Rezension: Kirsten Rick – „Ausgestochen – eine Plätzchengeschiche“

imageFakten:
eBook, dotbooks, erschienen: 26.11.2014, 85 Seiten, 1,99€ (Preis variiert)

Autorin:
Kirsten Rick, Jahrgang 1969, geboren in Hamburg und aufgewachsen in einem Dorf nahe der hanseatischen Großstadt, studierte in Lüneburg angewandte Kulturwissenschaften. Sie lebt mit Ehemann und zwei Töchtern am Hamburger Hafen und ist zudem Redakteurin und Journalistin für verschiedene Zeitschriften. Neben zahlreichen eBook-Kurzgeschichten sind auch bereits drei Romane von ihr erschienen.

Handlung:
Saskia, ist Ehefrau, Mutter des Grundschulkindes Ann-Sophie, teilzeit-berufstätig und hat den Hang, den weihnachtlichen Perfektionismus, den die anderen Mütter ihr vorleben noch zu übertreffen. Nach jeder Menge Pannen in der Adventszeit muss Saskia doch irgendwann zur Besinnung oder eher Besinnlichkeit kommen – findet jedenfalls auch ihre Familie …

Fazit:
Ich liebe Eulen – zumindest diese optisch verniedlichten – und finde ich das Cover sowohl vom Motiv, als auch Farbwahl und Hintergrund ausgesprochen gelungen und ansprechend.
Die Geschichte ist seitens dotbooks mit einer Seitenzahl von 85 Seiten angegeben und nur in elektronischer Form verfügbar.
Saskia ist eine Protagonistin, die sehr realistisch angelegt ist, weil sie – wie so viele Menschen (vor Allem weibliche Menschen 😉 ) – gerade in der Vorweihnachtszeit einen besonderen Perfektionismus entwickelt. Sie versucht sich zu messen mit den ganzen anderen Müttern, denen es offenbar problemlos gelingt, trotz Job neben den üblichen Terminen der Kinder wie Sport, Chor, Schule usw. noch die perfekte Weihnachtsdeko und besonders gelungene Plätzchen zu zaubern. Kurz vor dem Weihnachts-BurnOut wird sie wieder auf die richtige Spur geschubst und begreift noch rechtzeitig, dass gerade das Unperfekte für andere ihre beste Seite ist und außer ihr selbst eigentlich niemand will, dass sie all das macht.
Die Kurzgeschichte ist sehr angenehm zu lesen und der Schreibstil der Autorin nett und lebensnah – man kann sich alles gut in der Realität vorstellen.
Für mich war es die erste Weihnachtsgeschichte, die ich 2015 gelesen habe und eine nette Einstimmung auf weitere Geschichte und die laufende Adventszeit.
Als Goodie befindet sich am Ende des Buches noch ein Plätzchen-Rezept für „Heidesand“ zum Ausprobieren, außerdem einige Leseproben.
Es war ganz sicher nicht das letzte Buch, das ich von Kirsten Rick gelesen habe, zumal sich ihr Roman „Tapetenwechsel“ auch noch auf meinem SuB befindet. Über dotbooks sind noch weitere Weihnachtsgeschichten von ihr verfügbar (siehe auch die Leseproben).
Ich kann diese nette Geschichte mit 4 von 5 möglichen Sternen als kurzweilige Leseempfehlung für die Vorweihnachtszeit den Leser/innen ans Herz legen 🙂

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