Veras Weekly – viel Arbeit in der 38. KW …

📝 «Geplant»
… endlich mal langsam wegen einer neuen Brille zum Optiker zu gehen. Meine wäre letzte Woche beinahe runtergefallen und ich dachte, ist ja nicht schlimm, ich hab noch meine Ersatz-Brille mit nur geringfügig anderen Werten. Dachte ich – sie ist aber nicht mehr da, wo ich sie vermutet habe und ich hab keine Ahnung, wo sie nach dem Umzug hingekommen ist😦 …

📚 «Gelesen»
… bin immer noch bei „Das Café der guten Wünsche“ von Marie Adams (Daniela Nagel) und „Hinten sind Rezepte drin: Geschichten die Männern nie passieren würden“ von Katrin Bauerfeind – beides tolle Bücher, die ich wahrscheinlich beide Ende nächster Woche spätestens ausgelesen habe.

😊 «Gefreut»
… über Lob von zwei meiner Professorinnen: Zum Einen, weil ich mich sehr in eine Reklamation reingehangen habe, weil die Möblierung unseres Seminarraums vom Lieferanten nicht montiert, also aufgebaut, wurde (wie vereinbart war) und sich der Monteur unfreundlich aus dem Staub gemacht hat und unsere Arbeiter dann feststellen mussten, dass der Hersteller nicht passende Zubehörteile geliefert hat. Jetzt wird das Ganze aber endlich bearbeitet und nächste Woche hoffentlich Ersatz für die vermurksten Zubehörteile geliefert. Ich habe irgendwie die Vermutung, dass der Monteur das schon bei der Auslieferung und beim Auspacken gesehen hat und sich dann bewusst ganz schnell vom Acker gemacht hat.
Außerdem habe ich mich sehr engagiert, dass eine Erstsemester-Studierende mit einer körperlichen Einschränkung innerhalb unserer Uni alle möglichen Hilfsmittel zur Verfügung gestellt bekommt, um unbesorgt ihr Studium bei uns zu absolvieren. Bautechnisch ist an unseren Hochschulgebäuden leider für Menschen mit Handicap noch einiges im Argen, aber wir haben genau jetzt die Chance, im Rahmen von Inklusion hier schnellstmöglich nachhaltige Änderungen herbeizuführen. Jeder sollte an der Uni seiner Wahl studieren können – unabhängig von den jeweiligen Örtlichkeiten. Für uns ist das jetzt ein Novum, aber ich finde unsere Hochschule sollte da mit allerbestem Vorbild vorangehen und die Studentin  muss ein gutes Gefühl haben, sich für unsere Hochschule entschieden zu haben.
… nach meinem Haushaltsrecht-Seminar am Donnerstag in einem anderen Dienstgebäude dort eine Kollegin persönlich kennengelernt zu haben, die ich bisher nur durch Telefon und E-Mail kannte, obwohl wir sehr viel miteinander zu tun haben. Das war wirklich sehr nett und hat mich sehr gefreut🙂
… Karla Paul, Verlagsleiterin bei edelBooks und Literaturpäpstin, veröffentlicht am 04.11.2016 ein Büchlein über die „Gilmore Girls“ im Reclam-Verlag. Nach Bekanntgabe der Publikation hat das noch nicht veröffentlichte Büchlein die Amazon-Verkaufscharts gestürmt. Das freut mich riesig – der Erfolg und eben dieses Buch – genau auf so etwas habe ich als „Gilmore Girls“-Fan gewartet (und wie es aussieht: nicht nur ich!)🙂

😳 «Überrascht»
… oder viel mehr erschrocken über die grausige Geschichte um den Berliner „Piraten“-Politiker Gerwald Claus-Brunner, der einen Schwarm, der ihn verschmäht hat, zuerst gestalkt und dann kaltblütig ermordet hat und dann aber Selbstmord begangen hat. Da sieht man, wie gefährlich Stalker sind. Und ich habe mich wieder ängstlich gefragt, wie weit diese ganze Geschichte vor 3 J. bei uns wohl noch gegangen wäre und zu was diese geisteskranke Psychopathin, die schon genug Schaden angerichtet hat, noch alles in der Lage gewesen wäre. Erschreckend und abstoßend, welchen Aufwand Stalker betreiben, um Schaden in der Seele und im ganzen Leben anderer anzurichten.

😢 «Traurig»
…  dass Apple mich dazu nötigt, mir irgendwann in nächster Zeit wahrscheinlich ein neues iPad mini anzuschaffen. Ich habe noch das in der allerersten Version (das ist fast 4 J. alt) und mit dem bin ich eigentlich sehr zufrieden. Jedoch gibt es für diese Ausführung keine Updates auf neuere IOS-Versionen mehr – das heißt, dass irgendwann die ganzen Apps nicht mehr laufen werden (wie ich es damals auch bei meinem iPhone 4 hatte).
… über den Tod von Hagen Liebing – Ex-Bassist der „Ärzte“, der nach kurzer, schwerer Krankheit viel zu schnell im Alter von 51 Jahren verstorben ist! Mein ganzes Mitgefühl gilt seiner Frau Anja Caspary, Programmchefin bei RadioEins vom RBB, und den beiden gemeinsamen Kindern.

😡 «Geärgert»
… dass die – meiner Meinung ziemlich gefährliche – AfD (vor Allem im Osten Berlins) so einen Wahlerfolg hatte. Hier in Charlottenburg wurde glücklicherweise so gewählt, wie ich es auch erwartet hätte. Und in einem Stimmbezirk in Kreuzberg, wo vorwiegend grün gewählt wurde, hat die AfD keine einzige Stimme bekommen – Daumen hoch für die Wähler dort! Dennoch macht man sich natürlich Gedanken, warum gerade im Osten Deutschlands – dem Teil Deutschlands mit dem geringsten Ausländeranteil – immer wieder solche Parteien im Aufwind sind. Ich kann es mir eigentlich nur mit mangelnder Aufklärung über den Nationalsozialismus und dessen Folgen so halbwegs erklären, weil der Schwerpunkt u. a. im Geschichts- und Politik-Unterricht damals ganz einfach anders gelagert war. Was aber immer noch nicht erklärt, warum auch viele junge Wähler auf diese Partei setzen. Bevor man erwartet, dass eine Partei positive Veränderungen für einen selbst herbeiführt (die von der AfD am allerwenigsten zu erwarten sind), sollte man sich vielleicht erstmal selbst in Frage stellen und mit dem Verändern bei sich selbst anfangen! Denn weder Flüchtlinge noch die derzeitige Regierung ist es schuld, wenn diese Leute keine Jobs oder Wohnungen finden. Wenn man im TV sieht, wer sich zur AfD bekennt und wie sich manche dazu noch öffentlich äußern, wundert mich deren Lebenssituation gar nicht – und mit dem öffentlichen Bekenntnis zu einer rechten Partei, legen sie bestimmt keinen Grundstein dafür, künftig bei der Job- oder Wohnungssuche bevorzugt behandelt zu werden …
… Lack-Kratzer an der seitlichen Stoßstange – keine Ahnung, wie und wo das passiert ist – wahrscheinlich irgendwo, wo ich das Auto abgestellt hatte. Immer ärgerlich, weil es ja ein Leasing-Fahrzeug ist …

🍴«Gegessen»
… nur kurz: Wir haben diese Woche so gut wie gar nicht selbst gekocht – einmal gab es Brote, einmal wieder vietnamesisch, Freitag waren wir hier um die Ecke beim Italiener (und anschließend zur Cocktail-HappyHour im Café Extrablatt) und gestern haben wir Steak bestellt. Heute gibt es nur irgendeine Kleinigkeit.

👂«Gehört»
… dass sich Brad Pitt und Angelina Jolie getrennt haben – berührt mich allerdings eher weniger; leid tun mir da nur die Kinder, die jetzt wahrscheinlich in einen schmutzigen Scheidungskrieg ihrer Eltern hin- und hergerissen werden. Ich habe nur mal ganz kurz für Brad Pitt geschwärmt, in seiner – ich glaube so ziemlich ersten TV-Rolle bei „Dallas“ 1988, hier ist der Link: Brad Pitt – 1. TV-Rolle bei „Dallas“
… der neue „Harry Potter“-Band ist in deutscher Sprache erschienen und wie schon früher haben wieder nächtliche Verkaufsaktionen stattgefunden und der Carlsen-Verlag in Hamburg hat einen großen Event veranstaltet. Leider hat mich das „Harry Potter“-Fieber schon damals nicht mitgerissen – entweder war ich bereits zu alt oder es hat damit zu tun, dass ich mit Fantasy und Märchen noch nie etwas anfangen konnte. Aber ich freue mich mit allen Fans, die so lange auf eine Fortsetzung gewartet haben.

💻 «Gemailt»
… mit Anke, Marion, Astrid, Andrea, Tanja, Silvia, Kerstin H., Ivy – und ich bin kaum zum Zurückschreiben gekommen, weil ich diese Woche so viel zu tun hatte.

👀 «Gesehen»
… gestern im TV das Abschiedsspiel von Mirko Lüdemann bei den Kölner Haien mit vielen ehemaligen Spielern aus den letzten 23 Jahren. Wir hatten ja eigentlich angedacht, nach Köln zu fliegen um uns das Spiel live anzusehen, aber da es im TV kam, wo man auch bedeutend mehr sieht, haben wir uns umentschlossen, auch wenn ich gerne ein paar Kölner Freundinnen (Marion, Astrid, Silke R. – und noch ein paar andere) getroffen hätte.

💖 «Geknuddelt»
… Katzen, Mann, eine liebe Kollegin, die ich lange nicht gesehen habe und meinen Lieblingsprof., der zwischen zwei Urlauben bei uns im Büro vorbeigeschaut hat.

💭 «Gedacht»
… ich sollte mich wirklich schämen: Obwohl Facebook einen immer so toll an Geburtstage erinnert, bin ich wahrscheinlich die Einzige überhaupt, die dann trotzdem vergisst, den Menschen zu gratulieren …
… dass ich unbedingt das neue iPhone 7 haben muss – schon allein wegen der höheren Speicherkapazität und der verbesserten Kamera, aber ich muss mich wohl noch etwas gedulden.

🏆 «Stolz»
… dass ich vor 3 J. den Mut hatte, mein ganzes bisheriges Leben abzuhaken und nochmal neu anzufangen – für meine Seele die beste Entscheidung überhaupt. Das merke ich immer wieder, wenn ich durch Berlin fahre. Schön war es auch, in meiner Fortbildung am Donnerstag von allen Seiten Berliner Dialekt zu hören und nicht den bräsigen kölschen Dialekt wie früher. Hab ich auch gestern im TV bei Mirko Lüdemanns Abschiedsspiel gemerkt, wie grausig ich die kölsche Karnevalsmusik beim Eishockey finde. Hier bei den Eisbären wird gern Ostrock gespielt – viel besser!

💳 «Gekauft»
… endlich: die vier Handcremes von Treaclemoon, die duften wirklich toll, aber mein absoluter Favorit darunter ist „Marsh Mallow Heaven“ – duftet süß nach Zuckerwatte und Vanille! Und dann gestern schon „Wintersonnenglanz“ von Gabriella Engelmann, das eigentlich erst am 04.10. erscheinen sollte und das ich bei Hugendubel vorbestellt hatte. Im November erscheinen ja gleich 5 Bücher, die eigentlich Must Haves für mich sind – die habe ich jetzt auch mal vorbestellt.

Veras Weekly – die 37. KW endet mit dem Berliner Wahl-Sonntag ;-)

📝 «Geplant»
… was wir demnächst in unserer freien Woche noch so unternehmen werden, vielleicht geht es nochmal an die Ostsee.

📚 «Gelesen»
… habe im Gegensatz zu letzter Woche kurzfristig umgeplant und mit „Das Café der guten Wünsche“ von Marie Adams (Daniela Nagel) begonnen und außerdem mit „Hinten sind Rezepte drin: Geschichten die Männern nie passieren würden“ von Katrin Bauerfeind.

😊 «Gefreut»
… die Rezensionsexemplare von „Das Café der guten Wünsche“ von Marie Adams (Daniela Nagel) und „Die Kirschvilla“ von Hanna Caspian erhalten zu haben.
… über so zauberhafte Fotos von Katzenbabies bei Facebook, die zwei befreundete Ragdoll-Züchterinnen derzeit immer wieder posten. Ich hätte so gerne noch ein Ragdoll-Katerchen❤

😳 «Überrascht»
… der erste kühlere Tag und ich wache heute verschnieft und mit Halsschmerzen auf.
… Mary war die Katze, die letzte Nacht Krach vor der Schlafzimmertüre gemacht hat – überhaupt ist sie heute sehr gesprächig und aktiv😉
… dass ich es letzte Woche tatsächlich mal geschafft habe, an einem Tag vor 7:30 Uhr im Büro zu sein; der Mann hatte eine Fortbildung und ich hab dann auch früher angefangen – ganz schön heftig und irgendwie nicht so meine Zeit, aber ich habe mir vorgenommen, das vielleicht künftig an ein oder zwei Tagen jede Woche zu schaffen.

😢 «Traurig»
… eine liebe Kollegin einer anderen Fakultät hat sich am Donnerstag verabschiedet, weil sie nach München umzieht und ihren letzen Arbeitstag hatte – wirklich schade😦
… am Freitag habe ich erfahren, dass einer unserer drei Vertretungspförtner vom Wachdienst an einem Schlaganfall verstorben ist. Der letzte Stand, den ich hatte, war, dass er erkrankt ist. Das hat mich sehr traurig gemacht – er war (wie auch seine Kollegen) sehr nett und hat immer sehr viel gelesen.

😡 «Geärgert»
… dass ich mich so habe von Hitze und Vollmond schlauchen lassen.

🍴«Gegessen»
… was wir am Anfang der Woche so gegessen haben, weiß ich leider gar nicht mehr so ganz sicher, ich glaube irgendwann mal vietnamesisch, mal Tiefkühl-Pizza (Dr. Oetker Ristorante Thunfisch), einmal gefüllte Empanadas mit Salat in unserer Uni-Caféteria, Freitag Schupfnudel-Sauerkraut-Auflauf mit Kassler, gestern ein Curry-Gericht: Rinderfilet, Kürbis, Mini-Maiskölbchen, Zwiebeln einer Kokos-Massaman-Curry-Zimt-Sauce und dazu Basmati-Reis – keine Ahnung, was es heute gibt bei uns, waren aber eben auf dem Rückweg vom Wahllokal noch Eis essen.

👂«Gehört»
… dass ich nächste Woche Donnerstag auf eine Fortbildung muss bezüglich „Landeshaushaltsordnung Berlin“ (zum Glück gemeinsam mit einer lieben Kollegin aus dem anderen Dienstgebäude) – ein wenig gruselt es mir schon vor der Schulung, denn Haushalts- und Kassenrecht war in der 2jährigen Zusatzausbildung vor 13 J. eines meiner Horror-Fächer (klar, alles, was mit Zahlen zu tun hat).

💻 «Gemailt»
… mit Anke, Jette, Ivy.

👀 «Gesehen»
… und gehört: definitiv viel zu viele Wahlwerbespots, die meiner Meinung nach in dieser Masse eher kontraproduktiv, weil total nervig, sind und auch absolut keine Aussagekraft haben. Ich denke sogar, dass die Parteien ziemlich schlecht beraten sind, wenn sie diese Wahlwerbungen als Wählergewinnung betrachten. Ich finde ein Wahlwerbespot sollte mitreißend sein, Begeisterung und Interesse wecken, so nach dem Motto: „Yeah, bei dieser Partei wäre ich gern ein Teil davon.“

💖 «Geknuddelt»
… den Mann, die Cat-Girls, eine Kollegin zum Abschied und einen lieben Kollegen, den ich nach 2 Monaten erstmals wieder gesehen habe.

💭 «Gedacht»
… so dieses und jenes.

🏆 «Stolz»
… heute hier zur Wahl gegangen zu sein – Abgeordnetenhauswahlen in Berlin. Nun bleibt zu wünschen, dass die AfD hier in Berlin nicht solche Ergebnisse erzielt wie in Mecklenburg-Vorpommern. Meine Hoffnung sind die ganzen Wahlberechtigten mit Migrationshintergrund hier in Berlin, die ganz bestimmt nicht die AfD oder die NPD wählen werden.

💳 «Gekauft»
… nicht die Handcremes von Treaclemoon, die waren nämlich gleich in zwei dm-Filialen hier in der Nähe ausverkauft😦 – aber dafür die neue Ausgabe der Zeitschrift myself (mit einem Bericht über Selfpublishing), „Nora und die Novemberrosen“ von Tania Krätschmar (hatte ich vorbestellt) und wieder zwei neue Buch-Vorbestellungen bei Hugendubel aufgegeben: Anne Weiss/Stefan Bonner: „Wir Kassettenkinder – eine Liebeserklärung an die Achtziger“ und „Wintersonnenglanz“ von Gabriella Engelmann.

Rezension: Emma Sternberg – „Fünf am Meer“

imageFakten:
Taschenbuch, Heyne (Verlagsgruppe Random House), erschienen: 09.05.2016, 460 Seiten, 9,99€
(auch als eBook zum Preis von 8,99€ und Hörbuch für 12,49€ – gelesen von Britta Steffenhagen – erhältlich)

Autor:
Emma Sternberg ist Jahrgang 1979 und wurde in Hamburg geboren. Sie studierte 8 Semester Medienwissenschaften und bekam noch während des Studiums einen Job beim Radio, so dass sie ihre Magister-Arbeit bis heute nicht vollendete. Neben Hamburg lebte sie bereits in Oberbayern, Frankfurt und Berlin. Im Heyne-Verlag erschienen neben „Fünf am Meer“ (2016) bereits die Romane „Liebe und Marillenknödel“ (2012) und „Die Brezn-Königin“ (2013).

Handlung:
Just am gleichen Tag, als Linn ihren (bis dahin) Verlobten Martin mit ihrer (bis zu dem Zeitpunkt noch) Lieblingskollegin in der heimischen Wohnung in eindeutiger Situation erwischt und ihr ganzes Leben in Scherben liegt, klingelt es an ihrer Tür und ein amerikanischer Privat-Detektiv und Erbenermittler verkündet ihr, dass sie eine Strandvilla in den New Yorker Hamptons geerbt hat. Auch wenn Linn der Name der Verstorbenen, eine entfernte Tante, nichts sagt, so hält sie in München eh nichts mehr und sie reist kurzentschlossen mit in die USA. Vor Ort trifft sie in „ihrem“ Haus auf eine bunte Truppe munterer und rüstiger Senioren, die gemeinsam mit ihrer verstorbenen Tante in der ehem. Pension eine große Wohngemeinschaft gebildet haben. Sie schließt die älteren Leute direkt ins Herz und fühlt sich wohl in deren Gemeinschaft. Aber der Erbenermittler drängt – nicht ganz uneigennützig – die Strandvilla schnellstmöglich zu verkaufen. Aber Linns Tante scheint neben dem Geheimnis ihrer bloßen Existenz noch ein weiteres gut gehütetes Geheimnis gehabt zu haben, das nicht unwichtig sein könnte für den Fortbestand der liebenswürdigen Senioren-WG.

Fazit:
Ich bin ja bei Büchern gegenüber, die so einem Hype unterliegen wie dieses hier und besonders beworben werden, erstmal sehr skeptisch. Nun hatte mich dieser Roman allerdings schon bei der Durchsicht der Verlagsvorschauen so neugierig gemacht durch den eher außergewöhnlichen Plot, dass er gleich auf meine Wunschliste wanderte. Als ich im Sommerurlaub auf Rügen war, war das Buch dort in den Strandkörben sehr häufig vertreten, was mich dann noch neugieriger gemacht hat und ich das Buch nach dem Urlaub dann auch mal in Angriff genommen habe.
Das Cover zeigt in traumhaften Pastellfarben (meine Lieblingsfarben) durch Äste hindurch Meer und einen einsamen Sandstrand – wohl die Hamptons.
Das Schriftbild ist sehr großzügig gehalten, angenehm lesbar und die insgesamt 37 Kapitel haben alle eine optimale Leselänge.
Die Hamptons kenne ich eigentlich nur vom Rückflug von New York nach Europa – und die sehen von oben schon aus, wie ein wunderschönes Fleckchen Erde. Um so spannender, wie eine deutsche Autorin dort eine Story ansiedelt, die nicht ausschließlich in der Welt der Schönen, Glamourösen und Reichen spielt.
Der Schreibstil von Emma Sternberg – von der ich bisher noch nichts gelesen hatte – hat mir sehr gut gefallen. Auffällig und immer witzig zu lesen, waren für mich die wörtlichen Vergleiche, die Linn immer wieder stellt – davon kommen wirklich eine Menge vor. Für mich war die Geschichte zu keinem Zeitpunkt irgendwie langweilig oder langatmig – im Gegenteil. Gerade zum Ende hin, wird es sogar nochmal richtig spannend. Die Protagonistin Linn fand ich zwar manchmal ein wenig kühl und verunsichert, was aber auf ihre Vergangenheit in Pflegefamilien und ihre Verlustängste zurückzuführen ist, die sich immer wieder bestätigt haben in ihrem Leben. Die New Yorker Seniorentruppe setzt sich aus einigen besonderen Charakteren zusammen, die die Autorin auf besonders liebevolle Weise erschaffen und zum Leben erweckt hat.
Auch, wenn man wahrscheinlich sehr geteilter Meinung darüber sein kann, wie realistisch eine Aneinanderreihung solcher – teilweise doch eher unglaublicher – Zufälle ist, so liest sich dieser Roman mit dem etwas ungewöhnlichen Plot doch sehr angenehm und für mich war es eine dieser Stories, von denen ich mich ungerne getrennt und den Schluss noch hinausgezögert habe.
Ich habe mich wirklich sehr wohl gefühlt mit diesem Buch und vergebe hier eine 5*****-Leseempfehlung🙂

Ganz lieben Dank an den Heyne-Verlag , für die Überlassung des Rezensionsexemplars zu diesem wunderschönen Roman!

Veras Weekly – eine aufregende 36. KW :-)

📝 «Geplant»
… noch 2 Wochen zu arbeiten und dann wieder 1 Woche Urlaub zu haben🙂

📚 «Gelesen»
… bin gerade noch im Endspurt mit „Fünf am Meer“ von Emma Sternberg – ein wirklich tolles Buch, das zum Ende nochmal richtig spannend wird und von dem ich mich ganz sicher ungern trenne. Weiter geht es dann bei mir mit meinem Buchgewinn von vorablesen.de „Liebe, Zimt und Zucker“ von Julia Hanel und „Hinten sind Rezepte drin: Geschichten die Männern nie passieren würden“ von Katrin Bauerfeind.

😊 «Gefreut»
… über meinen Gewinn auf der Facebook-Seite von Enissa Amani: Exklusive Kino-Preview der Roman-Verfilmung „SMS für Dich“ von Sofie Cramer, Dinner, Meet&Greet mit Enissa Amani und Karoline Herfurth und eben der Film – besucht habe ich das gemeinsam mit meiner Freundin Ivy und einen ausführlichen Blog-Bericht könnt Ihr HIER nachlesen.
… über die Zusage für das Rezensionsexemplar von „Die Kirschvilla“ von Hanna Caspian🙂
… über ganz überraschende Blogger-Buchpost von EDEN-Books „Erika Mustermann: Das geheime Leben der bekanntesten Durschnittsdeutschen“ von Bettina Peters.

😳 «Überrascht»
… von den Dingen über die ich mich auch gefreut habe😉

😢 «Traurig»
… heute jährt sich 9/11 zum 15. Mal. Wie alle Menschen werde ich nie vergessen, wo ich damals davon erfahren hab. Es war ein Dienstag-Nachmittag und ich saß im Auto auf dem Heimweg von meinem Lehrgang (ich hatte dienstags immer Schule). In der ersten Nachricht im Radio war noch von einem Flugzeugunglück die Rede, kurze Zeit später schlug das 2. Flugzeug in den anderen Turm ein. Als ich zu Hause war, war das Internet überlastet. Also habe ich den Fernseher eingeschaltet und war so geschockt. Wir mussten aber dann los, meinen Papa im Krhs. besuchen, der gerade eine Blasenkrebs-OP hinter sich hatte, um uns abzulenken, sind wir mit ihm in die Caféteria der Klinik gegangen und als wir wieder ins Zimmer kamen, sagte Papas Bettnachbar, dass die Türme eingestürzt seien. Wir haben die ganze Nacht vor dem TV gehangen und im Wechsel RTL und CNN geschaut. Ich war erst Ende 2007 erstmals in New York und da waren die Anschläge noch allgegenwärtig. Ich musste weinen, als wir vor dem Fire Department gegenüber des ehem. WTC vor der Tafel standen, die an die zu Tode gekommenen Fire Fighter erinnerte. Ein kleines improvisiertes Museum hat damals Stücke gezeigt – wie Handys von Verschollenen, Speisekarten des WTC-Restaurants usw. – die in den Trümmern gefunden wurden. Das ging mir alles sehr nahe.

😡 «Geärgert»
… natürlich über die Wahlergebnisse in Mecklenburg-Vorpommern. Wie dumm muss man sein, um die AfD zu wählen?! Ich hoffe sehr, dass die Wahl hier in Berlin ganz anders ausgeht am kommenden Sonntag, was schon allein aus dem Grunde der Fall sein müsste, dass in Berlin viele Doppelstaatsbürger und eingebürgerte Menschen anderer Ursprungsnationalität wahlberechtigt sind und die ganz sicher nicht rechts wählen …

🍴«Gegessen»
… da der Mann krank war und fasten musste und erst Mitte der Woche wieder mit Schonkost anfangen durfte, war ich Montag-Mittag im russischen Bistro in der Nähe meiner Arbeit Schweinemedaillons, Bratkartoffeln und Salat essen; Dienstag habe ich mir geschmorte Paprikaschoten in Hackfleischsauce mit Kartoffelpüree gemacht; Mittwoch war ja das Kino-Event mit Dinner (Currywurst, Pommes, Cupcake, Popcorn), Donnerstag gab es was Vietnamesisches (für den Mann eine Nudelsuppe) und Freitag haben wir mit „Hello Fresh“ gekocht (der Mann hatte vergessen, die Kochbox zu stornieren): gebackene Kürbis- und Kartoffelspalten und Schweinefilet mit Kürbiskern-Sultaninen-Topping; gestern von „Hello Fresh“: gebackene Hähnchenfilets in Panko-Kokos-Panade mit Basmati-Reis und süß-saurem Paprika-Gemüse; heute gibt es ebenfalls aus der Box ein Lachs-Flammkuchen mit Rucola. Gestern hab ich – während ich „Gilmore Girls“ auf DVD geschaut hab – ein bisschen Häagen Dazs-Eis „Strawberry Cheescake“ – meine absolute Lieblingssorte – gegessen.

👂«Gehört»
… am Mittwoch: Ex-Kölner aus der Marketing-Branche in Berlin, die sich und die Tatsache, dass sie Kölner sind, als extrem wichtig erachteten – hat uns zum Schmunzeln gebracht und mein Vorurteil bestätigt, dass der Kölner sich selbst und seine Stadt für den Nabel der Welt hält. Ich hab mich nur gefragt, wenn Köln so toll ist und beruflich auch alle Möglichkeiten bietet und sich dort immer eine neue Türe öffnet, warum diejenigen dann alle in Berlin arbeiten  ;-) …?!

💻 «Gemailt»
… mit meiner lieben Ivy, Sue in Innsbruck, ein bisschen mit Anke in Plauen und einigen anderen lieben Menschen via Kommentar-Funktion.

👀 «Gesehen»
… den wunderschönen Film „SMS für Dich“ nach dem Roman von Sofie Cramer, der nächste Woche Donnerstag allerdings erst offiziell in die Kinos kommt. Sehr zu empfehlen. Obwohl er doch ein bisschen anders ist als das Buch, so ist er wunderschön, mit Super-Besetzung und wirklich toll gelungen – und er spielt in Berlin❤
… Berlin bei Nacht am Mittwoch auf der Rückfahrt mit dem Auto von Prenzlauer Berg nach Charlottenburg. Mir quillt immer das Herz über bei der Schönheit meiner Heimatstadt. Am liebsten wäre ich überall mal ausgestiegen. In der Nacht mit Beleuchtung ist es noch toller. Und ich hatte mal wieder den Beweis, dass ich viel mehr Berlinerin bin, als ich jemals Kölnerin war🙂

💖 «Geknuddelt»
… trotz Hitze die beiden Plüsch-Ladies❤

💭 «Gedacht»
… dass wohl hoffentlich bald diese Grusel-Hitze aufhört – das ist die Hölle! Temperaturen über 30°C sind grausig, vor Allem, wenn man arbeiten und sich bei der Arbeit konzentrieren muss. Nachts kann man nicht schlafen und es macht auch keinen Spaß bei der Hitze etwas zu unternehmen und zu schwitzen.

🏆 «Stolz»
… dass ich ganz alleine mit dem Auto durch die halbe Stadt gefahren bin von Wilmersdorf nach Prenzlauer Berg und von da aus dann zurück – bei Dunkelheit – nach Charlottenburg. Ich muss dazu sagen, dass ich eine eher ängstliche Autofahrerin bin und der Verkehr hier in Berlin wirklich ganz extrem ist. Aber es hat am Mittwoch doch alles super funktioniert.

💳 «Gekauft»
… die neue Ausgabe von „Chefkoch“ und eine Rätsel-Zeitschrift für die Mittagspause, meine Haarpflege bei Douglas und sonst nichts🙂
(aber ich weiß schon, dass ich nächste Woche wahrscheinlich die ganze Handpflege-Serie von Treaclemoon kaufen werde …)

Rezension: Wladimir Kaminer – „Meine Mutter, ihre Katze und der Staubsauger – Ein Unruhezustand in 33 Geschichten“

imageFakten:
Hardcover (Einband), Manhattan (Verlagsgruppe Random House), erschienen: 22.08.2016, 251 Seiten, 17,99€

Autor:
Wladimir Kaminer wurde am 19.07.1967 in Moskau geboren. Nach der Schule absolvierte er zunächst eine Ausbildung aus Toningenieur für Theater und Rundfunk und studierte danach Dramaturgie am Moskauer Theaterinstitut. Seit 1990 lebt er in Berlin-Prenzlauer Berg, wo er 1995 auch seine Frau Olga kennenlernte und mit ihr eine Familie gründete. Zu dieser Familie gehören die inzwischen erwachsenen Kinder Nicole und Sebastian, die Familien-Katzen und auch Wladimirs Mutter, die sogar eine Wohnung im gleichen Haus hat. Bekannt wurde er als Veranstalter der legendären Russendisko im „Kaffee Burger“ in Berlin, die er mittlerweile auch weltweit veranstaltet. „Russendisko“ ist auch der Titel seiner ersten Buch-Veröffentlichung im Jahr 2002, das 2012 mit Matthias Schweighöfer in der Hauptrolle verfilmt wurde. Es folgten über 20 weitere Bücher zu den unterschiedlichsten Themen, außerdem Tätigkeiten als Radio-Moderator, Kolumnist und Autor für verschiedene Zeitschriften und Magazine. Wladimir Kaminer ist auch ein beliebter Gast in Talkshows – derzeit eben als „Schriftsteller mit Mutti“. Seine Hörbucher hat er alle selbst eingelesen.

Handlung:
Wladimir Kaminers Mutter wohnt im gleichen Haus wie die Familie ihres Sohnes und ist mit ihren mittlerweile 84 Jahren immer noch sehr unternehmungslustig und neugierig aufs Leben. Wladimir Kaminer berichtet in 33 Geschichten dieses Erzählungsbandes mit seinem unvergleichlichem Humor über die „Abenteuer“, die seine Mutter u. a. beim Englisch-Lernen in der VHS; beim Versuch die Englisch-Kenntnisse auf einer Reise nach London anzuwenden; die Erlebnisse mit dem Roboter-Staubsauger, der irgendwie schon ein neues Familienmitglied ist; die gemeinsamen Ausflüge ins Schwimmbad mit Mama; die „Oma-Freundinnen“ seiner Mutter und so vieles mehr.

Fazit:
Wie alle Kaminer-Cover der letzten Jahre ist auch hier wieder der Autor gleich vornweg vertreten – dieses Mal eben mit seiner Mutter an seiner Seite.
Das Schriftbild ist wieder besonders großzügig gehalten und die Geschichten fast alle angenehm kurz – einfach zu lesen als literarischer Happen zwischendurch.
Ich bin seit erster Stunde Leserin der Bücher von Wladimir Kaminer (mein erstes Buch von ihm war „Schönhauser Allee“) und habe 2003 meine erste Lesung von ihm besucht, auf die noch sehr viele weitere folgen sollten – man muss ihn einfach mal live erlebt haben. Die allererste Lesung, die ich damals besucht habe, hat vielleicht vor 50 Leuten stattgefunden und mittlerweile füllt er große Theater mit seinen Auftritten und ist eine regelrechte One-Man-Show.  Bei seiner Lesung, die ich am 14.09.2014 in Berlin im BKA-Theater besuchte, stellte er bereits einige Geschichten, die sich um seine damals 83jährige Mutter drehten, vor. Er erprobt nämlich immer unveröffentlichte Geschichten vor Publikum, schon allein deshalb lohnt es sich besonders, seine Lesungen zu besuchen. Schon damals war mir klar, dass ich das Buch, wenn es veröffentlicht ist, auch unbedingt haben muss, denn die Geschichten, die Wladimir Kaminer über seine große direkte und indirekte Familie schreibt, mag ich immer noch am liebsten.
Für mich ist dieses Buch eines der Bücher von Wladimir Kaminer, bei denen ich definitiv am meisten lachen musste. Einfach göttlich! Ich finde, hier hat er sich selbst übertroffen! Neben den witzigen Abenteuern, die seine umtriebige Mutter mit ihren 84 Jahren noch so in Berlin und auch sonstwo erlebt, hat er hier wieder zum Teil auf philosophische Weise seine eigene humorvolle Weltanschauung untergebracht und gibt auf diese Weise auch mit viel Witz und Charme ganz neue Betrachtungsweisen auf die politische Situation in seiner ehemaligen russischen Heimat früher und heute preis und erinnert sich an seine Kindheit und Jugend dort. Die Pointe liegt bei Kaminers Geschichten auch gern schon mal in der Mitte und nicht erst am Ende😉
Mit seiner Mutter gemeinsam hat er diesen neuen Band mit Erzählungen bereits in einigen Talkshows vorgestellt und auch dort für beste Unterhaltung gesorgt und die Shows gerockt.
Wer wissen will, was es mit dem Decknamen „Schriftsteller mit Mutti“ auf sich hat, warum seine Mutter den Staubsauger-Roboter so ins Herz geschlossen hat oder wie seine Mutter zu Halloween steht, muss dieses Buch unbedingt lesen – und hoffentlich mindestens genauso viel lachen dabei wie ich🙂
Mich hat nach langer Zeit mal wieder ein Kaminer-Buch so doll begeistert, dass ich für dieses ohne zu zögern gleich volle 5***** Sterne vergebe und natürlich die Empfehlung, es unbedingt zu lesen🙂

Ganz herzlichen Dank an die Random House-Verlagsgruppe (Manhattan), woher ich dieses Rezensionsexemplar über das Bloggerportal freundlicherweise erhalten habe.

Exklusive Kino-Preview zur Verfilmung des Romans „SMS für Dich“ & Meet&Greet mit Enissa Amani und Karoline Herfurth

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Just for fun habe ich letzten Sonntag auf der Facebook-Seite von Enissa Amani kommentiert, wo es 10 exklusive Kino-Preview zur Roman-Verfilmung von „SMS für Dich“ für 2 Personen inkl. Dinner sowie Meet&Greet mit Enissa Amani und Karoline Herfurth zu gewinnen gab – und da ich (Bücher mal ausgenommen) eher selten etwas gewinne, war ich erfreut und erschrocken zugleich, als am Montag die Nachricht von Enissa Amani kam, dass ich dabei bin – es hatten nämlich mehr als 800 Leute mitgemacht bei dem Gewinnspiel. Ich hatte angegeben, dass ich Ivy, eine meiner beiden allerliebsten Freundinnen hier in Berlin, mitnehmen würde und die ist ebenso ausgeflippt wie ich, als sie hörte, wo wir am Mittwoch, 07.09.2016 sein werden. Die offizielle Premiere in Berlin, bei der auch die Autorin der Roman-Vorlage, Sofie Cramer, anwesend war, fand bereits am Tag zuvor am Potsdamer Platz statt.

imageimageDen Roman „SMS für Dich“ von Sofie Cramer, der die Basis für diese Verfilmung ist – gleichzeitig war es auch das Regie-Debüt von Karoline Herfurth – wurde bereits 2009 veröffentlicht und es ist mindestens 6 Jahre her, dass ich ihn gelesen habe, so dass mir die Handlung nicht mehr so frisch präsent war, dass ich unbelastet in die Vorstellung gehen konnte. Da ich zu dem Zeitpunkt eher so die Happy-Leserin war, hatte ich damals dem Buch gegenüber zunächst ein wenig Berührungsängste, weil es das Thema Tod in jungen Jahren und Umgang mit Trauer behandelt. Aber das Buch hat mich damals auf besondere Weise berührt und sehr begeistert.

Die ganze Veranstaltung fand in der Kulturbrauerei in Prenzlauer Berg statt – eine ganz tolle Location. Die alten Brauerei-Gebäude aus den typisch preußischen Ziegeln, wurden seinerzeit liebevoll restauriert und beherbergen neben Clubs, Restaurants, interessanten Läden – wie z. B. „Fischer’s Lagerhaus“ – und einem modernen Kino auch ein spannendes Museum zur DDR-Alltagsgeschichte, das eine Dependance des „Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn ist (Eintritt ist frei).

Empfangen wurde man vor dem Restaurant des Frannz Club mit VIP-Bändchen, wo man dann auch erstmal eine Erklärung unterschreiben durfte, dass man die Filmrechte an der eigenen Person für diese Veranstaltung an Warner Bros., die dort gefilmt haben, abtritt. Außerdem gab es einen Gutschein für Popcorn und ein Kaltgetränk während der Kino-Vorstellung. Warner Bros. hatte nochmal 2 x 20  zusätzliche Tickets lockergemacht, so dass es ein ziemlich großer Event war. Die Tische waren hübsch gedeckt und für jeden stand ein rosafarbener, quietschsüßer Cupcake mit dem Titel des Films bereit.

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Nachdem alle Gewinner(innen) mit Getränken versorgt waren, wurde das Dinner – bestehend aus Currywurst und Pommes – serviert. Das Dinner war eigentlich in der Event-Beschreibung als „Romantik-Dinner“ beschrieben. Wir erfuhren aber, dass die Currywurst im Lokal „Zum Gockel“ in dem Film auch eine ganz große Rolle spielt. Danach konnten wir uns an dem lauen Sommerabend noch ein wenig die Füße vertreten, bevor es dann ins Kino ging, wo wir uns dann mit einem Voucher von Warner Bros. noch mit Popcorn und Cola Light (leider Pepsi) versorgt haben und dann in den fast vollbesetzten Kino-Saal weiter gingen.

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imageimageBevor der Film los ging, durften wir dann der Reihe nach zum Meet&Greet mit Enissa Amani und Karoline Herfurth auflaufen und ein Foto schießen (lassen).
Autogramme gab es keine, was ich ziemlich schade fand, denn ich bin mehr so Oldschool und hätte mich über ein kurzes Gespräch und ein Autorgramm mehr gefreut als über ein Selfie – die Zeiten ändern sich. Auch auf unseren Plätzen im Kino fanden wir dann jeweils nochmal eine Tüte Bahlsen-Kekse (die auch eine Hauptrolle im Film spielen – Stichwort: Product Placement) und Papiertaschentücher mit dem Logo des Films (wobei man nicht wirklich heulen musste).

Ich muss sagen, dass ich bisher eigentlich immer ziemlich enttäuscht war, wenn ich mir Verfilmungen von Romanen, die ich gelesen habe, angesehen habe – meist, weil zu viele Veränderungen vorgenommen wurden. ABER: Das war hier erstmals nicht der Fall! Zwar hat es auch hier einige Änderungen gegeben, z. B. dass die Handlung mal eben von Norddeutschland nach Berlin verlegt wurde und Nebencharaktere eingefügt wurden, die es im Buch nicht gab, ebenso wie noch ein paar andere Details wie die Berufe der Protagonisten. Dies alles hat aber dem Film eher gut getan. Karoline Herfurth hat in ihrem Regie-Debüt, welches sie neben der Hauptrolle glänzend gemeistert hat, das eigentlich doch sehr sensible Thema des Buches hervorragend filmisch umgesetzt – sowohl mit viel Gefühl, aber auch der Humor kam nicht zu kurz. Dies ist u. a. auch der perfekten Wahl bei der Besetzung der Rollen zu verdanken: Enissa Amani, die als Comedian dafür bekannt ist, gerne ihr eigenes Tussi-Image auf die Schippe zu nehmen (ich mag Menschen, die sich auch schon mal selbst durch den Kakao ziehen können😉 ), spielte eine chaotische Redaktionsmitarbeiterin und als ihr Kollege war Frederick Lau zu sehen. Die männliche Hauptrolle spielte Friedrich Mücke perfekt. Besonders gelungen fand ich aber die Besetzung der Rolle der Katja durch Nora Tschirner, die wieder mal durch ihren trockenen Humor und ihre Mimik überzeugte. Aber auch Katja Riemann als Schlagersängerin Henriette Boot (nein, bei dem Namen denkt doch niemand an Helene Fischer, oder😉 …?!) passte einfach super in diese Rolle (ungewohnt mit langen glatten Haaren) und konnte zudem noch zeigen, dass sie tatsächlich eine tolle Gesangsstimme hat.

Ich fand den Film ganz bezaubernd und absolut nach meinem Geschmack und kann ihn wirklich sehr empfehlen – einfach wunderschön❤

Auch nochmal ein herzliches Dankeschön an Warner Bros. für diesen tollen Abend!

Ich bin immer wieder glücklich, endlich in MEINER STADT Berlin leben zu dürfen❤ und habe die Heimfahrt von Prenzlauer Berg nach Charlottenburg vorbei an den ganzen angestrahlten Sehenswürdigkeiten so sehr genossen. Mir geht da auch nach 3 J. hier immer noch das Herz auf, dass meine Heimat endlich Berlin ist und die traurigen Zeiten in Köln zur Vergangenheit gehören❤

Alle Infos zum Film findet Ihr unter dem Link: SMS für Dich – Infos zum Film von Warner Bros.
Alles über den Roman Sofie Cramer unter: Neu-Ausgabe des Romans „SMS für Dich“ von Sofie Cramer bei Rowohlt

Veras Weekly – eine 35. KW ohne besondere Vorkommnisse ;-)

📝 «Geplant»
… was wir in unserem nächsten Kurz-Urlaub so machen – wir haben uns gestern verschiedene Wellness-Hotels an Brandenburgischen Seen angeschaut, Schlosshotels in Mecklenburg-Vorpommern und – z. T. auch festliegende – Hausboote, u. a. in Boltenhagen. Ich wäre auch gern mal wieder nach Hamburg gefahren oder zum Abschiedsspiel von Mirko Lüdemann (ehem. Kölner Haie) nach Köln (nicht zuletzt auch, um ein paar Freundinnen zu treffen), aber es soll nun wohl doch mehr etwas Erholung sein. Und beim Abschiedsspiel von Mirko Lüdemann ist bis jetzt nicht raus, welche Gastspieler nun wirklich von den vielen eingeladenen Spielern dort auflaufen werden und davon wollten wir den Besuch des Spiels u. a. abhängig machen.
… immer noch, nächste Woche auf eine Buch-Vorstellung zu Dussmann zu gehen.

📚 «Gelesen»
… bin jetzt bei beiden Büchern, die ich gerade lese:  „Meine Mutter, ihre Katze und der Staubsauger – ein Unruhezustand in 33 Geschichten“ von Wladimir Kaminer und „Fünf am Meer“ von Emma Sternberg, jeweils zu mehr als die Hälfte durch, so dass diese Woche noch Rezensionen von mir zu erwarten sind. Beides wirklich tolle Bücher, die mir so rundum gefallen bis jetzt – ich sag nur: „Deckname: Schriftsteller mit Mutti“😉

😊 «Gefreut»
… über den Gewinn des Buches „Liebe, Zimt und Zucker“ von Julia Hanel bei vorablesen.de – das stand auf meiner Wunschliste und ich hatte es eigentlich schon in der Buchhandlung vorbestellt. Und schön, dass sich so viele neidlos mit mir gefreut haben – bei Vorablesen hatte ich jetzt wirklich schon oft Glück!
… über die Zusage für das Rezensionsexemplar von „Das Café der guten Wünsche“ von Marie Adams (aka Daniela Nagel)🙂
… darüber, dass unsere alte Mary diese Woche so knuddelig war, immer wieder meine Nähe gesucht hat und mal wieder den Weckdienst am Samstag- und Sonntag-Morgen übernommen hat – sie ist da nämlich nicht so nervig wie Joelle oft.
… habe ich mich ganz doll für meine Freundin Frauke und ihren Freund aus dem Harz, die im Konzert von Billy Joel in Frankfurt/Main waren. Den würden wir auch noch gerne irgendwann live sehen, aber Frankfurt war uns jetzt einfach zu weit.
… dass meine Lieblingspförtnerin auf der Arbeit aus dem Urlaub zurück ist – mit ihr kann man immer so nett plaudern🙂

😳 «Überrascht»
… über das Angebot für ein Rezensionsexemplar, bei dem ich leider nicht ausfindig machen konnte, welche Autorin sich hinter dem Pseudonym „Hanna Caspian“ verbirgt, obwohl es mich brennend interessiert – mit meinen bisherigen Vermutungen lag ich daneben. Bei der Geschichte „Die Kirschvilla“ geht es um eine Kölner Brauerei-Dynastie, die Erbschaft einer Villa am Rhein (ich kann mir gut vorstellen, welche Villa für das Buch Pate gestanden hat) und die Altlasten und unangenehmen Geheimnisse der Familie in den 1920er Jahren bis in die Weimarer Republik. Klingt spannend und ich werde das Angebot wohl annehmen.

😢 «Traurig»
… und zugleich wütend, wenn ich an die Wahlergebnisse in Mecklenburg-Vorpommern heute Abend denke. Ich hätte niemals für möglich gehalten, dass man sich Sorgen machen muss, dass noch mal ehe rechtsradikale Partei zuviel Macht erlangt – und genau danach sieht es ja gerade aus. Warum kann man solche Parteien nicht verbieten …?! Mal sehen, was uns die Wahlen in Berlin bringen am 18.09.2016. Dem Mann, der beruflich auch im äußeren Osten der Stadt zu tun hat, ist aufgefallen, dass dort verstärkt Wahlplakate von AfD und NPD hängen, die man hier in der Ecke eher weniger sieht. Menschen, die sich politisch unsicher sind, empfehle ich immer wieder gern, das Programm Wahl-O-Mat zu nutzen, um zu sehen, mit welchen Parteien sie sich tatsächlich identifizieren. Diese Internet-Seite habe ich früher in Nordrhein-Westfalen auch schon immer genutzt.

😡 «Geärgert»
… über den Eiertanz mit dem Termin für die Flughafeneröffnung des BER hier in Berlin. Da schaltet sich auf einmal die Lufthansa ein und bittet um eine Eröffnung erst im Frühjahr 2018 (und nicht, wie geplant im Herbst 2017), weil eine Umstellung zum Sommerflugplan angeblich einfacher ist und man so eine längere Planungszeit hätte. Der regierende Bürgermeister Müller hat bisher immer vorgegeben, angeblich nicht vor Oktober 2016 (also natürlich erst nach den Wahlen in Berlin) absehen zu können, ob der geplante Eröffnungstermin im Herbst 2017 gehalten werden kann. Hm, da drängte sich mir gleich politisches Kopfkino auf: Hat der regierende Bürgermeister Müller, um sein Gesicht zu wahren, einem der Lufthansa-Oberen beim Golf-Spielen vielleicht vorgeschlagen, ob nicht vielleicht die Lufthansa sagen könne, dass eine spätere Eröffnung besser sei, damit man selbstverständlich dem Wunsch der Lufthansa nachkommt und den Flughafen doch noch nicht im Herbst 2017 eröffnet?! Oder haben vielleicht Gegner des regierenden Bürgermeisters die Lufthansa gebeten, auf die exakte Nennung des Eröffnungstermines noch vor der Wahl zu drängen, damit die Flugplanung abgesichert ist?! Ich meine, im Übrigen wissen wir doch sowieso alle, dass der BER höchstwahrscheinlich weder 2017 noch 2018 eröffnet wird, sondern eher noch viel später – wenn überhaupt – und dass man sich mit der Nennung möglicher Eröffnungstermine besser mal zurückhalten sollte😉 …

🍴«Gegessen»
… Spaghetti Bolognese; Essen vom Vietnamesen; Kurzgebratenes mit griechischen Ofenkartoffeln; Freitag gab es Hähnchengeschnetzeltes in Rahmsoße mit Champignons, Frühlingszwiebeln und dazu Rösti; gestern bunte Farfalle mit einer einer Rahmsoße aus Speck, Knoblauch, Cherry-Tomaten, Zitronen und Avocado (Rezept von der Internet-Seite der Zeitschrift „Lecker!“) und heute gibt es – auf Wunsch vom Mann – Toast Hawaii.

👂«Gehört»
… nichts Spezielles.

💻 «Gemailt»
… mit meiner lieben Ivy, mit Monika in Hagen, Sue in Innsbruck, Marion in Köln und einigen anderen lieben Menschen via Kommentar-Funktion.

👀 «Gesehen»
… gestern Nacht noch zwei weitere Folgen einer Doku über die Entwicklung Berlins, die wir aufgenommen hatten – nun fehlen uns noch die Jahre 1982 bis 1989 (wohl mit die interessantesten in der Geschichte Berlins) – und natürlich wieder „Gilmore Girls“ auf DVD (da lege ich aber gleich nochmal 2 Folgen nach).

💖 «Geknuddelt»
… na wen wohl😉 …?“

💭 «Gedacht»
… an meine Ersatzfamilie in Köln – der Ersatzpapa hat letzte Woche (nachdem er es jahrelang vermeiden wollte) ein künstliches Kniegelenk bekommen und hätte das schon viel eher in Angriff nehmen sollen.
… dass wir eigentlich mal schauen wollten, uns ein Bild von Otto Waalkes, der ja auch Maler ist, zuzulegen, weil wir in einer Galerie in Binz damals so tolle Bilder und auch noch erschwingliche Bilder von ihm gesehen haben.

🏆 «Stolz»
… auf nichts Spezielles.

💳 «Gekauft»
… den Monatseinkauf bei dm und konnte nicht an einem Balea-Duschgel Mango vorbeigehen, „Dein perfektes Jahr“ von Charlotte Lucas (= Wiebke Lorenz), 2 T-Shirts im C&A-Online Shop (davon eines mit einem Flamingo aus Pailletten – ich liebe Flamingos – weil sie ja auch eigentlich pink sind😉 …) und ich habe vergessen meine Haarpflege bei Douglas zu kaufen, das muss ich noch nachholen.

Veras Weekly – eine ziemlich langweilige und noch dazu heiße 34. KW :-)

📝 «Geplant»
… gerade irgendwie gar nichts – die Hitze lädt nicht zum Planen ein, obwohl wir eigentlich schauen wollten, was ob wir nochmal kurz verreisen, wenn wir wieder Urlaub haben😉

📚 «Gelesen»
… derzeit lese ich wieder zwei Bücher parallel: „Meine Mutter, ihre Katze und der Staubsauger – ein Unruhezustand in 33 Geschichten“ von Wladimir Kaminer, wobei ich nach wenigen Seiten schon einige Male kräftig lachen musste, und „Fünf am Meer“ von Emma Sternberg.

😊 «Gefreut»
… über eine kurzfristige Einladung zum Geburtstagsfrühstück einer lieben Kollegin im anderen Dienstgebäude – das war wirklich ein netter Vormittag.

😳 «Überrascht»
… über Komplimente für ein Foto, das ich jetzt gar nicht für so toll gehalten habe.
… dass das Mückenschutz-Spray von dm, mir ruhige Nächte beschert hat und mich die Mücken wenigstens im Schlaf in Ruhe lassen, außerdem kühlt es bei der Hitze super gut auf der Haut (sehr angenehm vor dem Schlafengehen).

😢 «Traurig»
… natürlich wegen des schweren Erdbebens in Italien. Ich denke immer wieder, dass wir es mehr zu schätzen wissen sollten, dass wir hier so verhältnismäßig sicher und friedlich – ohne Krieg, Natur- und Umweltkatastrophen (wie Erdbeben, Waldbrände, Vulkanausbrüche, Atomkatastrophen usw.), bei guter medizinischer Versorgung, ohne Lebensmittelengpässe, also ohne Hunger usw. – leben dürfen.

😡 «Geärgert»
… über ein demoliertes Rezensionsexemplar des Verlags Kiepenheuer & Witsch (KiWi) in Köln des Buches „Familie der geflügelten Tiger“ von Paula Fürstenberg. Das eigentlich zugesagte Exemplar ist gar nicht angekommen und auf dem Ersatz-Exemplar hat deutlich sichtbar jemand versucht einen Aufkleber abzupulen, was leider dem Cover des Umschlags gar nicht gut getan hat. Auch, wenn es gratis ist, finde ich es schon traurig, dass bei einem Verlag so mit Büchern umgegangen wird.
… über die grausige Hitzewelle seit Mitte dieser Woche – ab 32°C aufwärts. Das ist überhaupt nicht mein Wetter: Dauerkopfschmerzen, geschwollene Füße – da gehe ich, außer zur Arbeit, auch nicht weiter vor die Türe – bin froh, wenn es wieder kühler wird. Für mich und meinen Kreislauf ist das Höllen-Wetter.

🍴«Gegessen»
… wir waren auch diese Woche mal wieder nicht so kochfreudig – kein Wunder, bei der Hitze, die sich seit Mitte der Woche hier in Berlin breit gemacht hat: Einmal haben wir Burger bei „Jim Block“ geholt und einmal etwas beim Asia-Imbiss hier in den Arkaden. Dann haben wir an einem Tag gebratenes Lachsfilet mit Kräuterbutter und dazu Feldsalat mit Bacon-Bits, Pinienkernen und mein selbst kreiertes Honig-Senf-Orangen-Joghurtdressing gemacht; an einem anderen Tag gab es Pellkartoffeln mit Kräuterquark und Leinöl (aus dem Spreewald); gestern unseren großen gemischten Salat (u. a. mit ganz viel Avocado) und dazu Kräuterbutter-Baguette; heute gibt es Tomaten mit Mozzarella und Basilikum mit gutem Olivenöl und Balsamico-Crema.

👂«Gehört»
… auf der Arbeit viel klassische Musik, weil es auch während der Semesterferien, fleißige Studenten gibt, die in der Uni proben – ich liebe das, wenn man durch Flure läuft und von überall her klassische Musik ertönt.

💻 «Gemailt»
… mit meiner liebsten Anke in Plauen, der allerbesten Ex-Kollegin Miri in Köln, unser lieben Jette in Leipzig, die in Köln auch unsere Catsitterin war, meiner langjährigen Freundin Sue in Innsbruck (seit 1985) und mit Ute in Hessen (die ich auch schon seit 1998 kenne) und noch mit ein paar anderen via Kommentarfunktion. Und ich freue mich, dass mir mein Lieblingsprof. immer wieder so süße Katzenvideos via Facebook schickt🙂

👀 «Gesehen»
… natürlich wieder die „Gilmore Girls“ auf DVD und gestern Abend ein kleines Club-Konzert von Rick Astley (Held meiner Jugend 1987/88), das im Mai in Berlin stattfand und von dem ich viel zu spät erfahren habe. Einfach toll, dass er immer noch die gleiche Stimme hat wie damals. Ich muss allerdings gestehen, dass ich ihn tatsächlich 2009 schon mal live in einem Konzert der TV-Show „Hit Giganten – Stars der 80er“ in der Dortmunder Westfalenhalle gesehen habe, damals war nur leider die Akustik bei allen dort auftretenden Stars ziemlich mies (Cutting Crew, Paul Young, Howard Jones, Nik Kershaw, T’Pau, Kid Creole & the Coconuts usw.).

💖 «Geknuddelt»
… die beiden Best-Plüschis ever❤

💭 «Gedacht»
… dass es hoffentlich bald ein Gewitter gibt und sich abkühlt – ich hoffe sehr darauf, dass das in den nächsten Stunden hier in Berlin passiert.

🏆 «Stolz»
… auf einen unserer Musical-Studenten, der gerade seinen Abschluss gemacht hat und heute nach New York aufgebrochen ist, wo er mit einem Stipendium nun noch 3 J. lang Musik studieren wird. Fabi – ich gönn es Dir von ganzen Herzen, dass Du in der tollsten Stadt der Welt die Möglichkeit hast, Deinen Traum zu verwirklichen. Wie ich Dir schon geschrieben habe – immer dran denken: „If I can make it there, I’ll make it everywhere …“ – Du schaffst das ganz sicher! Ganz viel Erfolg – vielleicht dann sogar in den Broadway Theatres❤

💳 «Gekauft»
… habe mir in den letzten Wochen drei neue Tassen gekauft: eine mit einem Loriot-Mops, eine mit Snoopy und eine weitere mit Eulen drauf. Dann habe ich eine Bestellung bei Clinique aufgegeben mit einem meiner Lieblingsparfüms „Happy in bloom“ – das gibt es nur alle paar Jahre und auch nicht überall, daher habe ich es direkt beim Hersteller bestellt, um sicherzugehen, dass es keine Fälschung ist und, weil ich 15% Rabatt hatte, war es auch noch besonders günstig. Heute muss ich mir noch bei Douglas meine Haarpflege bestellen (die es nur dort gibt) – auch mit 10% Rabatt. Und ansonsten tatsächlich nichts – keine Bücher – also zumindest nicht direkt, nur bei Hugendubel vorbestellt, aber dazu mehr, wenn die Bücher da sind😉

Rezension: Sabine Zett – „Komm in meine Arme“

imageFakten:
Taschenbuch, Blanvalet, erschienen: 16.05.2016, 320 Seiten, 8,99€

Autorin:
Sabine Zett wurde im Jahr 1967 in Westfalen geboren, wo sie auch aufwuchs und erste Schritte in die schreibende Zunft unternahm. Schon während ihrer Schulzeit schrieb sie wahnsinnig gerne und veröffentlichte erste Artikel bei einer örtlichen Tageszeitung, bei der sie nach dem Abitur dann auch ein Volontariat absolvierte. Sie war dann einige Zeit journalistisch tätig in unterschiedlichen Redaktionen – sowohl bei Print-Medien als auch beim Fernsehen. Nach der Geburt ihrer beiden Kinder arbeitete sie als freie Autorin und schrieb hier wirklich alles – Songtexte, Kolumnen, Fußballgeschichten, Drehbücher – vor Allem gewann sie aber Bekanntheit als Kinder- und Jugendbuchautorin und veröffentlichte in diesem Genre zahlreiche Bücher, die auch im Ausland verlegt wurden. Seit 2013 veröffentlichte sie drei Unterhaltungsromane bei Blanvalet: „Tausche Schwiegermutter gegen Goldfisch“, „In der Liebe und beim Bügeln ist alles erlaubt“ und jetzt „Komm in meine Arme“. Sie lebt mit ihrer Familie am Niederrhein

Handlung:
Helen ist Mitte 30 und alleinerziehende Mutter einer pubertierenden Tochter, außerdem gibt sie in der lokalen Tageszeitung für die Leserschaft den Kummerkasten-Onkel Dr. Gabriel. Als eine Leserin um Rat bittet, wie man sich einen Millionär angelt, wittert der Chefredakteur eine gute Story und beauftragt Helen in dieser Sache tatkräftig zu recherchieren und sich selbst auf die Suche nach einem heiratswilligen Millionär zu machen. Als „Belohnung“ winkt er mit der ersehnten festen Redakteursstelle. Unterstützt durch ihre hochschwangere Cousine versucht Helen über ein Tischkultur-Seminar, einen Golf-Kurs, ein Dinner bei einem reichen Kunden und Bekannten und einem Charity-Ball – vielleicht etwas halbherzig – Einblick in die Welt der betuchten Lokalprominenz zu bekommen. Aber auf der anderen Seite bedeutet ihre Tochter Ronja, die sich mit ihren 15 J. gerade schwer in der Pubertät befindet, einfach alles, deshalb hat sie sich auch fest vorgenommen, bei einem Problem, das vor Ort – nicht nur – Ronjas Schule betrifft, alle Hebel für eine Verbesserung zu bewegen. Aber seit wann hat ihre Tochter eigentlich lauter junge, nette und gut aussehende Lehrer?

Fazit:
Die Gestaltung des Covers ist mit viel Pastell, Pink und einem witzigen Plüschmonster auf einem Sofa macht sehr neugierig auf den Inhalt des Buches, auch wenn das Cover selbst mit der Story eigentlich wenig zu tun hat. Dennoch ist es ein Hingucker, zu dem man in der Buchhandlung direkt greift, weil man wissen will, was sich dahinter verbirgt. Es spricht durch die Gestaltung aber eher die weibliche Leserschaft an.
Die Geschichte umfasst insgesamt 16 Kapitel (+ Nachwort und Dank) auf rund 320 Seiten. Die Kapitel sind für meinen Geschmack ein wenig zu lang geraten, ich mag lieber kürzere Kapitel (der letzte Roman von Sabine Zett hatte 23 Kapitel bei fast gleicher Seitenzahl). Das Schriftbild ist angenehm und der Schreibstil wieder locker, äußerst humorvoll und mitreißend.
Bisher habe ich von der Autorin nur „In der Liebe und beim Bügeln ist alles erlaubt“, wozu ich ebenfalls eine Rezension verfasst habe, gelesen und das Buch hat mich damals restlos begeistert. Ihren 1. Frauen-Roman „Tausche Schwiegermutter gegen Goldfisch“ muss ich nun auch endlich mal lesen und von meinem SuB befreien.
Ich mag die witzige und realistische Art zu schreiben von Sabine Zett wirklich sehr. Hier hat sie wieder eine starke Frau mitten aus dem Leben als Protagonistin erschaffen, die genauso ihre Probleme hat, wie auch wir selbst. Ebenso hat sie die Nebencharaktere, wie z. B. Helens pubertierende Tochter Ronja, die nach aufregenden Erlebnissen hechelnde schwangere Cousine und noch weitere, wie aber auch Situationen – z. B. das Dinner bei der Bäckersfamilie Fontane (für deren Kundenzeitschrift Helen schreibt) – herrlich überzeichnet und zum Teil etwas skurril dargestellt, so dass man in Kombination mit den ulkigen Dialogen immer wieder lachen musste.
Aber sie greift auch aktuelle Themen auf, wie die prekäre Schultoiletten-Situation, von der kaum eine Schule in Deutschland nicht betroffen ist.
Sehr gefallen hat mir zum Einen das wunderbar überspitzte Geplänkel in der Jugendsprache mit Tochter Ronja. Da ja Sabine Zett selbst Kinder hat und aus ihren Jugendbüchern viel in Schulen liest (daher hat wahrscheinlich auch das Thema „Schultoiletten“ einen Platz im Buch), wird sie da vorab sicher „Studien am lebenden Objekt“ betrieben haben ;-). Zum Anderen fand ich gut, dass bei diesem Roman keine Liebesgeschichte im Vordergrund stand, sondern sich nur nebenher ergab. Der Autorin ist hier ein wunderbar lesenswerter Mix aus Familienroman, Unterhaltung, Liebe und aktuellen Themen gelungen – sehr entspannend zu lesen, für den ich auch wieder eine 5*****-Leseempfehlung ausspreche – auch, wenn mir der Vorgänger-Roman noch ein ganz klein wenig besser gefallen hat.

Ganz herzlichen Dank an Sabine Zett für die Überlassung dieses Rezensionsexemplares!

Veras Weekly – eine entspannte 33. KW :-)

📝 «Geplant»
… evtl. die Lesung des ARD-Korrespondenten Ingo Zamperoni im September bei Dussmann zu besuchen, der in einem Buch über seine Zeit in Washington berichtet und natürlich auch, endlich eine Lesung von Lea Streisand zu besuchen. Mal schauen, was Spätsommer und Herbst sonst noch so an Veranstaltungen bieten werden.

📚 «Gelesen»
… hab mehr als die Hälfte durch von „Komm in meine Arme“ von Sabine Zett – wieder sehr viel Humor im Spiel, gefällt mir. Ich habe gerade echt sooo viele tolle Bücher liegen.

😊 «Gefreut»
… über lieben Besuch in der Mittagspause von einer Kollegin einer anderen Fakultät – war richtig schön, mal so lange und ausgiebig zu quatschen – zumal es gerade eh sehr ruhig ist.
… dass mir der Friseur-Besuch am Dienstag so gut getan hat und meine Haare jetzt endlich wieder viel gesünder wirken, mehr Volumen haben und unkomplizierter zu pflegen sind (auch wenn sie dieses Mal so lang waren, wie noch nie).
… dass es eine gute Woche war – denn eine Woche ohne ARD-Brennpunkt ist eine gute Woche …

😳 «Überrascht»
… von so viel Lob nach meinem Friseur-Besuch – das tat ja mal sehr gut❤

😢 «Traurig»
… dass eine andere liebe Kollegin einer anderen Fakultät im gleichen Hause im Oktober nach München ziehen wird, weil sie dort einen unbefristeten Arbeitsvertrag bekommt. Sehr schade, wenn aber auch verständlich😦 – ich bin kann wirklich froh sein, direkt von Anfang an einen unbefristeten Vertrag bekommen zu haben, weil meine Vorgängerin in den Ruhestand gegangen ist.

😡 «Geärgert»
… über die zahlreichen Mückenstiche diese Woche. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich schon mal so viele Mückenstiche hatte, wie in diesem Jahr (etliche aufgekratzte Stiche an den Armen und Beinen). Und das Summen über einem, wenn man nachts verzweifelt versucht zu schlafen, ist auch grausig.
… Joellechens nächtliche Störungen. Wir hatten gehofft, dass liegt am Vollmond, aber in den letzten beiden Nächten war es nicht besser *grrr*

🍴«Gegessen»
… ich sag’s mal so: Wir waren entgegen unseren Gewohnheiten nicht sehr kochfreudig in der abgelaufenen Woche. Einen Tag haben wir gefüllte Pasta (mit Trüffel-Mascarpone- und Steinpilz-Creme) mit Tomaten-Basilikum-Sauce und viel Parmesan gemacht; an einem anderen Tag hat der Mann etwas von einem erstklassigen vietnamesischen Restaurant mitgebracht (die hier in Berlin sehr stark vertreten sind); Freitag waren wir im Thomas-Eck in Charlottenburg essen (der Mann Sauerbraten, ich Schnitzel mit Pfifferlingrahm); gestern haben wir Saltimbocca beim Italiener bestellt und heute gibt es griechische Backofenkartoffeln mit marinierten Schweinerückensteaks.

👂«Gehört»
… dass es ab Mitte kommender Woche nochmal richtig heiß werden soll – bis zu 35°C – absolut nicht meine Temperaturen.

💻 «Gemailt»
… mit Marion, Anke und Sue. Und in der neuen Woche habe ich mir fest vorgenommen, mich endlich mal wieder bei Jette und Ute mit längeren Mails zu melden.

👀 «Gesehen»
… gestern wieder 3 Folgen „Gilmore Girls“ auf DVD (Start der 2. Staffel) und gestern Abend „Rezept zum Verlieben“ mit Aaron Eckhart und Catherine-Zeta Jones – ein total schöner Film, den ich zwar auch auf DVD habe und jederzeit schauen könnte, aber Ihr wisst ja: ich und Aaron Eckhart😉 …

💖 «Geknuddelt»
… gerade eben noch die beiden süßesten Katzen der Welt❤

💭 «Gedacht»
… ob ich mir ein neues Fahrrad kaufen soll?! In einem Prospekt eines Berliner Zweiradhandels waren so tolle City-Bikes in exakt meinen Lieblingsfarben (mintgrün, lila und pink) und noch dazu recht günstig.
… dass ich heute mal einen besonders lieben Gruß an meine treue Wochenrückblick-Leserin Hanne loswerden möchte <3 – ich freue mich immer sehr über ihre Kommentare und ihr Feedback – DANKE!

🏆 «Stolz»
… dass ich trotz meiner mehr als 44 J. noch so gut wie keine grauen Haare habe (wirklich nur einzelne) und mir und meinen Haaren somit auch noch weiterhin regelmäßiges Färben erspart bleibt. Fand die Friseurin auch sehr ungewöhnlich😉
… dass ich gerade mit mir selbst so ziemlich im Reinen bin und einfach zufrieden und glücklich – tut richtig gut. Und dennoch immer die Sorge, wenn alles gut läuft, aus welcher Richtung die Keule geflogen kommt, die alles zerstört …

💳 «Gekauft»
… habe eine Online-Bestellung bei KIK mit 2 Jeans und 2 Oberteilen aufgegeben, dann hab ich drei meiner vier MustHave-Bücher für September bei Hugendubel vorbestellt: „Liebe, Zimt und Zucker“ von Julia Hanel, „Dein perfektes Jahr“ von Charlotte Lucas (aka Wiebke Lorenz), „Nora und die Novemberrosen“ von Tania Krätschmar. Bei „Ich hab Zeit, was hast Du? Mit dem Goggomobil auf der Suche nach dem entschleunigten Leben“ von Bianca Schäb bin ich mir noch nicht sicher. Der Mann und ich waren diese Woche 2x bei Thalia, wegen der Taschenbuchtage und weil wir zwei Gutscheine hatten, mit denen jeweils 10 Mängelexemplare nur 10€ kosteten. Ich hab mir die beiden ersten „Daringham Hall“-Bände von Kathryn Taylor und den Weihnachtsroman von Karen Swann mit dem Titel „Winterküsse im Schnee“ mitgenommen – die übrigen 17 Bücher zu 1€/Stück hat der Mann gekauft. Ansonsten kostet ein Mängelexemplar bei Thalia 3,99€, ab 3 Stück jeweils 2,99€ – und Hugendubel hat ebenfalls Taschenbuchtage mit 2,99€ pro Mängelexemplar (dort ist die Auswahl noch besser) – es liegen übrigens wieder ziemlich viele neuere Bücher auf dem Wühltisch.