Veras Weekly – eine sehr angenehme 29. KW mit Vorfreude auf den Urlaub :-)

📝 «Geplant»
… ab sofort nur noch eine volle Arbeitswoche und dann haben wir 2 Wo. Urlaub – juchu :-). Der Mann und ich haben gestern eine ziemlich lange Liste zusammengestellt mit Ausflügen, die wir in der Zeit machen wollen (… da bräuchten wir allerdings ungefähr 6 Wo. Urlaub und nur schönes Wetter 😉 …) – aber ich freue mich echt schon riesig auf die schöne Zeit, die da vor uns liegt und auch darauf, dass ich viel Zeit zum Lesen habe. Wegen unserer beiden 4-beinigen Pflegefälle ist ja dieses Jahr keine Reise möglich.
… bis zum Urlaubsbeginn will ich den schmerzenden Rücken besiegt haben – Montag und Dienstag ging es wirklich schon deutlich besser und seit dem Wochenende wieder deutlich schlechter. Ich glaube auch, wir brauchen ziemlich dringend neue Matratzen …

📚 «Gelesen»
… bin jetzt zu 75% durch mit „Inselsommer“ von Gabriella Engelmann – auch wieder eine sehr schöne Geschichte, ich muss allerdings auch zugeben, dass mir der 1. Teil („Inselzauber“) noch besser gefallen hat. Ich mag ja diese Thematik in Büchern nicht so: „Alles, was eine Frau braucht um glücklich zu sein, ist ein Kind.“ – das Thema dominiert die Story doch sehr an manchen Stellen. Ich finde es immer schade, auch in Büchern, wenn man so tut, als könnte eine Frau, die keine Kinder hat, auch nicht glücklich sein. Ich bin aktuell noch unschlüssig, was ich als nächstes lesen werde, weil ich so eine mega große Auswahl habe.

😊 «Gefreut»
… habe ich mich sehr, am Freitag meine Kolleginnen nochmal gesehen zu haben vor den Semesterferien. Wir hatten unsere letzte Team-Besprechung für dieses Semester und es war mal wieder total angenehm, was aber auch an unserer tollen Chefin liegt. Ich bin immer wieder froh, dass ich in in so einem netten Kollegenkreis arbeiten darf – auch die Besprechung war angenehm und informativ. Wenn ich denke, was mein letzter Chef Köln sich immer zu totgelabert und seinen Mitarbeitern wertvolle Arbeitszeit gestohlen hat, weil er sich so gern reden hörte mit teilweise ziemlich unsinnigem Zeug und sich dann auch noch über erkrankte Kolleginnen und Kollegen in der Dienstbesprechung ausgelassen hat – absolutes No Go. Darin unterscheidet sich die hinterlistige, kölsche Mentalität sehr von der offenen Berliner Mentalität. Schön, dass ich nach so vielen horrormäßigen Arbeitsjahren in Köln, doch nochmal eine positive Arbeitserfahrung machen darf ❤

😳 «Überrascht»
… über die Gewitter mit den unglaublichen Regenmassen, die sich gestern wieder hier über Berlin ausgelassen haben. Gestern hat es dann drei andere U-Bahn-Stationen als beim letzten Unwetter vor 2 Wochen getroffen. Dieses Mal ist aber zum Glück unser Keller verschont geblieben – nur der Fahrradkeller auf der anderen Seite ist vollgelaufen. Unseren Keller werden wir wohl während des Urlaubs auch endlich mal aufräumen und die durchgeweichten Kisten aussortieren. Mal schauen, dass wir bei IKEA ein paar Plastik-Kisten kaufen – zumindest für die untere Lage (Danke, liebe Marion H. für den Tipp :-* ). Gestern haben mir die Teilnehmer der CSD-Parade unheimlich leid getan, weil ausgerechnet zu dem Zeitpunkt die allerschlimmsten Regengüsse runterkamen. So richtig sommerlich ist es noch nicht – da haben wir noch viel Luft nach Oben 😉

😢 «Traurig»
… ach, eigentlich nur, dass die Rückenschmerzen wieder stärker geworden sind.

😡 «Geärgert»
… über die politischen Entwicklungen in der Türkei und in Polen – einfach nur traurig und erschreckend 😦 …

🍴«Gegessen»
… Anfang der Woche waren mal thailändisch essen hier im Kiez – war aber nicht so der Renner, nur die Cocktails waren köstlich. Dann gab es diese Woche noch meine üblichen gefüllten Nudeln mit Tomatensoße und viel Parmesan; Freitag waren wir Tapas Essen im angeblich zweitbesten Tapas-Restaurant Berlins – das „Mar y sol“ am Savignyplatz – fanden wir allerdings beide ziemlich enttäuschend: Sehr teuer, die Tapas-Schälchen sehr lückenhaft gefüllt, das Aioli war nur eine mit Kurkuma gefärbte gewöhnliche Mayonnaise und die Preise ziemlich hoch – also nicht zu empfehlen, eine echte Touristenfalle. Gestern haben wir gebackene Ofenkartoffeln mit Kräuter-Créme Fraîche und Aioli gemacht und dazu marinierte Schweinesteaks und in Olivenöl gebratene Pimientos mit Meersalz. Heute gibt es gebratene Schupfnudeln mit Bacon-Bits, Sauerkraut und Schmand vermischt – lecker.

👂«Gehört»
… ganz viel Regenprasseln und Gewitter-Donner 😉

💻 «Gemailt»
… da diese Woche vor Semesterabschluss noch so mega viel zu tun war, eigentlich ausschließlich dienstlich und dann habe ich abends keine Lust mehr, private Mails zu schreiben.

👀 «Gesehen»
… aber leider nicht live, da ich zum normal arbeitenden Volk gehöre: William und Kate, die britischen Thronfolger, waren mit ihren Kids in Berlin. Charles und Diana habe ich damals (1987) in Köln vor dem Rathaus live gesehen – war aber eigentlich nur ein Zufall, weil ich dort an dem Tag meinen Ausbildungsvertrag unterschrieben habe.

💖 «Geknuddelt»
… das liebste, beste Kollegen-Team und natürlich alle hier bei uns im Haushalt 😉

💭 «Gedacht»
… warum ich immer wieder von solchen bescheuerten Alpträumen geplagt werde – dieses Mal ging es darum, dass ich die Benachrichtigung mit der Einladung zu einer Prüfung nicht erhalten habe und somit eine wichtige Abschlussprüfung versäumt habe. Die letzte Prüfung hatte ich übrigens 2003.

🏆 «Stolz»
… ich hab mich in der letzten Zeit oft gefragt, ob meine Oma wohl stolz auf mich gewesen wäre, weil ich die einzige Person in der Familie bin, die ihre Wurzeln zu schätzen weiß und heute wieder im Großraum Berlin-Brandenburg lebt?! Ich glaube schon 🙂

💳 «Gekauft»
… wirklich nichts diese Woche 🙂

Rezension: Gabriella Engelmann – „Inselzauber“

Fakten:
Taschenbuch, Knaur, erschienen: 02.05.2013 (Neuauflage mit neuem Cover zur Erscheinung der Fortsetzung „Inselsommer“), 384 Seiten, 9,99€ – auch als eBook erhältlich – ich habe das Buch in der rechts abgebildeten Auflage von 2009 gelesen; die Erstauflage erschien bereits 2007 wiederum mit einem anderen Cover)

Autorin:
Gabriella Engelmann wurde 1966 in München geboren und lebt heute in Hamburg. Sie machte zunächst eine Ausbildung zur Buchhändlerin und blieb der Literatur-Branche auch auf ihrem weiteren Berufsweg als Lektorin, Verlagsleiterin, Literatur-Scout und Autorin treu. Sie schreibt ebenso Kinder- und Jugendbücher wie vor Allem auch Romane für Erwachsene und entwickelt Stoff für Fernsehverfilmungen. Ein Pseudonym von ihr ist „Rebecca Fischer“. Mit ihren Kurzgeschichten ist sie immer wieder in Anthologien vertreten. Fast alle ihrer Romane spielen im hohen Norden Deutschlands – so, wie auch diese Reihe um das „Büchernest“ in Keitum auf Sylt. „Inselzauber“ ist der 1. Teil dieser Reihe; die 2013 erschienene Fortsetzung nennt sich „Inselsommer“ und 2016 erschien der Weihnachtsroman aus dieser Reihe mit dem Titel „Wintersonnenglanz“ – Band 4 ist derzeit in Arbeit.

Handlung:
Die junge Larissa Wagner, genannt Lissy, ist enttäuscht vom Leben: Ihr langjähriger Freund, der Kardiologe Stefan, hat sich entschieden, sein Leben anstatt mit ihr, doch lieber mit seiner jungen Arzthelferin und dem gemeinsamen Kind zu gestalten und auch ihre Arbeit in einem Hamburger Hotel füllt Lissy schon länger nicht mehr aus. Da kommt es gerade gelegen, dass sie ihrer geliebten Tante Bea auf Sylt versprochen hatte, sie während ihrer mehrmonatigen Weltreise in deren Keitumer Buchhandlung zu vertreten und wieder ein wenig gesunde Heimatluft zu schnuppern, um den Kopf freizubekommen. Neben dem sympathischen Jung-Journalisten Leon und dem Inselschreiber Marco lernt sie auf der Insel auch die zickige Nele kennen, die das Café neben Tante Beas Buchhandlung führt. Kann sich Lissy nochmal auf Sylt einleben und heimatlich niederlassen oder erwartet sie doch noch etwas Anderes vom Leben?!

Fazit:
Ich habe den Roman in der 2. Ausgabe von 2009 mit dem alten Cover mit blauem Farn und einem Insekt drauf gelesen, finde aber das neue Cover mit dem Friesenhaus und dem Leuchtturm, das anlässlich des Erscheinens der Fortsetzung „Inselsommer“ angepasst wurde, viel hübscher und besser zum Roman passend.
Der Roman hat in der von mir gelesenen alten Version 378 Seiten mit 19 zum Teil doch recht langen Kapiteln. Das Schriftbild ist von der Größe her etwas kleiner gewählt, aber noch erträglich für die Sehschwächeren wie mich.
Über den Schreibstil von Gabriella Engelmann, der mir damals erstmals in einer Weihnachtsanthologie sehr positiv aufgefallen ist, muss man eigentlich gar keine großen Worte mehr verlieren, außer vielleicht „wunderbar“.
Obwohl das Buch schon 10 Jahre alt ist, liest es sich immer noch ganz großartig und ist wirklich zeitlos. Die Hauptcharaktere sind allesamt freundlich und liebenswürdig gezeichnet, so dass man sich in dieser Story so richtig zu Hause und geborgen fühlt und gerne selbst mal wieder nach Sylt reisen möchte. Der Plot ist schlüssig und realistisch und der Schluss wie erwartet schön. Ein Buch mit absoluter Wohlfühlgarantie, das ich wahnsinnig gerne gelesen habe – es alles dabei, was die Geschichte rund macht.
Und dieses Mal musste ich auch keinen Abschiedsschmerz haben, als ich die liebgewonnenen Menschen in dieser Geschichte am Ende verlassen musste, denn es warten aktuell noch zwei bereits publizierte „Büchernest“-Fortsetzungen auf mich und eine weitere ist in Arbeit. Und, weil ich so wahnsinnig neugierig bin, wie es mit den Protagonisten so weitergeht und den 1. Teil schon so toll fand, habe ich direkt im Anschluss begonnen, die 7 Jahre später spielende Fortsetzung „Inselsommer“ zu lesen 🙂
Von mir gibt für diese warmherzige, liebevolle Geschichte, glatte 5***** Sterne und eine absolute Leseempfehlung, für diejenigen, die – wie ich – dieses Genre so besonders mögen.

Veras Weekly – bis auf den leidigen Ischias-Nerv eine angenehme 28. KW …

📝 «Geplant»
… eigentlich nur, die leidigen Ischias-Schmerzen endlich wegzubekommen, die letzten Mittwoch so ausgeufert sind, weil ich mich falsch bewegt und schwere Kisten mit Bewerbungsmappen gehoben habe – so richtig aufrecht laufen kann ich seitdem nicht. Freitag war ich zu Hause und es ist im Vergleich zu Mittwoch auch schon besser, aber Geduld ist für mich nun mal die schlechteste Medizin – gleich darf mein Sheepworld-Heizkissen dem Ischias-Nerv wieder was Gutes tun und weiterhin Diclofenac-Tabletten nehmen. Spontan einen Orthopäden zu finden, um übers Wochenende zumindest eine Kortison-Spritze zu bekommen, war mir am Freitag leider nicht gegönnt 😦
… nur noch 2 volle Arbeitswochen bis zum Urlaub – ich hoffe, das Wetter ist bis dahin etwas besser als derzeit.

📚 «Gelesen»
… „Inselzauber“ von Gabriella Engelmann habe ich nun beendet (Rezension dieses einfach wunderschönen Romans folgt diese Woche). Da die Geschichte so schön war und ich auf heißen Kohlen sitze, wie es nun mit dem „Büchernest“ in Keitum weitergeht, bleibe ich lesetechnisch noch ein Weilchen auf Sylt und beginne gleich mit der Fortsetzung dazu: „Inselsommer“ 🙂 – bis gestern Abend war ich erst noch überzeugt, heute ein ganz anderes Buch zu beginnen, aber der Schluss hat mich so neugierig gemacht auf das, was sich Gabriella noch für Larissa, Nele, Bea, Leon usw. ausgedacht hat, da muss ich einfach direkt mit der Fortsetzung weiterlesen. Das Buch ist übrigens auch schon von 2013 – also auch von weiter unten in meinem SuB 😉

😊 «Gefreut»
… am Donnerstag hat meine liebe Kollegin ihren Ausstand in den Ruhestand gegeben – der eigentlich erst im September ansteht, aber da dann Semesterferien sind, hat sie die Feier vorgezogen auf die vorletzte Semester-Woche. Es war total schön – ein richtig toller Abend mit vielen netten Leuten und ich bin einmal mehr froh, den Schritt nach Berlin gemacht zu haben und hier wieder glücklich und zufrieden zur Arbeit gehen zu können – das, was mir in Köln über 20 J. lang gefehlt hat.
… als ich am Montag Früh in die Uni kam, habe ich erfahren, dass am vergangenen Wochenende in den Zulassungsprüfungen ein syrischer Bewerber einen Studienplatz in einem der Studiengänge, die ich betreue, erhalten hat. Ich hatte Freudentränen in den Augen, als ich meinen Dienst begonnen habe, so sehr habe ich mich für den Bewerber gefreut 🙂 – im Übrigen bin ich immer wieder davon begeistert, wie international unsere Hochschule sowohl auf der Seite der Lehrenden als auch der Studierenden besetzt ist.

😳 «Überrascht»
… meine selbstgemixten Caipirinha gestern waren ein wenig zu stark 😉
… wie sehr Toni es immer wieder schafft, sich seinen Behinderungen anzupassen – unser Süßer ❤

😢 «Traurig»
… außer über meine Rückenschmerzen über nichts momentan.

😡 «Geärgert»
… Ich hoffe ja sehr, dass man diesem arroganten Attila Hildmann sein Vegan-Bistro hier in der Nachbarschaft schließt! Am Dienstag Abend standen wegen seiner dämlichen und lebensgefährlichen Scoville-Challenge (er bietet den schärfsten veganen Burger der Welt an) gleich 2 Krankenwagen gleichzeitig dort – und sowas passiert jede Woche mindestens 1x. Selbst, wenn die Gäste dafür unterschreiben müssen, dass die Verantwortung dafür bei ihnen alleine liegt, ist es absolut unnötig, das Leben anderer wissentlich zu gefährden und damit Publicity zu machen. Attila Hildmann probiert diese schärfsten Burger-Saucen der Welt übrigens selbst nicht – er macht sich aber gerne öffentlich lustig über diejenigen Gäste, die davor kapitulieren müssen und wirbt mit dem Spruch: „Entweder landest Du auf meiner Wall of Fame oder im Krankenwagen“. Ich muss sagen, dass mir die Möchtegern-Helden, die sich dort ganz klar selbst überschätzen, ziemlich egal sind. Aber dort werden Ressourcen von Notärzten und Sanitätern immer wieder missbraucht und gleichzeitig liest man am gleichen Tag dann in der Zeitung, dass eine ältere Frau von einem Auto angefahren wurde in Spandau und 1 Std. auf einen Rettungsdienst warten musste. Wie auch bei allem anderen hier in Berlin, ist auch die Notfallversorgung nicht mit der steigenden Zahl der Bewohner gewachsen – es gibt ein Defizit an Notärzten, Krankenwagen und Rettungssanitätern – und es ist ziemlich traurig, dass diese dann für so einen Mist Einsätze fahren müssen, während anderswo jemand unverschuldet in Not geraten ist und dann vielleicht kein Rettungswagen verfügbar ist. Und vor ein paar Tagen hat dieser Pseudo-Gesundheitskoch mit dem fetten Porsche auf seiner Internetseite eine sachliche Kritikerin dieser Challenge „Kackbratze“ genannt. Dieser Typ ist so ein aufgeblasenes Ekel …

🍴«Gegessen»
… was wir Anfang der Woche gegessen haben, weiß ich gar nicht mehr. Ich weiß, dass es Mittwoch Zwiebel-Sahne-Hähnchenbrust mit Rösti gab; Donnerstag habe ich auf dem Grillfest gegessen; Freitag haben wir rotes Thai-Curry mit Gemüse und Huhn selbst gekocht (köstlich mit solchen Kräutern wie Kaffir-Limettenblättern, Thai-Basilikum und frischem Koriander); gestern gab es das Hähnchen nach dem Rezept von Jamie Oliver mit Chorizo, Röstkartoffel und einer Gremolata aus abgeriebener Zitronenschale, Petersilie, Knoblauch und Olivenöl – sooo lecker. Heute mache ich mir einen Rougette-Ofenkäse mit Beilagen und der Mann ein Fertiggericht.

👂«Gehört»
… dass auch Peter Fessler neben Bobby McFerrin schon Gast-Dozent an unserer Uni war – das macht mich dann immer ein wenig stolz, wenn ich einen von den Beiden im Radio höre.

💻 «Gemailt»
… auf jeden Fall ganz viel mit Marion T. in Bremen 🙂

👀 «Gesehen»
… gestern mal wieder die „Kölner Lichter“ im TV – aber irgendwie kann ich dem auch nichts mehr abgewinnen. Wir konnten die ja 5 J. lang live von unserem Balkon mit Rheinblick verfolgen, haben da auch immer Gäste eingeladen. Aber fehlen tut mir das irgendwie nicht – ich hab nur wieder gemerkt, dass Köln nie „meine“ Stadt war.

💖 «Geknuddelt»
… meine lieben Kolleginnen und Kollegen, die ich länger nicht gesehen habe, weil sie ja in einer anderen Außenstelle der Uni sitzen – und natürlich meine kleine 2- und 4-beinige Familie hier.

💭 «Gedacht»
… ups – ich hab noch eine ganze Staffel „Gilmore Girls“ + die neuen Folgen auf Netflix zu schauen …

🏆 «Stolz»
… da fällt mir jetzt mal wieder nichts ein …

💳 «Gekauft»
… mal wieder ein paar Klamotten bei H&M bestellt und bei eBay sehr günstig das Buch ersteigert „Ich hab Zeit, was hast Du? – Mit dem Goggomobil auf der Suche nach dem entschleunigten Leben“ von Bianca Schäb; das stand auch schon länger auf meiner Wunschliste.

Veras Weekly – eine vor sich hin plätschernde 27. KW …

📝 «Geplant»
… Ende der Woche gibt eine meiner Lieblingskolleginnen ihren Ausstand mit einem Grillfest, weil sie vor Beginn des Wintersemesters in den Ruhestand geht. Das wird sicher noch traurig und Team-Besprechung haben wir auch nochmal diese Woche.
… nur noch 3 volle Arbeitswochen bis zum Urlaub und bis dahin gibt es noch so Einiges zu tun, denn das neue Semester will auch vorbereitet sein.

📚 «Gelesen»
… habe jetzt mehr als die Hälfte durch von „Inselzauber“ von Gabriella Engelmann – wirklich mal wieder eine sehr schöne Geschichte, obwohl das Buch schon 10 J. alt ist.

😊 «Gefreut»
… der Mann und ich waren gestern auf einem Straßenfest in der Leonhardtstr. (nahe Stuttgarter Platz) und es war wirklich wunderschön und richtig stilvoll – wir werden jetzt mal öfter solche Feste im Auge behalten. Wenn ich das vergleiche mit den schrottigen Straßenfesten in Köln, wo man nur Kölsch, Karnevalsmusik und Schunkeln kann, so war das hier gestern wirklich schön: Viele kleine Einzelhändler, die ausgestellt haben, eine schicke Gastro-Szene und leckere Cocktails und dazu stilvolle Musik. Gegen Abend waren wir dann dort im Kiez noch nett essen in einer Salumeria – einfach schön.

😳 «Überrascht»
… ziemlich unangenehm: Seit gestern schmerzt der Ischias-Nerv rechtsseitig wieder sehr und zieht sowohl nach oben als auch ins rechte Bein und der Mann scheint sich auch irgendeinen Rückenmuskel verzogen zu haben vorhin – immer diese Altersbeschwerden 😉 …
… der Schlagersänger Chris Roberts, mit dessen Musik ich in meiner Kindheit in den 70er Jahren immer wieder beschallt wurde, ist mit 73 J. an Lungenkrebs gestorben. Vor etlichen Jahren hat er mal bei einem Konzert von Max Raabe & dem Palastorchester neben uns in der Kölner Oper gesessen.

😢 «Traurig»
… über das Bus-Unglück in Süddeutschland Anfang der Woche mit 18 Toten – einfach schockierend.

😡 «Geärgert»
… maßlos über die Krawalle, Ausschreitungen und Zerstörungen, die irgendwelche Pseudo-Linksautonomen anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg in den letzten Tagen und Nächten in vielen Stadtteilen dort angerichtet haben und auch darüber, welchen Gefahren, Polizei, Rettungskräfte, Feuerwehren dort ausgesetzt waren. Für die hohen Herrschaften wurde dieser Gipfel perfekt geplant – an den Schutz der Bürger hat offenbar vorher niemand so recht gedacht – mehr Polizei aus anderen Bundesländern wurde erst in der Freitag-Nacht angefordert. Vor Allem hat es mal wieder unendliche viele unbeteiligte Menschen getroffen, deren Autos, Existenzen usw. zerstört wurden. Da muss man sich wirklich wieder für Deutschland schämen. Wir haben sowas ja im kleinen Rahmen vor 1,5 J. – 2 Tage vor unserem Umzug nach Charlottenburg – mitbekommen, wo Linksautonome einen ganzen Straßenzug inkl. Geschäften, Häusern und Autos verwüstet haben (unsere Autos standen nur eine Ecke weiter und wir hatten damals großes Glück), angeblich um so gegen Kapitalismus und Gentrifizierung in einem Neubaugebiet vorzugehen. Da agiert wirklich nur blinde Zerstörungswut ohne eine politische Message und ohne das Ziel, damit irgendwas zu erreichen. Ich finde, sowas kann gar nicht hoch genug bestraft werden.

🍴«Gegessen»
… ich weiß es es ehrlich gesagt nicht mehr, nur, dass mal wieder Spaghetti Bolognese dabei war und gestern hab ich u. a. Carpaccio gegessen – Fress-Demenz 😉 …?!

👂«Gehört»
… und gesehen: Viele Nachrichten-Sendungen – vor Allem in der Nacht von Freitag auf Samstag …

💻 «Gemailt»
… mit meiner Ersatzmama in Köln zu deren Geburtstag, meiner Freundin Sue in Innsbruck, Marion T., Claudia V., Xenia F.

👀 «Gesehen»
… ich bekomme mal wieder ein Rezensionsexemplar, was sich echt gut anhört – wieder ein autobiographischer Erfahrungsbericht: „Ich bin eine Frau voller Widersprüche. … Nee, doch nicht.“ von Judy Horney – klingt sehr interessant und ab und zu lese ich solche Berichte echt mal gern.
… es gibt derzeit drei Filme, die ich gern im Kino ansehen möchte und hoffe, dass sie bis zu unserem Urlaub auch noch laufen: „Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner“ nach einem Roman von Kerstin Gier; „Das Pubertier“ nach einem Roman von Jan Weiler und „Monsieur Pierre geht online“ mit dem über 80jährigen Pierre Richard (mein Lieblingszitat aus einem seiner alten Filme – darüber konnte ich mich damals kringelig lachen: „Ich habe einen Indianer mit Brille gesehen.“).

💖 «Geknuddelt»
… immer wieder die gleichen hier.

💭 «Gedacht»
… wenn der Mann schon nicht mit mir ins Konzert von Elton John gegangen ist, dann hoffe ich jetzt mal auf das Konzert von Til Brönner und Peter Fessler beim Gendarmenmarkt-OpenAir. Til Brönner haben wir vor einigen Jahren in der Tonhalle in Düsseldorf live gesehen und Peter Fessler (Ex-Sänger von „Trio Rio“ mit dem Hit „New York, Rio, Tokio“) im „Alten Pfandhaus“ in der Kölner Südstadt – er war zudem Gast-Dozent im Jazz-Institut meiner Uni.

🏆 «Stolz»
… dass ich in der letzten Zeit konsequent immer wieder Bücher aus meinem SuB gelesen habe, die schon älter sind – auch Buch-Käufe von vor ein paar Jahren sollten nicht in Vergessenheit geraten und mit dem gleichen Respekt behandelt werden, wie Neuerscheinungen. Als nächstes werde ich wohl auch wieder ein Buch lesen, dass seit 2 J. ungelesen im Bücher-Regal steht.

💳 «Gekauft»
… ’ne Menge Kochzeitschriften, die diese Woche neu erschienen sind, außerdem das Buch „Instafame oder Gummistiefel in Acryl“ von Mila Summers (Self-Publisherin) als Print-Exemplar – das hatte ich vorbestellt.

Rezension: Katia Weber – „Kleine Lügen erhalten die Familie“

Fakten:
Taschenbuch, Ullstein, erschienen 16.06.2017, 383 Seiten, 10,00€ – auch als eBook erhältlich

Autorin:
Katia Weber wurde 1978 in Bonn geboren. Nach dem Abitur in Bonn-Beuel, wo sie auch heute wieder lebt, zog es sie zunächst hinaus in die weite Welt, wo sie 1 Jahr in Australien verbrachte im Work & Travel-Modus. Danach studierte sie Sprach- und Kulturwissenschaften in der Pfalz und machte sich 2006 als Übersetzerin, Texterin und Lektorin selbstständig. Zudem war sie 1 Jahr lang in Südamerika unterwegs und lebte ebenfalls 1 Jahr lang in Frankreich. „Kleine Lügen erhalten die Familie“ ist ihr Debüt im Unterhaltungsroman-Genre. Sie hat bereits zwei Krimis im Ullstein-Verlag, einen Band mit Kurzgeschichten über Menschen in Bonn und ein weiteres Buch im Selfpublishing veröffentlicht.

Handlung:
Franzi, examinierte Krankenschwester, Mutter von 3 Kindern verbleibt nach der Trennung von ihrem Mann Michael mit ihren Kindern und dem ehem. Polizei-Hund Werner in ihrem Haus. Die Trennung verläuft allerdings eher halbherzig, weil sich Franzi und ihr Mann immer noch für gewisse Stunden treffen, was ihr Geheimnis ist. Und auch die anderen Mitglieder der Familie wie die Kinder, Franzis Schwester oder auch ihre beste Freundin haben alle so ihre Geheimnisse. Aber Franzis Mutter Brunhilde hat das größte Geheimnis von Allen: Ihre Vergangenheit und Franzis leiblicher Vater. Wie lange kann sie ihr Leben noch vor dem Rest ihrer Familie verheimlichen und welche Geheimnisse haben die anderen so?

Fazit:
Dieses Buch stand schon lange auf meiner Wunschliste und ich hatte das Glück, diesen Roman bei vorablesen.de zu gewinnen.
Das Cover ist wirklich hübsch gestaltet in Brombeer-, Rosa- und Grün-Tönen auf rauem Papier und Ranken und Blumen auf dem Cover sind plastisch,  um ein Haus (das wohl für das Thema „Familie“ stehen soll) gerankt.
Die Story auf den 383 Seiten ist verpackt in Prolog, 48 Kapitel von wunderbar kurzer Leselänge, Erklärungen zur Geschichte und Dankeswort – das alles in einem großzügigen, augenfreundlichen Schriftbild.
Ich habe jetzt ein paar Tage mit mir gehadert, bevor ich mich an die Rezension des Buches begeben habe, weil das Buch irgendwie so ganz anders war als erwartet.
Der Beschreibung des Klappentextes ließ mich erstmal einen heiteren Familienroman vermuten, was für mich auch der Grund war, dass das Buch auf meine Wunschliste wanderte. Aber irgendwie wollte die Autorin wohl das Krimi-Genre nicht so ganz loslassen und hat Kunstraub, Dognapping, Identitätswechsel und Drogenhandel mit in die Geschichte einfließen lassen.
Wobei der Schreibstil der Autorin und der Umgang mit der Sprache sehr angenehm sind.
Das Buch hat durchaus positive Seiten und auch ein paar originelle Plots, wie z. B. den ehemaligen Polizeihund Werner, der Dealern ihre Drogen stiehlt. Ich mag auch sehr, dass das Buch sowohl in Bonn spielt (eine sehr hübsche Stadt, die ich sehr gut kenne) als auch in Berlin.
Doch insgesamt kamen bei mir während der Lektüre leider immer mehr Kritikpunkte auf, obwohl ich mich sehr auf das Buch gefreut habe:
Zu der Protagonistin Franzi konnte ich irgendwie nicht so rechte Sympathien entwickeln und konnte mich nicht wirklich mit ihr und ihrem Handeln identifizieren.
In der Story spielt eine Vielzahl von Personen mit, so dass man leicht den Überblick verlieren kann – manche sind nur sehr kurz vertreten und eher unbedeutend, so dass sie für die Handlung dramaturgisch eigentlich auch verzichtbar gewesen wären (wie z. B. Franzis älteste Tochter Maria).
Die mehrfachen unangekündigten Zeitsprünge sind verwirrend: Man beginnt ein neues Kapitel und muss selbst dann während des Lesens feststellen, dass das gar nicht in der Gegenwart spielt, sondern in den 60er oder 70er Jahren. Hier hätte ich es persönlich besser gefunden, wenn in der Überschrift eine Jahreszahl oder ein anderer Hinweis gestanden hätte.
Während der Geschichte werden eine Menge Nebenhandlungsstränge eröffnet – manche nur sehr kurz erwähnt, aber genau solche lassen einen als Leser am Ende mit einigen Fragezeichen zurück – ein Epilog am Ende wäre ganz gut gewesen.
Die Story wird durch die ganzen „Zufälle“, die darin zusammenlaufen, überladen und leider auch ziemlich unglaubwürdig. Manche Sachen erscheinen doch ziemlich unlogisch – ich möchte jetzt allerdings nicht noch mehr spoilern.
Der rote Faden, der eigentlich durch so eine Geschichte laufen sollte, ist hier leider ein wenig zerrissen und faserig, weil er einfach zu viel halten sollte.
In diesem Buch wäre ganz klar weniger mehr gewesen – vieles bleibt leider oberflächlich und der richtige Tiefgang hat hier ein wenig gefehlt.
Von mir gibt es hierfür dennoch recht gute 3***.

Veras Weekly – eine sehr, sehr nasse 26. KW in Berlin :-)

📝 «Geplant»
… kurz und schlicht: Nichts!

📚 «Gelesen»
… habe heute begonnen mit „Inselzauber“ von Gabriella Engelmann – also: gaaaanz weit zurück in den SuB gegriffen (Erstausgabe ist von 2007, ich lese die Version von 2009; 2013 ist es nochmal mit neuem Cover erschienen). Da mittlerweile der 4. Band der Sylter Büchernest-Reihe von Gabriella Engelmann ansteht, wird es Zeit, dass ich endlich auch die anderen Bände lese. Meine Rezension zu „Kleine Lügen erhalten die Familie“ von Katia Weber folgt irgendwann in den nächsten Tagen. Ich glaube, ich werde jetzt immer mal ein älteres und ein neues Buch lesen.

😊 «Gefreut»
… über die Entscheidung für die „Ehe für Alle“, die am vergangenen Freitag im Deutschen Bundestag mit Mehrheit  getroffen wurde! Das freut mich für so sehr für viele meiner Freundinnen und Freunde, die in gleichgeschlechtlichen Beziehungen sind. Manche sind ja bereits eine „eingetragene Lebenspartnerschaft“ eingegangen, die aber nicht damit zu vergleichen ist. Ich habe mich in der Zeit, in der ich im Bürgeramt gearbeitet habe, immer ein wenig geärgert über den Staat, dass man damit zwar gleichgeschlechtlichen Paaren so etwas ähnliches wie eine Ehe anbietet, aber damit keine Vorteile verbunden sind, die Hetero-Ehen haben. Besonders ärgerlich fand ich da auch immer, dass die Recht an einem Kind in der Lebenspartnerschaft erstmal immer nur einem Partner oder Partnerin zugesprochen wurden. Sorgen mache ich mir allerdings bei den Beschäftigten der katholischen Kirche, denn während meiner Zeit im Bürgeramt hatte ich mal eine junge Frau am Schalter, die für den Start als Grundschullehrerin an einer katholischen Grundschule eine Meldebescheinigung beim Erzbistum einreichen musste. Sie befand sich in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft und hatte Angst, dass das in der Meldebescheinigung aufgeführt wird. Sie hatte damals jedoch Glück, weil es als Familienstand lediglich „verheiratet“ oder „nicht verheiratet“ gab in diesen Bescheinigungen und eine Lebenspartnerschaft galt als „nicht verheiratet“. Anders wird es jetzt aber sein, wenn  es sich um eine Ehe handelt – denn dann sind auch die Familienangehörigen mit aufgeführt. Und ich hoffe sehr, dass die katholische Kirche diese Mitarbeiter nicht schlechter behandelt. Wenn sich sowas eine Institution nicht leisten darf, dann doch wirklich die Katholische Kirche, aus der ich schon mit 19 aus voller Überzeugung ausgetreten bin 🙂
… Freitag Abend haben wir uns mit lieben Freunden, die wir schon eine Weile nicht gesehen hatten, in Steglitz in einem schwäbischen Restaurant getroffen. Das war ein total schöner Abend bei sehr leckerem Essen. Steglitz ist eh einer meiner Lieblingsstadtteile in Berlin – finde ich immer wieder schön und hätte mir auch vorstellen können, dort zu leben. Aber wie ich zu meiner Freundin am Freitag schon sagte: Wenn ich nochmal umziehe, dann wahrscheinlich eh nur nach Potsdam 😉
… ich bekomme noch 78 Euro Nutzungsausfall-Entschädigung für meinen Auto-Unfall ausgezahlt – ist zwar nicht viel, aber immerhin so viel, dass man sich drüber freuen kann (das sind schon wieder einige Bücher, die man davon kaufen kann 😉 …).
… über ein Päckchen der lieben Hannelore K.

😳 «Überrascht»
… von den unglaublichen Regen-Massen, die in den letzten Tagen in Berlin runterkamen – vor allem am Donnerstag und Freitag. Ich bin froh, dass mein Auto schon in der Woche davor in der Werkstatt war, denn bei uns vor der Uni war die U-Bahn-Station komplett überschwemmt und erst zum frühen Freitag-Abend hin sind dort wieder U-Bahnen gefahren. Unser Stadtteil Charlottenburg hat besonders viel abbekommen. Aber noch schlimmer hat es in Brandenburg die Orte Oranienburg und Leegebruch getroffen. Ach ja, leid getan haben mir gestern auch die Klassik-Fans beim Konzert der Berliner Philharmoniker auf der Waldbühne: Ausgerechnet da hat es mal wieder im Strömen geregnet. Mal davon abgesehen, dass der Weg dahin schon beschwerlich war über die matschigen Waldwege.
… Nicola Hinz, die 2006 ihr Diät-Tagebuch „Die Stunde der Waage“ bei rororo veröffentlich hat, ist wieder da. Ich war ziemlich überrascht, sie in einem übrigens wirklich tollen Beitrag des WDR-Magazins „FrauTV“ als Fett-Aktivistin zu sehen, aber sie hat so recht mit vielen Dingen, die sie darin sagt und ich denke, dass ich demnächst mal einen Beitrag über Body-Shaming, Abnehmen, Lebensqualität, Akzeptanz usw. hier schreiben werde. Der Beitrag und die Ehrlichkeit von Nicola Hinz haben mich sehr beeindruckt. Hier ist übrigens der Link zu dem Beitrag auf FrauTV: Nicola Hinz.

😢 «Traurig»
… Toni war am Montag mal wieder als Notfall beim Tierarzt – nicht wegen Verstopfung, sondern dieses Mal wegen akutem Durchfall (er hatte solche Krämpfe, dass er gezittert hat). Er hat Medikamente bekommen und jetzt geht es schon wieder besserDas ist wirklich eine ständige Anspannung – wir sind wirklich permanent in Sorge um ihm. Sein linkes Hinterbein ist durch die Erkrankung mittlerweile fast vollständig gelähmt – glücklicherweise verursacht die Erkrankung aber keine Schmerzen. Trotz der Gehbehinderung hat er uns diese Woche auch wieder überrascht und viel Freude gemacht, weil er so niedlich gespielt und mit Joelle gerauft hat.
… die Nachricht, dass der Vater meiner besten Kölner Freundin im Krankenhaus ist wegen eines verstopften Gefäßes. Nach einer OP darf er nun hoffentlich zu Beginn nächster Woche raus. Was sehr schön wäre, weil meine Ersatz-Mama Geburtstag hat ❤
… durch die starken Regenfälle der letzten Tage hat es leider auch unseren Keller erwischt. Zwar nicht kniehoch, aber der Boden ist mit Wasser bedeckt, so dass sich in den Kellerräumen – vor allem in unseren bis auf den letzten Zentimeter zugestellten Raum, die Kartons auf dem Boden mit Wasser vollgesaugt haben. Da aber in den Gängen im Keller auch noch viel Wasser steht, konnten wir jetzt auch noch keine Bestandsaufnahme machen, weil wir ja die Kisten aus unserem Keller irgendwohin stellen müssen zum Ausräumen.

😡 «Geärgert»
… ganz klar über die Wasserschäden im Keller …

🍴«Gegessen»
… ich habe gar nicht mehr auf dem Schirm, was wir diese Woche so gegessen haben. Gestern gab es allerdings zum allerersten Mal in dieser Saison Schmorgurken mit Salzkartoffeln bei uns. Es ist allerdings genau wie beim Spargel: Zu Beginn der Saison und zum Ende hin, sind Spargel bzw. auch Schmorgurken nicht so toll. Wir hatten bei den Schmorgurken leider eine bittere dabei. Es hat aber trotzdem gut geschmeckt.

👂«Gehört»
… jede Menge Nachrichten aller Art in den letzten Tagen.

💻 «Gemailt»
… mit Marion H. in Köln, Marion T. in Bremen, Kerstin H., Hannelore, Tanja B., Michaela H., Ute K., Frauke P.

👀 «Gesehen»
… gestern im TV den 1. Teil von „Cinderella ’80“ mit Pierre Cosso und Bonnie Bianco – den zweiten Teil habe ich mir dann allerdings doch gespart heute.

💖 «Geknuddelt»
… den Mann, die Katzen und unsere lieben Freunde, die wir Freitag getroffen haben.

💭 «Gedacht»
… ich würde so gern ins Konzert von Elton John gehen, doch leider will der Mann da nicht mit hin.

🏆 «Stolz»
… mal wieder auf nichts Besonderes.

💳 «Gekauft»
… tatsächlich mal nichts.

Veras Weekly – die 25. KW, an deren Ende ich wieder ein „ganzes“ Auto habe :-)

📝 «Geplant»
… Ende der Woche einen Biergarten-Besuch mit lieben Freunden ❤
… in 4 Wo. endlich Urlaub – juchu! Auch, wenn wir nicht verreisen, werden wir immer wieder was Schönes unternehmen.

📚 «Gelesen»
… bin zur Hälfte durch mit „Kleine Lügen erhalten die Familie“ von Katia Weber – mein Vorablesen-Gewinn. Bin noch ein wenig hin- und hergerissen, wie ich das Buch so finde.

😊 «Gefreut»
… als ich am Freitag-Nachmittag meinen Smartie aus der Werkstatt holen konnte : Ich fahre nun erstmals nach 4 Monaten wieder mit einem vollständigen Auto – und gewaschen wurde er auch noch! So schön ❤  – ich musste ihn mir erstmal vorsichtig anschauen – unglaublich, dass das mein Auto ist.
… die neuen Panda-Bären sind gestern in Berlin angekommen und werden ab Anfang Juli der Öffentlichkeit präsentiert. Natürlich habe ich gestern im RBB die Sondersendung live verfolgt zur Ankunft der Bären. Ich bin ein großer Fan der Pandas und habe auch noch irgendwo Fotos von YanYan und BaoBao. BaoBao war immerhin der älteste Zoo-Panda der Welt, als er 2012 mit 34 J. starb. Wir werden ganz sicher, wenn wir Urlaub haben endlich mal wieder in den Zoo gehen – ich hoffe, dann ist auch der erste Ansturm abgeflaut. Aber wir haben in Wien ja damals auch ewig angestanden, um das Panda-Baby FuLong zu sehen oder damals hier in Berlin Knut 😉 . Es kann ja jemand über Zoos und Zoo-Tiere sagen, was er will, aber diese Tiere und Zoo-Besuche machen vielen Menschen sehr viel Freude. Und diese Tiere sind in Gefangenschaft geboren und aufgewachsen und es wäre sicherlich keine gute Idee, auf einmal alle Zoo-Tiere auszuwildern, die den Lebensumständen in freier Natur nicht gewachsen sind. Das ist doch ähnlich wie mit den Katzen, bei denen manche Menschen der Meinung sind, sie enthalten ihren Katzen wichtige Erfahrungen vor wie Mäuse und Vögel zu fangen und sich frei zu bewegen. Aber ich denke, auf die Erfahrungen, dass Katzen draußen von Autos überfahren, von Jägern erschossen oder von bösen Menschen gequält oder vergiftet werden, können eigentlich Halter als auch Katze sehr gut verzichten – das sollte man sich mal überlegen, bevor man seine Wohnungskatze rauslässt …

😳 «Überrascht»
… von ganz bezaubernder Buchpost von Andrea Russo, die mir ihren „Anna Rosendahl“-Roman „Meerblick inklusive“ geschickt hat ❤ – ich habe mich sehr gefreut darüber 🙂
… über so viele Komplimente zu meiner Rezension von Mina Teicherts Buch „Neben der Spur, aber auf dem Weg“ – es ist wirklich so ein tolles Buch und ich kann es jedem nur ans Herz legen. Es ist so viel mehr, als „nur“ Erfahrungsbericht über eine Erkrankung ❤

😢 «Traurig»
… über die gesundheitliche Entwicklung bei Toni – die Lähmung im li. Hinterbein verstärkt sich immer mehr. Ich hab solche Angst, dass es irgendwann gar nicht mehr geht mit ihm …
… im September geht eine liebe Kollegin in den Ruhestand (ihren Ausstand gibt sie schon offiziell am 13.07.) – das rückt jetzt immer näher und stimmt mich traurig und im März 2018 wird dann auch meine liebe Chefin pensioniert 😦 – wir sind gerade so ein gutes Team in der Büro-Gemeinschaft und man macht sich schon ein wenig Sorgen, ob das hoffentlich auch so bleibt.

😡 «Geärgert»
… über die ersten so richtig kräftigen Mückenstiche 🙂
… gestern über eine heftige Schmerzattacke des Trigeminus-Nervs im Gesicht, die mich beim Frühstück niedergestreckt hat und wieder bis in den Nacken gezogen hat. Das sind so unglaubliche Schmerzen – auf einer Skala von 1-1o würde ich 9+ sagen und die sind auch nicht ohne Schmerztablette zu bewältigen gewesen. Zum Glück kommen diese Attacken nicht so oft, aber mir ging es danach auch noch eine Weile richtig schlecht.
… über die Anti-Israel-Großdemo und die ganzen Gegendemos, die am Freitag-Nachmittag die Stadt lahmgelegt haben. Im Übrigen frage ich mich, warum so etwas mit so einem Background überhaupt genehmigt wird?!
… über DPD: Ich hatte bei M&S-Mode in Holland Klamotten bestellt. Doch leider wurden diese mit DPD versandt – angeblich hatte ich lt. Sendungsverfolgung 2x eine Karte im Briefkasten (in Wirklichkeit nicht einmal!). Nun ist die Sendung mittlerweile an den Absender zurückgegangen.
… über DHL: Ich habe den ganzen Samstag auf ein Paket von Tchibo gewartet, das mir angekündigt wurde – wir waren die ganze Zeit zu Hause. Als ich um 17 Uhr in die Sendungsverfolgung schaue, wurde das Paket angeblich bei meinem Nachbarn (einem Foto-Laden in einer ganz anderen Straße) abgegeben und ich hätte eine Karte im Briefkasten (hatte ich – natürlich – nicht), aber wir haben es trotzdem mit der Sendungsverfolgung ausgehändigt bekommen.

🍴«Gegessen»
… mal sehen, was ich noch zusammen bekomme: Lachs-Sahne-Gratin mit Kartoffeln; Hühnerfrikassee mit Petersilien-Butterkartoffeln; Gyros in Metaxa-Sauce bei „Georgios“ in Wilmersdorf;  Spargel mit Weißwein-Hollandaise, Schinken-Variationen und neuen Kartoffeln; Tagliatelle-Auflauf mit Schweinefilet, Champignons und Bergkäse – was es heute gibt, wissen wir noch nicht.

👂«Gehört»
… Gewitter – und das ganz heftig diese Woche. Die Depeche Mode-Fans, die zu dem Zeitpunkt im Olympia-Stadion waren, haben mir irgendwie leid getan.
… eine Halbschwester von Toni (sie ist 1,5 J. älter als er und hat den gleichen Papa) bekommt Nachwuchs ❤
… eine liebe Freundin, die ich schon seit 1985 kenne, ist bei ihrem Mann ausgezogen – die Beiden sind auch schon sehr lange zusammen. Hat mich irgendwie sehr traurig gestimmt.

💻 «Gemailt»
… mit Marion H. in Köln, Marion T. in Bremen, Kerstin J., Conny M., Mina T., Eden Books, meiner Sue in Innsbruck.

👀 «Gesehen»
… bald sind wieder die Sommer-OpenAir-Kinos aktiv – ich werde mal die Programme studieren und schauen, ob wir das für die Zeit während unseres Urlaubs finden.
… den 24-Std.-Twitter-Marathon der Berliner Polizei – man glaubt es manchmal wirklich nicht, mit welchen Anliegen die Notrufzentrale der Polizei belastet wird und zu Einsätzen genötigt wird. Da weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll 😉

💖 «Geknuddelt»
… alles was hier im gleichen Haushalt lebt und einen lieben Kollegen, der mich am Freitag überraschend im Büro besucht hat, weil er einen Termin im gleichen Gebäude hatte – wir sehen uns sonst eher selten.

💭 «Gedacht»
… warum mich seit Jahren immer wieder ähnliche Träume plagen von Prüfungen und Klausuren – zwar immer in unterschiedlichen Varianten, aber immer irgendwie gleichermaßen real und anstrengend …?!

🏆 «Stolz»
… auch diese Woche wieder auf nichts Spezielles.

💳 «Gekauft»
… nachdem das ja mit meiner Bestellung bei M&S-Mode nicht funktioniert hat, habe ich diese Woche dann nochmal bei Tchibo und bei C&A (die Sachen werden in die Filiale hier um die Ecke geliefert). Tja, dann bin ich beim Buchkauf noch ein wenig übermütig gewesen: „Frühstück mit Meerblick“ von Debbie Johnson, „Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg“ von Jennie Colgan und „Darf ich Dir das Sie anbieten?“ von Luisa Binder habe ich gekauft, außerdem „Instafame oder Gummistiefel in Acryl“ von Mila Summers vorbestellt. Im August kommen ja dann gleich 5 Must-Have-Bücher auf den Markt – der Juli ist buchkauftechnisch gesehen eher eine Nullnummer 😉

Rezension: Mina Teichert – „Neben der Spur, aber auf dem Weg: Warum ADS und ADHS nicht das Ende der Welt sind“

Fakten:
Taschenbuch (Paperback), Eden Books, erschienen 06.04.2017, 288 Seiten, 14,95€ – auch als eBook erhältlich

Autorin:
Mina Teichert wurde im Januar 1978 in Bremen geboren. Über einige berufliche Umwege wurde sie zunächst Fotografin bevor sie dann als „Mina Kamp“ zwei Fantasy-Jugendromane veröffentlichte. Außerdem erschienen Kurzgeschichten von ihr in verschiedenen Anthologien zu ganz unterschiedlichen Themen. Im September 2016 publizierte sie im Self-Publishing ihren 1. Frauen-Roman „Finnischer Schnee von gestern“. Sie ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann, ihrer nunmehr 14jährigen Tochter und zahlreichen Tieren auf einem landwirtschaftlichen Hof in der Nähe von Bremen. Mit ihrer persönlichen Lebensgeschichte „Neben der Spur, aber auf dem Weg“ über ihr Leben mit ADS landete sie einen Spiegel-Bestseller. Weitere literarische Werke von ihr sind in Arbeit.

Handlung:
Mina Teichert merkt schon im Kindesalter, dass ihr Leben anders ist: Sie ist verträumt, tollpatschig – neigt zu Missgeschicken und Unfällen, hat Konzentrationsschwächen und ist immer etwas chaotisch. All dies sind Dinge, die ihr in der Jugend und als junge Erwachsene zunehmend zu schaffen machen – so bricht sie gleich mehrere Ausbildungen ab, erkrankt an Magersucht und Bulimie und landet in einer psychiatrischen Klinik mit den Diagnosen „Borderline-Störung“ und „Depression“. Ihr bis dahin rasanter Lebensstil wird zudem geprägt vom Feiern, Drogen- und Alkohol-Konsum und wechselnden Beziehungen. Erst mit Mitte 20, nach zahlreichen Fehldiagnosen und dem Aufeinandertreffen mit etlichen empathielosen Personen, erhält sie nach einer Panik-Attacke die Diagnose „ADS“. Mit Humor nimmt Mina Teichert diese Diagnose an und kann endlich damit beginnen, ihr Leben entsprechend dieser Schwäche zu strukturieren und ganz neue Stärken an sich zu entdecken.

Fazit:
Kaufanreiz für dieses Buch war für mich der sehr sympathische Auftritt von Mina Teichert in der WDR-Talkshow „Kölner Treff“, wo sie ihr Buch vorstellte. So viele Dinge, die sie dort äußerte über ihr Leben mit ADS, kamen mir irgendwie sehr bekannt vor und haben mich neugierig gemacht, was da noch alles auf mich selbst zutreffen wird und ob mein eigenes, ebenfalls nicht immer so einfaches Leben auch irgendwas mit ADS zu tun haben könnte.
Dieses Buch ist in kein Genre so richtig einzuordnen und man bekommt von allem Etwas: Biographie, Erfahrungsbericht, (medizinischer) Ratgeber, Sachbuch, Lifestyle-Ratgeber und – Dank des wunderbar humorvollen Schreibstils von Mina Teichert zu diesem ernsten Thema – auch einen autobiographischen Roman.
Das Buch ist mit seinen 288 Seiten in 5 große Teilbereiche mit jeweils mehreren Unterkapiteln aufgeteilt + Anhang mit Tipps für das alltägliche Leben mit AD(H)S und dem Nachwort einer Psychologin. Das Schriftbild war für meine Augen ein wenig zu klein gewählt und ein paar Schreibfehler habe ich auch gefunden – darüber kann man bei dem unglaublich lesenswerten Inhalt des Buches auch mal hinwegsehen.
Auf dem Cover ist Mina Teichert selbst zu sehen, wie sie mit einem Koffer in der Hand auf Bahnschienen balanciert – versinnbildlichend für ihr Leben mit ADS: Mit schwerem Gepäck auf schmalem Grat immer vorwärts die Balance im Leben zu halten.
Für mich war das ein Buch mit Wow-Effekt! Ich habe mich selbst an so vielen Stellen darin wiedergefunden – Stichwort u. a. „Reizfilterschwäche“: Auch ich war immer verträumt, konnte mich nie besonders lange auf eine einzige Sache konzentrieren, war etwas grobmotorisch (Sport, Basteln und Ausmalen gehörten auch nie zu meinen Stärken), manchmal ein wenig verpeilt, fühle mich unwohl in großen Menschengruppen (angefangen bei Feiern usw.); nehme Gerüche, Geschmack und Töne außergewöhnlich intensiv wahr, kann mich sehr schlecht entspannen und abschalten – habe immer Einschlafstörungen, bin sehr sensibel, empathisch und eher ängstlich, mag Ruhe viel lieber als Trubel und hatte auch immer wieder ähnliche Probleme wie Mina Teichert im Berufsleben – hatte also das Gefühl, immer hinter den Erwartungen anderer zurückzubleiben, weil ich lange Zeit immer wieder Tätigkeiten ausgeübt habe, die mir so gar nicht lagen.
Der Schreibstil von Mina Teichert ist wirklich großartig: fesselnd, humorvoll, intelligent – irgendwie, wie auch ihre Persönlichkeit, vielleicht auch ein wenig ungewöhnlich, wenn man zunächst ein Buch erwartet, das zwischen Erfahrungsbericht, Sachbuch und Ratgeber liegen soll, einen aber dann mit einer sehr persönlichen Lebensgeschichte überrascht. Sie gibt sehr offen Einblick in ihre Kindheit und Jugend und in ihr Leben in der Zeit vor der Diagnose, als sie noch mit Fehldiagnosen und Falschbehandlungen kämpfte und sich in Depression und Magersucht verlor. Man erhält im Rahmen von Minas Lebensgeschichte sehr viele wertvolle Informationen zu ADS: Mir selbst war z. B. nicht bekannt, dass ADS die ruhige Version (ohne Hyperaktivität) von ADHS ist und so eher bei Mädchen oder Frauen zu finden ist und aufgrund ihres ruhigeren Verlaufs oft sehr spät erkannt wird. Auch die Tipps für Betroffene im Anhang sind hilfreich – und wem die nicht reichen, der findet darin wiederum weitere Internet-Links, wo er Hilfe findet.
Mina Teichert ist ein liebenswerter, beeindruckender Mensch, der zu seinen Schwächen steht und trotz zunächst vieler Rückschläge im Leben gerade daraus neue Stärke gewonnen hat. Glücklicherweise hat sie sich nie von ihrer eigentlichen Berufung, dem Schreiben, abbringen lassen – ich wünschte, ich wäre auch so konsequent gewesen. Sie hat meinen größten Respekt und Anerkennung, wie sie ihr Leben meistert und damit an die Öffentlichkeit geht und anderen Mut macht!
Ein sehr wertvolles Buch, nicht nur für unmittelbar von AD(H)S Betroffene, sondern auch für Menschen, die diese Erkrankung besser verstehen möchten.
Hierfür gibt es eine ganz besondere 5*****-Leseempfehlung meinerseits 🙂

Veras Weekly – gute Neuigkeiten in der 24. KW :-)

📝 «Geplant»
… nichts Besonderes.

📚 «Gelesen»
… bin auf den letzten Seiten von „Neben der Spur, aber auf dem Weg – Warum ADS und ADHS nicht das Ende der Welt sind“ von Mina Teichert (Rezension folgt irgendwann in der neuen Woche). Danach geht es dann bei mir weiter mit meinem Gewinn von vorablesen.de: „Kleine Lügen erhalten die Familie“ von Katia Weber.

😊 «Gefreut»
… und zwar so richtig, richtig dolle: Ich habe am Freitag die guten Nachrichten von meinem Anwalt erhalten, dass die Versicherung der Unfallverursacherin von meinem Unfall am 28.02.2017 nun endlich die Haftung anerkannt hat und für den Unfallschaden aufkommt 🙂 – ich kann gar nicht sagen, wie glücklich mich das gemacht hat und welche Gebirge geröllartig von meinem Herzen gefallen sind, dass das jetzt doch ein gutes Ende nimmt (ich hab mich schon vor Gericht sitzen sehen)! Das hat mich so viele Nerven, Panikattacken, Tränen, Zeit, Schriftverkehr usw. gekostet. Die Unfallverursacherin hat übrigens, nachdem die Sache bei der Amtsanwaltschaft war, nachträglich noch ein Bußgeld von 100€ aufgebrummt bekommen. Da Smart die Ersatzteile für mein Auto schon seit März (seit dem Gutachten) auf Lager hatte, habe ich für Donnerstag schon einen Werkstatt-Termin dort und meine defekte Lenkung wird dann auch direkt mit repariert – er muss dann wohl für ein paar Tage dort bleiben. Da jetzt wieder die klebrigen Lindenblüten aktiv sind, kann ich den Smart nun auch endlich mal wieder waschen. Hach, ich bin auf jeden Fall total happy mit den guten Neuigkeiten und das hat den Start ins Wochenende versüßt ❤
… durch die neuen Medikamente hatte Toni jetzt 2 Wo. keine Verstopfung mehr – zwar manchmal dafür auch Durchfall, was bei einem gehbehinderten Kater auch eher suboptimal ist, aber immer noch besser.
… hab ich mich auch für die ganzen Besucher der Phil Collins-Konzerte in Köln. Wir hatten ihn ja 1998 in Dortmund live gesehen (so wollte ich ihn auch gern in Erinnerung behalten) und 2007 mit Genesis in Düsseldorf. Wir wären nicht bereit gewesen, so viel Geld in Tickets zu investieren wie es für Köln erforderlich gewesen wäre – London war deutlich günstiger, aber bei unserem Glück hätten wir da garantiert eines der Konzerte erwischt, die abgesagt wurden.
… die alte Mary-Katze ist trotz, dass sie so extrem dünn ist, so unglaublich fit. Gestern und heute hat sie wieder vor der Schlafzimmertüre Krach gemacht (mit Stimme und Pfoten), um ihr für ihr Rudel Futter klarzumachen 😉 – und sie lotst mich wieder regelmäßig zum Bett, wo sie sich dann drapiert und eine Knuddelaudienz gibt – und hinter welchem Ohr zuerst gekrault wird oder vielleicht doch lieber unter dem Kinn zuerst, entscheidet alleine die alte Lady, die einen sehr starken Willen hat 😉

😳 «Überrascht»
… Mein Sir Paul McCartney – der Musik-Gott überhaupt – wird heute tatsächlich schon 75 Jahre alt! Wow – ich hoffe, dass er bei so guter Gesundheit wie bisher bleibt und noch sehr, sehr alt werden wird und wir weiterhin so viele tolle Konzerte von ihm zu sehen bekommen – koste es, was es wolle (für Konzert-Tickets von ihm gibt es bei uns kein Limit) :-). Als ich Tony Bennett vor 2 J. live gesehen habe, war er 88 – ich hoffe, dass Paul McCartney in dem Alter auch noch die Bühnen rocken wird. Werde wirklich immer ein Fan-Girl sein 😉
… am 24.06. ist es soweit: Das neue Berliner Panda-Pärchen aus China landet in Berlin – und der RBB macht eine Live-Sondersendung im TV über deren Ankunft auf dem Flughafen Schönefeld. Für mich jetzt endlich mal wieder ein Grund in den Zoo zu gehen –  aber wir warten noch ein wenig, bis der erste große Besucheransturm vorüber ist. Wenn ich denke, wie lange wir damals angestanden haben, um Eisbär Knut erstmals zu sehen oder in Wien den Panda-Teenie FuLong. Ich freue mich auf jeden Fall – wir waren damals auch immer extra lange am Gehege von Bao Bao und Yan Yan hier im Berliner Zoo. Und dass der Berliner Zoo gut ist in Panda-Pflege, zeigt sich darin, dass Bao Bao zuletzt der älteste, noch lebende Zoo-Panda der Welt war 🙂

😢 «Traurig»
… besonders bewegt hat mich diese Woche der furchtbare Hochhaus-Brand in London, wo nach derzeitigen Erkenntnissen mindestens 58 Menschen ums Leben gekommen sind – unvorstellbarer Horror in so einem Flammenmeer gefangen zu sein und dem nicht entkommen zu können. Über die näheren Umstände ist derzeit nichts bekannt und irgendwie habe ich auch den Eindruck, dass da noch einiges an Informationen zurückgehalten wird.
… ich habe mich bei Facebook auf so vielen Ostsee-Seiten als Follower angemeldet, dass es jetzt schon fast ein wenig weh tut, wenn ich die ganzen Fotos von dort sehe. Besondere Sehnsucht habe ich nach Rügen ❤

😡 «Geärgert»
… ach, eigentlich über nichts so wirklich …

🍴«Gegessen»
… wir waren diese Woche 2x Essen – einmal haben wir hier im Kiez einen tollen Italiener ausprobiert, den wir noch nicht kannten und wirklich sehr köstlich gegessen (Trattoria Lorenzo & Nardino in der Spielhagenstr. in Charlottenburg – die haben leider keine eigene Internet-Seite) – ich habe dort erstmals Thunfisch-Carpaccio probiert und es so unglaublich lecker und dann noch eine sehr, sehr gute Lasagne. Donnerstag haben der Mann und ich, weil es so warm war, einen Caesars Salad selbst gemacht abends und dazu gab es Knoblauchbrot – sehr lecker. Am Freitag waren wir zur Feier des Tages (nachdem ich die guten Nachrichten wegen der Haftungsanerkennung bekommen hatte) schwäbisch essen in Schöneberg, am wunderschönen Viktoria-Luise-Platz, im Wiesenstein. Und einmal haben wir griechisch bestellt bei „Ach! Niko Ach“. Gestern gab es bei uns mal wieder Spargel – so lange die Spargel-Zeit noch läuft, müssen wir das auskosten; als Nachtisch frische Erdbeeren und Eis. Heute gibt es ganz einfach Rahmspinat, Salzkartoffeln und Spiegelei. Tja, und was es sonst so gab, bekomme ich irgendwie nicht mehr so zusammen.

👂«Gehört»
… Mücken summen – es geht los – und ich hatte diese Woche schon einige nächtliche Angriffe und bin mit Insektenstichen oder durch das Summen der Mücke an meinem Ohr (wo sie mich prompt hinein gestochen hat) aufgewacht *grrr*

💻 «Gemailt»
… mit Kerstin H., Marion T., Natalie M., Andrea R. – ist jetzt alles, was mir gerade präsent ist.

👀 «Gesehen»
… Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl ist gestorben nach langer Krankheit und im hohen Alter von 87 Jahren. Er hat mich durch seine lange Amtszeit durch Jugend und frühes Erwachsenenalter begleitet. Ich war wirklich nie ein Fan von ihm, aber er hat maßgeblich mit dazu beigetragen durch die deutsche Einheit, dass das Leben um so vieles reicher und schöner geworden ist und man so unendlich viele Möglichkeiten mehr im Leben hat – sowohl auf der ehemaligen west- als auch der ostdeutschen Seite. Die von ihm prophezeiten „blühenden Landschaften“ sind wahr geworden. Da ich auch noch die DDR live erlebt habe und weiß, wie es vorher war, bin ich glücklich, dass ich heute in einem so großen, schönen Land leben darf – mein Leben wären ohne die Mecklenburgische Ostseeküste, Potsdam, Brandenburg usw. um so vieles ärmer …

💖 «Geknuddelt»
… ganz besonders intensiv die Mary-Katze – aber auch alle anderen Familien-Mitglieder hier in meiner kleinen Familie.

💭 «Gedacht»
… ich hätte so gern wieder ein Fahrrad, aber irgendwie macht mir Fahrrad fahren hier in Berlin ein wenig Angst, weil hier wirklich extrem viele (tödliche) Fahrradunfälle passieren.

🏆 «Stolz»
… da fällt mir gerade nichts ein.

💳 «Gekauft»
… ich habe eine Bestellung bei MS-Mode aufgegeben, die aber – Dank DPD – bis jetzt nicht hier angekommen ist. Ich schieb das jetzt mal auf die ganzen Straßensperrungen aufgrund der Wochenend-Veranstaltungen (Velothon, Classic Days-Oldtimer-Schau usw.) und hoffe darauf, dass das Paket dann in der nächsten Woche zugestellt wird – da ich mit DPD schon sehr negative Paket-Abenteuer erlebt habe.

BUCHTAUSCH-ANGEBOT: „Piniensommer“ von Stefanie Gerstenberger (neu + ungelesen!)

Liebe Follower,

ich biete hier zum TAUSCH:

 „Piniensommer“ von Stefanie Gerstenberger
(verlagsneu – also ungelesen & noch in Folie eingeschweißt!)
https://www.randomhouse.de/Buch/Piniensommer/Stefanie-Gerstenberger/Diana/e456294.rhd

Das Buch ist die Fortsetzung von „Das Sternenboot“
(https://www.randomhouse.de/Buch/Das-Sternenboot/Stefanie-Gerstenberger/Diana/e456292.rhd).

Als Tausch hätte ich gern dafür eines der folgenden Bücher (gern Rezensionsexemplare):

„Frühstück mit Meerblick“ von Debbie Johnson;
„Der Brief“ von Carolin Hagebölling;
„Darf ich Dir das Sie anbieten?“ von Luisa Binder;
„Sand in Sicht“ von Katrin Einhorn oder
„Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg“ von Jenny Colgan

oder einen Amazon-Gutschein für ein Taschenbuch.

Ich würde mich riesig freuen, wenn sich jemand findet, der tauschen möchte!

Liebe Grüße,
VERA