Rezension: Sophie Kinsella – „Kein Kuss unter dieser Nummer“

Autorin:
Die britische Autorin, geb. am 12.12.1969 in London, schrieb ihre ersten Werke bereit im Alter von 24 J. unter ihrem realen Namen Madeleine Wickham. Sie arbeitete zunächst als Wirtschaftsjournalistin und schrieb in dieser Zeit unter dem Pseudonym „Sophie Kinsella“ ihren ersten großen Beststeller „Die Schnäppchenjägerin“ (Original: „Shopaholic“) aus der mittlerweile 6 Fortsetzungen umfassenden Buch-Reihe um die romantische, liebenswerte und chronisch verschuldete Chaotin Becky Bloomwood, wovon der 1. Teil sogar verfilmt wurde. Viele weitere romantische Literatur-Komödien summieren sich mittlerweile dazu und Leserinnen in der ganzen Welt können es kaum bis zur nächsten Neuerscheinung der beliebten Autorin erwarten. Auch ihre Schwester, Gemma Townley, ist Autorin beliebter Frauen-Romane. Sophie Kinsella lebt mit ihrer Familie in London.

Handlung:
Poppy Wyatt verliert kurz vor ihrer Traumhochzeit ihren Verlobungsring und am gleichen Tag, durch einen Diebstahl, ihr Handy. Durch einen glücklichen Zufall findet sie jedoch das Handy der persönlichen Assistentin des Geschäftsmannes Sam Roxton kurz danach in einem Papierkorb und nimmt es an sich. Sam und sie teilen sich das Handy fortan und Poppy regelt damit nicht nur ihre eigenen Angelegenheiten, die ihre Hochzeit betreffen, sondern gleichermaßen einige – persönliche – Angelegenheiten, die Sam betreffen und findet sich damit auch mitten in seinem Leben wieder. Sam und Poppy werden durch die gemeinsame Nutzung des Mobiltelefons deutlich abhängiger voneinander, als zunächst gewünscht war …

Fazit:
Das Buch umfasst 480 Seiten mit 16 zum Teil sehr langen Kapiteln, die meiner Meinung nach etwas kürzer sein könnten.
Als etwas störend beim Lesen empfand ich die vielen Fußnoten, die jedoch Teil der lustigen Story sind.
Schon, wenn man die ersten Seiten dieses Buches liest, weiß man, dass man sich in einer typisch klamaukartigen Komödie von Sophie Kinsella befindet, denn auf diese unvergleichliche Weise kann nur sie schreiben und man sieht die unglaublich witzigen Szenen schon als Film an sich vorüberziehen 🙂
Die Geschichte ist einfach zu lesen und bringt einem, wie alle Sophie Kinsella-Romane der neueren Zeit (die Bücher, die sie schon als Madeleine Wickham veröffentlicht hat, jedoch ausgenommen) absoluten Lesespaß. Man wünscht sich, öfter neue Bücher von ihr lesen zu können und schaut erwartungsvoll dem nächsten Neuerscheinungstermin entgegen.
Schade finde ich eigentlich nur, dass die Geschichten (ausgenommen die Geschichten um die Schnäppchenjägerin Becky Bloomwood) offenbar mittlerweile allen nach einem ähnlichen Plot mit ähnlich gestrickten Protagonisten entstehen. Dafür gibt es von mir einen kleinen Punktabzug und nur 4 Punkte (eher 4,5) von 5 möglichen Punkten.
Ansonsten ist das Buch absolut zu empfehlen (vor allem auch für Leserinnen, die noch nie etwas von Sophie Kinsella gelesen haben) und ich muss nun leider wieder sehr lange auf das nächste Buch von ihr warten …

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