Veras Weekly – trotz Weihnachten eine unendlich relaxte 52. (Urlaubs-)Woche :-)

📝 «Geplant»
… die Möbel-Bestellung bei IKEA – die Liste ist fertig und kann jetzt bestellt werden zur Lieferung.
… welchen offiziellen Stellen ich meine neue Adresse mitteilen muss (Versicherungen, Zeitungsabos usw.) – die Liste ist unwahrscheinlich lang und wird länger und man hat trotzdem das Gefühl, irgendwas Wichtiges vergessen zu haben – und das sind nur die offiziellen Stellen (… mal sehen, wann ich die Liste abarbeiten werde).

📚 «Gelesen»
… weiterhin „Ist das Liebe oder kann der weg?“ von Anke Maiberg – gefällt mir super bis jetzt, hab mir nur trotz Urlaub bisher nicht so viel Lesezeit genommen, weil ich zwischendurch auch ferngesehen und die myself ausgiebig gelesen habe.

😊 «Gefreut»
… einfach darüber, dass wir Urlaub haben und in Tag und Nacht hineinleben und ausschlafen können (sofern es die Katzen zulassen 😉 …).
… dass wir keinen Geschenke-Kaufstress hatten – das haben wir ja vor Jahren schon abgeschafft, dieses kommerzielle Schenken zu Weihnachten und Valentinstag. Wir schenken uns lieber übers Jahr verteilt auch mal was und gönnen uns was – ganz ohne Anlass.

😳 «Überrascht»
… von gar nichts.

😢 «Traurig»
… wenn ich an die grausigen Weihnachtsfeste meiner Kinder- und Jugendzeit zurückdenke: Verlogen zusammenhocken mit der biologischen Familie und so tun müssen, als würde man alle mögen und alles toll finden, nur weil Weihnachten ist und mit Ramsch-Geschenken abgefertigt zu werden (Billig-Imitationen der Dinge, die man sich gewünscht hat oder Dinge, die man gar nicht wollte), obwohl man sich selbst so viel Mühe gemacht hat, die Wunschlisten aller zu erfüllen – bin ich froh, dass die Zeiten vorbei sind.

😡 «Geärgert»
… über nichts – bin total relaxt und entspannt und freu mich, dass es mir gut geht.

🍴«Gegessen»
… an Heiligabend und am 1. Feiertag: Gans to go (dieses Mal geliefert vom Hotel Palace) inkl. leckerer Sauce, Rot- und Grünkohl, Kartoffelklößen sowie Bratapfelpürree und Rotwein. Gestern am 2. Feiertag und heute gibt es selbst eingelegten Sauerbraten (2 Tage lang mariniert) vom Rinderfilet, dazu selbst gemachte Serviettenknödel (die werden heute gebraten) und Apfelrotkohl als Beilage – sehr lecker. Ach ja, und letzte Woche waren wir mal wieder mal wieder „Rogacki“ auf der Wilmersdorfer Str. essen – Berliner Lokalkolorit pur, immer ein Erlebnis: für den Mann gab es wie immer den gemischten Fischteller und für mich die Garnelenspieße, dazu Bratkartoffeln und Gurkensalat.

👂«Gehört»
… unendlich viele Weihnachtslieder und bin froh, dass das Hörfunkprogramm nun wieder abwechslungsreicher wird 😉
… die Stimme meiner Herzensschwester Marion, die Heiligabend angerufen hat ❤
… Marys Schnarchen 😉

💻 «Gemailt»
… mit so einigen Leuten in dieser Woche und natürlich auch noch einige Weihnachtskarten erhalten. Besonders habe ich mich diese Woche über die lieben Worte von Kerstin H., Anke F., Ivy und ihrer Familie gefreut – aber über alle anderen Nachrichten, Mails, Postkarten natürlich auch.

👀 «Gesehen»
… meinen neuen Kiez, die Buchhandlungen dort, unsere neue Whg. im fast fertigen Zustand.

💖 «Geknuddelt»
… unsere Katzen – das ist einfach immer eine Wohltat ❤

💭 «Gedacht»
… dass ich mir irgendwann mal alles von der Seele schreiben muss, was meine biologische Horror-Familie angeht, sonst nagt das im Versteckten noch ein Leben lang an mir. Es ist immer tröstlich, wenn mal etwas postet, über dieses sogenannte „Familienleben“, dass es doch enorm vielen Menschen ähnlich geht und letztlich nur der Kontaktabbruch blieb, um sich selbst zu schützen. Aber ich würde keinen Kontakt mehr wollen, so lange die Person lebt, die mit ihren notorischen Lügen eh immer wieder alles auseinander dividiert – und da gibt es ja dann auch noch ihren Erfüllungsgehilfen. Ich bewundere immer die Löwenmütter wie meine Ersatz-Mama Gudrun oder meine Facebook-Freundin Anke, die ihre Familien so toll zusammenhalten und ihren Kindern ein so schönes Familienleben bieten ❤

🏆 «Stolz»
… in dieser Woche auf nichts Besonderes.

💳 «Gekauft»
… das Buch „Mondscheinblues“ von Katrin Koppold, zwei Geschenkkarten bei IKEA für unsere Möbelkäufe für die neue Whg. – weil es da einen Bonus von 10% zusätzlich drauf gab – also noch einiges gespart dabei 🙂 und Umzugskartons.

Veras Weekly – die 51. KW ist die erste halbe Urlaubswoche – yeah :-)

📝 «Geplant»
… den neuen PAX-Kleiderschrank von IKEA und die Möbelbestellung beim Schweden 😉
… das Essen für die Weihnachtstage (es wird wieder Gans to go bestellt für Heiligabend und den 1. Feiertag; und dann gibt es selbst eingelegten Sauerbraten vom Rinderfilet).
… Konzert-Besuche 2016 – fest stehen bis jetzt Rod Stewart und Sting; außerdem in Planung Silly, Ray Wilson und ich würde ja auch immer noch gern ins Musical „Ich war noch niemals in New York“, das ab 24.01. nochmal in Berlin gastiert. Außerdem hoffe ich weiterhin auf Konzerte von Paul McCartney, Paul Carrack, John Mellencamp, Rick Springfield, Amy Grant in Deutschland …
📚 «Gelesen»
… endlich angefangen mit „Ist das Liebe oder kann der weg?“ von Anke Maiberg (worauf ich ja sooo neugierig war, weil Anke Maiberg ja eine Wohnzimmerlesung zusammen mit der ebenfalls wunderbaren Autorin Julia Stein bei uns macht). Nach dem letzten, leider wirklich oberschnulzigen Weihnachtsroman (siehe Rezension) habe ich jetzt dringend wieder eine hohe Dosis Humor benötigt 😉

😊 «Gefreut»
… darüber, dass ich einen so schönen Geburtstag hatte mit Sekt um Mitternacht, Ausschlafen, Bummeln im neuen Kiez, leckere vietnamesische Tapas gegessen (dort, wo wir von der Arbeit her unser Weihnachtsessen hatten – dem Mann hat es auch super geschmeckt), Kuchen von unserem Lieblingskonditor und so unendlich vielen lieben Menschen, die mir gratuliert haben – natürlich auch die allerwichtigsten Herzensmenschen ❤

😳 «Überrascht»
… darüber, wie buchkaufintensiv manche Monate in 2016 werden. Ich habe nämlich meine Online-Buchwunschliste in eine Jahresübersicht zusammengefasst, in der alle Neuerscheinungen in chronologischer Reihenfolge nach Erscheinungsdatum gelistet sind 😉 – ich werde mich erstmal auf einige Must-Reads beschränken, denn ich schaffe es eh nie, alles zu lesen, was ich gern lesen würde.
… dass ich Weihnachten 2016 – dem ersten in der neuen Whg. – endlich einen Weihnachtsbaum haben darf, an dem ich mich dann dekorativ austoben werde (ich habe nämlich etliche Deko-Läden in unmittelbarer Nähe) – ich hoffe einfach mal, dass die Katzen nicht an die Deko gehen, weil sie jetzt ja auch alles an Ort und Stelle gelassen haben – und am Adventskranz wäre wirklich so ziemlich alles transportabel im Katzenschnäuzchen 😉

😢 «Traurig»
… eigentlich über gar nichts.

😡 «Geärgert»
… über meinen Rücken, der mich am Montag doch noch so weit gebracht hat, dass ich zum Orthopäden gegangen bin (3,5 Std. Wartezeit inkl. Behandlung): Cortison-Spritze, Diclofenac-Tabletten, Wärmekissen, 2 Tage zu Hause. Schmerzlich zwar viel besser als letztes Jahr, aber so richtig weg ist es bis jetzt nicht, vor allem nachts im Liegen ziept es immer noch und ich bin natürlich ängstlich, dass da nochmal die Bandscheibe den Nerv quetscht.

🍴«Gegessen»
… gestern: ein Stirfry mit Hähnchenbrust, Spitzkohl, Cashews und einer selbst angemachten, süß-sauren Chili-Hoisin-Sauce – Rezept aus irgendeiner Ausgabe der Zeitschrift „lecker“. Wir haben jetzt für die freien Tage ganz viele Rezepte markiert, die wir nachkochen wollen.

👂«Gehört»
… dass es für die biologische Familie, die mich wohl am liebsten ganz vergessen würde, damit nicht ganz so einfach wird, wenn nun ein kleines, neugeborenes Mädchen darin am gleichen Tag Geburtstag hat 😉

💻 «Gemailt»
… durch meinen Geburtstag mit unzähligen lieben Menschen in der vergangenen Woche – sehr schön 🙂

👀 «Gesehen»
… dass für mich persönlich eine Freundschaft nicht an der Häufigkeit des Kontakts gemessen wird. Ich brauche keine ständigen Chats oder What’sApp-Nachrichten, das wäre mir viel zu anstrengend. Eine gute Freundschaft macht die Verlässlichkeit, den Inhalt des Kontakts, dass man sich gegenseitig nicht verletzt und vor Allem auch aus, dass man ruhig mal ein paar Wochen oder Monate nichts voneinander hört, aber im Herzen immer die andere Person hat und man sich gegenseitig nichts beweisen muss! Einige Freundschaften sind viel intensiver geworden in der letzten Zeit und auch noch ein paar neue hinzugekommen. Das zeigt mir dann, dass ich nicht so ein furchtbarer Mensch sein kann, wie mir andere, wirklich furchtbare Menschen mein Leben lang einreden wollten.

💖 «Geknuddelt»
… in Gedanken ganz viele von meinen Geburtstagsgratulanten – schade, dass so viele davon so weit weg sind …

💭 «Gedacht»
… dass ich, wenn ich mein Leben in Köln so beibehalten hätte, wie es noch vor 6 J. war, wahrscheinlich daran zerbrochen wäre und nicht mehr leben würde, weil die Last des Lebens irgendwann zu groß gewesen wäre. Es ist so wichtig, nicht an Personen, Jobs, Abläufen etc. festzuhalten, die einem nicht gut tun und nur krank machen und einen immer wieder runter ziehen. Für einen Neuanfang ist es niemals zu spät! Auch, wenn ein Ortswechsel immer sehr radikal klingt, so kann er doch sehr gut tun und oft auch die einzige Möglichkeit sein, Ballast endlich abzuwerfen. Und wer unzufrieden ist mit sich selbst und seinem Leben, der kann nur etwas ändern, wenn er das bei sich in seinem eigenen Leben macht! Sicher ist es leicht, immer die anderen verantwortlich dafür zu machen, wenn es einem selbst nicht gut geht, aber ich kann nur bei mir selbst etwas ändern und nicht bei allen anderen – und so lange man das nicht begreift, wird man auch immer unzufrieden bleiben.
… dass ich bei +16°C Mitte Dezember einfach nicht in Stimmung bin, um Weihnachtsplätzchen zu backen.

🏆 «Stolz»
… im Hinblick auf das zuvor Erwähnte, dass ich es geschafft habe, meinen eigenen Weg zu gehen.

💳 «Gekauft»
… edle belgische Pralinen von Neuhaus im KaDeWe – die weißen mit Buttercreme-Füllung, einen Kalender von „Simons Cat“, 2 Video-Filme für die Weihnachtstage („Honig im Kopf“ und „Ted 2“) – ich glaube, das war es diese Woche.

Rezension: Christine Weiner – „Manchmal geschieht ein Wunder“

imageFakten:
eBook, dotbooks, erschienen: 28.10.2015, ca. 90 Seiten, 2,99€  (ausschließlich als eBook erhältlich – preis variiert)
Das Buch ist im Jahr 2009 bereits im Herder-Verlag als Print-Ausgabe erschienen, die nicht mehr erhältlich ist.

Autorin:
Christine Weiner, Jahrgang 1960, war zunächst Erzieherin und Heilpädagogin, bevor sie sich entschloss, ihr Abitur nachzuholen und BWL mit Schwerpunkt Personalentwicklung zu studieren. Nach dem Studium folgte ein Volontariat bei der Presse sowie Tätigkeiten als Redakteurin und Moderatorin bei Hörfunk und TV. Außerdem bildete sie sich ständig weiter und ist heute als Supervisorin, Coach und Beraterin hauptsächlich für und mit Menschen tätig, die sich in Entwicklungsprozessen – vor Allem beruflicher Natur – befinden. Sie hat bereits zahlreiche Bücher veröffentlicht – nicht nur erfolgreiche Frauen-Romane, sondern auch sehr viele Ratgeber. Sie lebt und arbeitet in Mannheim.

Handlung:
Maya ist Buchhändlerin und betreibt gemeinsam mit ihrer Freundin Valentina einen kleinen Buchladen in einem verwinkeltem alten Haus in der Heidelberger Altstadt. Der Laden läuft – im Gegensatz zum Liebesleben der Beiden – super und bei ihren Kunden sind sie beliebt und geschätzt. Während Maya mit ihrem Dackel Max zusammenlebt, ist Valentina auf erfolgloser Partnersuche im Netz. Kurz vor Weihnachten erhalten die Beiden von ihrem Vermieter dann auch noch die Kündigung für ihren Laden. Die Beiden brauchen nun mindestens ein Wunder …

Fazit:
Das Cover ist – wie eigentlich alle Cover der dotbooks-Weihnachtsgeschichten – wieder äußerst niedlich, farblich ansprechend und nimmt- eigentlich zweifach – Bezug auf den Roman.
Der Roman, der im Jahr 2009 auch bereits im Herder-Verlag als Print-Exemplar erschienen ist, hat lt. Angabe von dotbooks 90 Seiten, die leider nicht in Kapitel unterteilt sind – ich bin ja eher so der Kapitel-Leser …
Dieses Buch hat sich in der Print-Ausgabe bereits seit langer Zeit auf meiner Wunschliste befunden, zugegriffen habe ich aber erst jetzt bei der günstigeren eBook-Ausgabe.
Das Klappentext klingt eigentlich so richtig nett, zudem fand ich Heidelberg, wo ich vor ein paar Jahren mal war, auch von der Atmosphäre her richtig süß.
Die Protagonisten sind erstmal liebenswert und sympathisch und ich fand, dass Maya mir auch recht ähnlich ist: Kein Partygirl, daher eine besondere Beziehung zu Büchern.
Die Story wird als Geschichte zum Träumen beworben, aber ich finde, dafür muss man schon wirklich einen besonderen Zugang zu dem Buch haben, der mir leider irgendwie gefehlt hat. Zunächst fand ich den Sprachstil ziemlich altmodisch, das ging irgendwie schon in Richtung Märchen (bin ja überhaupt kein Märchen-Fan). Zwischendurch hab ich dann sogar mal gedacht, dass das Basis-Modell des Buches schon vor langer Zeit geschrieben worden sein muss, nämlich an dem Punkt, wo vom Versand von Telegrammen in der Weihnachtszeit die Rede war – ich hatte selbst zuletzt 1989 mit Telegrammen zu tun (im Kontakt mit meinen Verwandten in der DDR, die kein Telefon hatten) und zweifle irgendwie, dass sowas heutzutage noch jemand nutzt. Auch die Erwähnung der Spielzeuge die Kinder zu Weihnachten geschenkt bekommen (Puppen und Autos) entspricht doch so überhaupt nicht mehr der heutigen Zeit. Meiner Meinung hat man da versucht, den Bogen zwischen altmodisch und modern zu schlagen, was allerdings irgendwo im Nirwana endete. Die Geschichte wird dann irgendwie immer unrealistischer und zum Schluss hin klischeebeladen und so unheimlich gezwungen glücklich und klebrig süß mit einem Rundumschlag-HappyEnd (… es müssen einfach alle ratz-fatz glücklich werden, weil doch Heiligabend ist …), dass ich irgendwie froh war, als ich das eBook ausgelesen hatte. Ein totaler Overflow an künstlicher Glückseligkeit. Die Charaktere blieben die ganze Geschichte über irgendwie total oberflächlich. Es kamen immer wieder neue Nebencharaktere hinzu, die zwangsläufig miteinander verbunden wurden. Aber so richtig berührt hat mich weder eine der mitwirkenden Personen noch deren Geschichte. Auch Humor hat mir hier wirklich gefehlt. Von mir persönlich bekommt diese Geschichte leider nur 3*** Punkte 😦

Veras Weekly – eine ziemlich müde 50. KW :-)

📝 «Geplant»
… gemeinsam mit unserem Nachmietern, ob wir früher ausziehen können und welche Lampen, Schränke, Gardinen übernommen werden – somit kommen wir jetzt wohl wieder zu einem komplett neuen Kleiderschrank – perfekt.
… wie ich meinen Geburtstag verbringen möchte – und irgendwie absolut keine Idee – vielleicht abends ins Theater. Für mich ist Geburtstag immer noch kein besonderer Tag, weil ich es ja früher familiärerseits immer spüren musste, dass ich nicht mehr geplant und erwünscht bin …

📚 «Gelesen»
… aktuell „Manchmal geschieht ein Wunder“ von Christine Weiner – eine Weihnachtsgeschichte, die schon länger auf meiner Wunschliste stand, mich aber bisher nicht so recht gepackt hat. Davor „Beschwipste Engel küsst man nicht“ von der wunderbaren Tina Grube, die nach 10 J. Abstinenz von dotbooks in die Welt der Frauenliteratur zurückgeholt wurde – eine wirklich süße, turbulente Geschichte, die Vorfreude macht, wieder längere Romane von Tina Grube zu lesen – sie war Mitte der 90er eine meiner Lieblingsautorinnen und hat die deutsche Frauen-ChickLit entscheidend mit geprägt.

😊 «Gefreut»
… über den so wahnsinnig entspannten Zahnarzt-Besuch am heutigen Sonntag mit Prophylaxe-Behandlung und Kontrolle – alles ganz locker und easy, werde ich, wenn ich kann immer am WE machen, auch die Krone, die ich wohl doch haben muss, wie die Röntgenaufnahme zeigt.
… über die nette Mail eines Verlages, die mich und meinen Blog vorstellen möchten – zeigt ja, dass ich damit doch nicht alles falsch mache 😉
… darüber, einen regulären Termin in unserem Berliner Bürgeramt zur Ummeldung bekommen zu haben (nur 2 Tage nach unserem Umzug).
… über die wahnsinnig nette Mail einer lieben Autorin zu einer aktuellen Rezension ihres Buches von mir.
… über zwei so süße Mails – unabhängig voneinander – von zwei meiner Freundinnen in Köln, die mir so richtig gut getan haben; da schmerzt es immer, dass man sich so selten sieht.
… darüber, dass es meiner Ersatz-Mama und meiner Herzensschwester letzte Woche so gut mit und bei uns gefallen hat – und noch mehr würde ich mich freuen, wenn die Beiden wieder kommen – und ein paar anderen Herzensmenschen aus der Ferne, würde ich auch mal gerne meine neue Heimat näher bringen.

😳 «Überrascht»
… 2016 wieder zu einem Konzert in der Waldbühne zu gehen – dieses Mal wird es wohl Sting sein 😉

😢 «Traurig»
… dass mein Rücken wieder Ärger macht, bin mal gespannt, wie sich das jetzt entwickelt. Aber, wenn man das schon mal hatte, kann man irgendwie anders damit umgehen.
… nee, traurig ist nicht das richtige Wort, eher genervt, weil ich letzte Woche irgendwie das Gefühl hatte, nicht allem gerecht zu werden und mich rechtfertigen zu müssen, weil ich keine Lust auf Weihnachtsfeiern, Aufführungen und sonstwas alles habe. Privat wollen noch Weihnachtskarten geschrieben werden (wenigsten habe ich damit angefangen), Plätzchen gebacken werden, das Feiertagsessen geplant werden usw. – ich bin schon irre froh, dass wir den Geschenke-Stress nicht haben und keine Familienbesuche machen müssen.

😡 «Geärgert»
… auch diese Woche wieder über Mary und Joelle, die uns wieder um einigen Schlaf gebracht haben, weil sie nächtlich so aktiv waren.
… über DHL: Die Packstation war mal wieder voll und das Päckchen, auf das ich ganz doll warte, wurde letzten Freitag in der Postfiliale abgegeben. Ich hoffe jetzt nur, dass der Verlag es wie angegeben adressiert hat, damit wir es ausgehändigt bekommen – wir hatten schon mal damit Probleme, weil der Name des Packstation-Inhabers nicht angegeben warund die Sendung sollte zurückgehen. Samstag konnten wir es nicht abholen, weil die um 12:45 Uhr die Filiale mit rund 40 Wartenden davor einfach gesperrt haben, damit sich keiner mehr in die Warteschlange einreiht. Grrr …

🍴«Gegessen»
… gestern: gebratene Entenbrustfilets mit Steinpilz-Sahnekartoffeln – ein Rezept aus der aktuellen Ausgabe der „Chefkoch“.

👂«Gehört»
… weiterhin viele Weihnachtslieder im Radio – und die von Michael Bublé klingen so schön nach New York in der Vorweihnachtszeit, wo ich echt gern mal wieder hinmöchte – vielleicht im nächsten Jahr.

💻 «Gemailt»
… mit Sue, Miri, Silke, Astrid, Tina G., Silvia K., meiner Ersatz-Mama, meiner Herzensschwester …

👀 «Gesehen»
… wieder die traumhafte Weihnachtsbeleuchtung auf dem KuDamm ❤

💖 «Geknuddelt»
… extremes Katzen-Knuddeln in den letzten Tagen – das macht so glücklich.

💭 «Gedacht»
… dass ich nun schon seit fast 6 J. keinen Kontakt mehr zu meiner biologischen Familie mehr habe und mir dennoch überhaupt nichts fehlt! Im Gegenteil: Mein Leben ist wirklich viel, viel angenehmer seither! Dennoch hält es  die biologische Familie nicht davon ab, mein Leben hier einfach mal neu zu erfinden und darüber Lügen zu verbreiten. Ich lebe jetzt das Leben, das ich möchte und nicht das, was andere von mir sehen wollten und womit ich selbst total unglücklich war. Damit kommen wohl einige nicht klar.

🏆 «Stolz»
… auf nichts Besonderes.

💳 «Gekauft»
… die neue Ausgabe der „myself“ – sonst nichts.

Rezension: Tina Grube – „Beschwipste Engel küsst man nicht“

imageFakten:
eBook, dotbooks, erschienen: 28.10.2015, ca. 73 Seiten, 1,99€  (ausschließlich als eBook erhältlich – preis variiert)

Autorin:
Tina Grube wurde 1962 in Berlin geboren und studierte dort Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation. Sie arbeitete in renommierten Werbeagenturen, die auch internationale Unternehmen im Marketing unterstützten. Danach war sie als Freelancerin weiterhin kreativ in der Werbung tätig und veröffentlichte 1995 beim Fischer-Verlag ihren 1. Frauen-Roman „Männer sind wie Schokolade“, der, wie auch seine ebenso erfolgreiche Fortsetzung „Ich pfeif auf schöne Männer“ mit Jennifer Nitsch in der Hauptrolle verfilmt wurde – beide Romane spielen ebenfalls in der Werbebranche. Es folgten noch einige weitere erfolgreiche Romane, bevor es etwas ruhiger um die Autorin wurde. Ihre aktuellen Wohnsitze sind New York und Mailand, sie lebte aber neben Berlin auch schon in Frankfurt/Main und Amsterdam. Bei dotbooks sind 2014 alle bisherigen Romane von Tina Grube als eBook-Neuauflage wieder erschienen. Außerdem 2015 der eBook-Roman „Männer, Mondschein und Amore“ sowie diese Weihnachtsgeschichte „Beschwipste Engel küsst man nicht“, eine Oster-Novelle und ein weiterer Roman sind in Arbeit. Weitere Infos über die Autorin und ihre Arbeit bekommt man über die wirklich tolle, informative Internet-Seite von Tina Grube.

Handlung:
Nina, von Beruf Kindergärtnerin, hat sich bereit erklärt ihrem besten Freund Jens, im Zweitberuf Weihnachtsmann, als Aushilfs-Weihnachtsengel zu assistieren bei einer Bescherung an Heiligabend. Im schicken Anwesen einer wohlhabenden Industriellen-Familie steht sie nicht nur den beiden bezaubernden Kindern der Familie gegenüber, sondern auch ihrem derzeitigen Lover – dem Rechtsanwalt Sebastian – und seiner schwangeren Frau, von der er Nina gegenüber vorgab sie nicht mehr zu lieben und verlassen zu wollen. Nina ist geschockt und gibt sich in einem vietnamesischen Imbiss – das einzig offene Lokal an Heiligabend – mit billigem Rotwein den Rest. Am nächsten Morgen stürzt sie verkatert auf der Jagd nach dem klingelnden Telefon in die Scherben einer Weihnachtskugel und muss verletzt ins Krankenhaus. Verrückter kann es am Fest der Besinnlichkeit eigentlich nicht mehr zugehen. Aber auf einmal kreuzen nochmal ein paar Menschen und Ereignisse Ninas Weg und sorgen vielleicht doch noch dafür, dass dieses Fest auf ganz besondere Weise noch zu etwas ganz Besonderem wird …

Fazit:
Dieses Cover wurde in seinem Layout den anderen Büchern von Tina Grube, die bei dotbooks als eBook erschienen sind, angepasst. Menschen sind in Form von Piktogrammen dargestellt und die dargestellten Cover-Szenen beziehen sich auf den Titel des Buches – eine sehr originelle und außergewöhnliche Idee.
Die Story ist aufgeteilt auf insgesamt 8 Kapitel und der Verlag gibt die Länge des Buches mit ca. 60 Seiten an. Die Leselänge der Kapitel ist okay, selten zu lang.
Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich absolut begeisterte Leserin der Bücher von Tina Grube seit ihrem 1. Buch 1995 bin (bis auf eines auch alle gelesen habe), die auch heute noch in der Original-Ausgabe in meinem Bücherregal stehen. Tina Grube gehört zu den Autorinnen, die mit unterhaltsamer deutscher ChickLit in den 90ern die deutsche Frauenliteratur ganz neu geprägt haben. 2005 erschien mit „Der Schokoholic“ der letzte Print-Roman der Autorin, um die es danach leider ziemlich still wurde. Ich habe immer wieder gegoogelt, ob es nicht doch etwas Neues zu Lesen von ihr gibt und siehe da – Dank dotbooks tauchte ihr Name 2014 wieder in der Literatur-Welt auf. Mir haben ihre Romane damals allesamt ausnahmslos gut gefallen. Nur auf sehr viel jüngere Menschen, die die 90er nicht so direkt erlebt haben, wirken sie aufgrund der Tatsache, dass solche Dinge wie E-Mails und Handys damals noch keine Rolle gespielt haben, vielleicht etwas merkwürdig 😉
Dieser Weihnachtsroman hat für eine Weihnachtsgeschichte zunächst mal einen recht ungewöhnlichen aber wirklich tollen Plot und bringt einen zum Schmunzeln. Die sehr authentische Protagonistin Nina liebt eigentlich Weihnachten, aber sie hat keinerlei Familie (mehr), aber dafür Weihnachtsdeko in Massen, um das Fest wenigstens optisch schön zu erleben. Die Nebencharaktere sind liebenswürdig und spielen hier auf jeden Fall noch eine wichtige Rolle. Grinsen musste ich allerdings über den Namen „Susi“ für ein Kindergartenkind in der heutigen Zeit – das passt irgendwie gar nicht mehr.
Tina Grube hat mit dieser wirklich schönen Geschichte bewiesen, dass sie das Schreiben nicht verlernt hat: Humorvoll und turbulent – wie auch früher schon – sind die Szenen so beschrieben, so dass gleich das Kopfkino läuft und man sich das alles super als Film vorstellen kann. Sie erweckt sie hier eine tolle Protagonistin und wunderbare Nebencharaktere zum Leben, mit denen man gerne noch mehr Zeit verbracht hätte und erfahren möchte, wie ihr Leben nach diesem Weihnachtsfest weitergeht.
Die Story ist rund und stimmig und hat mich auf jeden Fall nicht nur toll auf Weihnachten eingestimmt, sondern auch auf den neuen eBook-Roman „Männer, Mondschein und Amore“ von Tina Grube – freue mich schon sehr den und auch die folgenden Romane dieser tollen Autorin, die ich auf dem deutschen Buchmarkt so lange vermisst habe, zu lesen 🙂
Ich gebe für diese schöne Geschichte 5***** weihnachtliche Sterne und eine Leseempfehlung 🙂

Rezension: Gabriella Engelmann – „Dafür ist man nie zu alt“

imageFakten:
eBook, dotbooks, erschienen: 07.11.2015, ca. 60 Seiten, 2,99€  (ausschließlich als eBook erhältlich – preis variiert)

Autorin:
Gabriella Engelmann wurde 1966 in München geboren. Sie machte zunächst eine Ausbildung zur Buchhändlerin und blieb diesem Metier auch auf ihrem weiteren Berufsweg als Lektorin, Verlagsleiterin, Literatur-Scout und Autorin treu. Sie schreibt sowohl Kinder- und Jugendbücher als auch Romane für Erwachsene. Im Bereich Jugendbuch sind in den letzten Jahren mehrere Adaptionen von Märchen in die heutige Zeit von ihr veröffentlicht worden. Auf dem Kinderbuch-Sektor ist ihre neue Reihe „Jolanda Ahoi“ aktuell sehr erfolgreich. Als Romane sind besonders ihre „Insel“-Romane zu erwähnen, in denen man merkt, wie sehr sie den Norden Deutschlands liebt, wozu auch „Eine Villa zum Verlieben“ zählt, das in Hamburg-Eimsbüttel spielt, eine Hommage an den Wohnort der Autorin. Bei dessen Fortsetzung „Apfelblütenzauber“ entführt sie einen ins „Alte Land“. Auch ihr zuletzt erschienenes Jugendbuch „Sturmgeflüster“ spielt auf der Insel Sylt. Ein sehr großer Erfolg war auch das Jugendbuch „Im Pyjama um halb vier“. Sie schrieb außerdem auch unter dem Pseudonym Rebecca Fischer und entwickelt Stoff für Fernsehverfilmungen. Mit ihren Kurzgeschichten ist sie immer wieder in Anthologien vertreten. Einige ihrer Kurzgeschichten sind bei dotbooks in elektronischer Form erschienen.

Handlung:
Pia ist fast 20 und lebt seit Beginn ihres Studiums in München. Nur zu Weihnachten hat sie sich überreden lassen, ihre Eltern und ihre kleine Schwester Feli in Hamburg zu besuchen. Leider hat ihre Mutter ihr irgendwie versäumt davon zu berichten, dass bei der Familienweihnachtsfeier auch Nic, der Sohn der besten Freundin ihrer Mutter, der ihr schon seit der Kindheit das Leben schwer gemacht hat, mitfeiern wird – für Pia eine absolute Katastrophe. Als ihre Eltern dann auch nochmal weg müssen zur Bescherung bei der ungeliebten Großtante und sie mit Nic und Feli alleine ist und ein paar abenteuerliche Stunden hinter sich bringt, muss sie sich eingestehen, dass man seine Meinung über manche Menschen auch mal revidieren kann – und daran ist nicht nur der Rotwein schuld …

Fazit:
Das Cover ist schon alleine aufgrund seiner Farbgestaltung für mich sehr ansprechend – der hellblaue, winterliche Holzzaun, die süße Weihnachtsdeko, die Schrift – einfach hübsch.
Der Roman an sich hat 9 Kapitel und die Länge ist auf der Verlagsseite mit ca. 60 Seiten angegeben. Dagegen gibt es keine Einwände – störend finde ich jedoch bei Büchern von dotbooks – was mir leider jetzt schon öfter negativ aufgefallen ist – dass das eigentliche eBook bei rund 70% endet und die übrigen ca. 30% nur aus Werbung für andere Bücher und Leseproben bestehen – das ist einfach too much, zumal ich Leseproben sowieso nicht lese.
Das Geschichte ist wirklich ganz zauberhaft. Die Mitwirkenden sind allesamt sympathisch und Menschen wie aus dem realen Leben, so dass man sie am Ende des Buches wirklich ins Herz geschlossen hat und gerne mehr Zeit mit ihnen verbracht hätte. Pia ist mit ihren fast 20 Jahren noch sehr jung, aber gerade das finde ich bei den Geschichten von Gabriella Engelmann auch immer besonders toll, dass die Stories für alle Generationen passen, weil sie einfach wunderschön zu lesen sind. Ich selbst bin auf Gabriella Engelmann auch damals durch eine Geschichte in einer Anthologie aufmerksam geworden, weil mir ihr Schreibstil auf Anhieb gefallen hat. Auch, wenn die Geschichte vorhersehbar ist, so ist sie doch herzerwärmend und zuckersüß – genau das, was man zwischendurch gebrauchen kann – vor allem eben in der Weihnachtszeit.
5*****-Leseempfehlung für diese süße, turbulente Weihnachtsgeschichte 🙂

Veras Weekly – eine angenehme 49. KW mit einem krönenden Abschluss :-)

📝 «Geplant»
… was wir mit unserem Besuch aus Köln so alles unternehmen werden 🙂
… ganz schnell Tickets für das nächste Konzert von Silly in Berlin zu besorgen (oder Umgebung), auch, wenn es noch fast ein Jahr bis dahin dauert.

📚 «Gelesen»
… aktuell „Dafür ist man nie zu alt“ von Gabriella Engelmann und zuvor „Ausgestochen – eine Plätzchengeschichte“ von Kirsten Rick – beides kurze weihnachtliche eBooks 🙂

😊 «Gefreut»
… über den Besuch meiner Kölner Herzensmenschen an diesem Wochenende hier in Berlin: Meine Freundin Marion, die ich seit 44 J. kenne und ihre Mama (meine Ersatz-Mama) – zwei wunderschöne, unvergessliche Tage, die viel zu schnell vergangen sind ❤
… über alles Weihnachtliche bei uns in der Hauptstadt – vor Allem die wunderschöne Weihnachtsbeleuchtung auf der Tauentzienstr. und Kurfürstendamm – ein Traum für jedes Auge ❤
… über das Lob gleich von zwei Dozenten an meiner Uni für mein Organisations- und Kommunikationstalent 🙂
… dass ich kein Fan von „Adele“ bin und mich jetzt somit auch nicht darüber ärgern muss, keine Tickets mehr für eines ihrer Konzerte bekommen zu haben oder diese nur noch für utopische Preise über Ticket-Haie bekommen zu können.

😳 «Überrascht»
… eBooks zu lesen tut gar nicht weh 😉 – meine Freundinnen Ivy und Conny haben tatsächlich Recht. Ivy sagte, dass es ein anderes Gefühl ist auf einem Reader anstatt auf einem Tablet zu lesen – und dem stimme ich auf jeden Fall zu. Conny meint, man würde auf dem Reader sogar schneller lesen – und auch das kann ich bestätigen. Also insgesamt war es goldrichtig, einem eBook-Reader eine Chance zu geben (auch, wenn ich mich immer dagegen gewehrt habe) und ich bin wirklich zufrieden mit meinem Kindle-Paperwhite.

😢 «Traurig»
… darüber, dass ich nicht zum Weihnachtsshopping nach New York komme dieses Jahr. Fast jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit überkommt mich so eine Sehnsucht nach New York – interessanterweise besonders, wenn ich die Swing-Weihnachtssongs von Michael Bublé im Radio höre, weil ich finde, dass genau die den Spirit des weihnachtlichen NY besonders gut ausdrücken ❤

😡 «Geärgert»
… über Mary und Joelle, die uns in der vergangenen Woche sehr häufig Schlaf gestohlen haben, indem sie uns gleich mehrmals pro Nacht (manchmal stündlich) geweckt haben.
… dass es offenbar nicht möglich ist, auf regulärem Weg einen Termin für unsere Ummeldung in einem Berliner Bürgeramt in unserem neuen Stadtteil zu bekommen (weil für uns damit auch die Bewohnerparkberechtigung und die Kfz.-Ummeldung mit dran hängt). In Berlin werden die zur Buchung freigegebenen Termine in Bürgerämtern sofort nach Freigabe von Unterhändlern geblockt und für 30 Euro dann wieder verkauft – ein absolutes Unding, wogegen die kränkelnde, unterbesetzte Berliner Verwaltung es aber nicht schafft, vorzugehen 😦

🍴«Gegessen»
… heute mit unserem Kölner Besuch ein tolles Frühstück im „Café Einstein“-Stammhaus in der Kurfürstenstr. – es war so toll und wir haben uns gefragt, warum wir das nicht schon öfter gemacht haben – zumal man in vielen Berliner Cafés am Wochenende bis zum späten Nachmittag frühstücken kann.
… gestern Abend auf dem Weihnachtsmarkt Leckereien, die man immer nur 1x pro Jahr isst, wie z. B. Reibekuchen (bzw. Kartoffelpuffer) und Langos – sehr lecker. Mir fehlen dann für diese Weihnachtsmarkt-Saison noch Backfisch und Crêpe, dann bin ich durch für dieses Jahr 😉

👂«Gehört»
… ganz viele Weihnachtslieder im Radio seit Beginn dieser Woche und damit fängt bei mir die Weihnachtsstimmung dann doch langsam an.

💻 «Gemailt»
… ganz ehrlich – ich weiß es gerade gar nicht so genau, aber ich habe einigen Personen gemailt, wo ich mich längere Zeit nicht gemeldet hatte, weil mir einfach die Zeit und die Muße für längere Mails gefehlt hat, aber mir diese Personen dennoch sehr wichtig sind.

👀 «Gesehen»
… Berlin von oben – und zwar vom Fernsehturm aus! Es war so toll – wir waren zuletzt – wirklich peinlich – 1992 oben und seither hat sich das Stadtbild massiv verändert. Sollte man wirklich öfter machen – eine traumhafte, faszinierende Aussicht. Aber ich kann Jedem nur empfehlen, die Tickets vorab online zu ordern, sonst wartet man dort am Fernsehturm wirklich Stunden – Gleiches gilt übrigens für „Madame Tussauds“ (in Berlin, London und New York)

💖 «Geknuddelt»
… unseren lieben Besuch aus Köln, Mann und Katzen 🙂

💭 «Gedacht»
… dass meine Erkältung irgendwie nicht so richtig rauskommt.

🏆 «Stolz»
… darauf, dass ich die beiden Vinyl-Singles von „Last Christmas“ von Wham und „Do they know it’s Christmas time“ von Band Aid jeweils in der originalen Erstausgabe von 1984 besitze ❤

💳 «Gekauft»
… die neue Ausgabe der Kochzeitschrift „Chefkoch“, Duschgel und Deo der Balea-Sonderserie „Zuckerschnute“ bei dm und eine Bestellung im Tchibo-Onlineshop mit Wohlfühl-Klamotten aufgegeben.

Rezension: Kirsten Rick – „Ausgestochen – eine Plätzchengeschiche“

imageFakten:
eBook, dotbooks, erschienen: 26.11.2014, 85 Seiten, 1,99€ (Preis variiert)

Autorin:
Kirsten Rick, Jahrgang 1969, geboren in Hamburg und aufgewachsen in einem Dorf nahe der hanseatischen Großstadt, studierte in Lüneburg angewandte Kulturwissenschaften. Sie lebt mit Ehemann und zwei Töchtern am Hamburger Hafen und ist zudem Redakteurin und Journalistin für verschiedene Zeitschriften. Neben zahlreichen eBook-Kurzgeschichten sind auch bereits drei Romane von ihr erschienen.

Handlung:
Saskia, ist Ehefrau, Mutter des Grundschulkindes Ann-Sophie, teilzeit-berufstätig und hat den Hang, den weihnachtlichen Perfektionismus, den die anderen Mütter ihr vorleben noch zu übertreffen. Nach jeder Menge Pannen in der Adventszeit muss Saskia doch irgendwann zur Besinnung oder eher Besinnlichkeit kommen – findet jedenfalls auch ihre Familie …

Fazit:
Ich liebe Eulen – zumindest diese optisch verniedlichten – und finde ich das Cover sowohl vom Motiv, als auch Farbwahl und Hintergrund ausgesprochen gelungen und ansprechend.
Die Geschichte ist seitens dotbooks mit einer Seitenzahl von 85 Seiten angegeben und nur in elektronischer Form verfügbar.
Saskia ist eine Protagonistin, die sehr realistisch angelegt ist, weil sie – wie so viele Menschen (vor Allem weibliche Menschen 😉 ) – gerade in der Vorweihnachtszeit einen besonderen Perfektionismus entwickelt. Sie versucht sich zu messen mit den ganzen anderen Müttern, denen es offenbar problemlos gelingt, trotz Job neben den üblichen Terminen der Kinder wie Sport, Chor, Schule usw. noch die perfekte Weihnachtsdeko und besonders gelungene Plätzchen zu zaubern. Kurz vor dem Weihnachts-BurnOut wird sie wieder auf die richtige Spur geschubst und begreift noch rechtzeitig, dass gerade das Unperfekte für andere ihre beste Seite ist und außer ihr selbst eigentlich niemand will, dass sie all das macht.
Die Kurzgeschichte ist sehr angenehm zu lesen und der Schreibstil der Autorin nett und lebensnah – man kann sich alles gut in der Realität vorstellen.
Für mich war es die erste Weihnachtsgeschichte, die ich 2015 gelesen habe und eine nette Einstimmung auf weitere Geschichte und die laufende Adventszeit.
Als Goodie befindet sich am Ende des Buches noch ein Plätzchen-Rezept für „Heidesand“ zum Ausprobieren, außerdem einige Leseproben.
Es war ganz sicher nicht das letzte Buch, das ich von Kirsten Rick gelesen habe, zumal sich ihr Roman „Tapetenwechsel“ auch noch auf meinem SuB befindet. Über dotbooks sind noch weitere Weihnachtsgeschichten von ihr verfügbar (siehe auch die Leseproben).
Ich kann diese nette Geschichte mit 4 von 5 möglichen Sternen als kurzweilige Leseempfehlung für die Vorweihnachtszeit den Leser/innen ans Herz legen 🙂