Review zur Buchvorstellung „Die große weite Welt der Mimi Balu“ von Kati Naumann am 24.03.2015 in Berlin

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Als mich in der vergangenen Woche, die tolle, obige Einladung vom Verlag Droemer Knaur erreichte zur Buchvorstellung „Die große weite Welt der Mimi Balu“ von Kati Naumann, welches im Rahmen einer britischen Tea-Time mit akustischer Untermalung durch Live-Musik mit einer Lesung Bloggern präsentiert werden sollte, war ich gleich Feuer und Flamme und sagte gerne zu.

Das Buch stand bereits seit einem Blick in die letzte Verlagsvorschau von Droemer Knaur auf meiner Wunschliste, weil mich die Handlung irgendwie gleich angesprochen hatte, weil sie so ganz anders klang, als die Frauen-Romane, die ich sonst so lese und die zumindest als einen Handlungsstrang meist irgendeine Love-Story beinhalten.

So machten wir uns dann am Dienstag-Abend auf den Weg ins Maracay Coffee in der Stresemannstraße in Berlin, gleich gegenüber der S-Bahn-Haltestelle Anhalter Bahnhof. Das Café kannten wir bisher nur vom Sehen. Vom Style und vom Angebot her ein amerikanisches Café, optisch sehr schön mit angenehmer Atmosphäre – mehr Infos gibt es auf deren Internet-Seite: http://maracaycoffee.de/#!/page_Home.

imageimageNachdem so nach und alle geladenen Blogger eingetrudelt waren – die Einladung richtete sich nicht nur an Buch-Blogger, sondern auch Blogger von Kreativ-Blogs unterschiedlicher Art – und alle Tische mit Muffins, anderem süßen Gebäck, Sandwiches und Getränken versorgt waren, ging es dann los.

Kati Naumann, die sehr sympathische Autorin, die aus Leipzig stammt und selbst abwechselnd in London und Leipzig lebt, stellte zunächst ihre musikalische Begleitung für diesen Abend vor: Das zu diesem Zwecke extra innerhalb der näheren und entfernteren Familie zusammengestellte „Mimi Balu-Trio“ – wirklich ein Vorteil, wenn man aus einer Musiker-Familie stammt und auf eine so tolle Unterstützung zurückgreifen kann. Das „Mimi Balu-Trio“ bereicherte die wirklich tolle Lesung in Zwischenpausen sowohl mit Pop-Musik unterschiedlicher Dekaden sowie Evergreens deutscher Schlager-Musik – je nachdem, wo das vorgetragene Kapitel gerade spielte. Die Popsongs stellvertretend für London und die Evergreens – teilweise aus den 60er Jahren – für die Kleinstadt.

Weiterhin berichtete Kati Naumann zwischendurch auch ein wenig über ihr eigenes Leben und die Entstehung des Buches und die Hintergründe zu dieser Geschichte: Mimi Balu – eigentlich Michaela Balutzke aus dem sächsischen Limbach-Oberfrohna – wurde es schon kurz nach der Wende in ihrer Heimat zu eng und sie zog es hinaus in die große Weit, die für ihren speziellen Bedarf dann in London endete. Nachdem einer Odyssee durch verschiedene Kreativ-Berufe, für die sie sich das Wissen in vielen Kurz-Seminaren aneignete, steht für Mimi irgendwann fest, dass sie Sängerin wird. Die Familie im heimischen Limbach-Oberfrohna lässt sie bei den wenigen Besuchen in der Heimat im Glauben, dass sie mit ihren beinahe 40 Jahren auf dem Weg zu einer glamourösen Karriere ist, denn Limbach-Oberfrohna ist schließlich ganz weit weg von London. Oder etwa doch nicht weit genug, um nicht einfach mal näher ran zu rücken … 😉 ?!

Zwischen den einzelnen – mit Katis ganz bezauberndem, authentischen sächsischen Dialekt und Charme – vorgetragenen Kapiteln, gab es immer wieder Einblicke über das „reale“ Leben in London, das lediglich regelmäßig ein wenig eingetrübt wird von der baulichen Substanz mancher Häuser (es kann dann auch schon mal passieren, dass Einen nach einem Urlaub die feuchte Stuckdecke auf dem Wohnzimmer-Boden erwartet), der Exklusivität, mit der manche Handwerker tätig sind oder auch nach Jahren noch nicht die Hoffnung auf einen funktionstüchtigen Festnetz- und Internet-Anschluss zu verlieren.

imageimageDie Kapitel waren sorgfältig gewählt, um nicht zu viel vorweg zu nehmen, aber dennoch sehr neugierig zu machen auf den weiteren Verlauf der Geschichte. Ich muss dazu sagen, dass ich sowieso Geschichten, die nicht an den üblichen verdächtigen Handlungsorten spielen immer besonders gerne mag (… und ehrlich gesagt, gibt es wahrscheinlich noch kein Buch, das in Limbach-Oberfrohna spielt), aber London gehört ja zu meinen Lieblingsstädten überhaupt ❤

Kati Naumann hat mit ihrem humorvollen Schreibstil nicht nur neugierig auf den weiteren Verlauf dieses Buches gemacht, sondern auch auf den Vorgänger „Die Liebhaber meiner Töchter“.

Zum Abschluss der Lesung gab es für alle vertretenen Blogger noch eine tolle Goodie-Bag, die neben dem Buch „Die große weite Welt der Mimi Balu“  das ich mir im Anschluss noch von der Autorin signieren ließ – ein Lesezeichen, Shortbread-Kekse, English-Breakfast-Tea und eine Postkarte von Oberfrohna enthielt. Eine tolle Idee, die viel Freude bereitet hat 🙂

Nach der Lesung gab es dann auch noch die Gelegenheit sowohl mit dem Mimi Balu-Trio und vor Allem auch mit Kati Naumann, die wirklich bezaubernd ist, zu plaudern. Ich fand es wirklich toll, dass sich Kati Naumann, die ja noch eine weitere Heimreise vor sich hatte als die Blogger (nämlich nach Leipzig), sich so viel Zeit genommen hat für ihre Leserinnen (und Leser).

Wer mehr über die Autorin erfahren möchte, kann das entweder auf ihrer sehr schön gestalteten und sehr informativen Homepage: http://katinaumann.de/ oder aber auf ihrer Verlagsseite: http://www.droemer-knaur.de/autoren/7778917/kati-naumann.

Ein ganz großes Dankeschön an Frau Kessler von Droemer Knaur für die Einladung und Kati Naumann für den wundervollen Abend und die Goodie-Bag!

Da ich das Buch (seit gestern) nun doppelt habe (einmal mit persönlicher Widmung für mich auf der Lesung erhalten und einmal vom Verlag bekommen), werde ich das unsignierte Exemplar demnächst hier auf meinem Blog verlosen – wahrscheinlich zur Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ zum „Welttag des Buches“ am 23.04.2015 – also: Haltet die Augen offen und lasst Euch diese tolle Story nicht entgehen!!!

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2 Kommentare zu “Review zur Buchvorstellung „Die große weite Welt der Mimi Balu“ von Kati Naumann am 24.03.2015 in Berlin

  1. Ich fand die Lesung auch sehr angenehm, die Atmosphäre war wirklich gemütlich und Kati sehr charmant. Und die Mischung aus Lesung, musikalischer Untermalung und kleinem Schmaus war echt genial. Aber au weia, sie musste an diesem Abend noch zurück nach Leipzig? Und ich dachte, mein Heimweg wäre schon lang o.O

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