Rezension: Kerstin Hohlfeld – „Kirschblütenfrühling“

imageFakten:
Taschenbuch, Gmeiner-Verlag, erschienen: 04.03.2015, 247 Seiten, 9,99€

Autorin:
Kerstin Hohlfeld wurde 1965 in Magdeburg geboren und absolvierte nach dem Abitur sowie einer Berufsausbildung erfolgreich ein Theologie-Studium in Naumburg und Berlin. Nach unterschiedlichen Jobs und weiteren Berufsausbildungen widmet sie sich heute ausschließlich der Leidenschaft, der sie bereits als Kind nachging und mit der sie sich – nur 50 km von der ehem. Zonen-Grenze entfernt lebend – in fremde Welten träumen konnte: Dem Schreiben. Sie lebt mit ihrem Mann, zwei Töchtern, einem Sohn und zwei Katern in Berlin und veranstaltet dort regelmäßig ihre schon legendären Literatur-Salons, auf denen sie anderen Autorinnen und Autoren unterschiedlichen Genres die Gelegenheit gibt, ihre Bücher in harmonischer, kultivierter Atmosphäre vorzustellen und persönlichen Kontakt zu ihren Leserinnen und Lesern herzustellen. In der beliebten „Rosa Redlich“-Reihe im Gmeiner-Verlag sind vor diesem vierten und letzten Band „Kirschblütenfrühling“ um die junge Berliner Schneiderin, bereits Band 1: “Glückskekssommer” (erschienen: 07.02.2011), Band 2: “Herbsttagebuch” (09.07.2012) und Band 3: “Winterwünsche” (01.07.2013) erschienen. Außerdem veröffentlichte Kerstin Hohlfeld weitere tolle Romane: „Ein Weg zurück“ (bookshouse, 20.06.2014), “Ich heirate einen Arsch” (03.11.2014 bei Knaur), den sie gemeinsam mit dem Co-Autor Leif Lasse Andersson geschrieben hat, und „Wenn das Glück anklopft“ (Ullstein, erschienen: 05.12.2014). Am 11.09.2015 erscheint zudem ihr 2. Roman bei Ullstein mit dem Titel „Morgen ist ein neues Leben“, der in Malaysia spielen wird.

Handlung:
Nachdem ihre Chefin Margret nach einem Unfall eine Kur in Bayern antritt, führt Rosa Redlich gemeinsam mit ihrer Kollegin Jola währenddessen die kleine Schneider-Werkstatt in Berlin-Wedding weiter. Zunächst geht alles seinen normalen Gang und auch die Hochzeitsvorbereitungen ihrer Schwester Lila halten Rosa mit auf Trab. Doch in der Malplaquetstraße hält sich neuerdings auch immer wieder eine Truppe Punker mit ihrem Anführer Kippe auf, zu der auch ein junges Mädchen gehört, das sich „Koma“ nennt. Mit wachem Blick und Menschenkenntnis nimmt Rosa wahr, dass hinter der ruppigen Art von Koma eher ein wenig Verzweiflung steckt und fängt fortan mit ihrem guten Herzen an, sich um Koma zu sorgen, ihr einen Job im „Schraders“ zu besorgen und sie sogar bei sich und ihrer kleinen Familie aufzunehmen. Doch als Koma plötzlich wieder verschwindet und damit auch noch kriminelle Umstände verknüpft werden, wird nicht nur Rosa’s Vertrauen zu ihr auf eine ganz harte Probe gestellt …

Fazit:
Die Cover-Gestaltung dieses, leider 4. und damit letzten Bandes dieser wundervollen Roman-Reihe, ist analog der zuvor in der dieser Reihe veröffentlichten Bänden. Dies setzt sich im Innenleben des Buches mit Schriftbild, Kapitel-Länge und sonstiger Aufteilung fort, so dass alle vier Bände in dieser Reihe eine Corporate Identity haben. Das Cover-Bild finde ich  wieder sehr gelungen und passend zum Titel.
Die leider nur 247 Seiten sind in Prolog sowie 15 Kapitel von allerbester Lese-Länge und einer Danksagung unterteilt. Und ich war total überrascht und riesig erfreut und gerührt, meinen Namen in dieser Danksagung wiederzufinden ❤
Ebenfalls sehr erfreut war ich, dass ein Namens-Vorschlag, den ich im Rahmen eine Facebook-Aktion der Autorin hatte, tatsächlich in dem Buch vorkommt 🙂
Ich muss zugeben, dass ich diese Buch-Reihe – wie so viele Frauen – wirklich unheimlich gern, wie kaum eine andere Reihe, gelesen habe und schon immer sehnsüchtig auf die nächste Fortsetzung gewartet habe. Eigentlich war „Glückskekssommer“ als Einzel-Roman geplant und aufgrund des Erfolgs und der großen Nachfrage bei den Leserinnen, was wirklich ein großer Glücksfall nicht nur für die Autorin war, ist hieraus eine vierteilige Reihe entstanden. Und nun heißt es nach vier gemeinsamen Jahren mit Rosa Redlich Abschied nehmen und Rosa ihr eigenes Leben leben zu lassen. Mir persönlich wird somit ein bisher jährlich garantiertes Wohlfühl-Buch fehlen 😦
Auf der einen Seite wollte ich unbedingt wissen, wie es in dem Buch weitergeht, auf der anderen Seite war da immer die Gewissheit, wenn ich es ausgelesen habe, ist das wirklich das Ende dieser tollen Serie – eine echte Zwickmühle und ich habe das Ende immer weiter rausgezögert 😉
Wie auch in den vorausgegangenen drei Büchern um Rosa Redlich ist Kerstin Hohlfeld auch hier wieder ein kleines „Überraschungs-Ei“ gelungen: Mit ihrem besonderen persönlichen Schreibstil verbindet sie auch hier wieder Freundschaft, Familie, Gefühle, Geheimnisvolles und Humor auf ganz spezielle berührende Weise miteinander und hat eine Story geschaffen, in der nicht nur „Koma“, sondern auch Rosa’s Chefin Margret noch für eine handfeste Überraschung sorgen und doch führt alles zu einem positiven Ende ❤
Ich bin einmal mehr begeistert von dieser tollen Roman-Reihe, die ich allen, die sie bis jetzt noch nicht kennen vom ersten bis zum letzten Band wirklich nur ans Herz legen kann, weil diese Reihe einfach was für’s Herz ist, ohne kitschig zu sein und dabei trotzdem sehr real zu wirken!
Eine uneingeschränkte 5*****-Sterne Plus-Leseempfehlung nicht nur für diesen letzten Band, sondern für die ganze Reihe gibt es von mir!

Ganz großer Dank an den Gmeiner-Verlag, der diese Reihe verlegt und an den Erfolg geglaubt hat für dieses Rezensionsexemplar, und an Kerstin Hohlfeld für ihre Freundschaft und wundervolle Lesestunden, mit diesem Buch 🙂

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2 Kommentare zu “Rezension: Kerstin Hohlfeld – „Kirschblütenfrühling“

  1. Schöne Rezension. Ich liebe diese Roman-Reihe auch und habe alle Bände gelesen und bin total begeistert davon 🙂

    Liebe Grüße
    Veronika

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