Rezension: Kerstin Hohlfeld – „Ein Weg zurück“

IMG_1871Fakten:
Taschenbuch, bookshouse, erschienen 20.06.2014, 277 Seiten, 12,99€ (auch als eBook erhältlich)

Autorin:
Kerstin Hohlfeld wurde 1965 in Magdeburg geboren und absolvierte nach dem Abitur sowie einer Berufsausbildung erfolgreich ein Theologie-Studium in Naumburg und Berlin. Nach unterschiedlichen Jobs und weiteren Berufsausbildungen widmet sie sich heute ausschließlich der Leidenschaft, der sie bereits als Kind nachging und mit der sie sich – nur 50 km von der ehem. Zonen-Grenze entfernt lebend – in fremde Welten träumen konnte: Dem Schreiben. Sie lebt heute mit ihrem Mann, zwei Töchtern, einem Sohn und zwei Katern in Berlin und veranstaltet dort regelmäßig ihre schon legendären Literatur-Salons, auf denen sie anderen Autorinnen und Autoren unterschiedlicher Genres die Gelegenheit gibt, ihre Bücher in harmonischer, kultivierter Atmosphäre vorzustellen und persönliche Kontakt zu ihren Lesern herzustellen. Nach „Glückskekssommer“, „Herbsttagebuch“ und „Winterwünsche“ ist das nun der 1. Roman außerhalb der so beliebten „Rosa Redlich“-Reihe. 2014 werden noch zwei weitere Romane von ihr veröffentlicht: Am 03.11.2014 „Ich heirate einen Arsch“ bei Knaur, den sie gemeinsam mit dem Co-Autor Leif Lasse Andersson geschrieben hat, und am 05.12.2014 bei Ullstein „Wenn das Glück anklopft“ – im Frühjahr 2015 soll außerdem auch der (leider letzte) „Rosa Redlich“-Band erscheinen.

Handlung:
Die erfolgreiche und beliebte Berliner Radio-Moderatorin einer Morning-Show, Irina von Lehnberg, führt das Leben, das sie sich immer erträumt hat: Sie ist prominent, hat Traumjob, Traummann und Traumwohnung gefunden und ihre verhasste Vergangenheit als vernachlässigtes und gemobbtes Alkoholiker-Kind in dem grauen DDR-Kaff Biebersleben bei Magdeburg ebenso abgelegt wie ihren realen und wenig glamourösen Namen Kathrin Neumann, als sie im Sommer 1989 für immer aus ihrer Heimat geflüchtet ist. Doch eine kleine Nachricht mit der Information, dass ihre Ziehmutter, die sehr betagte Gräfin Lehnberg, nun dort im Sterben liegt, lotst Irina zurück nach Biebersleben, wo sie sich mit ihrer Vergangenheit, ihren Fehlern von damals und den Menschen, die sie enttäuscht zurückgelassen hat, auseinandersetzen muss. Aber auch dort ist das Leben weitergegangen – und für manche ihrer Freunde nicht zum Schlechtesten. Wird man Irina verzeihen und kann Irina ihren Frieden mit ihrer Vergangenheit schließen …?

Fazit:
Was das Cover-Foto angeht, so trifft hier – meiner Meinung nach – die Redewendung „Don’t judge a book by the cover“ perfekt zu, denn ich finde hier leider die Auswahl nicht so gelungen in Kombination mit dem Titel und der gewählten Schrift des Titels. Zum Glück gehöre ich nicht zu den Lesern, die sich beim Buch-Kauf vom Cover steuern lassen. Das Erscheinungsbild von Allem zusammen lässt unter dieser Kombination irgendwie einen Schnulzen-Roman vermuten und wird somit der tollen Story hinter diesen Buchdeckeln überhaupt nicht gerecht, was sehr schade ist, weil das hier absolut kein Schnulzen-Roman ist sondern eine tiefgründige Story mit historischem Background neueren Datums und noch so viel mehr …
Die Story ist in Kapitel sehr angenehmer Länge unterteilt, wobei sich Gegenwart und der Rückblick in die Vergangenheit immer abwechseln. Auch das Druckbild ist sehr angenehm. Einen kleinen Kritikpunkt gibt es hier aber an den Verlag für den Preis des Buches: Die meisten Taschenbücher kosten 8,99 oder 9,99€. bookshouse hat hier allerdings den Preis mit 12,99€ festgesetzt, was ich für ein ganz normales Taschenbuch – ohne besonderen Umschlag – doch ein wenig überteuert finde und der Meinung bin, dass bookshouse vielleicht die Preisgestaltung seiner Publikationen nochmal überdenken sollte.
Irina selbst wirkt zunächst erstaunlich kühl und ein wenig arrogant. Je tiefer man sich jedoch in die Story hinein liest und Irina’s Vergangenheit kennenlernt, umso mehr Verständnis hat man für ihre Persönlichkeitsentwicklung. Durch ihre Kindheit in ihrem ärmlichen und schmuddeligen Elternhaus mit Eltern, die mehr Interesse für den Alkohol als für ihre kleine Tochter aufbringen konnten, entwickelte sie eine große Sehnsucht oder schon mehr eine Sucht nach Anerkennung und Liebe. Auf ihrer Suche nach Zuwendung stößt sie gerade in ihrer Jugend viele Menschen vor den Kopf und macht viele Fehler, weil sie die Anerkennung, die sie längst hatte, nicht wahrnimmt und Freundschaften auf’s Spiel setzt und Menschen, denen sie etwas bedeutet, sehr enttäuscht, so wohl auch ihre Ziehmutter, die Gräfin Lehnberg, die aber Irina’s Freiheitsdrang immer verstehen konnte und ihre Entwicklung gefördert hat.
Neben einer sehr plastischen Beschreibung der einzelnen Charaktere ist es Kerstin Hohlfeld auch exzellent gelungen, das Bild einer DDR-Kleinstadt  in den 80er Jahren zu vermitteln, eben so wie den Spirit der Vorwendezeit. Man merkt, dass hier auch einige persönliche, autobiografische Aspekte über das Leben in der DDR, Berufe, Örtlichkeiten usw. mit in die Geschichte eingeflossen sind.
Für mich war die Lektüre dieses Buches wie eine Zeitreise in die DDR 1989: Ich habe im Sommer 1989 fast 2 Wochen bei meiner Brieffreundin im Heimatort meines Vaters in der DDR, einer Kleinstadt in der Uckermark, verbracht und auch einige Dinge, die ich dort erlebt habe, in dem Buch in gewisser Weise nochmal erlebt Die Stadt war ebenso grau in grau mit heruntergekommenen Häusern wie im Buch Biebersleben beschrieben ist – wer mal in der DDR der 80er Jahre war, weiß genau wovon die Rede ist. Meine Brieffreundin hatte zu der Zeit gerade ihren Schulabschluss (und ich durfte als West-Besuch nicht mit an den Feierlichkeiten teilnehmen) und sie und ihre Freundinnen hatten ähnliche Sorgen und Nöte, wie Irina und ihre Freundinnen: Schulabschluss, Ausbildungsbeginn (teilweise in anderen Orten und in Berufen, die man eigentlich nicht erlernen wollte, aber vom Staat hineingedrängt wurde), erste Liebe, Dorf-Disco, Styling, letzte gemeinsame Ferien (bei meiner Freundin war es Zelten) und natürlich waren auch die vielen Ausreisewilligen, die dann über die „grüne Grenze“ in Ungarn und der damaligen Tschechoslowakei ausgereist sind, ein Thema. Auch dort konnte sich damals noch niemand vorstellen, dass sich dadurch die Haltung der DDR-Regierung einmal derart dreht und sich die Welt so verändern würde 🙂 . Ich war ebenso angenehm überrascht und konnte mich dort kaum noch orientieren, als ich vor ein paar Monaten nochmal den Heimatort meines Vaters besucht habe, wo sich unglaublich viel zum Positiven verändert hatte und ganz viel neu gebaut wurde.
Ich war dem Buch gegenüber zunächst sehr skeptisch, weil es das 1. Buch nach Rosa Redlich von Kerstin Hohlfeld war, aber ich wurde eines Besseren belehrt: Ich habe hier eine wirklich wunderbare, sehr (be)rührende Geschichte gelesen mit authentischen Charakteren und einer so eingehenden Beschreibung von Personen und Orten, wie man es sich nicht besser vorstellen kann und habe mit der Protagonistin Irina, aber auch ihren Freunden mit gelitten. Die Geschichte nimmt einen wirklich gefangen. Lediglich zwei kleine Details haben bei mir Fragen aufgeworfen: Wie hat Viola die Privat-Adresse von Irina ausfindig gemacht? Was ist mit Irina’s Kater passiert, der zuletzt gar nicht mehr erwähnt wurde? Klar, über sowas kann sich auch nur eine gluckende Katzen-Mama Gedanken machen 😉 …
Von mir gibt es für diese wunderbar erzählte, sehr nahe gehende Geschichte eine 5 Sterne-Leseempfehlung! Ich war begeistert von diesem Buch – liebe Kerstin, vielen Dank dafür ❤

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Gewinnerin des Urlaubsromans „Christiane Lind – Endlich Schnurrlaub“ ist …

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… Katharina

Ganz herzliche Gratulation – ich schicke Dir gleich eine Mail, damit Du mir Deine Anschrift senden kannst 🙂

Allen Anderen ganz lieben Dank für’s Mitmachen und weiter Teilen!!!

Und sorry, dass ich erst am 3. Tag nach Verlosungsablauf ausgelost habe, aber vorher war leider keine Zeit – dafür ist die Freude hoffentlich um so größer.

Alle Anderen: Bitte nicht traurig sein, das war nicht die letzte Verlosung hier!

Der Gewinnerin wünsche ich ganz viel Spaß mit dem Buch 🙂

Macht mit: Verlosung des sommerlichen Katzen-Buchs „Endlich Schnurrlaub“ von Christiane Lind :-)

Liebe Follower und Buch-Interessierte,

vielen lieben Dank für so viele neue Likes auf der Facebook-Seite meines Blogs – wir haben die 300er Marke geknackt und ich freue mich riesig 🙂
Wie versprochen starte ich jetzt die nächste Verlosung, diese läuft ab sofort bis einschl. Sonntag, 20.07.2014 um 23:59 Uhr – ausgelost wird voraussichtlich am Montag, 21.07.2014.
Diese Verlosung ist vor Allem an Katzenliebhaber(innen) und Katzenbesitzer(innen) gerichtet – aber selbstverständlich kann man auch mitmachen, wenn man keine Katze hat.

Wenn Ihr die unten angegangenen Bedingungen beachtet, könnt Ihr folgendes Buch gewinnen:

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CHRISTIANE LIND: „Endlich Schnurrlaub – Katzen auf Reisen“

Alle Informationen zu diesem süßen Taschenbuch (neu und ungelesen) findet Ihr auf dem Link der Verlagsseite: http://www.rowohlt.de/buch/Christiane_Lind_Endlich_Schnurrlaub.3091464.html

 

Folgendes müsst Ihr beachten, um bei der Verlosung mitzumachen:

Postet zwischen dem 13.07.2014 und dem 20.07.2014, 23:59 Uhr (die Auslosung erfolgt voraussichtlich am 21.07.2014) einen netten Kommentar unter diesem Posting hier mit folgenden Angaben:

 

  1. Stellt Euch bitte kurz vor und schreibt mir Euer witzigstes Erlebnis mit Eurer Katze und was Ihr an Katzen so toll findet!
  2. Bitte gebt bei Eurem Kommentar einen wieder erkennbaren Namen sowie eine gültige, reale E-Mail-Adresse an, da ich Euch im Falle eines Gewinnes – neben der Veröffentlichung auf dem Blog und auf der facebook-Seite des Blogs – auch selbst nochmal per E-Mail benachrichtigen werde! Anonyme Kommentare sind von der Teilnahme ausgenommen! Nach meiner Benachrichtigung habt Ihr 1 Woche Zeit, um mir Eure innerdeutsche Post-Adresse mitzuteilen, sollte dies nicht erfolgen so verfällt der Gewinn und wird anderweitig verlost!
  3. Bitte beachtet, dass ich aufgrund der hohen Porto-Kosten ausschließlich an eine deutsche Versand-Adresse versende und leider NICHT ins Ausland!
  4. Der Gewinner erklärt sich damit einverstanden, dass der Gewinn als unversicherte Büchersendung verschickt wird! Ich übernehme keine Haftung für Verlust oder Beschädigung auf dem Postweg!
  5. Ihr solltet mindestens 18 Jahre alt sein oder mir eine Einverständniserklärung der Eltern bei Gewinn vorlegen!
  6. Beachtet bitte, dass beleidigende, verletzende, diffamierende, rassistische, kriminelle oder irgendwelche Produkte oder Dienstleistungen bewerbende Kommentare umgehend von mir gelöscht werden bzw. vor der Veröffentlichung bereits gefiltert werden – im Falle eines Verstoßes behalte ich mir eine strafrechtliche Verfolgung vor!
  7. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Sollte Euch mein Blog gefallen, so würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr Abonnent/Leser meines Blogs werdet oder die facebook-Seite des Blogs (siehe Button auf dieser Seite) liked!!!

Gerne dürft Ihr das Gewinnspiel auch auf facebook, twitter, google+ oder anderen Medien weiter teilen.

Vielen Dank und ganz viel Glück bei der Gewinnspiel-Teilnahme!!!

 

Rezension: Jana Seidel – „Mein zauberhaftes Café“

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Taschenbuch, Goldmann, erschienen am 19.05.2014, 253 Seiten, 8,99€

Autorin:
Jana Seidel wurde 1977 in Hannover geboren, wuchs in Lüneburg und studierte nach dem Abitur in Kiel Spanische und Deutsche Literaturwissenschaften sowie Öffentliches Recht. Danach volontierte sie bei einer Tageszeitung. Anschließend schrieb Jana Seidel zwei Jahre als freie Journalistin für diverse Medien. Mittlerweile lebt sie in Hamburg, ist verheiratet und arbeitet in einer Zeitschriftenredaktion. Geschrieben hat sie schon als Kind: Zunächst Theaterstücke, die sie selbst im Kinderzimmer aufgeführt hat und später Kurzgeschichten; die Leidenschaft zum Schreiben hat sie dann im Studium wieder aufgegriffen und Kurzgeschichten und ein kleines Drehbuch geschrieben – mit Erfolg: Die Kurzgeschichten wurden publiziert und das Drehbuch verfilmt und das Schreiben wurde für Jana Seidel wie eine kleine Sucht 😉 .Sie träumt davon, sich irgendwann mal an das Schreiben eines Krimis heranzutrauen. Im Goldmann-Verlag sind bisher folgende Taschenbücher von ihr erschienen: „Über den grünen Klee geküsst“, „Eigentlich bin ich eine Traumfrau“ und „Mich gibt’s übrigens auch für immer“.

Handlung:
Dies 30jährige Alexandra aus Hamburg ist Steuerberaterin und führt ein äußerst geregeltes Leben – was natürlich nicht von ungefähr kommt: Sie hat ein Faible für To-Do-Listen und kommt aus einem sehr disziplinierten Elternhaus. Doch innerhalb einer Woche wendet sich das Blatt in jederlei Hinsicht und Alexandra steht vor dem Nichts: Sie verliert durch Korruption ihres Chefs ihren Job und erwischt ihren Freund in flagranti mit einer Anderen. Da kommt ihr die Erbschaft im Harz – das Haus ihrer Tante Effie (an die sie sich kaum erinnert) mit angrenzendem Café – nicht gerade ungelegen. Nachdem Alexandra einen Business-Plan erstellt hat, macht sie sich auf den Weg in den Harz in ein neues Leben als Café-Besitzerin. Zunächst scheint sich dort alles gegen sie und ihren Neustart verschworen zu haben, aber ihre neuen Freunde Carlie und Tom und nicht zuletzt der gute Geist von Tante Effie, die noch einen Auftrag zu erfüllen hat, bevor sie sich endgültig ins Jenseits verabschiedet – und sich unbedingt als Amor betätigen will – sind um Alexandra’s Wohlergehen bemüht …

Fazit:
Allein schon die Cover-Gestaltung ist einfach bezaubernd: Es ist überwiegend rosa (und glitzert zwar nicht, aber es glänzt) und ist über und über mit hübschen, pastell-farbenen Torten und Früchten bedruckt und der Titel ist eine Torten-Unterlage gedruckt – ein richtiges „Mädchen-Buch“ eben und sehr ansprechend – wirklich zuckersüß, ohne klebrig und aufdringlich zu wirken.
Die 253 Seiten des Buches sind nicht in abgeschlossene Kapitel unterteilt, was mich ja eigentlich immer ein wenig stört. Jedoch die Idee, größere Abschnitte durch einen „Cupcake“ sozusagen zu unterteilen, ist wiederum eine gute Idee, so dass man dadurch immer wieder Stellen hat, wo man das Lesen auch mal unterbrechen kann.
Das Schriftbild ist großzügig und den Schreibstil von Jana Seidel mochte ich in ihren bisherigen Büchern schon sehr. Wie auch in den bisherigen Büchern kommt man leicht in die Geschichte rein, die Protagonistin ist menschlich und sympathisch und könnte auch aus unserem eigenen Freundeskreis stammen. Jana Seidel schafft es so zu schreiben, dass man sich selbst in dieser Geschichte wieder findet und diese mit lebt – genauso, wie ich es bei modernen Romanen immer mag und schätze.
Die Stelle im Buch, wo Alexandra ihren Freund Lars in flagranti mit einer anderen Frau erwischt und ihr solche Gedanken durch den Kopf gehen, dass sie immer dachte, es sei alles in Ordnung, obwohl die Beziehung schon lange nicht mehr exklusiv war und dann auch feststellt, dass sich die Person, mit der sie 8 J. lang zusammengelebt hat, wie ein Fremder anfühlt, den sie nicht (mehr) erkennt, kann jede Frau nachvollziehen, die schon mal in einer ähnlichen Lage war und diesen unendlichen Schmerz beim Lesen erneut spüren und sich gut in die Protagonistin hineinversetzen. Auch zeigt sich hier wieder, wie wichtig es ist, die richtigen Freunde im Leben an seiner Seite zu haben.
Die Basis-Idee, den Geist einer verstorbenen Tante noch ein wenig weiterleben zu lassen und das Leben der Protagonistin in die richtigen Wege zu leiten, wurde auch von Sophie Kinsella in dem Roman „Charleston Girl“, den ich ebenso geliebt habe, schon mal aufgegriffen.
Jana Seidel hat  die Charaktere im Buch mit sehr viel Liebe zum Detail zum Leben erweckt (inkl. des Geistes von Tante Effie 😉 …) und sehr plastisch die Handlungsstränge und auch die Orte der jeweiligen Handlung beschrieben.
In dem Buch geht es um sehr viel mehr als um ein rosa-rotes Happy Ende in Sachen Liebe: Es geht um ungelöste Eltern-Tochter-Konflikte, Freundschaft, Liebe, Mystik, generationsübergreifende  Hilfsbereitschaft, eine kleine Kriminalgeschichte, Eigenständigkeit und den Mut, gewohnte Wege zu verlassen und sich neuen Herausforderungen zu stellen.
Von mir gibt es eine 5-Sterne-Leseempfehlung – also volle Punktzahl – für diesen wirklich bezaubernden Roman, der einen auch mal nachdenklich stimmt, aber dabei glänzende und ungewöhnliche Unterhaltung bietet 🙂
Gerne mehr davon 🙂

And the winner of „Dagmara Dominczyk – Wir träumten jeden Sommer“ is …

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… Inga (SharonBaker)

Ganz herzlichen Glückwunsch – eine Mail an Dich geht gleich noch raus 🙂


Allen Anderen danke ich ganz herzlich für’s Mitmachen und weiter Teilen!!! 

Nicht traurig sein – da ich ja damals meine Verlosung zum 1. Blog-Geburtstag versäumt habe wegen meines Umzuges, folgen in der nächsten Zeit noch einige tolle Bücher, die ein neues Zuhause suchen 🙂

Die nächste Verlosung starte ich, wenn meine Facebook-Seite für diesen Blog 300 Follower erreicht hat (viele fehlen nicht mehr 😉 …)!

Ich wünsche schon mal viel Erfolg bei den nächsten Verlosungen und der Gewinnerin dieser Verlosung ganz viel Freude an dem Buch 🙂

Review zur Buch-Vorstellung von Poetry-Slammerin Julia Engelmann – „Eines Tages, Baby“ am 03.07.2014 in Berlin

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IMG_1849IMG_1835Am gestrigen Donnerstag, 03.07.2014, fand im Kino „Babylon“ (http://www.babylonberlin.de) in der Rosa-Luxemburg-Straße, in Berlin um 20 Uhr – in Zusammenarbeit zwischen Thalia und dem Goldmann-Verlag die Buchvorstellung der Poetry-Slammerin Julia Engelmann statt.

Ich hatte ganz großes Glück und habe zwei Eintrittskarten im Package mit dem Buch gewonnen bei Christina Mettge’s „Lesungsblog“ (http://lesungsblog.wordpress.com) und durfte mir beides an der Abendkasse abholen. Vielen lieben Dank hierfür nochmals – ich habe mich wirklich ganz, ganz riesig darüber gefreut 🙂

Obwohl es wirklich sehr voll war und wirklich Lesungsbesucher fast aller Altersklassen (im Schnitt zwischen 16 und 60) zu sehen waren, konnten wir noch recht gute Plätze in der 3. Reihe ergattern.

Julia Engelmann, die inzwischen 22jährige Psychologie-Studentin der Universität Bremen, ist quasi über Nacht bekannt geworden durch ihren legendären und mittlerweile via youtube millionenfach angeklickten Auftritt beim 5. Bielefelder Hörsaal-Slam im Sommer 2013 (https://www.youtube.com/watch?v=DoxqZWvt7g8). Dort trug sie – in Anlehnung an den Song „One day, Baby“ des israelitischen Sängers Asaf Avidan – ihren Poetry-Slam „Eines Tages, Baby“ und begeisterte danach durch Auftritte in TV-Talk-Shows mit ihrer erfrischenden Art.

Sie spielt seit ihrer Kindheit bereits Theater und war von 2006 bis 2010 am Theater Bremen in unterschiedlichen Rollen auf der Bühne, anschließend spielte sie 2 Jahre lang – bis 2012 – in der RTL Daily-Soap „Alles was zählt“. Dennoch sagt sie von sich selbst, dass sie vor jedem Bühnen-Auftritt wahnsinnig aufgeregt sei.

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Nach einer kurzen Anmoderation begann Julia sehr gestenreich und sympathisch einige ihrer Text aus dem Büchlein vorzutragen, es folgte zwischendurch ein Interview mit einem Stellvertreter der Thalia-Buchhandlungskette und danach dann selbstverständlich auch noch „Eines Tages, Baby“. Julia hat eine unglaublich mitreißende Art und schafft es, durch ihren grandiosen Umgang mit Worten und die Verpackung dieser in moderne Lyrik mitten aus dem Leben, ihre Zuhörer jeden Alters zu flashen, zu berühren und zum Nachdenken anzuregen. Man selbst kann keine Worte finden für dieses einzigartige poetische Phänomen und ist nach dem Zuhören genauso atemlos wie Julia nach dem Vortragen der Texte. Mehr von und über Julia Engelmann selbst, findet Ihr auch auf ihrer Facebook-Seite (https://www.facebook.com/juliaengelmannofficial?fref=ts).

Leider konnte ich mein Exemplar von „Eines Tages, Baby“ nicht mehr signieren lassen, weil in der Schlange vor mir ca. 150 Wartende waren und wir an jenem tollen Abend noch mehr Kultur tanken wollten – als Zaungäste des „Berlin Classic Open Air“ am Gendarmenmarkt, wo ebenfalls eine atemberaubende Atmosphäre in der Luft lag. Wir sind pünktlich nach der Pause eingetroffen und waren zunächst vollkommen beeindruckt von den tausenden Menschen, die Klappstühlen, Decken, Tupper-Dosen und sonstigem Picknick-Equipment am Straßenrand campten. Ich behaupte mal, dass rund um den Gendarmenmarkt nochmal ebenso viele Zuhörer versammelt waren, wie zahlende Gäste auf dem Konzert Gelände. Wir hatten wirklich großes Glück und haben einen Platz in einer Außengastronomie gefunden und konnten bei Cocktails dem Auftritt von „Silly“, einer unserer Lieblingsbands, die vier ihrer Hits vortrugen, noch lauschen und das Abschlussfeuerwerk bewundern über dem Gendarmenmarkt. Für uns war es ein toller und rundum gelungener Kultur-Abend und mal wieder der beste Beweis, dass Berlin „unsere“ Stadt ist ❤

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