Rezension: Corina Bomann – „Eine wundersame Weihnachtsreise“

IMG_1377Fakten:
Einband (Hardcover), Verlag Marion von Schröder (Ullstein-Gruppe), erschienen am 11.10.2013, 236 Seiten, 14,00€

Autorin:
Corina Bomann wurde am 07.03.1974 in Parchim (Mecklenburg-Vorpommern) geboren und dachte sich in der Kindheit Geschichten aus, die sie dann auch niederschrieb und von denen sich einige heute abgedruckt in Büchern wiederfinden. Corina Bomann schreibt unter ihrem eigenen bekannten Namen hauptsächlich Erwachsenen-Romane – hier vor Allem Historien-Romane, aber auch Bücher, die in fernen Ländern am anderen Welt spielen, aber auch Jugendbücher. Weiterhin schreibt sie in weiteren Genres unter Pseudonymen.

Handlung:
Die 23jährige Studentin Anna aus Leipzig ist absolute Weihnachtshasserin. Dennoch lässt sie sich von ihrem kleinen Bruder dazu überreden, das aktuelle Weihnachtsfest bei ihm, Mutter und Stiefvater in Berlin zu verbringen. Am Tag vor Heiligabend begibt sich Anna mit dem Zug auf die Reise Richtung Berlin. Durch ein eigenes Missgeschick strandet sie aber zunächst auf der verschneiten Ostsee-Insel Rügen und begibt sich von dort aus auf eine abenteuerliche Odyssee mit vielen Hürden. Es beginnt nicht nur eine Reise durch den tief verschneiten Osten Deutschlands nach Berlin, sondern auch eine Reise, bei der Anna auf viele spannende Persönlichkeiten mit ganz eigenen Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsplänen trifft, aber vor allem auf dieser Reise wieder zu sich selbst findet und nicht nur an ihrem Reiseziel ankommt …

Fazit:
Die Cover-Gestaltung ist dem weihnachtlichen Thema angepasst, jedoch für diese eher moderne Weihnachtsgeschichte fast ein wenig zu romantisch gewählt.
Das Buch hat 236 Seiten, die Story ist unterteilt in 23. Kapiteln + Epilog – in angenehmer Kapitel-Länge und angenehmen Druckbild. Der Schreibstil ist flüssig, gut verständlich und modern.
Als ich das Buch das erste Mal in einer Buchhandlung in den Händen hielt, wusste ich bereits, dass das MEIN Weihnachtsbuch 2013 wird, das ich unbedingt haben möchte und anderen Weihnachtsbüchern auf dem SuB vorziehen werde, weil mich die Geschichte direkt angesprochen hat. Zudem spielt sie in meinem liebsten Teil von Deutschland – das war gleich noch ein Pluspunkt.
Die Story ist sozusagen ein Road-Trip zum Lesen mit dem Zusatz-Titel „Ein Unglück kommt selten allein“ und das alles eng verknüpft mit dem 80er Jahre Weihnachtshit „Last Christmas“ von Wham.
Diese Reise ist nicht nur eine Reise durch den Osten unserer Republik, sondern eine Reise durch skurrile Situationen, Generationen, Berufsgruppen und Nationen und führt Anna auf dem langen Weg zu einem ganz besonderen Ziel: Ihre eigene Kindheit, in der sich der Auslöser befindet für ihre Weihnachtsphobie. Das Buch bringt die ganze Gefühlspalette für den Leser mit: Humor, Bedauern, eine ganz kleine Prise Romantik und regt zum Nachdenken an und macht damit das Weihnachtsfest – nicht nur für die Protagonistin – zu etwas ganz Besonderem.
Obwohl ich aktuell noch mit ein paar Rezensionen im Rückstand bin, habe ich diese Rezension vorgezogen, da ich finde, dass dieses Buch eine absolute Lese-Empfehlung für die restliche Vorweihnachtszeit oder die Feiertage ist. Mich hat der Klappentext vorab nicht ge- oder enttäuscht – ich bin restlos begeistert von diesem Roman und gebe hierfür 5 von 5 möglichen Punkten – eines der schönsten Weihnachtsbücher, das ich in den letzten Jahren gelesen habe 🙂

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