Rezension: Jay Asher / Carolyn Mackler – „Wir beide, irgendwann“

Autoren-Duo:
Jay Asher, Jahrgang 1975, verheiratet, lebt mit seiner Familie in Kalifornien. Nach abgebrochenem Lehramtsstudium arbeitete er u. a. als Schuhverkäufer, Buchverkäufer und Bibliothekar. 2007 veröffentlichte er seinen 1. Jugend-Roman, der sich in den USA über 1 J. auf Platz 1 der Bestseller-Listen hielt und 2009 in Deutschland unter dem Titel „Tote Mädchen lügen nicht“ veröffentlicht wurde.
Carolyn Mackler, Jahrgang 1973, lebt mit Mann und Sohn in New York und schreibt Essays, Kurzgeschichten und Jugendbücher, die in den USA mehrfach ausgezeichnet wurden.
„Wir beide, irgendwann“ ist das 1. gemeinsame Jugendbuch des Autoren-Duos.

Handlung:
Die 16jährige Emma bekommt im Jahr 1996 ihren 1. Computer geschenkt und landet bei der Internet-Installation durch Zufall auf einem Link namens „facebook“ und in ihrem eigenen Profil im Jahre 2011. Emma erkennt, dass sie mit 31 J. eine arbeitslose und unglücklich verheiratete Frau sein wird, die von ihrem Mann betrogen wird. Ihr bester Kumpel, Nachbar  und Mitschüler, der eher unscheinbare Josh – dem sie ihre Entdeckung anvertraut – soll hingegen gut situiert im Job und mit dem umschwärmtesten Mädchen ihrer High-School verheiratet sein.
In der Gegenwart beschäftigt sich Emma mit wenig anderem als mit ihrer Zukunft und stellt fest, dass sie durch Änderungen in der Gegenwart, Einfluss auf ihre Zukunft nehmen kann – aber auch auf die Zukunft von Josh, der seit dieser Entdeckung jedoch – im Gegensatz zu Emma – eher versucht, den Grundstein für die entdeckte glückliche Zukunft zu legen.

Fazit:
Das 394 Seiten starke Buch ist in einem angenehmen Schriftbild, einer gut verständlichen Ausdrucksweise und in kurzen Kapiteln geschrieben, die jeweils abwechselnd aus der Sicht von Emma und aus der Sicht von Josh berichten. Das Cover ist ansprechend gestaltet und das Buch sehr angenehm und kurzweilig zu lesen.
Zu Beginn des Buches habe ich mich etwas schwer getan zu verstehen, welche Veränderungen in Emma’s Gegenwart in welcher Weise Auswirkungen auf Emma’s Zukunft haben, weil das am Anfang meiner Meinung nach etwas verworren scheint.
Insgesamt findet immer wieder ein Wechsel zwischen Gegenwart und Zukunft statt. Die Geschichte ist flüssig geschrieben und obwohl man das Ende schon vorhersehen kann, mag man das Buch nicht aus der Hand legen.
Ich wäre in meiner Jugend dankbar für so abwechlungsreiche Lese-Unterhaltung gewesen.
Wenn einem z. B. das Buch „Was? Wäre? Wenn?“ von Wiebke Lorenz gefallen hat, findet man meiner Meinung auch dieses Buch hier ganz toll!
Lediglich in einem Punkt gibt es einen kleinen Abzug von mir: Da wir nun bereits das Jahr 2012 schreiben, wäre es schön gewesen zu erfahren, wie es Emma und Josh nach den Veränderungen im Jahr 1996 und ihrem Leben danach tatsächlich im Jahr 2011 ergangen ist 🙂
Daher 4 von 5 möglichen Punkten 🙂

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