Ich verabschiede ein tolles Jahr 2014 und hoffe auf ein ebenso gutes Jahr 2015

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Das Jahr 2014 hat es – nach all dem Kummer im Jahr 2013 (vielleicht lag es da wirklich an der „13“) – endlich mal gut mit mir gemeint.
Begonnen hat es schon richtig toll, weil direkt zu Jahresanfang eine Freundin aus Bayern und ihr Mann in Berlin waren und wir uns getroffen und gemeinsam was unternommen haben – das war schön und hoffentlich nicht das letzte Mal.

Nicht so toll war, dass ich Anfang des Jahres immer noch auf Job-Suche war und das hat mich wirklich unglücklich gestimmt. Es gab viele tolle Stellen auf die ich mich beworben hatte und die genau meiner Qualifikation und auch meinen Interessen entsprachen, aber bei Online-Bewerbungsverfahren scheint die Hemmschwelle, sich gar nicht zu melden, irgendwie geringer zu sein. Von der Arbeitsagentur kamen leider immer nur Vermittlungsvorschläge, die wenig hilfreich und meist unpassend waren. Aber im Februar hat es dann endlich geklappt und ich hatte gleich mehrere Zusagen. Ich habe dann im April endlich meine neue Arbeitsstelle hier antreten können und hatte auch hier großes Glück, eine unbefristete Arbeit zu finden, die mir Spaß macht in einem netten Kollegen-Umfeld und äußerst praktischer Lage (unweit von zu Hause und die Mittagspause kann ich auf dem Ku’Damm verbringen und Starbucks ist auch gleich in der Nähe) – Arbeitszufriedenheit kann viel mehr wert sein, als die große Karriere. Ich bin echt unendlich dankbar, dass sich diese Möglichkeit für mich ergeben hat und, dass ich dort so herzlich und freundlich aufgenommen wurde! Das ist ein schönes Gefühl 🙂

Was mein großes Hobby Bücher und Lesen angeht, war das Jahr auch 2014 perfekt: Ich war im März auf der Leipziger Buchmesse und konnte befreundete Bloggerinnen und die Autorinnen Claudia Toman (alias Anna Koschka) und Anja Goerz dort persönlich treffen, hatte während des Jahres die Möglichkeit, viele ganz wunderbare Bücher zu lesen und war auf insgesamt ca. 20 Lesungen in diesem Jahr – nicht zuletzt auch Dank der tollen Literatursalons bei meiner lieben Freundin, der Autorin Kerstin Hohlfeld. Das Spektrum der besuchten Lesungen und auch der gelesenen Bücher war wirklich sehr breit. Das eine oder andere Mal wurde ich von einer Buchveröffentlichung überrascht, die gar nicht auf meiner Wunschliste war, aber dann irgendwie was ganz Besonderes für mich wurde. So z. B. vor Allem das Buch „Nena – Geschichte einer Band“ vom Ex-Nena-Drummer Rolf Brendel, mit dem ich eine Zeitreise in meine Jugend unternommen habe 🙂 – schon allein die Buchvorstellung hier in der Berliner Volksbühne war ein Highlight.
Im Dezember konnte ich mir literaturtechnisch mit meiner ersten selbst ausgerichteten Wohnzimmerlesung hier in unserer Wohnung, wo die liebe Kerstin Hohlfeld ihren neuen, wirklich sehr schönen Freundschafts-Roman „Wenn das Glück anklopft“ vorstellte, einen weiteren Wunsch erfüllen. Es war ein toller Nachmittag, der mir – und auch hoffentlich allen Gästen – ganz viel Freude gemacht hat und ich hoffe, dass ich hier bald weitere Wohnzimmer- oder gar Dachterrassen-Lesungen ausrichten kann. Ich würde mich freuen, wenn daran interessierte Autorinnen und Autoren Kontakt mit mir aufnehmen. Schön, dass ich mich diesbezüglich auch mit der lieben Monika aus Hagen austauschen kann, die ich im Sommer ebenfalls persönlich kennenlernen durfte 🙂
Auf diesem Wege möchte ich auch ganz herzlich den Verlagen und Autorinnen und Autoren für die Überlassung von Rezensionsexemplaren, ihr Vertrauen und die gute Zusammenarbeit danken!
Meine Wunschliste für 2015 platzt schon wieder aus allen Nähten und die ersten Vorbestellungen sind gemacht und ich weiß gar nicht mehr, wann ich die vielen wunderbaren Neuerscheinungen überhaupt noch lesen soll, weil noch nie so viele tolle Bücher wie derzeit erschienen sind! Glücklicherweise habe ich zum Geburtstag Gutscheine geschenkt bekommen, mit denen die ersten Buchbestellungen gesichert sind 😉
Nur die Lektüre von eBooks und ich werden wohl keine Freunde mehr, obwohl meine Kindle-Bibliothek auf dem iPad mini voll ist, weil ich mich immer von den persönlichen Werbungen der befreundeten Autorinnen auf Facebook zum Kauf bei verleiten lasse. Einige Bücher habe ich mir inzwischen nochmal als Print-Ausgabe gekauft. Vor Weihnachten habe ich zwei weihnachtliche Kurzgeschichten als eBook gelesen, aber ich brauche irgendwie ein Buch aus Papier mit bedruckten Seiten in der Hand 😉 …

Das kulturelle Angebot in meiner neuen Heimat ist wirklich immens und so war ich auch in einer ganzer Reihe toller Konzerte 2014 – z. B. Max Raabe, Chicago und Tony Bennett im Admiralspalast, Ray Wilson auf der Parkbühne in Biesdorf, Bryan Adams in der O2-World – aber das tollste und beeindruckendste war zweifelsohne Foreigner (live und acoustic) im Admiralspalast – eines meiner besten Konzerte ever. Und ich freue mich schon riesig auf weitere tolle Konzerte in 2015 🙂

Dann gab es noch Altlasten aus 2013, die ich auch nicht so einfach abschütteln kann und die irgendwo immer noch tief sitzen und schmerzen, aber irgendwann ein wenig verblassen.
Sicherlich hat es mir sehr geholfen, wieder zu arbeiten und nicht mehr nur zu Hause herumzusitzen. Das ist tödlich für die Psyche, auch wenn einem das nicht so bewusst ist. Aber wieder unter Leute zu kommen, sich mit einem netten Kollegenteam auszutauschen, als Dienstleisterin tätig zu sein und das Gefühl zu haben, gebraucht zu werden, tut doch sehr gut! Überwiegend seine Zeit zu Hause zu verbringen immer im exakt gleichen Umfeld, zuviel Zeit zum grübeln zu haben, kann auf Dauer gesundheitlich nicht förderlich sein und nicht zu guten Gedanken führen …
Weiterhin hat es mir sehr geholfen, mich von ein paar Personen zu lösen, die mich nur noch runtergezogen haben, weil sie ganz offensichtlich selbst mit ihrem Leben nicht zufrieden sind und dann gleich mal das Leben anderer mit schlecht machen, damit sie sich selbst besser fühlen. Leute, das ist keine Stärke, die Ihr so zeigt, sondern Eure eigene allergrößte Schwäche!!! Genau diese Personen haben mir aber gezeigt, wie ich nicht werden möchte und haben bei mir den Klick-Effekt ausgelöst, dass ich selbst entschieden habe, endlich wieder Glück zuzulassen und offen durch mein neues Leben zu gehen und offen zu sein für neue Freude und neue Freunde ❤ – diese Erkenntnis muss man sich auch erstmal erarbeiten. Ich bin jemand, der offen damit umgeht, wenn es mir schlecht geht, aber auch gerne zeige, wenn ich glücklich bin und es mir gut geht – und mir geht so gut, wie lange nicht mehr 🙂

Dann gibt es jedes Jahr Menschen, die mich sehr beeindruckt haben und meine persönlichen Menschen des Jahres sind: Dies sind 2014 Andrea und ihre Tochter Tinka aus München, denen Ende 2013 ein unglaublich schwerer Schicksalsschlag widerfahren ist, die aber zusammenhalten und gegen alle Hürden kämpfen und versuchen trotz Allem mit ganz viel Energie dieses Schicksal zu meistern und das Beste aus dieser Situation zu extrahieren! Ihr seid unglaublich und verdient allen Respekt!!! Ich drücke Euch die Daumen, dass Ihr 2015 auch noch die letzten Hürden meistert, eine passende Wohnung findet und Eure Lebensfreude nicht verliert! Ihr seid klasse!

Wie sagt man immer so schön: „Jeder Mensch hat zwei Leben: Das, was er selbst führt und das, was sich andere für ihn ausdenken.“ Ich weiß, dass in meiner alten Heimat eine Menge Gerüchte von Personen gestreut wurden, die irgendwelche Gerüchte aufgeschnappt haben und mir daraus eine neue Biographie basteln, weil es in deren eigenen Leben furchtbar langweilig ist. Aber wer wirklich wissen will, wie es mir geht, sollte sich das nicht von Personen berichten lassen, mit denen ich seit 5 J. kein einziges Wort mehr gewechselt habe 😉 …

Ich habe 2014 gelernt, wer meine wirklich gute Freunde sind und denen bin ich unheimlich dankbar, das sie in der Zeit bei mir geblieben als es nicht so einfach mit mir war und mir von Herzen gönnen, dass es mir endlich wieder so gut geht aktuell – von den kleineren körperlichen „Gebrechen“ mal abgesehen 😉 – vor Allem danke ich meiner Herzenschwester Marion und ihrer Familie und Annette und Kalle ❤
Viele Freundschaften haben sich trotz des Umzugs nach Berlin noch intensiviert und ich habe einige (sehr) alte Freundschaften durch soziale Netzwerke wieder aktivieren können und finde es sehr spannend, zu erfahren, was aus Leuten geworden ist, zu denen man vor über 20 J. zuletzt Kontakt hatte. Aber auch freue ich mich über weiterhin bestehende Kontakte zu ehem. Kolleginnen und Kollegen und deren Interesse, wie es mir geht!
Danken möchte ich aber auch allen neuen Freundschaften – hier allen voran ganz klar Kerstin und ihrer tollen Familie, Katharina, aber auch besonders Ivy, die für mich vom ersten Moment an war, als würden wir uns schon ewig kennen und (und natürlich deren liebe Familie) und noch einige mehr – Ihr macht das Leben in meiner Herzensheimat Berlin noch ein Stück weit lebenswerter ❤
Und ich hoffe, dass mir diejenigen verzeihen, die ich hier nicht explizit nenne, aber einen ebensolchen Platz in meinem Herzen haben 🙂

Der Orts- und Jobwechsel war die beste Entscheidung meines Lebens ❤
Auch meine Katzen sind in Berlin viel glücklicher – Mary dreht hier mit ihren 14 J. nochmal so richtig auf und die 3jährige Joelle ist ihr Jungbrunnen 🙂

DANKE an Alle, die das 2014 zu so einem tollen Jahr gemacht haben und (auch weiterhin) zu meinem Umfeld gehören, aus dem ich die Kraft für 2015 ziehen darf!!!!
Euch und sämtlichen 2- und 4-beinigem Anhang ein tolles Jahr 2015, viel Gesundheit, Kraft, Glück und Erfolg 🙂

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Rezension: James Patterson (mit Richard Di Lallo) „Hochzeit unterm Mistelzweig“

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Taschenbuch, Goldmann, erschienen: 17.11.2014, 256 Seiten, 8,99€
(meine Rezension bezieht sich auf die 223 Seiten starke Weltbild-Lizenzausgabe, Einband, 2013 erschienen)

Autoren-Team:
JAMES PATTERSON,
geb. am 22.03.1947 im nordamerikanischen Newburgh/Orange County, ist einer der bekanntesten und auflagenstärksten Krimi- und Thriller-Autoren der Welt. Er studierte amerikanische Literatur, jobbte während seines Studiums in einer psychiatrischen Klinik und war nach seinem Studium lange in der Werbebranche tätig und schrieb zunächst nur nebenher Thriller, das jedoch mit besonders großem Erfolg und sogar Auszeichnungen, so dass er sich irgendwann nur noch auf seine Arbeit als Autor konzentrieren konnte. Einige seiner Romane wurden auch verfilmt. Er lebt mit seiner Familie in Palm Beach/Florida. Neben Thriller bedient er auch die Genres Belletristik und Jugendroman. Bei seiner Arbeit unterstützen ihn mehrere Co-Autoren, wie auch in diesem Falle RICHARD DI LALLO, der als Journalist u. a. Artikel in den US-Magazinen „Brides“, „Glamour“ und „America“ veröffentlicht hat und mit seiner Frau, die ebenfalls in der schreibenden Zunft tätig ist, in New York lebt. Er ist schon lange für James Patterson im Einsatz.

Handlung:
Gaby Summerhill, 54 Jahre alt und seit 3 Jahren Witwe, hat für ihre vier Kinder samt Schwiegerkindern und Enkelsöhnen und -töchtern eine ganz besondere Weihnachtsüberraschung: Per Video-Botschaften kündigt sie ihnen an, dass sie an Weihnachten wieder heiraten wird. Nur den Namen des Bräutigams gibt sie nicht bekannt, weil der nämlich erst vor dem Altar unter den drei Männern auserwählt wird, von denen sie Heiratsanträge erhalten hat. Bis zur Hochzeit geht es nicht nur bei Gaby und ihren Freunden turbulent zu, sondern auch innerhalb ihrer Familie gehen einige Mitglieder plötzlich ganz neue Wege …

Fazit:
Das Cover der hier abgebildeten Lizenz-Ausgabe von Weltbild ist nahezu identisch mit dem Cover des Goldmann-Taschenbuches und spricht wird beiden Anlässen im Buch – Weihnachten und Hochzeit – vollkommen gerecht. Die Farbkombination auf dem Cover ist ist harmonisch und winterlich zugleich und sehr ansprechend.
Die 223 Seiten des Buches sind in insgesamt 64 kurze Kapitel aufgeteilt, die sich durch das großzügige Schriftbild sehr angenehm lesen lassen.
Zu Beginn des Buches findet sich ein Personenverzeichnis, das meiner Meinung nach bei der Gaby’s Groß-Familie auch wirklich angebracht ist. Ich habe jedenfalls zwischendurch immer mal wieder darauf zurückgegriffen, weil ich bei den vielen Personen doch mal ein wenig ins Schleudern kam – aber so ein Personenverzeichnis ist immer eine gute Idee.
Die Story ist typisch amerikanisch und man könnte sie sich auch sehr gut als Film vorstellen. Die Kinder von Gaby Summerhill könnten hinsichtlich Berufen und Partnern nicht unterschiedlicher sein und werden durch ihre sozial engagierte Mutter, die außerdem als Lehrerin arbeitet, quasi als Knoten alle zusammengehalten. Gerade diese Mischung der Charaktere, die durch die drei Bräutigame in spe noch bunter ist, macht diesen Weihnachtsroman noch interessanter zu lesen. Die Geschichte ist sehr romantisch, da die Protagonistin mit allen drei Männern, die Gaby einen Heiratsantrag gemacht haben, ein besonderes Herzensband verbindet.
Ich fand das Buch sehr schön und angenehm zu lesen und eine schöne Einstimmung auf Weihnachten, wenn auch schon stellenweise fast ein bisschen zu schön und anrührig, da es ziemlich unrealistisch ist, dass man seinen Bräutigam aus drei möglichen Kandidaten erst vor dem Altar auswählt.
Aber ansonsten gibt es von mir eine 4*-Sterne-Leseempfehlung 🙂

Rezension: Tina Voß – „Ex und Mops“

IMG_2188Fakten:
Taschenbuch, Dryas Verlag, erschienen: 07.10.2014, 287 Seiten, 10,50€

Autorin:
Tina Voß, am 27.11.1969 im Harz geboren, ist studierte Betriebswirtin mit einem eigenen, erfolgreichen Personalleasing-Unternehmen in Hannover und dort auch stellvertretende IHK-Präsidentin. Mit „Ex und Mops“ publizierte sie ihren Debüt-Roman im ChickLit-Genre und arbeitet nach dem erfolgreichen Start des Buches aktuell schon an einer Fortsetzung.

Handlung:
Kay Bielefeldt hat einen tollen Job als Junior-Personalreferentin und mit ihrem Freund Johannes, einem laufbesessenen, tyrannischen Veganer, ein schmuckes Eigenheim im Garten der zukünftigen Schwiegereltern und ein paar nette Freundinnen, die immer für sie da sind. Klingt soweit noch ganz akzeptabel, ist es aber nicht mehr: Kay nutzt die Chance zur Flucht, als ihre Freundin Klara für 1 J. nach Afrika zieht und hütet neben deren schicker Wohnung ab sofort auch deren Mops Bernd und springt von einem Moment zum anderen in ein neues Leben. Bernd stellt sich als etwas ungezogener Zeitgenosse heraus und im Job wird sie degradiert zur Datentypistin. Zwei neue Männer kreuzen Dank Mops Bernd auf einmal ihr Leben und bescheren ihr, neben ihrer Freundin Juli, die eine oder andere peinliche Situation. Fraglich, ob Kay so wieder auf den richtigen Weg gelangt 😉 …

Fazit:
Das Cover ist einfach top: Mops in Großaufnahme und eine tolle türkise Hintergrundfarbe mit Knochen und Herzchen als Schattierung – im Schnitt des Buches ist rundherum ein Comic-Mops gestempelt, der sich genau so auch in der Innengestaltung des Buches, jeweils zu Kapitel-Beginn, wieder findet. Passend dazu gibt es ein Lesezeichen im gleichen Design.
Druckbild und die Aufteilung der 36 Kapitel auf 287 Seiten (inkl. Nachwort) sind angenehm zu lesen und optimal aufgeteilt.
Normalerweise steht meine Buchwunschliste während des Jahres immer schon größtenteils fest und wird „abgearbeitet“ ;-). Dieses Buch hier ist irgendwie durch großen Zufall in mein Leben gekommen, da mir bis kurz nach der Erscheinung weder Autorin noch dieser tolle Verlag geläufig waren. Und ich bin sehr glücklich darüber, dass dieses Buch sozusagen mich gefunden hat.
Mit einem Mops quasi als Titelhelden kann man mich als absoluten Mops-Fan sowieso gleich mal einfangen und, wenn er dann noch so einen ausgefallenen Namen wie „Bernd“ (also für einen Hund ausgefallenen Namen, bevor sich alle Bernd heißenden Männer etwas auf die Füße getreten fühlen) trägt und schon das äußere des Buches so ansprechend gestaltet ist, dass man gar nicht erwarten kann, das Buch zu lesen, ist es eh um mich geschehen. Und das Äußere des Buches hat gehalten, was es versprochen hat: Ein wunderbarer und außerordentlich witziger Debüt-Roman, bei dem man gar nicht anders kann, als das ein oder andere Mal lauthals loszulachen – egal, was die Leute um einen herum gerade denken mögen. Das Buch ist gespickt mit toller Situationskomik und lustigen Dialogen und einer manchmal etwas tragikkomischen Heldin, die gedanklich einfach manchmal ein wenig liebenswert verpeilt ist. Dennoch hat die Autorin den Charakter der Kay so gestaltet, dass Kay eine Person ist, die ihr Handeln und Denken auch mal in Frage stellt, und wirklich Mut hat, nochmal etwas neues im Leben anzupacken, was mir sehr gut gefällt. Auch die Nebencharaktere sind gut durchdacht und im echten Leben durchaus vorstellbar, wenn man auch nicht allen Personen aus dem Buch persönlich begegnen will ;-). Dieses Buch bietet so viel Lesespaß und wirkt nicht mit gewollter Komik überfrachtet, wie so viele andere Bücher dieser Art, durch die man sich eher durchquält, wenn man von zu viel Witz irgendwann erschlagen ist. Dies ist hier gar nicht der Fall: Wortwitz und Situationskomik sind hier perfekt platziert und machen Freude aufs Weiterlesen. Daher begeistert es mich auch zu hören, dass die Autorin an einer Fortsetzung hierzu arbeitet.
Ich kann für diesen genial lustigen Debüt-Roman wirklich ruhigen Gewissens eine uneingeschränkte 5*-Sterne-Leseempfehlung geben und freue mich auf schon mal auf die neuen Abenteuer von Kay und Mops Bernd 🙂

Ein riesiges Dankeschön an den Dryas Verlag für den freundlichen Kontakt und für dieses tolle Rezensionsexemplar ❤

Kerstin Hohlfeld als Gast unserer allerersten Wohnzimmerlesung mit „Wenn das Glück anklopft“

IMG_2164IMG_2173 Nachdem wir bei Kerstin’s Literatursalons schon so viele schöne Stunden mit tollen Autorinnen und Autoren und lieben Gästen erleben durften, war es am gestrigen Samstag, den 13.12.2014 – begonnen hatten wir mit der Planung schon im September – dann auch endlich bei uns soweit: Unsere allererste Wohnzimmerlesung fand statt und Kerstin Hohlfeld herself stellte Ihren neuen Roman „Wenn das Glück anklopft“ bei uns vor im Rahmen eines Adventskaffees vor. Dies ermöglicht mir hier, jetzt mal einen Lesungsbericht aus einer ganz anderen Perspektive, nämlich der der Gastgeberin, zu schreiben 😉

Wir hatten das Thema Wohnzimmerlesung eigentlich schon im Frühjahr mal ins Auge gefasst – da aber unter der groben Planung „Dachterrassen-Lesung“, weil unser Wohnblock eine ganz tolle Gemeinschaftsdachterrasse mit einem Rundblick über Berlin hat. Da aber im Sommer noch nicht alle Bauarbeiten dort oben abgeschlossen waren, hatten wir unsere Planungen dafür erstmal wieder in den Hintergrund geschoben und hoffen, dass wir das Thema dann zum kommenden Frühjahr endlich aufgreifen können, um auch mit anderen Gästen die schöne Aussicht auf Berlin dort oben in der 6. Etage teilen zu können.

Nachdem wir die ganze letzte Woche schon in irgendeiner Form geplant, bestellt, geputzt und rumgewuselt hatten, war am Samstag-Mittag meine Aufregung kurz vor der Explosion. Hatten wir an Alles gedacht, hatten wir auch nicht zu wenig Kuchen und Getränke, würde es den Gästen gefallen, würden unsere Katzen sich benehmen, würde nicht noch jemand ganz kurzfristig absagen …?! Ich wurde erst ein wenig ruhiger, als Kerstin dann endlich hier war, die aber mindestens ebenso aufgeregt war 😉
Am Freitag-Abend war ich bereits in heller Aufregung, weil ich erstmals nach langer Zeit ohne Backmischung, sondern mal wieder nach Rezept einen Kuchen gebacken habe und ich war so unheimlich stolz, denn ich hatte es nach meinen ganzen verunglückten Backversuchen wirklich mal geschafft, den Glühweinkuchen formvollendet (nicht formverendet wie sonst) im Ganzen aus der Form zu bekommen – ich war richtig verliebt in meinen Kuchen, der zudem noch allerköstlichst duftete. Als Überraschung für Kerstin hatten wir uns überlegt, eine Torte mit dem Cover ihres Buches anfertigen zu lassen, die, wie man auf dem rechten Bild sieht, einfach nur wunderschön und fast zu schade zum Aufessen und mit einer einer Joghurt-Mandarine-Creme gefüllt war, die aber – nicht nur bei Kerstin, sondern auch bei den anderen Gästen – für große Begeisterung sorgte.

IMG_2180IMG_2182Gegen 15 Uhr trudelten dann die ersten Gäste ein und ich habe mich über jeden Einzelnen sehr gefreut. Leider mussten zwei liebe Menschen krankheitsbedingt passen, was uns sehr leid tat und die wir hier nochmal grüßen und von Herzen gute Genesung wünschen!
Nachdem sich dann auch die letzten Gäste durch den Stau gekämpft hatten und alle mit Getränken versorgt waren und sich ein wenig untereinander bekannt gemacht haben, haben dann alle ihre Sitzplätze bezogen und die Lesung begann.

Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, meine lieben Gäste souverän zu begrüßen und mir seit Tagen die richtigen Worte zurecht gelegt und habe dann doch ziemlich rumgestottert bei der Begrüßung – das wird hoffentlich mit der Zeit besser, denn das soll ganz sicher nicht unsere letzte Wohnzimmerlesung bleiben.

Kerstin berichtete zunächst ein wenig über ihren neuen Roman an sich und fing dann an mit Kapitel-Auszügen über die vier Protagonistinnen, womit uns jede einzelne vorgestellt wurde: Milena, Caroline, Ann-Kathrin und Vivien, die sich in einer Rückenschule nach unterschiedlichen körperlichen Gebrechen kennenlernen und unterschiedlicher könnten auch diese vier Frauen und ihre Leben nicht sein. Da ich selbst erst vor knapp über 3 Wo. einen Bandscheibenvorfall hatte, hab ich mich gleich in Milena wiedergefunden ;-). IMG_2181Die Gäste haben alle ganz gebannt Kerstin’s Worten aus dem Buch gelauscht, die die Kapitelauszüge wirklich sehr gut ausgewählt hatte. Ich finde zudem auch, dass man an Kerstin’s Art vorzutragen heraushören kann, dass sie sicher auch ihren Kindern oft Geschichten vorgelesen hat. Auch eine gesangliche Einlage von Kerstin, die eigentlich Bestandteil des Buches ist, hat uns Gäste überrascht. Im Lesungsbericht von Monika und Kerry vom „Lesenden Katzenpersonal“ findet Ihr neben einem tollen Lesungsbericht mit vielen weiteren Fotos auch einen kleinen Mitschnitt dieser Gesangseinlage auf folgender Seite: http://lesendes-katzenpersonal.blogspot.de/2014/12/lesung-kerstin-hohlfeld-liest-aus-wenn.html. IMG_2183IMG_2184

Unsere süße Ragdoll-Katze Joelle konnte es wohl irgendwie an jenem Abend nicht vertragen mal nicht im Mittelpunkt zu stehen und erwies sich als Lesungs-Crusherin und heimlicher Star, indem sie sich einfach mal unter die Zuschauer mischte und Bewunderung suchte 😉 Ich war überhaupt erstaunt, wie unsere beiden Katzen, die Gäste in so großer Anzahl nicht gewöhnt sind, die Situation gemeistert haben: Mary, unsere 14 J. alte Maine Coon lag fast die ganze Zeit im Bett, während Joelle sich absolut relaxed und kein bisschen ängstlich präsentierte.

Da das Cover von „Wenn das Glück anklopft“  ja eine Badewanne ziert, hatte Kerstin zusammen mit einer Berliner Seifenherstellerin, die Idee eine extra für dieses Buch entwickelte und herrlich nach Orange und Schoko duftende Badeschokolade anzubieten, die man nach der Lesung in Kombination mit dem Buch erwerben konnte – ein ideales Weihnachtsgeschenk ❤

Es war wirklich ein wunderschöner Nachmittag und Abend und hoffentlich nicht die letzte Lesung bei uns. Ich hoffe sehr, dass unsere Gäste sich ebenso wohl gefühlt haben und gerne wiederkommen werden.

Weitere wirklich tolle, professionelle Fotos findet Ihr auf der facebook-Seite des lieben Horst Osinski – der beste Fotograf überhaupt, der sensationelle Fotos von dem Abend gemacht hat – DANKE ❤ : https://www.facebook.com/horstpm.osinski/posts/391911610965089?comment_id=392098367613080&notif_t=like

Auf diesem Wege möchte ich allen danken, die den Abend zu so etwas Besonderem gemacht hatten und dafür gesorgt haben, dass ich noch lange von den schönen Erinnerungen zehre: Zuerst Kerstin Hohlfeld, die unsere allererste Wohnzimmerlesung überhaupt möglich gemacht hat und aus diesem wirklich wundervollen Buch vorgetragen hat, dann natürlich meinem Mann Jens, der so viel mitorganisiert und geplant hat, eingekauft hat und Bestellungen abgeholt hat – ohne Dich wäre ich (gerade nach meinem Bandscheibenzeugs) hoffnungslos verloren gewesen – und natürlich last but not least meinen wundervollen Gästen für ihren Besuch, die süßen Mitbringsel und die vielen schönen Unterhaltungen, die sich ergeben haben. Sorry, wenn es noch nicht ganz perfekt war – wir üben noch 😉

Kerstin wünsche ich für ihren neuen Roman wieder ganz, ganz viel Erfolg – ich bin jedenfalls immer wieder begeistert, ihre sehr lebensnahen Protagonisten ein Stück weit durch ihr literarisches Leben begleiten zu dürfen und Immer ganz traurig, wenn ein Buch von Kerstin dann irgendwann zu Ende ist ❤

Sollten jetzt weitere Autorinnen und Autoren aus Berlin oder nicht zu ferner Umgebung oder auch welche, die sowieso öfter in Berlin sind, nach den Berichten vielleicht Lust bekommen haben, auch einmal bei uns zu lesen, würden wir uns sehr über eine Kontaktaufnahme freuen und dann in die Planung für die nächsten Lesungen gehen! Wir danken vorab schon mal für evtl. Interesse 🙂

Rezension: Anja Goerz – „Der Osten ist ein Gefühl – Über die Mauer im Kopf“

IMG_1634Fakten:
Paperback, dtv premium, erschienen: 01.04.2014, 200 Seiten, 14,90€

Autorin:
Anja Goerz wurde am 22.04.1968 in Niebüll/Nordfriesland – in unmittelbarer Nähe zur wunderschönen Nordsee-Insel Sylt – geboren. Ihr künstlerisches Können bewies sie schon früh, indem sie eine Ausbildung zur Fotografin absolvierte. Aber anstatt hinter ein Objektiv zog es sie 1989 dann doch mehr hinter ein Mikrofon: Sie begann ein Hörfunk-Praktikum bei Radio Schleswig-Holstein in Kiel (R.S.H.), wo sie zur Redakteurin und Moderatorin ausgebildet wurde. Es folgten diverse Moderationsjobs bei verschiedene Radio-Sendern im Norden Deutschlands sowie 1998 eine leitende Position in der Abteilung Radio-Promotion und -Marketing bei SAT 1. Die Liebe zum Hörfunk blieb immer bestehen, so dass sie 2004 zurück zum Radio wechselte. Neben mehreren Sendungen im Radio Eins des RBB moderiert sie seit Januar 2014 auch beim Nordwestradio von Radio Bremen. Neben ihrer Tätigkeit als Hörfunkjournalistin ist sie eine erfolgreiche Autorin von Frauen-Romanen („Herz auf Sendung“, „Mein Leben in 80B“) und eBooks („Der Ball ist rosa“, ein Roman der sich zeitkritisch mit Homosexualität unter Profi-Fußballern auseinandersetzt – sowie „Liebe, Latex, Landlust“). Mit „Der Osten ist ein Gefühl – Über die Mauer im Kopf“ legte sie ihr erstes Sachbuch vor.

Handlung:
Auch nach 25 Jahren deutsch-deutscher Einheit gibt es im Kopf vieler Menschen  noch immer eine Mauer. Anja Goerz, die im Rahmen ihrer Rundfunkarbeit oft damit konfrontiert wurde, hat die diverse Personen und Persönlichkeiten ostdeutscher Herkunft für dieses Buch befragt, was ihrer Meinung nach typisch ostdeutsch ist, welche Erinnerungen sie an die Zeit vor der Wende nicht missen möchten und warum die deutsche Einheit mancherorts immer noch nicht „angekommen“ ist. Hier kommen sowohl Prominente zu Wort, aber auch ansonsten ein großer Querschnitt an Personen aus unterschiedlichsten Berufsschichten und verschiedensten Generationen.

Fazit:
Das Cover mit einer alten schwarz-weißen Familienfotografie von einem Ostsee-Urlaub, finde ich nicht so wahnsinnig gelungen – hier hätte ich mir irgendwie eher eine Collage mit typisch ostdeutschen Dingen vorstellen können (positiv wie negativ), aber das ist reine Geschmackssache. Das Buch hat zwar Taschenbuchformat, ist allerdings, um dem Preis von 14,90€ gerecht zu werden, sehr hochwertig aufgemacht: Doppel-Umschlag, Bebilderungen, hochwertiges Papier und eine sehr angenehme Gestaltung und ein harmonisches Zusammenspiel von Schrift-/Druckbild, Texten, Kapitellänge und Foto-Illustration, wodurch das Buch sehr angenehm und kurzweilig zu lesen ist. Da die Berichte in sich abgeschlossen sind, eignet sich das Buch ideal, um es zwischendurch bzw. nebenher neben einem weiteren Buch zu lesen. Ich habe ja schon öfter berichtet, dass ich sehr gerne Biographien und Erfahrungsberichte lese. Dadurch, dass dieses Buch gleich mehrere solche von ganz unterschiedlichen Personen in sich vereint, ist es umso interessanter. Anja Goerz hat mit viel Sachverstand und hohem Einfühlungsvermögen berühmte und nicht berühmte Persönlichkeiten mit ostdeutschem Background über ihre Vergangenheit, ihre Erinnerungen und ihr Leben vor und nach der Wendezeit befragt und teilweise überraschende und auch emotionale Statements erhalten. Leser, die keinen Bezug zur ehemaligen DDR haben, können hier noch viel über das Leben dort damals erfahren und können nach der Lektüre vielleicht auch das ein oder andere, was sie nur vom Hörensagen kennen, viel besser verstehen und einordnen. Einige Aussagen kann ich durchaus sehr gut nachvollziehen: Ich habe selbst DDR-Bezug, weil mein Vater aus Templin/Uckermark stammte, ich lange Zeit Brieffreundschaften dorthin hatte und 1988 und 1989 mehrfach bei Freunden und Verwandten dort zu Besuch sein durfte und dadurch auch viel über das Leben dort und die Sorgen und Nöte der Bevölkerung erfahren habe. Ich bin aber ehrlich gesagt sehr froh, dass ich genau zu jenem Zeitpunkt in der DDR sein durfte, wo ich schon die nötige geistige Reife hatte, um dort mit offenen Augen durchs Leben zu gehen und für manche Dinge auch das entsprechende Verständnis aufbringen konnte. Ich weiß noch, dass mich damals sehr beeindruckt hat, dass dort ein enormes Zusammengehörigkeitsgefühl herrschte, wie ich es aus meiner westdeutschen Heimat überhaupt nicht kannte. Ebenso war ich äußerst beeindruckt davon, dass die Menschen (vor Allem, diejenigen, die nicht ausgereist sind und für bessere Lebensumstände auf die Straße demonstrieren gegangen sind)  immer versucht haben, das Beste aus ihrer Situation zu machen. Ein weiterer Punkt, der in diesem Buch thematisiert wird, ist die Namensproblematik, denn den Generationen, die vor und nach der Wendezeit geboren wurden, erkennt man oft an ihre amerikanisch klingenden Namen, Namen aus Ländern, deren Besuch seinerzeit unmöglich war – sogenannte Sehnsuchtsnamen. Was ich immer sehr gut fand, ist, dass es im Osten Deutschlands immer vollkommen normal war, dass Mütter relativ kurze Zeit nach der Geburt wieder ihrem Beruf nachgegangen sind, weil die für die Betreuung der Kinder gesorgt war. Hier werden Mütter heute noch gerne als Rabenmütter bezeichnet, wenn sie Wunsch äußern, schnellstmöglich in ihren Beruf zurückzukehren, um den Anschluss nicht zu verlieren. Ich muss sagen, dass es den ostdeutschen Kindern, die ich kennengelernt habe, nicht geschadet hat, dass beide Elternteile berufstätig waren und die Kinder so früher selbstständig wurden. Es scheint immer noch ein bundesdeutsches Phänomen zu sein, dass es Frauen gibt, für die ein Kind oft der bewusste Ausstieg aus dem Arbeitsleben für die mindestens nächsten 18 Jahre oder gar den Rest ihres Lebens bedeutet. Dieses Buch hat mich auch an die Diskussionen erinnert, die ich selbst mit meinem Mann sehr häufig hatte – gerade in der letzten Zeit zum 25. Jahrestag der Maueröffnung: Ab wann ist es noch Ostalgie oder Erinnerungen an ein Vorleben in einer Zeit, die es so nie wieder geben wird und ab wann ist es Verherrlichung eines Unrechtsstaates?! Für mich war dieses Buch ganz toll zu lesen und ich empfehle es vor Allem Personen, die bisher nicht so viel über die ehem. DDR wissen, damit sie überhaupt mal ein Bild vom Leben dort damals bekommen und zwar direkt von Personen, die diese Leben dort selbst geführt haben. Wofür ich niemals Verständnis haben werde, ist jedoch die Ausländerfeindlichkeit, die im ehem. Osten Deutschlands noch so häufig vertreten ist – und zwar sehr häufig in der Generation der Anfang bis Mieter 80er Jahre Geborenen, die bei der Wende oft noch keine 10 Jahre alt waren! Mich hat die Aussage einer Bekannten seinerzeit sehr geschockt, dass sie in Berlin Stadtteile wie Kreuzberg aufgrund der hohen Ausländerdichte meidet, sich aber in Stadtteilen, in denen häufig Rechtsradikale demonstrieren, sehr sicher fühlt. Sowas finde ich unglaublich traurig. Die Einzige kleine Kritik die ich an diesem Buch habe, ist, dass vielleicht auch Westdeutsche (z. B. solche, die bis heute noch nicht in Ostdeutschland waren und immer noch den Begriff „Dunkeldeutschland“ benutzen) auch mal zu ihrer persönlichen „Mauer im Kopf“ hätten befragt werden sollen. Das ist nämlich ein Punkt, der mich genauso schockiert, dass Menschen über etwas urteilen, was sie gar nicht kennen. Die wissen meiner Meinung nach nicht, was ihnen alles entgeht. Von mir gibt es hierfür 5 von 5 Punkten und eine glatte Leseempfehlung 🙂

Ganz lieben Dank an den Deutschen Taschenbuch Verlag (dtv), für die Überlassung dieses Rezensionsexemplars 🙂