Rezension: Britta Sabbag – „Pandablues“

IMG_0877Fakten:
Taschenbuch, Bastei Lübbe, erschienen 17.05.2013, 255 Seiten, 8,99€

Autorin:
Britta Sabbag wurde 1978 im Sternzeichen Skorpion in Osnabrück geboren. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Studiums in den Fächern Sprachwissenschaften, Psychologie und Pädagogik an der Universität in Bonn, wo sie auch heute noch lebt, arbeitete sie 6 Jahre lang als Personalerin in verschiedenen großen Firmen. Nachdem sie in einer wirtschaftlichen Krise ihren Job verlor, widmete sie sich bis heute dem, was sie eigentlich schon immer tun wollte: Dem Schreiben. Nachdem ihr witziges Erstlingswerk „Pinguinwetter“ erschienen ist, in dem es ebenfalls bereits um die liebenswert-chaotische Protagonistin Charlotte geht, besuchte die Autorin Drehbuchseminare an der Internationalen Filmschule Köln und der Autorenwerkstatt des Kölner Filmhauses, so dass sich inzwischen unterschiedliche Drehbuchstoffe in der Entwicklungsphase befinden.

Handlung:
Charlotte und Eric aus „Pinguinwetter“ leben mittlerweile zusammen. Charlotte ist nach einem Praktikum im Kölner Zoo festangestellte Tierpflegerin, auch wenn der Job nicht so ganz dem entspricht, was sie eigentlich mit ihrer Qualifikation immer so machen wollte. Ihre Freundinnen Trine, die Charlotte zum 2. Mal unter turbulenten Umständen ein Patenkind beschert, und Mona, sind in allen Turbulenzen immer für sie da. Es gibt auch ein lustiges Wiederlesen mit Charlotte’s verrückter Familie, wie z. B. Mutter Renate und Oma Melitta, die mit weiteren witzigen Ereignissen zur Story, die ein überraschendes Ende hat, beitragen.

Fazit:
Die Cover-Gestaltung hätte nicht besser gewählt werden können: Ein niedlicher Panda (ich liebe Panda-Bären) auf blauem Hintergrund und zur Verstärkung der Titel-Darstellung noch eine Regenwolke :-). Als besonderer Clou enthält das Buch mittig auf der rechten Seite ein zuckersüßes Panda-Daumenkino (beim Vorgänger-Buch ist es ein Pinguin-Daumenkino) und eine tolle, hochwertige Postkarte mit dem Cover, die fast zu schade zum Verschicken ist.
Die Seitenanzahl ist eigentlich mit 255 Seiten in 19 Kapiteln ideal und kurzweilig, aber weil das Buch so absolut toll und lustig ist, ist es meiner Meinung doch noch viel zu kurz.
Wie auch sein Vorgänger besticht das Buch durch unglaublich viel Situationskomik, spaßige, aber dennoch authentische, lebensnahe Dialoge und – allein schon durch die Auswahl der witzigen Namen – karikiert dargestellte Charaktere. Man lacht sich von einer Szene in die nächste. Ich war richtig traurig, als das Buch zu Ende war und es schreit geradezu nach einer Fortsetzung.
„Pinguinwetter“ und „Pandablues“ können auch gut unabhängig voneinander gelesen werden. Bevor ich mit „Pandablues“ begonnen habe, habe ich jedoch „Pinguinwetter“ nochmals durchgeblättert, um mir die Charaktere und die Handlung nochmals in Erinnerung zu rufen.
Absolut uneingeschränkte Kauf- und Leseempfehlung und glatte 5 von 5 möglichen Punkten – man kann gar nicht genug davon bekommen 🙂

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3 Kommentare zu “Rezension: Britta Sabbag – „Pandablues“

  1. Ich war am Bahnhof, hatte 5 Minuten, um quer rüber zu rennen und den nächsten Zug zu erwischen. Dann kommt da dieser Buchladen und hatte Pandablues in der Auslage und es war vorbei. Ich musste es haben, weil ich Pinguinwetter schon so toll fand. Meinen Zug habe ich, abgewetzt und trotzdem glücklich, noch erwischt und Pandablus schon beim Rennen begonnen. Einfach toll, diese Bücher =)

  2. Liegt bei mir als Hörbuch herum, weil ich erst noch PINGUINWETTER lesen möchte. Aber mein Sohn war begeistert – vor allem von der Teebeutelszene, von der er immer wieder gerne berichtet.

    LG,
    Heidi, die Cappuccino-Mama

  3. Pingback: Britta Sabbag. Pandablues (2013) | LiteraturLese

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