Veröffentlichung marktgerechter Literatur bei Verlagen – muss das wirklich sein?!

Schon sehr lange schwirrte mir dieses Thema für meinen Blog im Kopf rum, aber mittlerweile verärgert es mich sogar so, dass ich dazu jetzt einfach mal selbst etwas sagen möchte. Anstoß war hier für mich ein ganz wunderbarer Blog-Bericht der Autorin Zoë Beck, den ich hier verlinkt habe und der eigentlich schon fast alles beinhaltet, was mir schon seit Langem auf dem Herzen liegt.

Ich bin ja nun schon seit meinem 7. Lebensjahr eine begeisterte und aufmerksame Leserin und beobachte, vor Allem seit ich mit dem Bloggen begonnen habe, den Buchmarkt – besonders natürlich im Bereich meiner Lieblingsgenres ChickLit, Frauenromane, Unterhaltungsliteratur für Frauen, Liebesromane – sehr aktiv. Meine Beobachtungen fokussieren sich hier natürlich besonders auf deutsche Verlage und Autorinnen und Autoren, in Deutschland spielende Geschichten und lassen jetzt mal den Einkauf der Rechte im Ausland bereits erfolgreich veröffentlichter Romane außen vor.
Seit geraumer Zeit fällt mir auf, dass sich die Geschichten, die vor Allem bei den Publikumsverlagen veröffentlicht werden, immer mehr ähneln. Wenn ich z. B. in die Verlagsvorschauen blicke, finde ich – manchmal sogar beim gleichen Verlag – gleich mehrere Geschichten, die sich von der Kurzbeschreibung her verdammt ähnlich anhören und dann noch im gleichen Halbjahr erscheinen. Es ist wohl ein offenes Geheimnis, dass es offenbar bestimmte Basics gibt, die ein Roman bzw. die Protagonisten darin erfüllen müssen, um überhaupt auf das kostbare Verlagspapier zu dürfen, was leider irgendwie zu einem ziemlichen Einerlei in der Unterhaltungsliteratur führt, das irgendwie immer „schlimmer“ wird. Ich habe mich in der letzten Zeit sogar oft gefragt, ob ich mein Leseverhalten ändern sollte, weil sich in meinem bisherigen Lieblingsgenre so dermaßen viel wiederholt (und damit meine ich keine Trend-Themen auf dem Buchmarkt – das ist wiederum etwas, wo ich in einem weiteren separaten Blog-Bericht nochmal drauf eingehen möchte). Hier geht es schlichtweg um Eigenschaften und Handlungsschienen, die keine Diversität und wenig Lebensnähe geschweige denn eine Identifikationsfigur für die Leserin hergeben. In der Unterhaltungsliteratur für Frauen (bis hin zu Liebesromanen) gibt es immer wieder bestimmte Frauenbilder: unglücklicher Single, betrogene Frau, glückliche Mutter – dazwischen ist meist gar nichts. Die Handlung spielt wahlweise in Großstädten (bei Singles) – hier bevorzugt Hamburg, Berlin, München; gerne werden aber auch Inseln in der Nord- oder Ostsee genommen oder bei Romanen, die auf dem Land spielen, werden immer wieder gern bestimmte Regionen von Norddeutschland oder Bayern erwähnt oder neuerdings auch gern der Spreewald oder sonstiges Brandenburg. Beruflich sind die Protagonistinnen, wenn sie nicht bereits Mutter sind, sehr oft Ehefrauen von Männern in sehr gut situierten und angesehenen Berufszweigen (natürlich immer über die berufliche Position der Frau gestellt); oder aber die Single-Frauen werden gern in Agenturen aller Art (Werbung, Finanzen, Immobilien, Literatur) oder Redaktionen (Hochglanz-Magazine, Tagespresse) oder eben Buchverlagen angesiedelt. Die liebsten Freizeitbeschäftigungen sind natürlich natürlich Schuhe Shoppen, Fitness, mit Freundinnen telefonieren, Wellness und Beauty oder vielleicht noch Kuchen backen. Sind diese Frauenbilder noch keine glücklichen Mütter, so haben sie gefälligst im Verlauf der Story ihren Märchenprinzen zu finden und schwanger zu werden und eine glückliche Mutter zu sein, um das klassische Happy End damit herbeizuführen. Meiner Meinung nach übrigens die unkreativste und allerlangweiligste Art ever, einen Roman zu beenden – sowas bringt mich immer maßlos auf die Palme und selbst, wenn mir ein Buch bis dahin gut gefallen hat, mindert das bei mir dann die Lesefreude und sorgt bei einer Rezension für Punktabzug 😦
Ich habe jetzt öfter im Zusammenhang mit Büchern und der Autorenwelt den Begriff „Marktgerechtes Schreiben“ gehört oder gelesen. Aber, liebe Verlage, woher nehmt Ihr das Wissen, dass genau dieser Einheitsbrei das ist, was die Leserinnen (und Leser) wirklich lesen wollen – und zwar über Jahre und Jahrzehnte – immer wieder?! Glaubt Ihr wirklich die Leser(innen) sind so einfach gestrickt, dass sie nichts anderes brauchen …? Wo bleibt in Euren Veröffentlichungen denn bitte schön das echte Leben und die Realität – woraus man auch tolle Geschichten erschaffen kann?
Eine Frau darf in einem Roman nur übergewichtig sein (marktgerecht heißt das dann maximal Kleidergröße 40/42), damit sie unglücklich ist und während der Handlung mindestens 20 kg abnimmt und (natürlich erst nach der Gewichtsabnahme) doch noch zu einem „schönen Schwan“ mutiert – ich vermisse die glücklichen Mädels mit Gr. 48, die leidenschaftlich kochen und backen, kreativ ihre eigene Mode entwerfen, herzensgute Eigenschaften haben und vielleicht gerade deshalb geliebt werden (und nicht der unbeliebte, dicke Außenseiter sind).
Beruflich ist sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern die Unterschicht und die Mittelschicht in Romanen meist überhaupt nicht vertreten – auch hier gibt es sicherlich ganz tolle Geschichten, von Personen, die ihren (für die Verlagswelt vielleicht eher minderwertigen) Beruf gern ausüben oder, die sich daraus hochgearbeitet (natürlich ganz ohne mit dem Chef zu schlafen – auch gern ein Thema in Romanen), fortgebildet und weiterentwickelt haben. Berufe im öffentlichen Dienst kommen fast nie vor, dabei können Personen die im Kundenkontakt (Verwaltungsmitarbeiter im Bürgerservice, Bankangestellte, Mitarbeiter beim TÜV, Warentester, Mitarbeiter der Deutschen Bahn, der Post, von Fluggesellschaften) arbeiten oft außerordentlich witzige Geschichten, aber auch traurige Schicksale aus ihrem beruflichen Alltag berichten und sogar ganze Bücher damit füllen. Und Polizisten sollten auch nicht nur in Krimis vorkommen …
In der Gastronomie arbeiten Roman-Figuren natürlich nur als Spitzenköche, Macaron- oder Hochzeitstorten-Konditor oder Eigentümer eines Caterings, aber nie als Kellner(in) oder so.
Single-Frauen sind übrigens nicht immer todunglücklich, genauso wenig, wie eine Frau nur ihre wahre Bestimmung und Erfüllung darin findet, Mutter zu sein. Es gibt sogar Frauen, die bewusst keine Kinder haben, keine Karriere-Frauen sind, aber dennoch ein zufriedenes Leben führen. Kaum vorstellbar, hm 😉 …?!
Und auch Eltern oder Großeltern sind nicht immer nur nett und hilfsbereit – manchmal sogar garstig und bösartig, genauso wenig wie große Brüder immer die Beschützer sind und Schwestern immer gute Freundinnen …
Haustiere dürfen in Romanen auch nur seltenst mitspielen, es sei denn, das Haustier ist der Hauptprotagonist und es handelt sich um einen Hunde- oder Katzen-Roman.
Warum darf eine Romanheldin eigentlich einen schwulen Friseur oder Stylisten haben, aber irgendwie nie eine beste Freundin, die lesbisch ist?
Und warum dürfen eigentlich in Romanen fast nie Personen anderer Staatsangehörigkeiten (es sei denn, sie sind Franzosen, Italiener, Amerikaner oder Briten) geschweige denn nur eine Nebenrolle spielen? Mir fallen da aus meinem Lieblingsgenre gerade mal zwei Autorinnen ein, die sich getraut haben Personen türkischer Nationalität in ihren Romanen zu platzieren: Katarina Fischer einen türkischen Gemüsehändler in „Liebe geht anders“ und Frauke Scheunemann in „Ziemlich unverbesserlich“ eine türkische Anwaltsgehilfin. Aber mehr Nationalitäten soll es – außer vielleicht in Krimis, um bestimmte Klischees zu bedienen – offenbar nicht geben?! Wenn ich in meiner Heimatstadt Berlin durch die Straßen gehe, sieht es definitiv anders aus in der Realität. Wo sind diese Personen in der Roman-Welt nur alle? Mutig fand ich auch 2011 schon als Nina Schmidt in ihrem Roman „Gegessen wird woanders“ darüber berichtet, wie es ausschaut, wenn der kubanische männliche Urlaubsflirt plötzlich in den deutschen Alltag platzt 😉
Personen mit Behinderungen – wie auch Zoë Beck in ihrem Beitrag aufführt – dürfen natürlich auch keine (Haupt-)Rolle spielen in Romanen – allenfalls dann, wenn sie einen schlimmen Unfall erlitten haben, der für die Romanhandlung wichtige Züge trägt, aber sie dürfen natürlich keine Power-Menschen sein, die versuchen das Beste aus ihrem Leben mit Handicap zu machen.
Ganz besonders rege ich mich auch auf, wenn in Romanen berichtet wird über betrogene (Ehe-)Frauen, Freundinnen etc., die ihren fremdgehenden Partner am besten noch flagranti ertappt haben und deren Verhalten oder Rache danach – da frag ich mich immer, ob weder die Autorin noch das Lektorat jemals einen solchen Vorfall im eigenen Leben erlebt haben, dass sie darüber so munter flockig und witzig schreiben können?! Das ist nämlich dann wiederum eigentlich alles andere als lustig …
Zum Glück gibt es da noch Self-Publisher, die sich auch mal trauen dürfen, Dinge zu thematisieren, die der Verlag vielleicht nicht gestattet und veröffentlicht hätte, wie z. B. der Tod einer jungen Frau (Nebencharakter), die sich mit Krankenhauskeimen infiziert hat.
Ich glaube, ich könnte diese Aufzählung, was ich so alles in Frauenromanen (liebe Karla Paul von Edel:eBooks, ich weiß, dass Du den Begriff „Frauenromane“ unsäglich findest 😉 …) vermisse, wahrscheinlich noch vervielfachen, aber mein eigentliches Ziel ist es, vielleicht mal eine Diskussionen unter Leserinnen, Autor(inn)en, Bloggern, Verlagen, Buchhandel, aber auch Self-Publishern anzuregen und ein Feedback zu bekommen, ob es nur mir so geht und ich möglicherweise von meinem Lieblingsgenre übersättigt bin? Oder, ob es in der Verlagswelt tatsächlich sowas wie geheime Absprachen gibt, die Realität und bestimmte Personengruppen konsequent auszuklammern – wenn ja, warum? Und bitte nicht die Ausrede, weil die Leserinnen das so wollen!
Liebe Leserinnen meines Lieblingsgenres (aber natürlich auch weiterer Genres): Was wollt Ihr gerne mal in Romanen lesen? Was vermisst Ihr? Welche Berufe und Nationalitäten sollten eine Rolle spielen, welche Handlungen? Könnt Ihr Euch mit den Figuren in den von Euch gelesenen Romanen identifizieren oder wünscht Ihr Euch auch mehr „echtes Leben“? Oder liebt Ihr vielleicht tatsächlich das Genre genauso, wie es derzeit publiziert wird – gern auch fernab der Realität?
Ich bin sehr gespannt auf Eure Meinungen – bin aber auch schon seelisch auf einen Shitstorm vorbereitet!

Also haut in die Tasten und kommentiert hier oder auf Facebook fleißig Eure Meinung dazu! Ich danke Euch vorab dafür!

Veras Weekly – für die Musikwelt eine traurige 16. Kalenderwoche …

📝 «Geplant»
… jetzt öfter mal DVDs zu schauen, nachdem diese Woche meine „Gilmore Girls“-DVD-Box mit allen Staffeln angekommen ist 🙂
… mal ein paar neue Burger-Restaurants (keine Ketten) hier in Berlin zu testen, die hier wie Pilze aus dem Boden schießen – und wir mögen die echt gern, so lange es keine Massenware ist und die Burger kreativ zusammengestellt sind. Zudem war gestern in der „WDR-Servicezeit“ ein Report mit Sterne-Koch Björn Freitag, der verschiedene Burger-Restaurants in Deutschland getestet hat – darunter auch unseren Kölner Favoriten „Die Fette Kuh“ 🙂

📚 «Gelesen»
… da ich sehr lesefaul war, immer noch: „Liebe wie gedruckt“ von Rieke Schermer – passend zum Roman habe ich letzte Woche eine TV-Doku über Hiddensee gesehen und kann mir jetzt die Handlungsorte sehr gut vorstellen. Da ich aber am Freitag erst zwei vorbestellte Bücher bei „Hugendubel“ abgeholt habe („Wildrosensommer“ von Gabriella Engelmann und „Der Sommer mit Pippa“ von Britta Sabbag) und in den nächsten zwei Monaten noch eine ganze Menge Must-Have-Bücher erscheinen, muss ich mich jetzt mal ranhalten – ein wenig mehr Zeit und Energie wäre echt Luxus.

😊 «Gefreut»
… über die Mail einer ganz lieben Freundin (und Ex-Kollegin) aus Köln mit tollen Neuigkeiten – freue mich riesig mit ihr ❤ und hoffe, dass wir uns evtl. jetzt Anfang Mai nochmal in Berlin treffen, wo sie wahrscheinlich auf einer Fortbildung sein wird.

😳 «Überrascht»
… dass bereits die ersten Verlagsvorschauen für Herbst 2016 online sind! Derzeit sind es die von Hanser, Hoffmann & Campe, Aufbau und Piper (teilweise). Aber da war bis jetzt noch nichts dabei, was auf meiner Wunschliste gelandet ist. Das kommt dann erst noch.
… ich am 14.04.2016 schon mein 2jähriges Jubiläum bei meinem jetzigen Arbeitgeber an der Uni hatte – das war eine sehr gute Entscheidung damals.

😢 «Traurig»
… und auch geschockt über den unerwarteten Tod von „Prince“ – auch, wenn ich nie großer Prince-Fan war, so hatte ich unter seinen Liedern doch ein paar Favourites („Little Red Corvette“, „Rasperry Beret“, „1999“, „Most Beautiful Girl in the World“. Erstaunlicherweise hat mich sein Tod mehr geschockt, als damals der von Michael Jackson, was vielleicht daran liegt, dass Michael Jackson auf mich immer total unecht, wenig lebendig – ja irgendwie eher wie ein Mythos als ein Mensch gewirkt hat. Da zeigt sich mir aber wieder, dass wir es gerade ganz richtig machen, uns die ganzen Rock- und Pop-Legenden noch live anzuschauen, so lange es möglich – dieses Jahr zum 4. Mal Paul McCartney, außerdem Rod Stewart und Sting – und hoffentlich noch einige mehr in 2016.

😡 «Geärgert»
… immer noch über meine Erkältung.
… über unsere Fußbodenheizung, die kalt bleibt – ausgerechnet jetzt, wo es auf einmal wieder kälter ist. Bei der 24 Std.-Hotline sagte man uns, dass wir offenbar die einzigen im Haus sind und man für eine einzige Wohnung nicht extra rauskäme und wir bis Montag warten müssten, bis der Hausmeister da ist. Ein dreifaches „Hoch“ auf die großen Hausverwaltungen – da weiß man doch, was man NICHT hat *grrr“ 😦 . Also geht es gleich mit Decke, Buch, Gilmore Girls und heißem Kaffee aufs Sofa.
… über die Parkplatzsuche hier nachmittags nach der Arbeit.

🍴«Gegessen»
… was wir während der Woche so gegessen haben ist mir gerade echt nicht mehr präsent – außer einmal asiatisch hier in den Arkaden am Donnerstag; Freitag gab es (mal wieder) Spargel mit viel Sauce Hollandaise, Kartöffelchen, Zanderfilet und Jakobsmuscheln – sehr lecker; gestern ganz einfach Spaghetti Bolognese mit geriebenem Parmesan (wobei ich die erste Portion immer als Spaghetti mit Butter und Salz esse – für mich ein absolutes Wohlfühlessen); heute Reibekuchen (TK) und Lachs. Ach ja und getrunken haben wir gestern von Gallo Spritz einen neuen Cocktail auf Wein-Basis – Himbeere/Limette – sehr lecker (gibt es auch noch in der Variante Ananas/Passionsfrucht).

👂«Gehört»
… am Freitag ausnahmsweise mal einen anderen Radio Sender – Radio Eins vom RBB mit einem Special über Prince. Ich sollte wirklich öfter mal den Sender wechseln zwischendurch, um ein wenig musikalische Abwechslung zu haben, dieser ganze aktuelle Kram nervt mich langsam ziemlich. In Köln war mein Lieblingssender WDR2, die auch viele ältere Sachen gespielt haben.

💻 «Gemailt»
… auf jeden Fall mit meiner Miri in Köln, mit unserer Jette in Leipzig und mit Sue aus Innsbruck. Auch sehr gefreut habe ich mich über die Mail von Ute mit dem Konfirmationsfoto ihrer Tochter – Wahnsinn, wie die Zeit rast.

👀 «Gesehen»
… wie toll es ist, eine Einkaufsstraße direkt um die Ecke zu haben, die wir in den letzten Wochen wirklich öfter genutzt haben.
… dass die Stalkerin mal wieder unter neuem Fake-Namen in den sozialen Netzwerken unterwegs und dabei aufgefallen ist (und gleich mal blockiert wurde). Dass sie eine Anzeige bekommt, wenn sie uns nicht in Ruhe lässt, hat sie hoffentlich nicht vergessen?! Vielleicht kommt sie nicht damit klar, dass sie mir eigentlich einen Bärendienst erwiesen hat – denn obwohl sie mir eigentlich nur in höchstem Umfang schaden wollte, mit allem, was sie angerichtet hat, geht es mir dennoch heute besser als jemals zuvor – dumm gelaufen für sie 🙂

💖 «Geknuddelt»
… gerade eben noch ganz viel Trostknuddeln mit Joelle, die Angst vor dem Staubsauger hatte und dann immer ganz laut herumjammert. Die Katzen stinken gerade ein wenig, weil der Mann ihnen am Freitag ein neues großes Baldrian-Kissen mitgebracht hat und die beiden abwechselnd sabbernd darauf herumliegen 😉

💭 «Gedacht»
… dass ich endlich mal Termine vereinbare für den Friseur und zur medizinischen Fußpflege und mir ein paar Sommer bzw. Frühjahrsklamotten ordere.

🏆 «Stolz»
… auf das Vertrauen meiner Professorin, die angekündigt hat, dass ich den Text für die Ankündigung einer größeren Veranstaltung formulieren soll, weil ich das so gut kann und man merkt, wie gern ich das mache – darüber habe ich mich natürlich sehr gefreut 🙂

💳 «Gekauft»
… bei „Hugendubel“ mit dem Geburtstagsgutschein meiner Kollegen die vorbestellten Bühel abgeholt und auf dem Wühltisch noch „Die Frauen der Rosenvilla“ von Teresa Simon für 2,99€ ergattert; bei dm wieder ein neues Balea-Duschgel (Limette/Minze) – ja, schon wieder eines und dann noch ein paar Geschenke.

Veras Weekly – nicht viel Wesentliches in der 15. Kalenderwoche …

📝 «Geplant»
… öfter mal hier durch den Kiez laufen – Charlottenburg ist so schön und man kann so viel Tolles entdecken 🙂
… wenn es wieder wärmer ist, öfter mal auf Trödelmärkte zu gehen – haben wir eigentlich immer gern gemacht und seit wir hier sind etwas vernachlässigt.

📚 «Gelesen»
… immer noch „Liebe wie gedruckt“ von Rieke Schermer – der Roman macht richtig neugierig auf Hiddensee, wo ich bisher noch nie war (musste ich mir aber gleich mal im Internet anschauen, um eine Vorstellung von der Insel zu bekommen).

😊 «Gefreut»
… bzw. glücklich darüber, jetzt so super zentral zu wohnen, was wir sehr schätzen und diese Woche gleich mehrfach genutzt haben: Montag waren wir abends italienisch essen hier in der Nähe und haben den Kiez erkundet und eine wunderschöne Straße mit vielen Altbauten entdeckt, wo man toll Bummeln und in Lokalen sitzen kann; Dienstag war ich nach der Arbeit hier auf der Einkaufsstraße um die Ecke und habe ein paar Sachen erledigen können und Freitag waren wir wieder dort unterwegs, haben leckere Burger bei „Jim Block“ gegessen, waren im Asia-Laden und bei Hugendubel und bei Starbucks (und sind im Gewitter richtig doll nass geworden) 🙂
… endlich mal wieder mit der lieben Kerstin gemailt und einen Termin für ein Treffen ins Auge gefasst zu haben. Darauf freuen wir uns schon so 🙂

😳 «Überrascht»
… von einer lieben Postkarte von Silvia B. aus B. 😉  – ich musste echt erstmal raten bei so viel Abkürzungen, aber habe mich sehr darüber gefreut 🙂
… dass es meine allererste Lieblings-TV-Serie „Eine amerikanische Familie“ (wurde von 1979 bis 1981 im Vorabend-Programm der ARD gesendet) auf DVD gibt – ich hadere nun mit mir, ob ich mir die erste Staffel mal bestellen soll, keine Ahnung, wie mir heute eine Serie aus den 70er Jahren gefällt, die ich damals so toll fand – damals wollten wir alle so sein wie Kristy McNichol. Auch die TV-Serie „Fame“ (nicht den Film) habe ich total gern gesehen und würde sie nochmal gerne auf DVD sehen.

😢 «Traurig»
… darüber, dass bei manchen lieben Menschen das Schicksal in der Familie innerhalb kürzester Zeit mehrfach total hart zuschlägt – das tut mir in der Seele weh! Und ich frag mich immer, wo die Gerechtigkeit bleibt, denn die wirklich bösen, üblen Menschen trifft es irgendwie nie, die werden steinalt, damit sie andere so lange wie möglich weiter verletzen können – und die jungen Menschen, die ihr ganzes Leben noch vor sich haben, werden auf eine so harte Probe gestellt 😦

😡 «Geärgert»
… darüber, dass ich, wenn ich die Mittagspause im Büro verbringe, immer wieder gestört werde. Irgendwie rufen den ganzen Tag über nicht so viele Leute an oder kommen vorbei, wie in meiner Mittagspause – vielleicht, weil die Personen die Zeit, in der sie selbst Mittagspause haben, genau dafür nutzen.
… darüber, dass ich immer noch erkältet bin.

🍴«Gegessen»
… Penne mit Rinderfiletspitzen und Champignons in einer Tomaten-Sahne-Sauce bei einem Italiener in der Leonhardtstr.; am Freitag erstmals Burger bei „Jim Block“ (Burger-Restaurant der „Blockhouse“-Kette – gibt es allerdings derzeit nur in Hamburg und Berlin) gegessen und die waren wirklich gut und nur zu empfehlen (ich weiß wirklich nicht, warum immer alle von „Hans im Glück“-Burger schwärmen, aber die haben für mich zu den schlechtesten Burger-Restaurants ever gehört); gestern zuerst einen Mandel-Butterkuchen auf dem Backblech gebacken (von dem haben wir die nächsten Tage noch was) und abends gab es mal wieder Spargel mit viel Sauce Hollandaise, rotschaligen Kartoffeln und italienischen Schinken-Variationen. Heute Abend kochen wir selbst ein schnelles einfaches Thai-Curry mit Basmati-Reis.

👂«Gehört»
… ganz viel nächtliches „Miau“ in allen Tonlagen und Scharren mit den Pfoten an der Schlafzimmertüre – diese Woche waren die Katzen nachts ganz besonders anstrengend (vor Allem Joelle) und haben uns viele Stunden Schlaf geraubt.

💻 «Gemailt»
… mit Kerstin H., Anke, Charly, Astrid, Gitti und noch ein paar mehr.

👀 «Gesehen»
… „Sing meinen Song“ mit dem Nena-Special – hat mir super gefallen – nur die anschließende Doku mit der Nena-Story habe ich aufgenommen und muss sie mir noch anschauen.
… als ich im Stau stand vor einem Spa hier in Berlin das Schild mit dem Beinamen „Spa der Verwöhnung“ – ich habe mich gekringelt vor Lachen, das hat für Erheiterung im Stau gesorgt 😉

💖 «Geknuddelt»
… da hat sich nichts geändert …

💭 «Gedacht»
… dass manche Leute sich bei Facebook öffentlich darüber aufregen, was andere so posten und wie oft – ohne mal im Blick zu haben, wie es denn bei ihnen selbst so aussieht 😉

🏆 «Stolz»
… dass ich bisher standhaft geblieben bin und kaum Rezensionsexemplare angenommen habe in 2016 – und die, die ich in diesem Jahr angenommen habe, habe ich auch gelesen bzw. bin gerade dabei. Ich werde mir künftig wieder viel mehr Bücher selbst kaufen, um dem Rezensionsdruck ein wenig zu entgehen.

💳 «Gekauft»
… hm, eigentlich bin ich nur in den dm rein, um mal am neuen treaclemoon-Duschgel „Pretty Rose Hearts“ zu schnuppern und mir selbst zu bestätigen, dass ich doch mehr auf Fruchtdüfte stehe – und schwups – stand ich mit dem Duschgel an der Kasse! Mein Vorrat ist mittlerweile so groß, dass ich 1 J. lang Dauerduschen könnte. Was müssen treaclemoon und Balea denn auch immer wieder so viele neue, toll duftende Duschgels auf den Markt werfen – ich bin süchtig nach solchen Düften ;-). Ach ja, und dann habe ich mir heute einfach etwas ganz großes gegönnt: Die „Gilmore Girls“-DVD-Box mit allen Staffeln, auf die ich es schon ganz lange abgesehen habe.

Rezension: Charly von Feyerabend – „Tieffliegende Liebe“

imageFakten:
Taschenbuch, Montlake Romance, erschienen: 15.03.2016, 339 Seiten, 9,99€ (auch als eBook zu 4,99€ erhältlich)

Autorin:
Charly von Feyerabend ist schon rumgekommen: Geboren in Baden, wo sie auch aufwuchs und ihr Abitur absolvierte, dann im süddeutschen Ländle eine Ausbildung im Hotelfach machte, studierte sie dann in Bielefeld Literaturwissenschaften, Medienpädagogik und Texttechnologie. Danach arbeitete sie im PR- und Marketing-Bereich. 2007 zog es sie dann für 5 Jahre  nach Norwegen, wo auch ihr erster Roman „Ich glaub, mich knutscht ein Troll“ (erschienen am 01.07.2013 bei Schwarzkopf & Schwarzkopf, 9,95€, als eBook 6,99€) entstanden ist und auch dort spielt. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland verschlug es sie nach Berlin, u. a. in die Mode-Branche. Neben ihrer Tätigkeit als Autorin, erfindet sie Spiele und führt erfolgreich einen Blog und mehrere Websites und ist sehr aktiv in den sozialen Netzwerken.

Handlung:
Fritzi Willibald, kinderlose Thirtysomething Single-Frau wider Willen, von Beruf Grafikerin, verliert ihren Job, weil sie gegen eine der von ihr so verhassten Blondinen „eingespart“ wird. Um sich abzulenken, fährt sie aus dem badischen Bühl kurzfristig zu ihrer langjährigen Freundin Anna, einer Stylistin, die sich gerade ihr Business aufbaut, nach Berlin. Allerdings hat Anna schon kurz nach Fritzis Ankunft einen Unfall verbunden mit einem Klinikaufenthalt. Dies zwingt Fritzi aus ihrer Lethargie und sie versucht nicht nur als Ersatzmutter für Annas Töchter Cecilia und Ottilie da zu sein, sondern auch so gut es geht Annas Job als Stylistin fortzuführen – und das, obwohl sie von Mode ebensowenig Ahnung hat wie von Kids, die im Kindergarten- und Teenie-Alter sind. Unterstützung findet sie durch den gutaussehenden Kindergarten-Papi Dario und Annas Nachbarn Tristan. Durch eine Namensverwechslung zieht Fritzi in Annas Namen mehrere Jobs, u. a. einen Job auf der Fashion Week an Land, kann aber nicht vermeiden, den Stylisten, dem dieser Job eigentlich galt, zufällig kennenzulernen und ihn zudem nicht gerade unattraktiv zu finden. Weitere Verstärkung bekommt sie im Job- und Gefühlschaos dann noch durch ihren nicht minderchaotischen Bruder Olaf. Gerade als Fritzi sich in dem Chaos einigermaßen einzurichten versucht, fordert das Leben sie erneut …

Fazit:
Das Cover finde ich wirklich toll – und das, obwohl meine Hass-Farbe Gelb dort vertreten ist – die jedoch in der hier verwendeten außergewöhnlichen Nuance mit Magenta zusammen super harmoniert, dann die Skyline von Berlin im Hintergrund und der kleinen Ninja-Kämpferin als Comic-Figur – womit auch der Bezug zum Roman gegeben ist – echt ein Blickfang.
339 Seiten Länge ist für einen Roman Normalmaß und perfekt, allerdings hätte ein größeres, nicht so enges Schriftbild gewählt werden können. Die Kapitellänge ist sehr unterschiedlich – manchmal ein wenig zu lang. Es gibt jedoch innerhalb der Kapitel Unterteilungen in Abschnitte, die Leseunterbrechungen erleichtern. Zudem sind die Kapitel durch niedliche Illustrationen aufgelockert (irgendwie erinnert mich das ein wenig an die TV-Serie „Berlin, Berlin“ damals). Jedes Kapitel wird eingeleitet durch den Spruch einer berühmten Persönlichkeit. Etwas störend im Lesefluss fand ich die vielen Fußnoten, die sich zum Großteil auf im Buch erwähnte Zitate aus „Asterix und Obelix“-Heften beziehen. Der Schreibstil der Autorin ist klasse: Ich mag die flotte Sprache, Wortspielereien und die kleinen Anspielungen (mein Favorit: „Dario blickte Tristan an, als hätte er einen längst verstorbenen Dinosaurier gesichtet.“ – das werden auf jeden Fall die Berliner verstehen, da der T-Rex „Tristan“ ja gerade hier im Naturkundemuseum steht).
Fritzi ist liebenswürdig, chaotisch und ein wenig verpeilt und bringt sich selbst immer wieder in turbulente und aberwitzige Situationen. Vom beschaulichen Bühl in Baden in die quirlige Großstadt Berlin wird sie raus aus ihrem Kummer rein ins Leben geschubst und versucht aus jeder Situation, ja selbst aus dem Unfall von Anna, das Beste zu machen – nicht für sich selbst, sondern für Anna, deren Töchter, Annas Kunden und überhaupt. Mit ihr würde ich auch gern – wie ihre Kundin Elisabeth – eine Tour durch den Prenzlauer Berg machen, wobei ich viele Dinge dort auch empfehle: „Kahrmanns Own“ im Bötzow-Viertel (super leckere weiße Trinkschokolade!), das DDR-Alltagsmuseum in der Kulturbrauerei (sehenswert, Eintritt frei, da es ein Ableger ist vom „Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“ in Bonn, das selbst eh eines der tollsten deutschen Museen ist), der Möbelladen (Fischers Lagerhaus – auch in anderen deutschen Städten mit außergewöhnlichen Möbeln und Deko aus allen Kontinenten) und noch so Einiges. Sie ist menschlich, macht Fehler und denkt oft erst über ihr Handeln nach, wenn es fast zu spät ist. Ich mag Fritzi gerade deshalb, weil sie keine so glatte Protagonistin ist, wie sie durch Verlage schon mal gerne marktgerecht in Romanen platziert werden und die Handlung oft vereinheitlichen (oft die gleichen Berufe, Handlungsstränge, Love-Stories und HappyEnds), was hier ganz und gar nicht der Fall ist. In der Handlung und Fritzis Leben gibt es immer wieder Brüche, die zwar nicht immer realistisch, aber unglaublich unterhaltsam sind, und trotz des Titels handelt es sich hier nicht um eine Liebesschnulze. Fein auch, dass Fritzi eine Protagonistin ist, die sich nicht gleich mit jedem im Roman auftauchenden Kerl einlässt, sondern in dieser Hinsicht entgegen ihrem sonstigen Naturell eher vorsichtig durchs Leben geht 😉
Bei dem Ende habe ich doch ein wenig mit mir gehadert, ob das in dieser krassen Form wirklich sein musste und nach kurzer Überlegung muss ich sagen: Ja! Respekt vor der Autorin, auch hier einen Bruch zu begehen und ein Ende zu wählen, das man nicht unbedingt erwartet und ein Thema anzusprechen, dass man sonst eher aus medizinischen Infosendungen oder den Nachrichten kennt! Aber genau ist das Leben: Es schlägt manchmal mit voller Breitseite zu, egal was man zuvor für Vorstellungen hatte und dazu gehören nun mal nicht immer die zuckersüßen Situationen …
Sehr oft habe ich mir beim Lesen die Frage gestellt, wieviel Charly in Fritzi steckt 😉
Von mir gibt es eine 5*****-Leseempfehlung – dieser Roman hat echt irre viele Facetten von witzig, über mutig bis traurig!
Ich hoffe sehr, dass es aus dem Leben von Fritzi noch eine Fortsetzung gibt – neben dem bereits erschienen eBook „Stänkern über Blond: Gute Gründe, Blondinen nicht mehr zu grüßen“, ein „Sachbuch“, das aus diesem Roman hervorgegangen ist 🙂

Ganz lieben Dank an Charly von Feyerabend für die Überlassung dieses Rezensionsexemplars 🙂


Veras Weekly – 14. Woche und der April macht, was er will …

📝 «Geplant»
… einen „Brückentag“ im Mai zu nehmen 🙂
… doch im September zum Konzert von „Mike and the Mechanics“ in Berlin zu gehen, auch wenn es nicht mehr die übliche Besetzung ist.
… dass mein Auto (das total dreckig ist – voll peinlich) im nächsten Monat in die Inspektion muss.

📚 «Gelesen»
… ab heute „Liebe wie gedruckt“ von Rieke Schermer. Die Rezension zu „Tieffliegende Liebe“ von Charly von Feyerabend folgt dann ganz bald.

😊 «Gefreut»
… dass sich zwei Dinge, über die ich mich hier letzte Woche geärgert habe (die missglückte eBay-Auktion und meine nicht erhaltene Abo-Zeitschrift), sich zum Positiven geklärt haben.
… dass ich auf der Arbeit ein paar wichtige Dinge in Angriff genommen habe und gut vorwärts gekommen bin bisher damit.
… dass langsam wieder Leben in die Uni kommt – derzeit sind Aufnahmeprüfungen in einem der von mir betreuten Studiengänge.
… über meinen Buch-Gewinn bei vorablesen.de: „Liebe in Sommergrün“ von Heike Wanner 🙂

😳 «Überrascht»
… dass diese mistige Erkältung einfach nicht verschwinden will – das Wetter ist nicht unschuldig, denn Anfang der Woche war es schon sommerlich und dann hat es sich wieder ziemlich abgekühlt.

😢 «Traurig»
… über den Krebstod der Schauspielerin Hendrikje Fitz – auch wenn ich keine Zuschauerin von „In aller Freundschaft war“, so konnte man ihren Kampf gegen diese Krankheit ja öffentlich verfolgen 😦
… über die MS-Diagnose einer lieben Bloggerin – das hat mich auch wieder ziemlich geschockt. Da kann ich mich dann auch wirklich über mich selbst aufregen, die wegen einer Grippe rumjammert …

😡 «Geärgert»
… über die nächtlichen Aktivitäten unserer Katzen – man nennt es auch Schlafentzug …
… wenn auf der Arbeit auf einmal Handwerker vor der Türe stehen und Hals über Kopf Dinge erledigen wollen, für die sie eigentlich 8 Wo. lang vorher Zeit hatten und jetzt bis zu Ende Juli warten müssen, weil die Räume gebucht sind bis dahin …
… als uns aufgefallen ist, dass wir vorletzte Woche schon eine ganz neue Folge von Donna Leons „Commissario Brunetti“ im TV verpasst haben – den sehen wir nämlich total gerne.
… dass die „Tatort“-Folgen qualitativ in der letzten Zeit ziemlich nachgelassen haben – kaum einer, der uns so richtig gefallen hat in der letzten Zeit.

🍴«Gegessen»
… spanisches Omelett mit Aioli und gemischtem Salat; Schnitzel in Champignonrahmsauce und Pommes frites aus dem Thomas-Eck in Charlottenburg – immer wieder gut; am Freitag den allerersten deutschen Spargel mit Frühkartoffeln, Sauce Hollandaise und gebratenem Lachsfilet mit Kräuterbutter – sooo lecker und wir freuen uns sehr auf die Spargelzeit; gestern gab es Nudelauflauf mit Rahm-Bolognese, Champignons, Kochschinken, Erbsen und Créme fraîche mit Käse überbacken – auch sehr lecker.

👂«Gehört»
… endlich mal nicht ganz so viel Schlimmes in den Nachrichten …

💻 «Gemailt»
… wieder fast nur dienstlich letzte Woche und mit meiner ganz langjährigen Freundin Sue aus Innsbruck (seit 1985 kennen wir uns). Und leider festgestellt, dass mir seit Ende März 5 What’sApp-Nachrichten eingegangen sind, die ich gestern erst gesehen habe, weil ich da so selten reinschaue und auch keine Benachrichtigungen eingeschaltet habe, weil ich die Kommunikation darüber nicht so wirklich mag und etwas nervig finde.

👀 «Gesehen»
… ganz viel „Oh, wie schön ist Panama …“ – naja im übertragenen Sinne – Presse und TV hatten ja wirklich kaum andere Infos in der letzten Woche.

💖 «Geknuddelt»
… die üblichen Verdächtigen – obwohl die Katzen uns nachts um den Schlaf bringen, werden sie mit ausgiebigen Knuddeleinheiten belohnt.

💭 «Gedacht»
… wow! Eine Freundin, die ich schon ewig kenne aus Köln und die immer sehr übergewichtig war, hatte im Dezember eine Schlauchmagen-OP und seither 4 Kleidergrößen weniger. Ich hatte meine Ärztin auf sowas (bzw. ähnliches) auch schon mal angesprochen – nicht, weil ich unzufrieden mit mir bin oder Leidensdruck habe (das habe ich nämlich nicht), sondern einfach, weil ich ja durch mein Gewicht einige Begleiterkrankungen habe, aber sie hält nichts davon, weil eine solche OP auch wieder viele Begleiterkrankungen mit sich bringen könnte. Aber meine Freundin hat mir jetzt mal eine individuelle Beratung in einem Adipositas-Zentrum empfohlen.

🏆 «Stolz»
… ich wüsste jetzt nicht, auf was ich irgendwie besonders stolz sein könnte in der abgelaufenen Woche.

💳 «Gekauft»
… ein paar gebrauchte Buchschnäppchen auf eBay („Ein Held für alle Tage“ von Elizabeth Maxwell, „Sterne über der Alster“ von Micaela Jary, „Kommt Kuchen, kommt Liebe“ von Amy Reichert und „Meine wundervolle Buchhandlung“ von Petra Hartlieb), die eBooks: „Stänkern über Blond“ von Charly von Feyerabend, „Wellenfunkeln und Sommerküsse“ – eine Sommer-Anthologie mit ganz vielen Kurzgeschichten meiner Lieblingsautorinnen, „Telefonseelsorge – Liebe hat eine lange Leitung“ von Emma Lots, die neuen Ausgaben der Zeitschriften „Chefkoch“ und „MySelf“, einige Buchvorbestellungen bei Hugendubel (da hatte ich noch einen Geburtstagsgutschein aus dem Kollegenkreis) und amazon (das heißt: alle Bücher, die ich im letzten Rückblick als Must-Haves für April und Mai genannt hatte), die jährliche Bestellung bei Gefro, Bestellung von Lebensmitteln aus Holland bei einem Versand, wo ich schon mal bestellt hatte 🙂

Veras Weekly – 13. Woche und der Frühling naht …

📝 «Geplant»
… nichts – nur in Gedanken – wie es wäre, wenn der Balkon jetzt schon angebracht wäre …

📚 «Gelesen»
… da ich sehr lesefaul war letzte Woche immer  noch: „Tieffliegende Liebe“ von Charly von Feyerabend – fast ausgelesen jetzt. Danach geht es weiter mit „Liebe wie gedruckt“ von Rieke Schermer.

😊 «Gefreut»
… dass ich die 1. Arbeitswoche nach der Grippe (die ja immer noch nicht so richtig weg ist), so gut gemeistert habe und einige wichtige Dinge erledigen konnte, die durch meine Krankheit mächtig in Verzug geraten sind.
… eher Vorfreude auf einige tolle neue Bücher, die in den nächsten Monaten erscheinen werden und deren Erscheinungstermin ich kaum abwarten kann. Meine Must-Haves bzw. Must-Reads alleine für April und Mai sind die folgenden:
– Heike Wanner: „Liebe in Sommergrün“ (15.04.2016)
– Britta Sabbag: „Der Sommer mit Pippa“ (2.04.2016)
– Gabriella Engelmann: „Wildrosensommer“ (02.05.2016)
– Tanja Janz: „Krabbe mit Rettungsring“ (10.05.2016)
– Frauke Scheunemann: „Ziemlich unverhofft“ (16.05.2016)
– Judith Pinnow: „Versprich mir, dass es großartig wird“ (25.05.2016)

😳 «Überrascht»
… dass der Mann und ich jetzt in die 4. Husten-Woche gehen. Ganz grausig! Letzte Woche war ich erstmals wieder arbeiten, aber habe gemerkt, dass ich da noch kräftemäßig nach der Grippe noch ziemlich an meine Grenzen komme.

😢 «Traurig»
… und vor Allem wahnsinnig geschockt über den Tod des Sängers Roger Cicero, der nur 1 J. älter war als ich – was mir wieder zeigt, das Leben zu genießen und auszukosten, da man nie weiß, wieviel Zeit einem bleibt. Mir tut es vor Allem sehr leid für seinen kleinen Sohn, der erst 7 J. alt ist.
… auch über den Tod von Hans-Dietrich Genscher war ich sehr betrübt, auch, wenn er schon 89 J. alt war, so hat ein ganz großartiger Mensch diese Welt verlassen, der Geschichte geschrieben hat mit der Verkündung der Ausreisegenehmigung für die DDR-Flüchtlinge in der BRD-Botschaft in Prag 1989.
… als ich gestern im TV die Ausschnitte aus der Trauerfeier für Guido Westerwelle gesehen habe, da hatte ich schon einen Kloß im Hals und Tränen in den Augen.

😡 «Geärgert»
… natürlich erstmal über den immer noch andauernden Husten, der mich so richtig dolle schafft, jetzt seit über 3 Wo.
… darüber, dass wir immer noch keinen Balkon haben. Nun wird es Frühling und der Balkon muss ja auch noch katzensicher gemacht werden. Mary lief heute schon die ganze Zeit meckernd durch die Gegend, weil Balkonwetter ist – nun liegen beide Katzen im Bett.
… über meine Uhr von „Madison“, die nach nur 2 J. hinüber ist, weil sich das Rädchen nicht mehr drehen lässt, mit dem man Zeit- und Datumsanzeige einstellt. Dabei schien mir die Uhr von der Qualität her zunächst auch nicht schlechter als eine Ice-Watch zu sein (von denen habe ich mittlerweile 6 Stück), die es aber damals nicht in dieser Farbe gab, wie die Uhr von Madison. Reparatur lohnt sich nicht, denke ich mir.
… über eine ebay-Auktion: Buch ersteigert am 20.03. für 3,39€, Geld nachweislich überwiesen am 23.03., am 24.03. Mail erhalten von der Verkäuferin, dass sie am 27.03. bei ebay einen Fall eröffnet wg. Nicht-Erhalt des Auktionsbetrages (?) und heute die Nachricht erhalten, dass die Verkäuferin die Auktion abbricht und ich kein Anrecht mehr auf den Artikel hätte! Überweisungsbeleg an sie und an ebay geschickt und nun mal sehen, was daraus wird! Ich sooo unheimlich wütend!
… dass das mit meinem Abo der Zeitschrift „Lecker“ hier an die neue Adresse auch im 2. Monat noch nicht klappt und ich die Zeitschrift schon wieder nicht erhalten habe!

🍴«Gegessen»
… Burger von Burgers Berlin in Charlottenburg; nach langer Zeit mal wieder Tapas im Restaurant Tapas – sollte man viel öfter mal machen; Freitag haben wir – wie so oft – das Wochenende bei „Rogacki“ in der Wilmersdorfer Str. eingeläutet bei Garnelenspießen, Fischteller mit Bratkartoffeln und Gurkensalat und Weißwein und am gestrigen Samstag haben wir lecker selbst gekocht: Rosa gebratene Entenbrust, mit Rösti-Ecken, Preiselbeerrahmsoße und Knoblauchblattspinat (das haben wir vor ca. 20 J. mal so gegessen im Restaurant Wildschütz in Garmisch-Partenkirchen und kochen es seither immer wieder gerne nach); heute gibt es Carpaccio mit Rucola, Avocado, Parmesan, gutem Olivenöl und Crema Balsamico.

👂«Gehört»
… ganz viele dämliche April-Scherze, die über den Tag verteilt ausgesprochen nervig sind, weil sie so offensichtlich sind.

💻 «Gemailt»
… fast nur dienstlich in der abgelaufenen Woche – da hatte ich abends keine Lust mehr, auch noch privat zu mailen.

👀 «Gesehen»
… am letzten Sonntag-Abend eine tolle Reise-Doku über Nord-Italien und gedacht, dass ich da auch mal wahnsinnig gerne hinreisen würde, aber ich denke, wir werden als nächstes nochmal nach Binz/Rügen reisen.

💖 «Geknuddelt»
… das Übliche – sogar Joelle lässt sich manchmal knuddeln.

💭 «Gedacht»
… dass es ein eigenartiges, unbehagliches Gefühl ist, die Straße langzufahren und über die Stelle hinweg, wo vor 3 Wo. ein Drogendealer mit einer Autobombe in seinem Fahrzeug umgebracht wurde – das ist keine 100 m hier um die Ecke entfernt und war wohl ein Rachemord der organisierten Kriminalität.

🏆 «Stolz»
… so richtig auf gar nichts.

💳 «Gekauft»
… mal wieder ein neues, fruchtiges Balea-Duschgel bei dm – ich kann daran einfach nie vorbei gehen.