Veras Weekly – weiterhin vergrippt in der 12. KW …

📝 «Geplant»
… absolut nichts, außer gesund zu werden, weil die Grippe mich eine weitere Woche voll im Griff hatte.

📚 «Gelesen»
… „Tieffliegende Liebe“ – ein absolut witziger und äußerst turbulenter ChickLit-Roman von Charly von Feyerabend – gefällt mir super!

😊 «Gefreut»
… über eine liebe Osterkarte von meiner Freundin Anke aus Plauen ❤ und What’sApp-Nachrichten von meiner Freundin Marion in Köln und Sue in Innsbruck zu Ostern.
… über ein Rezensionsexemplar des Buches „Taxi Gourmet“ von Layne Mosler – mal was ganz Anderes 🙂
… darüber, dass meine Freundin Kerstin ab Herbst wieder ihre tollen Literatur-Salons veranstalten wird 🙂

😳 «Überrascht»
… dass ich tatsächlich zwei volle Wochen lang die Grippe habe und jetzt eigentlich immer noch nicht so richtig gesund bin, aber jetzt endlich wieder arbeiten gehen möchte und muss – obwohl ich seit einigen Tagen schmerzen im Lumbalnerv das ganze re. Bein runter habe – wie beim Bandscheibenvorfall damals …

😢 «Traurig»
… über die Terroranschläge in Brüssel – die Dimensionen werden immer schlimmer und ich habe ziemliche Sorgen, dass irgendwann mal etwas in Berlin passieren wird – und gestern dann auch noch in Pakistan …

😡 «Geärgert»
… weiterhin über die so lange andauernde Grippe, über die Bauarbeiten rund um unseren Neubau, die eine Erholung zu Hause ziemlich gestört haben und über den nächtlichen Plüschpfoten-Terror von Joelle, die uns einige Stunden Schlaf gestohlen hat.

🍴«Gegessen»
… wenig – am Freitag gab es bei uns Matjes-Topf (mit Quark, Schmand, Gürkchen, Äpfeln, Zwiebeln und natürlich Matjes) und dazu Pellkartoffeln und eigentlich wollten wir jetzt an den Ostertagen auch noch eine Gemüsesuppe machen (die gibt es wohl heute). Ach ja, und Kuchen im „Kuchenladen“ haben wir gestern wieder geholt (www.derkuchenladen.de)

👂«Gehört»
… viel Baulärm …

💻 «Gemailt»
… eigentlich mit fast gar niemandem, weil es mir weiterhin zu anstrengend war, am PC zu sitzen!

👀 «Gesehen»
… weiterhin eigentlich nur Arzt, Sofa, Katzen, Apotheke, Medikamente, TV – und am Donnerstag die Wilmersdorfer Str. zum sehr anstrengenden Lebensmitteleinkauf.

💖 «Geknuddelt»
… Gruppenknuddeln mit Mann und Katzen ❤

💭 «Gedacht»
… dass ich anlässlich solcher Feste wie Ostern froh bin, keinen Kontakt mehr zur biologischen Familie zu haben, von der dann womöglich noch erwartet wird, dass man dann dort auftaucht, eine weite Anreise in Kauf nimmt, um sich dann wieder beleidigen, demütigen und vorführen zu lassen. Ist schon alles gut so, wie es jetzt ist – ich vermisse nichts von diesem verlogenen Unfug!

🏆 «Stolz»
… in der abgelaufenen Woche auf nix.

💳 «Gekauft»
… Medikamente, Lebensmittel, online bei Douglas: Haarpflege für mich und Gesichtspflege für den Mann; zwei Bücher bei ebay ersteigert: „Hertzmann’s Coffee“ von Vanessa F. Vogel und „Der Himmel kann warten“ von Sofie Cramer.

Rezension: Gabriele Nicoleta – „Das Gift der Narzisse: Tochter einer narzisstischen Mutter – wenn eine Mutter ihr Kind seelisch vergiftet“

imageFakten:
Paperback, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag Berlin, erschienen 01.02.2016, 377 Seiten, 16,99€

Autorin
:
Gabriele Nicoleta wurde 1964 in Regensburg geboren als erstes von zwei Kindern. Nachdem ihre narzisstisch gestörte Mutter den Besuch eines Gymnasiums untersagte, arbeitete sie in verschiedenen Berufen, bis sie selbst jung eine eigene Familie gründete. Sie hat drei Kinder aus erster Ehe, ist bereits Oma und lebt mit ihrem zweiten Ehemann und der jüngsten Tochter in der Nähe von München, wo sie als freiberufliche Fotografin tätig ist.

Handlung:
Gabriele wurde Anfang der 60er Jahre als erstes von zwei Kindern junger Eltern geboren. Für ihre Mutter, die ihre Arbeit aufgeben und sich fortan um ihr Kind kümmern müsste, war Gabriele nun für alle Zeiten das Synonym für alles, was in deren Leben schief läuft und bekommt dies seit frühester Kindheit zu spüren. Der einige Jahre später geborene, jüngere Bruder wird dagegen hofiert wie ein kleiner Gott. Die Mutter genießt es von Herzen, ihre Tochter zu beobachten, zu verletzen, zu demütigen und bis ins Erwachsenenalter Machtmissbrauch auszuüben. Als Gabriele feststellen muss, dass dieser Machtmissbrauch sogar über den Tod der Mutter hinaus noch Auswirkungen auf ihr Leben und das ihrer Familie hat, beschließt sie, sich alles von der Seele zu schreiben …

Fazit:
Das Cover hat Ähnlichkeit mit dem Cover eines Krimis. Die feingliedrigen, etwas düster dargestellten Blumen (wohl Narzissen) haben etwas Bedrückendes aber zugleich Faszinierendes an sich – ebenso, wie diese wahre Lebensgeschichte ist.
Die 58 Kapitel haben eine sehr unterschiedliche Leselänge, neben den schonungslosen Berichten aus dem Leben der Autorin befinden sich im Anhang auch ein Literaturverzeichnis sowie Links zu Blogs von ebenfalls betroffenen Personen und zu fachlichen Seiten – davon leider wenig deutsche Seiten, was vielleicht Betroffene einmal anregen sollte, offener mit diesem Thema umzugehen.
Ich bin selbst Betroffene und habe seit ich denken kann unter meiner narzisstischen Mutter gelitten. Bevor ich mit der Lektüre des Buches begonnen habe, habe ich einige Zeit überlegt, was dieses Buch wohl mit meiner Psyche anstellen mag. Anhand der in der Zeit verstärkt aufgetretenen nächtlichen Alpträume habe ich gemerkt, dass ich meine eigene Geschichte doch immer noch nicht so aufgearbeitet habe, wie ich mir wünschen würde.
Die Lebensgeschichte von Gabriele Nicoleta ist sehr fesselnd und packend geschrieben – der Sprachstil sehr angenehm zu lesen – und ich hatte nur wenige Leseunterbrechungen. Ich fand es erschreckend, dass in den Köpfen narzisstischer Mütter offensichtlich überall das gleiche Basis-Schema existiert, mit dem sie vorgehen, um ihre Töchter zu demütigen, zu tyrannisieren und ihnen Schaden zuzufügen – und dann dabei noch Genugtuung und Macht empfinden. Viele Dinge, die in dem Buch geschildert sind, habe ich auch durchgemacht: Immer wieder die Aussage, ich sei ein Unfall gewesen; ich habe nie Anerkennung und Wertschätzung durch meine Mutter erfahren; konnte immer dabei zuschauen, wie meine beiden sehr viel älteren Brüder wie Götter behandelt wurden und jegliche Art von Zuwendungen – auch finanzieller Art – ausschließlich nur ihnen vorbehalten war; immer wenn ich versuchte, so zu sein, wie sie es sich wünschte, hat sie die Messlatte wieder höher gelegt, so dass ich ihr niemals etwas recht machen konnte; ich durfte kein Abitur machen und studieren, weil sie mir untersagte, dass ausgerechnet ich ihr länger auf der Tasche liege als nötig und bin in einen Beruf bei einem Arbeitgeber gedrängt worden, wo ich jahrzehntelang unglücklich war; ich habe keinerlei positive oder liebevolle Erinnerungen, dass sie sich mal besonders um mich gekümmert hat, wenn ich z. B. krank war; sie hat immer nur gefordert und zwar das, was sie selbst niemals bereit wäre zu geben; sie hat mir Freundschaften schlecht gemacht und versucht, mich zu isolieren; ich hatte keinerlei Privatsphäre; sie verbreitet (auch heute noch) Lügen über mich und mein Leben; sie manipuliert und sabotiert andere Menschen; sie versucht seit Jahrzehnten, andere Personen mit nicht existierenden Krankheiten emotional zu erpressen – und vieles  mehr, wie es auch in diesem Buch wiederzufinden ist.
Ich selbst habe – im Gegensatz zur Autorin – keine Kinder und bin da auch ganz froh drüber, denn ich bin mir ziemlich sicher, dass auch meine Mutter diese gegen mich ausgespielt hätte, wie sie es auch mit meinen Geschwistern und meiner Nichte immer wieder geschafft hat.
Dies ist ein Punkt, den ich im Leben der Autorin nur sehr schwer nachvollziehen kann: Warum sie wirklich bis zum Tod der Mutter immer wieder und weiter versucht hat, Frieden mit ihrer Mutter zu schließen, was auch ihr eigenes Familienleben beeinträchtigt hat. Ich habe selbst viel zu spät den Kontakt zu meiner biologischen Familie abgebrochen – erst vor 6 J. mit 38 J. nach einem BurnOut und nach dem Tod meines Vaters. Obwohl das am Anfang sehr hart für mich war, weil meine Mutter mir ihre Abneigung gegen mich nur nochmal bestätigt hat mit dem Satz, dass sie ein schönes Leben mit ihren Söhnen hatte bis ich auf die Welt kam, habe ich beschlossen, dass ich nie wieder versuche, der Anerkennung meiner Mutter hinterherzulaufen. Seither bin ich frei von dieser seelischen Vergiftung, die zuvor mein Leben bestimmt hat, lebe überaus befreit und selbstständig, bin optimistischer, weniger ängstlich und habe nichts verloren, sondern enorm an Lebensqualität gewonnen. Die Suche nach einer Mutter, wie ich sowieso niemals haben werde, habe ich aufgegeben und mein eigenes Leben – unabhängig davon, ob es meiner biologischen Mutter passt – in die Hand genommen. Da die Kinder der Autorin bereits erwachsen genug waren, hätte man das Missverhalten der Großmutter durchaus thematisieren sollen.
Qualitativ ist dies ein sehr gutes Buch, das Betroffenen endlich eine Stimme gibt! Ich habe in der ersten Zeit, als ich mich mit dieser Thematik meines eigenen Lebens befasst habe, einiges an psychologischer Fachliteratur gelesen, aber ansonsten leider fast gar nichts gefunden von Menschen, die selbst betroffen sind. Offenbar handelt es sich bei seelischem Missbrauch durch die eigene Mutter um ein Tabu-Thema, vielleicht auch, weil es so subtil stattfindet und nicht greifbar und sichtbar ist und sich die Betroffenen eher sorgen müssen, nicht selbst als „Querschläger“ oder verrückt abgestempelt zu werden, weil diese narzisstischen Mütter oft zwei Gesichter zeigen: das öffentliche Gesicht, das jeden glauben lassen soll, was sie für eine gute Mutter ist, und das private, das ausschließlich dem betroffenen Kind gezeigt wird.
Im Zusammenhang mit meinem Leben bin ich sehr oft gefragt worden, was denn wäre, wenn meine Mutter sterben würde. Aber gestorben ist sie für mich eigentlich schon lange. Und bei einer Beerdigung wäre ich mir sicher, dass sie und ihr Lieblingssohn – ähnlich wie die Mutter der Autorin – sich eine besondere Inszenierung einfallen lassen würden, damit diese Stigmatisierung des nicht liebenswerten Kindes (wie auch im Buch beschrieben) ein Leben lang weiterhaften bleibt.
Ich kann allen Betroffenen raten, dieses Buch zu lesen, aber ohne zu erwarten, hieraus Ratschläge zu ziehen.
Von mir gibt es hierfür eine 4****-Leseempfehlung und einen Dank an die Autorin, die mit diesem Werk hoffentlich auch andere Betroffene ermutigen wird, mit ihrer Lebensgeschichte an die Öffentlichkeit zu gehen.

Vielen Dank an die Autorin sowie Frau Bauer von der Pressestelle des Schwarzkopf & Schwarzkopf-Verlags für die angebotene Möglichkeit, dieses tolle Buch lesen und rezensieren zu dürfen!!!

Rezension: Anna Koschka – „Naschmarkt 99: Die komplette erste Staffel“

imageFakten:
eBook, Feelings by Droemer Knaur, erschienen 27.01.2016, 296 Seiten, 7,99€
(alle 7 Geschichten sind auch einzeln als eBook zu je 0,99 € erhältlich!)

Autorin
:
„Anna Koschka“ ist das Pseudonym der Autorin Claudia Toman, die 1978 in Wien geboren wurde. Nach ihrem Schulabschluss führte sie ihre Theatersucht zu einer Tätigkeit als Regisseurin, Regie-Assistentin und Inspizientin an Theater in Wien, Tokio und Tel Aviv. Ihre schriftstellerische Inspiration zog sie u. a. aus der Lektüre von Werken von Enid Blyton, Stephen King, Joanne K. Rowling und J. R. R. Tolkien. Sie ist Katzen-Liebhaberin und lebt ihrer Katze und ihrem Kater in Wien. Neben dem Schreiben arbeitete sie auch als Museums-Guide in Wien. Mit ihrem Label „Traumstoff“, hat sie sich Respekt und einen guten Namen als Designerin für Buch-Cover verschafft. Ihre Leidenschaft für Theater und Musicals sowie zu Harry Potter führt sie regelmäßig nach London. Unter ihrem richtigen Namen Claudia Toman hat sie im Diana-Verlag eine Trilogie um die Protagonistin Olivia aus dem Genre Romantic-Mystery veröffentlicht mit den Titeln „Hexendreimaldrei“ (2009), „Jagdzeit“ (2010) und „Goldprinz“ (2011).

Handlung:
Die Japanerin Miki hat sich ihren ganz großen Traum verwirklicht und am Wiener Naschmarkt 99 zusammen mit ihrer Freundin Sun und dem Netzwerk-Administrator Lorenz Kanzler das japanische Lokal „Mikitchen“ eröffnet. Immer wieder stranden im vorweihnachtlichen Trubel Menschen mit ganz unterschiedlichen Anliegen und verschiedenen Schicksalen in ihrem Lokal, die am Ende weitaus mehr als die kostenlose japanische Nudelsuppe und die besonderen Teesorten, die es dort gibt, miteinander verbindet. So z. B. Leon, der nach einer missglückten Geldanlage absolut alles – sogar seine letzten Habseligkeiten und seine Identität – verloren hat, oder Ingi, die verzweifelt auf der Suche nach ihrem entlaufenen Kater ist, oder die ehemalige Opernsängerin Dorabella, der Fotograf Ewan und noch einige mehr, die die Fäden des Schicksals in einem Knoten namens „Mikitchen“ zusammenführt. Und was hat es eigentlich mit dem Superhelden Twin Hornrim auf sich? Es gibt soviel zu entdecken am Naschmarkt 99 – tretet ein und versinkt in diesen tollen Geschichten.

Fazit:
Das Buch bzw. die einzelnen Geschichten sind nur im eBook-Format erhältlich. Ich habe mir seinerzeit alle Geschichten einzeln gekauft, aber für mich war auch da schon klar, dass ich alle Geschichten lesen werde! Alles andere macht auch gar keinen Sinn, da diese Geschichten erst bzw. nur in ihrer Gesamtheit einen Sinn ergeben und man diesen Sinn gar nicht erfassen kann, wenn man nur eine oder zwei dieser Geschichten liest.
Das Cover ist Anlehnung an die gesamte Reihe – genauso wie die Einzelgeschichten farbauffällig gestaltet und die Schrift im Titel asiatisch angehaucht.
Die Kapitel haben alle eine ähnliche Leselänge und sind zwischendurch nochmal abschnittsweise unterteilt, so dass auch innerhalb der Geschichten eine Leseunterbrechung kein Problem ist.
Ich muss an dieser Stelle zunächst mal erwähnen, dass ich weder eine Leserin von Fantasy-Romanen bin und mich auch nicht als Nerd bezeichnen würde und mit den Superhelden aus Mangas kann ich auch nichts anfangen. Eigentlich keine guten Voraussetzungen, aber obwohl die Geschichten dieses Buches von alldem etwas in sich vereinen, haben sie bzw. die Autorin es geschafft, mich mit dieser besonderen Mischung und dem gewissen Etwas in ihren Bann zu ziehen.
Betont werden muss allerdings, dass es unsinnig wäre, nur eine Geschichte davon zu lesen – zum Einen natürlich, weil man sich selbst dabei den größten Lesespaß nimmt und zum Anderen, weil sich mit der Lektüre jeder weiteren Geschichte aus der Reihe ein Aha- und Oho-Effekt ergibt und sich alles wie ein Puzzle zu einem Ganzen zusammenfügt! Dies kann man aber wirklich nur verstehen und assoziieren, wenn man alle Geschichte der Reihe in der richtigen Reihenfolge liest! Auch an Mystik fehlt es dieses Mal in den Romanen von Anna Koschka wieder nicht.
Das „Finale“ ist dann auch nochmal etwas ganz Besonderes, weil diese 7 Geschichten so viele liebevoll verborgene Details enthalten, die auch den Schluss zu einem kleinem Feuerwerk machen. Auch, wenn die Geschichten in der (Vor-)Weihnachtszeit bzw. zum Jahreswechsel spielen, so sind sie doch eine wunderbare Lektüre für das ganze Jahr.
Von mir gibt es hierfür wieder eine 5*****-Leseempfehlung – und zwar für die komplette erste Naschmarkt 99-Staffel 🙂
Hoffentlich war das nicht die letzte Staffel …

Veras Weekly – alles dreht sich um die Grippe – leider auch hier in der 10. + 11. KW

📝 «Geplant»
… nein, leider abgesagt – die Lesung: Nachdem wir für die Lesung am 12.03. Hals über Kopf noch ein tolles Alternativprogramm geschaffen haben, was nur der Hilfe drei meiner Lieblingsautorinnen zu verdanken war, musste ich leider am Donnerstag alles absagen, nachdem der Mann mit der Diagnose „Grippe“ vom Arzt kam 😦 – echt zum Heulen, aber gut, dass ich rechtzeitig abgesagt habe, denn ab Freitag-Abend hatten die Grippe-Viren mich auch total im Griff …

📚 «Gelesen»
… derzeit noch „Das Gift der Narzisse – Tochter einer narzisstischen Mutter – Wenn eine Mutter ihr Kind seelisch vergiftet“ von Gabriele Nicoleta. Ein Buch, das sehr fesselnd und berührend geschrieben ist und auch meine eigene Lebensgeschichte sein könnte – dazu folgt in Kürze eine Rezension. Es ist toll geschrieben und behandelt das Tabu-Thema der seelischen Misshandlung durch die eigene Mutter, was sich Personen, die eine normale Kindheit mit einer liebenden Mutter erlebt haben, gar nicht vorstellen können. Leider wird auch das Erwachsenenleben häufig noch davon weiterbestimmt. Ich bin froh, dass ich vor ziemlich genau 6 Jahren den Mut hatte, den Kontakt zu meiner eigenen Familie aus diesen Gründen abzubrechen und damit den Grundstein für eine glücklichere Zukunft für mich gelegt habe! Übrigens: Auch zu „Naschmarkt 99 – Die komplette erste Staffel“ bin ich Euch krankheitsbedingt noch die Rezension schuldig, die dann hoffentlich in den nächsten Tagen folgt.

😊 «Gefreut»
… darüber, dass Paul McCartney im Sommer auf der Berliner Waldbühne auftreten wird und wir werden dabei sein! Wir haben letztes Jahr noch gesagt, als wir dort im Konzert von David Garrett waren, dass es sicherlich toll wäre, wenn Paul mal dort auftritt – und nun ist es soweit ❤
… über zwei Rezensionsexemplare: „Tief fliegende Liebe“ von Charly von Feyerabend – ein Berlin-Roman, der meine nächste Lektüre sein wird und „Liebe wie gedruckt – ein Hiddensee-Roman“ von Rieke Schermer (Pseudonym der Autorin Susanne Lieder).
… über ein Telefonat mit meiner Herzensschwester Marion in Köln, die Geburtstag hatte ❤
… über 25 rote Rosen vom Mann ❤

😳 «Überrascht»
… da ich letzte Woche soviel rumgelegen habe, ist auch das Wasser im Knie endlich weg, trotzdem fühlt es sich irgendwie so an, als wäre darin irgendwas kaputt – kann mich nämlich immer noch nicht aufs rechte Knie draufknien.
… dass sich die Grippe so mega lang hält. Ein Infekt wird nach 3 Tagen besser, aber die Grippe irgendwie nicht so wirklich. Ich huste immer noch genauso wie letzte Woche, obwohl ich ein Vermögen an Erkältungsmedikamenten ausgegeben habe und keinen Husten- und Bronchialtee mehr sehen kann. Auf jeden Fall kenne ich jetzt den Unterschied zwischen Grippe und grippalem Infekt – hoffe mal, dass ich den Rest dann nächste Woche noch auskurieren kann. Meine Stimme macht immer noch schlapp zwischendurch.

😢 «Traurig»
… dass ich die Lesung absagen musste, aber es wäre unverantwortlich gewesen, Gäste in unsere Bazillenhöhle einzuladen.
… über den Tod von Guido Westerwelle infolge seiner Leukämie-Erkrankung – ich war sehr geschockt, denn ich habe ihn sehr geschätzt. Und hier auch nochmal meine Aufforderung an alle Gesunden, sich unbedingt bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) registrieren zu lassen! Jeder von uns kann einmal selbst in die Situation kommen und auf diese Institution zurückgreifen müssen – wir können froh sein, dass es diese Möglichkeit gibt! Und Leukämie ist einer der wenigen Krebsarten, wo wir Menschen uns untereinander durch den Austausch von Knochenmark gegenseitig helfen können, wenn die Gewebemerkmale übereinstimmen! Also: Zögert nicht, wenn Ihr noch nicht registriert sein solltet!

😡 «Geärgert»
… darüber, dass mich die Grippe so im Griff hat und nicht besser wird. Das hatte dann auch zur Folge, dass wir nicht nach Leipzig zur Buchmesse fahren konnten und auch nicht am Freitag ins Konzert von „Die Prinzen“ in der Max-Schmeling-Halle (wo wir sehr gern hingegangen wären) 😦

🍴«Gegessen»
… kaum was – nachdem meine Geschmacksnerven sich grippebedingt auch verabschiedet haben, fehlt mir einfach der Appetit und ich bekomme gerade kaum irgendwas runter, weil mir nichts schmeckt.

👂«Gehört»
… den Baulärm hier rund um unseren Neubau und die nachts unzufrieden rumquäkende Joelle …

💻 «Gemailt»
… diese Woche eigentlich gar nicht, weil es mir zu anstrengend war.

👀 «Gesehen»
… nicht viel, außer Wohnung, Sofa, Katzen, Medikamente 😦

💖 «Geknuddelt»
… ganz besonders die alte Mary-Katze, die uns vorletzte Woche einen Schreck eingejagt hatte und auf einmal humpelte und sich zurückgezogen hatte. Als wir vom Einkaufen kamen, lief sie dann wieder normal und ich hatte schon die Kontaktdaten des tierärztlichen Notdienstes rausgesucht – aber sowas kennen wir von ihr schon …

💭 «Gedacht»
… 25. Jahrestag und 15 Jahre davon mit Mary ❤

🏆 «Stolz»
… 25 Jahre – trotz aller kleinen und ganz großen Krisen; Neidern; gern verbreiteten Lügen in der Ex-Heimat; Personen, die einen scheitern sehen wollen, nur damit anderen nicht auffällt, wie tief sie selbst bereits am Boden sind und dass sie selbst nichts auf die Reihe bekommen im Leben …

💳 «Gekauft»
… 3 Bücher: „Summa cum Liebe“ von Mara Winter (ebay), „Tage zum Sternepflücken“ von Kyra Groh und „Die Inselfrauen“ von Sylvia Lott und 2 DVDs: „Ricki – wie Familie so ist (mit Meryl Streep und Rick Springfield) und „Man lernt nie aus“ mit Robert De Niro und Anne Hathaway – außerdem unzählige Erkältungsmedikamente (theoretisch so viele, dass ich gefühlt Anteile an einem Pharma-Konzern erworben haben könnte 😉 …).

Ausfall des Wochenrückblicks der vergangenen Woche     

Liebe Follower,

grippebedingt muss der Wochenrückblick dieses Mal leider ausfallen und zudem auch mein geplanter Besuch der Leipziger Buchmesse. Ich hoffe auf Euer Verständnis und werde mein Möglichstes tun, um nächsten Sonntag dann hoffentlich wieder gesund berichten zu können. So eine echte Grippe ist wirklich übel 🙁.

Liebste Grüße und Euch eine gesunde und angenehme Woche,

VERA 

Veras Weekly – turbulenter Beginn der 9. KW, aber alles wird gut …

📝 «Geplant»
… besser gesagt: Umgeplant! Leider bekam ich am vergangenen Sonntag-Abend von den beiden Autorinnen, Julia K. Stein und Anke Maiberg, die am 12.03. – nach langer vorausgegangener Planung – bei uns im Rahmen einer Wohnzimmerlesung ihre Bücher vorstellen wollten, eine Absage (Ausfall der Kinderbetreuung – Julia kommt nämlich aus München, zu viele offizielle Termine durch ihre Verlage, drängelnde Abgabetermine). Nachdem ich meinen 17 Gästen die schlechte Nachricht geschickt habe, haben sich gleich drei befreundete Autorinnen bereit erklärt, den Nachmittag zu retten und ihre aktuellen Kurzgeschichten vorzustellen bzw. aus ihrem neuesten Roman vorzutragen! Ich war total gerührt, denn diese Autorinnen wollten eigentlich Gast sein und selbst einmal anderen Autorinnen lauschen und sind nun eingesprungen! Ich hatte zwar schon gehofft, neben Kerstin Hohlfeld, die ja 2014 bei uns gelesen hat, auch mal Micaela Jary und Tania Krätschmar für eine Lesung zu gewinnen, aber alle 3 auf einmal ist natürlich nochmal was ganz Besonderes. Dafür bin ich allen 3en so unendlich dankbar ❤

📚 «Gelesen»
… Seit Beginn des Umzugsstress plagt mich schon eine kleine Leseflaute. Derzeit bin ich beim 6. Teil von „Naschmarkt 99“ von Anna Koschka (Claudia Toman) – „Die Sache mit den Mayas“, danach folgt noch Teil 7. Witzig ist, dass ich auf meinem neuen Arbeitsweg in Berlin-Charlottenburg in der Leibnizstr. ein japanisches Café entdeckt habe („Kirschblüten für Gottfried Wilhelm“ – der Name ist eine Hommage an Gottfried Wilhelm Leibniz) und nun immer unwillkürlich ans „Mikitchen“ aus „Naschmarkt 99“ denken muss ;-). In dem Café war ich noch nicht, will da aber unbedingt mal hin. Das nächste Buch, das ich lese, wird dann übrigens mal wieder aus Papier sein 🙂

😊 «Gefreut»
… darüber, dass keiner meiner Lesungsgäste abgesagt hat, sondern alle sagten, dass sie trotzdem kommen – egal wie der Nachmittag aussehen wird! Neben den drei lesenden Autorinnen wird auch Charlotte Roth (aka Carmen Lobato, Charlie Lyne …) zu Besuch bei uns sein, worauf ich mich auch sehr freue. Dabei stand es erst total auf der Kippe, ob wir überhaupt etwas machen, weil der Mann den Aufwand ohne Lesung überflüssig fand. Aber nun ist alles gut!
… über die Nachricht einer lieben Autorin, die mir ein Rezensionsexemplar ihres neuen Buches, das sie unter einem neuen Pseudonym geschrieben hat, in der nächsten Woche zuschickt!

😳 «Überrascht»
… von einem ganz bezaubernden Überraschungspäckchen meiner Freundin Anke in Plauen als Dankeschön für die Bücher, die ich ihr neulich geschickt habe mit dem neuen Escada-Sommerduft, den ich immer so liebe ❤ und Julia K. Stein hat mir als kleines Trostpflaster ein süßes Päckchen mit niedlichen Papeterie-Sachen geschickt 🙂

😢 «Traurig»
… darüber, dass manche Leute sich noch nichtmals mehr die Mühe machen und E-Mails lesen, die man ihnen 2 Wo. zuvor geschickt hat, weil sie offenbar nur noch über What’sApp kommunizieren  – was so gar nicht mein Fall ist :-(. Ich finde es auch unhöflich, wenn man mit anderen Leute unterwegs ist, die man selten sieht, und dann trotzdem mind. 10x die Stunde „ganz kurz“ auf irgendwelche What’sApp-Nachrichten antworten „muss“ …

😡 «Geärgert»
… war zwar letzten Montag mit meinem verletzten Knie dann doch beim Unfallarzt – nichts gebrochen und nichts gerissen offenbar, die Schmerzen sind nur morgens und abends noch recht schlimm, tagsüber wird es besser. Allerdings verschwindet das Wasser im Knie nicht und ich befürchte, dass das noch punktiert werden muss. Ich hab schon gedacht, dass sie sich so ein Brustimplantat – allerdings im Knie – anfühlen muss 😉 …
… dass mein Abo von „Lecker“ nach dem Umzug wie erwartet nicht funktioniert hat, habe reklamiert und bekomme nun eine Gutschrift.
… dass mir immer noch Alpträume – bedingt durch die persönlichen Ereignisse aus dem Mai 2013 – eine ganze Nacht und den Start ins Wochenende versauen können – die Nacht von Freitag auf Samstag hat mich dadurch echt viel Kraft gekostet 😦

🍴«Gegessen»
… unter der Woche leider viel zu oft in der umliegenden, sehr vielfältigen Gastronomie. Am Freitag wurde allerdings unsere allererste „Hello Fresh“-Box geliefert – die wir nun auch endlich mal testen wollten! Gestern gab es mit Mozzarella und Basilikum gefüllte Rinderpäckchen im Ofen gegart mit karamellisierten Zwiebeln und getrockneten Tomaten in Balsamico-Marinade mit Penne in Knoblauchbrühe; heute asiatisches Hühnchen süß-sauer. Die Rezepte sind sehr abwechslungsreich und man kocht so auch mal Dinge, die man normalerweise vielleicht nicht in Angriff nehmen würde. Neben 3 fleischhaltigen Rezepten enthält jede Box auch die Zutaten für 2 vegetarische Gerichte 🙂

👂«Gehört»
… dass mein Ex-Arbeitgeber in Köln 1.000 neue Mitarbeiter einstellen will kurzfristig – aber mich würde dorthin nichts mehr zurück ziehen, weder zum Arbeitgeber noch nach Köln an sich. Ich bin wirklich froh, dass ich mich mit 42 nochmal weiterentwickelt habe und in eine andere Stadt gezogen bin. Für mich war die Vorstellung, sein ganzes Leben dort verbringen zu müssen, wo man aufgewachsen ist, schon immer irgendwie traurig. Ich bin jeden Morgen froh, wenn ich durch die Stadt fahre und den KuDamm kreuze, dass ich jetzt hier bin in meiner Herzensheimat.

💻 «Gemailt»
… ganz viel wegen der beinahe geplatzten Lesung – schön, dass sich Alternativen gefunden haben. Besonders gefreut habe ich mich über eine Nachricht von Jette aus Leipzig – sie war damals in Köln auch unsere Catsitterin und wir haben auch ihre Katzen betreut, wenn sie weg war. In Ihren Kater Carlos bin ich immer noch verliebt ❤

👀 «Gesehen»
… heute kommt „Olympus has fallen“ mit dem Sweetie Aaron Eckhart im TV (er ist einfach nur ein schöner Mann) – und mit Gerard Butler – also zwei sehr attraktiven Männern. Allerdings leider überhaupt kein Film für mich – das ist dann doch zu viel Action und Ballerei …

💖 «Geknuddelt»
… Mann und Katzen – alle drei sehr intensiv – wir sind ja eine kleine Familie.

💭 «Gedacht»
… dass unsere Katzen in der Nacht offenbar irgendwo heimlich Drogen bestellt haben – die waren extrem aufgedreht heute Morgen – und bei uns geht ja ein Sonntag-Morgen durchaus schon mal bis 12 Uhr mittags 😉 …

🏆 «Stolz»
… hm, diese Woche auf irgendwie gar nichts besonders.

💳 «Gekauft»
… ja, ich bin tatsächlich mal wieder aufgrund eines Newsletters schwach geworden. Und nein, es war weder ein Newsletter von „Liebeskind“ (also keine neue Tasche) und auch nicht der von Zalando (… ich habe tatsächlich noch immer keine Nike Performance-Sneaker in pink oder lila). Es war der Newsletter von Vente-Privée, der mich daran erinnert hat, dass ich mir schon länger keine neue Uhr mehr gekauft habe – und nun habe ich gleich zwei geordert (eine malvefarbene Ice-Watch und eine weiße Festina mit pinkfarbenen Ziffern). Na ja, ich bin eine voll berufstätige Frau und darf mir ab und an auch mal was von meinem Geld gönnen …