Veras Weekly – wegen Mary eine emotionale 21. KW …

📝 «Geplant»
… nächste Woche stehen zwei Konzerte an, aber welche genau, darüber berichte ich danach über Facebook bzw. nächste Woche auf diesem Kanal hier 😉
… der Besuch so einiger weiterer Veranstaltungen (Konzerte, Lesungen, Buchpräsentationen) in den nächsten Wochen.
… in der neuen Woche endlich die Möbellieferung der noch fehlenden Möbel im Büro anzuleiern. Letzte Woche ist es ausnahmsweise nicht an mir und zuviel Termin-Arbeit gescheitert, sondern daran, dass einer unserer beiden Hausarbeiter krank war und einer alleine natürlich nicht die alten Möbel aus meinem Büro transportieren kann.
… was wir während unseres Urlaubs machen wollen: Gern nochmal 3 Tage Hausboot oder nach Binz/Rügen – abhängig natürlich auch davon, ob wir unsere Wunsch-Catsitterin buchen können bzw. natürlich vor Allem auch von Marys Gesundheitszustand dann, denn Mary hat absoluten Vorrang derzeit.

📚 «Gelesen»
… mehr als die Hälfte durch von „Der Sommer mit Pippa“ von Britta Sabbag – ein echt tolles Buch, das richtig Spaß macht zu lesen, auch wenn es mich in ganz groben Zügen wiederum ein wenig an „Das Leben ist (k)ein Ponyhof“ erinnert, was ich aber auch mega-toll fand 🙂

😊 «Gefreut»
… über eine Einladung des Goldmann-Verlages zur Buchvorstellung von Sophie Kinsella’s neuem „Shopaholic“-Roman 🙂
… über ein bisschen Wellness in Tüten (in Form von Wellness-Badesalz und Tees) von der lieben Autorin Maria W. Peter – das alles mit einer lieben Karte versandt, war eine echt schöne Überraschung am Samstag 🙂
… darüber, dass das mit dem Verabreichen von Marys Bachblüten-Tropfen gegen Alterserscheinungen sehr gut klappt und ich hoffe, dass wir jetzt hier eine gute Tierärztin gefunden haben.

😳 «Überrascht»
… von der ersten Bühnen-Präsentation unseres 2. Musical-Jahrgangs an der Uni, die wir letzte Woche angeschaut haben, und die echt schon viel drauf haben und mich vor Allem gesanglich total geflasht haben.

😢 «Traurig»
… dass Mary so sehr abgenommen hat in den letzten Wochen. Ich hoffe, dass die Blutergebnisse Aufschluss darüber geben (die wir morgen Abend bekommen sollen) und die Erkrankung (wahrscheinlich Schilddrüse) behandelbar ist mit Medikamenten und die gemeinsame Zeit noch länger ist.

😡 «Geärgert»
… dass das Klappern an meinem Smartie immer noch nicht weg ist und ich noch einen weiteren Werkstatt-Termin vereinbaren muss. Sehr nervig.

🍴«Gegessen»
… einmal vietnamesisches Essen bestellt letzte Woche (das aber nicht so toll war); einmal Pizza hier gegenüber geholt; Chorizo-Carbonara nach einem Rezept aus der „Lecker“ gekocht; Freitag im Thomas-Eck hier in Charlottenburg das leckere Champignon-Schnitzel gegessen; gestern gab es grünen Spargel mit viel Sauce Hollandaise, Schweinefilet und Frühkartöffelchen.

👂«Gehört»
… viele alte Lieder auf Radio Berlin 88,8 – auch von Paul McCartney und Rod Stewart, wodurch man Vorfreude auf künftige Konzerte bekommt.

💻 «Gemailt»
… mit meiner Freundin Sue in Innsbruck und noch ein paar anderen – und ansonsten ganz viel dienstlich.

👀 «Gesehen»
… dass es vergangene Nacht in einem Neubaugebiet, das wir vor fast 3 J. auch in der engeren Auswahl hatten (nähe Spittelmarkt) Krawalle von Linksautonomen mit angezündeten Autos und Häuserfassaden gab (ähnlich wie in unserem ehem. Kiez in Tiergarten im Februar vor unserem Umzug) – echt traurig! Vor Allem, weil hier eine Gentrifizierung der Kieze im eigentlichen Sinne gar nicht stattgefunden hat (mit Herausklagen von Bestandsmietern, Edel-Sanierung und Luxus-Vermietung), sondern hier ehem. Grenz- und Industrie-Brachen nach Jahrzehnten mit hochwertigen Neubauten bebaut wurden. Ich hoffe mal, dass die Linksautonomen Charlottenburg in Ruhe lassen, weil das hier ja auch eine Neubau-Gegend ist.

💖 «Geknuddelt»
… ganz besonders natürlich die arme, alte Mary-Katze, die durch Blutabnahme am Donnerstag so gepeinigt wurde. Aber auch sehr viel unsere nächtliche Nervensäge Joelle, die sehr besorgt um Mary ist in den letzten Tagen, das ist wirklich sehr niedlich ❤

💭 «Gedacht»
… dass mich letzte Nacht mal wieder diese Träume von Kontroll-Verlust heimgesucht haben (die immer irgendwas mit Prüfungssituation zu tun haben: Black-Out in der Prüfungssituation, den Ort oder den Raum nicht finden, die Prüfungseinladung zu spät erhalten, Anmeldefrist versäumt haben, keinen Parkplatz finden und zu spät kommen usw.) – ich frage mich immer, was mir diese Träume genau sagen wollen?! Da ich jedoch überhaupt nichts mit Esoterik oder so am Hut habe, weiß ich nicht, wie ich auf normalen Wege mehr darüber erfahren kann. Eine Psychologin hat mir vor vielen Jahren mal gesagt, das hätte was mit Angst vor Kontrollverlust zu tun. Vielleicht hängt das Ganze auch mit Marys Erkrankung zusammen – denn das hat mich letzte Woche besonders viele Nerven, schlaflose Stunden und Sorgen gekostet.

🏆 «Stolz»
… momentan auf nichts Besonderes; wenn überhaupt, dann immer wieder besonders, dass ich meiner ehem. Heimat Köln und meiner biologischen Familie – ohne es auch jemals nur einen Moment bereut zu haben – vor fast 3 J. endgültig den Rücken gekehrt habe und „mein Ding“ mit dem Traum vom Leben in Berlin durchgezogen habe! Dieser Schritt hat meine eigene persönliche Entwicklung nochmal ein ganzes Stück weitergebracht. Stolz bin ich auch darauf, nicht auf die „guten Ratschläge“ nicht so ganz echter, ehrlicher Freundschaften gehört zu haben als es mir vor 3 J. so schlecht ging. Denn damit wäre ich ganz sicher nicht so glücklich geworden, wie ich es jetzt bin. Zumal das eine Freundschaft war, in die ich selbst immer viel mehr Energie, Freizeit, Zuwendung gelegt habt, als da jemals zurückkam. Energie-Vampire nennt man solche Personen – die zwar selbst gern alles überdramatisieren und anderen die Ohren volljammern, aber genau, wenn der andere auch mal was zu sagen hat, gerade keine Zeit mehr haben. Und ich glaube, dass genau diese Menschen dann auch nicht damit klar kommen, dass es mir in meinem jetzigen Leben mit meiner eigenen Entscheidung gut geht. Ich habe nie von jemanden verlangt, dass er alles gut findet, was ich mache, aber ich hätte mir gewünscht, dass meine Entscheidungen für mein eigenes Leben respektiert werden.

💳 «Gekauft»
… meine vorbestelltes Buch „Versprich mir, dass es großartig wird“ von Judith Pinnow ist angekommen. Und meine Freundin Sabine aus Duisburg hat gestern auf ihrem Blog gezeigt, dass es ab Mitte Juni von „TreacleMoon“ wieder ein neues Duschgel gibt: „Cute Satsuma Smile“ (mit Orangen-Duft), das ich dann natürlich wieder haben MUSS. Diese Dinger brechen mir noch das Genick, bzw. den Boden unseres Badezimmerschranks, so wie ich mich damit bevorrate, aber ich kann da einfach nicht dran vorbei gehen – und die 500ml-Flaschen verbrauchen sich ja auch nicht so rasend schnell, selbst, wenn man 2x am Tag duscht. Dabei habe ich mich am Donnerstag noch so zusammengerissen und nicht das neue balea-Duschgel mit Nektarine-Hibiskusblüten-Duft gekauft (… bis jetzt) – und von „Original Source“ gibt es auch einige tolle neue Duschgels, die z. B. nach Mango oder Granatapfel duften – hach 😉 – bin jetzt gerade etwas verunsichert, aber nur, weil ich nicht genau weiß, ob es Duschgele oder Duschgels im Plural heißt – sehr peinlich, bin doch so ein Rechtschreibfreak, aber bin gerade zu faul zum Nachschauen …

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Rezension: Heike Wanner – „Liebe in Sommergrün“

imageFakten:
Taschenbuch, Ullstein Verlag, erschienen: 15.04.2016, 396 Seiten, 9,99€

Autorin:
Heike Wanner wurde in Dortmund geboren, zum BWL-Studium verschlug es sie aber erstmal gen Süden nach Kempten (Allgäu). Heute arbeitet sie bei einer großen deutschen Fluggesellschaft und lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Wiesbaden. Seit 2008 sind insgesamt acht – überwiegend heitere – (Frauen-)Romane der Autorin beim Ullstein-Verlag erschienen sowie ein eBook bei dotbooks.

Handlung:
Im Sommer 1990 kreuzen sich im brandenburgischen Lübben im Spreewald die Wege von Kathrin Bahrenbeck, künftige Erbin der familieneigenen Gurken-Fabrik, und Julian Albrecht, ein junger Bank-Berater aus Köln, der in Ostdeutschland ein wenig kaufmännische Aufbauarbeit leistet. Obwohl Julian verlobt ist, verlieben sich die beiden ineinander und verleben eine kurze, glückliche gemeinsame Zeit, bis Julian Hals über Kopf wegen eines schweren Schicksalsschlages alles hinter sich abbrechen muss. 25 Jahre später führt der Zufall beide auf einem Unternehmerball in Frankfurt wieder zusammen. Beide haben ein eigenes Leben und eigene Familien, stellen aber fest, dass sie den jeweils anderen nie vergessen konnten. Wieviel Zeit gibt das Schicksal den Beiden wohl dieses Mal und welche Überraschungen hält das Leben noch so für die Beiden bereit?!

Fazit:
Das Cover ist sehr ansprechend, kontrastreich und sommerlich gestaltet mit den roten Kirschen vor den grün gestrichenen Holzlatten, wobei die Kirschen mit dem Buch nichts zu tun haben, da es ja in der Geschichte um Spreewald-Gurken geht, die sich aber auf dem Cover wahrscheinlich nicht so hübsch gemacht hätten 😉 

Die 396 Seiten sind auf insgesamt zwei Buchhälften verteilt: Die erste Hälfte spielt 1990 und geht bis Seite 106 mit 10 Kapiteln; die zweite Hälfte spielt in der Gegenwart und hat 26 Kapitel + Epilog. Jedes Kapitel wird mit einem Spruch einer berühmten Persönlichkeit zum Thema „Liebe“ eingeleitet – den Bezug hierzu kann man gleich im Prolog finden. Das Schriftbild ist sehr angenehm und die Leselänge der einzelnen Kapitel nie zu lang, was ich als sehr positiv empfinde. Als besonderes Goodie findet man am Schluss des Buches einige, für den Spreewald, aber auch vor allem für diesen Roman, typische Koch- und Backrezepte :-), die zum Nachmachen geradezu einladen.
Ich bin ja ein besonderer Fan von Geschichten mit Ost-West-Bezug, da ich selbst diese Zeit aufgrund meiner verwandtschaftlichen Beziehungen auch ganz bewusst erlebt habe damals. Dieses Buch hat mich seinerzeit bei der Durchsicht der Verlagsneuerscheinungen direkt angesprochen und ist umgehend auf meine Wunschliste gewandert. Heike Wanner hat im ersten Teil des Buches den Spirit der Nachwendezeit und die Unterschiede eines jungen Lebens im Osten und im Westen Anfang der 90er Jahre sehr gut eingefangen und wiedergegeben. Die Geschichte hat mich vom ersten Lesemoment an gefesselt. Das war bislang mein 1. Buch, das ich von der Autorin gelesen habe, aber ganz sicher nicht mein letztes. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir gut, absolut unkompliziert, wie das Gespräch mit einer guten Freundin.
Sehr interessant fand ich auch den Bogen, den die Autorin in die Gegenwart geschlagen hat und welche spannenden Lebenswege sie sich für ihre Protagonisten einfallen lassen hat. Die Protagonisten sind alle sehr authentisch und sympathisch dargestellt und ihr Tun und Handeln ist nachvollziehbar und verständlich.
Sehr mutig und besonders interessant fand ich, dass das Thema „Gehörlosigkeit und das Leben damit“ einen Platz in dem Roman gefunden hat, weil Menschen mit Handicap meiner Meinung nach viel zu selten Raum in einem Roman erhalten.
Ein fesselnder, romantischer Sommerroman, der trotz viel Liebe nicht schnulzig wirkt, wenn aber auch ein wenig vorhersehbar ist.
Ich habe das Buch sehr gern gelesen und mich sehr gut unterhalten gefühlt und gebe hierfür 5*****- Sterne und eine Leseempfehlung für diese schöne Geschichte.

Vielen Dank an vorablesen.de, wo ich das Glück hatte, dieses tolle Buch zu gewinnen!

Veras Weekly – eine 20. KW voller Termine :-)

📝 «Geplant»
… gar nichts in der kommenden Woche – ich beneide nur ein wenig die anderen Bundesländer, in denen „Fronleichnam“ am Donnerstag ein Feiertag ist – bei uns in Berlin nämlich leider nicht. Nächste Woche haben wir keine Termine (Konzerte, Lesungen usw.), dafür wird es auf der Arbeit stressig wegen der Möbellieferung, die ich jetzt langsam nicht mehr aufschieben kann. Übernächste Woche stehen wieder so einige private Termine an.
… nächste Woche dann noch irgendwann die Rezension für den tollen Sommerroman „Liebe in Sommergrün“ von Heike Wanner zu schreiben – hat mir sehr gut gefallen. Habe nur gerade irgendwie mehr Lust zum Lesen als zum Rezensionen schreiben.

📚 «Gelesen»
… gestern begonnen mit „Der Sommer mit Pippa“ von Britta Sabbag – bin noch ziemlich am Anfang und direkt kam mein ehem. Heimatstadtteil Köln-Porz darin vor, zudem ich aber keinen Bezug mehr habe (ich habe mich mit der Kölner Südstadt in den 5 J. dort mehr verbunden gefühlt, als in den 37 J. zuvor in Porz) 🙂

😊 «Gefreut»
… darüber, dass die alte Mary-Katze wieder so süß gespielt hat.
… darüber, dass ich mir bei Medimops ein paar tolle Bücher, davon einige mit Berlin-Bezug, die schon länger auf meiner Wunschliste standen, bestellt habe – die Lieferung kam gestern 🙂

😳 «Überrascht»
… auf einmal wieder Hitze von um die 30°C – das Wetter kann irgendwie nicht gesund für den Körper sein.
… dass ich den 16.05. (mein ganz persönliches 9/11) mental dann doch ganz gut überstanden habe wider Erwarten.
… dass wir am Freitag tatsächlich im Konzert von Wolfgang Niederen waren. Hätte man mir mal gesagt, dass ich freiwillig in ein BAP-Konzert gehe und dann noch in Berlin, hätte ich ihn wahrscheinlich für verrückt erklärt! Das ist „Sing meinen Song“ zu verdanken. 3 Std. Konzert ohne Pause, mit alten und neuen Liedern und zum Teil nachdenklichen Texten (sofern ich sie verstanden hab, was sogar schwierig ist, wenn man 42 J. in Köln gelebt hat). Im Hintergrund liefen immer wieder Filme aus der Kölner Südstadt (Severinstr., Chlodwigplatz), Niedeckens Heimat-Veedel, wo wir auch von 2008-2013 gelebt haben – einer der schönsten Ecken Kölns. Außerdem Bilder vom „Arsch huh“-Konzert 1991, wo auch damals eine ambitionierte Kölsch-Rock-Band namens Brings ihren Durchbruch hatte. Die haben damals noch so richtig tolle Musik gemacht und sind dann leider traurigerweise dem Kommerz halber zu einer dummen Karnevals-Tralala-Combo in Schotten-Karos abgesunken. Niedecken ist sich selbst aber immer treu geblieben – davor alle Achtung.
… dass ich meinen Mann jetzt doch noch überreden konnte, zu zwei Veranstaltungen meines Studiengangs Musical mitzukommen – eine davon ist heute Abend – bin mal sehr gespannt.

😢 «Traurig»
… dass man immer wieder feststellt, dass die Zeit mit einer 16jährigen Katze wahrscheinlich nicht mehr ewig ist …
… dass es noch so lange dauert (Ende Juli), bis ich wieder Urlaub nehmen kann – ich bin so platt gerade.

😡 «Geärgert»
… dass ich meinen Smartie beim Wenden in einer Baustelleneinfahrt (deren geteerte Höhe nicht für PKW ausgelegt war, wie ich leider zu spät feststellen musste) einen kleinen Unterboden-Schaden zugefügt hatte. Der Smartie war ja seit Mittwoch in der Inspektion (das hieß für mich, ein paar Tage mit der BVG zu fahren). Hat sich aber zum Glück als nichts allzu Schlimmes herausgestellt; 50Euro Reparaturkosten (die Inspektion ist ja inklusive in der Leasing-Rate). Ich hatte ja schon seit einigen Wochen so ein Klappern im Unterboden und das war wohl die Ursache. Glück im Unglück …

🍴«Gegessen»
… fällt mir – ehrlich gesagt – gar nicht mehr so genau ein: nur noch, dass wir am Freitag vor dem Konzert bei „Rogacki“ waren und Matjes-Filets Hausfrauenart mit Pellkartoffeln gegessen haben und gestern gab es das Chili con Carne (für mich als Auflauf mit Nacho-Chips, Sour-Cream und Cheddar überbacken), das es eigentlich schon letzte Woche geben sollte.

👂«Gehört»
… dass das mit unseren Balkonen hier tatsächlich noch diesen Sommer etwas werden soll – die Fundamente sind wohl schon gegossen. Man darf gespannt sein …

💻 «Gemailt»
… mit meiner Herzensschwester Marion in Köln, mit Gitti und Astrid in Köln – mehr fällt mir gerade nicht ein.

👀 «Gesehen»
… die ersten beiden Folgen „Gilmore Girls“ von der DVD-Komplett-Box, die ich mir gekauft habe – soooo schön ❤

💖 «Geknuddelt»
… alwas the same …

💭 «Gedacht»
… dass jetzt gerade in meinem ehem. Kölner Heimatdorf das grausige Schützenfest mit meinem ehem. Bruder als Schützenkönig ist. Meine biologische Mutter und mein anderer Ex-Bruder nutzen dort die Gelegenheit bestimmt wieder, um sich mit erfundenen Geschichten über mein Leben hier in Berlin ins Gespräch zu bringen (wohlgemerkt: ich habe ganz bewusst zu meiner Familie seit mehr als 6 J. keinen Kontakt mehr!), die mir dann sowieso wieder von anderer Seite zu Ohren kommen. Die letzten Dinge, die ich so über mich erfahren habe, waren: meine traurige Scheidung, meine Flucht nach Berlin, wo ich vollkommen unfreiwillig bin; dass ich eine verkrachte Existenz bin; mich einfach aus dem Staub gemacht habe und meine armen Brüder mit der Pflege meiner schwer kranken Mutter (die mich seit meiner Grundschulzeit mit der Aussage manipuliert hat, dass sie nicht mehr lange zu leben hat) im Stich gelassen habe; dass man ja eh dachte, ich würde niemals geheiratet (sagt ein Typ, der mit 58 noch bei Mutti lebt und zum Schein eine Whg. angemietet hat, in der er lediglich schläft und so  ein normales Leben vorzutäuschen versucht, indem er mit (wahrscheinlich von Mutti beschafften) Alibi-Freundinnen in seiner Stammkneipe auftaucht und die danach nie wieder an seiner Seite gesehen wurden) – ich habe damals gedacht, da ist von einer billigen Doku-Soap die Rede, aber das sollte mein Leben sein, drehbuchreif zusammengelogen – tja, wer Familie hat, braucht oft keine anderen Feinde …

🏆 «Stolz»
… wüsste jetzt nicht, auf was ich in der letzten Woche besonders stolz gewesen sein könnte.

💳 «Gekauft»
… Konzertkarten für BAP, Fahrscheine für die BVG, Kochzeitschriften und eine Buchbestellung bei Medimops mit folgenden Büchern: „Berlin ist eine Dorfkneipe“ von Lea Streisand; „Die fernen Inseln des Glücks“ von Dirk Zöllner (Biographie); „Westschrippe“ und „Berlin wird Festland“ von Nicola Nürnberger; „Ein Jahr in Wien“ und „Ein Jahr in San Francisco“ vom Herder-Verlag; „Die fabelhaften Rezepte der Felicitas Then“ (Kochbuch).

Veras Weekly – eine 19. KW, die nicht so ganz meine war …

📝 «Geplant»
… am kommenden Freitag ins Konzert von Wolfgang Niedecken im Tempodrom zu gehen – das entscheidet sich jetzt irgendwann kurzfristig. Sehr gerne würde ich auch zum Konzert von  Nena in Potsdam auf dem Kirchsteigfeld-Sportgelände, allerdings reichen mir (als erklärtem Nicht-Fan von OpenAirs) zwei Outdoor-Konzerte in diesem Sommer mit Wetter-Risiko.
… mal zu Douglas zu gehen und ein paar Düfte zu testen, die angeblich nach Früchten duften – zumindest lt. Info im Douglas-Magazin. Aber ich bin mir sicher, wenn ich die teste, rieche ich daraus wieder alles Mögliche, nur eben keine Früchte. Die Duftbeschreibungen sind ähnlich wie bei Wein und haben selten was mit der eigentlich Duftnote zu tun.

📚 «Gelesen»
… im Endspurt mit „Liebe in Sommergrün“ von Heike Wanner – ein toller Roman mit einer Familiengeschichte zwischen Nachwendezeit und heute, der im Spreewald spielt und mir bis jetzt  wirklich gut gefällt. Danach werd ich wohl „Der Sommer mit Pippa“ von Britta Sabbag beginnen – da habe ich schon so sehr drauf gewartet 🙂

😊 «Gefreut»
… über zwei Buchgewinne in der letzten Woche: „Das muss Liebe sein – 54 1/2 Pflegetipps für die glückliche Ehe“ von Katja Kessler bei vorablesen.de und „Sonnensegeln“ von Marie Matisek im Rahmen eines Gewinnspiels zum Welttag des Buches – Blogger schenken Lesefreude; außerdem zwei Rezensionsexemplare  erhalten: „Komm in meine Arme“ von Sabine Zett und „Schluss mit Sorry – ein Lisa Haubenstädt-Roman“ von Rebecca Vogels; und noch die Zusage für „Der Wahnsinn, den man Liebe nennt“ von Clara Römer (ich wüsste zu gern, wessen Pseudonym das ist, weil man überall liest, dass es sich dabei um eine sehr bekannte Autorin handelt, die das Genre gewechselt hat …).

😳 «Überrascht»
… dass ich offenbar gerade schon wieder bzw. immer noch – etwas stärker – erkältet bin – aber kein Wunder bei diesem plötzlichen Wetterumschwung – es ist richtig kühl derzeit.

😢 «Traurig»
… morgen jährt sich der Tag, der vor 3 J. erstmal mein ganzes damaliges Leben und Glück zerstört hat und ich bin eigentlich im Hinblick darauf schon die ganze Woche leicht depressiv und ängstlich. Der Schmerz, den ich damals empfunden habe, war unermesslich – auch im Hinblick auf all die Dinge im Vorlauf, die diese Person unternommen hat, um mich und mein Leben zu zerstören. Aber das kann wirklich nur jemand nachvollziehen, der entweder selbst sehr emphatisch ist oder selbst schon mal in eine solchen persönlich katastrophalen Situation war. Vergessen kann ich das wohl alles niemals, auch, wenn es mir heute besser geht denn je in meinem neuem Leben! Ich hätte damals nicht gedacht, dass ich diese schlimme Zeit überhaupt überlebe – woran auch meine Facebook-Freundin Gerritje einen großen Anteil hatte. Ich hätte niemals vermutet, so stark zu sein. Und ich bin ziemlich stolz, dass ich mich in den 3 J. durch Orts- und Jobwechsel, einem weiteren Umzug und einer veränderten Lebenseinstellung weiterentwickelt habe, denn ich bin ganz sicher, dass diese andere Frau das nicht hat. Meine Freundin, die Autorin ist, meinte neulich wieder, dass man das mal alles niederschreiben sollte – das wäre auch Roman-Stoff …

😡 «Geärgert»
… darüber, dass ich am vergangenen Freitag keinen Urlaub bekommen habe – mit der Aussage, dass man ja denken könnte, ich hätte während des Semesters nichts zu tun, obwohl ich gerade echt so viel zu tun habe wie selten zuvor, hat man mir gleich mal die Woche so richtig versaut! Ich bin echt erholungsbedürftig – den einzig zusammenhängenden Urlaub, den ich dieses Jahr hatte bisher, war für unseren Umzug und der war wirklich alles andere als erholsam. Die Grippe danach hat mich auch sehr viel Kraft gekostet und die Erkältung war ja seither immer unterschwellig irgendwie da. Den nächsten längeren Urlaub kann ich erst während der nächsten Semesterferien – frühestens Ende Juli – nehmen.
… dass wieder einige Erscheinungstermine von Büchern, die auf meiner Wunschliste standen, nach hinten verschoben wurden 😦
… dass der Fischer-Verlag jetzt noch der einzige ist, der keine Herbst-Verlagsvorschau online gestellt hat.

🍴«Gegessen»
… einmal Mango-Curry mit Ente und vietnamesischen Frühlingsrollen vom vietnamesischen Restaurant in unserem ehem. Kiez; Pizza vom Italiener gegenüber; selbst gekocht: Rahmspinat, Salzkartoffeln und Spiegelei; Burger bei Jim Block; gestern: weißer Spargel vom Markt mit viel Sauce Hollandaise und gebratenem Lachsfilet. Heute gibt es Saltimbocca alla Romana von der Hähnchenbrust in einer Marsala-Weißwein-Sauce und dazu geröstete Rosmarin-Kartoffeln, am morgigen Pfingstmontag machen wir Chili con Carne mit Nacho-Chips, Sour Cream und Cheddar überbacken.

👂«Gehört»
… und gesehen: „Sing meinen Song“ – immer wieder toll 🙂

💻 «Gemailt»
… nur dienstlich letzte Woche und das wirklich massig …

👀 «Gesehen»
… den ESC im TV – eigentlich habe ich bei dieser Veranstaltung in diesem Jahr so viel gute und teilweise für diese Veranstaltung echt ungewöhnliche Musik gesehen wie noch nie – ich hatte tatsächlich ziemlich viele Favoriten! Auf den vorderen Plätzen waren dann gleich drei Lieder, die mir gar nicht gefallen haben – wirklich schade, dass außer einem hochdramatischen Auftritt, Technik- und Lichteffekten und üppigen Roben die Musik so gar nicht mehr zählt …

💖 «Geknuddelt»
… ganz doll mit unseren beiden Süßen – vor Allem mit Mary, die uns diese Woche morgens mal wieder ganz viel Freude gemacht hat, als sie mit ihren fast 16 Jahren wild spielend und quiekend durch die Whg. getobt ist, weil sie irgendein Katzenspielzeug nach längerer Zeit wiedergefunden hat. Das war so niedlich und so bezaubernd und wenn die alte Katze glücklich ist, zieht man selbst daraus auch Glück ❤

💭 «Gedacht»
… dass ich froh bin, so zentral zu leben, wie jetzt und einfach nur runtergehen zu müssen und alles vor der Türe zu haben an Einkaufsmöglichkeiten usw.
… dass mein Smart am kommenden Mittwoch in die erste große Inspektion nach 1. J. muss und ich kein gutes Gefühl hab, weil irgendwas total laut klappert, aber ich habe die Wartung inklusive und Garantie ist ja auch noch drauf; im Übrigen bin ich froh, wenn ich weiß, was dieses Klappern ist und endlich behoben wird.

🏆 «Stolz»
… auf nichts Besonderes in der abgelaufenen Woche.

💳 «Gekauft»
… konnte endlich „Krabbe mit Rettungsring“ von Tanja Janz, das ich schon lange bei Hugendubel vorbestellt hatte, abholen. Ansonsten haben wir den monatlichen Einkauf bei dm gemacht (… und ich habe tatsächlich mal kein Duschgel gekauft).

Rezension: Rieke Schermer – „Liebe wie gedruckt – ein Hiddensee-Roman“

imageFakten:
Taschenbuch, List (UllsteinVerlage), erschienen: 14.03.2016, 335 Seiten, 9,99€

Autorin:
Rieke Schermer ist ein Pseudonym der deutschen Autorin Susanne Lieder und gleichzeitig der Mädchenname ihrer Urgroßmutter, unter dem sie künftig Romane mit Inselflair publiziert. Susanne Lieder hat drei erwachsene Söhne und lebt mit Mann und vier Katzen bei Nienburg/Weser. Sie gehört zur Generation 50+, über die sie selbst sehr gerne schreibt und bereits zwei maritime Romane veröffentlicht hat, ebenso wie einen Krimi.

Handlung:
Hannah, Single, Mitte 30, hat bis zum Tode ihres Vaters in der elterlichen Konditorei mitgearbeitet, die sie gern wieder eröffnen würde. Sie liebt es, Hochzeitstorten zu entwerfen und Paare damit den „schönsten Tag ihres Lebens“ zu versüßen. Dazu müsste sie allerdings einen Konditormeister finden, der auf Hiddensee arbeiten würde oder oder selbst die Meisterprüfung ablegen – Hindernis ist, dass Hannah schon die Grundlage, die Konditoren-Ausbildung, fehlt und sie daher gar nicht erst die Meisterprüfung absolvieren kann. Sie ist Analphabetin, was sie immer gut kaschieren konnte. Als sich ein Konditormeister findet, den sie einstellt, scheint das Problem erstmal gelöst. Dennoch entscheidet Hannah, endlich einen Alphabetisierungskurs zu machen. Ihr Leben gerät vollkommen durcheinander, als sie bei der Anmeldung zum Kurs auf Arndt, ihren ehemaligen Jugendschwarm, trifft. Und zu allem Überfluss taucht auch noch ihr aufdringlicher Ex-Freund Jens wieder auf der Insel auf. Wie gut, dass ihre Angestellte Toni und ihre beste Freundin Silke mit Familie Hannah in diesem Gewühlswirrwarr zur Seite stehen …

Fazit:
Das Cover ist traumhaft schön und irgendwie zwischen maritim und romantisch anzusiedeln und sehr kontrastreich mit dem blauen Himmel, der grünen Wiese, dem Leuchtturm und dem sattroten Erdbeertörtchen – es lädt einfach zum Lesen ein.
Die 335 Seiten sind in 12 Kapitel, die jedoch teilweise ein wenig zu lang sind für meinen Geschmack + Danksagung unterteilt. Das Druckbild ist aber sehr angenehm und großzügig.
Als ich seinerzeit die Vorankündigung für diesen Roman in der Verlagsvorschau sah, ist er gleich auf meine Wunschliste gewandert. Das sehr mutige Thema „Analphabetismus“ als Aufhänger für diese Story fand ich sehr mutig und ungewöhnlich und hat mich sehr neugierig gemacht.
Schon während des Lesens ging mir sehr oft die Frage durch den Kopf, wie schwierig es für die Autorin beim Schreiben möglicherweise vielleicht manchmal war, ständig darauf zu achten, dass keine Tätigkeit, die mit Lesen und Schreiben annähernd zu tun hat (z. B. SMS oder E-Mails abrufen, eine Speisekarte oder Rezepte durchlesen, etwas unterschreiben etc.) in Zusammenhang mit der Protagonistin erwähnt wird?! Ich stelle mir das sehr schwer vor, da das eigentlich alles für uns so unglaublich selbstverständlich geworden ist. Ich habe dann auch nachgedacht, wie leer mein Leben wäre, wenn ich nicht lesen oder schreiben könnte, weil davon wirklich alles abhängt – sowohl meine ganzen Hobbys (wie Kochen, Briefe und E-Mails schreiben, Lesen, Bloggen, Kreuzworträtsel lösen, Reisen und vieles mehr), aber auch mein  Beruf, ohne den ich sozial nicht existieren könnte oder Auto zu fahren. Auf einer kleinen Insel wie Hiddensee, wo Hannah ihr ganzes Leben verbracht hat, ist es problemlos möglich, sich zu orientieren, aber wie funktioniert ein Leben als Analphabet z. B. in einer Großstadt, wenn man keine Wegweiser, kein U-Bahn-Beschilderungen, keine Hinweisschilder in Ämtern, keine Formulare usw. lesen kann?! Ich selbst hatte als Jugendliche in meinem allerersten Ausbildungsjahr als Sekretärin einmal mit einem Gärtnergehilfen in einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme zu tun, der Analphabet war und ebenfalls so gut wie möglich versuchte, sich das nicht anmerken zu lassen, was aber nur über begrenzte Zeit gelang.
Der Schreibstil der Autorin, von der ich bisher noch nichts gelesen hatte, hat mir sehr gut gefallen – eine sehr schön zu lesende Geschichte, in die man sich hineinfallen lassen kann und die man wirklich an einem sonnigen Nachmittag an Strand oder auf dem Balkon weglesen kann. Auch die Schilderungen über Hiddensee haben mich so neugierig gemacht, dass ich mir einen TV-Report über die Insel angeschaut habe, um eine bessere Vorstellung von dem Ort zu haben, über den ich da gerade lese. Die Protagonisten sind allesamt sehr schlüssig in ihrem Verhalten und charakterlich nahezu alle sehr sympathisch dargestellt, besonders Silke und ihre Familie und Toni und Markus.
Das Einzige, das mich an diesem Buch wirklich ein wenig gestört hat, ist die Form des Happy Ends, wie es in Frauen-Romanen leider immer wieder so gern ganz märchenhaft als Allheilmittel verwendet wird, auch wenn es dramaturgisch vielleicht ganz gut passt. Frauen können heutzutage noch so viel mehr und müssen gar nicht mehr, um glücklich zu werden, auf Kirche, Kerl und Kinder reduziert werden.
Ansonsten kann ich für diesen wirklich sehr schönen Roman eine 4*-Leseempfehlung aussprechen und hoffe, dass er anderen Leserinnen ebenso so schöne Lesestunden beschert, wie mir. Eine ideale Urlaubslektüre 🙂

Herzlichen Dank an den Ullstein-Verlag (List) und Susanne Lieder (alias Rieke Schermer) für die Überlassung dieses Rezensionsexemplars!

Veras Weekly – eine sommerliche 3-Tage-Woche – bitte mehr davon :-)

📝 «Geplant»
… mich nächste Woche nicht so sehr stressen zu lassen und ggf. nochmal am Freitag Urlaub zu nehmen, ist aber auch ein bisschen von der Wetterentwicklung abhängig.

📚 «Gelesen»
… derzeit „Liebe in Sommergrün“ von Heike Wanner – mein Buchgewinn von vorablesen.de, den ich eigentlich längst hätte rezensieren müssen. Liest sich ganz gut – die ersten 75 Seiten habe ich an einem Abend weggelesen, was eher ungewöhnlich ist für mich. Die Rezension zu „Liebe wie gedruckt“ von Rieke Schermer folgt in Kürze – ein echt schön zu lesendes Sommerbuch mit einem allgemein tauglichen Happy End.

😊 «Gefreut»
… darüber, dass ich letzte Woche meine Kölner Lieblingsarbeitskollegin und Freundin Miri hier in Berlin treffen konnte, die auf Fortbildung im Umland war. War ein echt schöner Abend 🙂
… darüber, dass ich – nach so vielen Jahren Entbehrung – endlich in Berlin leben darf, denn als ich zu meinem Treffen mit Miri unterwegs war und auch auf der Rückfahrt, bin ich gar nicht mehr aus aus dem Glücksgefühl und dem Schwärmen für meine wunderschöne Heimatstadt Berlin gekommen – die Architektur und das Leben hier ist einfach atemberaubend und macht mich so glücklich, wie ich es in Köln niemals war ❤
… über die 3-Tage-Arbeitswoche – das hat mal so richtig gut getan. Bitte mehr davon 🙂
… dass wir es uns diese Woche so richtig gut gehen haben lassen: Im Kiez unterwegs gewesen, schön Essen gewesen, Ausflug gemacht und dann noch lieben Besuch am Samstag gehabt, den wir lecker bekocht haben.
… über ein liebes Kompliment einer ehem. Mitschülerin 🙂
… dass ich meinen Mann überzeugt habe, mich zu zwei Konzerten meines Studiengangs zu begleiten 🙂

😳 «Überrascht»
… dass wir es geschafft haben, diesen Samstag schon wieder um 10 Uhr aufzustehen und zum Markt zu gehen – dort haben wir irgendeinen Schauspieler gesehen, der sehr häufig als Nebendarsteller in irgendwelchen Krimis vertreten ist und dessen Name ich bisher noch nicht ausfindig machen konnte – selbst nach intensiver Google-Suche 😉 – und Anfang der Woche habe ich Natalia Wörner bei uns auf dem Uni-Gelände morgens beim Spaziergang mit ihrem Hund gesehen.

😢 «Traurig»
… dass ich 3 Jahre nach den schlimmen Vorfällen, die mir damals den Boden unter Füßen weggezogen haben, immer noch ab und zu Alpträume habe, die mich wirklich sehr schaffen. Nachhaltig haben diese schlimmen Vorfälle zwar dazu geführt, dass ich jetzt das Leben führen kann, das ich immer wollte und es mir damit so gut geht, wie niemals zuvor – aber der ganze Horror von damals sieht immer noch tief in der Seele.

😡 «Geärgert»
… darüber, dass es jetzt Sommer wird und wir immer noch nicht wissen, wann wir mal einen Balkon haben werden, weil die Bauarbeiter hier draußen es offenbar nicht sehr eilig haben.
… darüber, dass ich mal wieder dachte, die Sonne kann mir nix anhaben, mir aber bei unserem Ausflug auf dem Schiff am Freitag von Potsdam nach Werder/Havel zum Baumblütenfest einen deftigen Sonnenbrand auf Armen und Dekolletee  geholt habe und mich jetzt dauernd eincremen muss. Teilweise ist das sogar zur Sonnenallergie ausgeartet 😦
… darüber, als ich letzte Woche nachmittags um 15:30 Uhr erfahren habe, dass am nächsten Morgen um 10 Uhr ein Teil meiner neuen Büromöbel geliefert und direkt aufgebaut wird – obwohl natürlich noch die alten Möbel voll eingeräumt dastehen. Normalerweise erfährt man solche Liefertermine bei größeren Sachen nicht erst weniger als 24 Std. vorher. Zudem muss ich noch meine alten Schränke mit dem ganzen Kram der Vorgängerin ausmisten (die teilweise für 2 Blätter einen ganzen Ordner angelegt hat) und die alles in Umzugskisten packen. Zum Glück konnten wir die Lieferung der größeren Schränke auf übernächste Woche verschieben.

🍴«Gegessen»
… Dienstag war ich mit Miri (und anderen ehem. Kollegen) im „Julchen Hoppe“ im wunder-, wunderschönen Nikolai-Viertel essen – tolle Alt-Berliner Küche und ein sehr schönes Lokal; Mittwoch haben wir bei unserem Lieblings-Inder „Masala“ bestellt; Donnerstag waren wir erst im „Portofino“  (ältestes, italienisches Restaurant Berlins) und danach im benachbarten „Eisparadies“; Freitag waren wir nach unserem Ausflug nach Potsdam und Werder noch auf dem Spargel- und Erlebnishof Klaistow zum Essen und Samstag hatten wir Besuch und es gab eine Quiche mit grünem Spargel und Lauchzwiebeln mit Ricotta, Raclette-Käse und Provolone überbacken und dazu eine Rucola-Feldsalat-Mischung mit Erdbeeren, Parmesan und Walnüssen und einem selbst gemachten Balsamico-Olivenöl-Dressing mit Ahornsirup 🙂

👂«Gehört»
… schöne alte Musik auf Radio Berlin 88,8 vom RBB und ansonsten auch sehr informative Sendungen.

💻 «Gemailt»
… habe ich auch wieder sehr viel in der abgelaufenen Woche – aber eigentlich nur dienstlich, aber davon wirklich rekordverdächtig viel! Bin immer wieder froh, dass ich das 10-Finger-System auf der Tastatur derart schnell beherrsche – ansonsten wäre ich echt aufgeschmissen.

👀 «Gesehen»
… ganz liebe Freunde, die wir lange nicht gesehen haben und einen tollen Abend miteinander hatten – und Joelle hat wieder einen Fan mehr.

💖 «Geknuddelt»
… na, mit wem wohl 😉 …?!

💭 «Gedacht»
… haben mein Mann und ich beide, als wir in Werder/Havel waren, dass solche Volksfeste (wie das dortige „Baumblütenfest“) definitiv so gar nichts für uns sind – die Menschenmassen, die oft grausige Musik (oder, das was man auf solchen Festen so nennt), usw. – das werden wir auch in Zukunft gar nicht erst nochmal probieren.

🏆 «Stolz»
… darauf, dass meine Professorin mir Texte gibt, die ich nochmal auf Fehler gegenlesen soll 🙂

💳 «Gekauft»
… ein paar Shirts bei KIK – bin mit der Qualität echt mega-zufrieden und die sind wirklich schön – da sollte man eigentlich keine Vorurteile haben. Ansonsten ist meine Bestellung von H&M diese Woche angekommen und die geht fast vollständig zurück, weil mich die Qualität dieses Mal gar nicht überzeugen konnte.

Veras Weekly – eine anstrengende 17. Woche bringt Vorfreude auf eine 3-Tage-Woche …

📝 «Geplant»
… regelmäßig auf den Wochenmarkt hier in Charlottenburg zu gehen: Wir sind am Samstag für unsere Verhältnisse exorbitant früh (also schon um 10 Uhr 😉 !) aufgestanden und waren hier auf dem wirklich wunderbaren und abwechslungsreichen Wochenmarkt, wo wir so bei vielen regionalen Anbietern eingekauft haben – echt ein toller Start in den Tag – und wir haben mal wieder gesehen, wie schön unser neuer Kiez ist und was es noch alles so zu entdecken gibt 🙂

📚 «Gelesen»
… Endspurt von „Liebe wie gedruckt“ von Rieke Schermer – Rezension folgt dann in der neuen Woche. Was ich dann anfange, weiß ich noch nicht genau. Bin etwas müde, solche Frauenromane zu lesen derzeit, die dann so oft mit Hochzeit und Schwangerschaft enden – das dümmste und unkreativste aller vermeintlichen Happy Ends …

😊 «Gefreut»
… darüber, dass ich meiner Freundin Anke in Plauen, die so viel Kummer hatte in der letzten Zeit, mit meinem Überraschungspaket eine kleine Freude machen konnte 🙂
… darüber, dass mein Buch-Gewinn „Schorsch Clooney, die Landluft und ich“ von Bibo Loebnau (signiert), das ich bei Claudia Toman’s „Traumstoff“ gewonnen habe, angekommen ist 🙂
… dass es nach einer Kältewelle jetzt doch endlich Frühling wird – das macht wiederum Vorfreude darauf, wieder ein paar Landpartien nach Brandenburg zu machen – gerne wieder mit dem Boot.
… darüber, dass ich in der neuen Woche nur eine 3-Tage-Arbeitswoche habe (die es aber in sich haben wird) und die Woche abschließt (na ja, am Samstag) mit liebem Besuch, auf den wir uns schon sehr freuen.

😳 «Überrascht»
… als – bereits am Wochenende zuvor – das Häuser-Ensemble, wo wir zuvor in Berlin gewohnt haben, in der Samstags-Beilage der Berliner Morgenpost war, weil es dafür wohl einen Architektenpreis gab! War auch wirklich gut, allerdings in der falschen Gegend und unsere Whg. hatte ein Zimmer zu wenig.

😢 «Traurig»
… als ich vom schweren Auto-Unfall meines Cousins Christian in Bayern und seinen Kindern hörte, die bei allem Unglück offenbar noch einen sehr wachen Schutzengel hatten. Aber glücklicherweise konnten alle schon wieder (teilweise eingegipst) das Krankenhaus verlassen.

😡 «Geärgert»
… darüber, dass unsere Sonntagszeitungen hier aus dem Briefkasten gestohlen wurden.
… dass irgendwie immer noch nicht absehbar ist, wann wir mal unseren Balkon bekommen hier – ich rechne ja schon gar nicht mehr mit diesem Sommer …

🍴«Gegessen»
… Montag gab es Schnupfnudeln mit Sauerkraut und Bacon-Bits und Créme Fraîche, Dienstag waren wir ganz tolle Burger essen im „Burger de Ville“ am Neuen Kranzler-Eck; dann haben wir diese Woche unseren Gutschein bei foodora eingelöst (der Kulanz war für den Ärger mit einer Lieferung) und bei einem ganz tollen griechischen Restaurant bestellt: „Ach Niko Ach“, der sogar mein Leibgericht Gyros mit Metaxa-Sauce hat – das war wirklich köstlich und schwäbische Maultaschen gebraten mit Rührei gab es auch noch – und gestern war Spargel-Tag: Es gab grünen Spargel aus Werder/Havel frisch vom Markt mit Sauce Hollandaise und Hähnchenschnitzel; heute gibt es Tomatenspaghetti mit Bärlauchpesto (auch vom Markt) – ach ja, und frische Erdbeeren vom Markt mit griechischem Joghurt und Vanillezucker hatten wir auch 🙂

👂«Gehört»
… die ganze Woche Radio Berlin 88,8 vom RBB – toller Sender mit sehr abwechslungsreicher Musik – viel 80er Jahre, wenig aktuelles und viele Infos aus der Stadt. Gefällt mir richtig gut!

💻 «Gemailt»
… sehr viel dienstlich – ansonsten habe ich mich sehr über den Mail-Kontakt zu meinen lieben Ex-Kolleginnen Gitti und Miri gefreut letzte Woche und über die Mail von meiner lieben Anke in Plauen, die Mail von Ute in Hessen und über die Facebook-Kommentarfunktion auch mit so vielen anderen lieben Menschen in Kontakt zu sein.

👀 «Gesehen»
… dass unsere Katzen auch mal brav sein können nachts – Joelle scheint gerade ein recht großes Schlafbedürfnis zu haben und Mary hat den Weckdienst übernommen, allerdings ziemlich spät für Katzenverhältnisse, dafür mit mehr Nachdruck. Und Mary hat uns am Freitag mal gezeigt, wie wild sie mit ihrem 15 1/2 Jahren noch spielen kann, als sie einen Fetzen Alu-Folie gefunden hat und total abgedreht ist! Das war so niedlich und da quillt einem echt vor lauter Liebe zu der alten Plüsch-Lady das Herz über ❤

💖 «Geknuddelt»
… wie immer Extrem-Knuddeln mit Katzens 😉

💭 «Gedacht»
… wie froh ich bin, dass ich mit dem ganzen „Tanz in den Mai“-Quatsch mit Maibaum usw., wie es in meiner Ex-Heimat Köln üblich war, so gar nichts zu tun habe – hatte ich vorher zwar auch schon nicht, aber man bekam davon ja doch immer was mit – ob man nun wollte oder nicht.

🏆 «Stolz»
… was ich diese Woche so alles geschafft habe und natürlich auf meinen Blog-Bericht über die „Veröffentlichung marktgerechter Literatur bei Verlagen“, wofür ich bisher – hier und auch bei Facebook – ausführliches Feedback erhalten habe.

💳 «Gekauft»
… gestern zwei Online-Bestellungen bei Tchibo und bei H&M in Auftrag gegeben und eben Lebensmittel auf dem Wochenmarkt eingekauft und gestern ein paar Kleinigkeiten bei dm (nein, ausnahmsweise mal kein Duschgel 😉 …).