Reise-Bericht: Christmas-Shopping in New York Mitte Dezember 2012 – Teil 3

Plaza Hotel vom Apple Store aus gesehen

Plaza Hotel vom Apple Store aus gesehen

Lebensgroßes Nilpferd bei FAO Schwartz

Lebensgroßes Nilpferd bei FAO Schwartz

Dann kam mein Geburtstag, der in Deutschland ja schon 6 Std. vorher begann und ich also nach New Yorker Ortszeit ab 18 Uhr meine ersten Glückwünsche bekam, worüber ich mich sehr gefreut habe. Ich muss aber dazu sagen, dass ich niemand bin, der gerne feiert und für den solche Tage eigentlich keine große Bedeutung haben. Als ich nach New Yorker Ortszeit morgens um 9 Uhr (in Deutschland waren es da bereits 15 Uhr) dann wieder in meine Mails schaute, war ich echt überwältigt: Bis dahin hatten sich – auch Dank facebook – schon an die 100 Glückwünsche (und es sollten noch viel mehr werden) aller Art angesammelt – sehr schön :-). An dieser Stelle auch nochmal einen ganz lieben Dank an alle Gratulanten 🙂 – Ihr habt den Tag durch Eure Glückwünsche wirklich bereichert.
Wir haben uns dann erstmal auf den Weg gemacht und einen Laden von Kiehl’s (http://www.kiehls.com/) gesucht (an der Columbus Avenue sind wir fündig geworden), weil durch das stark gechlorte Leitungswasser (ich vermute, das ist auch eine Folge der Verschmutzungen durch den Hurrikan Sandy) und durch den Wind unsere Haut sehr gelitten hat und wir neben einer guten Handcreme auch eine angemessene Lippenpflege benötigten – die von Kiehl’s ist wirklich unschlagbar (in den USA auch unschlagbar günstig im Vergleich zu Deutschland) und es gab sie sogar in meiner Lieblingsgeschmacksrichtung „Cranberry“, die in Deutschland gar nicht erhältlich ist und mit der ich jetzt für die nächste Zeit eingedeckt bin ;-).
Ansonsten habe ich natürlich auch wieder Kosmetik, Augentropfen etc. aus meinem Lieblingsdrogeriemarkt „Duane Reade“ (http://www.duanereade.com/), den es nur nur in New York gibt, mitgebracht. Diese Kette findet sich in New York an jeder Ecke und es gibt dort neben Kosmetik, Apotheken-Artikeln, usw. auch Snacks, Getränke, Deko, Spielzeug usw. – einfach klasse – und die Läden haben 24 Std. geöffnet :-). Witzig ist auch, dass in Manhattan die Duane Street und die Reade Street direkt hintereinander liegen 😉 …
Auf dem Holiday Market am Columbus Circle (Central Park Süd) haben wir uns bei German Delights tatsächlich eine deutsche Bratwurst mit Sauerkraut gegönnt – den traditionellen New Yorker Hot Dog haben wir aber auch nicht ausgelassen während unserer Reise.
Weiter ging es dann zu Tiffany’s (http://www.tiffany.com) – allerdings nur zum Schauen – das nicht nur ein Schmuck-Laden, sondern eher ein Schmuck-Kaufhaus ist.
Zum Geburtstag habe ich mir ein Apple iPad mini gewünscht, das in den USA natürlich auch deutlich günstiger ist – bzw. gewesen wäre :-(, da ich mich jetzt doch mal langsam mit dem Lesen von eBooks vertraut machen will. Das iPad mini bietet da ein wenig mehr als ein reiner eBook-Reader. Wir haben absolut nicht damit gerechnet, dass das iPad mini in der kleinsten Speicher-Variante in sämtlichen Apple-Stores in New York (http://www.apple.com/retail/fifthavenue/) ausverkauft ist – und nicht nur dort, wie wir nach unserer Rückkehr nach Deutschland feststellen mussten. Ich hoffe aber, dass mein Geburtstagsgeschenk jetzt in den nä. Tagen endlich geliefert wird 😉 …
An diesem Tag konnten wir dann auch endlich zu FAO Schwartz (http://www.fao.com/home/index.jsp), einem riesigen Spielzeugkaufhaus, wo man an den Tagen zuvor in langen Schlangen auf den Einlass warten musste und wo ich meine Plüsch-Mops-Sammlung noch ergänzt habe. Ja, ich muss gestehen: Da ich leider bisher immer noch keinen echten Mops haben darf, sammle ich seit einigen Jahren Plüsch-Möpse und meine Sammlung umfasst mittlerweile über 30 Stück. Vom letzten New York-Trip habe ich seinerzeit 9 mitgebracht; dieses Jahr nur 4. Ich bin jetzt allerdings auch noch stolze Besitzerin eines kleinen Plüsch-Tapirs (meine Lieblingszootiere), den ich der Tatsache zu verdanken hatte, dass ich als Scherz zu meinem Mann gesagt habe, dass ich anstatt eines Mops auch einen Plüsch-Tapir nehmen würde (weil ich überzeugt war, dass es den nicht gibt) und auf einmal stand einer auf Augenhöhe mit mir ;-). Bei FAO Schwartz läuft man auch als Erwachsener mit großen Augen durch die Gegend und der Laden ist wirklich für jeden New York-Besucher sehenswert 🙂
Von dort aus ging es weiter in den Store von UGG Australia (http://www.uggaustralia.com/flagship-stores/flagshipStores,default,pg.html), den man auch endlich ohne Warteschlange am Eingang betreten konnte. Ein paar neue UGG Boots, die auch um ein Vielfaches günstiger waren als in Deutschland, mussten auch sein 😉
Abends waren wir dann erneut im „Applebee’s“ essen und haben nach einer köstlichen Vorspeise (http://www.applebees.com/menu/appetizers/appetizers/chicken-quesadilla-grande) beide ein Bourbon-Steak probiert (http://www.applebees.com/menu/sizzling-entrees/bourbon-street-steak), das wirklich außergewöhnlich lecker war.
Den Abend haben wir dann in der Hotel-Bar ausklingen lassen, wo ich zum ersten Mal im Leben einen „Cosmopolitan“ probiert habe (… der hat mir allerdings zu viele „Umdrehungen“ 😉 …

9/11-Memorial

9/11-Memorial

Freedom Tower

Freedom Tower

Nachdem wir am Tag unserer Abreise, mit Mühe und Not unsere ganzen Einkäufe in unseren Koffern verstaut hatten – es war ein echter Schock, die Menge unsere Einkäufe  unseren Koffern gegenübergestellt zu sehen, aber wir haben es irgendwie geschafft – und die Koffer in der Gepäckaufbewahrung des Hotels abgegeben hatten, haben wir diesen Tag dann zum Sightseeing genutzt.
Zuerst ging es – nach Zwischenstopp bei „Macy’s“ – zum 9/11-Memorial (http://www.911memorial.org/). Der Eintritt ist frei, aber es ist aufgrund des sehr großen Besucher-Andrangs und der umfangreichen Sicherheitskontrollen beim Einlass unbedingt zu empfehlen, vorab Eintrittskarten (ggf. beim Hotel-Concierge) für eine bestimmte Uhrzeit zu buchen und ausdrucken zu lassen, denn sonst würde man an der Kartenausgabe, dem Einlass, den Sicherheitskontrollen und dem weiteren Zugang wirklich stundenlang warten.
Auf den Fundamenten der beiden Türme des World Trade Centers wurden jeweils ganzflächig Kaskaden errichtet in deren Umrandungen jeweils die Namen sämtlicher Opfer der Anschläge vom 11. September 2001 eingraviert sind. Weiterhin befindet sich auf dem Gelände der „Survivor Tree“ – ein Baum, der die Anschläge seinerzeit wie durch ein Wunder stark beschädigt überlebt hat, in einer Baumschule renaturiert und dann wieder auf dem Gelände des Memorial Plaza eingepflanzt wurde. Weiterhin soll auf dem Gelände ein Museum entstehen, dass sich aktuell jedoch noch im Bau befindet. Zudem hat man einen tollen Blick auf die Baustelle des „Freedom Tower“ (http://de.wikipedia.org/wiki/One_World_Trade_Center), der bei seiner Fertigstellung Ende 2013 insgesamt 541,3 m hoch sein soll und jetzt schon weit in den New Yorker Himmel ragt und beim Landeanflug auf JFK schon sehr gut zu sehen war. Weitere Information zum 9/11-Memorial gibt es in den an den Ausgang angrenzenden Visitors Center mit dazugehörigem Merchandise-Shop. Selbst, wenn die Erlöse des Merchandising-Verkaufs der Museumsstiftung zu Gute kommen, so würde mir doch der Kaffee aus einer Tasse, die an 9/11 erinnert, ganz und gar nicht schmecken. Das ist dann etwas, das mir total wiederstrebt …
Danach haben wir uns dann erstmal ein „Starbucks“ (http://www.starbucks.com/) gesucht, der in den USA auch über ein etwas anderes Angebot verfügt. Vermisst habe ich dieses Mal zur Weihnachtszeit allerdings den Eggnogg-Latte ;-). Dafür gab es aber den in Deutschland auch nicht erhältlichen Peppermint Mocha. Der „Starbucks-Bearista“ (Weihnachtsteddy-Edition „Nutcracker“) war leider in diesem Jahr absolut nicht gut gelungen und wurde daher von einer Reise nach Deutschland verschont ;-).

9/11 bei Madame Tussaud's

9/11 bei Madame Tussaud’s

Die Obamas bei Madame Tussaud's

Die Obamas bei Madame Tussaud’s

Da ich ein totaler Fan von „Madame Tussaud’s“ bin, musste ich in New York (sehr zum Leidwesen meines Mannes) natürlich auch dorthin – trotz des extrem hohen Eintrittspreises von 36 $ pro Person (http://www.madametussauds.com/NewYork/Default.aspx). Natürlich sind dort viele Celebrities zu sehen, die es z. B. bei „Madame Tussaud’s“ in Berlin (http://www.madametussauds.com/Berlin/default.aspx) nicht zu sehen gibt (und umgekehrt) – das Angebot der ausgestellten Wachsfiguren ist immer an das betr. Land – angepasst. Die Qualität der Wachsfiguren ist sehr unterschiedlich: Manche sehen wirklich so aus, als würden sie sich gleich bewegen, aber andere sind nicht gut gelungen und man erkennt sie nicht wirklich gut in ihrem Abbild. Gegenüber von „Madame Tussaud’s“ befindet sich übrigens – für die Mädels unter uns – ein riesengroßer Sanrio-Store (http://www.sanrio.com/) mit so ziemlich allen „Hello Kitty“-Artikeln, die es so gibt ;-).
Unser letzter Weg – bevor wir dann ein Taxi zum Flughafen genommen haben – führte uns dann zu „McDonalds“ (http://www.mcdonalds.com/us/en/home.html), wo in den USA sowohl die hervorragende Qualität als auch das viel umfangreichere Produktangebot im Vergleich zu Deutschland sehr positiv auffallen.
Dann hieß es: Gepäck aus der Aufbewahrung holen und mit dem Taxi – dieses Mal in einer weniger abenteuerlichen, aber deutlich längeren Fahrt in der New Yorker Rush Hour – zum Flughafen JFK, wo wir nach dem Duty Free-Shopping (yippieh – ich habe dort tatsächlich schon den Sommerduft 2013 von Escada „Cherry in the Air“ kaufen können, der in Deutschland meist erst ab März erhältlich ist 🙂 …) noch ein wenig in der Lufthansa-Lounge relaxt haben, bevor es dann auf einen ruhigen Flug nach Frankfurt ging. Auf dem Hinflug habe ich mir bereits „Ted“ (http://movies.universal-pictures-international-germany.de/ted/) angeschaut und war total begeistert von diesem niedlichen Krawall-Teddy ;-), zumal ich auch ein großer Fan von „Family Guy“ (http://www.fox.com/familyguy/) und „American Dad“ (http://www.fox.com/americandad/) bin – ebenfalls Produktionen von Seth McFarlane, von denen wir in New York sogar noch neue Folgen sehen konnten (das Glück hatten wir bis jetzt bei jedem USA-Aufenthalt). Da ich im Flugzeug sowieso gar nicht bis sehr schlecht schlafen kann, habe ich dann dieses Mal den Musical-Film „Rock of Ages“ (http://rockofagesmovie.warnerbros.com/dvd/) angeschaut, der zwar mit Tom Cruise, Russell Brand, Alec Baldwin, Mary J. Blige, Catherine Zeta-Jones, Malin Akerman etc. sehr gut besetzt war, mir aber nicht so gut gefallen hat.
Am folgenden Tag gegen 15 Uhr waren wir dann endlich – ziemlich erschöpft – wieder zu Hause bei unseren beiden sehr relaxten, da absolut top-versorgten Katzen und haben den Kampf gegen den JetLag aufgenommen 🙂

New York ist – wie auch Berlin – immer eine Reise wert :-). Da es für uns bereits der 4. Aufenthalt dort war (davon 3x zum Weihnachtsshopping), haben wir auf das übliche Touristenprogramm dieses Mal auch verzichtet. Leider mussten wir dieses Mal auch darauf verzichten, ein NHL-Eishockey-Spiel der New York Rangers live zu sehen (was wir bisher immer konnten), da die nordamerikanische Eishockey-Liga sich während dieser Saison aktuell noch im Streik befindet.

Grundsätzlich sollte man aber als Tourist, gerade, wenn man noch nie in New York war, nicht verpassen, einmal mit der Staten Island Ferry an der Freiheitsstatue vorbeizufahren, um ein paar tolle Fotos zu schießen. Ebenso sollte man unbedingt mal von Brooklyn aus über die Brooklyn Bridge Richtung Manhattan gelaufen sein, auf dem Empire State Building oder besser dem Observation Desk des Rockefeller Center (http://www.topoftherocknyc.com/), weil man von dort aus auch das Empire State Building als Hintergrund auf den Fotos hat, gewesen sein; eines der zahlreichen Museen (die wirklich für alle Geschmäcker vorhanden sind: Kunst, Naturgeschichte, Immigration usw.) besucht haben; im Central Park gewesen sein; vielleicht mal ein Musical oder Theater-Stück am Broadway angeschaut haben (verbilligte Restkarten für den gleichen Tag bekommt man für die meisten Veranstaltungen beim Ticket-Service TKTS am Times Square: http://www.tdf.org/TDF_ServicePage.aspx?id=56 – man muss sich jedoch rechtzeitig anstellen); China-Town angeschaut haben;  im Grand Central Terminal (http://de.wikipedia.org/wiki/Grand_Central_Terminal) gewesen sein und so vieles mehr …

Als Reiseführer kann ich absolut uneingeschränkt „Top 10-Reiseführer New York“ von Dorling Kindersley empfehlen: http://www.amazon.de/Top-Reiseführer-York-Architektonische-Top-Restaurants/dp/3831012229/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1356904627&sr=8-1, der günstig in der Anschaffung ist, zudem handlich (passt in jede Handtasche), einen Stadt- und U-Bahn-Plan enthält und nach Stadtteilen aufgeteilt wirklich alle wichtigen Sehenswürdigkeiten und Tipps beinhaltet. Bei Reiseführern empfiehlt es sich jedoch, immer darauf zu achten, die aktuellste Version zu kaufen, denn nichts ist so schnell nicht mehr aktuell wie ein Reiseführer 😉

Sehr geschätzt haben wir bei unserem Aufenthalt auch dieses Mal wieder den absolut unproblematischen Einsatz der Kreditkarte, selbst für kleine Beträge im Drogeriemarkt. Man braucht eigentlich nur sehr selten Bargeld. Aber besonders ist uns – aus der Service-Wüste Deutschland – wieder die unglaubliche amerikanische Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft aufgefallen. Ich habe selbst einige Zeit im Kunden-Service gearbeitet und für mich dabei die goldene Regel festgelegt, den Kunden immer so zu behandeln, wie ich auch selbst als Kunde behandelt werden möchte. Dies lässt sich zwar aufgrund des Naturells mancher Kunden leider nicht immer so ermöglichen, jedoch zu mindestens 90% und ich bin ganz sicher, dass viele Dienstleister selbst nicht so behandelt werden möchten, wie sie oft ihre Kunden behandeln. Die Dienstleistungsbereitschaft in Nordamerika (USA und Kanada) ist wirklich ganz anders geartet und man wird selbst um 23 Uhr in einem Bekleidungsgeschäft noch von einer fröhlich singenden Verkäuferin begrüßt. Viele bemängeln diese amerikanische Freundlichkeit als aufgesetzt. Ich muss hier aber ganz klar aus der Sicht des Kunden sagen – wie sich auch eine liebe Freundin ausgedrückt hat: Lieber werde ich mit aufgesetzter amerikanischer Freundlichkeit respektvoll behandelt als Kunde, als mit ehrlicher deutscher Unfreundlichkeit …

So, nun beende ich meinen 3-teiligen Reisebericht und hoffe, dass Euch beim Lesen meiner ausschweifenden Bericht-Erstattung nicht langweilig geworden ist und Ihr vielleicht auch mal Lust bekommen habt, Euch New York irgendwann mal anzuschauen 🙂

Na, wer findet uns hier?!

Na, wer findet uns hier?!

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Reise-Bericht: Christmas-Shopping in New York Mitte Dezember 2012 – Teil 2

Holiday Market Bryant Park

Holiday Market Bryant Park

Sonntag haben wir – man staune 😉 … – auch mal wieder ausgeschlafen und uns dann – nach einem kurzen Sandwich-Frühstück (Christmas Turkey-Sandwich – lecker) in meiner liebsten Sandwich-Ladenkette „Prêt à manger“ (wo auch in London nie ein Weg für mich dran vorbei geht): http://www.pret.com/us/, wieder ins Shopping-Getümmel gestürzt, was aber deutlich entspannter war als am Tag zuvor.
Unser 1. Weg hat uns zum „Strand Bookstore“ (http://www.strandbooks.com/) geführt – ein riesengroßer Buchladen, vollgestopft in engen Gängen bis unter’s Dach (… wir haben mal gemutmaßt, dass das in Deutschland wahrscheinlich keine Bau- oder Sicherheitsbehörde so genehmigen würde). Dort kann sich der Kunde selbst entscheiden, ob er ein Buch lieber neu oder gebraucht kauft – leider ein Geschäftskonzept, das in Deutschland aufgrund der Buchpreisbindung unmöglich wäre :-(. Natürlich waren wir aber zusätzlich während unseres New York-Aufenthalts in einer Filiale des Buchhandels „Barnes & Noble“ (http://www.barnesandnoble.com/). Weiter ging es zu einer 799 Gallery am Broadway (http://www.yelp.com/biz/799-art-gallery-and-custom-framing-new-york), die Werke eines unserer Lieblingskünstler Ed Heck führt (http://www.edheck.com/homepage.html). Zu Fuß sind wir dann weiter Richtung SoHo, wo viele kleinere Läden zu finden sind und ich mir als Taschen-Fan den Store von „Liebeskind Berlin“ (http://www.yelp.de/biz/liebeskind-berlin-new-york) natürlich nicht entgehen lassen wollte. Zufällig entdeckten wir dort auch eine Filiale von „Pylones“ – eine Design-Shop-Kette, die wir schon aus London kennen (http://www.pylones.com/de/) und die wirklich lustige Accessoires für Haushalt, Wohnung usw. haben. Von da aus sind wir weiter – in leider strömendem Regen – zum MoMa-Design-Store (http://www.momastore.org/museum/moma/StoreCatalogDisplay_-1_10001_10451_) und dann den Broadway runter Richtung Süden. mit ausgiebigen Shopping-Stops in folgenden Läden, wo es teilweise 40% auf den gesamten Einkauf gab, wie z. B. „Superdry“ (http://www.superdry.de/), „American Eagle Outfitters“ (http://www.ae.com/web/international/index.jsp), „Forever21“ (http://www.forever21.com/EU/Product/Main.aspx?BR=F21), „Old Navy“ (http://oldnavy.gap.com/), „LOFT“ (http://www.loft.com/) – da fragt man sich, warum es solche Aktionen in Deutschland bei manchen Bekleidungsketten nicht auch einfach mal gibt …?! Auch die britische Mode-Kette „TopShop“ ist mittlerweile auf dem amerikanischen Markt angekommen: http://de.topshop.com/webapp/wcs/stores/servlet/StaticPageDisplay?catalogId=32051&storeId=13052&brdcrmb_trail=&identifier=tsus1+new+york&siteID=je6NUbpObpQ-2y8CEfPw8mbdsUoJFlG5kw&cmpid=ukls_deeplink&_$ja=tsid:19906%7Cprd:je6NUbpObpQ&geoip=home und hat eine Filiale auf dem Broadway. Ebenfalls auf dem Broadway Richtung Süden befindet sich ein asiatisches Kaufhaus, „Pearl River Market“ (http://www.pearlriver.com/v2/index.html), das über Kleidung, Lebensmittel, Wohn-Accessoires, Haushaltswaren usw. gut sortiert so ziemlich alles aus Asien anbietet – es duftet dort nach Jasmin und ich fand das Warenangebot vor Jahren schon total beeindruckend – das MUSS man mal gesehen haben, wenn man in New York war. Ein unbedingtes Muss für alle Shopping-Wütigen in New York ist in jedem Falle auch das Designer-Kaufhaus mit Outlet-Preisen „Century 21“, das sich in unmittelbarer Nähe des 9/11-Memorials befindet und vor einigen Jahren noch eher ein Geheimtipp war: http://www.c21stores.com/ – dort hat mein Mann, der bis dahin eigentlich recht wenig gekauft hatte, den Bestand an Hilfiger- und Ben Sherman-Herrenkleidung in seiner Größe weitestgehend aufgekauft ;-). „Century21“ wird mittlerweile in fast jedem Reiseführer erwähnt und dementsprechend trifft man dort auch wirklich Shopper aus aller Welt. Auch die beliebten Städtenamen-Taschen von „Robin Ruth“ – natürlich mit New York-Aufdruck – gibt es dort in vielen Varianten und um ein Vielfaches günstiger als in den Souvenir-Shops, daran konnte ich ebenfalls nicht vorbei gehen. Aber auch bei „Macy’s“ kann man tolle Schnäppchen machen: http://www.macys.com/ und kann nochmals zusätzlich 10% Rabatt bekommen, wenn man sich einen Shopping-Pass dort besorgt. Bei Macy’s ist auch die alte Architektur und die teilweise noch hölzernen Rolltreppen sehenswert; ich fand bisher immer speziell immer die Abteilung mit Weihnachtsdeko ganz toll – auch mit Preisen um 50% reduziert kurz vor Weihnachten.
Wenn uns zwischendurch die Lauferei zuviel wurde, sind wir mit unserer MetroCard (http://www.mta.info/metrocard/) mit der New Yorker U-Bahn gefahren – dort ist es genauso wie in London, dass der Fahrschein quasi bereits an den unterirdischen Eingängen zur Haltestelle elektronisch kontrolliert und der Fahrpreis pro Fahrt abgezogen wird; meiner Meinung nach ein tolles System, das Schwarzfahren unmöglich macht. Man kann die MetroCard am Automaten oder am Schalter immer wieder neu aufladen mit Beträgen ab 10$. Ich habe die New Yorker Subway – entgegen vieler Kritiker – bisher bei allen New York-Reisen als sehr sicher empfunden. Das einzig Störende sind die veralteten Anlagen – Menschen mit Handicap haben hier keine Chance, U-Bahn zu fahren. Die Stationen liegen teilweise 3 bis 4 Etagen unterirdisch und sind immer nur über Treppen (keine Rolltreppen) und lange Tunnel zu erreichen :-(.
Auch in New York gibt es einige Weihnachtsmärkte, die sich hier aber „Holiday Markets“ nennen. Auf meinem Foto oben sieht man den Holiday Market am Bryant Park, der sogar über eine eigene große Eisbahn und ein Theater verfügt. Weitere Weihnachtsmärkte befinden sich u. a. am Union Square, in der Grand Central Station (Bahnhof) und am Südzipfel des Central Parks (Columbus Circle). Es werden dort viele sehr schöne kunstgewerbliche Sachen verkauft. Ich war nur etwas betrübt, dass „Our Name is mud“ auf keinem der Weihnachtsmärkte mehr vertreten war, wie vor 5 J. – „Our Name is mud“ stellt u. a. witzige themenbezogene Keramik-Accessoires her – u. a. für Katzenbesitzer: http://ournameismud.com/theme/cat.html; davon hätte ich mir und meinen ebenfalls katzenbesitzenden Freundinnen gerne wieder etwas mitgebracht 😦 – schade. Auf fast jedem Weihnachtsmarkt waren Stände von „German Delights“ (http://www.germandelights.com/) vertreten – an manchen gab es sogar echte deutsche Bratwurst. Wer jedoch denkt, dass man sich auf amerikanischen Weihnachtsmärkten „gepflegt“ mit Glühwein betrinken kann, der irrt: Das „Nationalgetränk“ auf den Holiday Markets ist warmer Apple Cidre; selbst bei German Delights wird anstatt Glühwein lediglich „Kinder-Punsch“ angeboten, da Alkohol-Ausschank an Personen über 21 J. auch nur mit einer staatl. Lizenz erlaubt ist. Im Übrigen ist in den USA der Genuss von Alkohol in der Öffentlichkeit verpönt und in manchen US-Bundesstaaten sogar strafbar. In New York sieht man daher sehr häufig Menschen, die ihre Bierdose – natürlich gaaanz unauffällig – in einer kleinen braunen Papiertüte umhüllt mitführen …

Times Square bei Nacht

Times Square bei Nacht

Abends waren wir noch thailändisch essen und Cocktails trinken im Pongsri Thai Restaurant (http://www.pongsri.net/home.html), das wir ebenfalls bei unserem letzten New York-Trip vor fast 5 J. schon entdeckt hatten, aber feststellen mussten, dass die Thai-Restaurants, die es mittlerweile in Köln gibt, auf keinen Fall schlechter sind.

Am folgenden Tag hatte ich ja Geburtstag, aber davon berichte ich dann im 3. und letzten Teil meines Reiseberichtes, in dem es dann auch wieder deutlich mehr Fotos geben wird.

(Fortsetzung folgt im 3. und letzten Teil …)

Reise-Bericht: Christmas-Shopping in New York Mitte Dezember 2012 – Teil 1

Christmas at Macy's

Christmas at Macy’s

Mitte Dezember (traditionell über meinen Geburtstag, den ich selten zu Hause verbringe) sind wir erstmals nach 5 Jahren Abstinenz wieder zum Weihnachtsshopping nach New York geflogen. Unser Lufthansa-Meilenkonto war so voll, dass wir die Flüge sogar noch gratis upgraden und einen besonders exzellenten Service genießen konnten.
Nach einem ruhigen NonStop-Flug ab Frankfurt, sind wir Freitag-Nachmittag in New York JFK gelandet. Da vor uns leider schon ein JumboJet aus China gelandet war, waren in der Schlange und an den nicht so gut besetzten Einreise-Schaltern so ca. 300 Leute vor uns – und wenn man in Nordamerika etwas gut kann, dann ist es: In „lanes“ anstehen und warten, was nicht das letzte Mal für die nächsten Tage für uns sein sollte 😉
Leider wurde uns die Wartezeit nicht gerade versüßt, weil auf den Monitoren CNN mit der Berichterstattung des Schul-Amoklaufs von Newtown flimmerte, der wenige Stunden zuvor passiert war und in den folgenden Tagen auch keine Stunde im TV verging, wo nicht an dieses traurige Ereignis erinnert wurde 😦 …
Nach 1,5 Std. hatten wir dann endlich unsere Einreisegenehmigung, konnten zu unserem Gepäck und uns dann endlich ein Taxi nach Manhattan suchen. Der Taxi-Fahrer (ein älterer Latino) hatte Schichtwechsel danach und hat uns in einer sehr abenteuerlichen Fahrt in rekordverdächtigen 40 Min. vom JFK-Airport zum Times Square chauffiert, als wären Gangster hinter ihm her (nur zur Info: der Taxi-Fahrer zurück hat ungefähr doppelt so lange benötigt bei ähnlicher Stau-Lage) 😉 …

Aussicht vom Hotelzimmer 45. Etage

Aussicht vom Hotelzimmer 45. Etage

Nachdem wir im Hotel Marriott Marquis (http://www.marriott.de/hotels/travel/nycmq-new-york-marriott-marquis/ – wo wir zum 2. Mal zu Gast waren und ebenfalls Prämienpunkte abwohnen konnten) eingecheckt und unser Zimmer in der 45. Etage unseres Hotels bezogen haben, haben wir uns nach kurzer Verschnaufpause dann erstmal auf die Beine gemacht und sind den Broadway Richtung Süden zu Fuß runter gelaufen bis zu Macy’s und haben schon mal einen kleinen Vorgeschmack bekommen, was uns auf den Straßen wohl am Samstag, wenn die New Yorker frei haben und die Leute aus dem Umland zum Shopping nach New York kommen, noch so erwarten könnte – puh 😉 – und ja, ich muss zugeben: Die ersten Dollar haben wir natürlich auch schon umgesetzt 😉 …
Da wir nicht sämtliche Energie am 1. Abend verpulvern wollten, haben wir uns irgendwann wieder aufgemacht Richtung Times Square, unsere Koffer ausgepackt und wie es für uns auch oft schon Tradition hat in Hotels – ein Club-Sandwich über den Room-Service bestellt und dabei dann den Muppets-Film (den ich wirklich total süß fand) angeschaut, bevor uns dann (in Deutschland war es da bereits 4 Uhr morgens) irgendwann die Augen zugefallen sind.

Christmas Tree Rockefeller Center nachmittags

Christmas Tree Rockefeller Center nachmittags

Am nächsten Morgen haben wir erstmal ausgeschlafen und dann in einer lausigen Touristenfalle am Times Square exorbitant teuer und grottenschlecht gefrühstückt (Roxy’s Delicatessen: https://plus.google.com/115906653407618526455/about?gl=de&hl=de – der Name ist also vollkommen überbewertet 😉 …).
Wir haben dann erfahren, dass der nackte, singende Cowboy vom Times Square keine Legende ist – den gibt es also wirklich – und damit die Herren augenscheinlich nicht leer ausgehen, hat er nun sogar ab und zu auch sein Cowgirl dabei: http://en.wikipedia.org/wiki/Naked_Cowboy  ;-).
Und dann ging es los in den Shopping-Marathon. Zunächst einmal haben die Menschenmassen in Manhattan unsere Erwartungen weit übertroffen (New Yorker, Shopping-Wütige aus dem Umland, Touristen usw.). Es gab nicht nur „lanes“ an den Kassen, sondern bei den meisten stark frequentierten Läden wie Abercrombie & Fitch, Hollister, Apple, FAO Schwartz, Tiffany’s, UGG Australia usw. bereits vor den Läden und man musste dort warten, um gruppenweise in den Laden eingelassen zu werden 😦 …
Wir haben uns dann von den Massen treiben lassen, zum Rockefeller Center, zum NBC-Experience-Store (http://www.nbcuniversalstore.com/), zum Store des Metropolitan Museum of Art (http://store.metmuseum.org/?utm_expid=2248992-3), auf die 5th Avenue, zum Plaza Hotel – mal hier und da in Läden geschaut, wo der Andrang nicht so groß war und wir natürlich nicht ohne Tüten hinausgekommen sind, bei Starbucks Kaffee getrunken und es uns gut gehen lassen. Abends haben wir im „Applebee’s“ (http://www.applebees.com/), das wir bei einem unserer letzten New York-Trips entdeckt haben, nach einigen Unwägbarkeiten dann doch noch unser bestelltes, sehr leckeres Steak bekommen. Ganz riesig gefreut habe ich mich dort allerdings, als aus den Lautsprecher-Boxen das Lied „On the dark side“ von John Cafferty & the Beaver Brown Band (http://www.youtube.com/watch?v=rg9QUK7bigQ) ertönte, welches ich ewig nicht gehört habe und Soundtrack (ich habe die CD selbst noch irgendwo) eines meiner All Time-Favourite-Filme „Eddie & the Cruisers“ (1983) ist – ein echtes Highlight. Das hat mich dazu angefixt, mich mal im WWW auf die Suche zu begeben, wo ich „Eddie & the Cruisers“ und die Fortsetzung „Eddie lebt“ von 1989 vielleicht irgendwo in deutscher Sprache mal auf DVD zu bekommen.
Da unser Hotel im Theatre District lag, haben wir nicht schlecht gestaunt, welche Stars aktuell bzw. in der nä. Zeit in all den Theatern live zu sehen sind (Ricky Martin in „Evita“, Tom Hanks, Billy Ray Cyrus, Katie Holmes …).
Am Abend habe ich dann auch damit begonnen, Weihnachtsgrüße zu schreiben, die meine Lieben in Deutschland, Schweiz, Österreich und Holland dieses Mal aus New York erhalten sollten 🙂

(Teil 2 folgt in Kürze)

Rezension: Ben Bergner – „Ich heirate Frau Antje ihre Familie: Meine neue holländische Verwandtschaft“

Autor:
Ben Bergner hat an der Universität zu Köln seinen Magister in den Fächern Geschichte, Politik und Pädagogik abgelegt und sich in den Anfangswirren seines Studiums durch ein ganzes Semester Niederlandistik gequält. Zusammen mit seiner holländischen Frau lebt der dreifache Vater in München. Bergner ist Journalist und freier Autor u. a. für Süddeutsche Zeitung TV. Der zweite Teil „Frau Antje ihre Familie, der Sex und ich“ wird im August 2013 im gleichen Verlag verlegt. Ende 2014 soll „Ich heirate Frau Antje ihre Familie“ ins Kino kommen. „Lass uns Voodoo machen, Liebling“, ist Ben Bergners dritter Roman und eine schräge Liebeskomödie voller absurder Situationskomik.

Handlung:
Gabriel Getty ist Misanthrop aus Überzeugung. Auf einer Isar-Floßfahrt rettet er der Niederländerin Anouk das Leben, die Beiden verlieben sich und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Gabriel zieht von München in die Niederlande und tut fortan alles, um vom Anouks 80-köpfiger Großfamilie ernst genommen und als echter Niederländer angenommen zu werden: Angefangen beim Niederländisch-Kurs, Kiffen, der Auswahl des typisch niederländischen Wohn-Domizils, der Konfrontation mit der niederländischen Nationalspeise neben Pommes, eigenartigen Aufnahmeritualen in Anouk’s Großfamilie zu verschiedenen Anlässen, verrückten Geschäftsideen bis hin zur Planung der eigenen Hochzeit 🙂

Fazit:
Das Buch hat – leider nur – 198 Seiten und ist in sehr angenehmem Druck- und Sprachbild in kurzweilige Kapitel unterteilt und richtig toll zu lesen.
Dieses Buch stand schon länger auf meiner Wunschliste und da wir selbst oft in den Niederlanden sind, ist das quasi schon Pflicht. Es war nicht mein 1. Buch zum Thema „deutsch-niederländische Beziehungen“ (im wahrsten Sinn des Wortes 😉 …), jedoch für mich mit Abstand das lustigste, da es in Roman-Form (ganz sicher mit autobiographischen Einflüssen des Autors) und nicht so sachlich geschrieben ist wie die anderen zum gleichen Thema. Ich musste sehr häufig über die Situationskomik und den Sprachwitz schmunzeln und finde die Story echt gelungen, so dass ich mich schon sehr auf die Fortsetzung und dem Wiedersehen – ähm, Wiederlesen 😉 – mit den Protagonisten und der niederländischen Verwandtschaft freue. Auch auf den Film bin ich sehr gespannt.
Das Buch bekommt von mir 5 von 5 möglichen Punkten 🙂

Rezension (Kurzgeschichte, eBook): Gerritje Krieger – „The Jazz Funeral – Eine Geschichte aus New Orleans“

Autorin:
Gerritje Krieger kam 1971 im Rheinland zur Welt. Ihre Leidenschaft für Bücher und das Schreiben entdeckte sie bereits als Kind und verfasste schon damals erste Geschichten.
Heute arbeitet sie als freie Journalistin und Autorin und findet besonders auf Reisen immer wieder Inspirationen. Neben dem Schreiben von Kurzgeschichten widmet sie sich derzeit intensiv der Arbeit an einem Roman und der wunderbaren Kolumne über ihren Mops Eddie.

Handlung:
Die junge Witwe Ellen reist nach dem Tod ihres Mannes nach New Orleans, um durch einen Foto-Trip wieder Zugang zum eigenen Leben zu finden. Diesen Zugang findet sie aber letztlich durch einen anderen Trauerfall. Eine Geschichte um Trauer und Tod mit einem kleinen Happy End.

Fazit:
Dies war mein erster Ausflug in die Welt der eBooks, wenn ich mir derzeit auch nur die Kindle-Version für’s iPhone als App geladen habe – ich muss dazu sagen, dass ich eBooks bisher immer kategorisch abgelehnt habe, doch aber sehr interessiert an dieser Geschichte war und dies die einzige Möglichkeit war, die Geschichte auch zu lesen. Diese kann ich wirklich nur weiterempfehlen 🙂
Man wird von der Protagonistin Ellen in der in Ich-Form sehr einfühlsam erzählten Geschichte sehr plastisch geführt und fühlt sich mehr als Begleiterin und weniger als Leserin im schwülen New Orleans und kann die Geschichte sehr gut mitleben. Der Schreibstil ist sehr angenehm und man will die Geschichte zu keinem Zeitpunkt unterbrechen. Sie eignet sich ideal zum Lesen zwischen zwei Büchern.
Die Kindle-Version enthält zudem eine Leseprobe einer weiteren Kurzgeschichte der Autorin („Irezumi: Eine Tattoo-Geschichte“).
Beide Kurzgeschichten machen viel Vorfreude auf den angekündigten Roman, den ich auf jeden Fall auch lesen werde 🙂 – Danke an die Autorin für diese angenehme Unterhaltung.
Fünf von fünf möglichen Punkten 🙂

Rezension: Jana Seidel – „Mich gibt’s übrigens auch für immer“

Autorin:
Jana Seidel wurde 1977 in Hannover geboren. Nach ihrem Studium in Kiel volontierte sie bei einer Tageszeitung. Anschließend schrieb Jana Seidel zwei Jahre als freie Journalistin für diverse Medien. Mittlerweile lebt sie in Hamburg und arbeitet in einer Zeitschriftenredaktion. Im Goldmann-Verlag sind folgende Taschenbücher von ihr erschienen: „Über den grünen Klee geküsst“, „Eigentlich bin ich eine Traumfrau“ und „Mich gibt’s übrigens auch für immer“ – in allen 3 Büchern geht es um unterschiedliche Protagonisten aus dem gleichen Freundeskreis.

Handlung:
Dies ist der 3. Band, in dem es um gleiche Hamburger Freundes-Clique geht.
In diesem Band dreht sich alles um die sprunghafte Tanja, die nach einem Heiratsantrag ihres Freundes in Panik verfällt – und wie schon so oft zuvor in ihrem Leben über Familie, Beruf oder Berufung – nun auch über die Liebe für’s Leben in heftige Zweifel gerät. Zusammen mit ihrer Freundin Juli begibt sich Tanja in ein Abenteuer in Richtung Vergangenheit – in Form ihres Vaters – wodurch sie endlich die Kraft schöpft, die Gegenwart zu leben und die Zukunft anzugehen.

Fazit:
Das Buch umfasst 251 Seiten, die nicht in Kapitel unterteilt sind (was ich ein wenig störend finde), hat aber damit meiner Meinung eine ideale Roman-Länge 🙂
Es ist ein wunderbares, sowohl romantisches, als auch lustiges wie teilweise anrührendes Buch über Liebe, Freundschaft, Beruf(ung), Familie und allem, was wirklich im im Leben zählt.
Ich muss zugeben, dass ich leider nicht mit dem 1. Buch von Jana Seidel – „Über den grünen Klee geküsst“ – begonnen habe, das sich aber jetzt auch auf meinem SuB befindet, sondern erst mit „Eigentlich bin ich eine Traumfrau“, was mir auch schon sehr gut gefallen hat. Jana Seidel hat einen äußerst angenehmen Schreibstil, flüssig, leicht verständlich und man findet sich direkt in einer Story wieder, die man mitleben kann. Ich habe das Buch, obwohl es nicht allzu lang ist, recht langsam gelesen, was bei mir immer ein gutes Zeichen ist, weil ich die Protagonisten mag und mich ungern wieder von ihnen trenne. Schön ist es, dass man auch den Beteiligten aus den vorherigen Bänden in den Büchern von Jana Seidel immer wieder begegnet. Ich freue mich schon sehr auf eine Fortsetzung und bin sehr gespannt, mit welcher Person aus diesem Freundeskreis Jana Seidel in Fortsetzung geht 🙂
Dies war ein Frauen-Roman ganz nach meinem Geschmack, daher 5 von 5 möglichen Punkten 🙂