Veras Weekly – trotz Weihnachten eine unendlich relaxte 52. (Urlaubs-)Woche :-)

📝 «Geplant»
… die Möbel-Bestellung bei IKEA – die Liste ist fertig und kann jetzt bestellt werden zur Lieferung.
… welchen offiziellen Stellen ich meine neue Adresse mitteilen muss (Versicherungen, Zeitungsabos usw.) – die Liste ist unwahrscheinlich lang und wird lĂ€nger und man hat trotzdem das GefĂŒhl, irgendwas Wichtiges vergessen zu haben – und das sind nur die offiziellen Stellen (… mal sehen, wann ich die Liste abarbeiten werde).

đŸ“šÂ Â«Gelesen»
… weiterhin „Ist das Liebe oder kann der weg?“ von Anke Maiberg – gefĂ€llt mir super bis jetzt, hab mir nur trotz Urlaub bisher nicht so viel Lesezeit genommen, weil ich zwischendurch auch ferngesehen und die myself ausgiebig gelesen habe.

😊 «Gefreut»
… einfach darĂŒber, dass wir Urlaub haben und in Tag und Nacht hineinleben und ausschlafen können (sofern es die Katzen zulassen 😉 …).
… dass wir keinen Geschenke-Kaufstress hatten – das haben wir ja vor Jahren schon abgeschafft, dieses kommerzielle Schenken zu Weihnachten und Valentinstag. Wir schenken uns lieber ĂŒbers Jahr verteilt auch mal was und gönnen uns was – ganz ohne Anlass.

đŸ˜łÂ Â«Ăœberrascht»
… von gar nichts.

đŸ˜ąÂ Â«Traurig»
… wenn ich an die grausigen Weihnachtsfeste meiner Kinder- und Jugendzeit zurĂŒckdenke: Verlogen zusammenhocken mit der biologischen Familie und so tun mĂŒssen, als wĂŒrde man alle mögen und alles toll finden, nur weil Weihnachten ist und mit Ramsch-Geschenken abgefertigt zu werden (Billig-Imitationen der Dinge, die man sich gewĂŒnscht hat oder Dinge, die man gar nicht wollte), obwohl man sich selbst so viel MĂŒhe gemacht hat, die Wunschlisten aller zu erfĂŒllen – bin ich froh, dass die Zeiten vorbei sind.

😡 «GeĂ€rgert»
…Â ĂŒber nichts – bin total relaxt und entspannt und freu mich, dass es mir gut geht.

đŸŽÂ«Gegessen»
… an Heiligabend und am 1. Feiertag: Gans to go (dieses Mal geliefert vom Hotel Palace) inkl. leckerer Sauce, Rot- und GrĂŒnkohl, KartoffelklĂ¶ĂŸen sowie BratapfelpĂŒrree und Rotwein. Gestern am 2. Feiertag und heute gibt es selbst eingelegten Sauerbraten (2 Tage lang mariniert) vom Rinderfilet, dazu selbst gemachte Serviettenknödel (die werden heute gebraten) und Apfelrotkohl als Beilage – sehr lecker. Ach ja, und letzte Woche waren wir mal wieder mal wieder „Rogacki“ auf der Wilmersdorfer Str. essen – Berliner Lokalkolorit pur, immer ein Erlebnis: fĂŒr den Mann gab es wie immer den gemischten Fischteller und fĂŒr mich die Garnelenspieße, dazu Bratkartoffeln und Gurkensalat.

đŸ‘‚Â«Gehört»
… unendlich viele Weihnachtslieder und bin froh, dass das Hörfunkprogramm nun wieder abwechslungsreicher wird 😉
… die Stimme meiner Herzensschwester Marion, die Heiligabend angerufen hat ❀
… Marys Schnarchen 😉

đŸ’» «Gemailt»
… mit so einigen Leuten in dieser Woche und natĂŒrlich auch noch einige Weihnachtskarten erhalten. Besonders habe ich mich diese Woche ĂŒber die lieben Worte von Kerstin H., Anke F., Ivy und ihrer Familie gefreut – aber ĂŒber alle anderen Nachrichten, Mails, Postkarten natĂŒrlich auch.

👀 «Gesehen»
… meinen neuen Kiez, die Buchhandlungen dort, unsere neue Whg. im fast fertigen Zustand.

💖 «Geknuddelt»
… unsere Katzen – das ist einfach immer eine Wohltat ❀

đŸ’­Â Â«Gedacht»
… dass ich mir irgendwann mal alles von der Seele schreiben muss, was meine biologische Horror-Familie angeht, sonst nagt das im Versteckten noch ein Leben lang an mir. Es ist immer tröstlich, wenn mal etwas postet, ĂŒber dieses sogenannte „Familienleben“, dass es doch enorm vielen Menschen Ă€hnlich geht und letztlich nur der Kontaktabbruch blieb, um sich selbst zu schĂŒtzen. Aber ich wĂŒrde keinen Kontakt mehr wollen, so lange die Person lebt, die mit ihren notorischen LĂŒgen eh immer wieder alles auseinander dividiert – und da gibt es ja dann auch noch ihren ErfĂŒllungsgehilfen. Ich bewundere immer die LöwenmĂŒtter wie meine Ersatz-Mama Gudrun oder meine Facebook-Freundin Anke, die ihre Familien so toll zusammenhalten und ihren Kindern ein so schönes Familienleben bieten ❀

đŸ†Â Â«Stolz»
… in dieser Woche auf nichts Besonderes.

💳 «Gekauft»
… das Buch „Mondscheinblues“ von Katrin Koppold, zwei Geschenkkarten bei IKEA fĂŒr unsere MöbelkĂ€ufe fĂŒr die neue Whg. – weil es da einen Bonus von 10% zusĂ€tzlich drauf gab – also noch einiges gespart dabei 🙂 und Umzugskartons.

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Ein Kommentar zu “Veras Weekly – trotz Weihnachten eine unendlich relaxte 52. (Urlaubs-)Woche :-)

  1. Hallo Vera,

    da liegt er nun selig vor sich hinschnarchend auf unserer Couch – unser lieber Freund, der uns durch die Advents- und Weihnachtszeit begleitet hat. Und fĂŒr mich stand fest, dass dieser liebenswerte junge Mann, zwar Moslem, aber dennoch Weihnachtsfan, auf keinen Fall an Heiligabend in der FlĂŒchtlingsunterkunft sitzen soll, denn spĂ€testens seit er mit unserer Tochter zusammen ist, gehört er zu uns. Ein Besuch an Heiligabend in der Unterkunft war trotzdem drin, denn wenigstens ein PĂ€ckchen mit PlĂ€tzchen wollte ich bei meinen „Jungs“ lassen, die mich immer so herzlich empfangen, mich mit Tee, GebĂ€ck, manchmal auch einem leckeren Essen empfangen, und die mein Herz erobert haben – ich fĂŒhle mich dort fast schon wie daheim.

    Verwandtschaft hin oder her – wir haben auch Verwandte, zu denen wir keinen, bzw. kaum Kontakt haben. Meine SchwĂ€gerin mochte ich immer gerne, wĂ€hrend ich ihren Mann nicht ĂŒber den Weg traue. Schon vor Jahren brach der Kontakt ab – und das ist gut so. Umso mehr erstaunte es mich, als sie mir und meiner Familie schöne Weihnachten wĂŒnschte (was sie eigentlich jedes Jahr macht), aber diemal sogar mit Umarmung. Außenstehende verstehen oft nicht, wie man den Kontakt zu nahen Verwandten abbrechen kann.

    WorĂŒber ich mich geĂ€rgert habe? Dass es sich als Herausforderung erwiesen hat, in einem Landgasthof ein Essen fĂŒr einen Moslem zu finden. GeflĂŒgel gibt es kaum – wenn dann ein HĂ€hnchen-Cordon-Bleu, also mit Schinken vom Schwein. Putenschnitzel Fehlanzeige.

    Geschenke gab es bei uns nur fĂŒr die inzwischen erwachsenen Kinder – und den syrischen Freund. WĂ€re mir auch unbehaglich gewesen, Geschenkberge in seiner Gegenwart auszupacken. Gefreut habe ich mich darĂŒber, dass er letztendlich mehr Geschenke bekam als ich. Und ĂŒberhaupt dass uns das Schicksal zusammengefĂŒhrt hat. Wobei wir beim „Geknuddel“ angekommen wĂ€ren. Unseren Freund knuddel ich immer wieder gerne – anfangs noch skeptisch, wie ein Mann aus einem anderen Kulturkreis darauf reagiert. Und ohne knuddeln, kuscheln, KĂŒsschen oder HĂ€ndchenhalten geht gar nichts – ich liebe ihn wie einene Sohn und hoffe, dass er eines Tages auch mein Schwiegersohn werden wird.

    LG,
    Heidi, die Cappuccino-Mama

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