Lese-Tipp: Anthologien

Vor Allem die Vorweihnachtszeit ist immer wieder beliebt für die Veröffentlichung sogenannter „Anthologien“. Hierbei handelt es Sammlungen von Kurzgeschichten meist namhafter Autoren, angepasst an eine Jahreszeit, ein Ereignis oder ein bestimmtes Thema – aktuell eben speziell „Weihnachten“.

Viele Leser/innen behaupten, dass sie nicht gern Kurzgeschichten lesen und ich würde lügen, wenn ich behaupte, dass ich das nicht auch irgendwann mal gesagt habe 😉 …

Dennoch bin ich vor einigen Jahren erstmals auf so eine Anthologie aufmerksam geworden. Hierbei handelte es sich um eine Sammlung weihnachtlicher Kurzgeschichten, ausgewählt von Nicola Sternfeld, die auch bereits ähnliche Sammlungen mit Gruselgeschichten, Liebesgeschichten, Pisten-Stories, Sommergeschichten usw. herausgegeben hat im Piper-Verlag.
Obwohl ich mir ja sicher war, keine Kurzgeschichten zu mögen, hat mich gerade dieses Buch auf besondere Weise gefesselt, so dass ich noch weitere dieser und weiterer Weihnachtsanthologien (z. B. „Zimtsternschnuppen“ usw.) kaufte, was für mich mittlerweile zum festen Bestandteil der Vorweihnachtszeit zählt. Ich lese während dieser schönen Zeit immer eine Anthologie und mindestens ein anderes Buch mit weihnachtlichem Inhalt.

Eine weitere erfolgreiche Herausgeberin von Anthologien ist die Autorin Margit Schönberger – hier sind besonders die Bücher „Ich werde nie mehr auseinandergehen: Böse Diätgeschichten“ oder „Der Arsch auf dem Sessel: Böse Chef-Geschichten. 18 Geschichten über fiese Chefs“ erwähnt.
Auch die sehr erfolgreichen Frauen-Roman-Autorinnen Steffi von Wolff, Kerstin Gier und Anne Hertz haben in den letzten beiden Jahren wunderbar lustiger Kurzgeschichten-Sammlungen von ihnen selbst und befreundeten Autorinnen veröffentlicht.
Sehr beliebt waren bei diversen Generationen in den letzten Jahren auch immer die „Frühling-, Sommer-, Herbst- und Winterlesebücher“ mit jahreszeitlich angepassten Geschichten bekannter Autorinnen und Autoren.

Auch, wenn Ihr vielleicht der Meinung seid, Kurzgeschichten nicht so zu mögen, so kann ich jedem nur empfehlen, solche Anthologien einmal zu lesen und auch dieser speziellen Art von Veröffentlichungen eine Chance zu geben. Denn genau diese Kurzgeschichten-Sammlungen schaffen es – zumindest bei mir regelmäßig – auch auf Autorinnen und Autoren aufmerksam zu machen, von denen man vielleicht bisher noch nichts gelesen hat und deren Schreibstil einen durch eine Kurzgeschichte besonders begeistert. So ging es mir zumindest immer wieder in den letzten Jahren und ich habe dadurch einige mir bisher unbekannte Autorinnen und Autoren entdeckt und mich sogar wieder für Genres begeistern können, die ich in den letzten Jahren eher weniger interessant fand.

Falls ich den ein oder anderen von Euch nun vielleicht ein wenig mehr für Kurzgeschichten begeistern konnte, so freut mich dies.
Ich wünsche auf jeden Fall – egal was gerade gelesen wird – viel Spaß beim Lesen und eine wunderschöne Vorweihnachtszeit 🙂

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