Veras Weekly – eine blöde 39. KW …

📝«Geplant»
… was ich mit meinem Berlin-Besuch im Dezember so alles unternehmen will – was sich eben so in knapp 2 Tage reinpacken lässt 😉 …
… mich mal bei unserer Betriebsärztin beraten zu lassen, wie man meinen Arbeitsplatz ergonomischer gestalten kann.

📚«Gelesen»
… gestern angefangen: „Schokoladenkind“ von Abini Zöllner (y) – ach ja, und mein Leserunden-Buch „Der Mann ist das Problem“ von Gisa Pauly habe ich abgebrochen – ich denke, ich werde es demnächst hier auf dem Blog verlosen.

😊 «Gefreut»
… über die wunderbarste aller Nachrichten, nämlich die, dass uns im Dezember meine Herzensschwester und meine Ersatz-Mama hier in Berlin besuchen<3 – das ist einfach nur ein schön und ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich mich auf meine beiden Kölner Herzensmenschen freue 🙂
… über die Nachricht, dass es der alten, kranken Katze meiner Herzensschwester wieder besser geht – Dank Kortison-Behandlung.
… darüber, dass ich das neueste Buch von Wladimir Kaminer „Das Leben ist (k)eine Kunst“ rezensieren darf.
… dass ich so eine nette, aufmerksame Hausärztin habe – auch, wenn ich ab Februar noch weiter fahren muss dorthin, werde ich weiterhin dort in Behandlung bleiben.

😳 «Überrascht»
… dass sich mein Mann so viel Sorgen wegen meiner Erkrankung macht.

🍴«Gegessen»
… gestern ganz rustikal – homemade natürlich – Schweinebraten, Thüringer Kartoffelklöße und Rahmwirsing.

😡 «Geärgert»
… dass in meiner biologischen Familie alles, was mit Zuwendung, Lob, Aufmerksamkeit und Geld zu tun hatte, anderweitig vererbt wurde und für mich offenbar nur die Erbkrankheiten übrig geblieben sind …

👂«Gehört»
… „Ghost Town“ von Adam Lambert.

💻 «Gemailt»
… diese Woche mit sehr vielen lieben Menschen, die mir wegen der Thrombose so viel Trost, Zuspruch und liebe Worte haben zukommen lassen, wofür ich an dieser Stelle nochmal von ganzem Herzen danken möchte!!! Das hat sehr gut getan! DANKE AN ALLE ❤

👀«Gesehen»
… ganz viele tolle Bilder aus New York (einige aus dem Studiengang, den ich betreue, waren gerade dort) – und ich habe ganz ehrlich gesagt ein klein wenig Heimweh nach Weihnachtsshopping in New York. Wegen des Umzugs ist das aber definitiv dieses Jahr nicht drin *schnief“

💖 «Geknuddelt»
… da ich diese Woche krank zu Hause war, natürlich ganz häufig die Katzen, die immer wieder Aufmerksamkeit haben wollten.

🏆 «Stolz»
… darauf, dass ich mich getraut habe, zum Arzt zu gehen, trotz der dumpfen Ahnung, dass da etwas Ernsthaftes vorliegt – nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn ich mir eingeredet hätte, dass das von selbst wieder verschwindet.
… darauf, so tolle Freunde zu haben, von denen mich ein Großteil wirklich schon sehr, sehr lange durchs Leben begleitet – ich habe Freundschaften, die seit mehr als 20, 30 oder sogar 40 J. bestehen. Wer einmal einen Platz in meinem Herzen erobert hat, der kann sich dem auch sicher sein. Wer diesen Platz aber durch sein Verhalten verspielt, auch …! Ich bin niemand, der dauernd Freundschaften beendet und neue schließt; mir ist Beständigkeit sehr wichtig. Wirklich wichtige Menschen sind nicht einfach so austauschbar im Leben! Nur für narzisstische Emotionsvampire, von denen nur immer Negatives kommt, habe ich keinen Platz in meinem Leben – von solchen Personen habe ich mich lange genug manipulieren und runterziehen lassen und daher schrillt direkt der Alarm, wenn ich solches Verhalten bei anderen feststelle. Ich freue mich, dass in meinen fast 2 J. in Berlin noch einige Herzensmenschen hinzugekommen sind, die hoffentlich auch ebenso lange in meinem Leben und meinem Herzen bleiben ❤

💳«Gekauft»
… Kompressionsstrümpfe – die sind hoffentlich in der neuen Woche nach Maßanfertigung endlich abholbereit im Sanitätshaus!

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Rezension: Gabriella Engelmann – „Apfelblütenzauber“

imageFakten:
Taschenbuch, Knaur, erschienen: 01.04.2015, 385 Seiten, 9,99€ – auch als eBook erhältlich
(Fortsetzung zu „Eine Villa zum Verlieben“)

Autorin:
Gabriella Engelmann wurde 1966 in München geboren. Sie machte zunächst eine Ausbildung zur Buchhändlerin und blieb diesem Metier auch auf ihrem weiteren Berufsweg als Lektorin, Verlagsleiterin, Literatur-Scout und Autorin treu. Sie schreibt sowohl Kinder- und Jugendbücher als auch Romane für Erwachsene. Im Bereich Jugendbuch sind in den letzten Jahren mehrere Adaptionen von Märchen in die heutige Zeit von ihr veröffentlicht worden. Auf dem Kinderbuch-Sektor ist ihre neue Reihe „Jolanda Ahoi“ aktuell sehr erfolgreich. Als Romane sind besonders ihre „Insel“-Romane zu erwähnen, in denen man merkt, wie sehr sie den Norden Deutschlands liebt – auch ihr zuletzt erschienenes Jugendbuch „Sturmgeflüster“ spielt auf der Insel Sylt. Ein sehr großer Erfolg war auch das Jugendbuch „Im Pyjama um halb vier“. Sie schrieb außerdem auch unter dem Pseudonym Rebecca Fischer und entwickelt Stoff für Fernsehverfilmungen. Mit ihren Kurzgeschichten ist sie immer wieder in Anthologien vertreten. „Eine Villa zum Verlieben“ ist eine Hommage an den Hamburger Stadtteil Eimsbüttel, in dem Gabriella Engelmann selbst lebt. Mit „Apfelblütenzauber“ schuf sie die 5 J. später angesiedelte Fortsetzung dazu.

Handlung:
Die drei – mittlerweile Fourtysomethings – Leonie, Nina und Stella bewohnen seit mittlerweile 5 J. schon ihre „Villa zum Verlieben“ im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel und sind glücklich mit ihrem Leben dort: Leonie arbeitet immer noch als Geschäftsführerin des französischen Restaurants „La Lune“, Nina – gelernte Floristin und seit 5 J. Einrichtungsberaterin – ist mit Alexander, dem Besitzer des „La Lune“ glücklich liiert und Stella, Innenarchitektin, ist nun glückliche Mutter der kleinen Emma und Stiefmutter des 13jährigen Moritz sowie Ehefrau des Kinderarztes Robert, der gleichzeitig der Vermieter der Villa ist. Doch plötzlich stehen offenbar unaufhaltsame Veränderungen an: Leonie verliert ihre Arbeit, weil das „La Lune“ schließen und einem Neubau weichen muss, Robert will mit Stella und den Kindern in seine Heimat Husum zurückziehen und Nina soll mit Alexander, der sich künftig als Koch- und Reisebuch-Autor betätigt, zusammenleben. Leonie versucht sich abzulenken, in dem sie viel Zeit auf dem Apfelhof und in der Pension ihrer Eltern im Alten Land verbringt, deren Leben auch nicht so apfelrosig ist, wie Leonie immer dachte und die sehr dankbar für ihre Hilfe sind. Und bei allem Stress und den Veränderungen ist Leonies Herz vielleicht doch noch offen für die große Liebe und für einen neuen Lebensweg …

Fazit:
Das Cover mit Apfelblüten und Äpfeln vor einem Holzlattenzaun ist sehr gelungen und passend gewählt – auch, weil das Cover eine Rillenstruktur hat, die die Struktur des Holzlattenzauns wiedergibt und sehr echt wirkt. Es hat sowohl etwas Rustikales, Bodenständiges, wie auch etwas Romantisches an sich.
Der Roman an sich hat 385 Seiten mit 40 Kapiteln + Epilog und Danksagung. Ein besonderes Goodie ist aber der Rezept-Teil auf den letzten Seiten des Buches sowie ein Original-Altländer Apfelkuchenrezept im Innenteil des Buches, die zum Nachkochen bzw. Nachbacken einladen. Die Schriftbild-Größe ist sehr angenehm lesbar und die Seiten nicht zu eng bedruckt – genauso wie ich es mag. Die Leselänge der einzelnen Kapitel ist wieder optimal kurz – ich mag es sowieso immer lieber, wenn Bücher in Kapitel (vor Allem in nicht zu lange) eingeteilt sind.
Als weiteres Goodie finden die Leser(innen) auf Seite 393 bis 400 eine Leseprobe von Gabriellas Roman „Sommerwind“.
Zuerstmal der Hinweis: Dieses Buch kann vollkommen unabhängig gelesen werden vom 1. Band („Eine Villa zum Verlieben“). In diesem – eigentlich 2. Teil – wird, sofern es dramaturgisch oder zum besseren Verständnis der Handlung erforderlich ist, immer wieder hinreichend auf die Ereignisse des 1. Teils eingegangen, so dass man ganz einfach in die Handlung von „Apfelblütenzauber“ hineinkommt, ohne den Vorgänger-Band zu kennen.
„Apfelblütenzauber“ spielt 5 Jahre später und ich finde sehr spannend zu sehen, wie sich die Charaktere zwischenzeitlich weiterentwickelt haben.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Leonie als Hauptprotagonistin und Ich-Erzählerin berichtet.
Durch dieses Buch lerne ich eine neue Region in Deutschland kennen: Die Apfelanbau-Region „Altes Land“ im Hinterland von Hamburg mit den Hauptorten Stade und Jork – eine Gegend, die ich bisher gar nicht kenne und auf die mich das Buch sehr neugierig gemacht hat, so dass ich dort gern einmal hinreisen möchte.
Diese Geschichte ist – verglichen mit dem 2. Band – noch sehr viel lebhafter und unterhaltsamer und durch die unterschiedlichen Handlungsstränge, die direkt und manchmal auch indirekt mit Leonies Leben verknüpft sind, sehr abwechslungsreich. Die Handlungsstränge kommen mitten aus dem realen Leben und wirken nicht überzogen oder konstruiert. Die Geschichte bietet von Allem etwas und ist nicht zu schnulzig – einfach ein toller Roman, dessen Lektüre glücklich macht.
Mir hat das Buch sehr viele schöne Lesestunden beschert und ich habe mich jetzt sehr ungern von den liebenswürdigen Charakteren verabschiedet und das Ende sehr hinausgezögert. Dieses Buch hat mir sogar noch um Einiges besser gefallen als der 1. Teil.
Daher gibt es von mir mit 5***** Sternen eine absolute Leseempfehlung!

Vielen Dank an Droemer-Knaur für die Überlassung dieses tollen Romans als Rezensionsexemplar 🙂

Gedanken über das Leben …

… macht man sich nicht einfach so, sondern hat leider meist einen Anlass dafür.
Da ich ja jemand bin, der ziemlich offen mit seinen Gedanken und Gefühlen umgeht (für manche vielleicht sogar zu offen), muss ich mir das einfach mal von der Seele schreiben.

In meinem Fall war der Anlass die Diagnose „Thrombose im re. Unterschenkel“, die ich am Montag-Nachmittag bestätigt bekam.
Seit Samstag Morgen hatte ich starke Schmerzen in der Wade – vor Allem wenn ich gesessen oder gelegen hatte, konnte ich kaum auftreten. Ich hab das aber erstmal auf einen unbemerkten nächtlichen Wadenkrampf geschoben, der sich nicht löste. Aber jede Berührung kurz unterhalb der Kniekehle war sehr schmerzhaft und ein Muskelrelaxantium zeigte auch keine Wirkung. Ein kleiner Bluterguss hatte sich auch unter der Kniekehle gebildet.
Sonntag Abend war ich dann doch irgendwie ein wenig alarmiert, ganz einfach, weil Gefäß- und Venenerkrankungen leider in meiner biologischen Familie sehr verbreitet waren und eine Thrombose im Bein bei meinem Vater Anfang 2001 einen schweren Schlaganfall ausgelöst hatte, weil sich nach einer Katheterbehandlung der Blutpfropfen einen neuen Weg Richtung Gehirn gesucht hat.

Mein Mann war auch krank vor Sorge und hat die Nacht von Sonntag auf Montag gar nicht geschlafen.
Meine Hausärztin hatte mir vorsorglich Heparin zur Blutverdünnung gespritzt und mich gleich zur sonographischen Diagnostik zu einem Radiologen überwiesen, wo ich als Notfall behandelt wurde. Die erste Vermutung hat sich dann leider bestätigt.
Ich habe dann gleich mal 8 Röhrchen Blut abgenommen bekommen und musste einer genetischen Blutuntersuchung schriftlich zustimmen, um der Sache auf den Grund zu gehen, ob eine bestimmte Erbkrankheit nicht vielleicht ursächlich ist.

Jetzt bin ich erstmal gezwungen, blutverdünnende Medikamente einzunehmen – ob dauerhaft, wird dann die Blutuntersuchung zeigen. Die Schmerzen im Bein werden seit gestern zwar langsam besser, aber erst jetzt realisiere ich, dass das auch alles hätte schlimmer ausgehen können, wenn ich vielleicht nicht so schnell reagiert hätte – und habe ständig die Situation mit meinem Vater damals vor Augen. Ich habe das bisher echt versucht zu verdrängen und zu überspielen. Ich schwanke mit meinen Gefühlen derzeit immer zwischen Angst und munterem Überspielen der Situation, was aber bei meinem Mann wohl den Eindruck erweckt, ich würde meine gesundheitliche Lage nicht ernst genug nehmen. Ich denke dann immer noch: Es ist ja nichts Lebensbedrohliches wie z. B. Krebs – aber ist es das wirklich?! Eigentlich doch, denn ich weiß ja um die Folgeerkrankungen, die damit verbunden sein können …! Dabei bin ich gerade mental einfach total verunsichert, wie ich diese Erkrankung für mich selbst am besten verarbeiten kann.

Irgendwie fühle ich mich mental viel jünger als derzeit körperlich – daher ist es ein wenig unfair vom Leben, auch, wenn ich immer noch das Glück habe, immer wieder jünger geschätzt zu werden, als ich tatsächlich bin 😉

Und eigentlich geht es mir so gut, wie nie zuvor in meinem Leben: Ich lebe und liebe in meiner Traumstadt Berlin, die Katzen sind derzeit gesund, ich habe den ganz Kölner Ballast hinter mir gelassen, habe mich nach 25 J. getraut, einen unliebsamen Arbeitgeber hinter mir zu lassen, bin aus einer vor mehr als 2 J. aussichtslosen Situation gestärkt rausgegangen, wechsle in meinen Lieblingskiez und habe viele nahestehende Herzensmenschen, die mich – teilweise schon sehr lange – durchs Leben begleiten. Und dann kommt so etwas wieder dazwischen …

Klar ist, dass diese blöde Diagnose  jetzt schon irgendwie mein Leben verändern wird und ich jetzt mehr auf mich selbst achtgeben muss: Täglich gesundes Laufen bzw. Gehen (obwohl ich ja von je her ein allseits bekannter Sporthasser bin – aber mein Mann will sich ja leider nicht auf den Deal einlassen, wie sehr mir ein Mops beim täglichen gesunden Gehen helfen könnte), alle Nebenwirkungen der Einnahme des Blutverdünners immer wieder bedenken – und das in ganz banalen Lebenslagen: beim Gemüse-Schnipseln, Insektenstiche aufkratzen, keine spontane Zahnbehandlung (wenn es mal eine Plombe nicht mehr an ihrem Platz hält), Vorsicht im Umgang mit Papier und Pappe (womit ich mir sonst eigentlich immer Schnitte zufüge), regelmäßiges Tragen von sexy hautfarbenen Kompressionsstrümpfen usw.

Ich muss sagen, dass man über Facebook sagen kann, was man will – auch ich habe ja durchaus meine schlechten Erfahrungen dort gemacht mit einer psychopathischen Stalkerin damals. Aber mir hat es diese Woche wirklich sehr geholfen, dass ich meine Krankheit dort gepostet habe und soviel Zuspruch  und Mut vermittelt bekommen habe von Mädels, die selbst schon die gleiche Diagnose hatten! Denen möchte ich hier einfach mal Allen von Herzen danken ❤

Tja, jetzt werde ich einfach mal schauen, was die Zeit bringt und wie ich lerne damit umzugehen – aber irgendwie hat es mir schon ein wenig geholfen, das jetzt mal hier niederzuschreiben.

 

Veras Weekly – eine kränkliche 38. KW :-(

📝«Geplant»
… eigentlich nichts, nur ein paar Ideen gehabt, was die neue Whg. angeht.

📚«Gelesen»
„Apfelblütenzauber“ von Gabriella Engelmann – bisher wirklich bezaubernd und wieder so richtig aus dem Leben – und mein LovelyBooks-Leserunden-Buch „Der Mann ist das Problem“ von Gisa Pauly, mit dem ich mich bisher noch nicht so richtig anfreunden konnte, wegen ständiger Zeit- und Ortswechsel und noch ein paar Dingen …

😊 «Gefreut»
… über ganz lieben Besuch aus Franken von Conny und ihrem Mann Andi – auch Mary und Joelle haben sich sehr gefreut, denn sie haben jede eine Baldrian-Maus geschenkt bekommen 🙂 – es war ein sehr netter Abend mit lieben Gästen

😳 «Überrascht»
… von meinem Mann, der sich einen freien Tag genommen hat, um unsere Whg. auf Hochglanz zu bringen (wir hatten Besuch am WE) und wir beide somit gemeinsam auch noch Zeit hatten, das Wochenende zu genießen ❤

🍴«Gegessen»
… diese Woche eigentlich nichts, was ich sonderlich erwähnenswert finde 😉

😡 «Geärgert»
… dass ich unter Woche mit Fieber, Frieren und Halsschmerzen 2 Tage rumlag und mir seit gestern Morgen die re. Wade weh tut und ich Angst vor Thrombose habe, weil ich da ja leider erblich vorbelastet bin – und noch mehr Angst habe ich, zum Arzt zu gehen 😦 …
… darüber, dass mir das Leserunden-Buch irgendwie nicht so recht gefallen mag – aber ist wohl manchmal einfach so …

👂«Gehört»
… einen ganz tollen Internet-Radio-Sender mit bester Musik aus den 80ern: www.radiotunes.com/the80s/
Die haben sogar einige meiner All-Time-Favourites gespielt gestern wie „Don’t shed a tear“ von Paul Carrack oder „Midnight Blue“ von Lou Gramm 🙂

💻 «Gemailt»
… u. a. mit Ute, Marion H., Conny und mit meiner Kollegin Sabrina – diese Woche eigentlich nicht viel …

👀«Gesehen»
… nichts, was in bleibender Erinnerung geblieben ist.

💖 «Geknuddelt»
… natürlich meine kleine Familie – bestehend aus Mann und Katzen 😉

🏆 «Stolz»
… darauf, dass ich mittlerweile schon recht routiniert bin im Rezensionen verfassen – vor Allem was die Struktur angeht. Die Formulierungen sind dem Empfinden nach natürlich immer individuell – je nachdem, wie mir das Buch gefallen oder nicht gefallen hat.

💳«Gekauft»
… schwarze hohe Converse-Chucks – und zwar noch das alte Modell, weil es das ja nach dem Modell-Update nicht mehr lange gibt. Ich finde, die sollte jeder Mensch im Kleiderschrank haben – und natürlich nicht nur im Kleiderschrank, sondern auch an den Füßen 😉

Rezension: Gabriella Engelmann – „Eine Villa zum Verlieben“

image9783426517109.jpg.33115474Fakten:
Taschenbuch, Knaur, erschienen: 01.04.2015 (Neuauflage mit neuem Cover zur Erscheinung der Fortsetzung „Apfelblütenzauber“), 368 Seiten, 9,99€ – auch als eBook erhältlich – ich habe das Buch in der rechts abgebildeten Auflage von 2008 mit dem beflockten Cover gelesen 🙂

Autorin:
Gabriella Engelmann wurde 1966 in München geboren. Sie machte zunächst eine Ausbildung zur Buchhändlerin und blieb diesem Metier auch auf ihrem weiteren Berufsweg als Lektorin, Verlagsleiterin, Literatur-Scout und Autorin treu. Sie schreibt sowohl Kinder- und Jugendbücher als auch Romane für Erwachsene. Im Bereich Jugendbuch sind in den letzten Jahren mehrere Adaptionen von Märchen in die heutige Zeit von ihr veröffentlicht worden. Auf dem Kinderbuch-Sektor ist ihre neue Reihe „Jolanda Ahoi“ aktuell sehr erfolgreich. Als Romane sind besonders ihre „Insel“-Romane zu erwähnen, in denen man merkt, wie sehr sie den Norden Deutschlands liebt – auch ihr zuletzt erschienenes Jugendbuch „Sturmgeflüster“ spielt auf der Insel Sylt. Ein sehr großer Erfolg war auch das Jugendbuch „Im Pyjama um halb vier“. Sie schrieb außerdem auch unter dem Pseudonym Rebecca Fischer und entwickelt Stoff für Fernsehverfilmungen. Mit ihren Kurzgeschichten ist sie immer wieder in Anthologien vertreten. „Eine Villa zum Verlieben“ ist eine Hommage an den Hamburger Stadtteil Eimsbüttel, in dem Gabriella Engelmann selbst lebt.

Handlung:
3 Frauen zwischen Mitte 30 und Anfang 40 in Hamburg, die unabhängig voneinander ihrem Leben neue Impulse geben wollen und jeweils eine neue Wohnung suchen, bringt das Schicksal in einer Stadtvilla in Eimsbüttel zusammen, wo die 3 zu Nachbarinnen werden. Unterschiedlicher könnten die Frauen nicht sein: Stella, Anfang 40, Innenarchitektin und durch und durch Karrierefrau mit einem Hang zu Designer-Kleidung, ihrem teuren Auto und ihrem verheirateten Liebhaber; Nina, Ende 30, Floristin und nach eInter Beziehung zu einem eitlen Schauspieler überzeugte Single-Frau; sowie Leonie, mit 36 die Jüngste der Drei, Reiseverkehrskauffrau, die sehr unglücklich ist in ihrem Beruf und von einer Familie träumt, obwohl sie sich vor nicht allzu langer Zeit erst von ihrem Jugendfreund Henning im Alten Land getrennt hat und nach Hamburg gezogen ist. Trotz der großen Unterschiede werden aus den Dreien bald beste Freundinnen, die so einige Umbrüche im Leben miteinander durchstehen werden und für die das Leben noch einige Überraschungen auf Lager hat …

Fazit:
Obwohl ich das Buch mit dem alten Cover gelesen habe, muss ich sagen, dass das neue Cover passender ist und besser zum Titel passt. Man hat sich bei der Neuauflage mit dem neuen Cover an den anderen bei Knaur erschienenen Büchern von Gabriella Engelmann orientiert und ihr somit eine „Corporate Identity“ verpasst, so dass alle Romane von ihr aus diesem Verlag vom Cover ähnlich ausschauen.
Der Roman hat in der von mir gelesenen alten Version 381 Seiten mit 36 Kapiteln + Epilog. Das Schriftbild ist von der Größe her sehr angenehm zu lesen und die Seiten nicht zu eng bedruckt. Die Leselänge der einzelnen Kapitel sind optimal kurz.
Der Schreibstil von Gabriella Engelmann, der mir damals erstmals in einer Weihnachtsanthologie schon sehr positiv aufgefallen ist, ist sehr nah am Leben und man fühlt sich als Leser gleich als Teil der Geschichte.
Die Hauptcharaktere, also die 3 Mädels Leonie, Nina und Stella sind sehr echt und authentisch und sehr sympathisch angelegt – ebenso die Nebencharaktere.
Dies ist so ein zuckerwatteweicher Frauen-Roman in dem man sich von der ersten Zeile an reinfallen lassen und in einem Zug durchlesen kann – ideal für eine lange Reise, Urlaub oder ein verregnetes Wochenende auf dem Sofa. Man muss gar nicht viel dabei denken und wird einfach durch die Story getragen.
Ich könnte mir die Geschichte sogar sehr gut als Verfilmung vorstellen – ein idealer Freitag-Abend-Film für die ARD oder Sonntag-Abend-Film für das ZDF.
Das Einzige, das mich ein wenig gestört hat, ist, dass die Geschichte sehr vorhersehbar ist und ich ab ungefähr Seite 100 den übrigen Verlauf der Geschichte bereits vorausgeahnt habe und es dann auch genau so gekommen ist – was aber sicher auch daran liegt, dass ich schon sehr viele Romane dieser Art gelesen habe, weil ich sie einfach mag.
Ich habe mich so gut unterhalten gefühlt, dass ich jetzt direkt im Anschluss begonnen habe, den 2. Teil „Apfelblütenzauber“ zu lesen, der 5 Jahre später spielt, weil ich einfach wahnsinnig neugierig war, was in den 5 Jahren alles passiert ist.
Ich habe das Buch gemocht und gerne gelesen und gebe hierfür eine 4****-Plus-Leseempfehlung für alle hoffnungslosen Romantikerinnen und Mädels, die einfach gern solche leichten Frauen-Romane mögen 🙂

Veras Weekly – Rückblick auf eine angenehme 37. KW

📝«Geplant»
… der Termin für die erste Wohnzimmerlesung am 12.03.2016 (noch vor der Leipziger Buchmesse) in der neuen Wohnung steht fest – und es werden gleich zwei sehr sympathische Autorinnen zu Gast sein – ein echter Mädels-Nachmittag! Ich freue mich 🙂 – mehr Infos gibt es auf Anfrage von mir …

📚«Gelesen»
„Eine Villa zum Verlieben“ von Gabriella Engelmann – ich denke, dass ich heute das Buch beenden werde und in den nächsten Tagen die Rezension dazu schreibe. Dann geht es weiter mit „Landluft für Anfänger“ von Simone Höft & Nora Lämmermann (die Geschichte spiel im Spreewald, wo ich ja erst vor ein paar Wochen war).

😊 «Gefreut»
… dass es Mary, nachdem es ihr am Montag als ich von der Arbeit kam, nicht so gut ging, wieder viel besser geht. Und seitdem sie am Freitag eine Riesen-Haarwurst rausgebracht hat, ist sie wie ausgewechselt und hat offenbar nicht nur einen Clown, sondern gleich einen ganzen Zirkus gefrühstückt, ist super drauf, aufmerksam, gesprächig und bringt uns zum Lachen. Und ich bin einfach nur glücklich, weil ich mir schon die schlimmsten Szenarien ausgemalt hatte (sie ist ja nun auch schon fast 15). „Ist die Katze gesund, freut sich der Mensch“ – an dem Spruch ist etwas Wahres dran.
… dass ich bei bei LovelyBooks die Teilnahme an einer Leserunde gewonnen habe – bin mal gespannt, wann das Buch dazu eintrifft – war eines von meiner Wunschliste (Gisa Pauly: Der Mann ist das Problem) 🙂

😳 «Überrascht»
… von einem Steiff-Plüsch-Einhorn, das mir mein Mann geschenkt hat ❤

🍴«Gegessen»
… gestern Abend – natürlich selbst gekocht – Thai-Massaman-Curry mit Rinderfilet, Kürbis, Mini-Maiskölbchen, Zwiebeln, Zimt in einer Kokosmilch-Sauce – dazu Reis – das war mal wieder sehr lecker 🙂

😡 «Geärgert»
… es wird langsam langweilig, aber immer noch über meine Faulheit, was die ebay-Verkäufe angeht 😦 …
… darüber, dass insgesamt 4 Buchsendungen noch immer unterwegs sind und die dann hoffentlich nächste Woche eintreffen.
… darüber, dass Samstag Morgens um 6:30 Uhr hier in der Nachbarschaft Knaller gezündet wurden.
… darüber, dass Starbucks die Rezeptur des ehemals so leckeren Carrot-Cakes vollkommen verändert hat und der irgendwie nur noch scheußlich geschmeckt hat – mal davon abgesehen, dass er auch mind. um 1/3 geschrumpft ist, aber eben noch genauso teuer ist. Mal schauen, ob ich dort einen neuen Lieblingskuchen finde, wo ich demnächst ein Starbucks gleich um die Ecke habe …

👂«Gehört»
… und zwar live: Roger Hodgson (the Voice of Supertramp“) am Montag Abend im Tempodrom – grandios! Er hat mit 65 J. noch immer eine tolle Live-Stimme und war echt perfekt – ein toller Abend mit den ganzen Welt-Hits von Supertramp. Bis wir wieder in ein Konzert gehen, dauert es nun noch bis Ende November, vorausgesetzt, es findet nichts Überraschendes hier in Berlin statt.

💻 «Gemailt»
… u. a. mit Kerstin, Anke, Julia, Marion, Silvia, Sue, Astrid, Conny, Anja, Annettchen, Bine, Vera G. – sehr abwechslungsreiche, bereichernde Kontakte.

👀«Gesehen»
… gestern auch endlich gesehen: „Chuzpe“ – die Verfilmung des Buches von Lily Brett mit Dieter Hallervorden in der Hauptrolle. Trotz meiner anfänglichen Skepsis, weil die Handlung des Films mal kurzerhand von New York nach Berlin verlegt wurde, fand ich den Film sehr gut umgesetzt mit einem fantastischen Hauptdarsteller, der der Rolle des Edek wirklich gerecht wurde! Klasse und wirklich zu empfehlen! Die letzte Verfilmung eines Buches, die ich mir angesehen hatte, war ja „Die Mütter-Mafia 2“ nach dem Buch von Kerstin Gier und vom 2. Teil war ich da leider nur noch enttäuscht.
… wieder tolle Reportagen über Berlin und Brandenburg im RBB – ich mag meinen Heimatsender.

💖 «Geknuddelt»
… vor Allem mal wieder meine alte Mary-Katze, weil mir mal wieder schmerzlich bewusst wurde, dass das Leben nicht unendlich ist und ich ihr so viel Liebe geben will, wie ich nur kann, so lange sie noch da ist.

🏆 «Stolz»
… dass ich einfach mal konsequent meine Mittagspause im Büro durchgezogen habe: Tür abgeschlossen, Musik auf die Ohren, Füße hoch gelegt und gelesen – und in der Zeit auch mal nicht ans Telefon gegangen. Wenn man die Mittagspause im Büro verbringt, hat man nämlich meistens keine – ist mir schleierhaft, warum ausgerechnet in der Zeit die meisten Leute anrufen oder ins Büro kommen, obwohl die Öffnungszeiten an der Türe stehen …

💳«Gekauft»
… die neue Ausgabe des „Chefkoch“-Magazins, das neue Duschgel „Applepie Hugs“ von treaclemoon (… und bitte fragt mich nie, wieviele Duschgels ich derzeit auf Vorrat habe 😉 …), Bücher bei Hugendubel – die hatten Taschenbuchtage und ich hab gleich 3 Bücher von meiner Wunschliste gefunden und mein Mann ist auch nicht leer ausgegangen.

Rezension: Julia K. Stein – „Vergoogelt“ (Fortsetzung zu „Liebe kann man nicht googeln“)

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Fakten:
Taschenbuch, Gmeiner-Verlag, erschienen: 05.08.2015, 373 Seiten, 12,99€ – auch als eBook erhältlich

Autorin:
Julia K. Stein wurde im nordrhein-westfälischen Dinslaken im Ruhrgebiet geboren. Gleich mit 18 zog es sie nach dem Abitur in die USA, wo sie in Berkeley/Kalifornien und an der Wesleyan University ihren Bachelor in Englischer Literatur machte. Sie legte dann noch einen Magister in Philosophie in Bonn nach und promovierte. Schon während des Studiums gründete sie einen kleinen Sachbuchverlag und verlegte Ratgeber – schrieb auch später selbst Ratgeber und Sachbücher –  und gab mein Magazin für USA-Interessierte heraus. Es folgte ein Umzug nach Berlin, wo sie als Werbetexterin und Online-Redakteurin tätig war. Dann veröffentlichte und übersetzte sie Ratgeber, Sachbücher und Gedichte und lebte nochmal zwei weitere Jahre in den USA – dieses Mal an der Ostküste. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland unterrichtete sie u. a. an der Uni Bonn und der VHS München die Kurse „Kreatives Schreiben“ und „Gedichte schreiben“. Im November 2013 veröffentlichte sie als Selfpublisherin über Amazon CreateSpace ihren Jugendroman „Ich und andere uncoole Dinge in New York“. Im Februar 2014 erschien dann mit „Liebe kann man nicht googeln“ bei Gmeiner ihr erster ChickLit-Roman, zu dem sie sowohl eigene Erfahrungen als auch Gespräche mit ihren internetaffinen Freundinnen inspirierten und nun mit „Vergoogelt“ im August 2015 die Fortsetzung. Julia K. Stein ist lebt mit ihrer Familie in München.

Handlung:
Lena Heister, 34, ist nun schon fast 1 J. mit ihrem Traummann Björn, Sohn eines bekannten Medien-Unternehmers, zusammen. Längst betreibt sie nicht mehr nur so zum Spaß einen Blog, sondern verdient mit dem Bloggen über Internet-Marketing sogar ihr Geld. Nur dumm, dass ihre Gutmütigkeit mal wieder ausgenutzt wird und sie größere Geldsummen verleiht und dabei auch ungern zugibt, dass sie zwar Geld mit dem Bloggen verdient – aber eben längst nicht so viel, wie sie alle glauben lassen wollte. Neue Geldquellen müssen sich möglichst schnell auftun und das nicht nur deshalb, weil sie versprochen hatte, ein Charity-Projekt von Björn zu unterstützen. Auf der Suche nach neuen Verdienstmöglichkeiten macht Lena mit ihrer Leichtgläubigkeit ein Riesenfehler nach dem anderen. Die Möglichkeit, einen hoch dotierten Blogger-Preis zu gewinnen, weckt ihren ganz besonderen Ehrgeiz und sie ist fast nonstop online und verliert dabei irgendwie aus den Augen, was wirklich wichtig ist …

Fazit:
„Liebe kann man nicht googeln“ hat man auch hier wieder ein Cover ähnlich dem zuvor bereits bewährten gewählt, das eben wieder aussieht wie ein Tablet. Dieses Mal sind darauf zwei verliebte Vögelchen auf einer Schaukel, die an einem herzigen Baum befestigt ist, zu sehen. Die Herzen, die das Laub des Baumes darstellen, sind wieder in der gleichen Form und den gleichen rosa-roten Farbtönen gehalten wie auf dem Cover beim 1. Band.
Dieses Mal hat der Roman lediglich 373 Seiten und ein etwas größeres Schriftbild als im 1. Band, das dieses auch viel angenehmer zu lesen ist.
Die bewährte Aufteilung in Blog-Einträge anstatt Kapitel wurde beibehalten – auch hier mal kürzere und mal längere Einträge, je nach Dramaturgie, aber meist von perfekter Leselänge.
Da mir der 1. Band „Liebe kann man nicht googeln“ wahnsinnig gut gefallen hat und ich unbedingt wissen wollte, wie es in Lenas turbulentem Leben so weitergeht, konnte ich gar nicht anders, als mich lesetechnisch gleich dieser Fortsetzung zu widmen.
Beide Bücher können auch unabhängig voneinander gelesen werden, ich fand es aber auf jeden Fall bei der Lektüre dieser Fortsetzung sehr hilfreich, schon die ganze Vorgeschichte zu kennen, sonst hätten mich so einige Dinge und vor Allem Lenas Gedankengänge, die manchmal doch ziemlich crazy sind, vielleicht etwas verwirrt. Tatsache ist: Wer sich in dieser Fortsetzung wieder mit Lenas Leben beschäftigen will, braucht starke Nerven, denn bei aller Situationskomik ist Lena zuweilen eine sehr anstrengende Protagonistin 😉 – sie handelt sehr impulsiv und denkt oft erst später über irgendwelche Folgen nach, was sie auch dieses Mal von dem einen Fettnapf in den nächsten katapultiert. Dieses Mal ist sie auf der Suche nach Erfolg und zusätzlichen Einnahmequellen und macht dabei wieder so ziemlich alles falsch, was nur möglich ist.
Aber Lena ist absolut ehrlich und authentisch, nimmt kein Blatt vor den Mund und ist eigentlich ein viel zu guter und vor Allem zu gutgläubiger Mensch. Daher wird sich auch die ein oder andere Leserin auch dieses Mal in Lena wiedererkennen und mit ihr identifizieren können – ich kann es leider, was das Online-Sein und die Sorge etwas zu verpassen angeht, ganz gut – aber auch beim Thema Gutmütigkeit und sich Ausnutzen lassen kann ich mitreden 😉
Neben den bereits aus dem 1. Band bekannten Nebencharakteren, gibt es in der Fortsetzung ein paar neue Personen, die die Handlung beleben und interessanter machen – so z. B. der Yoga-Lehrer und Fitness-Blogger David oder Björns sympathische Schwester Isabel.
Es gab ein paar Handlungsstränge, die mir dann doch ein wenig zu überzogen waren, was aber auch ganz sicher daran lag, dass ich beide Bände hintereinander gelesen habe und das dann insgesamt doch etwas too much war mit Lenas Fehltritten. Aber Lena ist dermaßen menschlich, sie muss nur eben manchmal wieder etwas grob daran erinnert werden, was Priorität im Leben haben sollte.
Ich habe mich aber dennoch mit diesem Band wieder glänzend amüsiert und viel geschmunzelt – deutsche ChickLit, wie man es sich als Leserin dieses Genres wünscht.
Auch für die Fortsetzung gibt es eine 5*****-Leseempfehlung von mir – mit dem Tipp, sich den 1. Teil auch nicht entgehen zu lassen 🙂

Nochmals vielen Dank an den Gmeiner-Verlag für das Rezensionsexemplar mit der Fortsetzung zu „Liebe kann man nicht googeln“ 🙂

Veras Weekly – die 36. KW war wenig glamourös ;-)

📝«Geplant»
… die erste Wohnzimmerlesung im neuen Zuhause – ist aber noch eine ganze Weile hin (voraussichtlich im April) 🙂
… vielleicht das Projekt „Selber Schreiben“ doch mal irgendwann mutig in Angriff zu nehmen.

📚«Gelesen»
„Vergoogelt“ von Julia K. Stein (Fortsetzung zu „Liebe kann man nicht googeln“) – bin jetzt im Endspurt und fange dann heute oder Morgen „Eine Villa zum Verlieben“ von Gabriella Engelmann an 🙂

😊 «Gefreut»
…. darüber, dass in den großen Städten den ankommenden Flüchtlingen soviel Solidarität und Hilfe entgegengebracht wird – um nur einige Städte zu nennen: Wien, München, Dortmund, Berlin – einfach toll und berührend ❤
… darüber, dass die Hilfsaktion „Blogger für Flüchtlinge“ in nur 2 Wo. schon 100.000 € zusammengebracht hat – wunderbar! Toll ist hier auch, dass nachhaltige Projekte gefördert werden, wie Deutsch-Unterricht, spezielle Hilfen für Flüchtlingskinder usw. – und ich bin durch meine Spende und meinen Blog ein Teil davon.
… über ein tolles Rezensionsangebot im März 2016 🙂

😳 «Überrascht»
… von dem plötzlichen Wetterumschwung – aber endlich wieder durchatmen – das tut gut, ich mag den Herbst ja eh total gerne und verabscheue große Sommerhitze.

🍴«Gegessen»
… gestern mal wieder unser Lieblings-Brathuhn nach einem Rezept von Jamie Oliver mit Kartoffeln, Chorizo und einer leckeren Gremolata aus abgeriebener Zitronenschale, Knoblauch, Petersilie und Olivenöl 🙂 – dieses Gericht haben wir über die Jahre echt perfektioniert

😡 «Geärgert»
… über meine Faulheit, was die ebay-Verkäufe angeht 😦 …

👂«Gehört»
… dass „Die Prinzen“ demnächst ein Kirchenkonzert in Templin geben – würde ich mir mir ja sehr gerne anschauen in Papas Heimat, in der Kirche, wo Angela Merkels Vater bis zu seinem Tod Pfarrer war …

💻 «Gemailt»
… u. a. mit Marion, Astrid, Annettchen, Susi K., Conny, Monika Sch., Vera G., Silvia, Julia, Anke und einigen anderen über die facebook-Kommentar-Funktion.

👀«Gesehen»
… nicht gesehen, aber aufgenommen: „Chuzpe“ – die Verfilmung des Buches von Lily Brett mit Dieter Hallervorden in der Hauptrolle. Bin sehr gespannt, weil die Handlung des Buches für den Film von ursprünglich New York nach Berlin verlegt wurde. Mal schauen, wann wir den Film ansehen, denn „Chuzpe“ ist seit Langem eines meiner Lieblingsbücher 🙂

💖 «Geknuddelt»
… na ja, irgendwie immer das Gleiche bzw. die Gleichen 😉

🏆 «Stolz»
… eigentlich auf nichts Besonderes in der abgelaufenen Woche, was ich jetzt für erwähnenswert halte.

💳«Gekauft»
… eine neue Kochzeitschrift „In meiner Küche“ – ein Ableger von „Kochen & Genießen“ – gefällt mir sehr gut 🙂

Vorstellung der Aktion „Blogger für Flüchtlinge“ und mein Statement zur Flüchtlingshilfe

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Wie immer, wenn irgendwo Menschen und Tieren Unrecht getan und Leid zugefügt wird, merke ich mit meiner Hochsensibilität und meinem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn wieder, wie hilflos ich bin, weil ich sehr harmoniebedürftig bin und darauf bedacht, dass es Allen gut geht. Daher sind die Nachrichten über die aktuelle Situation der mittlerweile unzähligen Flüchtlinge aus Kriegsgebieten wie Syrien, Somalia, Eritrea usw., jeden Tag aufs Neue schockierend (ich schreibe bewusst nicht „Flüchtlingsproblematik“, denn eine Problematik gibt es in Wirklichkeit nur an ganz anderer Stelle). Diese Menschen haben im Krieg ihre Familienangehörigen und Freunde, ihr Dach über dem Kopf und alles an Hab und Gut verloren, haben ihr letztes Geld irgendwelchen verantwortungslosen Schleusern gegeben mit der Hoffnung auf ein besseres Leben in Deutschland oder in einem anderen sicheren europäischen Land und eine kräftezehrende, lebensgefährliche Flucht zu Lande und/oder zu Wasser hinter sich und kommen mit nichts in ihrer neuen Zukunft an, in der sie auch bis zu ihrer Registrierung als Flüchtling erstmal obdachlos sind und dann in einer Massenunterkunft mit hunderten anderen Menschen ohne Privatsphäre und Würde und mit schnell ausufernden hygienischen Zuständen untergebracht werden. Es ist unglaublich, dass Personen mit dem IQ eines Knäckebrots dann noch öffentlich solche Kommentare von sich geben, dass diese Menschen (die oft einen hohen Bildungsstand mit akademischen Abschlüssen als Ingenieure, Ärzte, Pharmazeuten, Anwälte, Künstler etc. haben) lediglich deutsche Sozialleistungen einstreichen wollen und deshalb doch gern das zuvor genannte Schicksal in Kauf genommen hätten. Wenn man sich mal ein klein wenig informiert und nicht alles Unsinnige nachplappert, erfährt man nämlich, dass für im Ausland lebende Kinder hier kein Kindergeld gezahlt wird, dass Flüchtlinge keine besseren medizinischen Leistungen erhalten als deutsche Arbeitnehmer, sondern lediglich eine Grund- und Notfallversorgung, oder dass sie lediglich finanzielle Hilfsmittel zur Grundsicherung erhalten (und nicht viel mehr Geld als deutsche Hartz IV-Empfänger).

Mir ist es schleierhaft, wie man Menschen, die so Schlimmes durchgemacht haben, mit so einem blinden Hass entgegentreten kann, wie es vielerorts – leider zu einem erhöhten Anteil in den östlichen Bundesländern – aktuell immer wieder passiert! Obwohl es bereits 1990 zur deutsch-deutschen Wiedervereinigung kam, sind heutzutage die Menschen, die immer noch Hassparolen verbreiten gegen Ausländer, ganz offensichtlich immer noch nicht in Gesamtdeutschland angekommen und integriert. Denn zur Einheit mit der Bundesrepublik gehörte nicht nur die westliche Konsumwirtschaft, die Möglichkeit zum Reisen und schönere Autos, sondern ebenso schon seit der Aufnahme von Kriegsflüchtlingen aus z. B. Ostpreußen nach dem Zweiten Weltkrieg und der Integration von Gastarbeitern aus Südeuropa und der Türkei in den 50er Jahren eine bunte (friedliche) Multi-Kultur. Die Flüchtlinge nehmen weder jemanden den Arbeitsplatz weg – wie man gerade lesen konnte, gibt es nämlich alleine im Bundesland Brandenburg aktuell 59.000 unbesetzte Arbeitsstellen. Ebenso wenig nehmen sie den Deutschen die Frauen weg, denn die Männer, die das behaupten, sind allenfalls das Beuteschema von Beate Tzschäpe und sie geht ja nun gerade eine langfristige Liasion mit der deutschen Justiz ein. Hass kann man nicht auf Menschen haben, die ihre Chance auf ein besseres Leben nutzen wollen (so, wie es jeder von uns in der gleichen Lage ebenfalls täte), sondern wohl mehr auf die europäische Regierung, die sich in der Vergangenheit lieber um die Wattzahlen von Staubsaugern und die Beschaffenheit von Kaffeemaschinen gekümmert hat, als um eine einheitliche und gerechte, gesetzlich geregelte europäische Flüchtlingspolitik!

Wenn man nur ein klein wenig Empathie besitzt, gehen einem diese menschlichen Schicksale sehr nahe – vor Allem auch die der Kinder, die meist unterernährt und traumatisiert sind und kein Spielzeug und keine Kuscheltiere besitzen und oft seit Langem schon keine Schule mehr besuchen konnten. Das kann einen gar nicht kalt lassen! Und wir Alle, denen es eigentlich gut geht, sind in der Pflicht, menschliche Hilfe und Unterstützung zu leisten.

Dies kann man auf die unterschiedlichste Weise tun. Während meines Urlaubs habe ich meinen Kleiderschrank durchforstet und dann in meiner Heimatstadt Berlin vier große Säcke mit gut erhaltener Kleidung, Schuhen, Handtüchern, Taschen etc. bei der Caritas-Kleiderkammer abgegeben.
Weil mir das irgendwie noch zu wenig war, habe ich vor 2 Tagen erstmals – aber wohl nicht zum letzten Mal – bei der Aktion „Blogger für Flüchtlinge“ Geld gespendet!

Näheres über diese großartige Aktion erfahrt Ihr unter dem folgenden Link: Hilfsaktion „Blogger für Flüchtlinge“.
Mir war es vor Allem wichtig, dass mit den Geldspenden nicht nur eine einzelne Organisation unterstützt wird, sondern die Spendengelder unterschiedlichen Zwecken der Flüchtlingshilfe  zugeführt werden! Aktuell sind bereits fast 78.000 € zusammengekommen – die Organisatoren dieser fantastischen Aktion (Nico Lumma, Stevan Paul, Karla Paul und Paul Huizing) dürfen mächtig stolz sein, so viele Menschen zur Hilfe mobilisiert zu haben und so vielen Flüchtlingen dadurch neue Hilfsangebote zukommen zu lassen 🙂 – gemeinsam kann man Großes bewegen!

Weiterhin habt Ihr auf der Internet-Seite von #BloggerFuerFluechtlinge auch die Möglichkeit, Euch zu informieren, wo Ihr selbst vor Ort in Eurer Nähe persönliche Hilfe leisten könnt in Form von ehrenamtlicher Arbeit oder Abgabe von Sachspenden – wie vor Allem dringend benötigte Drogerie-/Hygiene-Artikel, Spielzeug und so vieles mehr! Dies wird für mich auf jeden Fall einer der nächsten Schritte bei der Hilfe sein. Zudem grüble ich gerade darüber nach, wie ich bei meinem und auch anderen Arbeitgebern eine eigene Aktion in die Wege leiten kann – Unterstützung ehrenamtlicher Arbeit oder ähnliches.

Also – nehmt Euch ein Herz: Ab auf die Seite von http://www.blogger-fuer-fluechtlinge.de/ und schaut in welcher Form Ihr Hilfe leisten möchtet und könnt!!!

DANKE ❤