Reise-Bericht: Christmas-Shopping in New York Mitte Dezember 2012 – Teil 2

Holiday Market Bryant Park

Holiday Market Bryant Park

Sonntag haben wir – man staune 😉 … – auch mal wieder ausgeschlafen und uns dann – nach einem kurzen Sandwich-Frühstück (Christmas Turkey-Sandwich – lecker) in meiner liebsten Sandwich-Ladenkette „Prêt à manger“ (wo auch in London nie ein Weg für mich dran vorbei geht): http://www.pret.com/us/, wieder ins Shopping-Getümmel gestürzt, was aber deutlich entspannter war als am Tag zuvor.
Unser 1. Weg hat uns zum „Strand Bookstore“ (http://www.strandbooks.com/) geführt – ein riesengroßer Buchladen, vollgestopft in engen Gängen bis unter’s Dach (… wir haben mal gemutmaßt, dass das in Deutschland wahrscheinlich keine Bau- oder Sicherheitsbehörde so genehmigen würde). Dort kann sich der Kunde selbst entscheiden, ob er ein Buch lieber neu oder gebraucht kauft – leider ein Geschäftskonzept, das in Deutschland aufgrund der Buchpreisbindung unmöglich wäre :-(. Natürlich waren wir aber zusätzlich während unseres New York-Aufenthalts in einer Filiale des Buchhandels „Barnes & Noble“ (http://www.barnesandnoble.com/). Weiter ging es zu einer 799 Gallery am Broadway (http://www.yelp.com/biz/799-art-gallery-and-custom-framing-new-york), die Werke eines unserer Lieblingskünstler Ed Heck führt (http://www.edheck.com/homepage.html). Zu Fuß sind wir dann weiter Richtung SoHo, wo viele kleinere Läden zu finden sind und ich mir als Taschen-Fan den Store von „Liebeskind Berlin“ (http://www.yelp.de/biz/liebeskind-berlin-new-york) natürlich nicht entgehen lassen wollte. Zufällig entdeckten wir dort auch eine Filiale von „Pylones“ – eine Design-Shop-Kette, die wir schon aus London kennen (http://www.pylones.com/de/) und die wirklich lustige Accessoires für Haushalt, Wohnung usw. haben. Von da aus sind wir weiter – in leider strömendem Regen – zum MoMa-Design-Store (http://www.momastore.org/museum/moma/StoreCatalogDisplay_-1_10001_10451_) und dann den Broadway runter Richtung Süden. mit ausgiebigen Shopping-Stops in folgenden Läden, wo es teilweise 40% auf den gesamten Einkauf gab, wie z. B. „Superdry“ (http://www.superdry.de/), „American Eagle Outfitters“ (http://www.ae.com/web/international/index.jsp), „Forever21“ (http://www.forever21.com/EU/Product/Main.aspx?BR=F21), „Old Navy“ (http://oldnavy.gap.com/), „LOFT“ (http://www.loft.com/) – da fragt man sich, warum es solche Aktionen in Deutschland bei manchen Bekleidungsketten nicht auch einfach mal gibt …?! Auch die britische Mode-Kette „TopShop“ ist mittlerweile auf dem amerikanischen Markt angekommen: http://de.topshop.com/webapp/wcs/stores/servlet/StaticPageDisplay?catalogId=32051&storeId=13052&brdcrmb_trail=&identifier=tsus1+new+york&siteID=je6NUbpObpQ-2y8CEfPw8mbdsUoJFlG5kw&cmpid=ukls_deeplink&_$ja=tsid:19906%7Cprd:je6NUbpObpQ&geoip=home und hat eine Filiale auf dem Broadway. Ebenfalls auf dem Broadway Richtung Süden befindet sich ein asiatisches Kaufhaus, „Pearl River Market“ (http://www.pearlriver.com/v2/index.html), das über Kleidung, Lebensmittel, Wohn-Accessoires, Haushaltswaren usw. gut sortiert so ziemlich alles aus Asien anbietet – es duftet dort nach Jasmin und ich fand das Warenangebot vor Jahren schon total beeindruckend – das MUSS man mal gesehen haben, wenn man in New York war. Ein unbedingtes Muss für alle Shopping-Wütigen in New York ist in jedem Falle auch das Designer-Kaufhaus mit Outlet-Preisen „Century 21“, das sich in unmittelbarer Nähe des 9/11-Memorials befindet und vor einigen Jahren noch eher ein Geheimtipp war: http://www.c21stores.com/ – dort hat mein Mann, der bis dahin eigentlich recht wenig gekauft hatte, den Bestand an Hilfiger- und Ben Sherman-Herrenkleidung in seiner Größe weitestgehend aufgekauft ;-). „Century21“ wird mittlerweile in fast jedem Reiseführer erwähnt und dementsprechend trifft man dort auch wirklich Shopper aus aller Welt. Auch die beliebten Städtenamen-Taschen von „Robin Ruth“ – natürlich mit New York-Aufdruck – gibt es dort in vielen Varianten und um ein Vielfaches günstiger als in den Souvenir-Shops, daran konnte ich ebenfalls nicht vorbei gehen. Aber auch bei „Macy’s“ kann man tolle Schnäppchen machen: http://www.macys.com/ und kann nochmals zusätzlich 10% Rabatt bekommen, wenn man sich einen Shopping-Pass dort besorgt. Bei Macy’s ist auch die alte Architektur und die teilweise noch hölzernen Rolltreppen sehenswert; ich fand bisher immer speziell immer die Abteilung mit Weihnachtsdeko ganz toll – auch mit Preisen um 50% reduziert kurz vor Weihnachten.
Wenn uns zwischendurch die Lauferei zuviel wurde, sind wir mit unserer MetroCard (http://www.mta.info/metrocard/) mit der New Yorker U-Bahn gefahren – dort ist es genauso wie in London, dass der Fahrschein quasi bereits an den unterirdischen Eingängen zur Haltestelle elektronisch kontrolliert und der Fahrpreis pro Fahrt abgezogen wird; meiner Meinung nach ein tolles System, das Schwarzfahren unmöglich macht. Man kann die MetroCard am Automaten oder am Schalter immer wieder neu aufladen mit Beträgen ab 10$. Ich habe die New Yorker Subway – entgegen vieler Kritiker – bisher bei allen New York-Reisen als sehr sicher empfunden. Das einzig Störende sind die veralteten Anlagen – Menschen mit Handicap haben hier keine Chance, U-Bahn zu fahren. Die Stationen liegen teilweise 3 bis 4 Etagen unterirdisch und sind immer nur über Treppen (keine Rolltreppen) und lange Tunnel zu erreichen :-(.
Auch in New York gibt es einige Weihnachtsmärkte, die sich hier aber „Holiday Markets“ nennen. Auf meinem Foto oben sieht man den Holiday Market am Bryant Park, der sogar über eine eigene große Eisbahn und ein Theater verfügt. Weitere Weihnachtsmärkte befinden sich u. a. am Union Square, in der Grand Central Station (Bahnhof) und am Südzipfel des Central Parks (Columbus Circle). Es werden dort viele sehr schöne kunstgewerbliche Sachen verkauft. Ich war nur etwas betrübt, dass „Our Name is mud“ auf keinem der Weihnachtsmärkte mehr vertreten war, wie vor 5 J. – „Our Name is mud“ stellt u. a. witzige themenbezogene Keramik-Accessoires her – u. a. für Katzenbesitzer: http://ournameismud.com/theme/cat.html; davon hätte ich mir und meinen ebenfalls katzenbesitzenden Freundinnen gerne wieder etwas mitgebracht 😦 – schade. Auf fast jedem Weihnachtsmarkt waren Stände von „German Delights“ (http://www.germandelights.com/) vertreten – an manchen gab es sogar echte deutsche Bratwurst. Wer jedoch denkt, dass man sich auf amerikanischen Weihnachtsmärkten „gepflegt“ mit Glühwein betrinken kann, der irrt: Das „Nationalgetränk“ auf den Holiday Markets ist warmer Apple Cidre; selbst bei German Delights wird anstatt Glühwein lediglich „Kinder-Punsch“ angeboten, da Alkohol-Ausschank an Personen über 21 J. auch nur mit einer staatl. Lizenz erlaubt ist. Im Übrigen ist in den USA der Genuss von Alkohol in der Öffentlichkeit verpönt und in manchen US-Bundesstaaten sogar strafbar. In New York sieht man daher sehr häufig Menschen, die ihre Bierdose – natürlich gaaanz unauffällig – in einer kleinen braunen Papiertüte umhüllt mitführen …

Times Square bei Nacht

Times Square bei Nacht

Abends waren wir noch thailändisch essen und Cocktails trinken im Pongsri Thai Restaurant (http://www.pongsri.net/home.html), das wir ebenfalls bei unserem letzten New York-Trip vor fast 5 J. schon entdeckt hatten, aber feststellen mussten, dass die Thai-Restaurants, die es mittlerweile in Köln gibt, auf keinen Fall schlechter sind.

Am folgenden Tag hatte ich ja Geburtstag, aber davon berichte ich dann im 3. und letzten Teil meines Reiseberichtes, in dem es dann auch wieder deutlich mehr Fotos geben wird.

(Fortsetzung folgt im 3. und letzten Teil …)

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