Review zur Lesung mit Felicitas Pommerening „Was will ich und wenn ja, wie viele?“ am 27.02.2014 in Berlin

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IMG_1570IMG_1572Am gestrigen Donnerstag, 27.02.2014, fand in der Buchhandlung Hundt Hammer Stein, Alte Schönhauser Str. 23/24 im schönen Berlin-Mitte (unweit des Hackeschen Marktes) – sieht auch: http://www.hundthammerstein.de – die Lesung von Felicitas Pommerening zu ihrem neuen Buch „Was will ich und wenn ja, wie viele?“ statt. Fast nirgendwo ist der sehr bewundernswerte und spannende architektonische Ost-West-Kontrast in der Mischung aus Renaissance-Wohnhäusern, niedrigeren Plattenbauten und hyper-modernen Bauten mit viel Glas und Stahl und ganz vielen Designer-Läden sichtbarer als dort – wirklich einer meiner Lieblingsstadtteile ❤

Aufmerksam geworden bin ich auf die Lesung durch eine Einladung von Felicitas über Facebook, worüber ich mich sehr gefreut habe und die ich sehr gerne angenommen habe.

Die Buchhandlung Hundt Hammer Stein ist eine bezaubernde, kleine unauffällige Buchhandlung, die ein paar Stufen hinab im Untergeschoss eines Altbaus liegt und ganz in weiß gehalten ist und deren Angebot über das Mainstream-Angebot großer Buchhandlungsketten hinaus geht. Bezaubernd fand Felicitas diese Buchhandlung bei ihrem letzten Berlin-Besuch wohl ebenfalls, wie sie einleitend zur Lesung berichtete, und dann einfach schnurstracks hineinging und fragte, ob sie dort mal eine Lesung halten dürfe. Ihr Verlag, der berlin Verlag (http://www.berlinverlag.de) stimmte zu und spendierte für den Lesungsabend gestern sogar Bier, damit die Besucher nicht nur literarisch, sondern auch alkoholisch (natürlich gab es auch nicht-alkoholische Getränke) versorgt waren :-).

Felicitas, die übrigens selbst auch eine ganz tolle Homepage hat (http://felicitaspommerening.de), stellte sich selbst kurz vor, beantwortete die ersten Fragen und berichtete kurz über die Entstehung des Buches, dessen Struktur und die Protagonisten, die man im weiteren Verlauf der Lesung dann etwas besser kennenlernen konnte. Das Buch ist so unterteilt, dass jeder  Protagonistin im Wechsel immer ein Kapitel gewidmet ist und aus deren Sicht – als Ich-Erzählerin – berichtet wird. Es wurde jeweils ein Kapitel vorgetragen für jede einzelne der drei Protagonistinnen Andrea, Doreen und Lotta.

IMG_1576IMG_1577Insgesamt ist zum Buch zu sagen, dass es sich um einen Entscheidungsroman handelt, der die Entscheidung pro oder contra der 3 großen „K“ im Leben einer Frau in den Thirtysomethings behandelt: KERL, KARRIERE, KINDER 🙂
Sehr interessant war, dass sich offenbar die wenigsten der Lesungsbesucher noch in dieser Altersstufe befanden und diese Entscheidungsphase – wie ich auch selbst – schon eine Weile hinter sich haben. Auch ein paar männliche Lesungsbesucher, die nicht alle unbedingt aussahen, als wären sie nur von ihren Frauen mitgeschleift worden ;-), waren anwesend und diskutierten im Anschluss an die Lesung lebhaft mit.

Felicitas selbst hatte diese Entscheidungsphase bereits früh hinter sich und bekommt diese 3 K’s trotz ihrer recht jungen 32 Jahre offensichtlich sehr gut unter einen Hut: Sie lebt in Mainz, ist verheiratet, hat zwei Kinder im Alter von 2 und 4 Jahren und ist promovierte Medienwissenschaftlerin und geht derzeit beruflich ausschließlich ihrer großen Leidenschaft, dem Schreiben, nach.
Sie bekommt jedoch gerade jetzt im Freundeskreis sehr häufig mit, wie andere mit diesen lebensbestimmenden Entscheidungen hadern und rät nach eigenen Erfahrungen, sich gar nicht so viele Gedanken darüber zu machen, sondern die Dinge einfach laufen zu lassen.

Sie berichtete ein wenig über ihre berufliche Laufbahn, und dass sie eigentlich nicht aus dem literarischen Schreiben kommt, sondern das Drehbuchschreiben erlernt hat und selbst beim Schreiben somit auch immer komplette Szenen vor sich sieht und sich vorstellt, wie diese wohl im Film aussehen mögen und auf Zuschauer wirken. Man bemerkt diese „berufliche Vorgeschichte“ auch an der sehr guten Struktur der Bücher von Felicitas – auch ihr Erstlingswerk „Weiblich, jung, flexibel“, das am 12.01.2012 im Herder Verlag erschienen ist, ist ebenso aufgebaut, nur dass hier aus der Sicht von nur zwei Protagonistinnen berichtet wird (http://www.amazon.de/Weiblich-jung-flexibel-wichtigen-Momenten/dp/3451305321/ref=sr_1_1_bnp_1_har?s=books&ie=UTF8&qid=1393612461&sr=1-1&keywords=weiblich+jung+flexibel).

Als Nächstes ist ein Liebesroman geplant, an dem Felicitas gerade schreibt. Von der Veröffentlichung einer bereits fertigen Fantasy-Geschichte musste sie leider erstmal absehen, da der deutsche Markt hier wohl leider – wie auch der Buchhändler bestätigte – von Trends, Figuren (also Elfen, Elben und Orks) und Stories amerikanischer Bestseller diesen Genres bestimmt wird.

IMG_1578IMG_1579Felicitas hat ihre Lesung absolut perfekt vorgetragen, sie schlüpfte in die Rollen ihrer Hauptdarstellerinnen und erweckte diese zum Leben durch den perfekten Wechsel des Tonfalls in den einzelnen Dialogen. Man merkt an dieser Stelle, dass sie ihren Kindern selbst auch viel vorliest – wie sie auf meine Frage hin auch bestätigte – und die haben dabei sicherlich sehr viel Freude 🙂

Nach der Lesung bestand noch die Möglichkeit zum Kauf des aktuellen Buches, zu dem auf lovelybooks.de auch gerade eine Leserunde lief (http://www.lovelybooks.de/autor/Felicitas-Pommerening/Was-will-ich-und-wenn-ja-wie-viele-1080956370-w/leserunde/1078176408/).

Ebenso hatte man noch die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch mit Felicitas und ich konnte auch noch meine beiden Bücher von ihr signieren lassen.

Es war ein wirklich toller Abend in einer sehr schönen Buchhandlung im wunderschönen Berlin-Mitte – DANKE an Felicitas, die Buchhandlung Hundt Hammer Stein und den berlin Verlag 🙂

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Review zur Lesung mit Dirk Martens (alias Waschsalon-Besitzer Freddy Leck) – „Nicht jeder Fleck muss weg“, 26.02.2014 in Berlin

IMG_1561IMG_1569Am gestrigen Mittwoch, 26.02.2014, fand abends im Berliner O-TonArt-Theater die Buch-Präsentation des Schauspielers Dirk Martens statt, der in dem Buch „Nicht jeder Fleck muss weg – aus dem Leben eines Waschsalon-Besitzers“ über – wie er es selbst nennt – sein Dasein als Dienstleister im Textilreinigungsgewerbe, aber auch über sein bewegtes Leben vor dieser Zeit geschrieben hat. Aufmerksam geworden sind wir auf diese Veranstaltung zum Einen durch die Präsenz von Dirk Martens in verschiedenen Talkshows, aber zuletzt auch durch den tollen Bericht in der Berliner Morgenpost am vergangenen Wochenende:
http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article125110694/Mein-wunderbarer-Waschsalon.html

Das O-TonArt-Theater ist eine ganz spannende, spezielle Location, denn es befindet sich im 2. Hinterhof und in der 1. Etage eines Berliner Altbau-Wohnhauses in Schöneberg in einer ganz privaten Atmosphäre. Gleich am Eingang bei der Abholung der vorbestellten Tickets wurde man unglaublich freundlich begrüsst, ebenso an der Garderobe und dann gibt es noch eine zauberhafte kleine Retro-Bar. Auch der Veranstaltungsraum ist etwas ungewöhnlich, aber gibt dem Theater einen ganz besonderen Charakter – mehr über das Theater und sein Musik- und Kleinkunst-Programm findet man auf der Website: http://www.o-tonart.de/index.html.

Zur Einleitung der Lesung stellt die Lektorin des Patmos-Verlages sich kurz vor und berichtete über das Zustandekommen der Zusammenarbeit und die Entstehung des Buches aus ihrer Sicht, nämlich, dass eine Autorin ihres Verlages Dirk Martens – alias Freddy Leck – in einer Talkshow kennenlernte und ihn so interessant fand, dass sie ihn der Lektorin empfahl. Da Dirk Martens, wie er die Zusammenarbeit später selbst schilderte, nach dem flüssigen Zustandekommen der ersten Seiten seines Buches gleich mal mit einer Schreibblockade konfrontiert wurde und an dem Vorhaben zweifelte, stellte man ihm den Co-Autor Ulrich Beckers an die Seite, der zudem noch ein sehr guter Pianist ist, und die Lesung auch musikalisch begleitete.

IMG_1563IMG_1566Nach dem musikalischen Intro begann dann die eigentlich Lesung. Dirk Martens – der neben seiner Karriere als Schauspieler (mehr hierüber ist auf Wikipedia zu finden: http://de.wikipedia.org/wiki/Dirk_Martens), noch etliche andere Jobs machte, bevor er Dienstleister mit Herz wurde, las einige Kapitel vor, in denen es um den Waschsalon an sich, seine Kunden und seine Angestellten ging, größtenteils unglaublich lustig, so dass man aus dem Lachen kaum noch raus kam, aber auch teilweise berührend. Den Waschsalon schuf er sich, um irgendwann nicht mehr ausschließlich auf die Schauspielerei angewiesen zu sein, als zweites Standbein und fand ausgerechnet darin seine berufliche Erfüllung. Alles über den Waschsalon Freddy Leck, der natürlich kein gewöhnlicher, sondern eher ein außergewöhnlicher Waschsalon ist, findet man auf der Seite des Salons: http://www.freddy-leck-sein-waschsalon.de, der sich in Berlin-Moabit befindet und im Retro-Stil eingerichtet ist und zugleich auch ein kleines Café ist.

Andere Kapitel, die Dirk Martens (der übrigens in Mülheim an der Ruhr geboren ist und seine Jugend im hessischen Rodgau verbrachte) mit einem ganz charmanten kleinen Sprachfehler vortrug, drehten sich um seine erste große Liebe und die sportlichen und stylischen Anstrengungen, die er unternahm, um diesem Mann zu gefallen, um weitere Jobs, die er ausübte – er hat wirklich kaum was ausgelassen 😉 und nicht zuletzt um die Vermarktung der Marke „Freddy Leck“ in Japan mit denen auch im Waschsalon erhältlichen Produkten wie Waschmittel usw.

Einen Teil des Buches und – wie man raushörte auch einen ganz, ganz großen Teil im Herzen – nimmt Dirk’s Tante Milli ein, die auch schon mal im Waschsalon behilflich ist und ebenfalls bei der Lesung anwesend war und besonders herzlich über die vielen Anekdoten lachte.

Es war ein wunderbarer Abend, wir haben unendlich viel gelacht und hatten wirklich sehr viel Spaß 🙂 – es wurde wirklich viel geboten an dem Abend, sowohl aus dem Buch als auch als Programm.

Wer weitere Infos über das Buch sucht, findet sie auf der Verlagsseite des Patmos-Verlages: http://www.patmos.de/nicht-jeder-fleck-muss-weg-p-8473.html?osCsid=f84058a616a63336ca3516f066a48fd9 oder bei amazon.de: http://www.amazon.de/Nicht-jeder-Fleck-muss-Waschsalonbesitzers/dp/3843604088/ref=sr_1_1_bnp_1_har?s=books&ie=UTF8&qid=1393513370&sr=1-1&keywords=dirk+martens.
Das Buch wurde durch die beiden bei der Lesung ebenfalls anwesenden Fotografen (bzw. Fotograf und Fotografin) noch mit Fotos aus dem Waschsalon des Freddy Leck und der Person Dirk Martens bereichert.

DANKE für die lustigen Stunden 🙂

5. Literatur-Salon bei Kerstin Hohlfeld, Gast-Autorinnen: Fanny Wagner & Carolin Birk

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IMG_1524Dieses Mal ausnahmsweise an einem Sonntag – nämlich dem 23.02.2014 – fand bei Kerstin Hohlfeld erneut ein Literatur-Salon statt – und zwar bereits zum 5. Mal. Gast-Autorinnen waren an jenem Spätnachmittag Fanny Wagner (alias Hermien Stellmacher) & Carolin Birk (alias Katharina Wieker), die aus ihrem gemeinschaftlich geschriebenen Frauen-Roman „Garantiert wechselhaft“ vortrugen.

Wie immer gab es auch dieses Mal zunächst einen kleinen Umtrunk, bevor die Lesungsbesucher dann ihre Plätze im Salon einnahmen und nach Kerstin’s lieber Begrüßung und verbaler Einleitung der Lesung dann der musikalischen Einleitung von Kerstin’s jüngster Tochter Mia in Form eines kleinen Blockflöten-Konzerts mit ausgewählten Stücken von Johann Sebastian Bach lauschen durften, die immer professioneller wird.

Die beiden Autorinnen erzählten zunächst ein wenig über die Protagonisten des Buches und den Handlungsort  Wiestal, der in der fränkischen Schweiz liegt und rein fiktiv ist – aber lt. Hermien Stellmacher könnte Wiestal sich überall im Frankenland befinden und sich demnach die Handlung überall dort – so wie im Buch beschrieben – abspielen 😉  – und sie weiß genau, wovon sie spricht, da sie selbst (ursprünglich aus Amsterdam stammend) schon seit vielen Jahren in der Fränkischen Schweiz lebt. Sie hat unter ihrem realen Namen bereits zahlreiche Kinder- und Jugendbücher verfasst und illustriert und ist Autorin des wirklich witzigen Frauen-Romanes „George Clooney, Tante Renate und ich“, den ich auch bereits gelesen und rezensiert habe unter dem Link https://buecherunddiewelt.wordpress.com/2013/01/23/rezension-fanny-wagner-george-clooney-tante-renate-und-ich/.

Carolin Birk (alias Katharina Wieker) hingegen hat den umgekehrten Weg beschritten: Sie ist in Franken geboren bzw. aufgewachsen und dann in die Großstadt gezogen – nämlich nach Berlin-Kreuzberg. Sie ist ebenfalls Kinderbuch-Autorin und -Illustratorin, aber auch Dramaturgin und Dialog-Autorin für ein bekanntes Berliner Trickfilm-Studio.

IMG_1528IMG_1532Die beiden sehr sympathischen Autorinnen gestalteten die Lesung so, dass sie abwechselnd in dem im Buch vertretenen fränkischen Dialekt vortrugen (aber natürlich auch in Hochdeutsch), zwischendurch noch etwas über die Handlung, das Leben in Franken und kulinarische Eigenheiten – wie saure Zipfel (in Essig eingelegte Würstchen) berichteten und die Eigenheiten der dörflichen Ur-Bewohner dieser Region sehr gut vermitteln konnten.
Die Abschnitte, die sie vortrugen, waren perfekt ausgewählt, sehr witzig und sie konnten mit ihrem Frauen-Roman sogar die anwesenden Männer begeistern und zum Lachen bringen 🙂

Für den Herbst ist das Erscheinen eines zweiten Bandes um die Protagonistin Nina und ihre Tochter Marie geplant, über dessen Titel die Autorinnen aber noch nichts verraten durften. Auf jeden Fall darf man sich auf eine Fortsetzung dieser witzigen Story freuen 🙂

Nach Ende der eigentlichen Lesung gab es auch an diesem Abend wieder ein köstliches vegetarisches Buffet und dabei wieder jede Menge Gelegenheiten, sich nett zu unterhalten, die beiden Autorinnen persönlich näher kennenzulernen und Bücher von ihnen signieren zu lassen, außerdem neue Kontakte zu knüpfen und nette Menschen kennenzulernen. Zu Hermien hatte ich bereits seit einiger Zeit über Facebook sehr netten Kontakt. Mit Katharina Wieker, ein wunderbarer Mensch, die ich an dem Abend zum allerersten Mal persönlich getroffen habe, habe ich mich wirklich glänzend unterhalten – DANKE :-). Auch Micaela Jary war Lesungsgast und wir haben uns sehr nett unterhalten – der Abend war insgesamt wieder perfekt!
Kerstin und ihr Mann Thomas sind so wundervoll und wirklich die perfekten Gastgeber! Danke für Eure Mühe, die tolle Bewirtung und die zauberhafte Gestaltung des Abends – alleine schon deshalb, weil ihr da seid 🙂

Professionellere Fotos und ein ausführlicher Bericht sind natürlich wieder auf dem Blog von „Lesendes Katzenpersonal“ (http://lesendes-katzenpersonal.blogspot.de/2014/02/lesung-wohnzimmerlesung-mit-fanny.html) zu finden. Ich bin leider immer nur mit dem iPhone unterwegs und kann daher keine so tollen Fotos liefern, wofür ich mich an dieser Stelle mal entschuldige.

Vielen Dank nochmals an Alle, die diesen Abend zu etwas ganz Besonderem gemacht haben und die ich zuvor auch schon speziell erwähnt habe.
Ich freue mich immer wieder, dabei sein zu dürfen und habe jetzt den Ehrgeiz, in absehbarer Zeit auch mal eine solche Lesungsveranstaltung auf die Beine zu stellen, weil es einfach so schön ist 🙂

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Lesungs-Review: Wohnzimmer-Lesung bei Britta Orlowski zusammen mit Jane Luc am Samstag, 22.02.2014

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Am vergangenen Samstag, 22.02.2014, fuhr ich gemeinsam mit Monika und Kerstin Stutzke vom „Lesenden Katzenpersonal“-Blog zur 1. Wohnzimmer-Lesung  von und bei Britta Orlowski im wunderschönen Havelland – der Autorin, der im Bookshouse-Verlag erschienen Love Story-Reihe aus St. Elwine (bibliographisch bei amazon:  http://www.amazon.de/Britta-Orlowski/e/B00CBAY5IA/ref=sr_tc_2_0?qid=1393263607&sr=8-2-ent),  die sie gemeinsam mit Jana Lukaschek gehalten hat. Jana Lukaschek hat ebenfalls im Bookshouse-Verlag unter dem Namen Jane Luc zwei Boston-Krimis veröffentlicht: „Flirt mit dem Tod“ und „Tödliches Versprechen“ . Zudem veröffentlicht Jana Lukaschek unter dem Namen Joanne St. Lucas auch Liebesromane – alles über sie und zu ihren Veröffentlichungen findet man auf ihrer wirklich tollen und sehr informativen Homepage: http://www.janeluc.de. Auch Britta hat eine tolle Autoren-Homepage, die unter dem Link: http://www.britta-orlowski.de/39994.html zu bewundern ist.

Auf dem Weg dorthin passierten wir – äußerst passend zu einer Literatur-Veranstlatung – den Ort Ribbeck im Havelland, der allen Leserinnen und Lesern aus dem bekannten Gedicht von Theodor Fontane bestens bekannt sein sollte.

Britta Orlowski lebt im Havelland ähnlich idyllisch wie ihre Protagonisten aus den St. Elwine-Romanen.
Ich selbst liebe das Havelland sehr – spätestens seit einem Bootsurlaub auf den Havel-Gewässern vor 1,5 J. , der uns u. a. nach Rathenow (die nächstgrößere Stadt von Britta aus gesehen) und Brandenburg/Havel geführt hat. Wer Wasserurlaube mag, aber trotzdem nicht ganz umkomfortabel unterwegs sein möchte, kann gerne mal hier schauen: http://bunbo.de/brb_allgemeine_informationen.html, Natur und Erholung pur 🙂

Nachdem Britta ihre Gäste ganz lieb begrüßt hatte und auf die kulinarische Pausen-Verpflegung in Form von köstlichen Muffins und Canapées sowie Getränken hingewiesen hatte, begann der literarische Teil.

Zunächst stellten Britta und Jana den Gästen ihre bisher erschienenen Romane und die künftigen Pläne ihres schriftstellerischen Wirkens kurz vor, dann begann Britta, anhand der Prologe ihre aktuell vor der Veröffentlichung stehenden künftigen Werke anzulesen.
Eines davon ist der historische Roman „Maistöcke“, der im November 2014 Premiere hat und in Britta’s Heimatdorf Bützer (http://www.milow.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=4780) spielen wird und in dem es nicht so ganz harmonisch zugehen wird.
Ebenso etwas mörderisch wird es in Britta’s neuem zeitgenössischem Roman „Holunderschwarz“ zugehen, der ebenfalls in Bützer spielen wird.
Der nächste Band aus der St. Elwine-Reihe mit dem Titel „Erbeerpunsch“ wird leider erst im Februar 2016 erscheinen.

Anschließend las Jana Lukaschek einige spannende Abschnitte aus „Flirt mit dem Tod“ – ihrer Krimi-Reihe aus dem Boston Police Department, der Krimi-Fans Lust auf Mehr machte, weil entsprechend Spannung aufgebaut wurde und der Leser das Ende selbst muss 🙂

Nach einer Stärkung mit den angekündigten Köstlichkeiten und netten Gesprächen, begann der 2. Teil der Lesung, wo Jana und Britta gemeinsam aus Jana’s Liebesroman-Reihe aus dem fiktiven Ort Lake Anna in Montana vortrugen, die sie unter dem Namen Joanne St. Lucas veröffentlichen wird und wovon in Kürze das 1. eBook erhältlich sein wird. Da es in dem Buch auch ein Wiederlesen mit Britta’s Protagonisten Tyler O’Brian aus der St. Elwine-Reihe gibt, übernahm Britta beim Lesen dessen Part.

Insgesamt war es ein rundum gelungener Nachmittag und Abend mit vielen netten Gesprächen und neuen Bekanntschaften. Hier möchte ich auch die bezaubernden Autorinnen Dagmar Helene Schlanstedt  (http://www.bookshouse.de/buecher/Weltenspur___Witara/) und Sabine Bürger (http://sabinebuerger.de) erwähnen und grüßen.
Man hatte die Gelegenheit, etwas aus dem Autoren-Dasein, dem Verlagsleben sowie über Pseudonyme  zu erfahren und über alles Mögliche zu quatschen und zu diskutieren und Britta konnte uns live Ihr Hobby Quilten ein wenig näher bringen und uns u. a. in die Unterschiede im Vergleich zu Patchwork einweihen. Ebenso konnte man von Jana interessantes aus ihrem hauptberuflichen Dasein im Polizei-Dienst in Süddeutschland erfahren.

Einen weiteren, ausführlichen Bericht über diese tolle Wohnzimmer-Lesung – mit tollen professionellen Fotos – ist auch beim „Lesenden Katzenpersonal“ unter folgendem Link zu finden: http://lesendes-katzenpersonal.blogspot.de/2014/02/lesung-wohnzimmerlesung-mit-britta.html.

Danke nochmals an alle Mitwirkenden, Beteiligten und Besuchern für dieses nette Lesungserlebnis 🙂

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Rezension: Kerstin Hohlfeld – „Winterwünsche“

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Taschenbuch, Gmeiner-Verlag, erschienen 01.07.2013, 310 Seiten, 11,99€

Autorin:
Kerstin Hohlfeld wurde 1965 in Magdeburg geboren und absolvierte nach dem Abitur sowie einer Berufsausbildung erfolgreich ein Theologie-Studium in Naumburg und Berlin. Nach unterschiedlichen Jobs und weiteren Berufsausbildungen widmet sie sich heute ausschließlich der Leidenschaft, der sie bereits als Kind nachging und mit der sie sich – nur 50 km von der ehem. Zonen-Grenze entfernt lebend – in fremde Welten träumen konnte: Dem Schreiben. Als Mutter von 3 Kindern lebt sie mit diesen, ihrem Mann und 2 Katern heute in Berlin und veranstaltet nebenher noch ihre legendären Literatur-Salons, auf denen sie anderen Autorinnen und Autoren unterschiedner Genres die Gelegenheit gibt, ihre Bücher in harmonischer, kultivierter Atmosphäre ebenfalls vorzustellen. „Winterwünsche“ ist nach „Herbsttagebuch“ und „Glückskekssommer“ bereits der 3. Band, in der 4 Teile umfassenden Reihe, um die liebenswerte, junge Schneiderin Rosa Redlich aus Berlin. Der 4. Band – mit dem Frühling als Thema – ist in Planung und soll im Februar 2015 erscheinen. Zunächst werden weitere Roman-Projekte von Kerstin Hohlfeld verwirklicht, u. a. der Roman „Ein Weg zurück“, der im April 2014 bei im bookshouse-Verlag veröffentlicht wird, ebenso wie ein weiterer Roman, der im Herbst 2014 im Ullstein-Verlag erscheint.

Handlung:
Auch in den kalten Wintermonaten wird es der jungen Berliner Schneiderin Rosa Redlich nicht langweilig. Nach ihrem Ausflug in die Glamour-Welt des Musical-Theaters arbeitet sie nun wieder in der Schneider-Werkstatt in Wedding, ist glücklich mit ihrem Freund Basti und dessen kleiner Tochter Juli, einem jungen HNO-Arzt und Sohn einer Schauspielerin, und kümmert sich um ihre schwangere Freundin und Mitbewohnerin Vicki, die eigentlich verheiratet ist, aber ein wenig geblendet ist von den Treffen mit einem alten Studienfreund und Musiker. Rosa’s Erzfeindin Marlene und Ex-Kollegin aus der Kostümwerkstatt des Musicals-Theaters setzt alles daran, Rosa’s Freundin zu werden und meldet sich zum gleichen Fashion-Wettbewerb eines Mode-Magazins an wie Rosa. Zudem ist Rosa damit beschäftigt, ein Brautkleid für eine  ältere, adlige Dame zu fertigen und ein Hund hält Einzug in Rosa’s Leben. Auf welchen Weg führt das Schicksal bei so vielen Neuigkeiten Rosa wohl dieses Mal …?!

Fazit:
Das Titel-Foto auf dem Cover ist wieder sehr gut und ansprechend gewählt – bei der Farbauswahl bekommt man direkt Lust, mit dem Buch anzufangen, weil das Cover so farbenfroh gestaltet ist, wie die wunderbaren Geschichten um Rosa Redlich bisher 🙂
Das Buch ist unterteilt in 11 Kapitel, die teilweise ein wenig lang sind, auf 310 Seiten – das Schriftbild ist gleichermaßen angenehm wie auch in den beiden Vorgänger-Bänden.
Handlungsort ist erneut Berlin, worüber ich mich speziell gefreut habe, weil ich dadurch immer noch neue Orte in meiner neuen Heimat entdecken kann.
Die Lektüre eines Buches aus der „Rosa Redlich“-Reihe ist für mich immer wie das Treffen mit einer guten Freundin, die ich nur ab und zu treffe und die bei den Treffen immer ganz viel spannende Neuigkeiten aus ihrem Leben zu berichten hat, so dass man sich zurücklehnen und nur zuhören kann. Gerne würde man an der ein oder anderen Stelle etwas einwerfen oder seine eigene Meinung dazu kundtun.
Die Geschichte, die Protagonisten sowie der Schreibstil sind sehr lebensnah, so dass man problemlos in die Geschichte einsteigen kann und das Leben der Charaktere eine Buch-Länge lang mitleben kann.
Wie auch im Vorgänger-Band „Herbsttagebuch“ hat Kerstin Hohlfeld es hier auch wieder glänzend verstanden, einen zweiten, parallelen Handlungsstrang einzuflechten, der in einer anderen Zeit spielt und nicht weniger spannend ist, als die eigentliche Geschichte um Rosa Redlich und ihre Freunde an sich. Rosa fällt ein weiteres Mal durch ihre Warmherzigkeit und Vertrauensseligkeit auf – Eigenschaften, die mir selbst auch oft zum Verhängnis geworden sind – und man möchte sie, wie man das unter guten Freundinnen eben macht, gerne in den Arm nehmen und vor den gleichen negativen Erfahrungen bewahren. Als Ausgleich darf Rosa jedoch auch einige wunderbare neue Bekanntschaften machen, die ihr Leben bereichern.
Leider lässt das nächste Treffen mit meiner Freundin Rosa noch eine ganze Weile auf sich warten (bis zum Frühjahr 2015) und ist dann gleichzeitig traurigerweise – so wie es aussieht – auch der letzte Band aus dieser wundervollen Reihe.
Ich würde mich jedoch sehr freuen – auch als kleine Anregung an die Autorin – wenn vielleicht der eine oder andere der doch sehr liebenswert geschaffenen Charaktere aus den Büchern dieser Reihe nochmals aufgenommen wird und eine neue Geschichte aus dem Leben dieser anderen Personen geschaffen wird, so dass man auch den „Kontakt“ zu Rosa Redlich nicht so ganz verliert. Diese Reihe ist so wunderschön zu lesen und sollte nicht aus dem Fokus der Leser/innen verschwinden …
Wie für die anderen beiden Bände habe ich auch hier wieder eine uneingeschränkte 5 Punkte-Leseempfehlung mit Sternchen  (+ jeweils 5 Punkte für die anderen beiden Bände) zu vergeben.

Einen ganz lieben Dank an dieser Stelle an den Gmeiner-Verlag für die freundliche Überlassung dieses Rezensionsexemplares 🙂

Rezension: Christiane Hagn – „Glück to go“

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Einband, Schwarzkopf & Schwarzkopf, erschienen 01.03.2012, 269 Seiten, 12,95€

Autorin
:
Christiane Hagn, Jahrgang 1980, geboren im bayerischen Ingolstadt, studierte nach dem Abitur zunächst zwei Monate lang Philosophie und Germanistik in Regensburg, bevor sie sich für eine Auslands-Auszeit in Ecuador entschied. Nach ihrer Rückkehr folgte ein Studium der Theater- und Medienwissenschaften, Psychologie und Spanisch in Erlangen. Nach dessen erfolgreichen Abschluss mit Magister zog ihr beruflicher Weg sie 2005 nach Berlin. Berlin ist auch Handlungsort ihrer Bücher „Mein Herz ist ein Idiot“ (Roman, November 2010), „Auf Männerfang“ (Dating-Erfahrungsbericht, März 2011), „Glück to go“ (Glücks-Erfahrungsbericht, März 2012) und als Co-Autorin von Stevani Fuhlrott „Wenn mich jemand sucht – ich bin im Kühlschrank“ (Diät-Erfahrungsbericht, März 2013). Im November 2012 lernte sie in einem Sumatra-Urlaub einen südafrikanischen Fischer kennen und lieben und brach kurzfristig alle Zelte in Berlin ab, um mit ihrer großen Liebe im Paradies zu leben, worüber sie in „Macht’s gut Ihr Trottel! Ich zieh dann mal ins Paradies“ berichtete (Juli 2013), Anfang 2014 ist hierzu zunächst im eBook die Fortsetzung als Kurzgeschichte „Ein Trottel kehrt zurück“ erschienen.

Handlung:
Auf die Frage, ob sie glücklich ist, kann auch Christiane Hagn nicht uneingeschränkt mit „Ja“ antworten und begibt sich nach Recherche des Begriffes „Glück“ in 20 unerschrockene Selbstversuche, auf die Suche nach dem ganz großen Glücksgefühl – sei es kurzfristig durch Kicks wie Zumba, Base-Jumping oder Reisen oder langfristig – durch die Entdeckung von Religion oder die wirklich große Liebe.

Fazit:
Das Buch hat ein handliches Einband-Format (Taschenbuch-Größe), 269 Seiten, die in einem angenehm lesbaren Schriftbild bedruckt sind, sowie im Mittelteil des Buches eine Foto-Serie mit „Beweis-Fotos“ von Christiane Hagn auf ihren Glücks-Experimenten.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sind thematisch unterteilt – für jeden Selbstversuch auf der Suche nach dem großen Glück gibt es ein Kapitel. Fester Bestandteil fast jeden Kapitels ist der Skype-Dialog zwischen Christiane und ihrer in Neuseeland lebenden Freundin Hannah und Schluss jeden Kapitels eine SMS zwischen den Beiden als Fazit des jeweiligen Glücksversuchs.
Ich hatte das Glück – passend zum Buch – Christiane Hagn Anfang Januar 2014 auf einer Lesung dieses Buches in Berlin live zu erleben und habe hierüber auch auf meinem Blog berichtet. Das Buch lag unverständlicherweise bereits seit 1 J. ungelesen auf meinem SuB und die lockere, spontane und sehr humorvolle Art, mit der Christiane einige ihrer Selbstversuche auf der Suche nach dem großen Glück vorgetragen hat, hat mich direkt begeistert. Das Buch war dann gleich das nächste, was ich dann auch gelesen habe 🙂
Der Schreibstil ist locker und flott und das Buch lässt sich, dafür dass es sich um einen Erfahrungsbericht handelt, leicht weg lesen.
Ich habe die Art, wie Christiane ihre Glückssuche vorträgt vom ersten Moment an gemocht und alleine aufgrund des witzigen Stils werde ich die anderen Bücher von Christiane Hagn ganz sicher auch noch lesen (eines habe ich ja auch noch auf der Lesung erworben).
Nicht jeder der im Buch beschriebenen Selbstversuche auf der Suche nach dem großen Glück empfiehlt sich zur Nachahmung, aber sie regen durchaus an, das eigene Glück oder auch Pech mal in Frage zu stellen und neue Wege zu gehen. Die Bilanz des Buches ist nach meiner Erkenntnis aber dennoch, dass Glück immer subjektiv, individuell und temporär ist 🙂
Mich hat das Buch perfekt unterhalten, ich habe es sehr gern gelesen und gebe somit sehr gerne eine uneingeschränkte 5-Punkte-Leseempfehlung 🙂