recherche-Reise mit ihrem Mann und den 5 Kindern zu diesem neuen Roman nach Las Vegas. Sie berichtete, dass es schon immer ihr Wunsch gewesen sei, ihre Protagonistin einmal auf einen Road-Trip zu schicken, was ihr mit diesem Buch endlich gelungen sei. Eigentlich heißt sie ja Madeleine Wickham und hat unter ihrem realen Namen – wie aufmerksame Leserinnen von ihr sowieso wissen – einige Romane, die mehr so in die Richtung dramatische Novellen gehen, veröffentlicht. Als sie die Idee hatte, auch mal humorvolle Romane zu publizieren, hat sie sich das Pseudonym „Sophie Kinsella“ zugelegt, damit im Falle eines Scheiterns in dem neuen Genre, niemand sie als Person damit in Verbindung bringt. Ausgerechnet das wurde dann ihr allergrößter Erfolg und von den Büchern, die sie als Madeleine Wickham veröffentlichte, spricht man heute eher weniger. Ob beim Vorlesen der Textpassagen oder auch während der eigenen Ausführungen: Sophie Kinsella hat eine wahnsinnig bezaubernde und temperamentvolle Art und es hat richtig Freude gemacht, ihr zuzuhören. Man kann sich richtig gut vorstellen, wie sie ihren Roman-Figuren auf diese Weise zum Leben erweckt 😉

Sowohl Anouk Schollähn als auch Wolke Hegenbarth, die ihre Jobs beide glänzend gemacht haben, begleiteten Sophie Kinsella auch bei den beiden noch folgenden Lesungsterminen in Hamburg und Hannover.

imageimageNach der eigentlichen Lesung blieb noch Zeit für die Besucher(innen), der Autorin Fragen zu stellen, die von der Autorin alle sehr geduldig beantwortet wurden. Eine Leserin hatte den neuesten „Shopaholic“-Band bereits vorab in englischer Sprache gelesen, weil sie nicht so lange auf die deutsche Ausgabe warten wollte. Von ihr kam die Frage, dass sich das Ende dieses Buches ein wenig nach Abschied von Becky anhören würde. Sophie Kinsella antwortete, dass es nicht unbedingt ein Abschied sei, aber vielleicht mal eine Pause. Sie hat jetzt viele Jahre lang die Welt mit Beckys Augen gesehen und Beckys Leben gelebt und Becky und sie sind untrennbar miteinander verbunden. Aber sie hat auch noch eine ganze Menge anderer schöner Buchideen, die sie gerne verwirklichen möchte. Und ich selbst muss ehrlich gestehen, dass ich ihre anderen Romane mindestens ebenso gerne gelesen habe und mich immer auf ihre Neuerscheinungen gefreut habe, auch wenn es mal nicht um Becky ging ❤

Im Anschluss an die Frage-/Antwort-Runde gab es dann die Gelegenheit, sich mitgebrachte oder auf der Lesung erworbene Bücher signieren zu lassen und Fotos von und mit der Autorin zu machen. Obwohl ich bestimmt 20 Bücher von ihr habe, habe ich lediglich den ersten und den letzten Band der „Shopaholic“-Reihe signieren lassen, weil ich mehr der Autorin und den anderen anwesenden Leserinnen gegenüber einfach unverschämt und zeitraubend gefunden hätte. Der 1. Band hat für mich die besondere Bedeutung, dass ich ihn damals – lange bevor ich nach Berlin gezogen bin und leider noch in Köln leben musste – in Berlin gekauft habe (in einer Buchhandlung, die es schon lange nicht mehr gibt).

Auch im kurzen Gespräch beim Signieren war sie wahnsinnig liebenswert. Für mich war es irgendwie ein wenig surreal, ihr endlich mal gegenüber zu stehen – ich habe einen riesengroßen Respekt davor, was sie erreicht hat und wieviele Bücher sie weltweit verkauft. Von den Autorinnen und Autoren, die ich bis jetzt persönlich kennenlernen durfte, ist das mit Abstand die bekannteste und erfolgreichste – der Pop-Star unter den Roman-Autorinnen – und auf jeden Fall eine der nettesten 🙂

Vielen lieben Dank nochmal an den Goldmann-Verlag für die Einladung, der mir und meiner Freundin Ivy damit die Teilnahme an dieser wunderbaren, unvergesslichen Veranstaltung ermöglicht hat ❤

Rezension: Clara Römer – „Der Wahnsinn den man Liebe nennt“

imageFakten:
Taschenbuch, Diana-Verlag (Randomhouse-Gruppe), erschienen: 09.05.2016, 321 Seiten, 9,99€

Autorin:
Clara Römer ist das Pseudonym einer sehr bekannten deutschen Autorin, die bisher unter einem anderen Namen in anderen Genres veröffentlicht hat und mit diesem Titel ihr Debüt als Schriftstellerin des Frauenroman-Genres gibt. Sie lebt mit ihrem Mann in München, studierte Germanistik und arbeitete in schreibender Zunft auch noch als Redakteurin.

Handlung:
Susa Bergmann, Mittvierzigerin, seit 10 J. mit ihrem Mann Wolf, der eine aufstrebende Immobilienfirma betreibt, verheiratet, ist verwundert, als es eines Tages eine Spedition die Lieferung des Kühlschranks, den ihr Mann bestellt hat, ankündigt. Lediglich die Lieferadresse stimmt nicht mit ihrer eigenen überein und nachdem ihr Mann auf Geschäftsreise und nicht erreichbar ist und sein Kompagnon verzweifelt nach Ausreden sucht, begibt sich Susa auf Spurensuche. Unter der Anschrift wohnt eine junge Frau mit einer ca. 5 J. Tochter – das Ebenbild ihres Mannes Wolf – und ein Puzzleteil fügt sich dem anderen. Susa wird der Boden unter den Füßen weggerissen und nach einer schweren Trauerphase muss sie nicht nur die falschen Versöhnungsversuche von Wolf abwehren, sondern ihr Leben inkl. Scheidung wieder auf die Reihe bekommen. Aber dabei ist sie nicht so alleine, wie sie zunächst vermutet hätte …

Fazit:
Es ist ja gerade in Mode bei den Verlagen, die Oberfläche von Buch-Covern nicht in Hochglanzoptik, sondern im matten Papier-Design zu gestalten. Bei diesem Buch passt das besonders gut, weil die Protagonistin Susa eine Papeterie besitzt. Das Cover sieht aus wie handgeschöpftes Papier – allerdings mit ein paar kleinen und großen Rissen und zum Teil verblassenden rosafarbenen Herzen, was sich ideal auf den Inhalt des Buches adaptieren lässt. Optisch ist das Cover sehr schön – eines nachdem in der Buchhandlung schon mal neugierig greift.
Die 321 Seiten haben 22 (eigentlich 23) Kapitel + Danksagung und sind von angenehmer Leselänge in einem normalen, eher kleineren Schriftbild.
Den Roman hatte ich zuerst eigentlich gar nicht auf meiner Wunschliste, obwohl mir bei der Durchsicht der Verlagsvorschau damals das wunderschöne Cover direkt ins Auge gesprungen ist. Aber nachdem ich schon einige Rezensionen des Buches gelesen habe, hat mich der Inhalt des Buches aus Gründen sehr neugierig gemacht.
Die Geschichte hat mich eigentlich vom ersten Moment an gefesselt und für mein sonst eher schneckenartiges Lesetempo habe ich das Buch ziemlich schnell ausgelesen, obwohl es sich bei dem Thema „Ehebetrug“ um ein sehr emotionales Thema handelt – vor Allem, wenn man das selbst vielleicht schon mal erlebt hat.
Susas Verhalten nach Bekanntwerden des Betruges und der Umgang mit den Schmerzen und ihre Gedanken in diesem Zusammenhang sind absolut realistisch wiedergegeben und vollkommen nachvollziehbar! Darüber habe ich ehrlich gesagt gestaunt, weil man in so manchen Frauen-Romanen den Eindruck vermittelt bekommt, als sei Ehebetrug etwas Lustiges, wobei man dem (Ex-)Partner dann aus Rache irgendwelche aberwitzigen Streiche spielt – da platzt mir dann immer der Kragen und ich frag mich, in welcher Welt solche Autorinnen leben. Hier war das aber nicht der Fall war, weil man das Gefühl hatte, die Autorin hat sich wirklich mit dem Thema und den Gefühlen auseinandergesetzt und es hat sich alles sehr echt angefühlt für die Leserin.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und hat mich z. B. ein wenig an die Familiengeschichten von Utta Danella erinnert, die ich ganz früher mal gern gelesen habe. Ich würde die Autorin jedoch anhand des Schreibstils, der Namenswahl der Mitwirkenden und der manchmal leicht gestelzten Dialoge eher so ab Mitte 50+ altersmäßig vermuten – so wirken die Charaktere im Buch dann auch eher irgendwie viel reifer als Menschen Mitte Vierzig es heute oft tatsächlich sind.
Die Autorin hat weitestgehend sympathische Charaktere für diesen Roman zum Leben erweckt, jedoch war dort niemand dabei, der mich jetzt menschlich irgendwie besonders berührt hat.
Zum Ende der wirklich lesenswerten Geschichte sind meiner Meinung ein paar Happy Ends zuviel eröffnet worden, die die ansonsten realitätsnahe Geschichte ab da ein bisschen unrealistisch erscheinen lassen. Auf Details möchte ich nicht eingehen, weil ich hier nicht spoilern möchte.
Ich gebe hier gerne 4**** Sterne und eine Leseempfehlung für diesen außergewöhnlichen Roman.

Ganz lieben Dank an den Diana-Verlag (bei Randomhouse) für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars!

Veras Weekly – eine arbeitsreiche 23. KW

📝 «Geplant»
… Kurz-Urlaub gebucht nach Binz/Rügen und Vorgespräch mit Cat-Sitterin geplant.
… zwei schöne Veranstaltungen in der neuen Woche, von denen ich dann wieder im Rückblick berichten werde.
… an der Brüstung am Küchenfenster Blumenkästen mit Küchenkräutern zu bepflanzen.

📚 «Gelesen»
… Beginne heute mit „Krabbe mit Rettungsring“ von Tanja Janz – freue mich schon auf bekannte Charaktere aus „Strandperlen“ und tolle neue Gesichter – eigentlich bin ich mir ziemlich sicher, dass mir das Buch gefallen wird 🙂 – die Rezension zu „Der Wahnsinn, den man Liebe nennt“ von Clara Römer folgt in Kürze.

😊 «Gefreut»
… dass manchmal doch sowas wie Wunder geschehen: Unser Balkon ist da – noch nicht ganz fertig allerdings, aber auf jeden Fall werden wir ihn diesen Sommer nutzen können zum Rumsitzen und Grillen usw., wenn er dann erstmal vom Fachmann katzensicher eingenetzt wurde. Die Katzen haben auf jeden Fall schon erkannt, dass das ein Balkon ist und deutlich gemacht, dass sie den gerne – am liebsten sofort – nutzen würde; vor Allem wohl, weil ein vogelreicher Baum direkt davor ist 😉
… dass jetzt bis auf die neuen großen Büro-Schränke alle neuen Möbel auf der Arbeit aufgebaut sind und das Büro – bis auf den mega-schmuddeligen Teppichboden – jetzt viel lichter ausschaut.
… dass die beiden Rezensionsexemplare von „Der Sommer in St. Ives“ von Anne Sanders und „Fünf am Meer“ von Emma Sternberg angekommen sind

😳 «Überrascht»
… allerdings sehr unangenehm vom Suizid des Fußball-Trainers Sascha Lewandowski, der bis vor kurzem hier bei Union Berlin tätig war, und wegen eines BurnOut auf eigenen Wunsch freigestellt wurde. Geschockt war ich aber dann viel mehr, als die persönlichen Umstände der Selbsttötung, in der Woche zuvor passierten, publik wurden. Horror, wie das jetzt für die Partnerin und die Familie sein muss, das alles zu erfahren …

😢 «Traurig»
… diese Woche gar nicht, nur ziemlich erschöpft, weil ich so viel zu tun habe derzeit – 40 Bewerbungen für einen meiner Studiengänge durchgeackert und aus den Bewerbungsunterlagen die wichtigsten Infos und Fähigkeiten von jedem Bewerber einzeln in Kurzform zusammengefasst in einer Tabelle für die Prüfungskommission der Aufnahmeprüfungen. Nun habe ich „nur“ noch 60 Bewerbungen vor mir. Das ist eine Aufgabe, die ziemlich zeit- und kraftraubend ist, weil die Bewerbungsunterlagen von sehr unterschiedlicher Qualität sind. Es ist aber eine sehr spannende Aufgabe, sich mit so vielen dermaßen unterschiedlichen Biographien und beruflichen Werdegängen – zumeist sehr junger Menschen – zu befassen. Und klar, geht einem dann wieder durch den Kopf, wie das eigene Leben verlaufen wäre, wenn die furchtbare Mutter einem nicht untersagt hätte Abitur zu machen und zu studieren …

😡 «Geärgert»
… dass ich in der abgelaufenen Woche mehrfach Probleme mit dem Kreislauf und Kopfschmerzen hatte – aber das ist bei dem Wetter auch kein Wunder gewesen.

🍴«Gegessen»
… am Freitag auf jeden Fall einen großen gemischten Salat mit viel Avocado drin und dazu Knoblauchbrot – sehr lecker; Samstag – bevor die Spargelzeit bald zu Ende geht – nochmal weißen Spargel, Frühkartöffelchen, Sauce Hollandaise und marinierte Schweinerückensteaks. Aber was wir sonst noch so diese Woche gegessen und gekocht haben, hab ich irgendwie vergessen.

👂«Gehört»
… wenn Mary heimlich spielt, aber sofort unterbricht, wenn sie sich beobachtet fühlt – von Joelle haben wir dagegen wir mehr nächtliche Störungen gehört 😉
… ganz viele Songs im Radio von Weltstars, die ich schon alle live gesehen habe – darüber freue ich mich immer wieder, dass wir so oft zu Konzerten gehen.

💻 «Gemailt»
… wieder viel zu viel dienstlich, so dass mir privat ein wenig die Lust zum Mailen gefehlt hat :-(. Aber gestern habe ich zuerst eine sehr schöne Nachricht von einer lieben Facebook-Freundin aus Hannover bekommen, die mich sehr gerührt hat und mit meiner lieben Ivy habe ich auch gemailt – ich freue mich schon, morgen etwas gemeinsam mit ihr zu unternehmen.

👀 «Gesehen»
… mal wieder 4 Folgen „Gilmore Girls“ auf DVD angeschaut diese Woche – so schön! Ich liebe diese Serie so sehr und es gibt viel zu wenig im TV dieser Art. Wenn also einer einen Tipp hat, was man sich ähnliches anschauen kann, bitte her damit 🙂

💖 «Geknuddelt»
… na, wen wohl?!

💭 «Gedacht»
… och, so Einiges – und oft ärgert es mich, dass ich noch Gedanken an Personen verschwende, die es gar nicht wert sind und schon lange keinen Platz mehr in meinem Leben haben.

🏆 «Stolz»
… auf meine Mary-Katze, die ihre Schilddrüsen-Erkrankung so tapfer meistert und schön brav die Medikamente nimmt – na ja, meistens brav 😉

💳 «Gekauft»
… die neueste Ausgabe der „myself“ (seit vielen Jahren meine Lieblingszeitschrift, obwohl ich eigentlich sonst keine Zeitschriften mehr kaufe) und das neueste „Chefkoch“-Magazin – sonst tatsächlich nichts.

Rezension: Britta Sabbag – „Der Sommer mit Pippa“

imageFakten:
Taschenbuch, Rowohlt, erschienen 22.04.2016, 318 Seiten, 9,99€

Autorin:
Britta Sabbag, 1978 im Sternbild Skorpion in Osnabrück geboren, schloss erfolgreich ihr Studium in den Fächern Sprachwissenschaften, Psychologie und Pädagogik an der Uni in Bonn ab, wo sie auch heute noch lebt. Sie arbeitete 6 Jahre als Personalerin in verschiedenen großen Firmen. Nachdem sie in einer wirtschaftlichen Krise ihren Job verlor, widmete sie sich bis heute dem, was sie eigentlich schon immer tun wollte: Dem Schreiben. Ihr Debüt-Roman „Pinguinwetter“ war auf Anhieb ein Mega-Erfolg und wurde sogar als Theaterstück aufgeführt. Die Fortsetzung dazu ist im Folgeband „Pandablues“ nachzulesen, der ebenso erfolgreich war. „Herzfischen“, ein weiterer Frauen-Roman, den sie gemeinsam mit Maise Kelly schrieb, wurde, wie die drei Vorgänger ebenfalls bei Lübbe veröffentlicht; außerdem bei Boje (Lübbe) auch noch zwei Jugendromane (Fortsetzungen) mit autobiografischen Zügen: „Stolperherz“ und „Herzriss“. Ebenfalls mit Maite Kelly und der Illustratorin Joëlle Tourlonias veröffentlichte sie zwei Kinderbücher um „Die kleine Hummel Bommel“. Ihr neues Projekt „Ankommen in Bonn“ ist eine Geschichte um das syrische Flüchtlingsmädchen Sima, das derzeit im Bonner Generalanzeiger gemeinsam mit verschiedenen Schulklassen publiziert wird. „Der Sommer mit Pippa“ ist ihr erster Roman bei Rowohlt.

Handlung:
Die junge Sarah führt – nach ihrer Kindheit auf einem Schweinebauernhof in der Eifel – mittlerweile das perfekte Leben: Sie ist perfekt und erfolgreich in ihrem Job als Anwältin und verliert nie einen Fall; sie hat die perfekte Wohnung, die sie gemeinsam mit ihrem perfekten Freund Philipp bewohnt. Da sein Heiratsantrag nicht ganz so perfekt war, versucht Sarah jetzt alles wieder mit einer perfekten, bis ins Detail sorgfältigst geplanten Hochzeit zu kompensieren. Dabei wird sie wiederum mit zwei unperfekten Tatsachen konfrontiert: Zum Einen ihre widerwärtige und sie hassende Schwiegermutter in spe, die versucht, das junge Glück mit allen Mitteln zu sabotieren und zum Anderen die Tatsache, dass Sarah noch nichtmals eine gute oder gar beste Freundin hat, die ihr – auch als Trauzeugin – bei alldem zur Seite steht. Wie ein rettender, etwas zu bunt und unkonventionell geratener Engel purzelt Pippa, eine ziemlich chaotische und laute Mechanikerin in Sarahs Leben und gibt diesem an den richtigen Stellen eine Wendung. Aber schafft Pippa es auch noch, Sarah vor ihrem allergrößten Fehler zu bewahren?

Fazit:
Dieses hier ist das erste Buch von Britta Sabbag, das im Rowohlt-Verlag erschienen ist und somit auch ein ganz anderes, als das bisher gewohnte Design hat: Das Cover mit den bunten Wiesenblumen (die im Buch auch eine kleine Rolle spielen) – primär in verschiedenen Grün-Tönen gehalten, sieht zwar ansprechend aus, schwimmt aber gerade aber zusammen mit der schnörkeligen Schrift des Titels ein wenig auf der Trend-Welle mit, die bei sommerlichen Buch-Covern gerade gilt und womit den Covern irgendwie ein wenig die Individualität genommen wird, weil sich alle so ähnlich sehen.
Das Buch enthält 25 Kapitel von allerbester Lese-Länge (+ Prolog + Epilog) auf 318 Seiten in einem angenehm zu lesenden Druckbild.
Das Lesen der Romane von Britta Sabbag direkt nach Erscheinungstermin ist für mich schon ein Muss – ihre Romane – und somit auch dieses hier wieder – sind von einem sehr angenehmen und humorvollen Schreibstil geprägt. Es gibt kein Buch von Britta Sabbag, das mir bisher nicht gefallen hat und ich freue mich jetzt schon wieder auf ihren nächsten Roman.
Der Plot hat in ganz, ganz groben Zügen ein paar kleine Ähnlichkeiten mit „Das Leben ist (k)ein Ponyhof“, in dem die karriereorientierte Protagonistin ebenfalls nach Perfektion strebte, eigentlich aus einem Dorf kam, dem sie den Rücken gekehrt hatte, kurz vor der Hochzeit stand und plötzlich jemanden hatte, der ihr auf etwas abenteuerliche Art und Weise einen neuen Weg geebnet hat – aber doch ist es irgendwie wieder ganz anders. „Der Sommer mit Pippa“ ist ein Buch mit interessanten menschlichen und tierischen Charakteren und einer tollen Story drumherum. Sowohl Sarah, die trotz ihrer Perfektion ein wenig naiv und verblendet zu sein scheint, als auch der verrückte Paradiesvogel Pippa sind mir wahnsinnig ans Herz gewachsen beim Lesen. Auf der einen Seite möchte man in jeder freien Minute darin lesen und kann gar nicht erwarten, zu wissen, wie es weitergeht – auf der anderen Seite möchte man aber auch nicht, dass diese tolle Buch jemals zu Ende geht. Zum Ende hin nimmt das Buch dann nochmal ein besonders hohes Tempo auf.
Ich habe diese Geschichte geliebt und sie hat mir tolle, unterhaltsame Lesestunden beschert und mich oft zum Schmunzeln gebracht.
Für mich wieder ein 5*****-Plus-Buch – und ich hoffe, dass viele weitere Leserinnen und Leser bei der Lektüre ebenso viel Spaß haben wie ich es hatte 🙂

 

Veras Weekly – eine rockige 22. KW …

📝 «Geplant»
… in der kommenden Woche etwas Ruhe, weil in der übernächsten Woche wieder einiges an privaten Terminen nach der Arbeit ansteht.
… wir gehen in die heiße Phase unserer ganz kleinen Urlaubsplanung.

📚 «Gelesen»
… habe gestern angefangen mit „Der Wahnsinn, den man Liebe nennt“ von Clara Römer (Pseudonym einer deutschen Autorin, die erstmals in einem anderen Genre damit schreibt) – bin mal sehr gespannt, zumal die Story ziemlich emotional ist, weil es um Ehebetrug geht …

😊 «Gefreut»
… darüber, dass mich nächste Woche eine ganz liebe Berliner Freundin zur Buchvorstellung von Sophie Kinsella begleiten wird und wir vorher noch Kaffee trinken gehen – wir haben uns ewig nicht mehr zum Quatschen getroffen.
… dass mein Büro auf der Arbeit langsam ganz nett aussieht mit den ersten neuen Möbel und einer anderen Anordnung und die übrigen neuen Möbel jetzt peu à peu geliefert und aufgestellt werden – wenn nur der sehr schmuddelige alte Teppichboden nicht wäre …
… gestern ganz doll über das Kompliment einer ehem. Mitschülerin aus Köln, die mir sagte, dass sie sich immer auf meine Rezensionen verlassen könnte und schon total viele Bücher auf meine Empfehlung hin gekauft hätte und nie enttäuscht worden wäre! Das ist toll und freut mich auch für die Autorinnen, deren Bücher ich rezensiere – genau deshalb macht man ja seinen kleinen Literatur-Blog 😉
… habe ich mich ganz doll für Nancy und Gerritje, dass sie sich endlich mal live treffen konnten – mit beiden verbindet mich was Besonderes. Gerritje hat mir in der ganz schlimmen Phase vor 3 J. quasi das Leben gerettet, wofür ich immer noch dankbar bin ❤

😳 «Überrascht»
… von zwei Rezensionsangeboten für Bücher von meiner Wunschliste – das eine ist schon unterwegs an mich – das hatte ich gar nicht auf dem Schirm, freue mich aber sehr auf „Sommer in St. Ives“ von Anne Sanders. Das andere fordere ich noch an: „Fünf am Meer“ von Emma Sternberg, das in den New Yorker Hamptons spielt.
… dass ich nach nunmehr mehr als 2 J. bei uns an der Uni endlich auch mal den Autor John von Düffel, der bei uns Prof. des Studiengangs „Szenisches Schreiben“ ist, gesehen habe – habe ja schon fast gedacht, er ist ein Phantom (peinlicherweise muss ich aber gestehen, dass ich bisher noch keines seiner Bücher gelesen habe) 😉

😢 «Traurig»
… unsere Mary hat tatsächlich eine deutliche Schilddrüsenüberfunktion – sie bekommt jetzt 1x tägl. eine Tablette (zum Glück nicht öfter, denn nachdem das am 1. Tag noch super funktioniert hat, klappte das mit dem Verabreichen in den Tagen danach schon etwas schwieriger – wir müssen das alle erst lernen) und dann noch 1x tägl. Bachblüten-Tropfen gegen Alterserscheinungen. Ihr geht es aber insgesamt super und wir hoffen, dass sie jetzt durch die Schilddrüsen-Hormone auch wieder etwas an Gewicht zulegt, denn sie frisst ganz normal bis sehr gut.

😡 «Geärgert»
… dass ich am Freitag für meinen maximal 10Min.-Arbeitsweg geschlagene 45 min. benötigt habe, weil der KuDamm morgens schon zur Hauptberufsverkehrzeit zum Aufbau der Oldtimer-Show „Classic Days“ gesperrt war – nachmittags waren es dann „nur“ knapp über 30 Min.
… dass ich vergessen habe, einen neuen Werkstatt-Termin in der Smart-Werkstatt zu vereinbaren – das muss ich unbedingt diese Woche nachholen.

🍴«Gegessen»
… am Montag im Café Pieter nahe meiner Arbeit mittags Schweinemedaillons in Rotwein-Sauce, mit Bratkartoffeln und Salat; Dienstag-Mittag vietnamesisches Essen auf die Arbeit bestellt, weil ja abends das Konzert war; Mittwoch gab es diverse gefüllte Nudeln (z. B. Steinpilz-Ricotta-Tortellini) mit Tomaten-Basilikum-Soße und viel Parmesan; Donnerstag haben wir Burger bei „Burger de Ville“ bestellt und Freitag gab es weißen Spargel aus Beelitz und dazu gebratenes Lachsfilet. Gestern gab es Steak und heute Abend einfach unsere Lieblings-Home-Pizza Ristorante von Dr. Oetker (für mich Tonno und für den Mann Hawaii).

👂«Gehört»
… und live gesehen in der Mercedes-Benz-Arena am Dienstag: Rod Stewart! Ein tolles Konzert, wenn auch mit 2 Std. ein wenig kurz und extrem durchgetaktet: Beginn Punkt 19:30 Uhr – ehrlich gesagt, sogar noch 3 Min. früher, dann 45 Min. gespielt, 10 Min. Pause und dann den Rest mit nur 1 Zugabe. Toll war es trotzdem – einer der Weltstars, die man unbedingt mal live erlebt haben sollte! Wahnsinn, was der mit 71 noch für eine körperliche Fitness hat.

💻 «Gemailt»
… mit meiner lieben Anke in Plauen ausgiebig und mit der netten Cat-Sitterin, die Mary & Joelle während unserem Kurz-Urlaub betreuen soll – und meiner lieben Kerstin H. muss ich auch noch zurückmailen 🙂

👀 «Gesehen»
… dass Joellechen offenbar bis vor ein paar Tagen noch nicht bemerkt hat, dass es etwas mysteriöses gibt, dass sie ständig begleitet: Ihr Schatten! Sie hat das am Dienstag-Abend im Schein der Deckenlampe entdeckt, immer saß dieses Ding vor ihr und hat sich mit den Pfoten nicht greifen lassen – sie fand das wohl ein wenig unheimlich und wir haben so lachen müssen, weil sie so süß und hilflos aussah. Seit wir eine bodentiefe Spiegeltür am neuen Kleiderschrank haben, haben beide Katzen auch ihr Spiegelbild entdeckt – bzw. die Katze, die da hinter der Tür im Kleiderschrank sitzen muss – auch immer wieder ein lustiges Schauspiel.

💖 «Geknuddelt»
… gestern war „Umarme Deine Katze“-Tag – der ist aber bei uns eigentlich jeden Tag und das quasi dauernd! Ich finde, Tiere haben so ein kurzes Leben und man sollte ihnen in der Zeit so viel Liebe wie nur möglich mit auf den Weg geben – es gibt leider schon zu viele Tiere, denen es schlecht geht, da soll es meinen gut gehen. Und Mary hat mich in den letzten Tagen auch morgens zum Lachen gebracht, als sie heimlich (sie hört direkt auf, wenn sie sich beobachtet fühlt), vergnügt quiekend mit allen möglichen Spielzeugen gespielt hat.

💭 «Gedacht»
… dass sich das wohl nie ändern wird, dass Temperaturen von um die 30°C einfach nicht mein Wetter sind. Bei dem Wetter würde ich mich am liebsten die ganze Zeit drinnen in der kühlen Wohnung verkriechen und lesen.
… dass man froh sein kann, wenn man von so schlimmen Wetter-Katastrophen, wie sie letzte Woche in Rheinland-Pfalz, Hessen, Bayern und NRW vorwiegend waren, verschont bleibt.

🏆 «Stolz»
… dieses Woche trotz massiver wetterbedingter Kopfschmerzen so tapfer durchgehalten zu haben – auch, wenn ich das Konzert meines Studiengangs am Montag ausfallen lassen musste.
… welche tollen Stars ich schon alles live gesehen und gehört habe in den letzten Jahren – auch, wenn Konzerte teuer sind, missen möchte ich es nicht.

💳 «Gekauft»
… zwei vorbestellte Bücher sind angekommen: „Glück ist, wenn man trotzdem liebt“ von Petra Hülsmann und „Glitzerkram“ von Mara Winter; vorletzte Woche übrigens auch noch „Das Sonnenblumenhaus“ von Nancy Salchow; dann eine ReBuy-Bestellung „Lotte Macchiato“ von Nelly Tolle und mein Buch-Gewinn „Sonnensegeln“ von Marie Matisek. Gekauft habe ich sonst nichts letzte Woche.