Review zur Buchvorstellung „Passagier 23“ von und mit Sebastian Fitzek am 31.10.2014 in Berlin

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Am gestrigen Halloween-Abend, dem 31.10.2014, fand im Apple-Store auf dem Kurfürstendamm in Berlin die Buchvorstellung zum neuen Psycho-Thriller „Passagier 23“ von und mit Sebastian Fitzek statt.

Das ganze Anmeldeverfahren war schon ein wenig umständlich – man konnte sich nur anmelden, wenn man eine Apple-ID anlegt bzw. schon besitzt und jede Person musste sich einzeln anmelden – für mich chronischen Passwort-Vergesser hieß das: Endlich mal wieder ein neues Passwort anlegen 😉 – allein mein gefühltes zehntes oder so bei Apple.
Der Eintritt war frei – auf diese Weise zeigt sich Apple seinen Kunden erkenntlich und lässt sie gratis an exklusiven Veranstaltungen wie Buchvorstellungen, CD-Vorstellungen, Workshops etc. teilhaben.

Die Location ist einfach toll, monumental und geschichtsträchtig – sowas begeistert mich Immer wieder. In dem Gebäude befand sich früher die „Filmbühne Wien“ – oberhalb des Verkaufsraumes von Apple befindet sich im 1. Obergeschoss des prachtvoll sanierten Gebäudes ein 8 m hoher, ehem. Kinosaal, den Apple mit modernster Technik zu einem ca. 500 Personen Platz bietenden Veranstaltungssaal umgebaut hat.
Der Saal war übrigens bis auf den letzten Platz besetzt.

Aus urheberrechtlichen Gründen kann ich keine Fotos der Lesung auf meinem Blog veröffentlichen, da Film- und Fotografier-Verbot herrschte.
Ein Podcast zu dieser Veranstaltung wird im iTunes-Store zu finden sein – ich kann allerdings aktuell leider noch keinen Link posten, da die Veranstaltung heute noch nicht online war.

Sehr positiv zu erwähnen ist auch, dass Apple seine Veranstaltungen auch für Hörbehinderte zugänglich macht: Im Veranstaltungssaal waren rechts in den ersten Reihe Extra-Plätze für Hörgeschädigte, damit diese den direkten Blick auf eine anwesende und übersetzende Gebärdendolmetscherin hatten – sehr vorbildlich, wie ich finde (y)

Sebastian Fitzek betrat um kurz nach 19 Uhr die Bühne und wurde mit großem Applaus begrüßt.
Er kündigte gleich an, dass das keine Lesung im eigentlich Sinne sei, weil er nur wenig und ganz kurz aus seinem neuen Thriller „Passagier 23“ vorlesen würde, stattdessen würde er etwas über die Entstehung des Buches berichten und möchte durch seine Ausführungen „Appetit“ auf sein neues Buch machen und die Neugierde wecken. Auch ein Buch-Verkauf sei für diesen Abend nicht geplant.
Ich muss dazu sagen, dass ich gestern Abend eher die Begleiterin meines Mannes war, weil ich selbst keine Thriller lese, weil dafür meine Phantasie zu blühend und meine Seele irgendwie ein wenig zu zart ist – auch wenn alles – wie Sebastian Fitzek betonte, im Detail nur rein fiktiv sei. Lediglich die Basis-Idee beruht auf wahren Geschehnissen.
Einleitend berichtete Sebastian Fitzek erstmal über eigene Kreuzfahrten und Kreuzfahrt-Erfahrungen.
Die Idee zu diesem Buch kam ihm allerdings seinerzeit bei der Lektüre eines ehemaligen deutschen Hochglanz-Magazins, worin er einen Artikel las, der sich damit beschäftigte, dass von Kreuzfahrt-Schiffen weltweit jedes Jahr mehr als 20 Personen spurlos verschwinden und ihre Schicksale für immer ungeklärt bleiben. Diese Story ließ ihn nicht mehr los und die Idee wuchs, das Thema zum Stoff für einen neuen Thriller heranreifen zu lassen.
Zunächst vergingen aber noch ein paar Jahre mit ausgiebiger Recherche-Arbeit, weiteren Kreuzfahrten und auch immer wieder neuen Einfällen, die ihn Teile des Buches (vor allem zu Beginn) nochmal komplett kippen ließen.
Sebastian Fitzek ist sehr sympathisch und vermochte es den Besuchern dieser Buchvorstellung perfekt zu veranschaulichen, wie die Entstehung seiner Romane abläuft.
Durch seine Erzählungen schaffte er es an diesem Halloween-Abend ein wenig Grusel zu erzeugen.
Ich finde es immer wieder ziemlich erstaunlich, wie so ein sympathischer Familienmensch – er hatte das iPad seiner Tochter leihweise dabei 😉 – solche fiesen Ideen für seine Thriller entwickeln kann …
Er berichtete, dass er bereits von Reedereien angefragt wurde, Lesungen auf deren Schiffen zu halten. Er wies die Verantwortlichen allerdings darauf hin, dass das seiner Meinung nach keine wirklich gute, sondern im Hinblick auf die Story eher eine kontraproduktive Idee sei und bat, sich das Buch wirklich erstmal vom Anfang bis zum Ende durchzulesen und dann erneut anzufragen. Die erste Reederei ruderte daraufhin im wahrsten Sinn des Wortes dann doch kurzfristig von dem Einfall zurück 😉
Im letzten Teil der Veranstaltung durften die Besucher Fragen an den Autor stellen und das Angebot wurde auch fleißig genutzt.

Informationen zum Buch sind zu finden auf der Internet-Seite von Droemer Knaur unter dem folgenden Link: http://www.droemer-knaur.de/buch/Passagier+23.7767706.html.

Wie schon erwähnt, wird der Podcast zu dieser Lesung dann noch online im iTunes-Store zu finden und zu sehen sein.

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2 Kommentare zu “Review zur Buchvorstellung „Passagier 23“ von und mit Sebastian Fitzek am 31.10.2014 in Berlin

  1. Ach ja….ein Träumchen 😉 auch ohne Fotos machen zu können, wäre das so ein kleiner Herzenswunsch, eine Live-Veranstaltung mit Sebastian Fitzek nicht nur am PC verfolgen…

    Danke für den schööönen Bericht!!! Ich freu mich jetzt noch ein bisschen, dass ich spätestens Dienstag Mittag meinen Passagier 23 in Händen halte *gg*

    Liebste Grüße
    Bine

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