Veras Weekly – Weihnachtsmarktbesuche in der 49. KW

📝 «Geplant»
… nur noch 5 Arbeitstage bis zum 2,5 wöchigen Urlaub – juchu ❤
… das neue Jahr gleich mit 3 Zahnarzt-Terminen zu starten (Zahnreinigung und 2 Plomben).
… morgen mal wieder Protokoll bei einer Sitzung zu führen und das Protokoll schnell fertigzustellen, weil ich ja nur noch diese Woche im Büro bin.
… am Freitag wieder das Kollegen-Team im anderen Dienstgebäude zu besuchen, weil unser Dekan seinen alljährlichen Dank an die Mitarbeiter richten möchte.
… noch mehr Weihnachtsmärkte zu besuchen.
… an den eher langweiligen Weihnachtsfeiertagen meine Buch-Wunschliste, in meine alljährliche Neuerscheinungstabelle zu übertragen – bis dahin ist hoffentlich auch die Frühjahrsvorschau vom Rowohlt-Verlag online.
… zu planen, wann wir Weihnachtsplätzchen backen und auch unseren Glühweinkuchen und natürlich das Menü für die Feiertage – bestellen wir wieder „Gans to go“ für 2 Tage oder machen wir unseren Rinderfilet-Sauerbraten und an einem weiteren Tag Raclette?!

📚 «Gelesen»
… bin aktuell im letzten Drittel mit „Friede, Freude, Pfefferkuchen“ von Luisa Binder – eine wirklich sehr skurrile Geschichte 😉 – danach geht es bei mir weiter mit „Das Leben ist kein Punschkonzert“ von Heike Wanner.

😊 «Gefreut»
… der Mann und ich waren gestern – eher spontan – auch insgesamt drei Weihnachtsmärkten in Potsdam. Eigentlich wollten wir nur zum „Holländischen Weihnachtsmarkt“ im Holländischen Viertel, der zwar ein wunderschönes Ambiente hatte, aber wenig holländisches geboten hat. Danach waren wir auf dem Weihnachtsmarkt auf der Brandenburger Straße – da hat sich alle paar Meter irgendwie alles wiederholt. Und danach sind wir nach Babelsberg zum böhmischen Weihnachtsmarkt gefahren. Somit haben wir gestern nicht gekocht, sondern uns auf den Weihnachtsmärkten durchgefuttert. Es war ein richtig schöner Abend – danach waren wir aber auch wirklich total platt.
… ich habe diese Woche wieder ganz intensiv mit meiner Freundin Marion in Köln gemailt – sie und ihre Mama fehlen mir so sehr ❤
… Vorfreude auf nächsten Samstag, wo wir mit lieben Freunden zum Essen verabredet sind und wenn sie lang genug durchhalten ggf. noch in meinen Geburtstag reinfeiern werden und dann haben wir eh Urlaub.

😳 «Überrascht»
… der ehemalige Trainer des 1. FC Köln, Peter Stöger, ist neuer Trainer beim BVB – das freut mich sehr! Habe ich gestern dem Mann noch – eher scherzhalber – auf der Rückfahrt von Potsdam gesagt – tja und ich hatte Recht. Unsere Milly ist ja Dortmund-Fan: Wenn die Gelben im TV sind, schaut sie immer besonders intensiv 😉

😢 «Traurig»
… haben jetzt den Bereich rund im Tonis Katzenklo mit Wickelunterlagen ausgelegt, weil es für ihn zu beschwerlich geworden ist, ins Katzenklo zu kommen. Den Tipp hatte ich von meiner Freundin Marion in Köln, die das Gleiche wegen ihrer sehr alten und kranken Katzen schon länger so praktiziert. Ansonsten ist Toni munter, sehr frech gegenüber unseren drei Mädels und hat guten Appetit.

😡 «Geärgert»
… über DHL, wie so viele andere auch: Wir hatten ein großes Katzenfutter-Paket bei ZooPlus bestellt. Die Lieferung war für gestern angekündigt. Lt. Sendungsverfolgung befindet es sich aber immer noch im Start-Paketzentrum und ist seit Donnerstag-Abend nicht befördert worden. Man sollte also auch, wenn man Katzenfutter bestellt, immer genügend Futter im Haus haben, weil man nie weiß, ob wann das bestellte Futter ankommt und wenn ja, wohin es geliefert wird und wo man es dann frühestens 2 Tage nach der Lieferung abholen darf, weil man die frühestens die Benachrichtigungskarte per Post erhält.

😃 «Gelacht»
… wieder ganz, ganz viel über die spielende Milly – sie ist einfach nur zuckersüß ❤ 

🍴«Gegessen»
… tja, ganz ehrlich – das meiste hab ich vergessen. Dass wir uns gestern auf dem Weihnachtsmarkt durchgefuttert haben (mit holländischen Pommes, Thüringer Rostbratwurst, Crêpe mit Zimtzucker, böhmischen Reibekuchen und Langos mit Sauerrahm, Schinken und Käse) hatte ich schon erwähnt. Freitag gab es Fischstäbchen und Schlemmerfilet à la Bordelaise, selbstgerechtes Kartoffelpüree und Gurkensalat; Donnerstag hatten wir Bratkartoffeln und Putensteaks; Mittwochs hab ich in der Uni-Caféteria gegessen: Leberkäs mit Spiegelei und Berliner Erbspüree. Dienstag haben wir beim Nudeln beim „Luardi“ bestellt. Tja, und für heute habe ich mir vorgenommen, nach Ewigkeiten mal wieder meine Rote Bete-Cremesuppe mit Dillrahm, Garnelen und gerösteten Mandelstiften zu kochen.

👂«Gehört»
… natürlich ganz viele Weihnachtslieder im Radio – aber auch darunter habe ich ganz viele All Time-Favourites und man muss leider sagen, dass da auch nicht mehr viele neue Lieder in den letzten Jahren dazu gekommen sind, sondern eher Evergreens von irgendwelchen gerade angesagten Pop-Sternchen nochmal neu eingesungen werden.

💻 «Gemailt»
… Marion H. in Köln <3, Marion T. in Bremen, Monika Sch., Kerstin H., Heike P., Melanie W., Vera G., Esther B., Sue B.

👀 «Gesehen»
… im Vorbeifahren abends auf dem Heimweg wieder die Weihnachtsbeleuchtung auf dem KuDamm – die ist einfach nur traumhaft schön ❤
… die nach Berlin zweitschönste Stadt – Potsdam – ich bin immer wieder gern dort und liebe diese Stadt.
… hier um die Ecke eröffnet nächste Woche ein KiK-Markt – in der ehem. Filiale von dm – der 2 Ladenlokale weiter neu eröffnet hat.

💖 «Geknuddelt»
… unsere Tiere und meinen Mann natürlich ❤

💭 «Gedacht»
… wie froh ich bin, diesen ganzen verlogenen Familienweihnachtskram nicht mehr ertragen zu müssen – und das jetzt schon seit 7 glücklichen Jahren.

🏆 «Stolz»
… eigentlich auf nichts Besonderes.

💳 «Gekauft»
… gar nichts in der abgelaufenen Woche.

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Rezension: Gabriella Engelmann – „Wintersonnenglanz“

Fakten:
Taschenbuch (eigentlich Paperback), Knaur, erschienen: 04.10.2016, 251 Seiten, 9,99€ – auch als eBook und Hörbuch erhältlich

Autorin:
Gabriella Engelmann wurde 1966 in München geboren und lebt heute in Hamburg. Sie machte zunächst eine Ausbildung zur Buchhändlerin und blieb der Literatur-Branche auch auf ihrem weiteren Berufsweg als Lektorin, Verlagsleiterin, Literatur-Scout und Autorin treu. Sie schreibt ebenso Kinder- und Jugendbücher wie vor Allem auch Romane für Erwachsene und entwickelt Stoff für Fernsehverfilmungen. Ein Pseudonym von ihr ist „Rebecca Fischer“. Mit ihren Kurzgeschichten ist sie immer wieder in Anthologien vertreten. Fast alle ihrer Romane spielen im hohen Norden Deutschlands – so, wie auch diese Reihe um das „Büchernest“ in Keitum auf Sylt. „Inselzauber“ ist der 1. Teil dieser Reihe; die 2013 erschienene Fortsetzung nennt sich „Inselsommer“ und 2016 erschien dieser Weihnachtsroman mit dem Titel „Wintersonnenglanz“. Band 4 mit dem Titel „Strandkorbträume“ erscheint am 03.04.2018.

Handlung:
Larissa vom Sylter Büchernest liebt die Advents- und Weihnachtszeit, die geprägt ist von Gemütlichkeit, Kerzenschein, winterlicher Deko und leuchtenden Kinderaugen – denn ihre kleine Tochter erlebt das Weihnachtsfest erstmals bewusst. Die Stimmung wird jedoch verhagelt, als es zunächst ihrer Tante Bea nicht gut geht und sie sich ganz eigenartig verhält und es dann im „Büchernest“ einen heftigen Wasserschaden gibt, der die ganze künftige Existenz des Bücher-Cafés bedroht. Aufgefangen von ihrem Mann Leon, von ihrer besten Freundin Nele, die wieder auf Sylt weilt, und vielen anderen guten Freunden, die in der Not helfen, kann Larissa vielleicht doch noch auf ein Weihnachtswunder hoffen …

Fazit:
Das Cover ist der Jahreszeit angepasst und enthält mit der weißen Holztischplatte (dazu passt gut die geriffelte Oberflächenstruktur des Umschlags)einen kalten Farbton, dem durch den heißen, orangefarbenen Tee und dem vereisten roten Zweig aber auch etwas Warmes gegeben wird. Ich nehme an, der Zweig soll die im Buch erwähnten Krähenbeeren darstellen.
Der Umschlag des Buches ist – obwohl Taschenbuch-Format – eigentlich ein höherwertigeres Paperback (doppelter Taschenbuch-Umschlag) – der Innenumschlag ist u. a. bedruckt mit einem Interview mit Gabriella Engelmann.
Die 251 Seiten enthalten insgesamt 22. Kapitel der Fortsetzung der Büchernest-Reihe in allerbester Leselänge und angenehmem Druckbild. Da dies wieder ein Buch ist, bei dem jedes Kapitel auf der rechten Seite beginnt, gibt es insgesamt 12 unbedruckte Seiten. Der eigentliche Roman endet auf Seite 213 – als besonderes Geschenk gibt es in diesem Roman nach dem Dankeswort dann noch einen Adventskalender zum Lesen in natürlich 24 kleinen Kapiteln, der Gedichte, Deko-Tipps, Infos über Weihnachtsbräuche und gleich mehrere Koch- und Back-Rezepte aus dem Buch enthält. Das ist wirklich eine ganz zauberhafte Idee, die das Buch zusätzlich nochmal zu etwas Besonderem macht.
Gabriella Engelmann führt ihre Leserinnen nun bereits zum 3. Mal nach Sylt und lässt uns am Leben der wunderbar authentischen und sympathischen Haupt- und Nebencharaktere aus dem Büchernest teilhaben – dieses Mal in der Vorweihnachtszeit. Die Geschichte spielt dieses Mal rund 2 Jahre nach dem letzten Buch und ich habe dem Lesen wirklich entgegengefiebert, nachdem ich in diesem Jahr bereits die beiden ersten Bände lesetechnisch verschlungen habe.
Die Romane von Gabriella Engelmann sind nicht nur Heile Welt-Geschichten, sondern beschäftigen sich auch immer ein wenig mit persönlichen Sorgen und dem Schicksal der Protagonisten, ohne jedoch zu melodramatisch zu werden. Auch dieses Mal wurde mit der Angst vor Demenz etwas thematisiert, das in vielen Familien mit älteren Familienmitgliedern leider immer öfter zum Alltag gehört. Ebenso wird man mit den Sorgen und Existenznöten von Selbstständigen konfrontiert. Trotz Erwähnung von traurigen Begebenheiten, die aber aufgefangen werden von so schönen Dingen wie Freundschaft, Zusammenhalt, Gemeinschaft, ist der Autorin hier ein stimmungsvoller (Vor-)Weihnachtsroman in idyllisch, romantischer verschneiter Sylt-Kulisse gelungen. Lediglich der Name Liuna-Marie von Larissas Tochter wurde manchmal ein wenig zu häufig erwähnt, manchmal 5x pro Seite – wenn auch auf manchen Seiten dann gar nicht; das fand ich zuweilen etwas anstrengend, hat aber meiner Lesefreude ansonsten keinen Abbruch getan. Die Autorin hat mich übrigens wieder – wie auch bereits in anderen ihrer Bücher – sehr beeindruckt mit ihren Kenntnissen der Pflanzenwelt. Ich recherchiere dann oft, wenn ich in ihren Büchern Pflanzennamen lese – ich hätte z. B. mal wieder nicht gewusst, was Ilex und Krähenbeeren sind.
Ich habe mich mal wieder bestens unterhalten gefühlt und freue mich schon riesig auf den 03.04.2018, wo dann endlich Band 4 der Reihe erscheint und bin sehr gespannt, mit welcher Handlung die Autorin uns da wieder überrascht. Ohne diese Reihe würde mir mittlerweile etwas fehlen – die Mitwirkenden sind mir wie gute alte Freunde inzwischen sehr ans Herz gewachsen.
Auch für diesen weihnachtlichen 3. Band der Sylter Büchernest-Serie gibt wieder eine 5*****-Sterne Leseempfehlung von mir.

Veras Weekly – eine 48. KW ohne große Überraschungen …

📝 «Geplant»
… geplant offenbar schon vor längerer Zeit, aber wohl doch sehr erfolgreich verdrängt – zumindest bis eben die Erinnerungs-SMS kam: Ich habe morgen in der Mittagspause meinen jährlichen Kontrolltermin beim Zahnarzt. Na ja, dann kann ich mich nochmal wegen des Implantats beraten lassen, weil ich die Kosten dafür gerade nicht aufbringen kann. Mal schauen, es für Alternativen gibt und wie lange man das rauszögern kann.
… am Donnerstag in unserem Haushaltsreferat an einem Workshop teilzunehmen mit dem trockenen Thema „Werk- und Honorarverträge“ – u. a. für Gast-Dozenten usw.  
… immer noch, meine Buch-Wunschliste, in meine alljährliche Neuerscheinungstabelle zu übertragen – ich warte allerdings immer noch auf die Frühjahrsvorschau vom Rowohlt-Verlag, bevor ich das in Angriff nehme.
… nur noch 2 volle Arbeitswochen und dann endlich Urlaub.
… im Urlaub Plätzchen zu backen – es werden wohl wieder unsere Lieblingssorten: Vanillekipferl und Haferflocken-Plätzchen.

📚 «Gelesen»
… heute beginne ich mit „Friede, Freude, Pfefferkuchen“ von Luisa Binder – das soll ein sehr witziger Weihnachtsroman sein. „Wintersonnenglanz“ von Gabriella Engelmann (Büchernest-Reihe, Band 3) habe ich heute ausgelesen und die Rezension folgt in den nächsten Tagen. Ich sag nur soviel, dass ich mich schon auf die Fortsetzung der Büchernest-Reihe freue, die im April 2018 mit Band 4 „Strandkorbträume“ in die nächste Runde geht 🙂

😊 «Gefreut»
… dass das Rezensionsexemplar zu „Das Glück schmeckt nach Popcorn“ von Marie Adams (Daniela Nagel) schon letzten Dienstag angekommen ist – ich musste es in der Mittagspause bei der Post abholen. Buchsendungen kommen bei Nichtzustellung interessanterweise immer in eine Filiale, die so gar nicht in der Nähe von Zuhause ist, sondern eher näher an meiner Arbeit …
… mein Kollegenteam am Freitag mal wieder gesehen zu haben – wir hatten unsere monatliche Besprechung. Und ich musste mal wieder feststellen, wie gut es mir hier geht und wie wichtig dieser Neuanfang damals für mein Wohlergehen war.
… mein Tee-Paket von Teehandelskontor Bremen ist auch ganz schnell angekommen. Ich musste mich allerdings auf die Suche begeben, wo ich es denn nun abholen kann, denn auf der DHL-Karte, die erst 2 Tage später mit der Post kam, weil der Bote das Paket gleich im Paketshop abgegeben hat und wohl gar nicht hier war, stand nur „Nachbar Spätkauf DHL-Paketshop“. Das war dann ein Laden, denn man erstmal ausfindig machen musste und wo wir bisher noch nie etwas abgeholt hatten.

😳 «Überrascht»
… bisher war keine der Katzen – noch nichtmals Milly – an unserer Weihnachtsdeko. Ich muss allerdings auch sagen, dass ich fast nur größere Deko-Gegenstände aufgestellt habe – lediglich der Adventskerzenständer macht mir ein wenig Sorgen, weil dort nicht festgeklebte, schnauzenkompatible und zerbrechliche Sachen draufliegen. Den werden wir besser tagsüber in Sicherheit bringen, wenn wir nicht ständig beobachten können, was die Katze damit macht.

😢 «Traurig»
… was die Ereignisse rund um Potsdamer Weihnachtsmarkt am Freitag angeht: Am Freitag hat man vermutet, dass ein Paket mit einem Sprengsatz einen Anschlag auf den Potsdamer Weihnachtsmarkt verursachen sollte. Im Nu waren die sozialen Netzwerke wieder voll mit solch unqualifizierten und ekelhaften Kommentaren, wie sie auch gerne von AfD-Sympathisanten immer wieder runtergeleiert werden, über Islamisten, alle Ausländer raus, Merkel ist schuld, Dreckspack, Muslime wollen unsere christlichen Feste verhindern usw. – heute ist dann öffentlich geworden, dass der Sprengsatz in dem Paket wohl zusammenhängt mit einer Millionenerpressung an DHL Deutschland. Es ist immer wieder erstaunlich und wirklich sehr traurig, wie schnell eine Horde hirnloser Idioten solche Ereignisse für Propaganda für ihre rassistische Gesinnung verwendet.
… obwohl ich absolut kein Fan des 1. FC Köln bin und auch niemals war, hat es mir sehr leid getan, als heute öffentlich wurde, dass man den leider in dieser Saison bisher sehr erfolglosen österreichischen Trainer Peter Stöger entlassen hat. Sicherlich war es nach dieser Saison der bisherigen Minus-Rekorde aus sportlicher und sportpsychologischer Sicht eine Entscheidung, die längst fällig war, jedoch aus menschlicher Sicht einfach traurig ist, weil man hier einen wunderbaren Menschen gehen lassen musste – ein Trainer, der so viel für seinen Club geleistet hatte in der Vergangenheit und es deutlich länger als viele seiner Vorgänger dort ausgehalten hat. Ich wünsche Herrn Stöger genau so viel Erfolg, wie er vor dieser Saison auch mit dem 1. FC Köln hatte und alles Gute für seine Zukunft!

😡 «Geärgert»
… über unsere Hausverwaltung: Als der Mann gestern die Kisten mit der Weihnachtsdeko aus dem Keller geholt hat, ist er dem Wachdienst begegnet, der hier in und um den Gebäudekomplex immer Streife läuft. Der hat ihm dann erzählt, dass wohl in der Nacht zuvor insgesamt 8 Keller des Nachbarhauses aufgebrochen und ausgeräumt wurden und deren Inhalt im gesamten Keller des Hauses verteilt wurde. Mein Mann wann dann vorhin mal schauen und meinte, es liegt noch alles so darum und er fragt sich, ob überhaupt die Besitzer darüber informiert wurden, die wohl leicht zu ermitteln sind, weil die Nrn. der Kellerabteile identisch sind mit denen der Wohneinheiten. Das ist wohl nicht zum ersten Mal hier in der Siedlung passiert und ein anderer Mieter meinte auch, man sollte sich mal zusammentun und der Hausverwaltung schreiben, dass man hier etwas für die Sicherheit der Mieter tun soll. Na ja, eigentlich nicht nur das, denn die Hausverwaltung kümmert sich um viele Dinge mittlerweile gar nicht mehr. Wir haben z. B. 1/2 Jahr darauf gewartet, dass sich die Rolladen-Firma wegen eines Reparatur-Termins meldet und haben daran etliche Male erinnern müssen …

😃 «Gelacht»
… wieder ganz viel über unsere spielenden Katzen. Toni hat sich am Donnerstag-Abend ganz lange mit einem Strohhalm beschäftigt (eines seiner Lieblingsspielzeuge) – hat den immer wieder durch die Gegend geworfen und ist ihm dann hinterher gerobbt – und er hatte soviel Spaß dabei. Milly beim Spielen zuzuschauen ist sowieso einfach nur bezaubernd, wie sie springt, alles entdeckt und wie wild diese kleine Katze noch ist. Im Leben von Milly gibt es noch einige Mysterien: z. B. der Fernseher – ständig sind dort Leute, die einem Ball hinterherlaufen, auf langen Brettern auf weißem Boden unterwegs sind oder Autos und auf einmal sind alle wieder verschwunden und weder neben noch hinter dem Fernsehgerät zu finden. Oder die Dusche: Ein- bis zweimal täglich verschwinden die Menschen darunter, um sich selbst und die ganze Duschkabine nass zu machen – und das eigentlich nur, um danach alles wieder sorgfältigst zu trocknen. Wie soll eine kleine Katzen das verstehen?! Dann gibt es so ein Ding am – manchmal etwas streng riechenden – hinteren Ende der Katze, das sich Schwanz nennt. Man kann diesem Ding zwar wunderbar hinterher rennen (wenn auch nur immer im Kreis), bloß fangen kann Katze es aber trotz aller Bemühungen doch irgendwie nicht. Und dann gibt es noch etwas im Aktionsradius der kleinen Katze, das sich je nach Lichteinfall mal vor, hinter oder neben der Katze befindet – der Mensch nennt das Schatten. Ein Ding der Unmöglichkeit, das sich nämlich überhaupt nicht greifen lässt mit den Katzenpfötchen und in dem Moment, wo man es versucht, manchmal plötzlich ganz woanders ist …

🍴«Gegessen»
… wir haben in dieser Woche mit dem Gutscheinbuch nochmal ein weiteres Restaurant getestet – das Tavernaki – ein Grieche, bei dem es uns sehr gut geschmeckt hat und wo wir ganz sicher nicht zum letzen mal waren. Donnerstag haben wir Spaghetti Bolognese gekocht, Freitag gab es Grünkohl-Kartoffel-Stampftopf rheinische Art mit Mettwürstchen. Gestern haben wir mal wieder asiatisch gekocht: Hühnchen in Paneng-Curry-Kokos-Soße mit Kürbis, Süßkartoffeln und Chinakohl – immer wieder sehr lecker.

👂«Gehört»
… überall ist bereits der 1. Schnee gefallen, nur hier nicht. Dabei würde ich gerne sehen, wie Milly auf die herabfallenden Flocken reagiert.

💻 «Gemailt»
… mit so einigen diese Woche – bekomme ich aber nicht mehr so richtig zusammen.

👀 «Gesehen»
… meine lieben Kollegen ❤

💖 «Geknuddelt»
… alles was hier mit mir in der Wohnung wohnt und mein liebes Kollegen-Team im anderen Gebäude am Freitag, die ich viel zu selten sehe.

💭 «Gedacht»
… oder besser gesagt, ist es ein Verdacht meinerseits, dass es scheinbar ein ungeschriebenes Gesetz unter Katzens zu geben, das besagt, dass die Haltbarkeit von Duschvorlegern kontra Katzenkrallen weder an alten, noch an günstigen Duschvorlegern zu erproben ist, sondern lediglich an denen, die einen Einzelpreis von mindestens 15 Euro aufwärts haben 😦 …
… oder besser die Erkenntnis gewonnen, dass sich manche Dinge und Personen niemals ändern.

🏆 «Stolz»
… mal wieder auf gar nichts in der abgelaufenen Woche.

💳 «Gekauft»
… habe nochmal eine Bestellung bei sheego mit ein paar Winterpullis aufgegeben – ich habe nämlich festgestellt, dass ich ziemlich viele Shirts mit nur 3/4-Ärmeln habe und darüber immer einen Cardigan tragen muss.

Veras Weekly – viel Spaß mit den Katzen in der 47. KW

📝 «Geplant»
… meine Buch-Wunschliste, die mittlerweile unglaublich angewachsen ist, in meine alljährliche Neuerscheinungstabelle zu übertragen.
… noch 3 Wo. arbeiten und dann 2 1/2 Wo. Urlaub – juchu 🙂
… ziemlich bald auf die Weihnachtsmärkte zu gehen – ich lechze nach Glühwein, Reibekuchen (die bekomme ich tatsächlich immer nur in der Weihnachtszeit) und Backfisch 😉
… in die Weihnachtsrevue von Gayle Tufts in der „Komödie am Kurfürstendamm“ zu gehen, während unseres Urlaubs – ich mag Gayle Tufts sehr gern und mein Lieblingsprofessor spielt Santa Claus in der Revue – das muss ich sehen – er hat eine sensationelle Stimme.

📚 «Gelesen»
… seit gestern bin ich wieder im Sylter Büchernest zu Gast – Dank des Weihnachtsromans „Wintersonnenglanz“ von Gabriella Engelmann (Büchernest-Reihe, Band 3). Neben dem derzeitigen Weihnachtsroman stehen noch drei weitere auf meinem Pflicht-Programm vor Weihnachten.

😊 «Gefreut»
… über ausführlichen What’sAppKontakt mit meiner lieben Marion in Köln, die ich, genauso wie ihre wunderbaren Eltern, immer noch sehr vermisse.
… über die Zusage für ein Rezensionsexemplar zu „Das Glück schmeckt nach Popcorn“ von Marie Adams (Daniela Nagel), das jetzt auf dem Weg zu mir sein sollte.

😳 «Überrascht»
… es fehlt immer noch der Rowohlt-Verlag bei den Verlagsvorschauen für das Frühjahr 2018 – sonst sind für meinen Bedarf mittlerweile alle Verlage online – und bei Rowohlt finde ich garantiert noch was für die Wunschliste 😉
… unsere kleine Milly teilt meine Leidenschaft für Liebeskind-Taschen. Leider drückt sich diese Leidenschaft bei uns beiden irgendwie auf unterschiedliche Weise aus: Während ich die Tasche lieber als hübsche und zugleich praktische Umhüllung für den ganzen Kram, den Frau täglich mit sich herumschleppt, betrachte, hat Milly ganz andere Nutzungsabsichten. Die teuren Ledertaschen sind für sie nämlich eine Art Kauspielzeug. Habe sie jetzt schon ein paar Mal ertappt, wie sie die kleinen Baby-Zähnchen an meiner Tasche angedockt hat. Also Katzenspielzeug aus Leder scheint aus Millys Sicht wohl eine Marktlücke zu sein. Na ja, meine derzeit in Nutzung befindliche Liebeskind-Tasche wird jetzt, sobald ich von der Arbeit heimkomme, nicht mehr im Flur aufbewahrt, sondern sicher im Abstellraum 😜

😢 «Traurig»
… gestern war Toni-Day – der junge Mann hatte gestern sein 1jähriges Jubiläum bei uns! Es war aufgrund seiner schweren und immer schwerer werdenden Erkrankung kein einfaches Jahr. Und ich mag gar nicht dran denken, dass es wahrscheinlich kein weiteres volles Jahr mit ihm wird. Im Grunde genommen ist er sogar schon deutlich älter geworden, als wir nach der schlimmen Diagnose im Januar 2017 erwartet haben.

😡 «Geärgert»
… weiterhin über meinen blöden Ischias-Nerv – und ich kann es mir in den nächsten 2 Wo. nicht leisten, auf der Arbeit krank zu werden, weil wir übernächste Woche Kassenschluss haben und ich bis dahin noch einige Bestellungen und Rechnungen für meine Studiengänge bearbeiten muss.
… über die gescheiterten Jamaika-Koalitionsverhandlungen. Na ja, Hauptsache, es gibt keine Neuwahlen, die die AfD möglicherweise wieder stärken, weil es so viele Idioten gibt, die die wählen würden.

😃 «Gelacht»
… ganz viel über Milly – es ist so unglaublich schön, ihr beim Spielen zuzuschauen. Sie spielt auch sehr niedlich mit Toni, wobei ich da gerade das Gefühl hatte, ihr Welpenschutz ist mittlerweile aufgehoben ;-). Auch mit Joelle ist sie schon einige Male durch die Wohnung gerannt und Joelle hat ihr auch ganz süß das Köpfchen abgeschleckt. Mary geht so gelassen mit ihr um. Man kann sagen, dass die Kleine mittlerweile voll integriert ist in unserer Familie ❤ 

🍴«Gegessen»
… ehrlich gesagt, bekomme ich es mal wieder nicht mehr so ganz zusammen. Donnerstag-Abend waren der Mann und ich mit dem Gutscheinbuch thailändisch essen im „Suksan“ (nähe Wittenbergplatz) – dort gehen wir aber auch ohne Gutschein öfter mal zum Mittagstisch hin, wenn wir frei haben. Dann haben wir Dienstag in der „Pizzeria Luardi“ in der Kantstr. (das Haupt-Restaurant davon befindet sich in der Meinekestr.) bestellt – sehr köstliche Nudeln, wirklich absolut eine Klasse für sich. Freitag habe ich bei uns der Uni-Caféteria Hackbällchen asiatische Art in Kokos-Tomaten-Sauce mit Reis gegessen – das war sogar ganz okay, der Mann hatte Abends Weihnachtsessen von der Arbeit aus. Gestern gab es unser sensationelles Hähnchen mit Chorizo, Kartoffeln und Gremolata nach Rezept von Jamie Oliver. Heute Abend machen wir Flammkuchen mit Kürbis.

👂«Gehört»
… „Depeche Mode“ spielen im Sommer 2018 zwei Konzerte in der Waldbühne. Wir probieren dann mal für eines Karten zu bekommen. Die gehören auf jeden Fall zu den Bands, die man mal live gesehen haben sollte. Bin schon sehr gespannt, was uns das Konzert-Jahr 2018 noch so alles bringen wird. Ich hoffe ja, endlich mal wieder Paul McCartney – und auf jeden Fall auch wieder ein Konzert von Ray Wilson, nachdem wir jetzt 2x pausiert haben.

💻 «Gemailt»
… mit meiner Marion in Köln, der lieben Anke in Plauen, Kerstin H. und Marion T.

👀 «Gesehen»
… mal wieder überaus witzige Werbesprüche der BVG – die haben so eine grandiose Werbe-Agentur – immer wieder klasse, was die sich alles einfallen lassen :-). Auch die BSR hat immer so tolle Sprüche.

💖 «Geknuddelt»
… alles, was hier in der Wohnung zwei und vier Beine hat 😉

💭 «Gedacht»
… normalerweise bin ich um diese Zeit im Jahr schon ganz verrückt danach, die Weihnachtsdeko großzügig in der Wohnung zu verteilen. Dieses Jahr bin ich überhaupt nicht in Stimmung dafür. Zumal überfordert mich der Gedanke ein wenig, Milly-gerecht zu dekorieren. Ich bin mir zwar ziemlich sicher, was von unserer Weihnachtsdeko dieses Jahr nicht verwendet sollte (für den Fall, dass wir es nochmal benutzen möchten) – wie z. B. der Adventskranz mit den lose aufgelegten Mini-Dekosachen. Aber was ich hier sehen möchte von der alljährlichen Deko, weiß ich auch noch nicht. Vielleicht statte ich auch mal wieder ein paar Deko-Läden einen Besuch ab 🙂

🏆 «Stolz»
… über meine eigentlich ziemlich bescheidenen Urlaubswünsche: Ich habe gestern noch zum Mann gesagt, dass andere Frauen sich einen All-Inclusive-Urlaub in einer Großhotelanlage irgendwo im Süden wünschen oder eine Kreuzfahrt und mir reicht – vielleicht dann mal wieder im nächsten Jahr – ein Kurz-Urlaub an Nord- oder Ostsee oder auf einem Hausboot in Brandenburg oder Holland.

💳 «Gekauft»
… habe meine vorbestellten Bücher „Zoe und die Liebe“ von Janna Solinger und „Wir sehen uns beim Happy End“ von Charlotte Lucas (Wiebke Lorenz) bei Hugendubel abgeholt. Mitgekommen ist dann allerdings auch noch „Winterzauber in Paris“ von Mandy Baggot – und bestellt habe ich das neue Gutschein-Buch mit Restaurant-Gutscheinen für Berlin und Umgebung. Und eine Tee-Bestellung mit Früchtetees bei Teehandelskontor Bremen habe ich auch aufgegeben: Sylter Rode Grütt, Omas Beerenmischung und edle Zimt-Pflaume.

Rezension: Wladimir Kaminer – „Einige Dinge, die ich über meine Frau weiß“

Fakten:
Hardcover (Einband), Wunderraum (Verlagsgruppe Random House), erschienen: 28.08.2017, 190 Seiten, 20,00€

Autor:
Wladimir Kaminer wurde am 19.07.1967 in Moskau geboren, wo er nach der Schule eine Ausbildung als Toningenieur für Theater und Rundfunk und ein Dramaturgie-Studium am Moskauer Theaterinstitut absolvierte. Seit 1990 lebt er in Berlin-Prenzlauer Berg, wo er 1995 auch seine Frau Olga kennenlernte und mit ihr eine Familie gründete. Zu dieser Familie gehören die inzwischen erwachsenen Kinder Nicole und Sebastian, die Familien-Katzen und Wladimirs Mutter, die eine Wohnung im gleichen Haus bewohnt. Bekannt wurde er durch die legendäre Russendisko im „Kaffee Burger“ in Berlin, die er mittlerweile auch weltweit veranstaltet. „Russendisko“ war der Titel seines Erstlings im Jahr 2002, 2012 mit Matthias Schweighöfer in der Hauptrolle verfilmt. Es folgten über 20 weitere Bücher zu den unterschiedlichsten Themen, Tätigkeiten als Radio-Moderator, Kolumnist und Autor für verschiedene Zeitschriften und Magazine. Wladimir Kaminer ist auch ein beliebter Gast in Talkshows. Seine Hörbucher hat er alle selbst eingelesen und seine Lesungen sind ein besonderes Event.

Handlung:
Man sollte meinen, dass Wladimir Kaminer nach mehr als 20 Jahren Ehe alles über seine Frau Olga weiß, aber sie überrascht ihn dennoch seit so vielen Jahren immer wieder aufs Neue. Sowohl was ihre Kindheit auf der russischen Insel Sachalin angeht, aber auch ihre Hobbies wie Stricken, Pilze sammeln, ihre Liebe zu Grünpflanzen, zum Kochen, zu Katzen und ihrer Familie, bleibt sie für ihren Mann manchmal ein Mysterium. All diese kleinen Geheimnisse und den Reim, den sich ihr Mann darauf macht sind hier in 27 sehr heiteren und besonderen Geschichten vereint.

Fazit:
Dieses Buch von Wladimir Kaminer ist nun nach Manhattan und Goldmann erstmals bei „Wunderraum“ erschienen – einem neuen Unterverlag der Random House-Gruppe und hat somit auch ein ganz anderes Design als seine Vorgänger: Sowohl die Zeichnung auf dem Cover, wie auch Schrift und das matte Papier des Einbands, aber auch der Leinen-Rücken des Buches haben Retro-Style und erinnern an die Bücher der 50er und 60er Jahre, die man heute noch auf Flohmärkten oder in Antiquariaten sieht. Ein außergewöhnlich hübsches und sehr hochwertiges Design, das aber meiner Meinung nach dennoch nicht so ganz den hohen Preis von 20 € für ein Buch mit weniger als 200 Seiten rechtfertigt.

Wladimir Kaminer hat in seinen Büchern bereits über seine ganze Familie geschrieben – zuerst über wie weiter entfernten Verwandten im Kaukasus oder in Moskau, bevor er sich dann vorsichtig an die allernächste Verwandtschaft – zuerst mit einem Buch über seine Kinder, später über seine Mutter, nun an auch literarisch an seine Frau herangewagt hat.
In 27 äußerst unterhaltsamen Kurzgeschichten auf 190 Seiten hat er auf seine sehr spezielle Art die unterschiedlichsten Begebenheiten und Beobachtungen um seine Frau Olga mit seinem besonderen Humor und die Art zu schreiben, wie nur er es kann, zusammengetragen. Entstanden ist hier eine einzigartige Liebeserklärung, die einem aber nicht nur die Tränen aus purer Romantik in die Augen treibt, sondern vor Allem auch oft vor lauter Lachen – einfach, weil es wieder so göttlich geschrieben ist. Russische Geschichte, Kulturelles, Politisches, Persönliches, ein wenig Poesie, außergewöhnlicher Humor und immer wieder auch ein paar sprachliche „Klöpse“ sind seit Jahren das Erfolgsrezept von Wladimir Kaminer, das sich auch hier wieder bewährt hat.
Ich habe wieder sehr viel gelacht, wurde bestens unterhalten und habe mir gewünscht, dass das Buch noch ein bisschen länger ist.
Von mir bekommt dieses Werk eine volle 5***** Sterne-Leseempfehlung 🙂

Ganz herzlichen Dank an das Blogger-Portal der Random House-Verlagsgruppe für dieses Rezensionsexemplar!

Rezension: Kerstin Hohlfeld – „Bevor die Stadt erwacht“

Fakten:
Taschenbuch, Ullstein Verlag, erschienen: 13.10.2017,  250 Seiten, 9,99€ – auch als eBook erhältlich

Autorin:
Kerstin Hohlfeld wurde 1965 in Magdeburg geboren und absolvierte erfolgreich ein Theologie-Studium in Naumburg und Berlin. Nach unterschiedlichen Jobs und weiteren Berufsausbildungen widmet sie sich heute ausschließlich der Leidenschaft, der sie bereits als Kind nachging und mit der sie sich – nur 50 km von der ehem. Zonen-Grenze entfernt lebend – in fremde Welten träumen konnte: Dem Schreiben. Sie lebt mit ihrem Mann, zwei Töchtern, einem Sohn und zwei Katern in Berlin. Neben der „Rosa Redlich“-Reihe im Gmeiner-Verlag, um die junge Berliner Schneiderin, mit “Glückskekssommer” (erschienen: 07.02.2011), “Herbsttagebuch” (09.07.2012), “Winterwünsche” (01.07.2013) und „Kirschblütenfrühling“ (04.03.2015) sind noch folgende Bücher von ihr erschienen: „Ein Weg zurück“ (bookshouse, 20.06.2014) und “Ich heirate einen Arsch” (03.11.2014 bei Knaur – gemeinsam mit dem Co-Autor Leif Lasse Andersson), „Wenn das Glück anklopft“ (05.12.2014) und „Morgen ist ein neues Leben“ (11.09.2015) – letztere bei Ullstein.

Handlung:
Ephraim Sasse, Misanthrop, Choleriker und seit nunmehr 24 Jahren Komponist der Berliner Weihnachtsphantasie, ist ein absoluter Weihnachtshasser. Schuld daran ist unter anderem der Weihnachtsmarkt, der sich in unmittelbarer Nähe zu seinem Haus befindet und ihn mit seinem Gedudel am Komponieren hindert. Zu allem Überfluss fällt auch noch seine langjährige Haushaltshilfe verletzt aus und mit der Vertretung, einer Ur-Berlinerin, rasselt auch immer aneinander. Und dann jubelt ihm Amelie, eine Mitarbeiterin seines Feinkostlieferanten, ihm offenbar auch noch klammheimlich den Wunschzettel ihres Sohnes Elias unter, der nur den Wunsch hat, dass seine Mama, die mit zwei Jobs nachts und in der Frühe den Lebensunterhalt finanziert, nicht immer so müde ist. Auf der Suche nach der Geschichte der kleinen Familie begegnet er vielen Menschen, die – bevor die Stadt erwacht – schon als Dienstleister für ihre Mitmenschen tätig sind. Aber vor Allem begegnet er sich selbst. Er lernt, dass die Welt außerhalb seiner Villa doch gar nicht so schlecht ist, ebenso wie die Menschen, und auch, dass sogar er – gerade in der Weihnachtszeit – eigentlich seinen Teil dazu beitragen könnte, die Welt noch ein Stück weit besser zu machen …

Fazit:
Bei diesem Cover, das zwar eine wunderschöne Winter-Atmosphäre ausstrahlt, ist es ein wenig schade, dass hier „nur irgendeine Stadt“ abgebildet wurde und nicht Berlin, weil in dem Buch soviel Berliner Lokalkolorit vertreten ist und es sicherlich auch ein paar schöne Berliner Winter-Motive gibt.
Die 250 Seiten haben insgesamt 16 Kapitel von perfekter Leselänge in einem angenehm, etwas großzügigerem Schriftbild.
Tja, was soll ich sagen?! Das hier ist auf jeden Fall einer der Weihnachtsromane, die mich mit einem verzückten Seufzer zurückgelassen haben. Der Schreibstil ist toll und der Plot ein wenig ungewöhnlich. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und weitestgehend liebenswürdig – na ja, vielleicht bis auf Ephraim Sasse. Sehr schön fand ich an dieser Geschichte, dass Kerstin Hohlfeld in diesem Roman ganz einfachen Personen in alltäglichen Berufen (wie dem Straßenkehrer, dem Boten des Anzeigenblattes, der Kiosk-Besitzerin, der Putzfrau, den Verkäuferinnen im Feinkost-Laden usw.) ein Forum gegeben hat. Diese Menschen sind so wichtig in unserem Alltag und sie gehen so leicht unter, weil ihre Anwesenheit und ihre Arbeit als so selbstverständlich hingenommen werden und man sich dadurch vielleicht mal bewusster macht, was diese Leute für uns leisten und wann. Ganz bezaubernd fand ich auch die Idee, das aktuelle Flüchtlingsthema mit in die Geschichte aufzunehmen. Natürlich habe ich mich auch sehr gefreut, dass diese Geschichte in meiner Heimat Berlin spielt und soviel Berliner Lokalkolorit und Herz und Schnauze enthält. Jede der sehr authentischen Charaktere hat sein eigenes Schicksal: Alltagsstress, Geldsorgen, Einsamkeit im Alter, Analphabetismus, ein krankes Haustier, Integration in einem fremden Land. Ein wenig verwirrend fand ich lediglich, dass immer wieder neue Personen Teil der Geschichte wurden – da habe ich mir manchmal ein Personenverzeichnis gewünscht. Dieses Buch ist so gefühlvoll und warmherzig mit so viel Liebe geschrieben und eine perfekte Lektüre für kalte Wintertage, von der man sich wünscht, sie wäre noch ein wenig länger gewesen.  Das Buch hat mich glücklich gemacht und sehr gut unterhalten und zum Nachdenken angeregt.
Ich gebe eine 5*-Leseempfehlung für diesen außergewöhnlich schönen Weihnachtsroman, der ein bisschen was von Charles Dickens‘ Weihnachtsgeschichte und dem Grinch hat.

Herzlichen Dank an den Ullstein-Verlag und Kerstin Hohlfeld für die Übersendung dieses Rezensionsexemplars!

Veras Weekly – in der 46. KW mal ein langes Wochenende gegönnt

📝 «Geplant»
… in der neuen Woche hoffentlich meine Kompressionsstrümpfe abzuholen – ich hab sie nämlich tatsächlich wie geplant Anfang der Woche bestellt.
… das neue Gutscheinbuch zu kaufen und damit wieder neue Restaurants zu testen.
… Weihnachten wieder Gans to go in einem der Berliner Hotels zu bestellen.

📚 «Gelesen»
… bin im Endspurt mit „Bevor die Stadt erwacht“ von Kerstin Hohlfeld (werde ich wohl noch heute Abend beenden) und „Einige Dinge, die ich über meine Frau weiß“ von Wladimir Kaminer. Das heißt, dass nächste Woche dann wohl auch die beiden Rezensionen zu den Büchern folgen werden. Weiter geht es dann bei mir mit dem Weihnachtsroman „Wintersonnenglanz“ von Gabriella Engelmann (Büchernest-Reihe, Band 3).

😊 «Gefreut»
… über einen kurzfristig eingelegten freien Freitag – der Mann und ich waren beide total ausgepowert. Haben lang geschlafen und waren dann in Spandau bummeln und einkaufen.

😳 «Überrascht»
… habe jetzt endlich Gelegenheit gehabt, an dem neuen Treaclemoon-Duschgel „Nutmeg Coffee Cake“ zu schnuppern – musste allerdings auch hier feststellen (nachdem dieses „White Chocolate Fantasy“ schon nichts für meine Nase war), dass auch dieses neue nicht so ganz mein Duft ist. Kann mir nicht vorstellen, nach dem Duschen wie eine Mokka-Praline zu duften. Na ja, bleibt wohl dabei: Meine Lieblingsdüfte sind und bleiben Frucht-Aromen. Nur schade, dass es „Apple Pie Hugs“ nicht mehr gibt.

😢 «Traurig»
… Toni hat letzte Woche immer mal wieder gehustet – von seinem Gen-Defekt ist ja auch die Lunge betroffen. Aber immer, wenn ich mir Gedanken mache, ob ich dem Kater zuviel zumute, ist es, als könnte er meine Gedanken lesen und zeigt mir dann: Totgesagte leben länger. Er tobt und spielt so niedlich mit Milly. Wir haben ihn jetzt auch ein paar Mal ertappt, wie er Milly ganz liebevoll beim Spielen in den Hals beißt.

😡 «Geärgert»
… über meinen Ischias-Nerv, der gerade wieder ganz große Probleme macht, und zwar so, dass ich Ausfälle im re. Bein hatte. Halte mich allerdings gerade mit Voltaren Dolo-Liquid-Kapseln und meinem Heizkissen am Leben.

😃 «Gelacht»
… habe ich auch letzte Woche 🙂

🍴«Gegessen»
… Freitag haben wir beim Einkaufen in Spandau lauter Leckereien in zwei verschiedenen Metzgereien und bei Lindner Feinkost gekauft. Gestern gab es ganz klassisch grobe Bratwurst, Rahmporree und Salzkartoffeln. Heute – das habe ich eben noch vorbereitet – Matjes Hausfrauenart (in einer Quark-Schmand-Soße mit Gürkchen, Äpfeln und Zwiebeln – dazu Pellkartoffeln. Alles andere von Anfang der Woche bekomme ich nicht mehr so zusammen.

👂«Gehört»
… dies und das und wie immer ganz viel Radio Berlin 88,8

💻 «Gemailt»
… mit Conny, Jette, Monika Sch., Anna Q., Marion T.

👀 «Gesehen»
… dass die für mich wichtigsten Verlagsvorschauen von Random House, Droemer Knaur, dtv, Rowohlt, DuMont, Suhrkamp leider immer noch nicht online sind – na ja, bis dahin ist meine Wunschliste noch etwas eingegrenzt 😉 …

💖 «Geknuddelt»
… die üblichen Zwei- und Vierbeiner hier.

💭 «Gedacht»
… an meine liebe Freundin Conny in Franken, die gerade gesundheitlich eine besonders schwere Zeit vor sich hat.

🏆 «Stolz»
… gerade auf nichts.

💳 «Gekauft»
… nur vorbestellt – drei Bücher: „Zoe und die Liebe“ von Janna Solinger, „Wir sehen uns beim Happy End“ von Charlotte Lucas (Wiebke Lorenz) und „Das Glück schmeckt nach Popcorn“ von Marie Adams (Daniela Nagel) – eines davon erscheint offiziell erst Ende der Woche, dann werde ich alle drei in der Buchhandlung abholen.

Veras Weekly – ein netter Abend mit Kollegen in der 45. KW …

📝 «Geplant»
… morgen endlich ins Sanitätsfachgeschäft zu gehen, meine neuen Kompressionsstrümpfe bestellen, bevor das Rezept abgelaufen ist.

📚 «Gelesen»
… Derzeit lese ich zwei Bücher parallel: Den Weihnachtsroman „Bevor die Stadt erwacht“ von Kerstin Hohlfeld und „Einige Dinge, die ich über meine Frau weiß“ von Wladimir Kaminer.

😊 «Gefreut»
… am Dienstag mit meinen allerliebsten Ersatzeltern in Köln telefoniert. Die beiden und meine Freundin Marion fehlen mir wirklich sehr, aber auch andere Menschen, wie die Astrid, Bine in Duisburg, Silke R., meine Cousine, meine ehem. Kollegin und Freundin Miri, Andrea N., Natalie M. (zwar nicht ganz Köln, aber auch nicht weit weg davon), Gitti – und noch ein paar mehr …
… am Donnerstag hatten wir Weihnachtsessen im „12 Apostel“ – ein riesengroßes italienisches Restaurant am Savignyplatz. Es war ein netter Abend mit dem Kollegenteam, wobei 2 Kolleginnen leider fehlten, aber dafür 2 neue dabei waren. Im Restaurant gab es wirklich außergewöhnlich gute Pizza (die wurde auch von den meisten Gästen dort bestellt) – es war allerdings sehr laut dort, so dass es schwer war, eine Unterhaltung zu führen. Und es wird einem traurig bewusst, dass das letzte offizielle Weihnachtsessen mit unserer Chefin war, die im März in den Ruhestand geht.
… Zusage für ein Rezensionsexemplar zu Winterroman „Wintersterne“ Isabelle Broom – bin gespannt, wann das ankommt. Gestern hat mich dann auch „Der kleine Teeladen zum Glück“ von Manuela Inusa erreicht. Und Anfang der Woche musste ich bei der Post „Einige Dinge, die ich über meine Frau weiß“ von Wladimir Kaminer abholen.
… dass so langsam auch Joelle endlich die kleine Milly akzeptiert – sie beschnuppert sie immer wieder, rennt mir ihr durch die Wohnung und faucht nur noch selten; sie findet sie also mittlerweile ziemlich interessant. Toni spielt sehr viel mit der Kleinen (Toni und Millys Mutter haben den gleichen Vater) und mag sie sehr gerne – ihm, mit seiner schlimmen Gehbehinderung, tut die Kleine richtig gut. Und Mary ist sogar ziemlich gelassen und lässt Milly ganz friedlich direkt neben sich fressen. Milly macht uns jeden Tag Freude: Wir lachen so viel, wenn wir ihr beim Spielen und beim Entdecken der Welt zuschauen.

😳 «Überrascht»
… ich habe ein Paket von Eden Books erhalten mit dem neuen Roman von Mina Teichert „Mieze undercover“, für den wohl Daniela Katzenberger (die ich allerdings total übel finde und die leider auf dem Cover des Buches ist) Patin war – das Paket beinhaltete lauter rosafarbene Dinge: rosa Plüschhandschellen, einen Protein-Riegel, einen Energy-Drink (bäh), aber auch einen schönen pinkfarbenen Kugelschreiber und ein hübsches, linkes Notiz-Buch.

😢 «Traurig»
… dass es meinem Ersatzpapa in Köln gesundheitlich nicht gut geht und ich mir auch Sorgen um meine Ersatzmama mache, dass sie sich gesundheitlich übernimmt. Aber ich bin sicher, dass ihre Kinder gut auf sie aufpassen.
… was ich so alles aus Köln gehört habe, wie dort der Karnevalsbeginn am 11.11. gestern ausgeufert ist: In der Südstadt, der Altstadt und im Quartier Latäng waren die Straßen ein einziges großes Freiluft-WC – Hauseingänge wurden vollgepisst, auf Stoßstangen zwischen Autos gesch…, in Fahrradkörbe gekotzt, Hunde haben sich die Pfoten in der Scherbenwüste direkt vor der Haustüre aufgeschnitten, Paare habe in Hauseingängen und Büschen gevö…, 14jährige Kinder waren rotzbesoffen und prügelnd unterwegs – der Kölner nennt das Brauchtum, Frohsinn und Tradition, dabei ist es seit vielen Jahren nur noch verkleidetes Koma-Saufen und es ist immer schlimmer geworden mit den Jahren.

😡 «Geärgert»
… ich habe über andere erfahren, dass eine Person aus meiner biologischen Familie nach 9 Jahren einfach so eiskalt ihre Katzen loswerden will 😦 – das ärgert mich kolossal, auch, wenn ich tatsächlich schon viel früher damit gerechnet hatte und mich bei dieser Person, die nicht gerade durch Verantwortungsbewusstsein glänzt. Nun hat die Person mittlerweile 2 Kinder und die Katzen sind wahrscheinlich eine Belastung. Ich bin so unglaublich wütend und enttäuscht, dass die armen Tiere nach so langer Zeit wegen der Unfähigkeit ihrer Besitzer ihr Zuhause verlieren und einfach so, wie ein unmodern gewordenes Möbelstück, inseriert werden. Aber die hatten eh immer mehr für Kippen, Karneval, Kölsch übrig, als für die Katzen. Wenn ich mir ein Tier anschaffe, dann weiß ich, dass das für ein ganzes Tierleben lang ist und das sind unter guten Umständen vielleicht sogar 20 J. – und das mit allen Konsequenzen, nicht nur, wenn die Katzen klein und niedlich sind, sondern auch, wenn sie alt und/oder krank sind.

😃 «Gelacht»
… gestern, auch mal wieder über mich selbst: Ich bin doch tatsächlich per Zufallsprinzip aus dem Einwohnermelderegister von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport des Landes Berlin ausgewählt worden, den ellenlangen Fragebogen zur Sport- und Bewegungsstudie auszufüllen. Ich musste so lachen, dass ausgerechnet ich, als Sporthasserin seit meiner Kindheit, diesen Fragebogen bekommen habe.

🍴«Gegessen»
… diese Woche bekomme ich tatsächlich nicht mehr alles zusammen: einen Tag gab es asiatisch hier aus den Arkaden; Mittwoch haben wir Nudeln bestellt bei „Pizzeria Luardi“; Donnerstag hatten wir Weihnachtsessen bei „12 Apostel“ am Savignyplatz und es gab eine ganz exzellente Pizza; Freitag gab es meine heißgeliebten gefüllten Nudeln (nämlich die mit Kürbis-Salbei-Füllung – so köstlich) mit Tomaten-Soße und viel Parmesan; gestern gab es Hähnchenschnitzel in Parmesan-Ei-Kruse, gebackene Kartoffeln mit Dips und Speckbohnen in Sauce Bearnaise. Heute sollte es eigentlich Matjes-Heringe Hausfrauen Art geben, die ich selbst zubereiten wollte – leider war das Haltbarkeitsdatum der Matjes abgelaufen, so dass wir heute wieder improvisieren müssen.

👂«Gehört»
… nichts, was mir bis heute noch im Ohr nachklingt 😉 …

💻 «Gemailt»
… mit Jette (wir wollen uns künftig wieder öfter mailen); Annette, Marion T., Conny, Martina H.

👀 «Gesehen»
… Verlagsvorschauen – wobei mir allerdings die für mich wichtigsten (Random House, Droemer Knaur, Fischer, dtv, rororo, DuMont) noch fehlen.

💖 «Geknuddelt»
… heute Morgen (also bei anderen Leuten eher Mittag) ganz ausgiebig unseren Toni – und er hat sich das sogar gefallen lassen.

💭 «Gedacht»
… hab jetzt irgendwie schon öfter gedacht, dass hier in Berlin abends an manchen Stellen an der Straßenbeleuchtung gespart wird und diese dann einfach nicht eingeschaltet wird. Passiert hier in der Straße gegenüber öfter, aber haben wir neulich auch in Mitte in einem größeren Bereich gesehen, als wir zur Buchvorstellung nach Prenzlauer Berg gefahren sind.

🏆 «Stolz»
… auf unsere 4 wunderbaren Katzen ❤

💳 «Gekauft»
… Großeinkauf bei dm Anfang der Woche (klar, und seit Mitte der Woche gab es dann auch das neue Treaclemoon-Duschgel „Nutmeg Coffee Cake“ 😉 – ich werde diese Woche nochmal hingehen und schauen, ob ich mir das hole; ohne Geruchsprobe vorher, kaufe ich kein Duschgel mehr).

Rezension: Hanna Linzee – „Für immer auf den ersten Blick“

Fakten:
Taschenbuch, Piper, erschienen: 02.10.2017, 304 Seiten, 10,00€ – auch als eBook erhältlich

Autorin:
Hanna Linzee wurde 1979 geboren und wuchs im Münsterland auf. Nach Abitur, Bankausbildung und BWL-Studium zog sie zunächst in die nordrhein-westfälische Bankenmetropole Düsseldorf und später nach Kaarst, wo sie auch aktuell mit Mann und Sohn lebt. Obwohl die ersten Sätze ihres Debüt-Romans „Für immer auf den ersten Blick“ bereits 5 Jahre zuvor geschrieben wurden, entschied sie sich, das Schreiben als Handwerk zunächst bei Autor und Schreibcoach Rainer Wekwerth professionell zu erlernen. Wenn es ihre Zeit erlaubt, versucht sie, jede freie Minute zum Schreiben zu nutzen.

Handlung:
Anna Kronenberg ist Mitte 30 und verfügt über eine besondere Gabe: Wie ihr Großvater, der als Optiker durch einen bloßen Blick Brillen und Menschen zusammengebracht und glücklich gemacht hat, bringt Anna in ihrer Schicksalsagentur Liebespaare zusammen, die ihre Gabe ihr als einzig wahre Liebe vorausgesagt hat. Nur bei ihr selbst funktioniert diese Vorhersehung nicht. Seitdem durch einen dummen Fehler ihrerseits vor über 20 Jahren die tiefe Freundschaft zum Nachbarsjungen Benjo für immer zerbrochen ist und ihr Verlobter Gregor sie hintergangen hat, ist sie nicht mehr glücklich gewesen. Sie lebt ihr recht zurückgezogenes, stilles Leben. Doch plötzlich steht sie eines Tages auf einer Feier ihrer Eltern nach so vielen Jahren wieder Benjo gegenüber. Ist es möglich, eine Freundschaft nach so einer Verletzung vor etlichen Jahren nochmal wiederzubeleben oder sogar noch mehr …?!

Fazit:
Dieses wunderschöne türkisfarbene Cover mit dem Paar im Feuerwerk vor dem Berliner Fernsehturm hat meinen Blick, bei der damaligen Durchsicht der neuen Verlagsvorschauen direkt auf sich gezogen und mich sehr neugierig auf den Inhalt des Buches gemacht, so dass ich es auch gleich auf meine Wunschliste gesetzt habe. Dass das Buch in der Vorweihnachtszeit in Berlin – ja sogar zum großen Teil in meinem Charlottenburger Heimat-Kiez – spielt, habe ich erst bei der Lektüre festgestellt. Passte also für mich persönlich eigentlich perfekt.
Die Geschichte verteilt sich auf 304 Seiten mit Prolog, 26 Kapitel und Epilog sowie ein umfangreiches Dankeswort. Das Druckbild ist normal bis großzügig gewählt, die Kapitel haben eine sehr angenehme Leselänge. Da jedoch jedes neue Kapitel auf der rechten Seite beginnt, hat das Buch insgesamt 14 gänzlich unbedruckte Seiten.
Dieser Roman bietet sehr interessante Facetten. In erster Linie hat er – bedingt durch die Gabe der Protagonistin – etwas Märchenhaftes und Mystisches. Dies spiegelt sich auch im Schreibstil, vor Allem bei der Sprachwahl der Autorin an manchen Stellen wider, da die Sprache stückweise schon mal ein wenig altmodisch wirkt und die Dialoge ein wenig unecht, weil man sich im tatsächlichen Leben nicht unbedingt so unterhalten würde – eben so, wie man es von Märchen her kennt. Dieses Mystische bewahrt sich auch bei den Nebencharakteren – hier besonders erwähnt „die alte Dame“, die leider im gesamten Verlauf der Geschichte keinen Namen erhält, aber vielleicht auch, weil sie auch etwas ganz Besonderes ist und um den Mythos um diese Person zu bewahren. Anna als Protagonistin hat etwas Schwermütiges an sich. Alle Charaktere sind jedoch realistisch entwickelt und größtenteils sympathisch. Manche Elemente der Geschichte haben mich unwillkürlich, wenn auch nur ein ganz kleines bisschen, an die „Nesthäkchen“-Geschichten erinnert: Berlin-Charlottenburg, reiche Familie, Kindermädchen, Internat – übertragen in die Neuzeit und ein späteres Erwachsenenleben.
Dieser Roman ist in seinem Plot mit vielen Zufällen und Begebenheiten zwar nicht immer realitätsnah, aber eben auch nicht alltäglich. Wenn man offen für solche Geschichten ist, kann man sich durchaus von dieser besonderen Magie, die von der Geschichte ausgeht, einfangen und bezaubern lassen – gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit. Sie ist fesselnd geschrieben, unterhaltsam und hat einen besonderen Flair.
Von mir gibt es hierfür eine 4****-Sterne Leseempfehlung.

Veras Weekly – 44. KW: Milly is here ;-) …

📝 «Geplant»
… meine Erkältung und die Halsschmerzen in den Griff zu bekommen. Ich war nämlich Ende der Woche zwei Tage krank 😦
… Donnerstag ist unser Weihnachtsessen von der Arbeit aus – italienisch am Savignyplatz – ich freue mich, denn das Zusammensein mit dem Kollegenteam ist immer total nett. Manche denken jetzt, dass das für ein Weihnachtsessen ziemlich früh ist – lässt sich aber aus organisatorischen Gründen bei uns nicht anders einrichten, weil daran mehrere Abteilungen beteiligt sind und die eine im Dezember im so eingespannt ist, dass dafür keine Zeit mehr ist.
… meinen SuB an Weihnachtsbüchern weiter abzubauen – der Anfang ist gemacht (allerdings mit einem der 5 neuesten aus 2017) 😉
… weiter die neuen Verlagsvorschauen im Auge zu behalten – die wichtigsten Verlage fehlen mir noch und dann füllt sich meine Wunschliste wahrscheinlich auch wieder sehr …
… Weihnachtsmarktbesuche hier in Berlin mit lieben Freunden aus Köln.
… Urlaub ab 18.12. – juchu 🙂

📚 «Gelesen»
… werde heute Abend noch fertig mit „Für immer auf den ersten Blick“ von Hanna Linzee – danach werde ich „Bevor die Stadt erwacht“ von meiner lieben Freundin Kerstin Hohlfeld (ebenfalls ein Weihnachtsroman) lesen.

😊 «Gefreut»
… Milly ist hier und stellt unser ganzes Leben auf den Kopf. Diese kleine Katze ist so bezaubernd – ein watteweiches Schneeflöckchen, ziemlich furchtlos gegenüber unseren großen Katzen, auch wenn vor Allem Joelle gerade am Anfang sehr viel rumgezickt hat mit Knurren und Fauchen. Die Kleine lässt sich davon gar nicht beeindrucken. Mit Toni, unserem Rowdy, hat sie sich angefreundet und dem gehbehinderten Kater gibt die Kleine sogar Auftrieb und auch Mary frisst seither deutlich mehr. Nur Joelle braucht etwas länger, aber sie knurrt und faucht kaum noch und beschnuppert die Kleine immer öfter.
… über die Zusage für ein Rezensionsexemplar von „Der kleine Teeladen zum Glück“ von Manuela Inusa. Mein Rezensionsexemplar zu „Einige Dinge, die ich über meine Frau weiß“ von Wladimir Kaminer scheint noch immer unterwegs zu sein.
… es gibt wieder einige Produkte, bei REWE, die ich jetzt eine Weile vermisst habe und über deren Genuss ich mich jetzt wieder freuen kann: Die Kürbis-Salbei-Girasoli (gefüllte Nudeln), die ich letztes Jahr so gerne mochte; den Kräuter-Apfel-Griebenschmalz von Wilhelm Brandenburg (ja, sowas Fieses esse ich 😉 …) und Börde-Speck – der im Übrigen gar kein Speck ist, sondern ein geräucherter Käse aus der Magdeburger Region. Mit diesem geräucherten Käse verbindet mich auf immer und ewig die Erinnerung an die Besuche bei meinen Verwandten Ende der 80er Jahre in der DDR: Da gab es dann immer solche Köstlichkeiten aus dem „Delikat“, die ich sonst nicht kannte: Räucherfilet, geräucherter Käse und Kaviar-Paste aus der Tube 🙂

😳 «Überrascht»
… ich bin wohl der einzige Mensch, außer vielleicht welche in wärmeren Regionen, der an einem 5. November noch von einer Mücke gestochen wird …

😢 «Traurig»
… der Kratzbaum wird – außer von Milly – weiterhin boykottiert. Zudem hat Toni letzten Montag die Höhle markiert in voller Absicht, als wir dabei waren – wahrscheinlich weil der pubertierende Jungkater den Mädels zeigen wollte, wer der Herr im Haus ist *grrr* – wenigstens markiert er das Haus aus Stoff (das eigentlich Milly von Marion geschenkt bekommen hat) nur durch Reiben der Bäckchen (so hat Theo früher auch die ganze Wohnung markiert) – in dem Haus liegt übrigens eigentlich immer nur Mary.
… nun ist meine Kollegin tatsächlich seit Dienstag im Ruhestand. Und im März folgt dann unsere Chefin – daran mag ich auch noch gar nicht denken.

😡 «Geärgert»
… die Start-Stop-Automatik an meinem Smart funktioniert weiterhin nicht. Von Smart habe ich jetzt die Rückmeldung, dass dafür keine Kulanz übernommen wird, weil ich keine Anschlussgarantie abgeschlossen habe damals; die Reparatur wird um die 200 Euro kosten. Aber so ist das, wenn man ein Auto kauft, das erstmals in einer neuen Modellversion erscheint und dann möglicherweise noch über einige „Kinderkrankheiten“ verfügt, die in der überarbeiten Version dann nicht mehr da sind …

😃 «Gelacht»
… wie sollte es anders sein – mal wieder über mich selbst: Der Mann und ich waren Freitag-Nachmittag zusammen einkaufen als er von der Arbeit kam. Im Supermarkt hatte man noch die Zeit angesagt und ich hatte mich bei einem Blick auf meine Uhr gewundert. Als wir zu Hause ankamen habe ich nach dem Auspacken der Einkäufe direkt losgelegt mit Kochen (es gab Schupfnudeln mit Speckwürfeln, Sauerkraut und Schmand) und als das Essen fertig auf dem Tisch stand, schaute ich auf die Uhr und es war erst 18:30 Uhr. Das wunderte mich sehr – und dann musste ich loslachen, denn ich trug beim Einkaufen eine Uhr, auf der die Winterzeit noch nicht eingestellt war 🙂

🍴«Gegessen»
… letzten Montag waren wir serbisch (ZIKOS Grill) hier um die Ecke essen; am Dienstag (der ja hier in Berlin ausnahmsweise aufgrund des bundesweiten Reformationstages im Luther-Jahr auch mal ein Feiertag war) haben der Mann und ich nachmittags kanadisches Frühstück gemacht: Hashbrowns (eine Form von Bratkartoffeln), Scrambled Eggs (Rührei), Bacon-Streifen mit Ahornsirup und Toast mit Salzbutter – köstlich; Mittwoch haben wir chinesisches Essen bestellt – in dem Restaurant gibt es die Weltbesten Frühlingsrollen; Donnerstag gab es Spaghetti Bolognese; Freitag dann die oben bereits erwähnten Schupfnudeln; gestern Lachs-Spinat-Lasagne (die uns mal wieder sehr gut gelungen ist) und heute gibt es Hähnchenbrust in Teriyaki-Limetten-Marinade mit Koriander auf Avocado-Scheiben.

👂«Gehört»
… eben im Radio nach langer Zeit mal eine meiner absoluten Lieblingssängerinnen, Amy Grant, die ich schon seit sehr vielen Jahren mag. Und diese Woche ganz oft Max Raabe, der hier in Berlin von Radio-Sender zu Radio-Sender weitergereicht wurde – ich freue mich schon wieder auf die Konzerte des neuen Programms im nächsten Jahr.

💻 «Gemailt»
… mit Conny, Monika Sch., Vera G., Marion T.

👀 «Gesehen»
… mit ganz verliebten Blicken unsere Katzen ❤

💖 «Geknuddelt»
… alle 4 Katzen – die machen einfach viel Freude, auch wenn Joelle gerade unter chronischer Grundunzufriedenheit leidet und immer nur rummeckert – aber solche Phasen hat sie ja immer mal wieder, das hat jetzt nichts mit Milly zu tun – und ich finde es interessant, dass ihre große Halbschwester Emma, die bei Marion T. lebt (von der wir Toni und Milly haben), genauso ist.

💭 «Gedacht»
… nachdem ich diese Woche tatsächlich einige Male Tee getrunken habe, werde ich wohl mal wieder bei Teehandelskontor schauen nach Früchtetees – die haben eine tolle Auswahl und das war tatsächlich schon immer mein Lieblingsteeladen.

🏆 «Stolz»
… auf unsere Mary-Katze, die am Donnerstag grandiose 17 Jahre alt geworden ist. Dabei will ich nicht unterschlagen, dass Joelle 2 Tage vorher (an Halloween) 6 Jahre alt geworden ist.

💳 «Gekauft»
… einen Schlafanzug mit langärmligen Oberteil bei Tchibo.